Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen neue Forschungs-und Lehrflächen geplant werden. Ausgangssituation: Der Campus der TF liegt separiert vom Hauptcampus der CAU, im Stadtteil Gaarden, östlich der Kieler Förde. Ein Großteil des Campus ist von den räumlichen Verän-derungen betroffen. Dies birgt das Potential für eine städtebauliche Neuordnung der Liegenschaft. In Verbindung mit steigenden Studierendenzahlen, zunehmenden drittmittelfinanzierten Forschungs-projekten sowie einem akuten Sanierungsbedarf des Baubestandes der Technischen Fakultätsgebäude steht die CAU vor der Frage, wie die räumlich-funktionale und gebäudebezogene Situation am Standort Kiel-Gaarden mittel- bis langfristig erhalten und konkurrenzfähig entwickelt werden soll. Zur Klärung dieser Frage bedarf es eines städte-baulichen und gebäudebezogenen Konzeptes, auf dessen Grundlage die künftige bauliche Entwicklung am Standort Kiel-Gaarden stufenweise realisiert werden kann.Städtebauliche Idee:  Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Wesentlich für den den neuen Campus TF sind die Qualität und die Struktur des Freiraums. Während der Campus im Grundsatz seine orthogonale Gebäudestruktur behält, diese nunmehr architektonisch und in der Verteilung der Baumassen jedoch zu deutlich angenehmeren Räumen und Atmosphären führt, entsteht nun das, was für einen modernen Lern- und Arbeitsort unerlässlich ist: ein attraktiver Außenraum. Der neue Campusplatz bildet das identitätsstiftende Herzstück des Campus‘. Hier treffen sich die Menschen, hier kommt das Campusleben zu seiner Entfaltung, auf diesen hin richten die Bauten ihre Adressen aus. Ein gut proportionierter Platz zudem, der perspektivisch mit der Mensa auch sein großes „Restaurant“ mit Außengastronomie erhält.  Mit der zentralen Anordnung der Platzes behält der Campus zwar seine Eigenständigkeit im Stadtraum, allerdings nun mit einer deutlich stärker herausgearbeiteten Mitte. Doch ist die Verknüpfung mit dem Stadtteil ebenso wichtig, damit sich die Universität enger mit dem Stadtraum verbindet. Mit seinem orthogonalen Wegenetz schließt der Campus zu allen Seiten unmittelbar und niederschwellig an die umlaufenden Straßen an. Damit gelingt es, den Campus in das öffentliche Wegenetz einzuweben, und – anders als heute – werden die Neubauten nicht länger zur Stadt hin sich mit Rückseiten, sondern mit einladenden Gesten und dort verorteten Eingängen gestalterisch wie funktional in den Stadtraum integrieren. OrtKielAuftraggeberGebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Gartenstraße 6, 24103 KielJahr2018ThemaErweiterung der Technischen Fakultät der CAU in KielVerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenStädtebaulicher EntwurfProjektpartnerGerber Architekten GmbHAnsprechpartner Franziska Unzner Bildnachweis Gerber Architekten GmbH und büro luchterhandt

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Erweiterung der Hans-Christian-Andersen-Schule in Kiel-Gaarde

Eine Schule für den Stadtteil Erweiterung der Hans-Christian-Andersen-Schule zur Stadtteilschule. Aufgabe Gegenstand des Wettbewerbs war der hochbauliche Entwurf für die Erweiterung der Hans-Christian-Andersen Schule. Die Schule besteht seit 1949 und ist seit 1958 in dem jetzigen Gebäude in der Stoschstraße untergebracht. Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist die Schule eine gebundene Ganztagsschule, d. h. die Schülerinnen und Schüler sind verbindlich ganztägig in der Schule und verbringen dort einen Teil ihrer Freizeit. Neben der organisatorischen Entwicklung zur gebundenen Ganztagsschule sollte die Hans-Christian-Andersen-Schule auch zur Stadtteilschule entwickelt werden, das bedeutet, die Schule sollte eine Anlaufstelle mit verschiedenen Angeboten für die Menschen aus dem Stadtteil werden. Die Schule musste für ihre neuen Funktionen u.a. Mensa, Stadtteilcafé, Unterrichts- und Nebenräume erhalten. Die Maßnahmen umfassten Neubauflächen in der Größenordnung von ca. 680 qm HNF, zzgl. der erforderlichen Nebenflächen für die Austeilküche. Ergebnis 1. Preis: Petersen Pörksen Partner, Lübeck 2. Preis: trapez architektur DIRK LANDWEHR, Hamburg Anerkennung: STELLWERK architekten, Dresden Anerkennung: Dinse Feest Zurl Architekten, HamburgOrt KielAuftraggeberLandeshauptstadt Kiel, ImmobilienwirtschaftJahr2012ThemaUmbau zur Ganztags- und StadtteilschuleVerfahrenNicht-offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis Lorem Ipsum