Zielbild 2030

Grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser – Perspektiven der Stadtentwicklung für Hamburg Schwerpunkte und Leitplan zur Stadtentwicklung Hamburgs 2030. Städte stehen hoch im Kurs. Sie sind der Lebensraum, in den weltweit zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten und besseren Zukunft streben. Auch Hamburg hat sich in seiner langen Geschichte immer wieder als Zuzugsort bewährt und ist für viele zur Heimat geworden. Die Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Hamburg weiterhin über diese Anziehungskraft verfügt. Vor diesem Hintergrund ist weiteres Bevölkerungswachstum überaus realistisch.Es ist erforderlich, dass wir uns in der weiteren Entwicklung der Stadt darauf einstellen. Das stellt die Stadt in den nächsten Jahrzehnten vor neue Herausforderungen. Worauf wird es nun in der Gesamtbetrachtung in entscheidendem Maße ankommen, wenn wir die aktuelle Dynamik zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen?OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013 - 2014ThemaPerspektiven der Stadtentwicklung Hamburgs 2030LeistungenEntwurf eines Schwerpunktplans und Leitplans zur Stadtentwicklung Hamburgs, Gestaltung einer Fachbroschüre und Ausstellung im Rathaus Hamburg Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis büro luchterhandt

Ehemaliges Krankenhaus Bethanien

Neues Wohnen im historischen Krankenhaus in Hamburg Hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit 6 eingeladenen Architekturbüros in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf von qualitätvollen, ökonomisch und energetisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das bestehende städtebauliche und nachbarschaftliche Gefüge an der Martinistraße in Hamburg-Eppendorf integriert. Mit ergänzenden Pflege- und Kulturnutzungen war vor allem eine behutsame Weiterentwicklung im Sinne eines lebendigen Quartiers architektonisch umzusetzen, in dem das generationsübergreifende Miteinander im Mittelpunkt steht. Auf dem Krankenhausgelände sollen 72 genossenschaftliche Mietwohnungen (öffentlich gefördert) errichtet werden, von denen 47 Wohnungen für Familien und 25 Wohnungen für eine Baugemeinschaft vorgesehen sind.Des Weiteren war ebenso die Gestaltung eines nutzerfreundlichen Außenbereiches mit hoher Aufenthaltsqualität Wettbewerbsgegenstand. Seine Gliederung und vor allem Modellierung ist maßgeblich für eine zusammenhängende Entwicklung aller vier Gebäudekörper. Die erhaltenswerten, bedeutsamen Bäume waren zu inszenieren, Baumneupflanzungen zu ergänzen. Der Freiraum war in private und gemeinschaftliche Flächen zu gliedern um den vielfältigen Nutzungsanforderungen zu genügen. Wettbewerbsergebnis: 1. Preis: KBNK Architekten GmbH, Hamburg mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin 2. Preis: APB. Architekten und Stadtplaner BDA, Hamburg mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden 3. Preis: czerner göttsch architekten, Hamburg mit Lichtenstein Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG Jahr2013ThemaUmnutzung des ehemaligen Krankenhauses BethanienVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung der Park+Ride und Bike+Ride-Anlagen am Bahnhof Winsen (Luhe)

Fit für die Zukunft - Parkpalette für den Winsener Bahnhof Aus dem europaweit ausgeschriebenen Verfahren für den Neubau eines PKW-Parkhauses und eines Fahrradparkhauses ist das Büro AMP Parking als Sieger hervorgegangen. Der Bahnhof Winsen (Luhe) im Landkreis Harburg weist erhebliche Defizite im vorhandenen Parkraumangebot auf. Basierend auf einer ausführlichen Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der Park + Ride- und Bike + Ride-Situation wurde entschieden, die vorhandenen Anlagen zu erweitern. Parallel werden derzeit von der Deutschen Bahn AG im Zusammenhang mit der Realisierung des 3. Gleises die Bahnsteige und der barrierefreie Bahnhofszugang neu gebaut. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Winsen (Luhe) den Neubau eines Pkw-Parkhauses sowie eines Fahrrad-Parkhauses nördlich des Bahnhofs. Das Pkw-Parkhaus soll auf vier Ebenen circa 600 Stellplätze, das Fahrrad-Parkhaus mindestens 250 neue Stellplätze aufweisen mit Erweiterungsoption für 500 weitere Fahrrad-Stellplätze. Optional ist zudem eine Servicestation für das Fahrrad-Parkhaus vorgesehen. Mit seiner Gestaltung soll das Parkhaus eine Verbindung zwischen Geschäftshäusern auf der einen und Wohnbebauung auf der anderen Seite schaffen und sich damit in seine Umgebung einfügen. Unmittelbar zwischen Schienen und angrenzenden Wohnhäusern gelegen, muss das Bauwerk außerdem schallschutztechnischen Anforderungen gerecht werden. Das Lärmgutachten gibt eine Einhausung der Fassade von mindestens 40% vor. Neben der Erfüllung dieser funktionalen und gestalterischen Aspekte liegt eine weitere Anforderung des Vorhabens in der zwingenden Einhaltung des gegebenen Kosten- und Zeitrahmens. Diese ist Voraussetzung für den Erhalt der Zuwendungen. Gegenstand des Auftrages sind Generalplanerleistungen (Leistungen der Objektplanung, der technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung gem. HOAI 2013) für die oben genannten Neubauten. OrtWinsen (Luhe)AuftraggeberStadt Winsen (Luhe) Jahr2013ThemaNeubau eines ParkhausesVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAi, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auftragsbekanntmachung Vorlage Leistungsübersicht

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Fischbeker Reethen

Naturverbunden Wohnen im neuen Stadtteil im Hamburger Süden Im zweiphasigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb setzte sich die Arbeitsgemeinschaft aus KCAP Architects&Planners und Kunst+Herbert mit einem naturnahen Entwurf durch – zentrales Element ist ein See im Herzen des Quartiers. Das Wettbewerbsgebiet Fischbeker Reethen in Neugraben-Fischbek stellt für den Bezirk Harburg mit einer Fläche von ca. 70 ha die derzeit größte zusammenhängende und verfügbare Wohnungsbau- und Gewerbeflächenreserve dar, die kurzfristig durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt werden soll. Der Bezirk Harburg und die IBA Hamburg GmbH, als städtische Projektentwicklerin, planen die Entwicklung des Wettbewerbsgebietes als Wohn- und Gewerbestandort. Auslöser dafür war der Auftrag aus der Senatsdrucksache „2015/1960 – Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ möglichst zeitnah (2016) einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Unter dem Leitbild der „Gartenstadt des 21. Jahrhunderts“ sollten im Wettbewerbsgebiet die Idealbilder der Gartenstadt neu interpretiert werden. Der Standort soltel durch gemischte Wohntypologien für überwiegend mittelständische Familien und Haushalte als Zielgruppen sowie als Standort für wissens- und forschungsintensives, insbesondere produzierendes Gewerbe und Handwerk entwickelt werden. Aufgrund der Bedeutung des Projektes wurde zur Qualitätssicherung aber auch zur zielgerichteten Einbindung der Vielzahl von Beteiligten, ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb in Form eines zweistufigen, kooperativen Verfahrens mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Ziel des Verfahrens war die Erarbeitung eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Entwurfes unter Berücksichtigung von funktionalen, sozialen, stadträumlichen, freiraumplanerischen, naturräumlichen, verkehrlichen, wasserbaulichen (Regenwasserableitung) und wirtschaftlichen Aspekten. Der Siegerentwurf diente als Grundlage für die Erarbeitung eines Funktionsplanes, der die Grundlage für das Bebauungplanverfahren bildet. OrtHamburg AuftraggeberIBA Hamburg GmbH im Einvernehmen mit Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg- Behörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2016ThemaEntwurf eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts für den neuen Stadtteil "Neugraben-Fischbek"Verfahrenstädtebaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb in zwei PhasenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung inkl. Veranstaltungen mit der ÖffentlichkeitAnsprechpartner Tanja Jauernig Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis KCAP und Kunst+Herbert

Zukunftsbild Elbinseln 2013+

Chancen und Herausforderungen für die Elbinseln In einer offenen Planungswerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten Ideen für die Zukunft der Veddel und Wilhelmsburgs entwickelt. In den letzten Jahren hat sich mit dem „Sprung über die Elbe“ auf den Elbinseln vieles verändert: Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der IBA Hamburg und der igs 2013 umgesetzt oder angestoßen. Jetzt richtet sich der Blick für die Elbinseln auf die Zeit nach 2013: Wie und wo soll sich neues Wohnen entfalten können? Wie sollen sich die Bildungslandschaft, Kultur und der Arbeitsstandort weiterentwickeln? Welche Orte und Räume verlangen künftig besondere Aufmerksamkeit, wo muss gehandelt werden? Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“, den die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte durchgeführt hat, geht der Frage nach, wie sich die Veddel und Wilhelmsburg nach 2013 weiterentwickeln sollen. In einer Folge von Planungswerkstätten und auf einer interaktiven Karte im Internet haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft der Elbinseln entwickelt – für die Teilräume Veddel und Spreehafen, das Reiherstiegviertel, die Bereiche an Jaffe-Davids-Kanal und Assmannkanal, für Kirchdorf sowie für die Elbinseln in ihrer Gesamtheit. Begleitet und beraten wurden sie von Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Stadtplanern. Parallel stimmte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Akteure über geeignete Formen der Beteiligung im laufenden Prozess ab. Die Ideen für die Elbinseln wurden anschließend ausgewertet und in erste, vorläufige und alternative Pläne übersetzt, die den Bürgern in einer Zwischenbilanz vorgestellt wurden. Mit den Anregungen der Bürger ging das „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ in die weitere planerische Bearbeitung. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2012 - 2013ThemaBeteiligungsverfahrenVerfahrenOffene PlanungswerkstattLeistungenKonzeption und Durchführung eines Beteiligungsverfahren, Moderation von Bürgerwerkstätten Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Anna-Lena Schüsler Julia Kehrl Bildnachweis büro luchterhandt

Mehr Stadt in der Stadt – Chancen für mehr urbane Wohnqualitäten in Hamburg

Dichte Plus – Wohnqualitäten in Hamburg Fachbeitrag für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburgs. Der Fachbeitrag untersucht Qualitätsmaßstäbe für neuen Wohnungsbau in den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen Hamburgs. Ausgehend von der Definition von neun für die Verdichtung relevanten Quartierstypen werden die jeweiligen Handlungsschwerpunkte, Entwicklungschancen und Mehrwerte herausgearbeitet, die mit Wohnungsneubau in den Quartieren einhergehen. Dabei wird die Geschossflächenzahl GFZ als Maßstab in der Diskussion um städtische Dichte in Frage gestellt und stattdessen eine Einschätzung der Wohnsituationen über die sogenannte “Quartiersdichte” verfolgt, die alle relevanten Räume und Baumassen in der Nachbarschaft berücksichtigt.In welchen Quartiersstrukturen zur Zeit die größten Wohnungsbaupotenziale zu erwarten sind, zeigt eine synoptische Auswertung der aktuellen Wohnungsbauprogramme. In einem abschließenden Kapitel werden Qualitätsziele und Instrumente für die Verdichtungsprozesse angeregt, die beim kooperativen Handeln aller beteiligten Akteure hohe Qualitäten in Wohnumfeld, Quartier und Stadt sichern. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Fachbeitrag “Leitsätze für die kompakte, urbane und vielseitige Stadt” als Positionsbestimmung vorangestellt. In einer Fachkonferenz am 20. November 2013 wurde die 212 Seiten starke Broschüre gemeinsam mit einem parallel erarbeiteten Fachbeitrag zum Thema Freiraumentwicklung vorgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Amt für Landes- und LandschaftsplanungJahr2011 - 2013ThemaZwischen baulicher Dichte, Schaffung neuen Wohnraums und FreiraumqualitätLeistungengutachterliche Erarbeitung eines Fachbeitrags Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Alexander Wenzel Bildnachweis büro luchterhandt

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad Konferenz zur Revitalisierung von Industriebrachen in Kaliningrad. Die Stadtregionen der Russischen Föderation erleben gegenwärtig einen raschen wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel und sehen sich einer dynamischen Flächenentwicklung ausgesetzt. Damit gewinnt die Revitalisierung kontaminierter, zuvor industriell genutzter Standorten an Bedeutung. Für Städte wie Moskau, St. Petersburg oder auch Kaliningrad sind damit große Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt seit vielen Jahren über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Altlastensanierung und Flächenrevitalisierung. In den Jahren 2005-2008 wurden aus diesen Erfahrungen im Rahmen des Projekts „Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg“ (REVVIN) eine Methodik mit Technologie-Finder zur Altlastensanierung entwickelt. Daran anknüpfend führen die Freie und Hansestadt Hamburg und die Stadt Kaliningrad gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Know-how-Transferprojekt durch, bei dem die REVVIN-Methodik auch in Kaliningrad seine Anwendung finden soll. Beispielort ist eine stillgelegte Zellstofffabrik aus dem Jahr 1895 samt ihrer benachbart liegenden Deponie, östlich der Innenstadt am Pregel gelegen. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz am 25. Oktober 2012 wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich des Flächenrecyclings in Russland und Deutschland vorgestellt. Am Beispiel der ehemaligen Zellstofffabrik wurde der REVVIN-Leitfaden und seine Anwendung am konkreten Fall mit Empfehlungen für Erkundung, Untersuchung und Sanierung erläutert. Welche Chancen für die Stadtenwicklung Kaliningrads an diesem Standort bestehen, zeigten erste Konzeptideen für seine Umnutzung. Weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/revvin/4096366/kaliningrad-ziele/.OrtKaliningradAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013ThemaBegleitung eines Know-how-Transferprojekts zwischen Hamburg und KaliningradLeistungenKonzeption, Organisation und Durchführung der Konferenz; Dokumentation des Projektes Flächenrevitalisierung KaliningradAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung und Modernisierung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg

Neue Räume für Geschichte und Kultur In einem europaweiten Vergabeverfahren wurde das Architekturbüro Sunder-Plassmann für die Errichtung neuer Museumsräume im Herzen Lüneburgs ausgewählt. Das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg ist der Kultur und Geschichte der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen gewidmet. Der Auftrag, als Landesmuseum eine entsprechend breite Themenvielfalt anzubieten, erfordert mehr Ausstellungsflächen, als derzeit zur Verfügung stehen. Mit einer baulichen Ergänzung soll das Ostpreußische Landesmuseum um eine deutschbaltische Abteilung erweitert werden. Die Maßnahme bietet auch die Möglichkeit, die über 25 Jahre alte Dauerausstellung konzeptionell und methodisch auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Zugleich gilt es, für die damit verbundenen musealen Sammlungszuwächse neue Depotfläche zu generieren. Die Erweiterung soll im Wesentlichen durch einen neu zu errichtenden Verbindungsbau realisiert werden, der das bestehende Museumsgebäude in der Ritterstr. 10 an das für diese Erweiterung angeschaffte denkmalgeschützte Gebäude in der Heiligengeiststr. 38 (so genanntes Scharffsches Haus) sowie das ebenfalls zu integrierende denkmalgeschützte Sudhaus anschließt. Die Verlegung des Haupteingangs, das Schaffen bislang unzureichender, für einen modernen Museumsbetrieb aber unerlässlicher Servicefunktionen wird die Besucherzahlen bzw. ihre Zufriedenheit signifikant ansteigen lassen. Zugleich soll diese Maßnahme einen uneingeschränkt barrierefreien Museumsbesuch realisieren und ein 500 Jahres altes bedeutendes Baudenkmal barrierefrei einer kulturellen Nutzung zuführen. OrtLüneburgAuftraggeberOstpreußisches LandesmuseumJahr2013ThemaErweiterung eines MuseumsVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Sunder-Plassmann Architekten

Labor- und Technologiezentrum Gutfleischstraße

HEUREKA! Der erste Baustein des Masterplans wird detailliert Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Hochschulstandorts plante die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ein Labor- und Technologiezentrum (LTZ) in Gießen. Die Neustrukturierung fand im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: Rund-Erneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) statt. Verbindliche Grundlage der Planung war der städtebauliche Masterplan für die THM am Standort Gießen. Der Neubau des LTZ verfolgte das Ziel, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) des Fachbereichs MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich Gutfleischstraße anzusiedeln. Das Raum- und Funktionsprogramm war in insgesamt drei Gebäuden nachzuweisen. Es war von einem hohen Technikanteil auszugehen, da Labore einen wesentlichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachten. Unter Einbeziehung der Erdgeschosszonen war auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien des Masterplanes der Außenraum freiraumplanerisch zu entwickeln.Insgesamt umfasste die zu planenden Gebäude ca. 4.200 qm Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen eine Gesamtfläche von ca. 9.000 qm. Zudem war eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen vorzusehen. Für die Baumaßnahme waren Gesamtkosten in Höhe von ca. 29,2 Mio. Euro brutto (Kostengruppen 200 - 500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wurde die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt. Ergebnis 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin mit hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin 2. Preis: Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid mit Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid 3. Preis: Auer+Weber+Assozierte GmbH, München mit Latz und Partner LandschaftsArchitekten, Kranzberg 4. Preis: Dömges Architekten AG, Regensburg mit Wamsler-Rohloff-Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg 5. Preis: tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck mit Sven Andresen Landschaftsarchitekt, Lübeck OrtGießenAuftraggeberHessische Baumanagement, Friedberg/Frankfurt/MainJahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für ein Labor- und TechnologiezentrumVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis HASCHER JEHLE Architektur, Berlin Downloads Dokumentation

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Bildungslandschaft Altstadt Nord Köln Ziel der Bildungslandschaft Altstadt Nord war die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Kölner Stadtteilpark Klingelpütz. Ein zentrales Anliegen war die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gegenstand des Wettbewerbs waren Entwürfe zur Sanierung und zum Anbau an eine Grundschule, zum Neubau einer Realschule, einer Kindertagesstätte, eines Studienhauses sowie eines Mensa- und Werkstatthauses. Ebenso war die landschaftsarchitektonische Gestaltung der dazugehörigen Freiräume sowie ihre Integration in den öffentlichen Raum Bestandteil der Aufgabe. Die Außenanlagen des Hansa Gymnasiums und des Abendgymnasiums waren im Rahmen des Wettbewerbs mit zu bearbeiten. Der Hochbau dieser beiden Gebäude wurde in einem separaten VOF-Verfahren im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben.Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, ein zusammenhängendes Ensemble aus unterschiedlichen architektonischen Ansätzen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für die im Bebauungsplanentwurf durch die Baugrenzen definierten Baufelder unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumprogramme ausgearbeitet sowie Konzepte zur Gestaltung des Freiraums entwickelt werden. Das Preisgericht wählt 8 Arbeitsgemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Ergebnis 1. Preis: gernot schulz : architektur GmbH, Köln und TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin 2. Preis: Schilling Architekten, Köln und urbane gestalt, johannes böttger, landschaftsarchitekten, Köln 3. Preis: Kirstin Bartels, Cityförster, Oslo und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn Eine Anerkennung: Lorber + Paul Architekten, Köln und Landschaftsarchitektur + Ökologie A. Bezzenberger, Darmstadt Eine Anerkennung: LIN Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten, Berlin und Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH, ZürichOrtKölnAuftraggeberStadt Köln, Gebäudewirtschaft Jahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für eine BildungslandschaftVerfahrenzweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für mehrere Schul- und Verbundbauten im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis gernot schulz:architektur GmbH, TOPOTEK 1

OTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur

“Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” Erstmals seit 1997 wird in Hamburg wieder der “Otto Linne Preis” ausgelobt. Mit dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” knüpfte der Otto Linne Preis 2013 an ein hochaktuelles und derzeit kontrovers diskutiertes Thema an. Die igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh vergab gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt diesen Ideenpreis zur urbanen Landschaftsarchitektur. Der „Otto Linne Preis für urbane Landschaftsarchitektur“ gab auch im Jahr 2013 Studierenden und jungen Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur die Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen ihrer Profession auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung junger Planerinnen und Planer und würdigt hervorragende künstlerische Leistungen. OrtHamburgAuftraggeberinternationale gartenschau hamburg 2013 gmbh (igs)Jahr2013ThemaOTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur unter dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!”VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen der LandschaftsarchitekturLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Otto-Linne-Preis 2013 Dokumentation