Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

HCH Elbbrückenquartier

Quartier Elbbrücken - das zweite urbane Zentrum der HafenCity Der städtebauliche Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem eingeladenen kooperativen Realisierungswettbewerb ist das Architekturbüro Hosoya Schäfer Architects aus Zürich als Gewinner hervorgegangen. Das Quartier Elbbrücken wird, wie kaum ein anderes Quartier der HafenCity, in den gesamtstädtischen Kontext entlang der Elbe eingebunden sein. Wer sich Hamburgs innerem Stadteingang über die Elbbrücken nähert, wird gerade diese Nachbarschaft städtebaulich als Auftakt der Innenstadt wie als Abschluss der gesamten Kette von Bauten aus Richtung Westen wahrnehmen. Ebenso wird das Quartier Elbbrücken die HafenCity als ihre östliche Klammer – gewissermaßen im Trialog mit der Elbphilharmonie und der Ericusspitze fassen.Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs in der östlichen HafenCity im Quartier Elbbrücken. Die Wettbewerbsergebnisse waren auch Grundlage für einen anschließenden freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: 1. Preis: Hosoya Schäfer Architects, Zürich 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg 3. Preis: KCAP Architects&Planners, Rotterdam OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaStädtebaulicher Entwurf der östlichen HafenCity – Quartier ElbbrückenVerfahreneingeladener kooperativer städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit 9 Teilnehmern Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH Hosoya Schäfer Architects, Zürich

Wettbewerb Sports-Dome

Höher, weiter, tiefer – ein einzigartiges Haus für den Sport Die Architekten Hascher Jehle aus Berlin errichten den Sports-Dome. Inmitten des neu entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity werden hier einzigartige Sportarten angeboten. Auf dem Baufeld 83a im Quartier Baakenhafen entsteht eine in Europa einzigartige Multievent-Indoor-Arena für Trendsportarten, Wellness- und weitere Sport- und Freizeitangebote – ergänzt um Kommunikationsplätze mit ansprechender und außergewöhnlicher Gastronomie. Das Leistungsportfolio umfasst mehr als 25 Trendsportarten und Wellnessangebote mit Gastronomie. Dieses Leistungsportfolio zeichnet sich durch eine Reihe von Angeboten mit Alleinstellungsmerkmal aus: Indoor-Eisklettern, eine stehende Welle für Surfen und Kajak, eine Triathlontrainingsanlage, ein Höhentrainingsraum, Iglu Survival oder ein künstlicher Kletterberg, der den Tauchturm umhüllt, sind einmalig in Deutschland und Europa und exklusiv im Sports-Dome HafenCity Hamburg zu erleben. Auch Body-Flying, Indoor-E-Kart und Funball sind im norddeutschen Raum ebenfalls exklusiv nur an diesem Standort erlebbar. Das Haus ist integraler Bestandteil eines Stadtquartiers, das sich nicht nur durch eine vielfältige Bewohnerschaft auszeichnen wird, sondern insbesondere die Themen Sport und Freizeit, Erholung und Gesundheit in den Vordergrund rückt. Ganz in diesem Sinne ist der Sports-Dome HafenCity ein hochwertiger Stadtbaustein mit einer enormen Angebotsbreite, die auf die HafenCity und Hamburg ausstrahlen, aber auch Zulauf aus der gesamten Metropolregion erwirken soll. Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberPB Sports-Dome Management GmbHJahr2015 - 2016ThemaMultievent-Indoor-Arena für Sport- und FreizeitangeboteVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Bildungshaus Norderstedt Phase 0

Ein gemeinsames Haus für Stadtbücherrei und VHS Am neuen Standort in Garstedt plant die Stadtbücherei und die VHS Norderstedt ein gemeinsames Bildungshaus für beide Institutionen. Um für die Besucherinnen und Besucher des Bildungshauses maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote zu bieten, sollen die Angebote der Einrichtungen so miteinander verschmelzen, dass das neue Bildungshaus mehr wird, als ein Zusammenschluss von Stadtbücherei und VHS. Eine hohe Aufenthaltsqualität, niedrigschwellige Angebote, vielfältige Kursangebote sowie Kooperation mit den Einrichtungen und Initiativen des Stadtteils führen in dem Haus unterschiedlichste Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Als Treffpunkt für Menschen aller sozialen Milieus wird das Haus eine zutiefst demokratische Einrichtung. In fünf Workshopterminen mit den Aktueren der Stadtverwaltung, den beiden Einrichtungen sowie externen Experten wurden die räumlichen Anforderungen intensiv erörtert und die Nutzung des Hauses sowie Möglichkeiten von Synergien diskutiert. In einem Funktionsschema wurden die Lagebeziehungen der einzelnen Räume und Nutzungen zueinander sowie die Organisation des Bildungshauses festgehalten. Die quantitativen und technischen Anforderungen an die einzelnen Funktionen sind ergänzend in einem tabellarischen Raumprogramm festgehalten und bieten somit die Grundlage für eine spätere architektonische Planung. Das Bildungshaus ist nicht nach den Institutionen aufgeteilt, sondern strukturiert sich nach thematischen Zonen, die sowohl organisationsbezogen als auch inhaltlich definiert sind. Die Büchereibestände und die inhaltlichen Angebote der VHS bilden die inhaltlichen Zonen gemeinsam und prägen die Atmosphäre des Hauses. Die Funktionsbereiche sind eng miteinander verwoben, damit sich das umfangreiche Angebot für die Besucherinnen und Besucher optimal entfalten kann. Im Bildungshaus sollen durch Synergien neue Angebote entstehen und zugleich die errichteten Flächen optimal genutzt werden. Bei der Entwicklung neuer Lernkulturen und neuer Weiterbildungsformate bildet die Vernetzung der Institutionen die Grundlage für einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ende des Phase 0 wurden sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen, als auch die Poltik und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt über die Ergebnisse informiert. OrtNorderstedtAuftraggeberBildungswerke NorderstedtJahr2015 - 2017ThemaBegleitung der Phase 0LeistungenErarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms im Rahmen einer Phase 0, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau der Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Ein Haus für Bücher, ein Ort für zeitgemäßes Lernen Der Wettbewerb für die Gießener Universitätsbibliothek wurde im März 2016 entschieden: Max Dudler wird den anspruchsvollen Neubau auf dem Campus Philosophikum realisieren. Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plante die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. An prominenter Stelle des Campusbereiches soll ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude zentrale Wirkung für den gesamten Campus Kultur- und Geisteswissenschaften entfalten. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung war der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Im Wettbewerb war dabei der 1. Bauabschnitt als Realisierungsteil, der 2. Bauabschnitt als Ideenteil zu bearbeiten. Zunächst werden das bestehende Gebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine baulich verbundene, funktionale Einheit bilden.Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes waren als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten. Von den Wettbewerbsteilnehmern war zu erörtern, wie die vielfältigen Arbeits- und Benutzungsbereiche des Gebäudes in den vorgesehenen zwei Bauabschnitten zu organisieren sind, um zu jeder Zeit einen funktionalen und komfortablen Bibliotheksbetrieb gewährleisten zu können. 27 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn Ragnarsdóttir prämierte folgende Arbeiten: 1. Preis: Max Dudler, Berlin 2. Preis: h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin 4. Preis: Atelier 30 Architekten, Kassel 5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dresden Anerkennung: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Anerkennung: Staab Architekten GmbH, BerlinOrtGießenAuftraggeberLand Hessen vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen, vertreten durch das Hessische Baumanagement, Regionalniederlassung MitteJahr2015 - 2016ThemaNeubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei BauabschnittenVerfahrenNicht-offener, einphasiger hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms sowie der AuslobungsunterlagenAnsprechpartner Jana Latus Leonie PlänkersIna Seibert Bildnachweis Max Dudler

Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums

Neue identitätsstiftende Mitte Das denkmalgeschützte Ensemble des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums wird um einen Erweiterungsbau ergänzt. Hier werden Schüler- und Lehrerschaft optimale Arbeitsbedingungen und anregende Aufenthaltsräume geboten. Das HiIdegard-von-Bingen-Gymnasium aus den Jahren 1959-61 der Architekten Berner & Jacobs ist in ein gewachsenes und dichtes städtebauliches Umfeld in Köln SüIz-KIettenberg eingebettet. Westlich wird die MehrfIügeIanIage von einem barocken WasserschIösschen begrenzt, dem Weißhaus mit seiner weitläufigen Parkanlage. Im Norden grenzt die Schule an den SpieIpIatz „RäuberwäIdchen“. Mit ihrer ein- bis dreigeschossigen und weit aufgegliederten Bauweise passt sie sich harmonisch der Umgebung an. Die abwechslungsreich gegliederte Anlage ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbeton-Rasterfassaden, großen Glasflächen und Flachdächern. Die Anmutung des Standortes und die Qualität der historischen Bauten lassen heute nur eingeschränkt Veränderungen an dem Ensemble zu. Gleichwohl ist es im Kontext der Ganztagsoffensive der Sekundarstufe I und des Ausbaus zur NRW-Sportschule erforderlich, das Ensemble baulich zu erweitern. Der Neubau für die Schulerweiterung soll mit dem Bestandskomplex ein eigenständiges Ensemble bilden und diesem mit dem zentralen Pausenhof eine neue identitätsstiftende Mitte mit Blickverbindungen zur Parkanlage erleihen. Um den Neubau ideal platzieren zu können, ist entwurfsabhängig der Abriss, der an den Schulhof grenzenden Erweiterung, aus den 1970er Jahren vorgesehen. Für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium sind Erweiterungsflächen in Form von Verwaltungs- und Unterrichtsräumen in der Größenordnung von etwa 2.900 qm ebenso wie eine 3-Feld-Sporthalle mit etwa 2.300 qm geplant. Der Mensa- und Ganztagsbereich ist in der ehemaligen Turnhalle vorgesehen. Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der Schulleitung und gegebenenfalls schulischer Gremien sowie Ämtern der Stadt Köln (insbesondere dem Amt für Schulentwicklung). In Einzelvergabe wurden die Leistungen der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung sowie Projektsteuerungsleistungen ausgeschrieben. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaErweiterung eines Gymnasiums in KölnVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI, Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission ”Projektsteuerung/Projektmanagement”Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Jana Mielke Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Dajana Schröder Bildnachweis kister scheithauer gross
architekten und stadtplaner GmbH

Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Zeitgemäße und flexible Bürolandschaften für das Forschungszentrum Jülich Das VOF-Verfahren für den Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus pbs architekten, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und BRENDEBACH Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Geplant wird ein Bürogebäude mit ca. 4.000 qm BGF und 2.541 qm Nutzfläche (NF 1-7), in dem ca. 190 Büroarbeitsplätze geschaffen werden sollen. Davon sollen 110 Büroarbeitsplätze vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) und 80 Büroarbeitsplätze vom Peter Grünberg Institut (PGI-9) genutzt werden.Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) Photovoltaik werden neuartige Materialien sowie innovative Bauelementarchitekturen für die nachhaltige Photovoltaik auf der Basis dünner Schichten erforscht. Das Peter Grünberg Institut für Halbleiter-Nanoelektronik (PGI-9) beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Halbleiterphysik, der Halbleitertechnologie und der Bauelementphysik. Besprechungs- und Seminarräume, Treppenräume, Aufzugsanlagen sowie sonstige Nutzflächen sollen institutsübergreifend genutzt werden. Durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume soll wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden. Angestrebt wird ein Bürogebäude mit zeitgemäßen, flexiblen Bürolandschaften, in dem die Büronutzung institutsunabhängig anpassbar ist. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung städtebaulicher Vorgaben des Masterplanes des Forschungszentrums Jülich GmbH. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau eines Bürogebäudes auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbs Architekten

Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Eine neue Kindertagesstätte für eine bessere betriebsnahe Kinderbetreuung. Das VOF-Verfahren für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus dem Planungsbüro Rohling AG, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und ahw Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Das Forschungszentrum Jülich hat in der Zielvereinbarung zum Audit berufundfamilie beschlossen, sein Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sowohl quantitativ zu erhöhen als auch qualitativ zu erweitern. Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Standort Jülich ist die Schaffung qualitativ hochwertiger, betriebsnaher Betreuungsmöglichkeiten mit arbeitnehmerfreundlichen, flexiblen Öffnungszeiten, die allen am Standort Jülich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern offen stehen. Diese zentrale Verbesserung der Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zudem ein wertvolles Instrument zur Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Kräften sowie zur beruflichen Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem soll der Bau einer betriebsnahen Kindertagesstätte den weiteren strategischen Zielen des Forschungszentrums Jülich dienen. Hier sind die Internationalisierung und die nachhaltige Entwicklung des Campus (Zukunftscampus und Städtebaulicher Masterplan) zu nennen. Unter der Berücksichtigung der Mitarbeiterstruktur und in Absprache mit dem Kreis Düren wurde eine 8-gruppige Einrichtung mit 120 Plätzen priorisiert. Das neue Gebäude soll auf dem Campus gebaut werden. Der Flächenbedarf des Neubaus beträgt 1.336 qm (NF 1-6) und die BGF 2.138 qm. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau einer Kindertagesstätte auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis Planungsbüro Rohling AG

Baakenhafen Baufeld 95

Eine Stadt für alle Die Architekturbüros bof architekten, florian krieger architektur und städtebau und Huke-Schubert Berge planen genossenschaftlichen Mietwohnungsbau und ein Wohn-Pflege-Projekt. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 95 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch die ca. 30 Meter breite Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 89 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Auf dem Baufeld 95 werden genossenschaftliche Mietwohnungen, und eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für junge unheilbar chronisch kranke Menschen und deren Angehörige errichtet. Zudem wird hier eine Baugemeinschaft mit einem Schwerpunkt auf kulturelle Arbeit in das Quartier gebracht. In den Erdgeschossen finden ein Sportcenter, Gemeinschaftsflächen für die Nachbarschaft sowie eine psychosoziale Beratungsstelle Platz. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Geschossfläche ca. 17.150 qm GF vorgesehen, davon ca. 15.640 qm für Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4, 5, 6 (Schiffszimmerer), 7 (Hamburger Wohnen): 1. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 2. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilflächen 1, 2 (Hamburger Wohnen), 3 (Schiffszimmerer): 1. Preis: bof architekten GbR 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilfläche 8 (Leuchtfeuer) 1. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH OrtHamburgAuftraggeberAllgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eGBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Hamburg Leuchtfeuer gemeinnützige GmbH im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis bof architekten GbR, florian krieger architektur und städtebau gmbh, luxfeld digital art, L+ Landschaftsarchitektur; büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 90a

Gute Mischung am Wasser Das Büro LA´KET ARCHITEKTEN aus Hamburg baut für die Baugenossenschaften altoba und fluwog im Baakenhafen! Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 90a liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück liegt nördlich der Baakenallee und grenzt in direkter Nachbarschaft zu den im Hafenbecken stehenden Wasserhäusern unmittelbar an die Promenade Petersenkai am Baakenhafen. Die beiden Genossenschaften werden auf dem Baufeld 90a Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familien- und seniorengerechtem Wohnraum errichten, in denen unter anderem ein Frauenwohnprojekt und eine Seniorenbaugemeinschaft aufgenommen werden. Rund die Hälfte der Wohnungen werden im geförderten Segment realisert. Ergänzt wird das Konzept im Erdgeschoss durch Einzelhandelsflächen und einen Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von 5.200 qm vorgesehen, davon 4.900 qm für die Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LA’ KET ARCHITEKTEN GMBH, Hamburg ein 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg ein 2. Preis: CARSTEN ROTH ARCHITEKT, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberAltonaer Spar- und Bauverein eG und Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit sechs TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis LA’KET ARCHITEKTEN GMBH, büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 89

Bunte Bewohner-Mischung und ambitionierte Baustandards Die Hamburger Büros SCHALTRAUM und LRW sowie die Architekten Kaden+Lager aus Berlin gehen als Sieger aus dem Planungswettbewerb hervor. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 89 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 95 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Für eine lebendinge und durchmischte Hausgemeinschaft werden auf dem Baufeld 89 genossenschaftliche Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familienorientiertem und altengerechtem Wohnen sowie Appartments für Menschen mit geistigen Behinderungen errichtet. In den Erdgeschossen finden ein Beratungsbüro mit Gemeinschaftsraum und Büronutzungen Platz. Im westlichen Gebäuderiegel plant die Baugemeinschaft TOR ZUR WELT Eigentumswohnungen in Holz-Hybridbauweise, architektonisch und ökologisch eine weitere Bereicherung für das Quartier. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Bruttogrundfläche von 15.540 qm vorgesehen. Davon entfallen etwa 3.900 qm auf das Gebäude der Baugemeinschaft TOR ZUR WELT. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4 (HANSA), 10 und 11 (BVE): 1. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg Teilflächen 7, 8 und 9 (BVE) 1. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg Teilfläche 6 (HANSA) ein 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg ein 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg ein 2. Preis: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München Telfläche TOR ZUR WELT: 1. Preis: KADEN + LAGER GmbH i. Gr., Berlin 2. Preis: FRANTZEN et al architecten, NL-Amsterdam 3. Preis: SPINE ARCHITECTS GMBH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG HANSA Baugenossenschaft eGBaugemeinschaft TOR ZUR WELT GbR im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis SCHALTRAUM, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB; LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, büro luchterhandt

Wohnbauentwicklung Nordsteimke/Hehlingen

Nordsteimker Au – städtebauliches Konzept zur Erweiterung der Ortsteile Nordsteimke/Hehlingen Wir haben unsere Idee für eine Stadterweiterung von Wolfsburg über 150 Hektar aufgezeichnet. Die Jury hat den Entwurf mit dem 3. Preis prämiert. Wettbewerb Auf rund 150 ha, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden, waren städtebauliche Ideen für die Entwicklung eines neuen Ortsteils von Wolfsburg gefragt. Der Entwurf “Neusteimker Au” schafft mit fünf individuellen Teilquartieren um einen verbindenden Grünraum die Voraussetzung für die schrittweise Entwicklung neuer Nachbarschaften mit insgesamt über 3000 Wohnungen. In einem erneuerten Staddteilzentrum verschmilzt der neue Ortsteil mit dem angrenzenden Nordsteimke. In Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten haben wir in dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb den 3. Preis errungen! Entwurfserläuterungen Fünf besondere Nachbarschaften Jedes der fünf Quartiere ist einzigartig. Jedes folgt einem eigenen Thema, das atmosphärisch und in konkreten Elementen (z. B. Wasserbecken oder Heckenstrukturen) erlebbar und unverwechselbar ist. Der prinzipielle Aufbau der Quartiere folgt indessen identischen Prinzipien: » ‚grüne Finger’ verknüpfen das Quartier mit der Aue » Herzstück ist stets ein kleiner Quartiersplatz am Ende eines jeden „grünen Fingers“; ggf. mit kleiner Versorgungseinheit und/oder sozialer Infrastruktur » hohe Bedeutung gemeinschaftlich nutzbaren und gestaltbaren Außenraums » starke Siedlungsbilder durch Setzen von Qualitätsmaßstäben an die Architektur » erlebbare Umsetzung von ökologischen Zusammenhängen (Regenwasserversickerung, Photovoltaik, Nutzgärten, dezentrale Energieerzeugung)Nachhaltigkeit Konkret – Wohnen und Leben an der Aue Die Nordsteimker Au wird als Abschnitt eines übergeordneten Grünzugs mit einer direkten Radwegeverbindung in die Innenstadt Wolfsburgs gestärkt. Die Aue hat den Charakter eines öffentlichen Angers, in dem vielfältige Nutzungsangebote verortet sind und der überdies eine starke ökologische Funktion erfüllt. Sie führt als zentraler Freiraum die Menschen aus dem bestehenden Stadtteil mit den Bewohnern der neuen Quartiere zusammen. Sie bietet hinreichend Raum für gemeinsame Aneignungsprozesse und Aktivitäten. Die Biotope mit ihren wichtigen Schutz- und Übergangszonen sind behutsam in diesen Anger eingewoben und selbstverständlicher Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Flächen zur Regenwasserretention erfüllen nicht nur technisch ihre Funktion, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einem sinnlichen Erleben von Naturkreisläufen – ebenso wie die landwirtschaftlichen Bereiche. Die Aue ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens. Sie ist ein Erfahrungsfeld für die Bewohner der Quartiere, aber auch für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen aus Wolfsburg zugänglich. Sie wirken an Aufbau und Pflege mit, sie gestalten Freiflächen und nutzen diese intensiv. Die Randbereiche der Aue sind von Rad- und Fußverkehr sowie öffentlichem Verkehr bestimmt. Der ‘Auenboulevard’ als autofreies Rückgrat der neuen Quartiere lädt zum Flanieren ein und ist zugleich eine Fahrradschnellstraße, die als attraktive Verbindung im Grünen in die Wolfsburger Innenstadt leitet.OrtWolfsburg AuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014 – 2015ThemaEntwicklung eines neuen, hochwertigen und aus energetischer Sicht innovativen Wohnquartiers im Südosten WolfsburgsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulichen IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Sonja Fahr Hella Kotschi Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Neubau des Multifunktionsgebäudes für das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstraße 180

Ein neues Multifunktionsgebäude für das Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg Begleitung von drei VOF-Verhahren im Auftrag der Bundesbauabteilung für folgende Leistungen: Objektplanung gem. § 34, Tragwerksplanung gem. § 51 und Technische Ausrüstung gem. §53 HOAI 2013 Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ist mit seinen 15 medizinischen Fachdisziplinen die größte militärische Behandlungseinrichtung in Norddeutschland und fest in das zivile Gesundheitsnetz der Freien und Hansestadt Hamburg eingebunden. Die Liegenschaft besteht aus 18 Gebäuden. In diesen sind die verschieden Nutzungen des Krankenhausbetriebes untergebracht. Im Wesentlichen sind dies: Ein Bettenhaus mit 320 Betten, Notaufnahme und Intensivstation, ein OP-Gebäude mit 6 OPs, Sterilisation und Bäderabteilung und ein Haupthaus (Haus 1). Dieses Gebäude aus dem Jahre 1937 ist denkmalgeschützt, daran schließt sich der sog. Kreuzbau und ein etwas kleinerer Nordflügel an. Das Gelände ist insgesamt ca. 0,25 km² groß. Vor dem Hintergrund einer Optimierung des gesamten Krankenhauses aus medizinischer- und wirtschaftlicher Sicht wurde 2013 eine Entwicklungsplanung für die Gesamtliegenschaft erstellt, auf deren Grundlage zukünftig umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten geplant sind. Unter anderem wird der Nordflügel abgerissen und durch ein neues Multifunktionsgebäude ersetzt.Der Neubau ist als zentrales Gebäude des Krankenhauses vorgesehen. Er soll den Operationstrakt sowie die Fachuntersuchungsstellen des Krankenhauses aufnehmen. Es sind u. a. folgende Funktionseinheiten vorgesehen: Zentrale Sterilgutversorgung, Orthopädie, Unfallchirurgie, Radiologie, Visceral - und Thoraxialchirurgie, Anästhesiologie, Intensivmedizin, Urologie, Links-Herz-Katheter, Innere Medizin, Neurologie, Dermatologie, Venerologie, Neurochirurgie, Anästhesiologie, HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augenheilkunde, Fachzahnärztliches Zentrum, Zahnmedizin, Laboratoriumsmedizin und weitere Funktionen wie Rettungshubschrauberabsetzplattform, Haupteingang, Technikzentralen, Umkleiden etc. Das Multifunktionsgebäude ist im Westen an das Bettenhaus und südlich an den denkmalgeschützten Altbau anzuschließen. Richtung Osten soll es um das Zentralgebäude des Schifffahrtmedizinischen Institutes der Marine erweitert werden. Die Schwerpunkte liegen hier auf den Gebieten der maritimen Medizin, der Tauch- und Überdruckmedizin mit einem Druckkammer- und Tauchunfallbehandlungszentrum, der Forschung und Lehre inkl. einem Simulationszentrum. Die Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) für das Multifunktionsgebäude liegt bei ca. 8.100 qm, für das Schifffahrtmedizinische Institut bei ca. 3.400 qm. Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Leistungen für die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau), der Ausführungsplanung und die Bauausführung für den Neubau des Multifunktionsgebäudes des BwKrhs HH.OrtHamburgAuftraggeberBundesrepublik Deutschland, diese vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), dieses vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg (BSU), Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH), Bundesbauabteilung (BBA)Jahr2015ThemaNeubau eines Multifunktionsgebäudes für das BundeswehrkrankenhausVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. VOFLeistungenkomplettes VerfahrensbegleitungProjektpartnerManuela Witt und David SengerBildnachweis Bundesbauabteilung

Ehemalige Kaserne Potsdam-Krampnitz

Ein neuer Eingangsbereich für die ehemalige Kaserne in Krampnitz Eingang zu einem neuen Stadtquartier. “Zentrale Aufgabe dieses Gutachterverfahrens war demzufolge, mit dem neuen Eingangsbereich eine Adresse für das neue Quartier zu bilden und diesen Ort in sein städtebauliches Umfeld zu integrieren. Auf dem Gebiet der ehemaligen Kaserne Krampnitz soll ein neues Stadtquartier vorwiegend mit Wohnnutzungen und ergänzenden Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen entstehen. Zentrale Herausforderungen waren die Vernetzung mit den umliegenden Natur- und Siedlungsräumen sowie die Erarbeitung eines integrativen verkehrstechnischen Konzeptes zur Anbindung des Gebietes an die B 2 und die stadträumliche Einordnung der Straßenbahnerschließung.” (Zitat aus “Dokumentation: Entwicklungsbereich Krampnitz – Leben im Potsdamer Seeland. Wettbewerb Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz” Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Juni 2015) Die Arbeit folgt der Grundidee, behutsam den wertvollen Bestand der ehemaligen Kaserne weiterzuentwickeln und die bestehenden Qualitäten sowie Atmosphäre subtil wie erlebbar herauszuarbeiten. Die einzigartige Lagegunst am Krampnitzsee wird sowohl für den Passanten auf der Straße und am Ufer wie für die künftigen Bewohner hervorgehoben und erlebbar gestaltet. Ziel ist es daher, einen Eingangsbereich zu schaffen, der einen würdigen Vorbereich der ehem. Kaserne formuliert und auf die orthogonale Struktur vorbereitet, während die ortsprägenden historischen Elemente (Turm, Pförtnerhaus, Nord-Süd-Allee mit Kasino, Topografie) akzentuiert und vom Eingangsplatz aus erlebbar gemacht werden. Ebenso soll es gelingen, durch den Platz mit seiner Ausrichtung auf den See zwischen dem Quartier und dem Ufer zu vermitteln. Um diese Wirkung optimal entfalten zu können, wird die Bundesstraße B 2 auf selbstverständliche Weise funktional und gestalterisch in das Freiraumkonzept eingebettet, womit ihr trennender Charakter weitestgehend aufgehoben wird.Entwurfserläuterungen Die westliche Platzkante wird durch zwei winkelförmig angeordnete Neubauten gefasst. Diese beherbergen die gewünschten Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen. Beide Baukörper folgen in ihrer Ausrichtung der orthogonalen Struktur des gesamten Quartiers. Zugleich bilden sie ein platzfassendes sowie lärmschützendes Volumen, ohne den benachbarten Bestand gänzlich zu verdecken. Die einladende Geste des Quartiersplatzes wird durch seine Öffnung nach Süden betont und bindet damit die verkehrsberuhigte Allee und den südlich anschließenden grünen Vorbereich der Bergsiedlung mit ein. Das im östlichen Abschluss gelegene Plateau fungiert als „Quartierskrone“, welche sich nicht nur räumlich vom Eingangplatz und der umgebenden Landschaft absetzt, sondern auch erhaben über dem übrigen Quartier zu thronen scheint. Hier ist beabsichtigt, neue Raumstrukturen zu entwickeln, die behutsam die Orthogonalität des Quartiers aufnehmen und mit drei Hofbereichen unterschiedlichen Maßstabs und unterschiedlicher programmatischer Ausrichtung das Quartier zu einem besonderen Abschluss führen. Die historischen Bestandsbauten werden in ihrer ausgeprägten Sichtbeziehung zueinander verankert und bilden dabei das integrale und identitätstiftende Rückgrat in einer neuen Raum- und Nutzungszuordnung auf dem Plateau. Im Zusammenspiel mit einer Neubebauung, die sich in Maßstäblichkeit, Körnigkeit und Ausrichtung an dem Bestand orientiert und zugleich auch eine Verzahnung mit dem Freiraum erlaubt, entsteht auf dem Plateau schlussendlich ein ruhiger, parkartiger Ort, der Historisches mit Neuem sinnstiftend zusammenführt. Die diagonale „Seeachse“ bricht die vorhandene Struktur in Ihrer Strenge, um den besonderen Bezug zum Kramnitzsee herauszuarbeiten, ohne dabei das Gesamtbild des Ortes in Frage zu stellen. Die Überformung und Umnutzung dieser historisch bedeutenden Wehrmachtskaserne mit modernen Nutzungen gibt diesem Quartier ein Alleinstellungsmerkmal in der vielfältigen Kulturlandschaft Potsdams.OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger Potsdam GmbHJahr2015Themastädtebaulicher Entwurf zum Eingangsbereich der ehemaligen KaserneLeistungenTeilnahme an einem konkurrierenden städtebaulich-landschaftsplanerisch-verkehrstechnischem GutachterverfahrenProjektpartnerRMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, SBI Beratende Ingenieure für Bau-Verkehr-VermessungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, werk3

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Bahnhofsumfeld Göppingen

Buntweberquartier – städtebauliches Konzept für das Bahnhofsumfeld Göppingen Der Bahnhof in Göppingen soll wieder zu einer Adresse der Stadt werden. Sein Vorplatz und das Umfeld gilt es zu entwickeln. Dem widmeten wir uns in einem Wettebwerb. Mit Erfolg! Mit unserer Arbeit “Buntweberqaurtier Göppingen” hat das büro luchterhandt in Arge mit L+ Landschaftsarchitektur den 3. Preis errungen! Für die Neuordnung des westlichen Bahnhofsumfelds war eine städtebauliche Konzeption zu entwickeln, für den Bahnhofsplatz wurde eine neue Freiraumplanung gesucht. In unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs Göppingen entsteht an historischer Stätte der Buntweberei ein zukunftsweisender, geschichtsbewusster Ort zum Schaffen und Wohnen. Ein Ort für kreative Menschen, des Erlebens von Schaffensprozessen, unterschiedlichster Menschen und ihrer Begabungen. Arbeits- und Wohnstätten drängen in die Stadt zurück und verhelfen ihr zu neuer Blüte. Es wird wieder bunt in Göppingen.Typisch Göppingen – behutsam aus dem Bestand Göppingen bekommt mit dem Buntweberquartier ein neues Antlitz zur Bahn. Ein Quartier, das sich im Grundriss am städtebaulichen Maßstab der Altstadt orientiert – in Proportion, Höhenentwicklung und Körnigkeit. Mit dezenten Hochpunkten wird sowohl von der Bahn als auch aus dem Stadtraum heraus die neu ergänzte Silhouette Göppingens erkennbar. Rund um Zollamt und Buntweberei entsteht ein buntes, lebendiges Viertel zum Wohnen und Arbeiten von einzigartiger Atmosphäre. Bunte Nutzungen, bunt verwoben Vorgeschlagen wird ein Konzept intensiver Nutzungsmischung, das dem Ort ein attraktives Profil gibt und auch die Innenstadt dauerhaft stärkt – zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Handeln, zum Leben. Ein Servicezentrum mit Bürgerservice/ Touristeninformation/ Stadtcafé öffnet sich zu Bahnhof und ZOB. Handelshof, Wohnhof, Werkhof und Gewerbehof prägen das anschließende Quartier.OrtGöppingenAuftraggeberStadt GöppingenJahr2014 – 2015Themastädtebaulich/freiraumplanerischer Entwurf für das Bahnhofsumfeld in GöppingenLeistungenstädtebaulicher Entwurf bei einem offenen, zweiphasigen, städtebaulich und freiraumplanerischer Ideen- und RealisierungswettbewerbProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänckers Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Wohnbauliche Entwicklung Wedel

Wettbewerb “Wohnbauliche Entwicklung Wedel-Nord” Teilnahme an der 2. Wettbewerbsphase in Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten. Quartier mit frischem Wind Das Konzept verfolgt den Gedanken, dass die bestehenden Siedlungsteile ganz selbstverständlich entlang von Knickstrukturen nach Norden wachsen und dabei ein nahtloser Übergang zwischen bestehender und neuer Bebauung entsteht. Durch die Rasterung entstehen lineare, von Grün eingefasste Nachbarschaften. Diese orientieren sich zu einer „Grünen Fuge“ und bilden zu dieser hin eine markante, mehrgeschossige Bebauung aus (Geschosswohnungsbau oder kompakte Einfamilienhaustypen), die dem neuen Park insgesamt eine Fassung und eine klare innere Adressbildung geben. Die Mitte der „Grünen Fuge“ wird durch ein kleines Quartierszentrum mit deutlichem Landschaftsbezug besonders betont: Einzelhandel und Café sowie z. B. eine Senioreneinrichtung in dem viergeschossigen Riegel prägen die nördliche Zentrumsseite mit einer platzartige Anlage, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet, während südlich des Zentrums Schule, Sporthalle und Kita die Südseite markieren. Diese öffentlichen Nutzungen geben dem Zentrum einerseits Fassung, andererseits öffnen sie sich zum Freiraum und tragen zu seiner Belebung bei. Der Zentrumsbereich ist zudem über eine ÖPNV- und Fahrradtrasse miteinander verzahnt. Es wird eine Mischung unterschiedlicher Gebäudetypen und Verfügungsformen angeboten, um eine gute soziale Mischung im Quartier zu fördern. Der angestrebte Mix aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern wird dabei erfüllt. Städtebaulich markante Punkte sollen an den geschwungenen neuen Erschließungsstraßen durch Punkthäuser besonders betont werden. Generell wird Wert auf ein geschlossenes Straßenbild gelegt, das nicht allzu sehr vom Ruhenden Verkehr bestimmt ist. Daher werden Haustypen vorgeschlagen, die Stellplätze in das Haus integrieren und als 2- bis 3-geschossige Bebauung dem Raum Fassung geben. Das städtebauliche Konzept sieht drei Entwicklungsetappen vor, die unabhängig voneinander funktionieren und die bei einer nur teilweisen Realisierung keine Fragmente entstehen lassen. Mit dem Aufbau des 1. BA soll auch die Entwicklung der Grünen Fuge und der Knicks beginnen, um möglichst schnell einen hochwertigen Freiraum zu erhalten. Nutzungen Das Nutzungskonzept sieht flächendeckend Wohnungsbau unterschiedlicher Dichte vor. In den Erdgeschosszonen ist generell ein Anteil von Kleingewerbe und/oder urbaner Produktion möglich; die Kombination von Wohnen und Arbeiten in einem Haus soll für kleine Unternehmen überall möglich sein. Baufelder auf der Südseite der „Grünen Fuge“ sind als Flächen für Gemeinbedarf (Schule, Kita) vorgesehen, Flächen für Einzelhandel im Erdgeschoss sowie eine Senioreneinrichtung finden sich auf der Nordseite des Zentrums. Zudem findet sich an der Bündtwiete ein weiteres Flächenangebot für Einzelhandel und/oder gewerbliche Nutzungen, das den Eingang in die Quartiere von der Nordumfahrung aus betonen soll.OrtWedelAuftraggeberStadt WedelJahr2015Themanachhaltige und wohnbauliche Entwicklung sowie verkehrliche Erschließung eines 53 ha großen Gebietes im Norden der Stadt WedelLeistungenTeilnahme an einem offenen zweistufigen städtebaulich-landschaftsplanerischem IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg

Planungen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg aufgezeigt Wir haben eine Publikation über die Planungen für das größte Sportereignis der Welt in Hamburg getextet und gestaltet. Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind die größten Sportereignisse der Welt. Deutschland hatte sich mit Hamburg um die Austragung der Sommerspiele 2024 beworben. So wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 das zukunftsfähige Image Deutschlands gestärkt hat, so hätten die Spiele in Hamburg einen enormen Entwicklungsschub für die Freie und Hansestadt und das ganze Land geben können. Sport- und Stadtentwicklung und wirtschaftliche Dynamik können davon bis weit in die Mitte des 21. Jahrhunderts profitieren. Besonders aber Hamburg und seiner Metropolregion eröffnet die Bewerbung die Chance, sich in allen Bereichen zu entwickeln und einen weiteren Zuwachs an Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Wirtschaftskraft und Bekanntheit zu erleben. Von den Spielen werden viele Menschen in Hamburg und Norddeutschland unmittelbar profitieren. Sie werden neue Arbeitsplätze, eine verstärkte Dynamik der Stadtentwicklung, eine verbesserte Infrastruktur und ein noch einladenderes Bild der Metropolregion vorfinden. Hamburg richtet gemeinsam mit seinen Partnern im Norden (Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel als Austragungsort für die Segelwettbewerbe, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und die Hamburger Metropolregion) den Blick nach vorne, bewusst über das Jahr 2024 hinaus. .OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2015ThemaGestaltung und Verfassung der Texte für die Publikation über die Planungen für Olympische und Paralympische Spiele in HamburgLeistungenKonzeption, Text und Gestaltung einer der BroschürenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt, Masterplanteam: KCAP/Arup/ Vogt/Kunst+Herbert/gmp/Drees&Sommer/WES/ARGUS, bloomimages/on3studioGmbH, Luftbilder Matthias Friedel, Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 GmbH

IBA Dratelnstraße

Wohnen für alle mitten in Wilhelmsburg In einem kooperativen, städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem Beteiligungsprozess für den Betrachtungsraum Dratelnstraße wurde der Entwurf des Architekturbüros DeZwarteHond aus Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Hamburg mit dem ersten Preis prämiert. Die größte bewohnte Flussinsel Europas mit ihren Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie der Harburger Binnenhafen waren bis 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung Hamburg (im Folgenden auch IBA Hamburg 2006-2013), die seit 2006 das Gesicht dieser Gebiete verändert hat. Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb "Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg" für das Wettbewerbsgebiet und den Betrachtungsraum Dratelnstraße ist der erste wesentliche Schritt zur Entwicklung der Achse zwischen Inselpark und dem Ernst-August Kanal. Ziel ist es dabei, optimale Voraussetzungen für ein ebenso unverwechselbares, inklusionsfreundliches und barrierefreies, offenes, gemischtes wie wirtschaftliches Quartier zu schaffen, das an Wilhelmsburg Mitte anknüpft. Hier soll mit attraktiven Nutzungsangeboten von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Sporteinrichtungen eine Nachbarschaft entstehen, die für Menschen verschiedener sozialer und ethnischer Hintergründe zur Heimat wird.Gegenstand des Wettbewerbs war es daher, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer individuellen Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft im Herzen der Insel aufwartet, dabei die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts produktiv verarbeitet und sich in zwei Phasen umsetzen lässt. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: DeZwarteHond, Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis: Polyform Arkitekter, Kopenhagen 3. Preis: eins:eins Architekten, Hamburg mit HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2015Themastädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb zur Entwicklung eines Stadtraumes in WilhelmsburgVerfahrenKooperativer, städtebaulich-freiraumplanerischer Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem BeteiligungsprozessLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis IBA Hamburg GmbH DeZwarteHond, Rotterdam/Köln RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg

Pellworm Kaydeich

Planungen für wohngesunde Ferien auf Pellworm Bauleitplanung für eine Ferienhausanlage Anlass dieser Bauleitplanung war das Bestreben der Gemeinde Pellworm, die touristische Entwicklung der Insel zu stärken und attraktive touristische Nutzungen in Einklang mit den touristischen Zielen Pellworms zu bringen. Mit dem Bebauungsplan sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer wohngesunden Ferienhausanlage mit 38 Ferienhäusern geschaffen werden. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts für den diesem Bebauungsplan zu Grunde liegenden ersten Bauabschnitts ist eine große Parkfläche, die allen zukünftigen Gästen zur Verfügung steht und unterschiedlich genutzt bzw. bespielt werden kann. Entlang dieser zentralen Parkfläche, die sich von Osten nach Westen durch das Plangebiet erstreckt, sind Ferienhäuser mit direktem Blick auf den Park angeordnet. Diese sind vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da man von den Terrassen aus die spielenden Kinder im Park im Blick behalten kann. Den Auftakt der Parks bildet das Hauptgebäude, mit Einrichtungen, für die Versorgung der Anlage. Eine zentrale Stellplatzanlage schließt südlich an den Einfahrtsbereich an. Die zentralen Anlagen der Ferienhausanlage sind somit im östlichen Plangebiet gebündelt. Das Ferienhausgebiet ist bis auf diesen Bereich autofrei konzipiert. Das weitere Plangebiet westlich des Hauptgebäudes und der Gemeinschaftsstellplatzanlage und südlich der parkbegleitenden Bebauung gliedert sich in drei sogenannte „Quartiere“. Jedes Quartier besitzt einen kleinen gemeinsamen Platzbereich („Quartiersplatz“), der von Einzelhäusern umgebenden wird. Grünstrukturen trennen die Quartiere voneinander ab. Diese Einteilung hat neben einer gliedernden sowie der Orientierung dienenden Wirkung auch den Vorteil, dass Aufenthalts- sowie Rückzugsorte geschaffen werden. OrtHamburg/PellwormAuftraggeberTruscon GmbHJahr2014 - 2016ThemaEntwurf des Städtebaus und Beleitplanung für eine wohngesunde Fereienhausanlage auf PellwormLeistungenStädtebauliches Konzept sowie Bauleitplanung: Aufstellung eines Bebauungsplans sowie Änderung des Flächennutzungsplans und ZielabweichungsverfahrenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt