Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof! In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, wie der Petershof zukünftig genutzt werden kann - Zum Wohnen, Arbeiten oder Entspannen. Der denkmalgeschützte Petershof ist einer der wenigen erhaltenen innerstädtischen Vierkanthöfe Kölns und liegt im Herzen des Stadtteils Müngersdorf im Stadtbezirk Lindenthal. Der historische Bauernhof wurde im Jahr 1896 erbaut und bis 1926 durch einen landwirtschaftlichen Betrieb genutzt. Es folgte eine gemischte Nutzung des Petershofs aus Wohnen und diversem Gewerbe wie einer Sattlerei, Bäckerei oder auch als Schlosserei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Hauptwohnhaus als Schule und Kindergarten genutzt. Im Jahr 2015 musste die Nutzung des Petershofs jedoch aus Gründen mangelnden Brandschutzes aufgegeben werden. Nach längerem Stillstand auf dem Hof, ist es nun höchste Zeit, dieses Herzstück Kölns aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und wieder mit lebendigem Treiben zu füllen. Welche Nutzungen ihren Platz zukünftig im Petershof haben können, wird im Rahmen einer Ideenschmiede gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erörtert.In drei „Ideenschmieden“ haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der neuen Nutzungen mitzuwirken. Die erste Ideenschmiede fand als ganztägige Veranstaltung am 20.01.2018 statt; hier wurden in lockerer Workshop-Atmosphäre Nutzungsideen für den Petershof entwickelt und erste Konzepte formuliert. Die gemeinsam in der ersten Ideenschmiede entwickelten Nutzungskonzepte werden durch das büro luchterhandt weiterbearbeitet und in vier Varianten aufbereitet. In der darauffolgenden Ideenschmiede am 28.02.2018 werden diese Varianten gemeinsam diskutiert und an themenbezogen Arbeitstischen weiterentwickelt. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, an jeder der Varianten mitzuarbeiten. Die Arbeitsergebnisse werden im Plenum vorgestellt und diskutiert, abschließend empfehlen die Teilnehmer zwei Vorzugsvarianten zur weiteren Vertiefung. Anschließend bearbeitet das büro luchterhandt beide Varianten vertieft und konkretisiert diese. In der dritten Ideenschmiede am 11.04.2018 werden die ausgearbeiteten Vorzugsvarianten präsentiert und im Plenum diskutiert.OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2017 - 2018ThemaEntwicklung von Nutzungskonzepten für den Petershof. Werkstattverfahren mit allen Interessierten in drei Ideenschmieden.VerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenVerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Bildnachweis Gebäudewirtschaft der Stadt Köln büro luchterhandt Downloads Abschlussbericht Petershof

Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums

Neue identitätsstiftende Mitte Das denkmalgeschützte Ensemble des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums wird um einen Erweiterungsbau ergänzt. Hier werden Schüler- und Lehrerschaft optimale Arbeitsbedingungen und anregende Aufenthaltsräume geboten. Das HiIdegard-von-Bingen-Gymnasium aus den Jahren 1959-61 der Architekten Berner & Jacobs ist in ein gewachsenes und dichtes städtebauliches Umfeld in Köln SüIz-KIettenberg eingebettet. Westlich wird die MehrfIügeIanIage von einem barocken WasserschIösschen begrenzt, dem Weißhaus mit seiner weitläufigen Parkanlage. Im Norden grenzt die Schule an den SpieIpIatz „RäuberwäIdchen“. Mit ihrer ein- bis dreigeschossigen und weit aufgegliederten Bauweise passt sie sich harmonisch der Umgebung an. Die abwechslungsreich gegliederte Anlage ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbeton-Rasterfassaden, großen Glasflächen und Flachdächern. Die Anmutung des Standortes und die Qualität der historischen Bauten lassen heute nur eingeschränkt Veränderungen an dem Ensemble zu. Gleichwohl ist es im Kontext der Ganztagsoffensive der Sekundarstufe I und des Ausbaus zur NRW-Sportschule erforderlich, das Ensemble baulich zu erweitern. Der Neubau für die Schulerweiterung soll mit dem Bestandskomplex ein eigenständiges Ensemble bilden und diesem mit dem zentralen Pausenhof eine neue identitätsstiftende Mitte mit Blickverbindungen zur Parkanlage erleihen. Um den Neubau ideal platzieren zu können, ist entwurfsabhängig der Abriss, der an den Schulhof grenzenden Erweiterung, aus den 1970er Jahren vorgesehen. Für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium sind Erweiterungsflächen in Form von Verwaltungs- und Unterrichtsräumen in der Größenordnung von etwa 2.900 qm ebenso wie eine 3-Feld-Sporthalle mit etwa 2.300 qm geplant. Der Mensa- und Ganztagsbereich ist in der ehemaligen Turnhalle vorgesehen. Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der Schulleitung und gegebenenfalls schulischer Gremien sowie Ämtern der Stadt Köln (insbesondere dem Amt für Schulentwicklung). In Einzelvergabe wurden die Leistungen der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung sowie Projektsteuerungsleistungen ausgeschrieben. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaErweiterung eines Gymnasiums in KölnVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI, Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission ”Projektsteuerung/Projektmanagement”Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Jana Mielke Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Dajana Schröder Bildnachweis kister scheithauer gross
architekten und stadtplaner GmbH

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Bildungslandschaft Altstadt Nord Köln Ziel der Bildungslandschaft Altstadt Nord war die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Kölner Stadtteilpark Klingelpütz. Ein zentrales Anliegen war die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gegenstand des Wettbewerbs waren Entwürfe zur Sanierung und zum Anbau an eine Grundschule, zum Neubau einer Realschule, einer Kindertagesstätte, eines Studienhauses sowie eines Mensa- und Werkstatthauses. Ebenso war die landschaftsarchitektonische Gestaltung der dazugehörigen Freiräume sowie ihre Integration in den öffentlichen Raum Bestandteil der Aufgabe. Die Außenanlagen des Hansa Gymnasiums und des Abendgymnasiums waren im Rahmen des Wettbewerbs mit zu bearbeiten. Der Hochbau dieser beiden Gebäude wurde in einem separaten VOF-Verfahren im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben.Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, ein zusammenhängendes Ensemble aus unterschiedlichen architektonischen Ansätzen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für die im Bebauungsplanentwurf durch die Baugrenzen definierten Baufelder unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumprogramme ausgearbeitet sowie Konzepte zur Gestaltung des Freiraums entwickelt werden. Das Preisgericht wählt 8 Arbeitsgemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Ergebnis 1. Preis: gernot schulz : architektur GmbH, Köln und TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin 2. Preis: Schilling Architekten, Köln und urbane gestalt, johannes böttger, landschaftsarchitekten, Köln 3. Preis: Kirstin Bartels, Cityförster, Oslo und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn Eine Anerkennung: Lorber + Paul Architekten, Köln und Landschaftsarchitektur + Ökologie A. Bezzenberger, Darmstadt Eine Anerkennung: LIN Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten, Berlin und Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH, ZürichOrtKölnAuftraggeberStadt Köln, Gebäudewirtschaft Jahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für eine BildungslandschaftVerfahrenzweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für mehrere Schul- und Verbundbauten im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis gernot schulz:architektur GmbH, TOPOTEK 1