Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Mehr Stadt in der Stadt – Chancen für mehr urbane Wohnqualitäten in Hamburg

Dichte Plus – Wohnqualitäten in Hamburg Fachbeitrag für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburgs. Der Fachbeitrag untersucht Qualitätsmaßstäbe für neuen Wohnungsbau in den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen Hamburgs. Ausgehend von der Definition von neun für die Verdichtung relevanten Quartierstypen werden die jeweiligen Handlungsschwerpunkte, Entwicklungschancen und Mehrwerte herausgearbeitet, die mit Wohnungsneubau in den Quartieren einhergehen. Dabei wird die Geschossflächenzahl GFZ als Maßstab in der Diskussion um städtische Dichte in Frage gestellt und stattdessen eine Einschätzung der Wohnsituationen über die sogenannte “Quartiersdichte” verfolgt, die alle relevanten Räume und Baumassen in der Nachbarschaft berücksichtigt.In welchen Quartiersstrukturen zur Zeit die größten Wohnungsbaupotenziale zu erwarten sind, zeigt eine synoptische Auswertung der aktuellen Wohnungsbauprogramme. In einem abschließenden Kapitel werden Qualitätsziele und Instrumente für die Verdichtungsprozesse angeregt, die beim kooperativen Handeln aller beteiligten Akteure hohe Qualitäten in Wohnumfeld, Quartier und Stadt sichern. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Fachbeitrag “Leitsätze für die kompakte, urbane und vielseitige Stadt” als Positionsbestimmung vorangestellt. In einer Fachkonferenz am 20. November 2013 wurde die 212 Seiten starke Broschüre gemeinsam mit einem parallel erarbeiteten Fachbeitrag zum Thema Freiraumentwicklung vorgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Amt für Landes- und LandschaftsplanungJahr2011 - 2013ThemaZwischen baulicher Dichte, Schaffung neuen Wohnraums und FreiraumqualitätLeistungengutachterliche Erarbeitung eines Fachbeitrags Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Alexander Wenzel Bildnachweis büro luchterhandt

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad Konferenz zur Revitalisierung von Industriebrachen in Kaliningrad. Die Stadtregionen der Russischen Föderation erleben gegenwärtig einen raschen wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel und sehen sich einer dynamischen Flächenentwicklung ausgesetzt. Damit gewinnt die Revitalisierung kontaminierter, zuvor industriell genutzter Standorten an Bedeutung. Für Städte wie Moskau, St. Petersburg oder auch Kaliningrad sind damit große Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt seit vielen Jahren über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Altlastensanierung und Flächenrevitalisierung. In den Jahren 2005-2008 wurden aus diesen Erfahrungen im Rahmen des Projekts „Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg“ (REVVIN) eine Methodik mit Technologie-Finder zur Altlastensanierung entwickelt. Daran anknüpfend führen die Freie und Hansestadt Hamburg und die Stadt Kaliningrad gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Know-how-Transferprojekt durch, bei dem die REVVIN-Methodik auch in Kaliningrad seine Anwendung finden soll. Beispielort ist eine stillgelegte Zellstofffabrik aus dem Jahr 1895 samt ihrer benachbart liegenden Deponie, östlich der Innenstadt am Pregel gelegen. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz am 25. Oktober 2012 wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich des Flächenrecyclings in Russland und Deutschland vorgestellt. Am Beispiel der ehemaligen Zellstofffabrik wurde der REVVIN-Leitfaden und seine Anwendung am konkreten Fall mit Empfehlungen für Erkundung, Untersuchung und Sanierung erläutert. Welche Chancen für die Stadtenwicklung Kaliningrads an diesem Standort bestehen, zeigten erste Konzeptideen für seine Umnutzung. Weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/revvin/4096366/kaliningrad-ziele/.OrtKaliningradAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013ThemaBegleitung eines Know-how-Transferprojekts zwischen Hamburg und KaliningradLeistungenKonzeption, Organisation und Durchführung der Konferenz; Dokumentation des Projektes Flächenrevitalisierung KaliningradAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD Inhaltliche und organisatorische Begleitung der Fachkonferenz zu den künftigen Qualitäten von Frei- und Grünräumen. August 2011 im Bürgerhaus Wilhelmsburg Die Internationale Gartenschau Hamburg 2013 rückt näher. Der Diskurs um die künftigen Qualitäten von Frei und Grünräumen, nicht nur in der Hansestadt, ist auch durch die letzten beiden Kongressjahre GRÜN | MACHT | GELD deutlich intensiviert worden. Insbesondere der dort gewagte fachfremde Blick auf „unsere“ Freiräume hat deutlich gemacht, dass es für uns Planer/innen doch noch einiges zu tun gibt. Lernen von Anderen. Der Blick über die nicht nur virtuellen Gartenzäune unserer unmittelbaren Nachbarn, sondern auch über Länder- und Staatsgrenzen hinweg erweitert den Horizont, ergänzt unser Portfolio im Berufsalltag. Vor allem aber auch der Blick über kulturelle Grenzen hinweg zeigt, dass es sich in einer globalisierten Welt durchaus lohnt, bei diesem oder jenem Nachbarn genauer nachzuschauen.Und auch wenn, wie Prof. Dr. Udo Weilacher es im letzten Jahr formulierte, die Identitäten einer Stadt, einer Region, einer Gesellschaft, ja eines Lebensgefühls zunehmend in den Fokus freiraumplanerischen Gestaltungswillens gestellt werden sollen, so muss es doch auch erlaubt sein, kulturelle Eigenarten, die ja längst mit den Menschen aus aller Welt in unsere Städte gezogen sind, bei der Gestaltung und Nutzung urbaner Grünflächen zuzulassen. Auch wenn dieser Ansatz bekannt ist, so fehlt es doch an Beispielen und Impulsen jenseits der theoretischen Betrachtungen. Deshalb wählten wir passend zum Motto des Jahres der igs 2013 die Themen: „Interkulturalität / Internationalität“ für diesen Kongress. OrtHamburgAuftraggeberigs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbhJahr2011ThemaFachkonferenz zum Thema Frei- und GrünräumeLeistungenOrganisation und Durchführung einer Fachkonferenz, Konzeption und Gestaltung einer anschließenden DokumentationsbroschüreAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Lena Schüttken Bildnachweis

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011 Wie kann in Zukunft, trotz der bereits hohen Dichte, neuer Wohnraum im Bezirk Eimsbüttel geschaffen werden? Der Bezirk Eimsbüttel ist im Hamburger Vergleich einer der am dichtesten besiedelten Bezirke. Im Schnitt ist er mehr als doppelt so dicht bebaut wie die Gesamtstadt. Insbesondere das Kerngebiet mit Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West und Eimsbüttel sticht dabei heraus. Gleichzeitig ist der Bezirk Eimsbüttel weiterhin ein überaus nachgefragter Wohnstandort mit einer entsprechenden Mietpreisentwicklung. Demgegenüber steht, dass Eimsbüttel einerseits über kaum Liegenschaftsflächen und andererseits nur über geringe Bestände von öffentlich gefördertem Wohnungsbau verfügt. Dieser Bestand wird sich bislang bis 2016 um ein Drittel verringern. Durch den Umstand, dass Eimsbüttel über wenige Liegenschaftsflächen verfügt, sind auch wohnungspolitische Akzente durch eine umsichtige Liegenschaftspolitik nur begrenzt möglich, sondern erfordern das Einbeziehen von privaten Flächen.Das Ziel der Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz ist die speziellen Anforderungen des Bezirks und die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Schaffung von weiterem Wohnungsbau in Eimsbüttel zu diskutieren. Zu diesem Zwecke soll das bezirkliche Wohnungsbauprogramm mit den identifizierten Wohnbaupotenzialflächen sowie den bezirklichen Leitlinien für die weitere bauliche Entwicklung im Bezirk vorgestellt werden. Der Schwerpunkt der Konferenz soll sein, die Möglichkeiten zu erörtern, die identifizierten Wohnbauflächen mit einem möglichst hohen Anteil an bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln. Berücksichtigt werden muss dabei, dass es sich vornehmlich um private Flächen handelt. Hierbei gilt es auch ggf. bestehende Hemmnisse und Informationsdefizite bei den verschiedenen Akteuren abzubauen.OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt- und LandschaftsplanungJahr2011ThemaVorstellung des bezirklichen WohnungsbauprogrammsLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der Konferenz für den Bezirk EimsbüttelAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen Erfolgreiches Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen. Anlass der Fachtagung Hamburg stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch kontaminierte Flächen beinhalten dabei ein großes Potenzial. Gemeinsam mit Grundeigentümern, Investoren und Nutzern wurden in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ geschaffen und Erfahrungen mit einem erfolgreichen Flächenrecycling gesammelt. Diesen Erkenntnissen – über Hamburg hinaus – widmete sich diese Fachtagung und lud alle Akteure ein, über Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen zu diskutieren. Flächen entwickeln! Knapp und gut: ein begrenztes Angebot macht Fläche kostbar und entwicklungsfähig – selbst wenn sie kontaminiert ist. Eigentümer und Stadt stehen unter Zugzwang, diese Potenziale zu nutzen, anstatt weitere Landschaft zu zerstören.Hindernisse bewältigen! Vorbehalte, Gerüchte und Gerüche: Bevor eine neue Nutzung kommt, müssen Hindernisse ausgeräumt sein – technisch, rechtlich, atmosphärisch. Kein leichtes, aber machbares Ziel. Bei dem am Ende auch der Preis stimmt. Werte schaffen! Lage, Lage, Lage: Vielen Grundstücken wohnt trotz Kontamination ein Wertschöpfungspotenzial inne. Dieses gilt es, privat- und volkswirtschaftlich auszuschöpfen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für Eigentümer und öffentliche Hand. Kooperationen aufbauen! Kommunizieren, kooperieren, handeln: Erfolgreiches Flächenrecycling braucht die Partnerschaft wichtiger Akteure – um Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu schultern und Verlässlichkeit sicherzustellen. Bei jedem Projekt neu.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für UmweltschutzJahr2011ThemaFlächenrecyclingLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der FachtagungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung: 25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder

25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder. Umgang mit baulich gesicherten Altlasten – Erkenntnisse und Perspektiven.

Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

Revitalisierung von Industriebrachen in St.Petersburg Leitfaden zur Bearbeitung der Altlastenproblematik für die Umweltverwaltung. Die Hamburger Altlastenmethodik für St. Petersburg Das Forschungsvorhaben “Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN)” wurde im Zeitraum von 2005-2007 federführend von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg (Abteilung Bodenschutz/ Altasten: Dr. Ralf Kilger, Thomas Haupt, Daniel Luchterhandt) in Kooperation mit dem Umweltbundesamt (Irina Tschistowskaja) und der IGB Ingenieursgesellschaft (Dr. Nils-Christian Lund, Dr. Frank Ihle) Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) bearbeitet. Ziel war es, in Abstimmung mit der St. Petersburger Umweltverwaltung einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik zu erarbeiten und dafür den umfangreichen Erfahrungsschatz der Hamburger Umweltbehörde aufzuarbeiten und zu systematisieren.Entstanden ist ein umfassender Bericht in russischer und deutscher Sprache, der die Methoden und Verfahren der Altlastenbearbeitung in den Kontext eines integrierten Stadtentwicklungsprozesses stellt und dabei die Belange von öffentlichen und privaten Akteuren berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link www.revvin.hamburg.de.OrtSt. Petersburg und HamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) - Abteilung Bodenschutz/AltlastenJahr2007 – 2008ThemaRevitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN); Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) für die St. Petersburger Umweltverwaltung für einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik im Rahmen von Revitalisierungsprozessen; 2-jähriges ForschungsprojektLeistungenEndredaktion, Layout und grafische Gestaltung des Abschlussberichts (deutsch-russisch) zum Forschungsprojekt REVVINProjektpartnerFreie und Hansestadt Hamburg, BSU - Abteilung Bodenschutz/ Altlasten, Umweltbundesamt Dessau, IGB Ingenieurgesellschaft Hamburg, Komitee für Naturnutzung, Umweltschutz und ökologische Sicherheit, St. PetersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt