VgV Verhandlungsverfahren zur Erweiterung des Schulzentrums Süd

VgV Verhandlungsverfahren Schulzentrum Süd


  • ACHTUNG: BITTE DIE ÄNDERUNGSBEKANNTMACHUNG BEACHTEN! Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, das Schulzentrum Süd bestehend aus den drei eigenständigen Schulen Hauptschule Süd, Realschule Süd und dem Gymnasium Buxtehude Süd um einen neuen Anbau zu erweitern, Sanierungsmaßnahmen an der Bestandssporthalle durchführen zu lassen und diese um einen weiteren 5. Hallenteil zu erweitern.


    Hintergrund ist die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren (G9). Hieraus und in Folge von gemeinsam genutzten Räumen der drei Schulen, ergibt sich für das Gymnasium und die beiden anderen Schulen insgesamt ein erhöhter Raumbedarf sowohl an allgemeinen Unterrichtsräumen als auch an Fachunterrichtsräumen und der Bibliothek.

    Inhaltliche Zielsetzung
    Aufgrund der gemeinsam genutzten Räumlichkeiten der drei Schulen und der Wiedereinführung von G9 wird es erforderlich dem Platzmangel Abhilfe zu schaffen und einen zukunftsfähigen modernen Bildungsstandortzu schaffen. Hierbei sollen Synergieeffekte, u.a. durch Schaffung einer neuen Bibliothek im zu errichtenden Neubau, genutzt werden. Zur Ermittlung der Raumbedarfe wurden Schülerzahlenprognosen für alle drei Schulformen erstellt und der konkrete Bedarf an allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachunterrichtsräumen ermittelt. Aufgrund eines enormen Wachstums in den letzten Jahren mussten bereits vier Unterrichtscontainer für das Gymnasium Buxtehude Süd aufgestellt werden, um dem Platzbedarf gerecht zu werden. Bei der Durchführung der Maßnahmen ist ein möglichst reibungsloser Schulbetrieb ein wichtiges Ziel.

    Teilprojekte
    1. Neubau Die zusätzlichen Unterrichtsräume können in der gegenwärtigen Struktur nicht vollständig in den vorhandenen Gebäuden geschaffen werden. Im Rahmen einer Voruntersuchung wurde eine Variante (Standortkonzept 3a) von dem Büro DREISCHOFF & PARTNER Planungsgesellschaft mbH, Braunschweig/Verden am derzeitigem Containerstandort angedacht, welche jedoch nicht innerhalb der Baugrenzen realisierbar wäre. Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, ein mit den Schulen auf die pädagigischen Erfordernisse hinabgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Dies soll im Rahmen eines sogenannten Phase Null Prozess erfolgen. Im Ergebnis soll ein tragfähiges inhaltliches und räumliches Konzept an der Schnittstelle von Pädagogikund Architektur entwickelt werden. Daher sind für die Phase Null selbst noch für die sich der Phase Nullanschließende Entwurfsplanung weder die Ergebnisse der vorliegenden Machbarkeitsstudie noch der innerhalbdieses Verfahrens (Angebotsphase) zu erstellende Lösungsvorschlag bindend.

  • 2. Umbauten im Bestand
    Ein Teil des zusätzlichen erforderlichen Raumprogramms kann in den Bestandsgebäuden zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist auf eine organisatorische Optimierung der einzelnen Schulformen zu achten. Die Reorganisation in den Bestandsgebäuden ist neben der Neubaumaßnahme zu prüfen. Erste Überlegungen liegen bereits vor, sollen aber im Rahmen des Prozesses der Phase-Null nochmals hinterfragt werden.

    3. Erweiterung der Sporthalleum ein 5. Hallenteil
    Bereits im Jahr 2011 wurde eine Machbarkeitsstudie über die Erweiterung der Sporthalle um einen 5. Hallenteil durch einen Fachplaner erstellt. Die Anforderungen seitens der Schule sind hierin bereits berücksichtigt:
    – Die Größe des fünften Hallenteils sollte der, des Hallenteils 4 entsprechen
    – Der Geräteraum soll dem der Hallenteile 1-3 entsprechen
    – Alle Hallenteile sollen durch doppelflügelige Türen miteinander verbunden werden
    – Es soll zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen geben.

    4. Sanieurng der Sporthalle
    Mit der Erweiterung sind Sanierungsmaßnahmen an der Bestandshalle vorgesehen:
    – Die Gesamthalle (Hallen 1-3 und 4) erhält eine einheitliche LED-Beleuchtung
    – Es sind Lichtbänder zur optimierten natürlichen Belichtung zu ergänzen
    – Es ist ein Wärmeversorgungskonzept für die Gesamthalle zu erstellen. Ob die Bestandsanlagen weiterhingenutzt werden können, ist zu prüfen.

    Folgendes Baukostenbudget ist vorgegeben:
    Teilprojekt 1:
    KG 300 (brutto): 4.691.809 EUR
    KG 400 (brutto): 1.397.418 EUR

    Teilprojekte 2 und 4:
    KG 300 (brutto): 973.500 EUR
    KG 400 (brutto): 379.500 EUR

    Teilprojekte 3:
    KG 300 (brutto): 1.210.829 EUR
    KG 400 (brutto): 237.459 EUR

    Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.

  • Ort

    Buxtehude

  • Auftraggeber

    Hansestadt Buxtehude
    Bahnhofstraße 7
    21614 Buxtehude

  • Jahr

    2018-2019

  • Thema

    Umbau, Sanierung und Neubau eines Gymnasiumanbaus sowie einer Turnhalle

  • Verfahren

    Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 (stufenweise)
    Durchführung einer Phase Null

  • Leistungen

    komplette Verfahrensbetreuung