Flächenrevitalisierung in Kaliningrad

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad Konferenz zur Revitalisierung von Industriebrachen in Kaliningrad. Die Stadtregionen der Russischen Föderation erleben gegenwärtig einen raschen wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel und sehen sich einer dynamischen Flächenentwicklung ausgesetzt. Damit gewinnt die Revitalisierung kontaminierter, zuvor industriell genutzter Standorten an Bedeutung. Für Städte wie Moskau, St. Petersburg oder auch Kaliningrad sind damit große Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt seit vielen Jahren über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Altlastensanierung und Flächenrevitalisierung. In den Jahren 2005-2008 wurden aus diesen Erfahrungen im Rahmen des Projekts „Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg“ (REVVIN) eine Methodik mit Technologie-Finder zur Altlastensanierung entwickelt. Daran anknüpfend führen die Freie und Hansestadt Hamburg und die Stadt Kaliningrad gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Know-how-Transferprojekt durch, bei dem die REVVIN-Methodik auch in Kaliningrad seine Anwendung finden soll. Beispielort ist eine stillgelegte Zellstofffabrik aus dem Jahr 1895 samt ihrer benachbart liegenden Deponie, östlich der Innenstadt am Pregel gelegen. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz am 25. Oktober 2012 wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich des Flächenrecyclings in Russland und Deutschland vorgestellt. Am Beispiel der ehemaligen Zellstofffabrik wurde der REVVIN-Leitfaden und seine Anwendung am konkreten Fall mit Empfehlungen für Erkundung, Untersuchung und Sanierung erläutert. Welche Chancen für die Stadtenwicklung Kaliningrads an diesem Standort bestehen, zeigten erste Konzeptideen für seine Umnutzung. Weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/revvin/4096366/kaliningrad-ziele/.OrtKaliningradAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013ThemaBegleitung eines Know-how-Transferprojekts zwischen Hamburg und KaliningradLeistungenKonzeption, Organisation und Durchführung der Konferenz; Dokumentation des Projektes Flächenrevitalisierung KaliningradAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

New York City 2010

Inbegriff des Urbanen: New York City 2010 Leitung der Fachexkursion des Hamburger Städtebauseminars e.V. Fachexkursion nach New York City vom 3.-9./12. Juni 2010 Nach 2009 (St. Petersburg) begleiten und führen wir das “Hamburger Städtebauseminar” erneut bei einer Stadtexkursion – in diesem Jahr nach Nach York City. Gegenstand der Exkursion ist die Erkundung dieser Metropole und ihrer unterschiedlichsten Facetten – von der historischen Entwicklung des Big Apple, seiner architekonischen Glanzpunkte über stadtentwicklungspolitische Fragen, die Entwicklung einzelner Stadtteile, insbesondere Lower Manhattans, der Wiedergewinnung der Waterfront bis hin zu Strategien des Community Developments am Beispiel von Brooklyn und der Bronx reicht das Programm. Erkundet wird mit dem Schiff, per Metro, mit dem Rad und ganz viel zu Fuß. Teilnehmen können ausschließlich Personen, welche die aktuelle Veranstaltungsreihe des Hamburger Städtebauseminars gebucht haben. Die Exkursion wird als fachübergreifender Bildungsurlaub in Hamburg und Schleswig-Holstein beantragt, ggf. auch für Berlin, Niedersachsen oder Bremen, Mecklenburg-Vorpommern. OrtNew York CityAuftraggeberHamburger Städtebauseminar e.V.Jahr2010ThemaStadtexkursion nach New York City LeistungenProfessionelle Reiseleitung mit „Rund-um-Begleitung“, Expertengespräche/ Führungen, luchterhandt stadtreisebuch new york cityAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

St. Petersburg 2009 – Die Schöne im Wandel

St. Petersburg 2009 Die Schöne im Wandel - eine siebentägige Stadtreise Eine Stadtreise zum Eintauchen in die Transformationsprozesse Russlands St. Petersburg ist eine einzigartige Stadt. Im Jahre 2003 hat sie feierlich in 300 jähriges Bestehen begangen, und obwohl sie damit zu den jüngeren Stadtgründungen zu zählen ist, ist die Stadt, die von ihren Bewohnern nur liebevoll „Piter“ genannt wird, ein ganz einzigartiger Ort. Ein geschichtsträchtiger zudem. Die Stadt von Peter dem Großen im Mündungsdelta der Newa angelegt, sollte Russlands Tor nach Europa werden und als ideale Stadt „aus einem Guss“ entstehen. Und obwohl viele Generationen an der Stadt mitgebaut haben, beeindruckt heute ihre städtebauliche Geschlossenheit, sind Einheimische wie Touristen von der Atmosphäre des Gesamtkunstwerks angetan. So hat die UNESCO 1990 St. Petersburg zum Weltkulturerbe erklärt. Aber: auch das 20. Jahrhundert hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen und mit enormer Industrialisierung und Geschosswohnungsbau in großem Stil St. Petersburg zu einer Metropole von fünf Millionen Einwohnern werden lassen. Außerhalb des Zentrums zeigt Petersburg daher ein ganz anderes Gesicht: Ein Bild, das Postkarten nicht zeigen, eine Ästhetik, die so gar nicht in das „Gesamtkunstwerk“ einfügen will, Alltag, in dem die meisten Petersburger aber leben. Im Ganzen ein ambivalentes, spannungsvolles Stadtbild.Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Gründung der Russischen Föderation befindet sich die Stadt in einem tiefgreifenden Umbruch. Das Brachfallen eines Großteils der Industrie, ein erstarkender Dienstleistungssektor, eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung auf derzeit 4,67 Mio. Einwohner und zugleich ein enormer Nachhol- und Entwicklungsbedarf im Bereich des Wohnens belegen dies beispielhaft. Große Herausforderungen sind zu meistern: die Herstellung gesunder Lebensverhältnisse, die Verbesserung des Lebensstandards, die Entwicklung einer funktionsfähigen Marktwirtschaft, also die umfassende Erneuerung der Stadt. Dies ist auch eine wichtige architektonische und städtebauliche Aufgabe. Auf sehr unterschiedliche Weise gestaltet St. Petersburg seine Erneuerung. Das belegen zahlreiche aktuelle Architektur- und Stadtplanungsprojekte. Ziel dieser Stadtreise nach St. Petersburg ist es, diese einzigartige Stadt mit ihrem herausragenden historischen Architektur-Erbe zu erkunden und zugleich Formen und Hintergründe gegenwärtiger Stadtbaukultur zu verstehen.OrtSt. PetersburgJahr2009ThemaStadtreise nach St. Petersburg, Russländische FöderationLeistungenkomplette Organisation einer 7-tägigen Reise, Flug und Unterkunft, Fortbewegung vor Ort, professionelle Reiseleitung mit "Rund-um-Begleitung", Expertengespräche/Führungen, luchterhandt stadtreisebuch st. petersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

Revitalisierung von Industriebrachen in St.Petersburg Leitfaden zur Bearbeitung der Altlastenproblematik für die Umweltverwaltung. Die Hamburger Altlastenmethodik für St. Petersburg Das Forschungsvorhaben “Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN)” wurde im Zeitraum von 2005-2007 federführend von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg (Abteilung Bodenschutz/ Altasten: Dr. Ralf Kilger, Thomas Haupt, Daniel Luchterhandt) in Kooperation mit dem Umweltbundesamt (Irina Tschistowskaja) und der IGB Ingenieursgesellschaft (Dr. Nils-Christian Lund, Dr. Frank Ihle) Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) bearbeitet. Ziel war es, in Abstimmung mit der St. Petersburger Umweltverwaltung einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik zu erarbeiten und dafür den umfangreichen Erfahrungsschatz der Hamburger Umweltbehörde aufzuarbeiten und zu systematisieren.Entstanden ist ein umfassender Bericht in russischer und deutscher Sprache, der die Methoden und Verfahren der Altlastenbearbeitung in den Kontext eines integrierten Stadtentwicklungsprozesses stellt und dabei die Belange von öffentlichen und privaten Akteuren berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link www.revvin.hamburg.de.OrtSt. Petersburg und HamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) - Abteilung Bodenschutz/AltlastenJahr2007 – 2008ThemaRevitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN); Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) für die St. Petersburger Umweltverwaltung für einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik im Rahmen von Revitalisierungsprozessen; 2-jähriges ForschungsprojektLeistungenEndredaktion, Layout und grafische Gestaltung des Abschlussberichts (deutsch-russisch) zum Forschungsprojekt REVVINProjektpartnerFreie und Hansestadt Hamburg, BSU - Abteilung Bodenschutz/ Altlasten, Umweltbundesamt Dessau, IGB Ingenieurgesellschaft Hamburg, Komitee für Naturnutzung, Umweltschutz und ökologische Sicherheit, St. PetersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt