Schulentwicklungsplanung Sottrum

Ganztägige Betreuung für alle Grundschulkinder Mit einem Schulentwicklungsplan soll die Samtgemeinde Sottrum sich auf den zunehmenden Bedarf an Ganztagsplätzen an Grundschulen vorbereiten und die pädagogische Qualität erhöhen. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird das Ganztagsförderungsgesetz, das jedem Kind im Grundschulalter das Recht auf einen Platz zur ganztägigen Betreuung zuspricht, stufenweise umgesetzt. Beginnend mit den Erstklässlerinnen und -klässlern im August 2026, wird es ab dem Schuljahr 2029/30 für jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1 bis 4 in Deutschland einen Anspruch auf ganztägige Betreuung geben. Dabei ist davon auszugehen, dass ein Großteil der Eltern eine ganztägige Betreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen wird. .Der zunehmende Bedarf stellt Kommunen vor neue Herausforderungen, zumal der Ausbau an Ganztagsplätzen mit einer Erhöhung der pädagogischen Qualität einhergehen soll. Die niedersächsische Samtgemeinde Sottrum möchte diese notwendigen Veränderungen an den Schulstandorten nutzen, um alle Schulen zukunftsfähig zu gestalten und hierfür einen ganzheitlichen Plan zu verfolgen. Mit dem Ziel, dass die Konzepte der Ganztagsbildung gemeinsam von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Trägern, Eltern und Kindern entwickelt werden, stellt das büro luchterhandt & partner einen Schulentwicklungsplan auf. Zentral ist dabei die Orientierung an den Bedarfen und Bedürfnissen der Kinder, sie sind der Fokus für die Entwicklung einer gemeinsamen Fachlichkeit der Bildung, Erziehung und Betreuung im Ganztag. Weitere Aufgabe im Prozess ist es, die in die Jahre gekommenen und teilweise sanierungsbedürftigen Schulbauten der Samtgemeinde sowohl baulich-räumlich als auch pädagogisch zu überprüfen und zu überlegen, wie die Standorte einem zukünftigem Schullalltag gerecht werden können.OrtSottrumAuftraggeberSamtgemeinde SottrumJahr2022 - 2024ThemaBeratung für die Planung und Umsetzung erforderlicher SchulbaumaßnahmenVerfahrenPhase NullLeistungenPhase Null und hochbauliche Machbarkeitsstudie für die Entwicklung eines Raum- und FunktionsprogrammsAnsprechpartner Karolin Kaiser Hanne Banduch Sarah Rietentiet Bildrechte büro luchterhandt & partner

Quartiersplatz Coca-Cola-Areal

Eine neue Mitte für Hemelingen In einem Fassaden- und freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahren wurden Entwürfe für den Quartiersplatz und die umgebenden Häuserfassaden des östlichen Quartiereingangs gesucht. Der Bremer Stadtteil Hemelingen ist historisch durch eine Mischung aus gewerblichen Gebieten und Wohnraum geprägt und war bzw. ist einer der führenden Industriestandorte Bremens. Viele traditionsreiche Unternehmen haben seit dem 19. Jahrhundert in Hemelingen produziert und sind teilweise bis heute hier ansässig. Mit Weggang von Coca-Cola (2017) und der Fleischwarenfabrik Könecke (2012) entfielen zahlreiche Arbeitsplätze, mit Auswirkungen auf die Bevölkerungsfluktuation und das Hemelinger Stadtteilzentrum. 2019 wurde unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und des Beirats Hemelingen eine städtebauliche Studie mit Strukturkonzept erarbeitet, die vor allem die Revitalisierung der ehemaligen Produktionsareale von Coca-Cola und Könecke untersuchte. Das Ergebnis war die Entwicklung eines gemischten urbanen Quartiers, mit Wohnnutzungen, Einzelhandel, Gewerbe und einem Berufsschulstandort. Eine wesentliche Zielsetzung besteht darin, das Gebiet in Anknüpfung an die gewachsene Tradition in Hemelingen zu einem „Neuen Ort der Produktiven Stadt“ werden zu lassen, mit innovativen und ggf. kombinierten Wohn- und Arbeitskonzepten und Räumen für Bildung, Freizeit und soziale Interaktion.Für das 3,5 Hektar große Coca-Cola-Areal war bereits ein städtebauliches Konzept erstellt worden – mit Wohnungen, Service-Appartements, Kita, Seniorenwohnheim, Einzelhandel, Gastronomie und Mobilitätszentrum. Nun wurden in einem Fassaden- und freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahren konkrete Entwürfe für den Quartiersplatz sowie die umgebenden Häuserfassaden des östlichen Quartiereingangs gesucht. Dabei ging es um die freiraumplanerische Gestaltung des Quartiersplatzes sowie die Gestaltung der von dort aus sichtbaren und für den Quartierseingang prägenden Fassaden. Unter Vorsitz von Herrn Prof. Jörg Aldinger, Freier Architekt aus Stuttgart, hat das Preisgericht am 07. Juni 2023 in Bremen getagt und aus den sechs eingereichten Wettbewerbsbeiträgen folgende Preise vergeben: Ein 1. Preis: Hähnig | Gemmeke Architekten und Stadtplaner Partnerschaft mbB (Tübingen) mit Bruun & Möllers GmbH & Co. KG (Hamburg) Ein 1. Preis: OCTAGON Architekturkollektiv (Leipzig) mit studiofutura Basta Smerghetto Veronese GbR (Berlin) 3. Preis: HASLOB KRUSE + PARTNER ARCHITEKTEN mbB (Bremen) mit rabe landschaften (Hamburg).OrtBremenAuftraggeberWI Objektgesellschaft 72 GmbH & Co. KG, im Einvernehmen mit der Hansestadt BremenJahr2022 - 2023ThemaEntwicklung eines ehemals gewerblichen Areals zu einem lebendigen Wohnquartier mit NutzungsmischungVerfahrenEingeladener Fassaden- und freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenKomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Endres Michael Schmitz Franziska Unzner Bildrechte büro luchterhandt & partner Octagon Architekturkollektiv / studiofutura

Neue Gartenstadt Öjendorf

Wettbewerb für ein neues Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen und Freiräumen unter der Leitidee einer Gartenstadt des 21. Jahrhunderts in Hamburg-Öjendorf Zur Entwicklung der Neuen Gartenstadt Öjendorf wurde ein eingeladener kooperativer, zweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für neue Wohnbebauungen durchgeführt. Hamburg steht als wachsende Stadt vor der Herausforderung, einer stetig zunehmenden Wohnraumnachfrage gerecht zu werden. So sind mit dem langfristig angelegten Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille – Wohnen und urbane Produktion in Hamburg-Ost“ seit einigen Jahren die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs verstärkt in den Fokus der gesamtstädtischen und bezirklichen Stadtentwicklung gerückt. Hierzu wurden insgesamt elf Fokusräume bzw. potenzielle Wohnbauflächen identifiziert, zu denen auch das Projektgebiet der Neuen Gartenstadt Öjendorf im Osten des Bezirks Hamburg-Mitte zählt. Auf heute vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen soll das Quartier als Neue Gartenstadt mit bezahlbaren unterschiedlichen Wohnformen sowie mit wertvollen Freiräumen entstehen – für Menschen in verschiedenen Haushaltsformen und Lebensgemeinschaften. 2019 wurde ein städtebaulich-freiraumplanerisches Workshopverfahren durchgeführt, in dessen Rahmen drei teilnehmende Büros erste Visionen und Konzepte für die Neue Gartenstadt Öjendorf erarbeiteten. Dabei wurde der Entwurfsansatz des Büros BeL mit der Leitidee der Neuen Gartenstadt Öjendorf als Landschaftsstadt aufgenommen und anschließend zusammen mit weiteren Fachplanenden insbesondere zu den Themen Freiraum, Mobilität und Wassermanagement vertieft und auf ihre grundsätzliche Umsetzbarkeit überprüft. Geplant sind zwölf Baufelder, welche jeweils einen Hof mit unterschiedlichen Wohnformen mit Gemeinschaftsfunktionen für 200 bis 550 Menschen ausbilden.Zur Entwicklung eines als Gartenstadt angelegten Quartiers haben sich die zwei privaten Wohnungsbaugesellschaften FRANK und HAMBURG TEAM sowie die SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg als städtisches Wohnungsunternehmen zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Um qualitätsvolle, zeitgemäße und bezahlbare Wohnungsangebote mit einem Mix unterschiedlicher Gebäudetypologien und Wohnformen zu realisieren, luden sie zusammen mit der DEUTSCHEN IMMOBILIEN Entwicklungs GmbH und gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg zu einem kooperativen zweiphasigen hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb ein, der auf der 2019 erarbeiteten Leitidee sowie auf Ergebnissen eines 2022 durchgeführten öffentlichen Beteiligungsprozesses aufbaut. Unter Vorsitz von Stefan Behnisch, Freier Architekt aus Stuttgart, hat die Jury auf einer dreitägigen Preisgerichtssitzung vom 04. bis 06. Dezember 2023 in Hamburg getagt und aus den 30 Wettbewerbsbeiträgen der 2. Phase für jedes der zwölf Baufelder Preise vergeben.OrtHamburgAuftraggeber/AusloberschaftFRANK Projektentwicklung Nord GmbH, HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH, SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg, DEUTSCHE IMMOBILIEN Entwicklungs GmbH, im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg, verteten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft und das Bezirksamt Hamburg-MitteJahr2020 - 2023ThemaNeues Wohnen in einer Gartenstadt des 21. JahrhundertsVerfahrenEingeladener, kooperativer zweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenKomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Mira Schmidt Jasper Herhahn Bildrechte büro luchterhandt & partner Links Neue Gartenstadt Öjendorf

Schönningstedt-Plan

Beteiligungsprozess für die Zukunft Schönningstedts Um die Zukunft des Reinbeker Stadtteils Schönningstedt zu entwerfen, sind Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung in sechs öffentlichen Veranstaltungen zusammengekommen. Schönningstedt ist ein beliebter Wohn- und Arbeitsort. In dem fast 800 Jahre alten Ort, der seit 1974 Stadtteil von Reinbek ist, leben etwa 1.600 Menschen. Um Schönningstedt für die Zukunft weiter zu gestalten und seine bestehenden Qualitäten zu erhalten, sind Bürgerinnen und Bürger, die Politik sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung zum Austausch über die weitere Entwicklung ihres Stadtteils zusammengekommen. In einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen wurden Leitplanken für die Entwicklung definiert und zu konkreten Maßnahmen für den Stadtteil zusammengefasst. Das Ergebnis dieses intensiven Beteiligungsprozesses bildet der „Schönningstedt-Plan“.Nach der öffentlichen Informationsveranstaltung zur Stadtteilplanung Schönningstedt am 19. Oktober 2021 fand am 21. Mai 2022 das 1. Forum statt, in dem vordergründig die bedeutsamen Eigenschaften des Stadtteils, aber auch Herausforderungen und Wünsche gesammelt und erörtert wurden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden auf dem 2. Forum am 27. Juni 2022 verschiedene Szenarien diskutiert, wie sich Schönningstedt zukünftig entwickeln könnte. Die Teilnehmenden konnten sich mit ihren Ideen zur Entwicklung Schönningstedts aktiv einbringen und miteinander in Austausch treten. Der Dialog mit der Politik am 17. September 2022 fand äußerst reges Interesse, sodass die ursprünglich ebenfalls für diesen Tag vorgesehene Entwurfswerkstatt auf den 10. November 2022 verschoben wurde. Das Abschlussforum am 26. Januar 2023 beendete die Reihe und bildete den Schlussstein für den „Schönningstedt-Plan“, der nun formuliert werden kann.OrtSchönningstedt/ReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2022 - 2023ThemaZukünftige Entwicklung eines StadtteilsVerfahrenPlanungs- und BeteiligungsverfahrenLeistungenKonzeption und Begleitung des öffentlichen BeteiligungsprozessesAnsprechpartner Lion Günther Marek Nowak Bildrechte büro luchterhandt & partner

Schlussbericht Grasbrook

Der Schlussbericht der integrierten Funktions- und Freiraumplanung für den neuen Stadtteil Grasbrook liegt vor.

Hafenempfang Helgoland

Für die Neugestaltung der Landungsbrücke und der Zollmole auf Helgoland soll ein Bürgerplan erarbeitet werden.

InselCampus im Elbquartier

Wettbewerb für eine Campusschule in Wilhelmsburg Auf Grundlage eines im Rahmen einer Phase 0 entstandenen Raum- und Funktionsprogramms wurde ein hochbaulicher Realisierungswettbewerb für den InselCampus ausgelobt. Durch die erfolgte Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und den Rückbau der Alttrasse werden im Herzen der Elbinsel Wilhelmsburg Flächen für den Bau von etwa 5.200 neuen Wohnungen und Arbeitsstätten frei. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bislang getrennte Wohnquartiere des Stadtteils miteinander zu verbinden und neue städtebauliche Qualitäten für das Quartier zu schaffen. Ziel für das ca. 47 Hektar große Projektgebiet „Elbinselquartier“ mit rund 2.100 neuen Wohnungen ist eine integrierte, kooperative Quartiersentwicklung, mit der ein sozial und funktional gemischt genutztes Quartier entsteht. Eine im besten Sinne urbane Nachbarschaft, in der Wohnen, Gewerbe, Kleingartennutzung, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie Nutzungsangebote im Freiraum in einem verträglichen Miteinander eine hohe Lebensqualität bieten. Im Zuge der Quartiers- und Wohnraumentwicklung steigt auch der Bedarf an nahegelegenen Bildungs- und Betreuungsanboten. An prominenter Stelle im Projektgebiet entsteht im Park am Quartiersplatz eine Campusschule als Schwerpunktschule der Inklusion mit einer Grundschulabteilung. Als Langformschule vereint der InselCampus einen Bildungsweg von der Vorschule bis zur Hochschulreife. Auf Basis des 2016 ausgelobten städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs „Auf gute Nachbarschaft – Wohnen und Arbeiten zwischen den Kanälen“ war ein Funktionsplan für das Projektgebiet entwickelt und durch Detailplanungen verfeinert worden. Der Bebauungsplan Wilhelmsburg 100 befindet sich derzeit in Aufstellung. Um die künftigen Bedarfe des InselCampus zu ermitteln, waren 2019 in Zusammenarbeit der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) mit Schulvertreterinnen und -vertretern und weiteren Beteiligten im Zuge einer Phase 0 ein Raumprogramm sowie ein Funktionsschema für den InselCampus erarbeitet worden. Dieses Raum- und Funktionsprogramm bildete die Grundlage für die weitere architektonische Planung, die Gegenstand dieses hochbaulichen Wettbewerbs war. Angesichts der Relevanz für den Stadtteil und seiner herausragenden Lage am Aßmannkanal war auch der städtebaulichen Konzeption besondere Beachtung zu schenken. Im Sinne einer integrierten Gesamtentwicklung waren neben dem hochbaulichen Entwurf des InselCampus selbst auch die Freianlagen in die zukünftige Entwicklung einzubeziehen, jedoch nicht im Detail zu planen.Unter Vorsitz von Prof. Julia Bolles-Wilson, freie Architektin aus Münster, hat das Preisgericht am 15.06.2022 in Hamburg getagt und aus den acht eingereichten Wettbewerbsbeiträgen drei Preise und eine Anerkennung vergeben: 1. Preis: h4a Gessert + Randecker Architekten (Stuttgart) mit Hahn Consult Ingenieurgesellschaft für Tragwerksplanung und Baulichen Brandschutz mbH (Hamburg) 2. Preis: raumzeit GmbH (Berlin) 3. Preis: PSLA ARCHITEKTEN ZT GMBH mit VASKO + PARTNER INGENIEURE Ziviltechniker für Bauwesen und Verfahrenstechnik GesmbH (beide Wien) Anerkennung: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH mit DnD Landschaftsplanung ZT KG (beide Wien)OrtHamburgAuftraggeberGMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH, im Einvernehmen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der IBA Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie dem Bezirksamt Hamburg-MitteJahr2021 - 2022ThemaPlanung einer CampusschuleVerfahrenNicht-offener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenKomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Lion Günther Josephine Jordan Bildrechte büro luchterhandt & partner h4a Gessert + Randecker Architekten

Gestaltungshandbuch Reiterkoppel

In Burg auf Fehmarn entsteht auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche ein neues Quartier, das den Bedarf an Wohnraum für die lokale Bevölkerung decken soll. Ein Handbuch soll die Umsetzung des städtebaulichen Entwurfs und der gestalterischen Vorgaben sicherstellen.

Park am Hochwasserbassin

Ein neuer Sport- und Bewegungsraum im Park am Hochwasserbassin Um einen attraktiven Freiraum im Park am Hochwasserbassin mit erweiterten Sport- und Freizeitangeboten für eine breite Nutzerschaft zu erhalten, wurde ein nicht-offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerisch-städtebaulichem Ideenteil ausgelobt. Der „Park am Hochwasserbassin“ (auch als Stoltenpark bekannt) liegt im Hamburger Stadtteil Hammerbrook und erstreckt sich über eine Länge von ca. 1 km entlang des dortigen Hochwasserbassins vom Berliner Bogen am Anckelmannsplatz bis zum Alten Recyclinghof am Bullerdeich mit direktem Bezug zum Gewässersystem der Bille. Die Freiflächen sind Teil der gesamtstädtisch bedeutsamen Grünverbindung „Alster-Bille-Elbe Grünzug“, welche sich im Grünen Netz der Stadt Hamburg über eine Länge von 4 km von der Alster über die Bille bis zur Elbe zieht und vier Landschaftsachsen kreuzt und verbindet. Das Vorhaben „Park am Hochwasserbassin“ ist eine strategisch bedeutsame Schlüsselmaßnahme und zentraler Baustein für die Umsetzung einer durchgängigen und attraktiven Grünverbindung auf dem Weg von der Alster bis zur Elbe. Der zukünftige Park ist vor allem für den Stadtteil Hammerbrook, aber auch für die benachbarten Stadtteile Borgfelde, Hamm, Rothenburgsort sowie die östliche HafenCity von Bedeutung. Um einen attraktiven, multicodierten und linearen Freiraum zu erhalten, der die bereits bestehenden Angebote im Bereich Sport- und Freizeitgestaltung für eine breitere Nutzerschaft erschließt und um neue Angebote ergänzt, wurde unter dem Titel „Sport- und Bewegungsraum im Park am Hochwasserbassin“ ein nicht-offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerisch-städtebaulichem Ideenteil ausgelobt.Als zentrales Rückgrat des Parks ist im Rahmen des „Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung Mitte machen – Sport, Bewegung und soziale Infrastruktur im Hamburger Osten“ eine durchgängige Grünverbindung für Fuß- und Radverkehr zu entwickeln, welche die vielfältigen angesiedelten sport- und kreativwirtschaftlichen Nutzungen und Akteursgruppen verbindet und stärkt. Dabei ist für ein konfliktfreies Nebeneinander der Geschwindigkeiten im Park mit Priorisierung des Fußverkehrs zu sorgen. Zudem soll die multifunktionale Bewegungsachse um Wasserzugänge und neue Bewegungsangebote am und auf dem Wasser ergänzt und die Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Beobachtungs- und Verweilorte deutlich verbessert werden. Im Vorfeld wurden vier öffentliche Planungswerkstätten durchgeführt, die alle im Plangebiet ansässigen lokalen Akteurinnen und Akteure und die Öffentlichkeit in das Wettbewerbsverfahren und die zukünftige Gestaltung des Parks einbezogen. Im Rahmen dieser Workshops, die im Mai und Juni 2022 stattfanden, wurden die unterschiedlichen Wünsche und Ideen für den Park gemeinsam mit angrenzenden Stakeholdern, der Nachbarschaft, einigen der zuständigen Sachverständigen und der Ausloberin diskutiert und auf den Prüfstand gestellt sowie gemeinsame Vorstellungen für die Fläche erarbeitet. Die Ergebnisse aus den Werkstätten sind in die Aufgabenstellung für den Wettbewerb eingeflossen. Unter Vorsitz von Herrn Prof. Klaus Overmeyer, Freier Landschaftsarchitekt aus Berlin, hat das Preisgericht am 12. Januar 2023 in Hamburg getagt und aus den neun eingereichten Entwürfen folgende Preise vergeben: 1. Preis: Atelier Le Balto Landschaftsarchitekten (Berlin) und c/o Zukunft Büro für Stadtplanung und Stadtentwicklung (Hamburg) 2. Preis: Bruun & Möllers und coido architects (beide Hamburg) 3. Preis: TREIBHAUS Landschaftsarchitektur (Hamburg) und bjp | bläser jansen partner (Dortmund) Vor der Preisgerichtstagung fand eine öffentliche Ergebnisschau der eingereichten Wettbewerbsbeiträge statt. Im Anschluss wurden die Arbeiten öffentlich ausgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Hamburg-Mitte | Fachamt Management des öffentlichen Raums | Fachamt Stadt- und LandschaftsplanungJahr2022 - 2023ThemaEntwicklung einer Grünverbindung für Fuß- und Radverkehr und Stärkung der AufenthaltsqualitätVerfahrenNicht-offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerisch-städtebaulichem IdeenteilLeistungenKomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Karolin Kaiser Simone Jentsch Bildrechte büro luchterhandt & partner

Konzeptvergabe Schönkirchen

Mit dem Mischgebiet an der Schönberger Landstraße entsteht ein neues Zentrum In der Gemeindevertretung Schönkirchen wurde beschlossen, das Grundstück des Mischgebiets an der Schönberger Landstraße / Ecke Pahlblöken, westlich des neuen Nahversorgungszentrums, im Rahmen einer anspruchsvollen Konzeptausschreibung zu veräußern. Als beliebter Wohnort im Einzugsbereich Kiels entwickelte sich die Gemeinde Schönkirchen zu einem stetig wachsenden Ort, der bald 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Schönkirchen befindet sich bereits heute im Wandel, denn in den vergangenen Jahren sind weitere Wohnstandorte und zwei neue Kitas entstanden und ein neues Gewerbegebiet befindet sich in der Entwicklung. Die Gemeinde möchte ihre Qualitäten bewahren und die Zukunft aktiv gestalten. Neben der stetig wachsenden Nachfrage an Siedlungs- und Gewerbeflächen muss sich Schönkirchen dabei dem gesellschaftlichen und demographischen Wandel und der zunehmenden Abwanderung von Angeboten und Treffpunkten aus der historischen Ortsmitte stellen. Zudem sind eine umsichtige Herangehensweise an die Energiewende und die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte unerlässlich für eine zukunftsträchtige Entwicklung Schönkirchens. In diesem Zusammenhang bietet die Entwicklung des „Mischgebiets“ an der Schönberger Landstraße – an der Schnittstelle zwischen dem neuen Nahversorgungszentrum, dem sich entwickelnden Gewerbegebiet und der historisch gewachsenen Ortschaft – die Möglichkeit, einerseits bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen und andererseits ein neues Zentrum mit attraktiven Angeboten für die ganze Gemeinde zu entwickeln.In der Gemeindevertretung Schönkirchen wurde nunmehr beschlossen, das Grundstück des Mischgebiets an der Schönberger Landstraße / Ecke Pahlblöken im Rahmen einer Konzeptausschreibung zu veräußern. Die Konzeptausschreibung greift die Zielstellungen des 2021 fertig gestellten Ortskernentwicklungs- konzepts auf und formuliert spezifische Anforderungen für dieses Grundstück. Das Ortskernentwicklungskonzept wurde im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönkirchen und dem Amt Schrevenborn sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet, um eine umsetzungsorientierte planerische Grundlage für die ganzheitlich strategische Entwicklung Schönkirchens zu schaffen. Die Ausschreibungsunterlagen zu Stufe 1 stehen unter nebenstehendem Link digital registrierungs- und kostenfrei auf der Vergabeplattform für dieses Grundstücksangebot zur Verfügung. Die Bewerbung ist vollständig wie folgt einzureichen: A digital: elektronisch über die Plattform bis 04.01.2023, 23.59 Uhr. Planen Sie für den Upload der Dateien ausreichend Zeit ein! B in gedruckter Form: persönlich bis 04.01.2023, 17:00 Uhr oder postalisch bis 04.01.2023 an: büro luchterhandt & partner Versmannstr. 32 20457 HamburgOrtSchönkirchenAuftraggeberGemeinde SchönkirchenJahr2022 - 2023ThemaErarbeitung eines bedarfsgerechten Konzepts für die Entwicklung eines MischgebietsVerfahrenZweistufiges KonzeptvergabeverfahrenLeistungenKomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner David Senger Nils Polzin Franziska Unzner Bildrechte Gemeinde Schönkirchen Links Die Ausschreibungsunterlagen zu Stufe 1 stehen unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YNV6HTN Termine Stufe 1 12.12.2022: Frist für schriftliche Rückfragen 04.01.2023: Abgabe der Bewerbungen 09.02.2023: Sitzung des Auswahlgremiums Stufe 2 Der Start der Stufe 2 ist für die KW 8 2023 geplant. Genaue Termine werden den Teilnehmenden der Stufe 2 mitgeteilt. vrs. Anfang des 3. Quartals 2023: Abschluss der Anhandgabevereinbarung

Deutsche Schule Prag

Ein Raumprogramm für mehr Begegnung in der Deutschen Schule in Prag Um ein Konzept für das zukünftige Arbeiten an der Deutschen Schule in Prag zu finden, den damit einhergehenden Raumbedarf zu ermitteln und auch den Kindergarten zu sanieren, wurde in sechs Werkstätten eine Phase 0 mit Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die Deutsche Schule in Prag ist Ort der Begegnung für tschechische und deutsche Kinder und Jugendliche vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zum Gymnasium. Zudem stellt sie einen wichtigen Bestandteil der deutschsprachigen Gemeinschaft in Prag dar. Das lebendige Schulleben findet momentan unter räumlich beengten Verhältnissen statt, zudem befindet sich der Kindergarten in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Vergangene Versuche, pädagogische Bedarfe zu formulieren und dazu passende bauliche Optionen zu definieren, waren bislang entscheidungslos geblieben. Um zu klären, wie an der Schule zukünftig gearbeitet werden soll, wie das pädagogische Konzept interpretiert und gelebt wird und welche räumlichen Bedarfe damit einhergehen, wurde eine Phase 0 mit Machbarkeitsstudie durchgeführt. Gegenstand dieser Phase 0 waren neben der Analyse des Bestands die Auseinandersetzung mit dem Leitbild der Schule, seiner gelebten Umsetzung und räumlichen Entsprechung sowie der perspektivischen Festsetzung der Schülerzahlen. In sechs Werkstätten mit Schulträger, Kollegium Schülerinnen und Schülern sowie Eltern wurden die räumlichen Bedarfe zusammengetragen und verschiedene Nutzungsvarianten durchdacht. Der gesamte Prozess wurde durchgehend begleitet vom ortsansässigen Architekten Ondrej Píhrt, Partner im Bürp SOA architekti, der für den Entwurf der baulichen Veränderungen zuständig sein wird.OrtPragAuftraggeberDeutsche Schule Prag, vertreten durch die Stiftung Deutsche Schule Prag und die Geschäftsführung der Deutschen Schule PragJahr2021 - 2022ThemaEntwicklung der Deutschen Schule in PragVerfahrenPhase 0 und MachbarkeitsstudieLeistungenDurchführung einer Phase Null, Konzipierung und Durchführung der Auftaktveranstaltung und Werkstätten zur Entwicklung des Raum- und Funktionsprogramms und hochbauliche MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Hanne Banduch Katrin Sander Kirsten Plöhn Bildrechte büro luchterhandt & partner Links Deutsche Schule Prag

Das 5ünfte Kieler Schloss

Die öffentliche Ideenschmiede wurde in der Kategorie „Impulsgebende Phase Null“ für den polis award 2024 nominiert!

Potsdamer Mitte Block IV

Für die Entwicklungsperspektive des historischen Zentrums Potsdams wird ein Wettbewerb ausgelobt, der zu Vorschlägen für eine bunte Mischung neuer Gebäude aufruft.

Hochschulneubau in Rostock-Lichtenhagen

Für den Neubau eines zweiten Standorts der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) in Rostock Lichtenhagen wird in einem Wettbewerblichen Dialog die aus städtebaulicher, architektonischer, freiraumplanerischer und technischer Sicht sowie im Hinblick auf Prozessorganisation, Terminplanung und Wirtschaftlichkeit beste Lösung gesucht.

York-Quartier Baufeld A2

„Zurück in die Stadt“ – für Münster eröffnet sich die Chance, ehemalige Kasernenstandorte der britischen Streitkräfte in nachhaltige und lebenswerte Stadtquartiere umzuwandeln.

Fehmarn – B-Plan 144

Neues Wohnquartier an der Gorch-Fock-Straße Bereits seit einigen Jahren ist die drittgrößte Insel Deutschlands der steigenden Nachfrage nicht mehr gewachsen. Wer sich seinen Traum verwirklichen und auf der Sonneninsel wohnen möchte, braucht etwas Glück, viel Geduld und muss inzwischen meistens tief in die Tasche greifen. Die steigende Attraktivität der Insel führt zu einem stetigen Zuwachs an Ferienwohnungen und Zweitwohnsitzen, die den Wohnungsmarkt zusätzlich belasten. Dem Defizit an bezahlbarem Wohnraum soll nun durch zeitgemäßen und durchdachten Städtebau entgegengewirkt werden. Zahlreiche Menschen zieht es auf die Ostseeinsel, aber auch viele Fehmaranerinnen und Fehmaraner suchen bezahlbaren Wohnraum auf der Insel. Die Stadt Fehmarn erschließt daher in Zukunft mehrere neue Quartiere – eines davon an der Gorch-Fock-Straße im Norden des Ortsteils Burg. Hier soll keine belanglose Randerscheinung Fehmarns entstehen, sondern ein verdichtetes, generationenübergreifendes, familienfreundliches und technisch fortschrittliches Quartier. In einem städtebaulich-freiraumplanerischen Qualifizierungsverfahren wird ein Entwurf für mind. 150 Wohneinheiten gesucht, darunter Mehrgenerationenwohnen – ein „besonderes Quartier“ mit einer reizvollen städtebaulich-freiraumplanerischen Raumidee, vielleicht auch mit einer starken verbindenden architektonischen Gestaltungsidee, die sich über die nächsten Generationen trägt. Gefordert ist die intensive Auseinandersetzung mit den für Fehmarn wie für diesen Standort „richtigen“ Gebäudetypologien. Mutige Vorschläge und Empfehlungen der Planerinnen und Planer, die die Nachfrage nach Wohnraum mit den Erfordernissen einer nachhaltigen Entwicklung zusammenführen, sind willkommen. Um die Öffentlichkeit Fehmarns in das Verfahren einzubeziehen, hat sie die Möglichkeit, den Planungsprozess inhaltlich zu begleiten und sich mit Fragen und eigenen Positionen einzubringen. OrtFehmarnAuftraggeberStadt FehmarnJahr2022ThemaStädtebaulich-freiraumplanerisches Konzept für die Entwicklung eines WohngebietsVerfahrenKooperative MehrfachbeauftragungLeistungenVerfahrenskoordinationAnsprechpartner Jana Böttger Max Glaser Bildrechte büro luchterhandt & partner Links ggf. Link Stadt/Auftraggeber

Holzbau-Initiative Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam möchte im Rahmen der Berlin-Brandenburger Holzbauoffensive konkrete Projekte und Vorhaben zur Stärkung des Holzbaus in Potsdam initiieren und vor allem auf politischer Ebene Anstoß geben für künftige Holzbauprojekte in Berlin und Brandenburg.

Landespreis für Baukultur

Das Land Schleswig-Holstein lobt 2022 einen Preis für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur aus. Gutes Planen und Bauen gehört gestärkt und gefördert, denn Bauwerke überdauern Generationen und sind entscheidend für die Lebensqualität jedes Einzelnen.

Bismarck-Denkmal | Bismarck Monument

Das Bismarck-Denkmal im Hamburger Alten Elbpark steht seit seiner Errichtung 1906 für eine Vielzahl von Bedeutungen.

IBA Hamburg Architektenpool

Die IBA Hamburg hat einen Pool an qualifizierten Architektinnen und Architekten zusammengestellt, um Baugemeinschaften bei der qualitätsvollen Planung und baulichen Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen.

polis award 2022

Das Freiraumprojekt Kleiner Kiel-Kanal wurde mit dem 1. Preis des polis award 2022 in der Kategorie “Reaktivierte Zentren” ausgezeichnet.

Sanierungsgebiet Holtenau Ost

Wie wollen die Kielerinnen und Kieler künftig leben? Wie lassen sich Wohnen und Arbeiten miteinander verbinden? Welche sind die derzeitigen Lieblingsorte im Quartier? Mit einer Reihe von Veranstaltungen soll Lust auf diesen Ort für künftige Bewohnerinnen und Bewohner, die Nachbarschaft, Gewerbetreibende und Investoren geweckt werden.

Regionalkonferenz Süderelbe

Das Nachbarschaftsforum Niedersachsen Hamburg veranstaltet die „Regionalkonferenz Zukunft Süderelbe: Wohnen, Verkehr & mehr“ am 14.06.2022 in der Burg Seevetal, um durch ein breit gefächertes Teilnehmerfeld aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Verkehr vielfältige Perspektiven aufzuzeigen und neue Impulse zu setzen.

Oxford-Quartier Baufeld A4

Nach Abzug der britischen Streitkräfte aus Münster ist auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Raum für ein neues Wohnquartier entstanden. Ein Vergabeverfahren soll über die Anhandgabe des Baufelds A4 entscheiden.