Das NEUE Buddenbrookhaus

Das NEUE Buddenbrookhaus entsteht hinter denkmalgeschützten Fassaden "Ich habe zu Ehren meiner Vaterstadt und meiner Familie auf meine Art ebensoviel getan, wie mein Vater, der vielleicht in Lübeck noch nicht ganz vergessen ist, auf seine Art getan hat. Ich habe in hunderttausenden Deutschen Teilnahme für lübeckisches Wesen geweckt, ich habe die Augen von hunderttausenden von Menschen auf das alte Giebelhaus in der Mengstraße gelenkt [...]." Thomas Mann ! Bitte beachten Sie die neuen Termine ! 17.11.2017 Frist für schriftliche Rückfragen (an: luebeck@luchterhandt.de ) 17.01.2018 Abgabe Pläne (Poststempel) 22.01.2018 Abgabe Modell und Materialproben (Poststempel) ! Registrierung ! Wenn Sie sich unverbindlich registrieren wollen, schicken Sie eine Email an: luebeck@luchterhandt.de Wir nehmen Sie dann in den Adressverteiler auf! Das Buddenbrookhaus, Handlungsort von Thomas Manns Roman Buddenbrooks und Stammsitz der Familie Mann, ist ein erfolgreiches Literaturmuseum. Die Besucherzahlen, die wachsende Sammlung, die größer werdende Bibliothek – sie haben das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt. Es fehlt an museumspädagogischen Räumen, das Gebäude und die Ausstellung sind nicht ausreichend barrierefrei, auch ist die Ausstellung szenographisch und inhaltlich in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Museum die Chance erhält, seine Fläche zu verdoppeln und sich sowohl inhaltlich als auch baulich-gestalterisch neu auszurichten. Mit einem Umbau der beiden Gebäude bzw. einem Neubau hinter den denkmalgeschützten Fassaden entsteht Das NEUE Buddenbrookhaus, das an diesem besonderen Standort auf einzigartige Weise Weltliteratur, Kaufmannstradition und das Leben der weltberühmten Schriftstellerfamilie Mann verbinden wird. Im UNESCO-Welterbe der Lübecker Altstadt soll unter Berücksichtigung der bestehenden kleinteiligen Strukturen ein modernes, ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Ensemble errichtet werden, das den Vorgaben des Denkmalschutzes ebenso gerecht wird wie den räumlich-funktionalen und technischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus. Es ist die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe, mit der historischen Bausubstanz behutsam umzugehen und gleichzeitig ein zusammenhängendes Gebäudeensemble zu schaffen, das zeitgenössische Architektur und eine erlebnisreiche Ausstellung in optimalen Einklang bringt. Das NEUE Buddenbrookhaus will Geschichten erzählen: der Buddenbrooks, der Manns, der Literatur. Hierbei will es sich auf die Stärke des Museums besinnen, Wissen sinnlich erfahrbar machen zu können. Mit dem NEUEN Buddenbrookhaus entsteht ein musealer Erlebnisraum, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch-biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereithalten. Gegenstand des Wettbewerbs ist sowohl die Planung für den Um-/Neubau des Buddenbrookhauses und die Erweiterung um sein Nachbargebäude, die Mengstraße 6 als auch die gestalterische Neukonzeption der Dauerausstellung. Mit dem Ziel, dass Hülle und Inhalt des Museums eine gemeinsame Geschichte erzählen, werden hier bewusst Teams aus Architekten und Ausstellungsmachern/Szenografen/Innenarchitekten angesprochen, die im Rahmen des Wettbewerbs Architektur und Ausstellungsinhalte als Einheit denken. OrtLübeckAuftraggeberHansestadt LübeckGebäudemanagementim Einvernehmen mit:Kulturstiftung Hansestadt Lübeckdie LÜBECKER MUSEENJahr2017 - 2018ThemaUmbau und Erweiterung des Buddenbrookhauses in LübeckVerfahrenoffener, einphasiger, interdisziplinärer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis büro luchterhandt Downloads

Umbau und Erweiterung des Buddenbrookhauses in Lübeck

Ein Haus der lebendigen Literatur Das Buddenbrookhaus in Lübeck soll umgebaut und räumlich erweitert werden. In einer Machbarkeitsstudie wurden die Rahmenbedingungen für die weitere Planung erarbeitet. Das Buddenbrookhaus ist einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte im UNESCO-Weltkulturerbe der Hansestadt Lübeck. Berühmt wurde das Stammhaus der Familie Mann als Schauplatz von Thomas Manns Roman Buddenbrooks, der dem Autor den Literaturnobelpreis einbrachte und noch heute überall auf der Welt gelesen wird. Der große Publikumserfolg des Museums hat das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt: Der Platz reicht nicht mehr aus, um den steigenden Besucherzahlen, dem Bedarf nach Veranstaltungsräumen und dem kontinuierlich anwachsenden Archiv gerecht zu werden. Durch den Ankauf des Nachbargebäudes wird das Museum seine Fläche verdoppeln. Es erhält die einmalige Chance, die Dauerausstellung wissenschaftlich und museal zu aktualisieren, um seinen Bildungsauftrag zeitgemäß wahrnehmen zu können.Zur Abstimmung der Rahmenbedingungen für das neue Buddenbrookhaus im Hinblick auf die städtebauliche Einbindung, den Umgang mit der teilweise denkmalgeschützten Bausubstanz und das Raum- und Funktionsprogramm wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Im Diskurs zwischen Vertretern des Buddenbrookhauses, der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, der Fachbehörden der Hansestadt Lübeck und dem Architekturbüro Heyroth & Kürbitz Freie Architekten BDA, Hamburg, wurden in einer Reihe von Workshops anhand eines Vergleichs unterschiedlicher Planungsvarianten baulich-räumliche Entwicklungsmöglichkeiten für das Buddenbrookhaus erörtert. Die erarbeiteten Varianten sind ausdrücklich nicht als Vorgabe für eine hochbaulich-gestalterische Planung zu verstehen. Wesentliches Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind vielmehr die Rahmenbedingungen zum Gebäudebestand und seinem Umfeld sowie die Anforderungen an den neuen Museumsbau. Diese werden zu Grundlage für einen sich anschließenden Planungswettbewerb.OrtLübeckAuftraggeberKulturstiftung Hansestadt Lübeck die LÜBECKER MUSEENJahr2014ThemaErweiterung und Umbau eines MuseumsVerfahrenMachbarkeitsstudieLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis Thorsten Wulff