St. Petersburg Laboratorium

St. Petersburg Laboratorium Das “St. Petersburg Laboratorium” gibt Einblicke in historische und aktuelle Veränderungen im Stadtgefüge, es bietet Raum, sich mit den aktuellen und künftigen Entwicklungen auseinanderzusetzen und neue Visionen für St. Petersburg zu entwerfen! Thema des Laboratoriums Welche historischen Leitbilder haben die Stadt zu jenem Mythos werden lassen, der Bewohner wie Touristen stets aufs Neue fasziniert? Welche Herausforderungen kommen auf die Stadtentwicklung zu, mit welchen Visionen geht man nach einem radikalen Systemwechsel 1991 in das 21. Jahrhundert? Das Thema der Entwurfswerkstatt war "Der Hamburger Platz in St. Petersburg – Strategien für eine (temporäre) Umgestaltung". Ziel des Workshops war es, realisierbare Konzepte für eine architektonische, freiraumplanerische, künstlerische Bespielung eines Platzes in einer St. Petersburger Schlafstadt zu erarbeiten. Büros aus Deutschland und Russland entwickelten Ideen, wie – zumindest temporär, in der Wirkung aber dauerhaft – Hamburg an diesem Ort würdig repräsentiert werden könnte. Teilnehmer: - Absolventen der Universität für Architektur und Bauwesen, St. Petersburg - +aap architects and planners, Moskau - Ludi Architects, St. Petersburg - Büro ITR, St. Petersburg - SUAR:T, St. Petersburg - eins:eins architekten, Hamburg - Walter Gebhardt | Architekt, Hamburg - Pysall Ruge Architekten, Berlin - Stefan Scholz Architekten, Hamburg/Moskau OrtHamburgJahr2009ThemaEntwurfswerkstatt mit anschließender Ausstellung und Dokumentation der ErgebnisseLeistungenOrganisation und Durchführung eines Werkstattverfahrens, Planung und Organisation einer Ausstellung, PublikationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna Adasinskaya Irina Maximovich Alexander Reznik Bildnachweis büro luchterhandt

St. Petersburg 2009 – Die Schöne im Wandel

St. Petersburg 2009 Die Schöne im Wandel - eine siebentägige Stadtreise Eine Stadtreise zum Eintauchen in die Transformationsprozesse Russlands St. Petersburg ist eine einzigartige Stadt. Im Jahre 2003 hat sie feierlich in 300 jähriges Bestehen begangen, und obwohl sie damit zu den jüngeren Stadtgründungen zu zählen ist, ist die Stadt, die von ihren Bewohnern nur liebevoll „Piter“ genannt wird, ein ganz einzigartiger Ort. Ein geschichtsträchtiger zudem. Die Stadt von Peter dem Großen im Mündungsdelta der Newa angelegt, sollte Russlands Tor nach Europa werden und als ideale Stadt „aus einem Guss“ entstehen. Und obwohl viele Generationen an der Stadt mitgebaut haben, beeindruckt heute ihre städtebauliche Geschlossenheit, sind Einheimische wie Touristen von der Atmosphäre des Gesamtkunstwerks angetan. So hat die UNESCO 1990 St. Petersburg zum Weltkulturerbe erklärt. Aber: auch das 20. Jahrhundert hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen und mit enormer Industrialisierung und Geschosswohnungsbau in großem Stil St. Petersburg zu einer Metropole von fünf Millionen Einwohnern werden lassen. Außerhalb des Zentrums zeigt Petersburg daher ein ganz anderes Gesicht: Ein Bild, das Postkarten nicht zeigen, eine Ästhetik, die so gar nicht in das „Gesamtkunstwerk“ einfügen will, Alltag, in dem die meisten Petersburger aber leben. Im Ganzen ein ambivalentes, spannungsvolles Stadtbild.Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Gründung der Russischen Föderation befindet sich die Stadt in einem tiefgreifenden Umbruch. Das Brachfallen eines Großteils der Industrie, ein erstarkender Dienstleistungssektor, eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung auf derzeit 4,67 Mio. Einwohner und zugleich ein enormer Nachhol- und Entwicklungsbedarf im Bereich des Wohnens belegen dies beispielhaft. Große Herausforderungen sind zu meistern: die Herstellung gesunder Lebensverhältnisse, die Verbesserung des Lebensstandards, die Entwicklung einer funktionsfähigen Marktwirtschaft, also die umfassende Erneuerung der Stadt. Dies ist auch eine wichtige architektonische und städtebauliche Aufgabe. Auf sehr unterschiedliche Weise gestaltet St. Petersburg seine Erneuerung. Das belegen zahlreiche aktuelle Architektur- und Stadtplanungsprojekte. Ziel dieser Stadtreise nach St. Petersburg ist es, diese einzigartige Stadt mit ihrem herausragenden historischen Architektur-Erbe zu erkunden und zugleich Formen und Hintergründe gegenwärtiger Stadtbaukultur zu verstehen.OrtSt. PetersburgJahr2009ThemaStadtreise nach St. Petersburg, Russländische FöderationLeistungenkomplette Organisation einer 7-tägigen Reise, Flug und Unterkunft, Fortbewegung vor Ort, professionelle Reiseleitung mit "Rund-um-Begleitung", Expertengespräche/Führungen, luchterhandt stadtreisebuch st. petersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

Revitalisierung von Industriebrachen in St.Petersburg Leitfaden zur Bearbeitung der Altlastenproblematik für die Umweltverwaltung. Die Hamburger Altlastenmethodik für St. Petersburg Das Forschungsvorhaben “Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN)” wurde im Zeitraum von 2005-2007 federführend von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg (Abteilung Bodenschutz/ Altasten: Dr. Ralf Kilger, Thomas Haupt, Daniel Luchterhandt) in Kooperation mit dem Umweltbundesamt (Irina Tschistowskaja) und der IGB Ingenieursgesellschaft (Dr. Nils-Christian Lund, Dr. Frank Ihle) Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) bearbeitet. Ziel war es, in Abstimmung mit der St. Petersburger Umweltverwaltung einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik zu erarbeiten und dafür den umfangreichen Erfahrungsschatz der Hamburger Umweltbehörde aufzuarbeiten und zu systematisieren.Entstanden ist ein umfassender Bericht in russischer und deutscher Sprache, der die Methoden und Verfahren der Altlastenbearbeitung in den Kontext eines integrierten Stadtentwicklungsprozesses stellt und dabei die Belange von öffentlichen und privaten Akteuren berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link www.revvin.hamburg.de.OrtSt. Petersburg und HamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) - Abteilung Bodenschutz/AltlastenJahr2007 – 2008ThemaRevitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN); Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) für die St. Petersburger Umweltverwaltung für einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik im Rahmen von Revitalisierungsprozessen; 2-jähriges ForschungsprojektLeistungenEndredaktion, Layout und grafische Gestaltung des Abschlussberichts (deutsch-russisch) zum Forschungsprojekt REVVINProjektpartnerFreie und Hansestadt Hamburg, BSU - Abteilung Bodenschutz/ Altlasten, Umweltbundesamt Dessau, IGB Ingenieurgesellschaft Hamburg, Komitee für Naturnutzung, Umweltschutz und ökologische Sicherheit, St. PetersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt