Grundstücksvergaben Schumacher Quartier

Nach der Schließung des Flughafens Tegel entsteht auf dem Areal ein neues, smartes Wohnviertel in bester Lage: Das Schumacher Quartier wird über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen bieten. Damit die hohen Qualitätsmaßstäbe, die in dem Quartiersbuch formuliert wurden, auch umgesetzt werden, bedarf es maßgeschneiderter Grundstücksvergabeverfahren.

Quartiersbuch Schumacher Quartier

Das Schumacher Quartier wird ein großer Gewinn für Berlin! Mehr als 10.000 Menschen sollen das neue Stadtquartier, das durch die Schließung des Flughafens Tegel ermöglicht wird, zukünftig ihr Zuhause nennen können. Dort werden sie Bewohnerinnen und Bewohner eines nachhaltigen und bunten neuen Stadtquartiers sein – ein gemischtes „Stück Stadt“ mit viel Grün und einer besonderen Atmosphäre. Das Quartiersbuch bildet hierfür die Grundlage.

Dialogverfahren Neubau ZLB

Bibliothek findet Stadt Ein neuer zentraler Standort für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) soll entstehen. Hierfür wird ein öffentliches Dialogverfahren zur städtebaulichen Machbarkeit durchgeführt. Ein neuer zentraler Standort für die ZLB Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte Öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie hatte im Jahr 2018 über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher und ist damit die am besten besuchte Kultureinrichtung Berlins. Sie ist gegenwärtig in der Stadt aufgeteilt auf zwei Publikumsstandorte und ein Außenmagazin – räumliche Bedingungen, die unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. An einem Standort vereint kann die ZLB ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in Berlin setzen und ihr volles Potential entfalten. Im Juni 2018 hat der Berliner Senat nach einer intensiven Prüfung unterschiedlicher Standorte entschieden, die ZLB am Blücherplatz zu errichten – ergänzend zu ihrem Gebäude der Amerika-Gedenkbibliothek. Eine innovative Bibliothek … Als Metropolenbibliothek soll die neue ZLB mit 38.000 qm Nutzfläche ein Ort der Informations- und Wissensvermittlung, vor allem aber ein identitätsstiftender, gemeinsamer Ort für die Berlinerinnen und Berliner sein und Vielfalt und Zusammenleben in der Metropole fördern. Mit ihrem Medien- und Dienstleistungsangebot, attraktiven Räumen, Begegnungs-, Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Gastronomie- und Veranstaltungsangeboten soll die ZLB zu einem Knotenpunkt für Kultur, Bildung, Chancengleichheit, Freizeitgestaltung und gesellschaftliches Engagement werden und internationale Ausstrahlung entfalten. … am Standort Blücherplatz Das Planungsgebiet liegt im Sanierungsgebiet „Südliche Friedrichstadt“. Es wird im Norden begrenzt vom Landwehrkanal, im Osten von der Zossener Straße, im Süden von der Blücherstraße und im Westen vom Blücherplatz. Prägend für das Areal um den Blücherplatz sind heute neben der denkmalgeschützten Amerika-Gedenkbibliothek die Grünanlage samt altem Baumbestand sowie wichtige Verkehrstrassen, die das Gebiet tangieren. Im Zuge der Entwicklung der ZLB am Blücherplatz geht es darum, einen neuen, hochwertigen Stadtraum für die Öffentlichkeit zu entwickeln – an diesem Ort findet Bibliothek Stadt, und Stadt findet Bibliothek.Die Machbarkeitsstudie ermittelt mögliche Varianten zur Umgestaltung des Ortes, die auf diese Fragen Antwort geben: WIE kann der Blücherplatz im Zuge der Neugestaltung zu einem angenehmen und attraktiven öffentlichen Ort für die Nachbarschaft und die Berliner Stadtgesellschaft werden? WIE kann das denkmalgeschützte Gebäude funktional eingebunden werden und im neuen Kontext zur Geltung kommen? WIE können die Gebäude der künftigen ZLB eine Verbindung mit der bestehenden Umgebung bilden und den Gesamtraum zur einladenden Adresse für die Öffentlichkeit bilden? WELCHE Kriterien zur Höhe und Anordnung der neuen Gebäude sollten beachtet werden? WELCHE Anforderungen und Möglichkeiten für den Rad- und Fußverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr und das Parken sollten im Gesamtkonzept bedacht werden? Gemeinsam Stadt entwickeln! – Städtebau im Dialog Diesen Fragen wird sich in den kommenden Monaten ein Team von Expertinnen und Experten aus Architektur, Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur stellen und unterschiedliche städtebauliche Lösungen (aber noch keine Architektur!) entwerfen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Dialog mit dem Planungsteam und anderen Interessierten an den besten Lösungsansätzen für die ZLB am Blücherplatz zu arbeiten. WAS könnte das Beste für die Nachbarschaften und die Stadt sein, und was wäre nicht so positiv? WORAUF ist unbedingt bei der Planung zu achten? WELCHE Vorbilder aus anderen Städten können eine gute Anregung für den Blücherplatz geben? Ihre Anregungen und Ideen sind uns wichtig! Termine 23.09.2019 Stadtspaziergänge 23.09.2019 Auftaktveranstaltung 25.10.2019 Erste Informationsveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 26.10.2019 Erste Planungswerkstatt (11:00-15:00 Uhr, FORUM Factory) 18.11.2019 Zweite Informationsveranstaltung (17:00-20:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 21.11.2019 Zweite Planungswerkstatt (17:00-21:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 17.01.2020 Abschlussveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin)OrtBerlinAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen BerlinJahr2019-2020ThemaNeubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, öffentliches Dialogverfahren mit PlanungswerkstättenVerfahrenöffentliches Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz"Leistungenkomplettes Verfahrensmanagement mit öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen und PlanungswerkstättenAnsprechpartner Lion Günther Leonie Hinzen Simone Jentsch Bildnachweis © Werner Huthmacher, Berlin Links Link zur ZLB Link zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin Downloads Ankündigungsplakat Auftaktveranstaltung

Neue Mitte Tempelhof

Neue Mitte Tempelhof Städtebaulich kooperatives Werkstattverfahren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Entlang des belebten Tempelhofer Damms und der Götzstraße sowie umgeben von denkmalgeschützten Parkanlagen bilden der alte Dorfkern, das Rathaus Tempelhof, die Zentralbibliothek des Bezirks, das Stadtbad, die Polizei, Vereine, Kleingärten, mehrere Schulen und soziale Einrichtungen das administrative und historische Tempelhofer Zentrum. Diese Kombination macht den besonderen Charakter des Gebiets aus. Allerdings ist das Zentrum in die Jahre gekommen: sanierungsbedürftige öffentliche Gebäude aus den 1960er und 1970er Jahren, fehlender Wohnraum, untergenutzte Freiräume, kaum Angebote für Kunst und Kultur und der verkehrsbelastete Tempelhofer Damm rufen Handlungsbedarf hervor. Nun bietet sich die Chance, durch die Verlagerung der öffentlichen Gebäude und die Zusammenführung von Angeboten und Nutzungsprogrammen das Zentrum städtebaulich neu zu ordnen, räumlich besser zu fassen und dabei Platz für ein neues Quartier mit modernem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Durch eine Verlagerung der öffentlichen Einrichtungen können auf den freigewordenen Flächen ca. 500 neue Wohnungen errichtet werden.Das Verfahren Die Aktivierung der „Neuen Mitte Tempelhof“ wird im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Durch ein dialogorientiertes Verfahren soll der Mitwirkung bzw. Information von lokalen Akteuren, der Nachbarschaft und Öffentlichkeit auch bei der Ent- wicklung des städtebaulichen Konzepts Rechnung getragen werden. Ziel des kooperativen Werkstattverfahrens ist es, ein städtebauliches–freiraumplanerisches Gesamtkonzept zu entwickeln. In einem dialogorientierten Werkstatt-verfahren entwickeln vier parallel arbeitende Planungsteams unterschiedliche Ansätze. Neben der Einbindung von Öffentlichkeit und lokalen Akteuren wird die Arbeit der Teams durch ein Beratungsgremium aus Fach- und Sachobergutachtern begleitet, das am Ende des Verfahrens ein oder mehrere Konzepte als konkrete Planungsgrundlage für die weitere Umsetzung auswählt. Weitere Informationen unter: https://www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof/.OrtBerlin, Bezirk Tempelhof-SchönebergAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und WohnenBerlinJahr2019ThemaStädtebaulich-freiraumplanerischer EntwurfVerfahrenKooperatives Werkstattverfahren im Sinne einer Parallelbeauftragung von vier PlanungsteamsLeistungenKomplette Verfahrensbetreuung und ProzesssteuerungAnsprechpartner Karolin Kaiser Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Links Link zur Ausschreibung Link zur Aufgabenstellung