Park auf der Harburger Schloßinsel

Metrozonen – Zwischenräume werden lebenswerte Orte Mit der Entwicklung des Harburger Schloßinselparks leistete die IBA Hamburg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der inneren Stadtränder. Nach Entlassung des Harburger Schloßinselparks aus dem Hafenentwicklungsgesetz (HafenEG) soll zukünftig eine Mischung aus Wohnen und hochwertigem Gewerbe sowie vorhandenen gewerblichen Nutzungen die Insel bereichern. In diesem Kontext wurde bereits im Jahr 2006 ein Funktionsplan in zwei Entwicklungsstufen für dieses Gebiet entworfen, der aus einem städtebaulichen freiraumplanerischen Wettbewerb hervorgegangen ist. Die Anlage einer sternförmigen Grünfläche war das zentrale Element der ersten Entwicklungsstufe. Die freiraumplanerische Gestaltung der sternförmigen Grünanlage war Gegenstand des von der Internationalen Bauausstellung Hamburg ausgelobten Wettbewerbs.Es sollten Lösungsansätze zur Entwicklung eines attraktiven öffentlichen Freiraums im Kontext eines sich im Funktionswandel befindlichen Areals erarbeitet werden. Der Wettbewerb sollte Resultate liefern, die den besonderen Stellenwert des Ortes für die Harburger Geschichte würdigen, innovativ auf die Bedingungen in einem heterogenen Mischgebiet sowie auf den Wasser- und Hafenbezug eingehen, und die Vermarktung der umliegenden Grundstücke befördern. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Hager Landschaftsarchitektur AG, Zürich, Schweiz 2. Preis: TDB Thomanek Duquesnoy Boemans Landschaftsarchitektur, Berlin 3. Preis: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2009 - 2010Themafreiraumplanerische Entwicklung des Harburger SchloßinselparksVerfahreneinstufig, begrenzt-offener freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationProjektpartnerclubL94 Landschaftsarchitekten, Köln Hager Landschaftsarchitekten, CH-Zürich Atelier Girot, CH-GockhausenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis Hager Landschaftsarchitektur AG

Konkurrierendes Gutachterverfahren Spielhaus Wandsbek

Spielhaus in Wandsbeck – ein neues Haus für Kinder Wacker - Zeiger Architekten aus Hamburg entschieden Gutachterverfahren für sich! Gegenstand des Gutachterverfahrens war der Entwurf eines Neubaus für das Spielhaus Wandsbek. Das bestehende Spielhaus, das in der Trägerschaft des Bezirksamtes Wandsbek betrieben wird, sollte durch diesen Neubau ersetzt werden. Der Neubau ist Bestandteil der Umgestaltung der bestehenden Parkanlage samt Spielplatz auf der Südseite des Mühlenteichs und damit eine Maßnahme zur Entwicklung des Brauhausviertels. Es bestand das Ziel, die Parkanlage grundlegend aufzuwerten und dabei eine Öffnung zum angrenzenden Brauhausviertel herzustellen.Das in den Park eingebettete Gebäude des Spielhauses befand sich am Rande eines Spielplatzes südlich des Mühlenteichs an der Straße Königsreihe 5. Das Spielhaus, am 24. Juni 1959 eingeweiht und nach einem Brand Mitte der 1970er Jahre erneut aufgebaut, war stark sanierungsbedürftig. Eine Instandsetzung und Erweiterung am derzeitigen Standort erschien vor dem Hintergrund der freiraumplanerischen Konzeption für den Park nicht sinnvoll. Das Bauwerk entsprach aber auch in funktionaler, technischer und ästhetischer Hinsicht nicht mehr den vielfältigen Bedürfnissen der Nutzer und den Anforderungen, die an ein zukunftsfähiges Gebäude zu stellen sind. Für den Neubau wurden daher sowohl funktional und ästhetisch überzeugende als auch wirtschaftlich und energetisch tragfähige Entwurfslösungen gesucht. Am 23. September 2009 tagte das Auswahlgremium und entschied folgende Rangfolge: 1. Rang: Wacker - Zeiger Architekten, Hamburg 2. Rang: DFZ Architekten, Hamburg 3. Rang: martens_sternkopf architekten stadtplaner energieberater gbr, Rosengarten 4. Rang: AGP Architekturbüro für Generalplanung Selcuk Ünyilmaz, HamburgOrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Hamburg WandsbekJahr2009ThemaEntwurf hochbaulicher Ideen für den Neubau des Spielhaus WandsbekVerfahren konkurrierendes Gutachterverfahren in Anlehnung an die GRW 95 FHHLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt

Ideenwettbewerb “Am Weißenberg” in Hamburg

Urban und grün – Neues Wohnen zwischen Alster und Flughafen Der Bezirk Hamburg-Nord verfolgt ein ambitioniertes Ziel: „Am Weißenberg“ soll ein zukunftsweisendes Stadtquartier entstehen. In dem Quartier sollte auf sehr behutsame Art und Weise der hochwertige Bestand ergänzt und erweitert werden. Die vielen Qualitäten des Ortes stellten eine Verpflichtung dar, sehr sorgfältig und behutsam bauliche und freiraumplanerische Veränderungen vorzunehmen, damit sie für alle Bürger als Verbesserung erlebbar werden. Im Spannungsfeld von Alster, Flughafen, einem Feuchtbiotop, qualitätvollem Baumbestand sowie Verkehrslärm, schützenswerten Gebäudeensembles und einer Justizvollzugsanstalt präsentierte sich das Gebiet "Am Weißenberg" als spannungsgeladene Herausforderung für alle Teilnehmer. Neben der Entwicklung einer städtebaulich-freiraumplanerischen Konzeption für das ca. 12ha große Areal mussten Überlegungen zu Nutzungsverteilung, Dichte, Erschließung und Lärmemissionen angestellt werden. Am 19. Februar 2009 zeichnete die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dörte Gatermann in Köln folgende Entwürfe aus: 1. Preis Meyer-Wolters & Yeger Architekten, Hamburg Meyer Schramm Bontrup Landschaftsarchitekten Partnerschaft BDLA, Hamburg 2. Preis Meyer Steffens Architekten und Stadtplaner BDA, Lübeck Sven Andresen Landschaftsarchitekt, Lübeck 3. Preis Thomas Schüler Architekten, Düsseldorf Mersmann Landschaftsarchitekt, Krefeld 4. Preis Höhne Architekten BDA, Berlin office regina poly, Berlin OrtHamburgAuftraggeberFreie Hansestadt Hamburg, Bezirk Hamburg-NordJahr2008 - 2009Themastädtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung für ein zukunftsweisendes Stadtquartier Verfahrenbegrenzt-offener städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, Bürgerzeitung, AnwohnerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt

Städtebauliche Studie zur Entwicklung der Universität Hamburg

Städtebauliches Gutachten für die Entwicklung der Universität Hamburg Die neue Universität hat Bestand. Für die Entwicklung der Universität Hamburg wurden zunächst vier Standorte für eine (Teil-) Verlagerung der Universität untersucht. Für zwei Standorte - den bestehenden in Rotherbaum und das Großmarktareal und den Huckepackbahnhof im Bereich Klostertor - wurden städtebauliche Szenarien erarbeitet und ausgewertet.Nach Auffassung der Verfasser stellen beide Standorte sowohl für die Universität und die umliegenden Stadtquartiere als auch für Hamburg insgesamt jeweils sinnvolle Weiterentwicklungen dar. Beide Szenarien zeigen auf unterschiedliche Weise, wie die Universität mit ihren Einrichtungen baulich neue Impulse setzen kann, ohne sich dabei zu isolieren. Eine Entwicklung ist danach ebenso am bestehenden wie an einem neuen, integrierenden Standort machbar – in beiden Fällen ist der Anspruch an eine qualitativ hochwertige Erneuerung mit weiteren Entwicklungs- und Wachstumsoptionen für die Zukunft der Universität gewährleistet. Schlussendlich bedarf die Festlegung auf ein Szenario einer standortpolitischen Entscheidung.OrtHamburgAuftraggeberHandelskammer Hamburg, Geschäftsbereich InfrastrukturJahr2009ThemaStandortauswahl und städtebauliche Planung für die Standorte Rotherbaum und Klostertor (Großmarkt)LeistungenStandortanalyse, städtebauliche Studien und Visualisierungen im Rahmen des städtebaulichen GutachtensProjektpartnerUwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|DarstellungenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, Uwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|Darstellungen

Realisierungswettbewerb “Energieberg” Georgswerder

Eine Deponie wird zum Energieberg Punktuelle Öffnung der gesicherten Deponie Georgswerder in Wilhelmsburg. Aus dem Elbtal, zwischen Geesthügeln am nördlichen Elbufer und den Harburger Bergen, erhebt sich das Sicherungsbauwerk der Deponie Georgswerder mit einer Höhe von etwa 40 m als weithin sichtbare Landmarke. Das Gelände der Deponie umfasst eine Fläche von ca. 45 ha. Gegenstand des Wettbewerbs war die Gestaltung der ehemaligen Deponie Georgswerder, die von der Öffentlichkeit genutzt werden sollte und mit einem Ausstellungskonzept Menschen die Besonderheiten dieses Ortes erklärt – von der Deponiegeschichte bis zu den energetischen Herausforderungen der Zukunft. Ziel war es, einen freiraumplanerischen Entwurf für die geschlossene und gesicherte Deponie zu erarbeiten und den Ort künstlerisch zu einem Symbol für das „Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg“ werden zu lassen. Architektonischer Teil der Aufgabe war die Planung eines Ausstellungs- und Betriebsgebäudes (ca.350 qm Nutzfläche). Ergebnis: 1. Preis häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur gmbh, Berlin mit Konermann Siegmund Architekten BDA, Hamburg 2. Preis Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich mit Gramazio & Kohler, Zürich 3. Preis Breimann & Bruun, Hamburg mit Dinse Feest Zurl Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbH, HamburgJahr2009ThemaFreiraum- und Ausstellungskonzeption für die teilweise Öffnung einer gesicherten Deponie mit hochbaulichem AnteilVerfahrenarchitektonisch-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis häfner jiménez betcke jarosch landschaftsarchitektur gmbh, büro luchterhandt

St. Petersburg Laboratorium

St. Petersburg Laboratorium Das “St. Petersburg Laboratorium” gibt Einblicke in historische und aktuelle Veränderungen im Stadtgefüge, es bietet Raum, sich mit den aktuellen und künftigen Entwicklungen auseinanderzusetzen und neue Visionen für St. Petersburg zu entwerfen! Thema des Laboratoriums Welche historischen Leitbilder haben die Stadt zu jenem Mythos werden lassen, der Bewohner wie Touristen stets aufs Neue fasziniert? Welche Herausforderungen kommen auf die Stadtentwicklung zu, mit welchen Visionen geht man nach einem radikalen Systemwechsel 1991 in das 21. Jahrhundert? Das Thema der Entwurfswerkstatt war "Der Hamburger Platz in St. Petersburg – Strategien für eine (temporäre) Umgestaltung". Ziel des Workshops war es, realisierbare Konzepte für eine architektonische, freiraumplanerische, künstlerische Bespielung eines Platzes in einer St. Petersburger Schlafstadt zu erarbeiten. Büros aus Deutschland und Russland entwickelten Ideen, wie – zumindest temporär, in der Wirkung aber dauerhaft – Hamburg an diesem Ort würdig repräsentiert werden könnte. Teilnehmer: - Absolventen der Universität für Architektur und Bauwesen, St. Petersburg - +aap architects and planners, Moskau - Ludi Architects, St. Petersburg - Büro ITR, St. Petersburg - SUAR:T, St. Petersburg - eins:eins architekten, Hamburg - Walter Gebhardt | Architekt, Hamburg - Pysall Ruge Architekten, Berlin - Stefan Scholz Architekten, Hamburg/Moskau OrtHamburgJahr2009ThemaEntwurfswerkstatt mit anschließender Ausstellung und Dokumentation der ErgebnisseLeistungenOrganisation und Durchführung eines Werkstattverfahrens, Planung und Organisation einer Ausstellung, PublikationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna Adasinskaya Irina Maximovich Alexander Reznik Bildnachweis büro luchterhandt

Gutachten Thadenstraße 162 Hamburg-Altona

Städtebaulich-architektonische Studie für Wohnungsbau im Grünzug Altona Ein neues Wohnquartier an der Thadenstraße. Das Grundstück an der Thadenstraße 162 liegt bisher etwas versteckt und die ansässigen Nutzungen entsprechen nicht den Qualitäten der Lage. Mit der Nähe zum Grünzug Altona und dem Wohlers-Park bietet das Umfeld viel Raum für Rückzugsmöglichkeiten und Erholung. Zwischen Altona und St. Pauli gelegen bietet auch die Meso-Lage alles, was das Herz begehrt.Ziel des Verfahrens war es zu überprüfen, in welcher Form und in welchem Umfang an diesem Standort Wohnungsbau, insbesondere für junge Familien, geschaffen werden kann.OrtHamburgAuftraggeberThadenstraße Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KGJahr2009ThemaUmnutzung einer Gewerbefläche zu neuem WohnungsbauLeistungenstädtebaulich-architektonisches Gutachten zur Bebauung eines integrierten Standorts in Hamburg-AltonaProjektpartnera360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+

Oberhof 2020

Auf dem Sprung – Oberhof 2015 Beitrag mit topotek1 aus Berlin zum städtebaulich-landschaftsplanerischem Ideenwettbewerb. Die Idee des Entwurfs ist es, „mitten in Oberhof“ neue und vielfältige Freiräume entstehen zu lassen, die Ober- und Unterland untereinander und eng dem mit Landschaftsraum verbinden. Herzstück ist mit dem Max-Ehrhardt-Platz ein baulich gefasster Stadtplatz, der städtisches Flair versprüht und von dessen Stadtbalkon aus sich ein attraktives Landschaftspanorama präsentiert. Darüber hinaus geben zwei Parks unterschiedlichen Typs und gegensätzlicher Atmosphäre dem Raum Struktur: ein weitläufiger und ruhiger Kurpark als grüne Mitte und ein „actionreicher“ Bergerlebnispark mit vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten als Auftakt zu den weiter entfernt gelegenen Sportanlagen in den Bergen. Der Ort wird durch Geschlossenheit neue Stärke entfalten. Die diffusen städtebaulichen Strukturen werden (wieder) zu einem geschlossenen Ortsbild geformt – mit einfachen Mitteln. Dank klarer baulicher Strukturen entstehen mitten in Oberhof Räume städtischen Charakters, wie sie einem bedeutenden Touristenort würdig erscheinen. Der Entwurf ist ein Plädoyer dafür, in Oberhof mehr Stadt zu wagen.OrtOberhofAuftraggeberStadt OberhofJahr2009ThemaEntwicklung der Mitte OberhofsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulich-landschaftsplanerischem WettbewerbProjektpartnertopotek1 Landschaftsarchitekten, BerlinAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, topotek1

St. Petersburg 2009 – Die Schöne im Wandel

St. Petersburg 2009 Die Schöne im Wandel - eine siebentägige Stadtreise Eine Stadtreise zum Eintauchen in die Transformationsprozesse Russlands St. Petersburg ist eine einzigartige Stadt. Im Jahre 2003 hat sie feierlich in 300 jähriges Bestehen begangen, und obwohl sie damit zu den jüngeren Stadtgründungen zu zählen ist, ist die Stadt, die von ihren Bewohnern nur liebevoll „Piter“ genannt wird, ein ganz einzigartiger Ort. Ein geschichtsträchtiger zudem. Die Stadt von Peter dem Großen im Mündungsdelta der Newa angelegt, sollte Russlands Tor nach Europa werden und als ideale Stadt „aus einem Guss“ entstehen. Und obwohl viele Generationen an der Stadt mitgebaut haben, beeindruckt heute ihre städtebauliche Geschlossenheit, sind Einheimische wie Touristen von der Atmosphäre des Gesamtkunstwerks angetan. So hat die UNESCO 1990 St. Petersburg zum Weltkulturerbe erklärt. Aber: auch das 20. Jahrhundert hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen und mit enormer Industrialisierung und Geschosswohnungsbau in großem Stil St. Petersburg zu einer Metropole von fünf Millionen Einwohnern werden lassen. Außerhalb des Zentrums zeigt Petersburg daher ein ganz anderes Gesicht: Ein Bild, das Postkarten nicht zeigen, eine Ästhetik, die so gar nicht in das „Gesamtkunstwerk“ einfügen will, Alltag, in dem die meisten Petersburger aber leben. Im Ganzen ein ambivalentes, spannungsvolles Stadtbild.Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Gründung der Russischen Föderation befindet sich die Stadt in einem tiefgreifenden Umbruch. Das Brachfallen eines Großteils der Industrie, ein erstarkender Dienstleistungssektor, eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung auf derzeit 4,67 Mio. Einwohner und zugleich ein enormer Nachhol- und Entwicklungsbedarf im Bereich des Wohnens belegen dies beispielhaft. Große Herausforderungen sind zu meistern: die Herstellung gesunder Lebensverhältnisse, die Verbesserung des Lebensstandards, die Entwicklung einer funktionsfähigen Marktwirtschaft, also die umfassende Erneuerung der Stadt. Dies ist auch eine wichtige architektonische und städtebauliche Aufgabe. Auf sehr unterschiedliche Weise gestaltet St. Petersburg seine Erneuerung. Das belegen zahlreiche aktuelle Architektur- und Stadtplanungsprojekte. Ziel dieser Stadtreise nach St. Petersburg ist es, diese einzigartige Stadt mit ihrem herausragenden historischen Architektur-Erbe zu erkunden und zugleich Formen und Hintergründe gegenwärtiger Stadtbaukultur zu verstehen.OrtSt. PetersburgJahr2009ThemaStadtreise nach St. Petersburg, Russländische FöderationLeistungenkomplette Organisation einer 7-tägigen Reise, Flug und Unterkunft, Fortbewegung vor Ort, professionelle Reiseleitung mit "Rund-um-Begleitung", Expertengespräche/Führungen, luchterhandt stadtreisebuch st. petersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Steilshoop “Auf Achse”

Auf Achse – Aufgemerkt und aufgewertet Verfahren zur Umgestaltung der Mittelachse und der zentralen Freiräume in Hamburg Wandsbek. Der Prozess zur Umgestaltung der Mittelachse und zur Entwicklung derzentalen Freiräume im Hamburger Stadtteil Steishoop nahm durch das Auf-Achse-Fest Fahrt auf. Bei dem Fest haben Künstler und Bewohner die Achse, die das Rückgrad der symetrischen, idealstädtisch anmutenden Struktur bildet, lebhaft bespielt und schon kleine Veränderungen vorgenommen. In einer einwöchigen Entwurfswerkstatt wurden planerische Perspektiven mit der Öffentlichkeit erörtert. Tenor der Veranstaltung: die Struktur der Achse ist gut, aber der Raum bedarf der Pflege. Im nachfolgenden Wettbewerb wurden schließlich Entwürfe für die Umgestaltung des Zentrums vorgelegt.Unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Axel Lohrer, München/Magdeburg, nahm die Jury folgende Preisverteilung vor: 1. Preis: Topotek 1, Landschaftsarchitekten, Berlin 2. Preis: scape landschaftsarchitekten, Düsseldorf 3. Preis: WES & Partner Landschaftsarchitekten, Hamburg Der Siegerentwurf empfiehlt u.a., den zentralen Bereich der Mittelachse zum neuen Marktplatz umzubauen. Der Wettbewerb wurde mit der Ausstellung der Arbeiten im EKZ Steilshoop im Januar 2008 abgeschlossen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt WandsbekJahr2007 - 2008ThemaEntwicklung der Mittelachse und der zentralen öffentlichen Räume im Rahmen des geplanten Housing Improvement District (HID)VerfahrenEntwurfswerkstatt und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb und Stadtteilfest (Auf-Achse-Fest)Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, Vorbereitung und Durchführung des Auf-Achse-Festes und der Entwurfswerkstatt, Konzeption und Realisierung der Bürgerzeitung „auf Achse 01-03“ProjektpartnerGerber Architekten, Standort HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis büro luchterhandt