Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen

Schönes für Schönkirchen
Die Gemeinde Schönkirchen liegt am Ostufer der Kieler Förde in Schleswig-Holstein …

Bildungscampus Gallus

Wo Stadt und Bildung Hand in Hand gehen… Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der Bildungscampus GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalten die "Phase 0", an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken können. Schon heute finden sich auf dem Grundstück für den Bildungscampus Gallus wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil: Schulen, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, Stadtteil- und Schulbüchereien … bieten schon heute ein vielfältiges Angebot. Und auch in der Umgebung finden sich wichtige, sehr aktive Einrichtungen der Bildungslandschaft. Nun soll auf diesem Grundstück im Übergang zum neu entstehenden Europaviertel ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Der Prozess Eine komplexe Aufgabe wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei insgesamt vier CAMPUS-Veranstaltungen entwirft und erörtert die Öffentlichkeit ihre Ziele und Wünsche, die Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Entwicklung. Die Institutionen erarbeiten in WERKRÄUMEN und FOREN ihre Leitbilder und Raumprogramme sowie die funktionale Idee für den Bildungscampus. Wir prüfen gemeinsam die Umsetzbarkeit der Ziele aus Sicht der Architektur, des Städtebaus und des Freiraums. Nach diversen öffentlichen Veranstaltungen und Workshops mit den zukünftigen Einrichtungen des Bildungscampus Gallus präsentieren wir nun die Ergebnisse der "Phase 0" in einem Abschlussbericht! Die gemeinsamen Ideen für diesen Standort und die Zukunft der Bildung im GALLUS und im Europaviertel sind über die nebenstehenden Links anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaPhase 0 für den Bildungscampus Gallus konzipieren, durchführen, moderierenVerfahrenPhase 0LeistungenEntwicklung, Durchführung, Moderation des Prozesses; hochbauliche und städtebauliche Machbarkeitsstudien, Bürgerbeteiligung; ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Franziska Unzner Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Links

Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof!
In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, …

Entwicklungsimpulse für das Eisenbahnerviertel in Eidelstedt

Frisches Grün und noch viel mehr für ein lebendiges Viertel Im Zuge eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs soll das Wohnumfeld im Eisenbahnerviertel verdichtet und aufgewertet werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen in die Auslobung mit ein. Fünf Landschaftsarchitektur-/Stadtplanungsbüros nahmen am Realisierungswettbewerb teil. Am 20. Dezember 2017 wurde der Entwurf der Hamburger Büros Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten und eins:eins architekten mit dem 1. Preis gekürt. Eidelstedt-Mitte und das daran anschließende Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ wurden im März 2016 durch die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau als RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte gemäß § 171b BauGB festgelegt. Außerdem wurde es in die Programmsegmente „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen. Neben der Stärkung des Eidelstedter Zentrums als Versorgungsbereich, liegt auch das Wohnquartier Eisenbahnerviertel mit besonderem Entwicklungsbedarf im Fokus. Durch die Schaffung neuer Wohnangebote und eines zeitgemäßen Wohnumfelds soll das Eisenbahnerviertel den Stadtteil Eidelstedt zukünftig als attraktiven Wohnstandort stärken. Laut Problem- und Sozialmonitoring des Bezirksamts Eimsbüttel für Eidelstedt-Mitte, kann das Eisenbahnerviertel in Bezug auf das Wohnumfeld als nicht mehr zeitgemäß beschrieben werden. Durch eine behutsame Nachverdichtung in Verbindung mit einer spürbaren Aufwertung des Freiraumes soll dies behoben und die Siedlung wieder attraktiv und lebendig werden. In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Eisenbahnerviertel hat seit längerem kaum noch Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel um etwa die Hälfte reduziert, da die Pro-Kopf-Wohnfläche mit der Zeit stark angestiegen ist. Bedarf besteht nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte. Ziel ist es, das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ zu machen und für alle Bewohner lebenswert zu gestalten. Dabei ist eine maßstabsgerechte, sensible Nachverdichtung sowie eine signifikante Aufwertung des Freiraums angestrebt, wobei es den grünen und charmanten Charakter des Viertels zu bewahren gilt. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung des Eisenbahnerviertels wurde im Vorfeld eine Bürgerbeteiligung mit der Bewohnerschaft durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse über bisherige Nutzungen im Außenraum, zusätzliche Wünsche für das Angebot sowie zukünftige Anforderungen an das Quartier zu gewinnen. Die Bürgerbeteiligung umfasste drei verschiedene Beteiligungsformate: In einem ersten Schritt wurden im Mai 2017 im Wohnviertel Postkarten an die Haushalte verteilt, auf denen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Wünsche notieren konnten. Am 14. Juni 2017 fand mit reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung zum gesamten Verfahren in der Stadtteilschule Eidelstedt statt. Bei der Veranstaltung wurde über die anstehende Quartiersentwicklung und den bevorstehenden Wettbewerb informiert. Zusätzlich hatte die Mieterschaft die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themen zu informieren und eigene Vorschläge vorzubringen. Anschließend wurde im Juni 2017 eine zweitägige aufsuchende Befragung vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an die Beteiligung wurden alle Beiträge gesammelt, geordnet und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in die Aufgabenstellung für die Planerinnen und Planer eingeflossen und stellen einen Teil der Auslobung dar. OrtHamburgAuftraggeberVonovia SEJahr2017 - 2018ThemaFreiraumentwicklung und Nachverdichtung für das Eisenbahnerviertel in EidelstedtVerfahrenstädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb mit BürgerbeteiligungLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Neue Impulse für den Tibarg

Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg Das Areal zwischen Tibarg und dem Garstedter Weg soll neu entwickelt werden. Durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit, der Akteure vor Ort und der Nutzer soll ein wegweisendes Konzept erstellt werden. Für den Bereich zwischen Tibarg und Garstedter Weg soll eine städtebauliche Neuordnung erfolgen. Anlass für diese vorgesehene Entwicklung waren eine vertragliche Vereinbarung zwischen der FHH und dem Eigentümer des ehemaligen Ortsamtes Lokstedt bis 2018 das Planrecht zu ändern sowie das für eine neue Nutzung zur Verfügung stehende Schulgelände der Anna-Warburg-Schule. Vor dem Hintergrund der anstehenden Entwicklungen soll der Betrachtungsraum um das Kundenzentrum (Garstedter Weg 11), den Parkplatz bzw. die Marktfläche sowie die Grünflächen am Garstedter Weg in die Planungen einbezogen werden, um den Bereich städtebaulich und nutzungstechnisch ganzheitlich neu zu betrachten. Der Prozess wurde zunächst mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen, welches die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren schafft. Die frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der betroffenen Akteure vor Ort, der Nutzer, Anwohner, sozialen Institutionen, der Grundeigentümer und Gewerbetreibenden sollten Ziele und Ideen für die Entwicklung des Bereiches generieren. Begonnen wurde mit Interviews von Schlüsselakteuren und einer Kinder- und Jugendbeteiligung, um erste Themen für die anschließende öffentliche Planungswerkstatt in Form eines World-Cafés herauszufiltern. Ganz bewusst sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem bereits fertigen Konzept konfrontiert werden, sondern gemeinsam diskutiert werden, wo die notwendigen baulichen Entwicklungen erfolgen sollen. Zunächst wurde erst einmal zugehört und diskutiert, welche Anforderungen aus dem Stadtteil gestellt wurden. Durch diesen Beteiligungsprozess wurden Ziele und Ideen für den Betrachtungsraum gemeinsam entwickelt, die die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren bildeten. OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Freie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaNeuordnung des Areal zwischen Tibarg und Garstedter Weg in Niendorf VerfahrenEntwicklungsprozess mit BeteiligungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Fischbeker Reethen

Naturverbunden Wohnen im neuen Stadtteil im Hamburger Süden Im zweiphasigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb setzte sich die Arbeitsgemeinschaft aus KCAP Architects&Planners und Kunst+Herbert mit einem naturnahen Entwurf durch – zentrales Element ist ein See im Herzen des Quartiers. Das Wettbewerbsgebiet Fischbeker Reethen in Neugraben-Fischbek stellt für den Bezirk Harburg mit einer Fläche von ca. 70 ha die derzeit größte zusammenhängende und verfügbare Wohnungsbau- und Gewerbeflächenreserve dar, die kurzfristig durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt werden soll. Der Bezirk Harburg und die IBA Hamburg GmbH, als städtische Projektentwicklerin, planen die Entwicklung des Wettbewerbsgebietes als Wohn- und Gewerbestandort. Auslöser dafür war der Auftrag aus der Senatsdrucksache „2015/1960 – Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ möglichst zeitnah (2016) einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Unter dem Leitbild der „Gartenstadt des 21. Jahrhunderts“ sollten im Wettbewerbsgebiet die Idealbilder der Gartenstadt neu interpretiert werden. Der Standort soltel durch gemischte Wohntypologien für überwiegend mittelständische Familien und Haushalte als Zielgruppen sowie als Standort für wissens- und forschungsintensives, insbesondere produzierendes Gewerbe und Handwerk entwickelt werden. Aufgrund der Bedeutung des Projektes wurde zur Qualitätssicherung aber auch zur zielgerichteten Einbindung der Vielzahl von Beteiligten, ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb in Form eines zweistufigen, kooperativen Verfahrens mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Ziel des Verfahrens war die Erarbeitung eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Entwurfes unter Berücksichtigung von funktionalen, sozialen, stadträumlichen, freiraumplanerischen, naturräumlichen, verkehrlichen, wasserbaulichen (Regenwasserableitung) und wirtschaftlichen Aspekten. Der Siegerentwurf diente als Grundlage für die Erarbeitung eines Funktionsplanes, der die Grundlage für das Bebauungplanverfahren bildet. OrtHamburg AuftraggeberIBA Hamburg GmbH im Einvernehmen mit Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg- Behörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2016ThemaEntwurf eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts für den neuen Stadtteil "Neugraben-Fischbek"Verfahrenstädtebaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb in zwei PhasenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung inkl. Veranstaltungen mit der ÖffentlichkeitAnsprechpartner Tanja Jauernig Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis KCAP und Kunst+Herbert

Zukunftsbild Elbinseln 2013+

Chancen und Herausforderungen für die Elbinseln In einer offenen Planungswerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten Ideen für die Zukunft der Veddel und Wilhelmsburgs entwickelt. In den letzten Jahren hat sich mit dem „Sprung über die Elbe“ auf den Elbinseln vieles verändert: Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der IBA Hamburg und der igs 2013 umgesetzt oder angestoßen. Jetzt richtet sich der Blick für die Elbinseln auf die Zeit nach 2013: Wie und wo soll sich neues Wohnen entfalten können? Wie sollen sich die Bildungslandschaft, Kultur und der Arbeitsstandort weiterentwickeln? Welche Orte und Räume verlangen künftig besondere Aufmerksamkeit, wo muss gehandelt werden? Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“, den die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte durchgeführt hat, geht der Frage nach, wie sich die Veddel und Wilhelmsburg nach 2013 weiterentwickeln sollen. In einer Folge von Planungswerkstätten und auf einer interaktiven Karte im Internet haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft der Elbinseln entwickelt – für die Teilräume Veddel und Spreehafen, das Reiherstiegviertel, die Bereiche an Jaffe-Davids-Kanal und Assmannkanal, für Kirchdorf sowie für die Elbinseln in ihrer Gesamtheit. Begleitet und beraten wurden sie von Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Stadtplanern. Parallel stimmte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Akteure über geeignete Formen der Beteiligung im laufenden Prozess ab. Die Ideen für die Elbinseln wurden anschließend ausgewertet und in erste, vorläufige und alternative Pläne übersetzt, die den Bürgern in einer Zwischenbilanz vorgestellt wurden. Mit den Anregungen der Bürger ging das „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ in die weitere planerische Bearbeitung. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2012 - 2013ThemaBeteiligungsverfahrenVerfahrenOffene PlanungswerkstattLeistungenKonzeption und Durchführung eines Beteiligungsverfahren, Moderation von Bürgerwerkstätten Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Anna-Lena Schüsler Julia Kehrl Bildnachweis büro luchterhandt

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Rahmenkonzept Ulzburger Straße

MitMachMeile Visionen für die längste Meile der Welt 11m-langes Modell zum Mitmachen - ein kooperativer Beteiligungsprozess mit privaten und öffentlichen Eigentümern, Anwohnern und Gewerbetreibenden Der Planungsraum von ca. 2km Länge der stark frequentierten Ulzburger Straße soll städtebaulich und gestalterisch so entwickelt werden, dass eine vielfältige Nutzungsstruktur gefördert, das Versorgungsangebot langfristig gesichert, die Aufenthaltsqualität gestärkt und die Verkehrssituation verbessert wird - die Ulzburger Straße soll ein attraktiver, identitätsstiftender Stadtraum werden, der seiner zentralen und verbindenden Funktion sowie seiner historischen Bedeutung nachhaltig und zukunftsweisend gerecht wird. In Kooperation mit privaten und öffentlichen Grundeigentümern sowie direkten Anwohnern und der Norderstedter Bevölkerung sollte eine Strategie entwickelt werden, die eine grundlegende Aufwertung des Straßenraums nachhaltig realisieren lässt und einen abgestimmten Handlungsrahmen für öffentliche und private Akteure formuliert. Zu diesem Zweck begleitete das büro luchterhandt ein zweijähriges Beteiligungsformat, in welchem zahlreiche Interviews mit den betroffenen Akteuren geführt, Straßenfeste begleitet und an einem 11m langem Umgebungsmodell gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden. Über aktuelle Planungsschritte informierte regelmäßig das „Meilensteinchen“, eine themengebundenen Stadtteilzeitung. Die Ergebnisse der intensiven Beteiligung wurden in ein vielschichtiges Rahmenkonzept für die anstehende Entwicklung überführt. .OrtNorderstedtAuftraggeberStadt Norderstedt, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und VerkehrJahr2010 - 2013ThemaStädtebaulich-freiraumplanerisches und verkehrliches Rahmenkonzept in einem kooperativen BeteiligungsverfahrenLeistungenErarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen und verkehrlichen Rahmenkonzepts, Durchführung des gesamten BeteiligungsverfahrensProjektpartnerargus Stadt- und Verkehrsplanung, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Meilensteinchen_01 Meilensteinchen_02 Meilensteinchen_03 Meilensteinchen_04