Wettbewerb Teil-Quartier Dormagen-Horrem

Miteinanderhöfe Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb mit Ideenteil, Teilnahme 1.Phase Unser Konzept ist es, die bestehenden Strukturen in Dormagen-Horrem aufzunehmen und sensibel mit neuen Typologien, Freiräumen und Nutzungen zu ergänzen, um sie zu lebendigen, heterogenen Höfen zu entwickeln. Die sanierungsfähigen Bestandsgebäude werden größtenteils erhalten, teilweise aufgestockt oder es wird angebaut. In den MITEINANDERHÖFEN reichen die Angebote von kleiner, barrierefreier Wohnung über große Maisonettewohnungen im Garagenhaus (mit PKW-Stellplatz im Erdgeschoss) bis hin zu Stadthäusern mit eigenem Garten. Diese Angebotsvielfalt fördert die soziale Durchmischung im Quartier. Nach dem Prinzip des gemeinschaftlichen Eigentums werden die Höfe mit Toolboxen ausgestattet, von denen mindestens eine Box Gartengeräte und die andere Spielgeräte bzw. Fahrzeuge (BobbyCar, KettCar, Lauf- und Fahrräder) zum Ausleihen bereithält. Auch nachbarschaftliche Angebote wie Sonnendach und Pizza-/Lehmofen fördern die Kommunikation und das Zusammenleben der Bewohnerschaft.Neben den gemeinschaftlichen Freiflächen entstehen auch viele wohnungsunabhängige Mietergärten für den privaten Rückzug. Das Aktivitätsband im Westen bildet das Rückgrat des Quartiers und bietet wohnungsnahe Spiel- und Sportmöglichkeiten für alle Altersstufen. Mit den MITEINANDERHÖFEN kann Horrem die fehlende Identität und Orientierung erhalten, ohne zu stark überformt zu werden. Es geht uns um die Entwicklung des lebenswerten Stadtteils Horrem, in dem die Bewohnerschaft eine Heimat in ihrem Hof und damit in ihrem Quartier findet.OrtDormagen – HorremAuftraggeberBaugenossenschaft Dormagen eGJahr2019 – 2020ThemaAnpassung der in die Jahre gekommenen städtebaulichen Strukturen an die veränderten Anforderungen von Wohnqualität und WohnumfeldLeistungenWettbewerbsteilnahmeAnsprechpartner Hanne Banduch Karolin Kaiser Bildrechte büro luchterhandt

Wettbewerb Poolplatz Gemeinde Merzenich

Ein neuer Eingang für Merzenich Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb, Anerkennung Poolplatz Gemeinde Merzenich – Durch präzise städtebauliche Setzungen spannt sich am nördlichen Entrée der Ortschaft ein in Ost-West-Richtung orientiertes Platzgefüge aus steinernem Stadtplatz und begrünter flexibler Zone auf und bildet den neuen Auftakt für Merzenich. Städtebau Die städtebauliche Konfiguration orientiert sich an der Formensprache des Bestands. Im westlichen Gebiet greift die neue Bebauung die kleinteilige Bebauungsstruktur entlang des Steinwegs auf und bildet als feingliedrige Kante ein räumliches Gegenüber zum neuen Poolplatz. Die in Reihe gesetzten Bauten bieten Wohnraum mit privatem Außenraum für je drei Parteien. Als städtische Kante wirkt die östliche Bebauung auf dem Bereich der ehemaligen KFZ-Werkstatt und gibt der Poolplatz-Terrasse einen starken Rücken, bespielt durch lebendige Erdgeschossnutzungen wie Café, Gemeinschaftsraum des Mehrgenerationenwohnens und Räumlichkeiten der K.G. Jonge vom Berg. Die nördliche Kante des Poolplatzes bildet der Bürgersaal. Durch seine gläsernen Fassaden versteht er sich als Kommunikator zwischen Ankommen im Norden und Verweilen im Süden. Ausgestattet mit einem kleinen Kiosk wirkt er sich attraktiv auf die angrenzende Platzfläche aus und bietet einen Anlaufpunkt für Jung und Alt. Durch die Fortführung der an das östliche Gebäude anschließenden Geländehöhe bis an die Verkehrsfläche des Steinwegs, bildet die Poolplatz-Terrasse eine klare Kante aus und signalisiert den Eingang in den Ort. Die entstehende Fläche auf einer Höhe von + 2m heißt alle Ankommenden willkommen und bietet einen ersten Ausblick auf Merzenich. Der gesamte Poolplatz ist barrierefrei erschlossen und dient allen BewohnerInnen und Gästen Merzenichs als Treffpunkt und Veranstaltungsort. Die östlich an den Poolplatz angrenzende Gebäudestruktur orientiert sich an der umliegenden Formensprache. Sie öffnet ihren Innenhof durch ein großzügiges Tor und motiviert den südlichen Bestandsbau dazu, ebenfalls seine Tore für Gastronomie zu öffnen. Westlich des Steinwegs ermöglicht die entwickelte flexible Bebauungs- und Freiraumstruktur bei weiteren erforderlichen Rückbauungen der Bestandsstrukturen direkte Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten in Nord- und Südrichtung.Freiraum Durch die städtebaulichen Setzungen in Ost-West-Richtung wird ein neuer Freiraum aufgezogen, in dem sich locker gesetzte Baumpflanzungen (Blumen-Esche Fraxinus ornus und Silber-Linde Tilia tomentosa) vom Grünraum auf den Poolplatz bewegen und ihm einen angenehmen, lebendigen Charakter verleihen. Durch die Ost-West-Ausrichtung erfährt das gesamte Gefüge von Poolplatz-Terrasse und grünem Band in den frühen Stunden eine wohltuende Besonnung bei morgendlichen Spaziergängen und geleitet abends mit den letzten Sonnenstrahlen, gemeinsam mit den schwungvoll tanzenden Bäumen, in Richtung Pavillon für unterhaltsame Nächte. Die klar gesetzte Eingangssituation im Norden des Poolplatzes wird im Süden durch terrassierte, grüne und blühende „wilde Wiesen“ aufgebrochen und lädt zum Verweilen ein. Das im Boden eingelassene Wasserspiel auf der angehobenen Platzfläche erinnert an die einstige Nutzung des Ortes und gibt dem Namen „Poolplatz“ wieder einen Bezugspunkt. Durch die randseitige Bestückung mit Mobiliar wird der Großteil des Platzes für Veranstaltungen im Zusammenspiel mit dem Bürgersaal freigehalten. In der ehemaligen „Störzone“ gegenüber steht der terrassierten Erhebung auf dem Poolplatz eine locker bestückte Spiel- und Gärtnerfläche zur freien Verfügung für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes und ermöglicht durch ihre Flexibilität die nötigen Eingriffe in das Erdreich. Als Unterstützung der Fläche dient die Gartenbox in welcher sich Werkzeuge und Kleingeräte zur Ausleihe befinden. Material und Vegetation Die Gehwege werden in Betonpflaster an Straßenbereichen und als wassergebundene Wegedecke in grüner Umgebung ausformuliert. Der Belag des Poolplatzes setzt sich durch rötliche Natursteinplatten im Format 60x30x8 vom Verkehrsraum ab und strahlt eine beruhigende Wärme aus. Diese Gestaltung zieht sich vom Steinweg bis zur östlichen Gebäudekante, gibt dem Poolplatz ein einheitliches Erscheinungsbild und bietet der gastronomischen Nutzung einen attraktiven Außenbereich. Der durch großzügige Glasfronten offen gestaltete Pavillon erfährt durch Holzelemente und sein flaches, überkragendes Dach eine Akzentuierung, während sich die neuen Gebäude sowie die Senkrechte der Poolplatz-Terrasse mit Backsteinen der Umgebung anpassen. Die vorgeschlagenen Baumarten sind widerstandsfähig und zeichnet sich durch seine bunte Blüte aus. Während die Blumen-Esche in den Monaten Mai und Juni ein weißes Blütenkleid trägt, führt die Silber-Linde die Blütenzeit im Juli und August in gelblicher Farbgebung fort. Verkehr Durch die Verlegung der städtebaulichen Kante entlang des Weinbergs um einige Meter nach Osten, wird der Weg für ebendiese erleichtert und entschärft die unübersichtliche Wegeführung an der Ecke zum Ürlingsweg. Die Buslinie wird weiterhin um bzw. nun über den Poolplatz geführt. Durch seine sich absetzende Farb- und Materialgebung wirkt der Platz verkehrsberuhigend. Für ausreichend Fahrradstellplätze ist an allen Knotenpunkten gesorgt und lädt, wie die E-Ladestationen westlich des Steinwegs, zur umweltbewussten Fortbewegung ein. An der Bushaltestelle befindet sich eine „Mobilstation“ und verweist auf den zukunftsorientierten Weg Merzenichs. Ansprechpartner Johan Nilsson Marek Nowak Mira Schmidt Bildrechte büro luchterhandt OrtMerzenichAuftraggeberGemeinde MerzenichJahr 2019 – 2020ThemaStädtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Poolplatzes und seiner direkten Umgebung in MerzenichLeistungenWettbewerbsteilnahmeProjektpartnerY-LA Ando Yoo Landschaftsarchitektur

Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen

Schönes für Schönkirchen Die Gemeinde Schönkirchen liegt am Ostufer der Kieler Förde in Schleswig-Holstein. Mit bald 7.000 Einwohnern, einem neuen Gewerbegebiet, einer neuen Kita sowie weiteren Wohnstandorten befindet sich Schönkirchen im Wandel. Aus diesem Grund hat die Gemeindevertretung bereits am 10. Dezember 2018 beschlossen, ein Ortskernentwicklungskonzept zu erstellen. Das Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen soll ein richtiger Bürgerplan werden. Er bildet nicht nur die Ziele und Handlungsfelder, die Besonderheiten und Perspektiven der Gemeinde Schönkirchen ab, er selbst ist das gemeinsam erarbeitete und „verhandelte“ Ergebnis eines gesellschaftlichen Austauschs- und Planungsprozesses.Möglichst viele unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und Altersstufen sollen an dem Planwerk aktiv in den kommenden zwei Jahren mitwirken, sich mit Ideen gestaltend einbringen, Ziele und Anforderungen formulieren und Projekte erfinden. Ein Prozess, der Lust auf Schönkirchen macht und zugleich die persönliche Bindung an den Ort fördert. Der Prozess, der in mehrere Phasen gegliedert ist, soll von einem sehr hohen Mitwirkungsgrad von Bürgerinnen und Bürgern sowie Stakeholdern geprägt sein. Am Ende des gesamten Verfahrens soll ein gemeinsames Leitbild entstehen, der sogenannte Schönkirchenplan. Dieser Plan soll die zukünftige räumliche Entwicklung der Gemeinde Schönkirchen abbilden. Die Erkenntnisse aus den öffentlichen Veranstaltungen fließen in diesen Plan mit ein.  OrtSchönkirchenAuftraggeberAmt Schrevenborn, Gemeinde SchönkirchenJahr2020ThemaGemeindeentwicklungVerfahrenEntwurf eines Ortskernentwicklungskonzepts unter Mitwirkung der ÖffentlichkeitLeistungenEntwurf eines Ortskernentwicklungskonzepts (Leitbild, konkrete Maßnahmen) und Begleitung des öffentlichen BeteiligungsprozessesAnsprechpartner Franziska Unzner Nils Polzin Bildrechte Bild 1 büro luchterhandt Bild 2 Amt Schrevenborn Links www.mein-schoenkirchen-2035.de Downloads

Phase 0 Schulentwicklung Norderney

Gute Schule machen! Wie entwickeln sich die Schulen auf Norderney? Können die Kooperative Gesamtschule und die Grundschule an einem Standort zusammenwachen? Wie können die Schulgebäude gute Bedingungen für modernes Lernen und Unterrichten bieten? Diesen und weiteren Fragen wird seit Januar 2019 in einem dreivierteljährigen Prozess auf den Grund gegangen. Gemeinsam mit Vertretern der beiden Schulen, der Schüler- und Elternschaft sowie der Verwaltung werden an vier Werkstatttagen funktionale und städtebaulich-räumliche Ideen zur Entwicklung der Schulen heausgearbeitet. Wie kann Norderney "Gute Schule machen" und was braucht es dafür?Eine komplexe Aufgabe und Fragestellung wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei den insgesamt sieben Werkstätten an vier Werkstatttagen entwerfen und erörtern Vertreter der beiden Schulen und der Stadt sowie Schüler ihre Ziele und Wünsche zur Entwicklung ihrer Schulen, die Möglichkeiten der Schulentwicklung auf Norderney und der Entwicklung und Umsetzung der pädagogischen Konzepte sowie die Chancen, Risiken und  Grenzen der  Entwicklung eines möglichen gemeinsamen Schulstandorts. Außerdem wird die Öffentlichkeit in einer Auftakt- Zwischen und Endpräsentation über den Stand des Phase 0 Prozesses informiert. Termine: 15.01.2019 Werkstatt 1 und Schülerwerkstatt 1 15.01.2019 Öffentliche Auftaktveranstaltung 20.02.2019 Werkstatt 2 und Schülerwerkstatt 2 02.04.2019 Werkstatt 3 03.04.2019 Öffentliche Zwischenpräsentation 27.5.2019 Werkstatt 4 und Schülerwerkstatt 3 tba AbschlusspräsentationOrtInsel NorderneyAuftraggeberStadt NorderneyJahr2019ThemaPhase 0 zur Schulentwicklung auf NordeneyVerfahrenPhase 0 ProzessLeistungenPhase 0 Prozess inkl. Schüler- und LehrerwerkstättenAnsprechpartner Isabel Sagasser Mira Schmidt Bildnachweis Büro luchterhandt Links Link zur Kooperativen Gesamtschule Norderney Link zur Grunschule Norderney Link zu Seite der Stadt Norderney Downloads

Städtebauliche Studie für den Bildungscampus Gallus in Frankfurt a.M.

Drei Szenarien für zukünftiges Lernen Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der BILDUNGSCAMPUS GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalteten die „Phase 0“, an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken konnten. In diesem Rahmen haben wir drei stadträumliche Szenarien entwickelt, die zeigen, wie sich der Campus zukünftig entwickeln könnte. Zwischen dem alteigesessen Gallus und dem neu entstehenden Europaviertel soll ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Schon heute finden sich auf dem Grundstück wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil – eine Gesamtschule, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, eine Schul- und eine Stadtteilbücherei – und eine Gymnasiale Oberstufe wird neu hinzukommen. Die Idee des Campus beruht auf der räumlichen und inhaltlichen Verzahnung der verschiedenen Stadtquartiere und Bildungsakteure. Drei städtebauliche Szenarien testen unterschiedliche Raum- und Nutzungskonfigurationen, um anregende, inspirierende und auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnittene Bildungsräume entstehen zu lassen. Mit Ausnahme des historischen Bestandsbaus der Paul-Hindemith-Schule und eines Kinderzentrums werden die anderen Gebäude auf dem Gelände abgerissen und können neu angeordnet werden. Wo sollen sich die gemeinsamen Funktionsbausteine befinden und welche Nachbarschaften können entstehen? Welche Zugänge und Durchwegungen können den Campus mit den umgebenden Stadtteilen verknüpfen? Welche Einrichtung zieht in das historische Bestandsgebäude? Nähere Informationen zu dem Prozess und den Ergebnissen der Phase 0 sind über die nebenstehenden Links und hier anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaEntwicklung eines neuen BildungsstandortsLeistungenStädtebauliche Studie in drei VariantenAnsprechpartner Projektteam Gallus Bildnachweis büro luchterhandt Links Phase 0

Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen neue Forschungs-und Lehrflächen geplant werden. Ausgangssituation: Der Campus der TF liegt separiert vom Hauptcampus der CAU, im Stadtteil Gaarden, östlich der Kieler Förde. Ein Großteil des Campus ist von den räumlichen Verän-derungen betroffen. Dies birgt das Potential für eine städtebauliche Neuordnung der Liegenschaft. In Verbindung mit steigenden Studierendenzahlen, zunehmenden drittmittelfinanzierten Forschungs-projekten sowie einem akuten Sanierungsbedarf des Baubestandes der Technischen Fakultätsgebäude steht die CAU vor der Frage, wie die räumlich-funktionale und gebäudebezogene Situation am Standort Kiel-Gaarden mittel- bis langfristig erhalten und konkurrenzfähig entwickelt werden soll. Zur Klärung dieser Frage bedarf es eines städte-baulichen und gebäudebezogenen Konzeptes, auf dessen Grundlage die künftige bauliche Entwicklung am Standort Kiel-Gaarden stufenweise realisiert werden kann.Städtebauliche Idee:  Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Wesentlich für den den neuen Campus TF sind die Qualität und die Struktur des Freiraums. Während der Campus im Grundsatz seine orthogonale Gebäudestruktur behält, diese nunmehr architektonisch und in der Verteilung der Baumassen jedoch zu deutlich angenehmeren Räumen und Atmosphären führt, entsteht nun das, was für einen modernen Lern- und Arbeitsort unerlässlich ist: ein attraktiver Außenraum. Der neue Campusplatz bildet das identitätsstiftende Herzstück des Campus‘. Hier treffen sich die Menschen, hier kommt das Campusleben zu seiner Entfaltung, auf diesen hin richten die Bauten ihre Adressen aus. Ein gut proportionierter Platz zudem, der perspektivisch mit der Mensa auch sein großes „Restaurant“ mit Außengastronomie erhält.  Mit der zentralen Anordnung der Platzes behält der Campus zwar seine Eigenständigkeit im Stadtraum, allerdings nun mit einer deutlich stärker herausgearbeiteten Mitte. Doch ist die Verknüpfung mit dem Stadtteil ebenso wichtig, damit sich die Universität enger mit dem Stadtraum verbindet. Mit seinem orthogonalen Wegenetz schließt der Campus zu allen Seiten unmittelbar und niederschwellig an die umlaufenden Straßen an. Damit gelingt es, den Campus in das öffentliche Wegenetz einzuweben, und – anders als heute – werden die Neubauten nicht länger zur Stadt hin sich mit Rückseiten, sondern mit einladenden Gesten und dort verorteten Eingängen gestalterisch wie funktional in den Stadtraum integrieren. OrtKielAuftraggeberGebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Gartenstraße 6, 24103 KielJahr2018ThemaErweiterung der Technischen Fakultät der CAU in KielVerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenStädtebaulicher EntwurfProjektpartnerGerber Architekten GmbHAnsprechpartner Franziska Unzner Bildnachweis Gerber Architekten GmbH und büro luchterhandt

Bildungscampus Gallus

Wo Stadt und Bildung Hand in Hand gehen… Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der Bildungscampus GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalten die "Phase 0", an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken können. Schon heute finden sich auf dem Grundstück für den Bildungscampus Gallus wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil: Schulen, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, Stadtteil- und Schulbüchereien … bieten schon heute ein vielfältiges Angebot. Und auch in der Umgebung finden sich wichtige, sehr aktive Einrichtungen der Bildungslandschaft. Nun soll auf diesem Grundstück im Übergang zum neu entstehenden Europaviertel ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Der Prozess Eine komplexe Aufgabe wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei insgesamt vier CAMPUS-Veranstaltungen entwirft und erörtert die Öffentlichkeit ihre Ziele und Wünsche, die Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Entwicklung. Die Institutionen erarbeiten in WERKRÄUMEN und FOREN ihre Leitbilder und Raumprogramme sowie die funktionale Idee für den Bildungscampus. Wir prüfen gemeinsam die Umsetzbarkeit der Ziele aus Sicht der Architektur, des Städtebaus und des Freiraums. Nach diversen öffentlichen Veranstaltungen und Workshops mit den zukünftigen Einrichtungen des Bildungscampus Gallus präsentieren wir nun die Ergebnisse der "Phase 0" in einem Abschlussbericht! Die gemeinsamen Ideen für diesen Standort und die Zukunft der Bildung im GALLUS und im Europaviertel sind über die nebenstehenden Links anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaPhase 0 für den Bildungscampus Gallus konzipieren, durchführen, moderierenVerfahrenPhase 0LeistungenEntwicklung, Durchführung, Moderation des Prozesses; hochbauliche und städtebauliche Machbarkeitsstudien, Bürgerbeteiligung; ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Franziska Unzner Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Links

Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof! In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, wie der Petershof zukünftig genutzt werden kann - Zum Wohnen, Arbeiten oder Entspannen. Der denkmalgeschützte Petershof ist einer der wenigen erhaltenen innerstädtischen Vierkanthöfe Kölns und liegt im Herzen des Stadtteils Müngersdorf im Stadtbezirk Lindenthal. Der historische Bauernhof wurde im Jahr 1896 erbaut und bis 1926 durch einen landwirtschaftlichen Betrieb genutzt. Es folgte eine gemischte Nutzung des Petershofs aus Wohnen und diversem Gewerbe wie einer Sattlerei, Bäckerei oder auch als Schlosserei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Hauptwohnhaus als Schule und Kindergarten genutzt. Im Jahr 2015 musste die Nutzung des Petershofs jedoch aus Gründen mangelnden Brandschutzes aufgegeben werden. Nach längerem Stillstand auf dem Hof, ist es nun höchste Zeit, dieses Herzstück Kölns aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und wieder mit lebendigem Treiben zu füllen. Welche Nutzungen ihren Platz zukünftig im Petershof haben können, wird im Rahmen einer Ideenschmiede gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erörtert.In drei „Ideenschmieden“ haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der neuen Nutzungen mitzuwirken. Die erste Ideenschmiede fand als ganztägige Veranstaltung am 20.01.2018 statt; hier wurden in lockerer Workshop-Atmosphäre Nutzungsideen für den Petershof entwickelt und erste Konzepte formuliert. Die gemeinsam in der ersten Ideenschmiede entwickelten Nutzungskonzepte werden durch das büro luchterhandt weiterbearbeitet und in vier Varianten aufbereitet. In der darauffolgenden Ideenschmiede am 28.02.2018 werden diese Varianten gemeinsam diskutiert und an themenbezogen Arbeitstischen weiterentwickelt. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, an jeder der Varianten mitzuarbeiten. Die Arbeitsergebnisse werden im Plenum vorgestellt und diskutiert, abschließend empfehlen die Teilnehmer zwei Vorzugsvarianten zur weiteren Vertiefung. Anschließend bearbeitet das büro luchterhandt beide Varianten vertieft und konkretisiert diese. In der dritten Ideenschmiede am 11.04.2018 werden die ausgearbeiteten Vorzugsvarianten präsentiert und im Plenum diskutiert.OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2017 - 2018ThemaEntwicklung von Nutzungskonzepten für den Petershof. Werkstattverfahren mit allen Interessierten in drei Ideenschmieden.VerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenVerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Bildnachweis Gebäudewirtschaft der Stadt Köln büro luchterhandt Downloads Abschlussbericht Petershof

Wir entwickeln Räume

Wir entwickeln Räume Wir sind von Herzen Planer, und lieben es, Stadt programmatisch und räumlich in unterschiedlichen Maßstäben zu konzipieren. Als Team aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten entwerfen wir auf allen Ebenen des Städtischen – vom Leitbild für eine ganze Stadt bis zum Raumprogramm für eine Schule. Ein Überblick über unsere Leistungen Städtebauliche Konzepte und Masterpläne Integrierter städtebaulicher Entwurf Leitbildentwicklung und -darstellung Stadtentwicklungskonzepte Hochbauliche Machbarkeitsstudien Entwicklung von Raum- und Funktionsprogrammen Wohnungskonzepte Projektentwicklung und Grundstücksbewerbungen Fachgutachten BaustellenmarketingAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Referenzen Referenzliste zu unseren Planungsprojekten werden auf Wunsch gerne jederzeit zugeschickt.

Bildungshaus Norderstedt Phase 0

Ein gemeinsames Haus für Stadtbücherrei und VHS Am neuen Standort in Garstedt plant die Stadtbücherei und die VHS Norderstedt ein gemeinsames Bildungshaus für beide Institutionen. Um für die Besucherinnen und Besucher des Bildungshauses maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote zu bieten, sollen die Angebote der Einrichtungen so miteinander verschmelzen, dass das neue Bildungshaus mehr wird, als ein Zusammenschluss von Stadtbücherei und VHS. Eine hohe Aufenthaltsqualität, niedrigschwellige Angebote, vielfältige Kursangebote sowie Kooperation mit den Einrichtungen und Initiativen des Stadtteils führen in dem Haus unterschiedlichste Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Als Treffpunkt für Menschen aller sozialen Milieus wird das Haus eine zutiefst demokratische Einrichtung. In fünf Workshopterminen mit den Aktueren der Stadtverwaltung, den beiden Einrichtungen sowie externen Experten wurden die räumlichen Anforderungen intensiv erörtert und die Nutzung des Hauses sowie Möglichkeiten von Synergien diskutiert. In einem Funktionsschema wurden die Lagebeziehungen der einzelnen Räume und Nutzungen zueinander sowie die Organisation des Bildungshauses festgehalten. Die quantitativen und technischen Anforderungen an die einzelnen Funktionen sind ergänzend in einem tabellarischen Raumprogramm festgehalten und bieten somit die Grundlage für eine spätere architektonische Planung. Das Bildungshaus ist nicht nach den Institutionen aufgeteilt, sondern strukturiert sich nach thematischen Zonen, die sowohl organisationsbezogen als auch inhaltlich definiert sind. Die Büchereibestände und die inhaltlichen Angebote der VHS bilden die inhaltlichen Zonen gemeinsam und prägen die Atmosphäre des Hauses. Die Funktionsbereiche sind eng miteinander verwoben, damit sich das umfangreiche Angebot für die Besucherinnen und Besucher optimal entfalten kann. Im Bildungshaus sollen durch Synergien neue Angebote entstehen und zugleich die errichteten Flächen optimal genutzt werden. Bei der Entwicklung neuer Lernkulturen und neuer Weiterbildungsformate bildet die Vernetzung der Institutionen die Grundlage für einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ende des Phase 0 wurden sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen, als auch die Poltik und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt über die Ergebnisse informiert. OrtNorderstedtAuftraggeberBildungswerke NorderstedtJahr2015 - 2017ThemaBegleitung der Phase 0LeistungenErarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms im Rahmen einer Phase 0, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Wohnbauentwicklung Nordsteimke/Hehlingen

Nordsteimker Au – städtebauliches Konzept zur Erweiterung der Ortsteile Nordsteimke/Hehlingen Wir haben unsere Idee für eine Stadterweiterung von Wolfsburg über 150 Hektar aufgezeichnet. Die Jury hat den Entwurf mit dem 3. Preis prämiert. Wettbewerb Auf rund 150 ha, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden, waren städtebauliche Ideen für die Entwicklung eines neuen Ortsteils von Wolfsburg gefragt. Der Entwurf “Neusteimker Au” schafft mit fünf individuellen Teilquartieren um einen verbindenden Grünraum die Voraussetzung für die schrittweise Entwicklung neuer Nachbarschaften mit insgesamt über 3000 Wohnungen. In einem erneuerten Staddteilzentrum verschmilzt der neue Ortsteil mit dem angrenzenden Nordsteimke. In Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten haben wir in dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb den 3. Preis errungen! Entwurfserläuterungen Fünf besondere Nachbarschaften Jedes der fünf Quartiere ist einzigartig. Jedes folgt einem eigenen Thema, das atmosphärisch und in konkreten Elementen (z. B. Wasserbecken oder Heckenstrukturen) erlebbar und unverwechselbar ist. Der prinzipielle Aufbau der Quartiere folgt indessen identischen Prinzipien: » ‚grüne Finger’ verknüpfen das Quartier mit der Aue » Herzstück ist stets ein kleiner Quartiersplatz am Ende eines jeden „grünen Fingers“; ggf. mit kleiner Versorgungseinheit und/oder sozialer Infrastruktur » hohe Bedeutung gemeinschaftlich nutzbaren und gestaltbaren Außenraums » starke Siedlungsbilder durch Setzen von Qualitätsmaßstäben an die Architektur » erlebbare Umsetzung von ökologischen Zusammenhängen (Regenwasserversickerung, Photovoltaik, Nutzgärten, dezentrale Energieerzeugung)Nachhaltigkeit Konkret – Wohnen und Leben an der Aue Die Nordsteimker Au wird als Abschnitt eines übergeordneten Grünzugs mit einer direkten Radwegeverbindung in die Innenstadt Wolfsburgs gestärkt. Die Aue hat den Charakter eines öffentlichen Angers, in dem vielfältige Nutzungsangebote verortet sind und der überdies eine starke ökologische Funktion erfüllt. Sie führt als zentraler Freiraum die Menschen aus dem bestehenden Stadtteil mit den Bewohnern der neuen Quartiere zusammen. Sie bietet hinreichend Raum für gemeinsame Aneignungsprozesse und Aktivitäten. Die Biotope mit ihren wichtigen Schutz- und Übergangszonen sind behutsam in diesen Anger eingewoben und selbstverständlicher Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Flächen zur Regenwasserretention erfüllen nicht nur technisch ihre Funktion, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einem sinnlichen Erleben von Naturkreisläufen – ebenso wie die landwirtschaftlichen Bereiche. Die Aue ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens. Sie ist ein Erfahrungsfeld für die Bewohner der Quartiere, aber auch für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen aus Wolfsburg zugänglich. Sie wirken an Aufbau und Pflege mit, sie gestalten Freiflächen und nutzen diese intensiv. Die Randbereiche der Aue sind von Rad- und Fußverkehr sowie öffentlichem Verkehr bestimmt. Der ‘Auenboulevard’ als autofreies Rückgrat der neuen Quartiere lädt zum Flanieren ein und ist zugleich eine Fahrradschnellstraße, die als attraktive Verbindung im Grünen in die Wolfsburger Innenstadt leitet.OrtWolfsburg AuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014 – 2015ThemaEntwicklung eines neuen, hochwertigen und aus energetischer Sicht innovativen Wohnquartiers im Südosten WolfsburgsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulichen IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Sonja Fahr Hella Kotschi Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Schulzentrum Mühlenredder – Phase Null

Große Herausforderungen für das Schulzentrum Mühlenredder! In sieben Workshops wurde eine Phase Null begleitet, die das Schulzentrum zukunftsfähig macht! Die Anforderungen an das Schulzentrum Mühlenredder sind durch den Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und die Einführung einer Oberstufe gestiegen. Gleichermaßen ist der Bestandsbau des Schulgebäudes aus den 1970er Jahren starkt sanierungsbedürftig und weist in technischer, energetischer, hygienischer und pädagogischer Sicht erhebliche Mängel auf. Der Handlungsbedarf ist dringend. Um neben den unmittelbar kurzfristig erforderlichen Maßnahmen auch die weiteren zeitnah anstehenden zu beheben, sind diese von Anfang an mit einzuplanen, um wirtschaftlich, zeitlich und funktional mit den möglichen Mitteln das beste Ergebnis zu erzielen.Hierzu wurde im Rahmen einer Phase Null das Anforderungsprofil des Schulzentrums durch Vertreter der beiden Schulen, der Eltern- und Schülerschaft, des Amts für Stadtentwicklung und Umwelt, des Amts für Bildung, Jugend, Kultur und Sport sowie des Sozial- und Schulausschusses in sieben Sitzungen ausführlich erörtert und dokumentiert. Erwartungen an den Prozess und für die zukünftige Entwicklung der Schulen sowie Rahmenbedingungen und Handlungsfelder, Wünsche und Erwartungen wurden gemeinsam umfassend besprochen.OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2016ThemaBegleitung einer Phase NullLeistungenErarbeitung eines Raumprogramms, Funktionsschemas sowie von Planungsvarianten im Rahmen einer Phase Null, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Ehemalige Kaserne Potsdam-Krampnitz

Ein neuer Eingangsbereich für die ehemalige Kaserne in Krampnitz Eingang zu einem neuen Stadtquartier. “Zentrale Aufgabe dieses Gutachterverfahrens war demzufolge, mit dem neuen Eingangsbereich eine Adresse für das neue Quartier zu bilden und diesen Ort in sein städtebauliches Umfeld zu integrieren. Auf dem Gebiet der ehemaligen Kaserne Krampnitz soll ein neues Stadtquartier vorwiegend mit Wohnnutzungen und ergänzenden Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen entstehen. Zentrale Herausforderungen waren die Vernetzung mit den umliegenden Natur- und Siedlungsräumen sowie die Erarbeitung eines integrativen verkehrstechnischen Konzeptes zur Anbindung des Gebietes an die B 2 und die stadträumliche Einordnung der Straßenbahnerschließung.” (Zitat aus “Dokumentation: Entwicklungsbereich Krampnitz – Leben im Potsdamer Seeland. Wettbewerb Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz” Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Juni 2015) Die Arbeit folgt der Grundidee, behutsam den wertvollen Bestand der ehemaligen Kaserne weiterzuentwickeln und die bestehenden Qualitäten sowie Atmosphäre subtil wie erlebbar herauszuarbeiten. Die einzigartige Lagegunst am Krampnitzsee wird sowohl für den Passanten auf der Straße und am Ufer wie für die künftigen Bewohner hervorgehoben und erlebbar gestaltet. Ziel ist es daher, einen Eingangsbereich zu schaffen, der einen würdigen Vorbereich der ehem. Kaserne formuliert und auf die orthogonale Struktur vorbereitet, während die ortsprägenden historischen Elemente (Turm, Pförtnerhaus, Nord-Süd-Allee mit Kasino, Topografie) akzentuiert und vom Eingangsplatz aus erlebbar gemacht werden. Ebenso soll es gelingen, durch den Platz mit seiner Ausrichtung auf den See zwischen dem Quartier und dem Ufer zu vermitteln. Um diese Wirkung optimal entfalten zu können, wird die Bundesstraße B 2 auf selbstverständliche Weise funktional und gestalterisch in das Freiraumkonzept eingebettet, womit ihr trennender Charakter weitestgehend aufgehoben wird.Entwurfserläuterungen Die westliche Platzkante wird durch zwei winkelförmig angeordnete Neubauten gefasst. Diese beherbergen die gewünschten Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen. Beide Baukörper folgen in ihrer Ausrichtung der orthogonalen Struktur des gesamten Quartiers. Zugleich bilden sie ein platzfassendes sowie lärmschützendes Volumen, ohne den benachbarten Bestand gänzlich zu verdecken. Die einladende Geste des Quartiersplatzes wird durch seine Öffnung nach Süden betont und bindet damit die verkehrsberuhigte Allee und den südlich anschließenden grünen Vorbereich der Bergsiedlung mit ein. Das im östlichen Abschluss gelegene Plateau fungiert als „Quartierskrone“, welche sich nicht nur räumlich vom Eingangplatz und der umgebenden Landschaft absetzt, sondern auch erhaben über dem übrigen Quartier zu thronen scheint. Hier ist beabsichtigt, neue Raumstrukturen zu entwickeln, die behutsam die Orthogonalität des Quartiers aufnehmen und mit drei Hofbereichen unterschiedlichen Maßstabs und unterschiedlicher programmatischer Ausrichtung das Quartier zu einem besonderen Abschluss führen. Die historischen Bestandsbauten werden in ihrer ausgeprägten Sichtbeziehung zueinander verankert und bilden dabei das integrale und identitätstiftende Rückgrat in einer neuen Raum- und Nutzungszuordnung auf dem Plateau. Im Zusammenspiel mit einer Neubebauung, die sich in Maßstäblichkeit, Körnigkeit und Ausrichtung an dem Bestand orientiert und zugleich auch eine Verzahnung mit dem Freiraum erlaubt, entsteht auf dem Plateau schlussendlich ein ruhiger, parkartiger Ort, der Historisches mit Neuem sinnstiftend zusammenführt. Die diagonale „Seeachse“ bricht die vorhandene Struktur in Ihrer Strenge, um den besonderen Bezug zum Kramnitzsee herauszuarbeiten, ohne dabei das Gesamtbild des Ortes in Frage zu stellen. Die Überformung und Umnutzung dieser historisch bedeutenden Wehrmachtskaserne mit modernen Nutzungen gibt diesem Quartier ein Alleinstellungsmerkmal in der vielfältigen Kulturlandschaft Potsdams.OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger Potsdam GmbHJahr2015Themastädtebaulicher Entwurf zum Eingangsbereich der ehemaligen KaserneLeistungenTeilnahme an einem konkurrierenden städtebaulich-landschaftsplanerisch-verkehrstechnischem GutachterverfahrenProjektpartnerRMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, SBI Beratende Ingenieure für Bau-Verkehr-VermessungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, werk3

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Bahnhofsumfeld Göppingen

Buntweberquartier – städtebauliches Konzept für das Bahnhofsumfeld Göppingen Der Bahnhof in Göppingen soll wieder zu einer Adresse der Stadt werden. Sein Vorplatz und das Umfeld gilt es zu entwickeln. Dem widmeten wir uns in einem Wettebwerb. Mit Erfolg! Mit unserer Arbeit “Buntweberqaurtier Göppingen” hat das büro luchterhandt in Arge mit L+ Landschaftsarchitektur den 3. Preis errungen! Für die Neuordnung des westlichen Bahnhofsumfelds war eine städtebauliche Konzeption zu entwickeln, für den Bahnhofsplatz wurde eine neue Freiraumplanung gesucht. In unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs Göppingen entsteht an historischer Stätte der Buntweberei ein zukunftsweisender, geschichtsbewusster Ort zum Schaffen und Wohnen. Ein Ort für kreative Menschen, des Erlebens von Schaffensprozessen, unterschiedlichster Menschen und ihrer Begabungen. Arbeits- und Wohnstätten drängen in die Stadt zurück und verhelfen ihr zu neuer Blüte. Es wird wieder bunt in Göppingen.Typisch Göppingen – behutsam aus dem Bestand Göppingen bekommt mit dem Buntweberquartier ein neues Antlitz zur Bahn. Ein Quartier, das sich im Grundriss am städtebaulichen Maßstab der Altstadt orientiert – in Proportion, Höhenentwicklung und Körnigkeit. Mit dezenten Hochpunkten wird sowohl von der Bahn als auch aus dem Stadtraum heraus die neu ergänzte Silhouette Göppingens erkennbar. Rund um Zollamt und Buntweberei entsteht ein buntes, lebendiges Viertel zum Wohnen und Arbeiten von einzigartiger Atmosphäre. Bunte Nutzungen, bunt verwoben Vorgeschlagen wird ein Konzept intensiver Nutzungsmischung, das dem Ort ein attraktives Profil gibt und auch die Innenstadt dauerhaft stärkt – zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Handeln, zum Leben. Ein Servicezentrum mit Bürgerservice/ Touristeninformation/ Stadtcafé öffnet sich zu Bahnhof und ZOB. Handelshof, Wohnhof, Werkhof und Gewerbehof prägen das anschließende Quartier.OrtGöppingenAuftraggeberStadt GöppingenJahr2014 – 2015Themastädtebaulich/freiraumplanerischer Entwurf für das Bahnhofsumfeld in GöppingenLeistungenstädtebaulicher Entwurf bei einem offenen, zweiphasigen, städtebaulich und freiraumplanerischer Ideen- und RealisierungswettbewerbProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänckers Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Wohnbauliche Entwicklung Wedel

Wettbewerb “Wohnbauliche Entwicklung Wedel-Nord” Teilnahme an der 2. Wettbewerbsphase in Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten. Quartier mit frischem Wind Das Konzept verfolgt den Gedanken, dass die bestehenden Siedlungsteile ganz selbstverständlich entlang von Knickstrukturen nach Norden wachsen und dabei ein nahtloser Übergang zwischen bestehender und neuer Bebauung entsteht. Durch die Rasterung entstehen lineare, von Grün eingefasste Nachbarschaften. Diese orientieren sich zu einer „Grünen Fuge“ und bilden zu dieser hin eine markante, mehrgeschossige Bebauung aus (Geschosswohnungsbau oder kompakte Einfamilienhaustypen), die dem neuen Park insgesamt eine Fassung und eine klare innere Adressbildung geben. Die Mitte der „Grünen Fuge“ wird durch ein kleines Quartierszentrum mit deutlichem Landschaftsbezug besonders betont: Einzelhandel und Café sowie z. B. eine Senioreneinrichtung in dem viergeschossigen Riegel prägen die nördliche Zentrumsseite mit einer platzartige Anlage, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet, während südlich des Zentrums Schule, Sporthalle und Kita die Südseite markieren. Diese öffentlichen Nutzungen geben dem Zentrum einerseits Fassung, andererseits öffnen sie sich zum Freiraum und tragen zu seiner Belebung bei. Der Zentrumsbereich ist zudem über eine ÖPNV- und Fahrradtrasse miteinander verzahnt. Es wird eine Mischung unterschiedlicher Gebäudetypen und Verfügungsformen angeboten, um eine gute soziale Mischung im Quartier zu fördern. Der angestrebte Mix aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern wird dabei erfüllt. Städtebaulich markante Punkte sollen an den geschwungenen neuen Erschließungsstraßen durch Punkthäuser besonders betont werden. Generell wird Wert auf ein geschlossenes Straßenbild gelegt, das nicht allzu sehr vom Ruhenden Verkehr bestimmt ist. Daher werden Haustypen vorgeschlagen, die Stellplätze in das Haus integrieren und als 2- bis 3-geschossige Bebauung dem Raum Fassung geben. Das städtebauliche Konzept sieht drei Entwicklungsetappen vor, die unabhängig voneinander funktionieren und die bei einer nur teilweisen Realisierung keine Fragmente entstehen lassen. Mit dem Aufbau des 1. BA soll auch die Entwicklung der Grünen Fuge und der Knicks beginnen, um möglichst schnell einen hochwertigen Freiraum zu erhalten. Nutzungen Das Nutzungskonzept sieht flächendeckend Wohnungsbau unterschiedlicher Dichte vor. In den Erdgeschosszonen ist generell ein Anteil von Kleingewerbe und/oder urbaner Produktion möglich; die Kombination von Wohnen und Arbeiten in einem Haus soll für kleine Unternehmen überall möglich sein. Baufelder auf der Südseite der „Grünen Fuge“ sind als Flächen für Gemeinbedarf (Schule, Kita) vorgesehen, Flächen für Einzelhandel im Erdgeschoss sowie eine Senioreneinrichtung finden sich auf der Nordseite des Zentrums. Zudem findet sich an der Bündtwiete ein weiteres Flächenangebot für Einzelhandel und/oder gewerbliche Nutzungen, das den Eingang in die Quartiere von der Nordumfahrung aus betonen soll.OrtWedelAuftraggeberStadt WedelJahr2015Themanachhaltige und wohnbauliche Entwicklung sowie verkehrliche Erschließung eines 53 ha großen Gebietes im Norden der Stadt WedelLeistungenTeilnahme an einem offenen zweistufigen städtebaulich-landschaftsplanerischem IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Pellworm Kaydeich

Planungen für wohngesunde Ferien auf Pellworm Bauleitplanung für eine Ferienhausanlage Anlass dieser Bauleitplanung war das Bestreben der Gemeinde Pellworm, die touristische Entwicklung der Insel zu stärken und attraktive touristische Nutzungen in Einklang mit den touristischen Zielen Pellworms zu bringen. Mit dem Bebauungsplan sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer wohngesunden Ferienhausanlage mit 38 Ferienhäusern geschaffen werden. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts für den diesem Bebauungsplan zu Grunde liegenden ersten Bauabschnitts ist eine große Parkfläche, die allen zukünftigen Gästen zur Verfügung steht und unterschiedlich genutzt bzw. bespielt werden kann. Entlang dieser zentralen Parkfläche, die sich von Osten nach Westen durch das Plangebiet erstreckt, sind Ferienhäuser mit direktem Blick auf den Park angeordnet. Diese sind vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da man von den Terrassen aus die spielenden Kinder im Park im Blick behalten kann. Den Auftakt der Parks bildet das Hauptgebäude, mit Einrichtungen, für die Versorgung der Anlage. Eine zentrale Stellplatzanlage schließt südlich an den Einfahrtsbereich an. Die zentralen Anlagen der Ferienhausanlage sind somit im östlichen Plangebiet gebündelt. Das Ferienhausgebiet ist bis auf diesen Bereich autofrei konzipiert. Das weitere Plangebiet westlich des Hauptgebäudes und der Gemeinschaftsstellplatzanlage und südlich der parkbegleitenden Bebauung gliedert sich in drei sogenannte „Quartiere“. Jedes Quartier besitzt einen kleinen gemeinsamen Platzbereich („Quartiersplatz“), der von Einzelhäusern umgebenden wird. Grünstrukturen trennen die Quartiere voneinander ab. Diese Einteilung hat neben einer gliedernden sowie der Orientierung dienenden Wirkung auch den Vorteil, dass Aufenthalts- sowie Rückzugsorte geschaffen werden. OrtHamburg/PellwormAuftraggeberTruscon GmbHJahr2014 - 2016ThemaEntwurf des Städtebaus und Beleitplanung für eine wohngesunde Fereienhausanlage auf PellwormLeistungenStädtebauliches Konzept sowie Bauleitplanung: Aufstellung eines Bebauungsplans sowie Änderung des Flächennutzungsplans und ZielabweichungsverfahrenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Entwicklung Schulzentrum Wolfsburg-Westhagen

Fit für die Zukunft – auf dem Weg zu einem Lern- und Freizeithaus hoher Qualität Begleitung der "Phase Null" und Erabeitung von Entwicklungsszenarien für die Zukunft eines großen Schul- und Freizeitzentrums aus den 1970er Jahren. Das Bildungs- und Freizeitzentrum in Wolfsburg-Westhagen soll modernisiert werden. Drei Schulen, ein Freizeitzentrum, eine Stadtteilbibliothek, ein städtischer Gastronomiebetrieb und weitere Nutzer bespielen das große Gebäudevolumen aus den 1970er Jahren. Neben einer baulichen Instandsetzung soll mit der Modernisierung eine zeitgemäße und optimierte Organisation der einzelnen Funktionsbereiche im Gebäude einhergehen, wobei es ebenso gilt, das inhaltliche Profil des Angebots zu schärfen und mit dem Stadtteil zu vernetzen.In vielfältigen Workshopformaten lernten die Nutzer untereinander viel über ihre jeweiligen Anforderungen an das Arbeiten im Haus und erarbeiteten gemeinsame Wünsche an dessen Entwicklung. Der begleitende Prozess war in drei Phasen strukturiert: Auf die Annäherung an ein zukunftsfähiges gemeinsames Leitbild folgte die Erarbeitung von Funktionszusammenhängen auf übergeordneter und institutionsspezifischer Ebene. Anschließend entstand in kleineren Arbeitsgruppen ein qualifiziertes Raumprogramm, das Synergien der Raumnutzung integriert und so nicht nur den Flächenbedarf optimiert, sondern auch dem Zusammenwachsen der Einzelinstitutionen Ausdruck verleiht. In einem nächsten Schritt wurden auf dieser Grundlage konkrete Szenarien der räumlich-funktionalen Organisation im Haus erarbeitet.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014ThemaPhase Null, Ziele für Modernisierung und Umbau eines bestehenden öffentlichen Bildungszentrums, PlanungsszenarienLeistungenWorkshops, Beteiligung der Schulgemeinschaft, Erstellung eines Raum- und Funktionsprogramms, Planungsszenarien Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Hella Kotschi Bildnachweis büro luchterhandt

Zielbild 2030

Grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser – Perspektiven der Stadtentwicklung für Hamburg Schwerpunkte und Leitplan zur Stadtentwicklung Hamburgs 2030. Städte stehen hoch im Kurs. Sie sind der Lebensraum, in den weltweit zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten und besseren Zukunft streben. Auch Hamburg hat sich in seiner langen Geschichte immer wieder als Zuzugsort bewährt und ist für viele zur Heimat geworden. Die Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Hamburg weiterhin über diese Anziehungskraft verfügt. Vor diesem Hintergrund ist weiteres Bevölkerungswachstum überaus realistisch.Es ist erforderlich, dass wir uns in der weiteren Entwicklung der Stadt darauf einstellen. Das stellt die Stadt in den nächsten Jahrzehnten vor neue Herausforderungen. Worauf wird es nun in der Gesamtbetrachtung in entscheidendem Maße ankommen, wenn wir die aktuelle Dynamik zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen?OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013 - 2014ThemaPerspektiven der Stadtentwicklung Hamburgs 2030LeistungenEntwurf eines Schwerpunktplans und Leitplans zur Stadtentwicklung Hamburgs, Gestaltung einer Fachbroschüre und Ausstellung im Rathaus Hamburg Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis büro luchterhandt

Phase 0 Grundschule Baakenhafen

Lernräume für einen neuen Stadtteil In einem kooperativen Prozess sind unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure das Profil sowie ein Raum- und Funktionsprogramm für die zweite Grundschule in der HafenCity entstanden. Am zentralen Platz des Quartiers Baakenhafen wird die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. Im Rahmen der Phase 0 haben Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung in Abstimmung mit den weiteren Teilnehmern (u. a. Eltern und Vereinsvertreter aus der HafenCity, Vertreter von Schulbau Hamburg, des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen, der Behörde für Arbeit, Soziales, Familien und Integration, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der HafenCity Hamburg GmbH) in einer Reihe von Workshops konzeptionelle Überlegungen zur Grundschule als Teil des Bildungs- und Familienzentrums formuliert. Ergebnis des Prozesses ist darüber hinaus auch ein Raum- und Funkionsprogramm, das basierend auf dem Musterflächenprogramm für Grundschulen basierend unter Mitwirkung der Akteuere der Phase 0 für die Grundschule Baakenhafen spezifisch angepasst wurde. Auf dieser Grundlage werden Architekten in einem Planungswettbewerb Entwürfe für die neue Schule entwickeln. Das Funktionsprogramms verfolgt die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. OrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH, HafenCity Hamburg GmbHJahr2014ThemaEntwicklung eines Leitbildes sowie eines Raum- und Funktionsprogramms für eine GrundschuleLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt

Umbau und Erweiterung des Buddenbrookhauses in Lübeck

Ein Haus der lebendigen Literatur Das Buddenbrookhaus in Lübeck soll umgebaut und räumlich erweitert werden. In einer Machbarkeitsstudie wurden die Rahmenbedingungen für die weitere Planung erarbeitet. Das Buddenbrookhaus ist einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte im UNESCO-Weltkulturerbe der Hansestadt Lübeck. Berühmt wurde das Stammhaus der Familie Mann als Schauplatz von Thomas Manns Roman Buddenbrooks, der dem Autor den Literaturnobelpreis einbrachte und noch heute überall auf der Welt gelesen wird. Der große Publikumserfolg des Museums hat das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt: Der Platz reicht nicht mehr aus, um den steigenden Besucherzahlen, dem Bedarf nach Veranstaltungsräumen und dem kontinuierlich anwachsenden Archiv gerecht zu werden. Durch den Ankauf des Nachbargebäudes wird das Museum seine Fläche verdoppeln. Es erhält die einmalige Chance, die Dauerausstellung wissenschaftlich und museal zu aktualisieren, um seinen Bildungsauftrag zeitgemäß wahrnehmen zu können.Zur Abstimmung der Rahmenbedingungen für das neue Buddenbrookhaus im Hinblick auf die städtebauliche Einbindung, den Umgang mit der teilweise denkmalgeschützten Bausubstanz und das Raum- und Funktionsprogramm wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Im Diskurs zwischen Vertretern des Buddenbrookhauses, der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, der Fachbehörden der Hansestadt Lübeck und dem Architekturbüro Heyroth & Kürbitz Freie Architekten BDA, Hamburg, wurden in einer Reihe von Workshops anhand eines Vergleichs unterschiedlicher Planungsvarianten baulich-räumliche Entwicklungsmöglichkeiten für das Buddenbrookhaus erörtert. Die erarbeiteten Varianten sind ausdrücklich nicht als Vorgabe für eine hochbaulich-gestalterische Planung zu verstehen. Wesentliches Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind vielmehr die Rahmenbedingungen zum Gebäudebestand und seinem Umfeld sowie die Anforderungen an den neuen Museumsbau. Diese werden zu Grundlage für einen sich anschließenden Planungswettbewerb.OrtLübeckAuftraggeberKulturstiftung Hansestadt Lübeck die LÜBECKER MUSEENJahr2014ThemaErweiterung und Umbau eines MuseumsVerfahrenMachbarkeitsstudieLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis Thorsten Wulff

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt