Schlicksweg Baufeld 4b

Familien- und seniorengerechtes Wohnen am Schlicksweg Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt entsteht mitten in Barmbek ein neues Stadtquartier mit urbanen Wohn- und Lebensqualitäten. Für das Baufeld 4b hat der Bauverein der Elbgemeinden einen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt, aus dem das Büro Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten als Sieger hervorgeht. Im Rahmen der städtebaulich-freiraumplanerischen Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) entsteht qualitätsvoller, bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum sowie Büroräume, Nahversorgungsangebote und Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel. In der genossenschaftlichen Tradition des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE) soll in Barmbek Wohnraum mit differenzierten Angeboten für alle Generationen geschaffen werden, der langfristig gesichertes und bezahlbares Wohnen zur Miete bietet. Aktuell realisiert der BVE am nahegelegenen Standort Steilhooper Straße 155 Wohnungen, die neben Wohnungen für Familien, Paare und Singles auch jungen Erwachsenen mit Betreuungsbedarf und einer Baugemeinschaft Platz bieten. Als Ergänzung zu diesem Projekt soll am Standort Schlicksweg auf dem Baufeld 4b Raum für seniorengerechtes Wohnen und ein weiteres Angebot mit familiengerechten Wohnungen entwickelt werden.Gegenstand des Verfahrens ist der hochbauliche und freiraumplanerische Entwurf für eine Mehrfamilienhausbebauung in 4-geschossiger Bauweise plus Staffelgeschoss und die Gestaltung des gemeinschaftlichen Innenhofs. Verteilt auf den im Bebauungsplan vorgesehenen Baukörper sind mindestens 84 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und Büroräumlichkeiten mit einer Wohn- bzw. Nutzfläche von mind. 5.800 m² zu planen. Alle Wohnungen werden zu 100% öffentlich gefördert. Um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, wird ein besonderer Augenmerk auf das Thema des kostengünstigen Bauens gelegt. Am Wettbewerb haben fünf Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten ein 2. Preis: A-QUADRAT Architekten + Ingenieure GmbH mit MSB Landschaftsarchitekten und VisualServices Architekturvisualisierung ein 2. Preis: Architekten PETER + PASCHEN GmbH mit Landschaftsarchitektur+OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eGJahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Franziska Unzner Jana Böttger Bildrechte Bild 1: moka studio hamburg Bild 2: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner Links Bauverein der Elbgemeinden eG

Schlicksweg Baufeld 3b und 4a

Vielfältige Mischung am Schlicksweg Für die Baufelder 4a und 3b auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt stehen die Sieger fest! Die Entwürfe von KBNK Architekten mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer (3a) und zanderrotharchitekten mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH (4b) wurden mit den ersten Preisen ausgezeichnet. Die städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) bietet die Chance, nicht nur langfristig sicheren, bezahlbaren und zukunftsorientierten Wohnraum, sondern auch Büroräume, Nahversorgungsangebote sowie Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel zu schaffen. Auf allen Grundstücken soll qualitätsvoller, bedarfsgerechter Wohnraum mit hohem sozialen Anspruch und einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen entstehen. Dabei unterstützen und ergänzen sich die Bauherren gegenseitig: zum einen durch Wohnkonzepte, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen und jeweils an besondere Zielgruppen gerichtet sind, zum anderen durch die Erstellung eines gemeinsamen, nachhaltigen und grundstücksübergreifenden Mobilitätskonzepts. Gegenstand dieses von den Baugenossenschaften dhu eG und Hamburger Wohnen eG ausgelobten Wettbewerbsverfahrens ist der hochbaulich-freiraumplanerische Entwurf für die Baufelder 3b und 4a im Süden des Geltungsbereichs des Bebauungsplans.Auf dem Baufeld 4a sind Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss sowie Büroräume für Selbstständige, Start-Ups und Freiberufler vorgesehen. Auch die zukünftige dhu-Geschäftsstelle wird auf diesem Baufeld angesiedelt. Hinzu kommen 40 Wohneinheiten, von denen 57 % öffentlich gefördert sein werden. Auf dem Baufeld 3b sollen 104 Wohnungen entstehen, welche zur Hälfte öffentlich gefördert sein werden. Für besondere Wohnformen - zum Beispiel Wohngemeinschaften für Senioren oder Jugendliche - werden mehrere Clusterwohnungen angeboten. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: Baufeld 4a (dhu eG): 1. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 2. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG 3. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten mit Landschaftsarchitektur+ und BZE-Ökoplan und Ingenieurbüro Tovar & Partner Baufeld 3b (Hamburger Wohnen eG) 1. Preis: zanderrotharchitekten GmbH mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH 2. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 3. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KGOrtHamburgAuftraggeberBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG, Baugenossenschaft dhu eG Jahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierunswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Sinah Birkner Franziska Unzner Bildrechte Bilder 1 und 2 (4a): Entwurfsverfasser: KBNK ARCHITEKTEN GMBH Visualisierung: Lindenkreuz-Eggert Bilder 3 und 4 (3b): Entwurfsverfasser: zanderrotharchitekten Perspektive Straße: ArtefactoryLab Perspektive Hof: Architecture2Brain Links Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Baugenossenschaft dhu eG

Künstlerischer Wettbewerb Gedenkort Stadthaus

Gedenkzeichen vor den Stadthöfen Im Zuge der Umnutzung des "Stadthauses" begannen die Bemühungen, das geschichtliche Erbe dieser Immobilie zu sichern. Aus diesem Grunde lobte die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg einen künstlerischen Wettbewerb aus, mit dem Ziel der künstlerischen Auseinander-setzung mit dem "Stadthaus" als Ort national-sozialistischer Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 bis 1945. Mit dem Verkauf des Stadthauses, das nach dem Zweiten Weltkrieg erneut Sitz unterschiedlicher Hamburger Behörden war, an einen privaten Investor, verpflichtete sich dieser, neben der kommerziellen Nutzung der Immobilie in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einen angemessenen Gedenk- und Lernort auf eigene Kosten zu errichten. Gegenwärtig erinnert eine provisorische Ausstellung an die Geschichte des Stadthauses, die im Herbst 2019 durch eine Dauerausstellung (in Verbindung mit der Buchhandlung „Lesesaal“ und einem Café) ersetzt wird. In Verbindung damit war die Intention, auch außerhalb des Gebäudes im öffentlichen Raum einen künstlerisch gestalteten Ort entstehen zu lassen, der diese Geschichte des Gebäudes aufgreift und an Verwaltungshandeln im Kontext von NS-Gewaltverbrechen, an Polizeigewalt und deren Opfer sowie den Widerstand erinnert. Fast 75 Jahre nach Kriegsende sollte damit ein Denkzeichen gesetzt werden, das dem Ort und seiner Geschichte die ihm entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit verschafft. Wie dieser Gedenkort konzipiert und konkret ausgestaltet werden soll, war nunmehr Gegenstand dieses künstlerischen Wettbewerbs.Gegenstand des Wettbewerbs war die künstlerische Auseinandersetzung mit dem „Stadthaus“ als Ort nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 bis 1945. Ziel war es, im öffentlichen Raum in unmittelbarer Nähe der Gebäude einen würdigen Gedenkort zu schaffen, der jenen Männern und Frauen gerecht wird, die an diesem Ort misshandelt oder sogar ermordet wurden oder die durch die hier tätige Polizei Opfer von Polizeigewalt wurden. Gesucht wurde ein überzeugendes Konzept für ein Denkzeichen im öffentlichen Raum, das sowohl Passanten des Ortes und Besucher der Stadthöfe in ihrem Alltag erreicht, wie auch Menschen berührt, die diesen Gedenkort aus persönlichen Gründen gezielt aufsuchen. Für die Umsetzung des zu entwerfenden Denkzeichens wurde eine Fläche im Gehwegbereich der Stadthausbrücke bestimmt, die dem Ausstellungsraum unmittelbar vorgelagert ist. Zusätzlich war es gewünscht, sich mit den Stadthöfen in ihrer gesamten Dimension auseinanderzusetzen und die künstlerische Konzeption – sofern sie sich auf den öffentlichen Raum beschränkt und die unten beschriebenen allgemeinen Rahmen-bedingungen berücksichtigt – auf den erweiterten Betrachtungsraum auszudehnen. Unter Vorsitz von Professor Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, hat das Preisgericht, das am 13. Juni 2019 in Hamburg getagt hat, aus den 11 eingereichten Wettbewerbsarbeiten zwei Preise und eine Anerkennung vergeben: Preisträger/-innen: 1. Preis: missing icons (Ute Vorkoeper, Andrea Knobloch), Hamburg 2. Preis: Ariel Reichman, Berlin Anerkennung: Horst Hoheisel, Andreas Knitz, Kassel/Ravensburg OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgBehörde für Kultur und MedienHohe Bleichen 2220354 HamburgJahr2018-2019Verfahrennicht-offener künstlerischer Wettbewerb mit vorgeschaltetem Interessenbekundungsverfahren zur Realisierung eines DenkmalsLeistungenWettbewerbsmanagementAnsprechpartner Christina Prien Jana Böttger Bildnachweis 1. Preis Wettbewerbsergebnis, Quelle: missing icons Downloads Protokoll der PreisgerichtssitzungAuslobungsbroschüre

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity Die HafenCity lebt! Mit dem neu eröffneten Baakenpark im Mai 2018 ist eine neue 1,5 ha große grüne Insel entstanden. Sie bildet neben dem Lohsepark mit einer Fläche von 4 ha und dem Grasbrookpark mit einer Fläche von 0,7 ha einen weiteren zentralen Baustein für eine lebendige Nachbarschaft.  Schon heute weist die HafenCity eine vielschichtige Bewohnerschaft mit zahlreichen Vereinen, regelhaften Aktivitäten und engagierten sozialen Institutionen auf. Diese im Sinne der Entwicklung eines sozial integrierten nachhaltigen Stadtteils ideale Konstellation soll durch die Einrichtung von drei Gemeinschaftshäusern abgesichert und weiter vorangetrieben werden. Aufgabe des offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ist es, drei Gemeinschaftshäuser unterschiedlicher Größe und Fokussierung für die drei Parkstandorte Grasbrookpark, Lohsepark und Baakenpark zu entwerfen. Auf insgesamt 1000 qm BGF (Grasbrookpark 120 qm BGF, Lohsepark 300 qm BGF, Baakenpark 580 BGF) sollen folgende Kernfunktionen je Gemeinschaftshaus in einem architektonischen Konzept Berücksichtigung finden: • „Heimatort“ und üblicher Versammlungsort der in der HafenCity entstandenen Vereine und sozialen Aktivitäten • Offener Treffpunkt für alle lokalen Akteure • Ort regelhafter Nutzungen mit Parkbezug (z. B. Spielflächen, Kindergarten, Jugendgruppen) • Ort für Informations- und Bildungsträger • Veranstaltungsfläche für externe Nutzer aus den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung, Bewegung • Ort für private Feierlichkeiten • Integration eines Cafés, eines Kiosks oder einer vergleichbaren Nutzung • Ort für spontane Aufenthalte (Regenschutz von Spielplatznutzern) • Übernahme von Funktionen aus Perspektive der Parkanlage (Toilettenanlage, Lagerflächen) Ziel ist es, Räume zu schaffen, an denen sich lokale Vernetzung, bürgerschaftliches Engagement und nachbarschaftliches Leben in besonderem Maße verdichten und Treffpunkte mit niedriger Einstiegsbarriere entstehen. //////// Öffentliche Ausstellung der Arbeiten //////// Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zum offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb 14. Juni 2019 bis zum 7. August 2019 HafenCity InfoCenter im Kesselhaus Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr Termine: 23.11.2018  Bereitstellung der Auslobung (inkl. Anlagen) 04.01.2019  Frist für schriftliche Rückfragen 10.01.2019  Rückfragenkolloquium 01.03.2019  Abgabe der Pläne (Poststempel oder               persönlich im büro luchterhandt,               Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg zwischen               9:00 Uhr und 17:00 Uhr) 08.04.2019  Preisgerichtssitzung Anschließend Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten Die Auslobungsbroschüre sowie die Anlagen zur Auslobung können unter nebenstehendem Link heruntergeladen werden. Rückfragen zur Wettbewerbsaufgabe können schriftlich an das wettbewerbsbetreuende Büro (Brief, Fax, Email) bis zum 04.01.2019 gestellt werden. Das Rückfragekolloquium findet am Donnerstag, den 10.01.2019 zwischen 11-13.30 Uhr im Ökumenischen Forum HafenCity e.V., Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg statt. Um die Wettbewerbsteilnehmer/-innen für die Aufgabenstellung ausreichend zu informieren, ist es erforderlich, an dem Kolloquium teilzunehmen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen. Die Teilnahme ist dem wettbewerbsbetreuenden Büro per Email (hafencity@luchterhandt.de) vorab, bis zum Freitag den 04.01.2019, verbindlich mitzuteilen. Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf dieser Website über nächste Schritte zu informieren. Gern können Sie uns auch eine Email an hafencity@luchterhandt.de schreiben. Wir nehmen Sie dann in den Projektverteiler auf und können Sie über den Fortgang des Projektes informieren.OrtHafenCity HamburgAusloberHafenCity Hamburg GmbHOsakaallee 11 20457 Hamburg Jahr2018-2019ThemaNeubau von drei Gemeinschaftshäusern im Grasbrookpark, Lohsepark und BaakenparkVerfahrenoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb LeistungenWettbewerbsmanagementAnsprechpartner Mira Schmidt Hella Kotschi Bildnachweis ELBE&FLUT, büro luchterhandt Links Link zu den Auslobungsunterlagen HafenCity Hamburg GmbH Downloads EU-Bekanntmachung Auslobung Protokoll Rückfragenkolloquium Fragensammler Stand 01.02.2019 06.03 Raumprogramm und Flächennachweis_neu Informationen zu Nachforderungen Einladung zur Ausstellung

Städtebauliche Studie für den Bildungscampus Gallus in Frankfurt a.M.

Drei Szenarien für zukünftiges Lernen Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der BILDUNGSCAMPUS GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalteten die „Phase 0“, an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken konnten. In diesem Rahmen haben wir drei stadträumliche Szenarien entwickelt, die zeigen, wie sich der Campus zukünftig entwickeln könnte. Zwischen dem alteigesessen Gallus und dem neu entstehenden Europaviertel soll ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Schon heute finden sich auf dem Grundstück wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil – eine Gesamtschule, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, eine Schul- und eine Stadtteilbücherei – und eine Gymnasiale Oberstufe wird neu hinzukommen. Die Idee des Campus beruht auf der räumlichen und inhaltlichen Verzahnung der verschiedenen Stadtquartiere und Bildungsakteure. Drei städtebauliche Szenarien testen unterschiedliche Raum- und Nutzungskonfigurationen, um anregende, inspirierende und auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnittene Bildungsräume entstehen zu lassen. Mit Ausnahme des historischen Bestandsbaus der Paul-Hindemith-Schule und eines Kinderzentrums werden die anderen Gebäude auf dem Gelände abgerissen und können neu angeordnet werden. Wo sollen sich die gemeinsamen Funktionsbausteine befinden und welche Nachbarschaften können entstehen? Welche Zugänge und Durchwegungen können den Campus mit den umgebenden Stadtteilen verknüpfen? Welche Einrichtung zieht in das historische Bestandsgebäude? Nähere Informationen zu dem Prozess und den Ergebnissen der Phase 0 sind über die nebenstehenden Links und hier anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaEntwicklung eines neuen BildungsstandortsLeistungenStädtebauliche Studie in drei VariantenAnsprechpartner Projektteam Gallus Bildnachweis büro luchterhandt Links Phase 0

Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen neue Forschungs-und Lehrflächen geplant werden. Ausgangssituation: Der Campus der TF liegt separiert vom Hauptcampus der CAU, im Stadtteil Gaarden, östlich der Kieler Förde. Ein Großteil des Campus ist von den räumlichen Verän-derungen betroffen. Dies birgt das Potential für eine städtebauliche Neuordnung der Liegenschaft. In Verbindung mit steigenden Studierendenzahlen, zunehmenden drittmittelfinanzierten Forschungs-projekten sowie einem akuten Sanierungsbedarf des Baubestandes der Technischen Fakultätsgebäude steht die CAU vor der Frage, wie die räumlich-funktionale und gebäudebezogene Situation am Standort Kiel-Gaarden mittel- bis langfristig erhalten und konkurrenzfähig entwickelt werden soll. Zur Klärung dieser Frage bedarf es eines städte-baulichen und gebäudebezogenen Konzeptes, auf dessen Grundlage die künftige bauliche Entwicklung am Standort Kiel-Gaarden stufenweise realisiert werden kann.Städtebauliche Idee:  Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Wesentlich für den den neuen Campus TF sind die Qualität und die Struktur des Freiraums. Während der Campus im Grundsatz seine orthogonale Gebäudestruktur behält, diese nunmehr architektonisch und in der Verteilung der Baumassen jedoch zu deutlich angenehmeren Räumen und Atmosphären führt, entsteht nun das, was für einen modernen Lern- und Arbeitsort unerlässlich ist: ein attraktiver Außenraum. Der neue Campusplatz bildet das identitätsstiftende Herzstück des Campus‘. Hier treffen sich die Menschen, hier kommt das Campusleben zu seiner Entfaltung, auf diesen hin richten die Bauten ihre Adressen aus. Ein gut proportionierter Platz zudem, der perspektivisch mit der Mensa auch sein großes „Restaurant“ mit Außengastronomie erhält.  Mit der zentralen Anordnung der Platzes behält der Campus zwar seine Eigenständigkeit im Stadtraum, allerdings nun mit einer deutlich stärker herausgearbeiteten Mitte. Doch ist die Verknüpfung mit dem Stadtteil ebenso wichtig, damit sich die Universität enger mit dem Stadtraum verbindet. Mit seinem orthogonalen Wegenetz schließt der Campus zu allen Seiten unmittelbar und niederschwellig an die umlaufenden Straßen an. Damit gelingt es, den Campus in das öffentliche Wegenetz einzuweben, und – anders als heute – werden die Neubauten nicht länger zur Stadt hin sich mit Rückseiten, sondern mit einladenden Gesten und dort verorteten Eingängen gestalterisch wie funktional in den Stadtraum integrieren. OrtKielAuftraggeberGebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Gartenstraße 6, 24103 KielJahr2018ThemaErweiterung der Technischen Fakultät der CAU in KielVerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenStädtebaulicher EntwurfProjektpartnerGerber Architekten GmbHAnsprechpartner Franziska Unzner Bildnachweis Gerber Architekten GmbH und büro luchterhandt

Wohn- und Atelierhaus Ada und Emil Nolde, Seebüll

Neuer Glanz in alter Stätte! Planung für die Sanierung und den Umbau des Wohn- und Atelierhauses und konzeptionelle Darlegung, wie aktuelle Positionen der Kunstvermittlung und „Digitalisierung“ im Ausstellungskonzept berücksichtigt werden können. Der Nolde Stiftung Seebüll obliegt bei Weitem nicht nur die Sorge für die Kunst, sondern ebenso für den Ort Seebüll. Das Haus und die umgebende Landschaft werden im Sinne von Emil Noldes Testament gepflegt, verwaltet und bewahrt. Aber das Haus Seebüll ist keine Weihestätte. Es geht um die stetige Weiterentwicklung des Ursprünglichen, auf Basis der von Emil Nolde bestimmten Grundkonzeption. So steht im Zentrum das von Emil Nolde selbst geplante Wohn- und Atelierhaus, in dem sich das Museum befindet. Das Haus wurde ab 1927 errichtet, 1937 erweitert und im Zuge der Einrichtung als Museum 1956 umgebaut. Es hat in den seither vergangenen Jahren weit mehr als vier Millionen Gäste empfangen, was sich in der Bausubstanz bemerkbar macht, denn für einen derart großen Besucherstrom war das Haus nicht gebaut. Dem Haus sind allmählich die Jahre anzumerken, und es bedarf einer grundlegenden, aber behutsamen Sanierung und technischen Modernisierung ebenso wie einer den Besuchern mit speziellen Bedürfnissen angemessenen Barrierefreiheit. Zukünftige Pläne müssen die besondere Atmosphäre dieses Hauses, nämlich das private Ambiente und eine nahezu intime Begegnung mit der Kunst und der Lebenswelt Emil Noldes, bewahren und schützenBei der Weiterentwicklung des Wohn- und Atelierhauses geht es folglich um weit mehr als um eine rein denkmalgerechte Sanierung. Angesichts dessen, dass das Haus mit seinen diversen An- und Umbauten seine eigene Bau-Geschichte erzählt, sieht man sich heute mit der Fragestellung konfrontiert, welche Leitidee, welch’ baulich-räumliches und funktionales Konzept, welche Geschichte diese nächste Schicht des Hauses erzählen und prägen soll. Im Rahmen dieses Verfahrens geht es darum, in der Auseinandersetzung mit dem Bestand und dem Werk Emil Noldes sowie mit dem gesamten Anwesen eine überzeugende Idee für das Haus zu entwerfen. Gesucht werden architektonische und innenarchitektonische Konzepte, die einerseits wert- (und werk-)schätzend mit dem Bestand umgehen und andererseits diesen mutig im Sinne einer selbstbewussten, künstlerischen Haltung mit eigenen Ideen neue, zeitgemäße Impulse zu geben vermögen. Es ist also von der Fassade über die funktionale Ordnung und die Grundrissstruktur bis zu Fragen z. B. von Materialität und Farbigkeit ein integriertes Konzept für das Haus zu entwickeln.  Teilnehmende Büros 1 Alk Arwed Friedrichsen Architekten & Denkmalpfleger, Hamburg 2 Brenne Architekten, Berlin  2 Drachmann Arkitekter, Klampenborg 4 Kirsch + Bremer artandarchitecture mit Elke Seipp Architektur, Hamburg  5 Menges Scheffler Architekten, Frankfurt am Main 6 Sunder-Plassmann Architekten BDA, Kappeln/Schlei OrtSeebüllAuftraggeberStiftung Seebüll Ada und Emil NoldeSeebüll 3125927 Seebüll/NeukirchenJahr2018ThemaUmbau, Sanierung und AusstellungskonzeptionVerfahrenKooperative MehrfachbeauftragungLeistungenkomplettes VerfahrenAnsprechpartnerMira Schmidt und Katharina TrochaBildnachweis büro luchterhandt Termine 02.07.2018 Rückfragenkolloquium 17.08.2018: Phase 1 - Abgabe der Pläne 20.08.2018: Phase 1 - Präsentation 25.09.2018. Phase 2 - Zwischenpräsentation 02.11.2018. Phase 2 - Abgabe der Pläne 23.11.2018: Phase 2 - Abschlusspräsentation und Beratungsgremiumssitzung Downloads

Bildungscampus Gallus

Wo Stadt und Bildung Hand in Hand gehen… Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der Bildungscampus GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalten die "Phase 0", an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken können. Schon heute finden sich auf dem Grundstück für den Bildungscampus Gallus wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil: Schulen, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, Stadtteil- und Schulbüchereien … bieten schon heute ein vielfältiges Angebot. Und auch in der Umgebung finden sich wichtige, sehr aktive Einrichtungen der Bildungslandschaft. Nun soll auf diesem Grundstück im Übergang zum neu entstehenden Europaviertel ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Der Prozess Eine komplexe Aufgabe wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei insgesamt vier CAMPUS-Veranstaltungen entwirft und erörtert die Öffentlichkeit ihre Ziele und Wünsche, die Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Entwicklung. Die Institutionen erarbeiten in WERKRÄUMEN und FOREN ihre Leitbilder und Raumprogramme sowie die funktionale Idee für den Bildungscampus. Wir prüfen gemeinsam die Umsetzbarkeit der Ziele aus Sicht der Architektur, des Städtebaus und des Freiraums. Nach diversen öffentlichen Veranstaltungen und Workshops mit den zukünftigen Einrichtungen des Bildungscampus Gallus präsentieren wir nun die Ergebnisse der "Phase 0" in einem Abschlussbericht! Die gemeinsamen Ideen für diesen Standort und die Zukunft der Bildung im GALLUS und im Europaviertel sind über die nebenstehenden Links anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaPhase 0 für den Bildungscampus Gallus konzipieren, durchführen, moderierenVerfahrenPhase 0LeistungenEntwicklung, Durchführung, Moderation des Prozesses; hochbauliche und städtebauliche Machbarkeitsstudien, Bürgerbeteiligung; ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Franziska Unzner Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Links

Interessenbekundungsverfahren Bugenhagenkirche

Bugenhagenkirche - Neu Denken Im Rahmen des Interessenbekundungs-verfahrens sollen für die zum Verkauf stehende Bugenhagenkirche, dem Stadtteil zugewandte Nutzungskonzepte entwickelt werden. Vierzehn Jahre nachdem die Bugenhagenkirche aus der gemeindlichen Nutzung genommen wurde, steht nun die Veräußerung der denkmalgeschützten Bugenhagenkirche samt Grundstück 1 (Flurstück 5502) durch den Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost als Eigentümer bevor.  Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens in zwei Phasen, möchte der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost den Verkauf dieses Grundstücks 1 sowie des südlich daran angrenzenden Grundstücks 2 (Flurstück 5435) vorbereiten. Die Grundstücke weisen eine Gesamtgröße von 3.326 qm auf und werden westlich durch die Weberstraße, nördlich durch die Volkmannstraße und im Osten über den Biedermannplatz begrenzt. Die auf dem Grundstück 1 befindliche Bugenhagenkirche, wurde in den Jahren 1927 bis 1929 auf staatlichem Grund erbaut und ist seit 1992 unter Schutz stehendes Kulturdenkmal der FHH (Baudenkmal „22358“). Teilnahme und Anmeldung: Zur Teilnahme am Verfahren sind sowohl Einzelbewerber als auch Bewerbergemeinschaften berechtigt. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften durch Akteure mit unterschiedlichen Angebotsschwerpunkten ist ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahmeanmeldung von Einzelbewerbern und Bewerbergemeinschaften ist ab dem 26.10.2018 formlos an bugenhagenkirche@luchterhandt.de zu richten. Die Anlagen zur Ausschreibung werden mit Versenden der Anmeldebestätigung ab dem 30.10.2018 bereitgestellt.Das Interessenbekundungsverfahren Bugenhagenkirche hat am 18.10.2018 mit einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung begonnen, ebenfalls haben für potenzielle Käufer bereits eine Interessenten-Börse, eine Begehung und ein Rückfragenkolloquium stattgefunden. Dennoch ist es auch weiterhin möglich, in das Verfahren einzusteigen, die Kirche zu besichtigen und Rückfragen zu stellen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich an der Ausschreibung mit einem Konzept beteiligten! +++Der Abgabetermin (Phase 1) der geforderten Leistungen (siehe Ausschreibung) wurde auf den 06.02.2019 (16:00 Uhr) verschoben.+++ Veranstalter ist der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost beraten durch verschiedene VertreterInnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Termine: 18.10.2018  Bürgerinformationsveranstaltung 19.10.2018  Interessenten-Börse 12.11.2018  Rückfragenfrist 19.11.2018  Rückfragenkolloquium 22.01.2019  Rückfragenfrist 2 06.02.2019  Abgabetermin Phase 1 (16:00 Uhr) 14.02.2019  Auswahlsitzung 1 08.03.2019  Rückfragenfrist 03.05.2019  Abgabetermin Phase 2 (16:00 Uhr) 24.05.2019  Auswahlsitzung 2 mit Präsentationskolloquium Ausschreibung und Anlagen: Die Ausschreibung kann im Downloadbereich heruntergeladen werden. Die Anlagen zur Ausschreibung und das Protokoll zum Rückfragenkolloquium werden nach Ihrer erfolgten Anmeldung mit Versenden der Anmeldebestätigung bereitgestellt.OrtHamburgAuftraggeberEv.-Luth. Kirchenkreis HamburgDanziger Straße 15-1720099 HamburgJahr2018-2019ThemaNachnutzung der BugenhagenkircheVerfahrenInteressenbekundungsverfahren in zwei PhasenLeistungenkomplettes VerfahrensmanagementAnsprechpartnerSimone JentschJosephine Jordanbugenhagenkirche@luchterhandt.deBildnachweis Fotos: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Dorfmüller/Klier, Hamburg Katasterplan: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung Downloads Ausschreibung Bugenhagenkirche_150dpi (Stand 14.11.2018)

VgV Verhandlungsverfahren zur Erweiterung des Schulzentrums Süd

VgV Verhandlungsverfahren Schulzentrum Süd Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, das Schulzentrum Süd bestehend aus den drei eigenständigen Schulen Hauptschule Süd, Realschule Süd und dem Gymnasium Buxtehude Süd um einen neuen Anbau zu erweitern, Sanierungsmaßnahmen an der Bestandssporthalle durchführen zu lassen und diese um einen weiteren 5. Hallenteil zu erweitern. Hintergrund ist die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren (G9). Hieraus und in Folge von gemeinsam genutzten Räumen der drei Schulen, ergibt sich für das Gymnasium und die beiden anderen Schulen insgesamt ein erhöhter Raumbedarf sowohl an allgemeinen Unterrichtsräumen als auch an Fachunterrichtsräumen und der Bibliothek. Inhaltliche Zielsetzung Aufgrund der gemeinsam genutzten Räumlichkeiten der drei Schulen und der Wiedereinführung von G9 wird es erforderlich dem Platzmangel Abhilfe zu schaffen und einen zukunftsfähigen modernen Bildungsstandortzu schaffen. Hierbei sollen Synergieeffekte, u.a. durch Schaffung einer neuen Bibliothek im zu errichtenden Neubau, genutzt werden. Zur Ermittlung der Raumbedarfe wurden Schülerzahlenprognosen für alle drei Schulformen erstellt und der konkrete Bedarf an allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachunterrichtsräumen ermittelt. Aufgrund eines enormen Wachstums in den letzten Jahren mussten bereits vier Unterrichtscontainer für das Gymnasium Buxtehude Süd aufgestellt werden, um dem Platzbedarf gerecht zu werden. Bei der Durchführung der Maßnahmen ist ein möglichst reibungsloser Schulbetrieb ein wichtiges Ziel. Teilprojekte 1. Neubau Die zusätzlichen Unterrichtsräume können in der gegenwärtigen Struktur nicht vollständig in den vorhandenen Gebäuden geschaffen werden. Im Rahmen einer Voruntersuchung wurde eine Variante (Standortkonzept 3a) von dem Büro DREISCHOFF & PARTNER Planungsgesellschaft mbH, Braunschweig/Verden am derzeitigem Containerstandort angedacht, welche jedoch nicht innerhalb der Baugrenzen realisierbar wäre. Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, ein mit den Schulen auf die pädagigischen Erfordernisse hinabgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Dies soll im Rahmen eines sogenannten Phase Null Prozess erfolgen. Im Ergebnis soll ein tragfähiges inhaltliches und räumliches Konzept an der Schnittstelle von Pädagogikund Architektur entwickelt werden. Daher sind für die Phase Null selbst noch für die sich der Phase Nullanschließende Entwurfsplanung weder die Ergebnisse der vorliegenden Machbarkeitsstudie noch der innerhalbdieses Verfahrens (Angebotsphase) zu erstellende Lösungsvorschlag bindend.2. Umbauten im Bestand Ein Teil des zusätzlichen erforderlichen Raumprogramms kann in den Bestandsgebäuden zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist auf eine organisatorische Optimierung der einzelnen Schulformen zu achten. Die Reorganisation in den Bestandsgebäuden ist neben der Neubaumaßnahme zu prüfen. Erste Überlegungen liegen bereits vor, sollen aber im Rahmen des Prozesses der Phase-Null nochmals hinterfragt werden. 3. Erweiterung der Sporthalleum ein 5. Hallenteil Bereits im Jahr 2011 wurde eine Machbarkeitsstudie über die Erweiterung der Sporthalle um einen 5. Hallenteil durch einen Fachplaner erstellt. Die Anforderungen seitens der Schule sind hierin bereits berücksichtigt: - Die Größe des fünften Hallenteils sollte der, des Hallenteils 4 entsprechen - Der Geräteraum soll dem der Hallenteile 1-3 entsprechen - Alle Hallenteile sollen durch doppelflügelige Türen miteinander verbunden werden - Es soll zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen geben. 4. Sanieurng der Sporthalle Mit der Erweiterung sind Sanierungsmaßnahmen an der Bestandshalle vorgesehen: - Die Gesamthalle (Hallen 1-3 und 4) erhält eine einheitliche LED-Beleuchtung - Es sind Lichtbänder zur optimierten natürlichen Belichtung zu ergänzen - Es ist ein Wärmeversorgungskonzept für die Gesamthalle zu erstellen. Ob die Bestandsanlagen weiterhingenutzt werden können, ist zu prüfen. Folgendes Baukostenbudget ist vorgegeben: Teilprojekt 1: KG 300 (brutto): 4.691.809 EUR KG 400 (brutto): 1.397.418 EUR Teilprojekte 2 und 4: KG 300 (brutto): 973.500 EUR KG 400 (brutto): 379.500 EUR Teilprojekte 3: KG 300 (brutto): 1.210.829 EUR KG 400 (brutto): 237.459 EUR Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.OrtBuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeBahnhofstraße 721614 BuxtehudeJahr2018-2019ThemaUmbau, Sanierung und Neubau eines Gymnasiumanbaus sowie einer TurnhalleVerfahrenObjektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 (stufenweise)Durchführung einer Phase NullLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Quelle: Stadt Buxtehude Links Link zur Hansestadt Buxtehude Downloads Anlage Lageplan ohne Maßstab

Verhandlungsverfahren Umbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-Schule in Buxtehude

Verhandlungsverfahren Umbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-Schule in Buxtehude Die Hansestadt Buxtehude plant den Umbau, die Erweiterung und die Sanierung der Halepaghen-Schule (Gymnasium). Die Halepaghen-Schule, ein 5-zügiges Gymnasium, befindet sich westlich des historischen Stadtkerns der Hansestadt Buxtehude. Anlässlich der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren (G9) wurde ein innovativer Beratungsprozess (Phase 0) angestoßen. Im ersten Halbjahr 2017 wurde in Zusammenarbeit mit der Schule und der Fachgruppe Schulen und Sport, Buxtehude ein Beteiligungsprozess (Phase 0) durchgeführt. Ziel war es, die zukünftige Gestaltung der Schule entlang der pädagogischen Profilausrichtung, sowie im Rahmen bautechnischer, finanzieller und umfeldbezogener Vorgaben zu entwickeln. Im Zuge der Bearbeitung wurde ein Raumprogramm entwickelt, um die pädagogischen Vorstellungen der Schule umsetzen zu können. Die in diesem Konzept entwickelten raum-pädagogischen Anforderungen sollen im Zuge der notwendigen Sanierungsmaßnahmen mit umgesetzt werden. Hierzu ist auch ein Erweiterungsneubau erforderlich.Ausgeschriebene Leistungen: - Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 1-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 1-4 sowie 5-6 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagegruppen 1-8): 1-4 sowie 5-9 optional, stufenweise Termine: 13.08.2018 Bewerbungsfrist vor. KW 35 2018 Auskunftserteilung vor. KW 41 2018 Bietergespräche vor. KW 46 2018 frühestmöglicher Vertragsschluss Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren. Gern können Sie uns auch eine Email an bewerbung@luchterhandt.de schreiben.OrtBuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeJahr2018ThemaUmbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-SchuleVerfahrenVerhandlungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Projektteam Verhandlungsverfahren Bildnachweis Luftbild, Quelle: Hansestadt Buxtehude Links Link zur Hansestadt Buxtehude Downloads Zuschlagskriterien EU-Bekanntmachung Bewerbungsbogen (Stand: 02.08.2018) Bewerbungsbogen Austausschseite D1.3A Bewerbungsbogen Austausschseite D1.3C Änderungsbekanntmachung Leistungskatalog Lösungsvorschlag Rückfragen im Teilnahmewettbewerb (08.08.2018)

VgV Verhandlungsverfahren: MARITIM Seebruecke, Timmendorfer Strand

Den Horizont erweitern. Die Gemeinde Timmendorf schreibt Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 (LPH 2-8) und der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 (LPH 2-8) HOAI aus. Gegenstand des Verfahrens ist die Planung einer neuen Seebrücke für die Gemeinde Timmendorfer Strand, eines der beliebtesten und prominentesten Ostseebäder Deutschlands. Zentrale Anziehungspunkte in Strandlage, gleichermaßen für Touristen wie auch Einheimische, sind die Seebrücken – in Timmendorfer Strand sind es gleich drei an der Zahl. Die im Norden des Ostseebades auf Höhe des Strandparks befindliche 275 m lange MARITIM Seebrücke ist mittlerweile baufällig und erneut sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat beschlossen sie durch einen innovativen, ungewöhnlichen Neubau in Form eines Rundwegs/Rundgangs von herausragender Qualität zu ersetzen. Vor dem Hintergrund der ortstypischen Besonderheiten versteht sich die Aufgabenstellung als Chance, die Potentiale des Osteseebades weiter zu gestalten. Ziel des Verfahrens ist es, innovative, ungewöhnliche Vorschläge für eine Seebrücke zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion, sich auf das Meer hinaus bewegen zu können erfüllen, andererseits auch andere Nutzungsangebote für die vielfältigen Alters- und Nutzergruppen bieten und überdies eine unverwechselbare Gestalt in Form eines Rundwegs/Rundgangs haben. Dabei ist zu beachten, dass die ganzjährige Nutzung der Seebrücke eine meerwasser-, winter- und extremwetterbeständige Konstruktion voraussetzt. Es soll ein einstöckiges, ein- oder zweiflügeliges Brückenbauwerk in Form eines Rundwegs/Rundgangs geplant werden, das mindestens 4,5 m breit ist, einen barrierfreien Zugang, Aufenthalt und Umgang ohne fremde Hilfe für Menschen mit Mobilitätseinschränkung sowie für Seh- und Hörbehinderte ermöglicht sowie durch Gelände absturzsicher gestaltet ist. Dafür muss die Brücke höhengleich an die bestehende Promenade auf 5,01/5,03 m ü NHN angeschlossen werden. Zusätzlich ist eine Anlegestelle für ein Bäderschiff mitzudenken. Die Wassertiefe der Ostsee im Bereich der bestehenden MARITIM Seebrücke beträgt am Brückenkopf bis zu ca. -5,00 m.Da es sich um die Planung eines hochgradig identitätsstiftenden Bauwerks handelt, ist auch auf die zukünftige atmosphärische Inszenierung und notwendige verkehrliche Beleuchtung zu achten. Bei der Konstruktion sind zwingend meerwasser-, winter- und extremwetterbeständige, ökologisch nachhaltig bewertete Materialien zu verwenden, die eine ganzjährige Nutzung der Brücke sicherstellen. Fahrzeug- und Personenverkehr setzt eine auf Schwerlast ausgelegte Gründung voraus und die Tragfähigkeit muss auch bei zusätzlicher Eislast gewährleistet sein. Wartungsfahrzeuge müssen die Brücke am Strand unterfahren können. Beim Bau und Betrieb sind naturschutzrechtliche Restriktionen sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz (Hochwasserschutzwand zwischen Promenade und Strand) zu beachten. Da auf gestalterische Qualität großen Wert gelegt wird, empfiehlt sich bei der Bearbeitung der Leistungsphasen 2-3 die Zusammenarbeit mit einem beratenden Architekten. Diesem Verfahren ist ein offener, zweiphasiger interdisziplinärer Planungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren vorausgegangen. Da nicht alle maßgeblichen Anforderungen durch einen Wettbewerbsbeitrag konzentriert gebündelt erfüllt wurden, war es der Ausloberin nach Vorlage der finalen Angebote nicht möglich eine abschließende Bewertung und Entscheidung zu treffen. Das Verfahren wurde daher aufgehoben. Sämtliche aus dem Wettbewerbsverfahren zur Erfüllung der Leistungen dieses Verfahrens notwendigen Unterlagen werden den Teilnehmern in den Anlagen zur Verfügung gestellt. Die Büros, die sich im Wettbewerb bereits mit dieser Aufgabe befassten, sind dem Protokoll zur 2.Phase zu entnehmen. Downloadlink Präsentationspläne 2. Phase Vorläufige Kostenschätzung: 1) KG 300 (brutto) Bauwerk – Konstruktion: 3,28 Mio. € 2) KG 400 (brutto) Bauwerk – TA: 300.000 € 3) KG 500 (brutto) Außenanlagen: 400.000 € Gesamtbaukosten: ca. 5.000.000 € Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.OrtTimmendorfer StrandAuftraggeberGemeinde Timmendorfer StrandJahr2018ThemaNeubau der MARITIM Seebrücke in Timmendorfer StrandVerfahrenVgV Verfahren für Leistungen der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Downloads MARITIM Seebruecke_EU-BekanntmachungLeistungskatalog_Loesungsvorschlag Preisgerichtsprotokoll 2. Phase am 01. April 2017 Fragensammler (Stand: 20.08.2018)Bewerbungsbogen (Fassung: 20.08.2018) EU-Aenderungsbekanntmachung (vom 20.08.2018) Fragensammler (Stand 05.09.18)

Wettbewerb Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl

Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in der Stadt Wiehl soll zu einem innovativen und modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut werden! Die Stadt Wiehl lobt einen offenen, hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb zur Sanierung, zum Umbau und Neubau des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aus. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in der Stadt Wiehl soll zu einem innovativen und modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut werden und dabei eine neue, klar strukturierte und gut erkennbare Adresse erhalten. Die Stadt Wiehl beabsichtigt, das an einer Hauptstraße und östlich des Stadtzentrums gelegene Gymnasium mit angeschlossener 3-Feld-Sporthalle und der Wiehltalhalle in Teilen zu erhalten und zu sanieren sowie durch Umbau und Neubau zu modernisieren. Ungünstige Flächenzuschnitte und mangelnde Barrierefreiheit des überwiegend aus den 1950er bis 1990er-Jahren stammenden Gebäudebestandes geben hierzu Anlass. Dem anstehenden Wettbewerb ist von September bis Dezember 2017 eine Planungsphase 0 vorausgegangen. Das Grundstück des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit über 24.000 qm liegt unmittelbar an der durch das Zentrum und östlich in Richtung Oberwiehl verlaufenden Hauptstraße.An diesem Standort bildet dasGebäudeensemble des DBG, bestehend aus einem Ost-, West- und Mitteltrakt in Verbindung mit dem nördlich gelegenen Oberstufentrakt, einer modernen 3-Feld-Sporthalle sowie der Wiehltalhalle mit Veranstaltungssaal und Mensa, den Eingang zur Altstadt mit restaurierten historischen Fachwerkhäusern. Prägend ist die topographische Situation mit einem deutlich von der Hauptstraße aus ansteigenden Hang zur nördlich angrenzenden Ennenfeldstraße, die dem Schulstandort vor allem als fußläufige Erschließung dient. Der Höhenunterschied ausgehend von der Hauptstraße bis zur Ennenfeldstraße beträgt ca. 17m, so dass das bestehende Schulgebäude von unterschiedlichen Niveaus erschlossen wird. Aufgrund der für diese Maßnahme bereits genehmigten Städtebaufördermittel durch das Land NRW für einen teilweisen Abriss/Neubau sowie die Modernisierung des verbleibenden Gebäudebestands besteht die Notwendigkeit, den Bestand in signifikantem Umfang zu erhalten und diesen Teil so zu sanieren, dass er den künftigen Anforderungen der Schule optimal entspricht.OrtWiehlAuftraggeberStadt WiehlBahnhofstraße 151674 WiehlJahr2018ThemaUmbau, Sanierung und Neubau eines GymnasiumsVerfahrenoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplettes Wettbewerbsmanagement,Begleitung einer vorgeschalteten Phase 0Ansprechpartner Projektteam Wiehl Bildnachweis Luftbild, Quelle: Stadt Wiehl Links Link zur Stadt Wiehl Downloads Auslobungsbroschüre

Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof! In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, wie der Petershof zukünftig genutzt werden kann - Zum Wohnen, Arbeiten oder Entspannen. Der denkmalgeschützte Petershof ist einer der wenigen erhaltenen innerstädtischen Vierkanthöfe Kölns und liegt im Herzen des Stadtteils Müngersdorf im Stadtbezirk Lindenthal. Der historische Bauernhof wurde im Jahr 1896 erbaut und bis 1926 durch einen landwirtschaftlichen Betrieb genutzt. Es folgte eine gemischte Nutzung des Petershofs aus Wohnen und diversem Gewerbe wie einer Sattlerei, Bäckerei oder auch als Schlosserei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Hauptwohnhaus als Schule und Kindergarten genutzt. Im Jahr 2015 musste die Nutzung des Petershofs jedoch aus Gründen mangelnden Brandschutzes aufgegeben werden. Nach längerem Stillstand auf dem Hof, ist es nun höchste Zeit, dieses Herzstück Kölns aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und wieder mit lebendigem Treiben zu füllen. Welche Nutzungen ihren Platz zukünftig im Petershof haben können, wird im Rahmen einer Ideenschmiede gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erörtert.In drei „Ideenschmieden“ haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der neuen Nutzungen mitzuwirken. Die erste Ideenschmiede fand als ganztägige Veranstaltung am 20.01.2018 statt; hier wurden in lockerer Workshop-Atmosphäre Nutzungsideen für den Petershof entwickelt und erste Konzepte formuliert. Die gemeinsam in der ersten Ideenschmiede entwickelten Nutzungskonzepte werden durch das büro luchterhandt weiterbearbeitet und in vier Varianten aufbereitet. In der darauffolgenden Ideenschmiede am 28.02.2018 werden diese Varianten gemeinsam diskutiert und an themenbezogen Arbeitstischen weiterentwickelt. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, an jeder der Varianten mitzuarbeiten. Die Arbeitsergebnisse werden im Plenum vorgestellt und diskutiert, abschließend empfehlen die Teilnehmer zwei Vorzugsvarianten zur weiteren Vertiefung. Anschließend bearbeitet das büro luchterhandt beide Varianten vertieft und konkretisiert diese. In der dritten Ideenschmiede am 11.04.2018 werden die ausgearbeiteten Vorzugsvarianten präsentiert und im Plenum diskutiert.OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2017 - 2018ThemaEntwicklung von Nutzungskonzepten für den Petershof. Werkstattverfahren mit allen Interessierten in drei Ideenschmieden.VerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenVerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Bildnachweis Gebäudewirtschaft der Stadt Köln büro luchterhandt Downloads Abschlussbericht Petershof

Verhandlungsverfahren Giselbertstraße Buxtehude

Buxtehude erschließt Neubaugebiet! An der Giselbertstraße entsteht ein zentrumsnahes Wohngebiet mit rund 11 Hektar. Die Hansestadt Buxtehude entwickelt am Ortsrand, aber innenstadtnah und in Bahnhofsnähe ein Wohnbaugebiet mit rund 11,4 ha und ca. 400 Wohneinheiten. Prägendes Element und Rückgrat Wohngebiets ist ein zentraler 1,2 ha großer Grünzug, der als Naherholungsraum Aufenthaltsfunktionen übernehmen soll. Beabsichtigt ist die Errichtung eines begrünten Lärmschutzwalls zur Abschirmung der Schallimmissionen der südlich verlaufenden Bahnlinie. Zur Durchgrünung der Straßenverkehrsfläche sollen straßenbegleitende Baumreihen entstehen. Vorgesehen ist die Ausbildung eines zentralen Ortes mit Quartiersplatz und Mischgebietsnutzungen im Eingangsbereich. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 – 9 gemäß § 47, 43 und 39 ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu beauftragen. Im Rahmen des B-Planverfahrens wurde bereits für die o.g. Objektplanungen eine Grundlagenermittlung durchgeführt sowie eine konzeptionelle Planung erstellt, so dass die Beauftragung der Leistungsphase 1 entfallen kann. Diese Unterlagen erhalten die Bietern mit Versand der Angebotsaufforderung. Sie stellt die konzeptionelle Vorgabe dar. Im Plangebiet ist aufgrund der anstehenden nichttragfähigen Böden im Bereich der öffentlichen Verkehrsflächen umfangreicher Bodenaustausch erforderlich. Aus diesem Grund sind neben der örtlichen Bauleitung auch besondere Leistungen hinsichtlich des Konzeptes der Bodenentsorgung bzw. Bodenverwertung sowie des Bodentransportes zu erbringen. Seitens des Auftraggebers wird der Baubeginn für das Frühjahr 2019 angestrebt. Die Durchführung der Baumaßnahme ist für die Jahre 2019 bis 2024 geplant. Die Fertigstellung des Kanalbaus, des Lärmschutzwalls und der temporären Baustraße ist spätestens im Frühjahr 2020 beabsichtigt. Für die Hochbauphase wird eine Bauzeit von 2-3 Jahren veranschlagt, so dass der Straßenendausbau sowie die Herstellung der Grünanlagen und der Spiel- und Sportflächen voraussichtlich in den Jahren 2022 bis 2024 durchgeführt werden kann. Näheres siehe EU-Bekanntmachung und Anlagen. OrtHansestadt BuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeBahnhofstraße 721614 BuxtehudeJahr2018ThemaErschließungsplanung für ein NeubaugebietVerfahrenVgV-Verhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Hansestadt Buxtehude Downloads EU-Bekanntmachung (pdf)  

Bogenviertel Bietigheim-Bissingen

Bogenviertel Bietigheim-Bissingen ein neues urbanes Stadtquartier auf dem ehemaligen DLW-Areal Die Stadt Bietigheim-Bissingen plant die Nachnutzung des ehemaligen DLW-Areals in der Nähe des Bahnhofs, um neue Wohn- und Gewerbeflächen zu schaffen und damit einen wegweisenden Baustein zur IBA 2027 StadtRegion Stuttgart beizutragen. Gemäß dem seit vielen Jahren in Bietigheim-Bissingen verfolgten Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ soll mit der städtebaulichen Neuordnung des DLW-Areals langfristig die nachhaltige Stadtentwicklung an einer zentralen Stelle im Stadtgebiet fortgeführt und Flächenangebote für verschiedene Nutzungen entwickelt werden. Das DLW-Areal besitzt aufgrund seiner Flächengröße, seiner zentralen Lage und seines industrie- und stadtgeschichtlichen Hintergrunds eine hervorgehobene Bedeutung für die Stadtentwicklung. Das Wettbewerbsverfahren fand dabei unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Bereits vor der Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs wurden die Bürgerinnen und Bürger einbezogen. Innovative Perspektiven für Wohnen und Arbeiten in der Stadt als Beitrag zur IBA 2027 StadtRegion Stuttgart Auch wurden im Vorfeld des Wettbewerbs intensiv mögliche thematische Herausforderungen, wie „Arbeiten 4.0“ oder planerische Leitbilder (z. B. Campus, Werksiedlung) für die Konversion dieses ehemaligen Industriestandorts erörtert. Thematisch richtete der Wettbewerb seinen Blick auf innovative Lösungsansätze für die Kombination von Arbeitsstätte und Wohnung, an die Verbindung von Unternehmen und Beschäftigten. Insofern fragte der Wettbewerb nach zukunftsweisenden funktionalen und städtebaulichen Konzepten für eine Neuinterpretation des Begriffs „Werksiedlung“ für das 21. Jahrhundert – auch weil dies an diesem Standort Tradition hat. Aufgabe des Wettbewerbs war es, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische und verkehrlich tragbare Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer unverwechselbaren Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft aufwartet. Dabei sollten die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts verarbeitet und eine Konzeption entwickelt werden, die in Abschnitten umsetzbar ist.OrtBietigheim-BissingenAuftraggeberWestside City Immobilien GbRAusloberStadt Bietigheim-BissingenJahr2018Themastädtebauliche Entwicklung des ehemaligen DLW-ArealsVerfahrenstädtebaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Isabel Sagasser Bildnachweis Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen

VgV Erweiterungsbau Bertha-von-Suttner-Schule Geesthacht

Die Bertha-von-Suttner-Schule wächst Eine fünfzügige SEK I und eine zweizügige SEK II machen einen Erweiterungsbau erforderlich! Zum Schuljahr 2016/21017 wurde die Grund- und Gemeinschaftsschule Bertha-von-Suttner- Schule hinsichtlich der Primarstufe und Sekundarstufe I voneinander getrennt, so dass seitdem zwei eigenständige Schulen existent sind - zum einen die Grundschule in der Oberstadt (Schulweg 3) und zum anderen die Gemeinschaftsschule Bertha-von-Suttner-Schule (Dösselbuschberg 40). Aufgrund der Trennung von der Grundschule und aufgrund der zum Schuljahr 2017/ 2018 eingeführten Oberstufe an der Bertha-von-Suttner-Schule, wurde die Raumsituation neu betrachtet. Mit der Einführung der Oberstufe ergibt sich zusätzlicher Raumbedarf. Des Weiteren fehlt es der Bertha-von-Suttner-Schule an weiteren Räumen, z.B. im Bereich der Verwaltungs- und Differenzierungsräume. Der Raumbedarf orientiert sich an einer 5-zügigen Sekundarstufe I und einer 2-zügigen Sekundarstufe II, welcher durch einen Erweiterungsbau am Schulkomplex der Bertha-von-Suttner-Schule abgestellt werden soll. Die Hauptnutzfläche liegt bei ca. 2.100 Quadratmetern, woraus sich eine Bruttogrundfläche von etwa 3.300 Quadratmetern ergibt. Das bestehende Gebäude der Bertha-von-Suttner-Schule ist dreigeschossig. Das Gebäude wurde 1977 im Rahmen des Schulbausonder-Programms in Systembauweise erstellt. Die Bertha-von-Suttner Schule und die zugehörige Sporthalle liegen unmittelbar am Dösselbuschberg, eine der Hauptverkehrsadern in der Oberstadt. Wesentliches Merkmal der Geländetopographie auf dem Schulgelände ist der Höhenunterschied zwischen Schulweg und Dösselbuschberg. Er beträgt etwa 5 m. Gegenstand der Planungsaufgabe ist ausschließlich der Neubau (keine Umbauten im Bestand) mit den unmittelbar notwendigen Freianlagen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen: - Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 2-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 2-4 sowie 5-6 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagegruppen 1-8): 2-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - SiGeKo in der Planungs- und in der BauphaseOrtGeesthachtAuftraggeberStadt GeesthachtMarkt 1521502 GeesthachtJahr2017 / 2018ThemaErweiterungsneubau weiterführende SchuleVerfahrenVgV-Verhandlungsverfahren für Leistungen gem. §§ 34, 51 und 55 HOAILeistungenkomplette verfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Luftbild Stadt Geesthacht Downloads EU Bekanntmachung

Das NEUE Buddenbrookhaus

Das NEUE Buddenbrookhaus entsteht hinter denkmalgeschützten Fassaden "Ich habe zu Ehren meiner Vaterstadt und meiner Familie auf meine Art ebensoviel getan, wie mein Vater, der vielleicht in Lübeck noch nicht ganz vergessen ist, auf seine Art getan hat. Ich habe in hunderttausenden Deutschen Teilnahme für lübeckisches Wesen geweckt, ich habe die Augen von hunderttausenden von Menschen auf das alte Giebelhaus in der Mengstraße gelenkt [...]." Thomas Mann ! Bitte beachten Sie die neuen Termine ! 17.11.2017 Frist für schriftliche Rückfragen (an: luebeck@luchterhandt.de ) 17.01.2018 Abgabe Pläne (Poststempel) 22.01.2018 Abgabe Modell und Materialproben (Poststempel) ! Registrierung ! Wenn Sie sich unverbindlich registrieren wollen, schicken Sie eine Email an: luebeck@luchterhandt.de Wir nehmen Sie dann in den Adressverteiler auf! Das Buddenbrookhaus, Handlungsort von Thomas Manns Roman Buddenbrooks und Stammsitz der Familie Mann, ist ein erfolgreiches Literaturmuseum. Die Besucherzahlen, die wachsende Sammlung, die größer werdende Bibliothek – sie haben das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt. Es fehlt an museumspädagogischen Räumen, das Gebäude und die Ausstellung sind nicht ausreichend barrierefrei, auch ist die Ausstellung szenographisch und inhaltlich in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Museum die Chance erhält, seine Fläche zu verdoppeln und sich sowohl inhaltlich als auch baulich-gestalterisch neu auszurichten. Mit einem Umbau der beiden Gebäude bzw. einem Neubau hinter den denkmalgeschützten Fassaden entsteht Das NEUE Buddenbrookhaus, das an diesem besonderen Standort auf einzigartige Weise Weltliteratur, Kaufmannstradition und das Leben der weltberühmten Schriftstellerfamilie Mann verbinden wird. Im UNESCO-Welterbe der Lübecker Altstadt soll unter Berücksichtigung der bestehenden kleinteiligen Strukturen ein modernes, ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Ensemble errichtet werden, das den Vorgaben des Denkmalschutzes ebenso gerecht wird wie den räumlich-funktionalen und technischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus. Es ist die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe, mit der historischen Bausubstanz behutsam umzugehen und gleichzeitig ein zusammenhängendes Gebäudeensemble zu schaffen, das zeitgenössische Architektur und eine erlebnisreiche Ausstellung in optimalen Einklang bringt. Das NEUE Buddenbrookhaus will Geschichten erzählen: der Buddenbrooks, der Manns, der Literatur. Hierbei will es sich auf die Stärke des Museums besinnen, Wissen sinnlich erfahrbar machen zu können. Mit dem NEUEN Buddenbrookhaus entsteht ein musealer Erlebnisraum, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch-biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereithalten. Gegenstand des Wettbewerbs ist sowohl die Planung für den Um-/Neubau des Buddenbrookhauses und die Erweiterung um sein Nachbargebäude, die Mengstraße 6 als auch die gestalterische Neukonzeption der Dauerausstellung. Mit dem Ziel, dass Hülle und Inhalt des Museums eine gemeinsame Geschichte erzählen, werden hier bewusst Teams aus Architekten und Ausstellungsmachern/Szenografen/Innenarchitekten angesprochen, die im Rahmen des Wettbewerbs Architektur und Ausstellungsinhalte als Einheit denken. OrtLübeckAuftraggeberHansestadt LübeckGebäudemanagementim Einvernehmen mit:Kulturstiftung Hansestadt Lübeckdie LÜBECKER MUSEENJahr2017 - 2018ThemaUmbau und Erweiterung des Buddenbrookhauses in LübeckVerfahrenoffener, einphasiger, interdisziplinärer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis büro luchterhandt Downloads

Bildungshaus Norderstedt

Das Bildungshaus Norderstedt entsteht! Die Stadt Norderstedt plant ein gemeinsames Bildungshaus für die Stadtbücherei, die Volkshochschule und das Stadtarchiv im Ortsteil Garstedt-Zentrum. Gegenstand des offenen, zweiphasigen, hochbaulich-landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil ist die Planung des Bildungshauses Norderstedt sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Standorts im Kontext seiner Umgebung. Unter Berücksichtigung aktueller Zukunftsstudien und Trends soll auf ca. 5.550 qm Bruttogrundfläche ein innovatives Bildungsangebot für die gesamte Norderstedter Bevölkerung geschaffen werden. Die Angebote der Einrichtungen sollen so miteinander verschmelzen, dass für die Besucherinnen und Besucher daraus maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote erwachsen.Nicht die Einzigartigkeit einer jeden Institution soll hervorstechen, sondern es soll ein inspirierendes, aktivierendes Lernangebot für alle Menschen entstehen, ein Ort öffentlichen Lebens, ein Bildungsort im besten Sinne, auch ein Treffpunkt für die Nachbarschaften sowie ein Ort der Kultur – in Garstedt, aber mit Wirkung für die gesamte Stadt. Zusammen mit der Aufwertung des Adenauerplatzes soll das Gebäude einen wichtigen städtebaulichen Akzent an der Europaallee setzen und ein offenes funktionales Bindeglied zwischen Park und Europaallee mit einer publikumswirksamen, in den Stadtraum hineinwirkenden Erdgeschosszone, bilden. Darüber hinaus ist die freiraumplanerische Gestaltung des Adenauerplatzes und Teilen des Grünzugs/Willy-Brandt-Park Bestandteil des Wettbewerbs. Der städtebauliche Ideenteil umfasst einen Wohnungsneubau mit ca. 4.500 qm Bruttogrundfläche. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an norderstedt@luchterhandt.de. OrtNorderstedtAuftraggeberStadt NorderstedtJahr2016 - 2018ThemaEntwurf für den Neubau eines Bildungshauses auf städtebaulicher und architektonischer Ebene sowie Planung des umliegenden FreiraumsVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auslobung Bildungshaus

Wettbewerb Seebrücken für Scharbeutz und Haffkrug

Steife Brise - Brückenbauen in der Ostsee Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung von zwei neuen Seebrücken in zwei Losen für die Gemeinde Scharbeutz. Die bestehenden Seebrücken in Scharbeutz und der zu Scharbeutz gehörigen Dorfschaft Haffkrug sind sanierungsbedürftig und sollen durch einen Neubau ersetzt werden. Scharbeutz und Haffkrug haben sich zu zwei der schönsten und beliebtesten Seebäder der Ostsee entwickelt. Das sportlich geprägte Scharbeutz samt modernem Ostsee-Lifestyle und das gediegenere, traditionsbewusste Haffkrug als einstiges Fischerdorf sind benachbarte Seebäder in der Lübecker Bucht. Ein 20 m breiter und kilometerlanger, feiner Sandstrand verbindet beide Orte miteinander und macht sie zu den schönsten Seebädern der Ostsee. Sport in Scharbeutz und Fischereitradition in Haffkrug – beide Seebäder verzaubern ihre Besucherinnen und Besucher und sind über das ganze Jahr hinweg beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele. Zentrale Anziehungspunkte stellen ihre beiden Seebrücken dar, wovon sich eine in Scharbeutz und eine in Haffkrug befindet und abgehend von der Promenade, beziehungsweise einem Seebrückenvorplatz, auf das Meer hinaus führen. Fahrgastschiffe können hier an- und ablegen, Urlauberinnen und Urlauber flanieren über den Steg und genießen die Aussicht über die in der Lübecker Bucht ansässigen Orte. Das Gefühl und das Erlebnis meterweit auf die Ostsee hinauslaufen zu können, um den unverstellten Blick auf das Meer, den Wind und das Geschrei der Möwen hautnah zu erleben, ist auf einer Brückenlänge von 270 m in Scharbeutz und 160 m in Haffkrug ungestört möglich. Um auch weiterhin die Besucherinnen und Besucher mit zwei Seebrücken entzücken zu können, möchte die Gemeinde Scharbeutz die baufällig und sanierungsbedürftigen Bauwerke durch Neubauten mit modernen Nutzungsmöglichkeiten ersetzen. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung von zwei neuen Seebrücken für die Gemeinde Scharbeutz.Vor dem Hintergrund der ortstypischen Besonderheiten versteht sich die Aufgabenstellung als Chance, die Potentiale der Seeheilbäder unter Berücksichtigung der jeweiligen Traditionswerte von Scharbeutz und Haffkrug weiter auszuschöpfen. Mit der Erneuerung beider Brücken besteht die Aufgabe darin, zwei Orte zu schaffen, die weiterhin den jeweiligen Traditionswerten folgen und gleichzeitig gestalterisch und per Sichtbeziehung miteinander verknüpft werden. Gesucht wird ein inhaltliches und gestalterisches Konzept, das den beiden Seeheilbädern würdig ist und die Seebrücken zu noch größeren Attraktionen macht. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und ungewöhnliche Vorschläge zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion einer Seebrücke als Schiffsanleger erfüllen und andererseits Besucherinnen und Besuchern unterschiedlicher Alters- und Nutzergruppen die Möglichkeit bieten, die in die Brücke integrierten Nutzungsangebote wahrzunehmen, sich auf das Meer hinaus zu bewegen und dort verweilen zu können. Gesucht werden Konzepte, die sowohl aus architektonischer und konstruktiver Sicht als auch aus landschaftsplanerischer Perspektive als neue Seebrücken in unverwechselbarer Gestalt für Scharbeutz und Haffkrug zu überzeugen vermögen. Es liegt die Frage beim Verfasser, ob sie baulich und ästhetisch verwandt oder komplett unterschiedlich werden sollen. Nicht zuletzt geht es darum, ein Bauwerk zu erhalten, das den technisch-maritimen Anforderungen entspricht und in dem angestrebten Kostenrahmen realisierbar ist. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an scharbeutz@luchterhandt.de.OrtScharbeutzAuftraggeberGemeinde ScharbeutzJahr2017 - 2018ThemaNeugestaltung der zwei Seebrücken an den Standorten Scharbeutz und Haffkrug in der Lübecker BuchtVerfahrenoffener, zweiphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit zwei LosenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads170927_Auslobung

Entwicklungsimpulse für das Eisenbahnerviertel in Eidelstedt

Frisches Grün und noch viel mehr für ein lebendiges Viertel Im Zuge eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs soll das Wohnumfeld im Eisenbahnerviertel verdichtet und aufgewertet werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen in die Auslobung mit ein. Fünf Landschaftsarchitektur-/Stadtplanungsbüros nahmen am Realisierungswettbewerb teil. Am 20. Dezember 2017 wurde der Entwurf der Hamburger Büros Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten und eins:eins architekten mit dem 1. Preis gekürt. Eidelstedt-Mitte und das daran anschließende Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ wurden im März 2016 durch die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau als RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte gemäß § 171b BauGB festgelegt. Außerdem wurde es in die Programmsegmente „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen. Neben der Stärkung des Eidelstedter Zentrums als Versorgungsbereich, liegt auch das Wohnquartier Eisenbahnerviertel mit besonderem Entwicklungsbedarf im Fokus. Durch die Schaffung neuer Wohnangebote und eines zeitgemäßen Wohnumfelds soll das Eisenbahnerviertel den Stadtteil Eidelstedt zukünftig als attraktiven Wohnstandort stärken. Laut Problem- und Sozialmonitoring des Bezirksamts Eimsbüttel für Eidelstedt-Mitte, kann das Eisenbahnerviertel in Bezug auf das Wohnumfeld als nicht mehr zeitgemäß beschrieben werden. Durch eine behutsame Nachverdichtung in Verbindung mit einer spürbaren Aufwertung des Freiraumes soll dies behoben und die Siedlung wieder attraktiv und lebendig werden. In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Eisenbahnerviertel hat seit längerem kaum noch Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel um etwa die Hälfte reduziert, da die Pro-Kopf-Wohnfläche mit der Zeit stark angestiegen ist. Bedarf besteht nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte. Ziel ist es, das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ zu machen und für alle Bewohner lebenswert zu gestalten. Dabei ist eine maßstabsgerechte, sensible Nachverdichtung sowie eine signifikante Aufwertung des Freiraums angestrebt, wobei es den grünen und charmanten Charakter des Viertels zu bewahren gilt. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung des Eisenbahnerviertels wurde im Vorfeld eine Bürgerbeteiligung mit der Bewohnerschaft durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse über bisherige Nutzungen im Außenraum, zusätzliche Wünsche für das Angebot sowie zukünftige Anforderungen an das Quartier zu gewinnen. Die Bürgerbeteiligung umfasste drei verschiedene Beteiligungsformate: In einem ersten Schritt wurden im Mai 2017 im Wohnviertel Postkarten an die Haushalte verteilt, auf denen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Wünsche notieren konnten. Am 14. Juni 2017 fand mit reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung zum gesamten Verfahren in der Stadtteilschule Eidelstedt statt. Bei der Veranstaltung wurde über die anstehende Quartiersentwicklung und den bevorstehenden Wettbewerb informiert. Zusätzlich hatte die Mieterschaft die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themen zu informieren und eigene Vorschläge vorzubringen. Anschließend wurde im Juni 2017 eine zweitägige aufsuchende Befragung vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an die Beteiligung wurden alle Beiträge gesammelt, geordnet und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in die Aufgabenstellung für die Planerinnen und Planer eingeflossen und stellen einen Teil der Auslobung dar. OrtHamburgAuftraggeberVonovia SEJahr2017 - 2018ThemaFreiraumentwicklung und Nachverdichtung für das Eisenbahnerviertel in EidelstedtVerfahrenstädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb mit BürgerbeteiligungLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt