Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen

Schönes für Schönkirchen
Die Gemeinde Schönkirchen liegt am Ostufer der Kieler Förde in Schleswig-Holstein …

Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske

marktplatzDIALOG für Neustadt am Kulm

Der Marktplatz in Neustadt am Kulm könnte neu gestaltet werden. Doch einige wollen, dass alles bleibt, wie es ist… Das war kein einfacher Beteiligungsprozess für die Neugestaltung des Marktplatzes. Trotz reger Beteiligung und offenen Gesprächen konnten sich die Gegner den Befürwortern nicht annähern… Die Struktur des Marktplatzes in Neustadt am Kulm geht auf eine lange Historie zurück, entspricht aber nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen zentralen Platz mit Aufenthaltsqualität. 2014 wurde in einem Wettbewerb eine neue Gestalt für den Marktplatz gesucht. Aus 17 eingereichten Arbeiten wählte die Jury aus Landschaftsarchitekten, Stadtplanern, Architekten und lokalen Politikern den Entwurf von L+ Felix Holzapfel-Herziger aus. Nach dieser Entscheidung steht die Umsetzung des Entwurfs in die konkrete Planung an. Damit die Umgestaltung des Marktplatzes ein Gewinn für alle Beteiligten ist, gilt es, die Facetten der Planung gemeinsam neu zu entdecken sowie Erwartungen und Befürchtungen von Seiten der Bürgerinnen und Bürger sowie Politiker zu diskutieren. Der Marktplatz ist das Aushängeschild der ganzen Kommune, deshalb waren beim marktplatzDIALOG im Rahmen von zwei öffentlichen Workshops alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ob jung ob alt in ihrer persönlichen Meinung gefragt, sich aktiv in den Prozess zur Umgestaltung des Marktplatzes einzubringen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde der Siegerentwurf allen Interessierten vorgestellt. Die Öffentlichkeit hatte hier die Möglichkeit, zusammen mit den Planern den Entwurf kritisch zu hinterfragen und weiterführende Ideen zu entwickeln. Die Ergebnisse des Auftaktworkshops dienten den Planern als Grundlage zur Erstellung von vier neuen Varianten für den Marktplatz, aufbauend auf ihren Siegerentwurf. Diese Varianten berücksichtigten die Anmerkungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge der Bürgerinnen und Bürgern. Im Vertiefungsworkshop wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, die vier Varianten zu betrachten und gemeinsam im Plenum zu erörtern. Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind in die Überarbeitung des Siegerentwurfes eingeflossen. In einer öffentlichen Abschlusspräsentation wurde der überarbeitete Entwurf vorgestellt.OrtNeustadt am KulmAuftraggeberStadt Neustadt am KulmJahr2016ThemaNeugestaltung des Marktplatzes VerfahrenBeteiligungsprozessLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Tanja Jauernig Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Zukunftsbild Elbinseln 2013+

Chancen und Herausforderungen für die Elbinseln In einer offenen Planungswerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten Ideen für die Zukunft der Veddel und Wilhelmsburgs entwickelt. In den letzten Jahren hat sich mit dem „Sprung über die Elbe“ auf den Elbinseln vieles verändert: Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der IBA Hamburg und der igs 2013 umgesetzt oder angestoßen. Jetzt richtet sich der Blick für die Elbinseln auf die Zeit nach 2013: Wie und wo soll sich neues Wohnen entfalten können? Wie sollen sich die Bildungslandschaft, Kultur und der Arbeitsstandort weiterentwickeln? Welche Orte und Räume verlangen künftig besondere Aufmerksamkeit, wo muss gehandelt werden? Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“, den die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte durchgeführt hat, geht der Frage nach, wie sich die Veddel und Wilhelmsburg nach 2013 weiterentwickeln sollen. In einer Folge von Planungswerkstätten und auf einer interaktiven Karte im Internet haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft der Elbinseln entwickelt – für die Teilräume Veddel und Spreehafen, das Reiherstiegviertel, die Bereiche an Jaffe-Davids-Kanal und Assmannkanal, für Kirchdorf sowie für die Elbinseln in ihrer Gesamtheit. Begleitet und beraten wurden sie von Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Stadtplanern. Parallel stimmte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Akteure über geeignete Formen der Beteiligung im laufenden Prozess ab. Die Ideen für die Elbinseln wurden anschließend ausgewertet und in erste, vorläufige und alternative Pläne übersetzt, die den Bürgern in einer Zwischenbilanz vorgestellt wurden. Mit den Anregungen der Bürger ging das „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ in die weitere planerische Bearbeitung. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2012 - 2013ThemaBeteiligungsverfahrenVerfahrenOffene PlanungswerkstattLeistungenKonzeption und Durchführung eines Beteiligungsverfahren, Moderation von Bürgerwerkstätten Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Anna-Lena Schüsler Julia Kehrl Bildnachweis büro luchterhandt

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Rahmenkonzept Ulzburger Straße

MitMachMeile Visionen für die längste Meile der Welt 11m-langes Modell zum Mitmachen - ein kooperativer Beteiligungsprozess mit privaten und öffentlichen Eigentümern, Anwohnern und Gewerbetreibenden Der Planungsraum von ca. 2km Länge der stark frequentierten Ulzburger Straße soll städtebaulich und gestalterisch so entwickelt werden, dass eine vielfältige Nutzungsstruktur gefördert, das Versorgungsangebot langfristig gesichert, die Aufenthaltsqualität gestärkt und die Verkehrssituation verbessert wird - die Ulzburger Straße soll ein attraktiver, identitätsstiftender Stadtraum werden, der seiner zentralen und verbindenden Funktion sowie seiner historischen Bedeutung nachhaltig und zukunftsweisend gerecht wird. In Kooperation mit privaten und öffentlichen Grundeigentümern sowie direkten Anwohnern und der Norderstedter Bevölkerung sollte eine Strategie entwickelt werden, die eine grundlegende Aufwertung des Straßenraums nachhaltig realisieren lässt und einen abgestimmten Handlungsrahmen für öffentliche und private Akteure formuliert. Zu diesem Zweck begleitete das büro luchterhandt ein zweijähriges Beteiligungsformat, in welchem zahlreiche Interviews mit den betroffenen Akteuren geführt, Straßenfeste begleitet und an einem 11m langem Umgebungsmodell gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden. Über aktuelle Planungsschritte informierte regelmäßig das „Meilensteinchen“, eine themengebundenen Stadtteilzeitung. Die Ergebnisse der intensiven Beteiligung wurden in ein vielschichtiges Rahmenkonzept für die anstehende Entwicklung überführt. .OrtNorderstedtAuftraggeberStadt Norderstedt, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und VerkehrJahr2010 - 2013ThemaStädtebaulich-freiraumplanerisches und verkehrliches Rahmenkonzept in einem kooperativen BeteiligungsverfahrenLeistungenErarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen und verkehrlichen Rahmenkonzepts, Durchführung des gesamten BeteiligungsverfahrensProjektpartnerargus Stadt- und Verkehrsplanung, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Meilensteinchen_01 Meilensteinchen_02 Meilensteinchen_03 Meilensteinchen_04

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011 Wie kann in Zukunft, trotz der bereits hohen Dichte, neuer Wohnraum im Bezirk Eimsbüttel geschaffen werden? Der Bezirk Eimsbüttel ist im Hamburger Vergleich einer der am dichtesten besiedelten Bezirke. Im Schnitt ist er mehr als doppelt so dicht bebaut wie die Gesamtstadt. Insbesondere das Kerngebiet mit Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West und Eimsbüttel sticht dabei heraus. Gleichzeitig ist der Bezirk Eimsbüttel weiterhin ein überaus nachgefragter Wohnstandort mit einer entsprechenden Mietpreisentwicklung. Demgegenüber steht, dass Eimsbüttel einerseits über kaum Liegenschaftsflächen und andererseits nur über geringe Bestände von öffentlich gefördertem Wohnungsbau verfügt. Dieser Bestand wird sich bislang bis 2016 um ein Drittel verringern. Durch den Umstand, dass Eimsbüttel über wenige Liegenschaftsflächen verfügt, sind auch wohnungspolitische Akzente durch eine umsichtige Liegenschaftspolitik nur begrenzt möglich, sondern erfordern das Einbeziehen von privaten Flächen.Das Ziel der Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz ist die speziellen Anforderungen des Bezirks und die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Schaffung von weiterem Wohnungsbau in Eimsbüttel zu diskutieren. Zu diesem Zwecke soll das bezirkliche Wohnungsbauprogramm mit den identifizierten Wohnbaupotenzialflächen sowie den bezirklichen Leitlinien für die weitere bauliche Entwicklung im Bezirk vorgestellt werden. Der Schwerpunkt der Konferenz soll sein, die Möglichkeiten zu erörtern, die identifizierten Wohnbauflächen mit einem möglichst hohen Anteil an bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln. Berücksichtigt werden muss dabei, dass es sich vornehmlich um private Flächen handelt. Hierbei gilt es auch ggf. bestehende Hemmnisse und Informationsdefizite bei den verschiedenen Akteuren abzubauen.OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt- und LandschaftsplanungJahr2011ThemaVorstellung des bezirklichen WohnungsbauprogrammsLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der Konferenz für den Bezirk EimsbüttelAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen Erfolgreiches Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen. Anlass der Fachtagung Hamburg stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch kontaminierte Flächen beinhalten dabei ein großes Potenzial. Gemeinsam mit Grundeigentümern, Investoren und Nutzern wurden in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ geschaffen und Erfahrungen mit einem erfolgreichen Flächenrecycling gesammelt. Diesen Erkenntnissen – über Hamburg hinaus – widmete sich diese Fachtagung und lud alle Akteure ein, über Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen zu diskutieren. Flächen entwickeln! Knapp und gut: ein begrenztes Angebot macht Fläche kostbar und entwicklungsfähig – selbst wenn sie kontaminiert ist. Eigentümer und Stadt stehen unter Zugzwang, diese Potenziale zu nutzen, anstatt weitere Landschaft zu zerstören.Hindernisse bewältigen! Vorbehalte, Gerüchte und Gerüche: Bevor eine neue Nutzung kommt, müssen Hindernisse ausgeräumt sein – technisch, rechtlich, atmosphärisch. Kein leichtes, aber machbares Ziel. Bei dem am Ende auch der Preis stimmt. Werte schaffen! Lage, Lage, Lage: Vielen Grundstücken wohnt trotz Kontamination ein Wertschöpfungspotenzial inne. Dieses gilt es, privat- und volkswirtschaftlich auszuschöpfen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für Eigentümer und öffentliche Hand. Kooperationen aufbauen! Kommunizieren, kooperieren, handeln: Erfolgreiches Flächenrecycling braucht die Partnerschaft wichtiger Akteure – um Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu schultern und Verlässlichkeit sicherzustellen. Bei jedem Projekt neu.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für UmweltschutzJahr2011ThemaFlächenrecyclingLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der FachtagungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung: 25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder

25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder. Umgang mit baulich gesicherten Altlasten – Erkenntnisse und Perspektiven.