Produktives Stadtquartier Winnenden

Winnenden soll im Rahmen der IBA’27 ein neues, produktives Modellquartier entstehen – ein innovatives gemischtes Stadtviertel, in dem in hybriden Gebäuden produziert, gearbeitet und gewohnt wird.

Städtebauliche Studie für den Bildungscampus Gallus in Frankfurt a.M.

Wo Stadt und Bildung Hand in Hand gehen…
Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der Bildungscampus GALLUS.

Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an!
Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen …

Wir entwickeln Räume

Wir sind von Herzen Planer, und lieben es, Stadt programmatisch und räumlich in unterschiedlichen Maßstäben zu konzipieren.

Wohnbauentwicklung Nordsteimke/Hehlingen

Nordsteimker Au – städtebauliches Konzept zur Erweiterung der Ortsteile Nordsteimke/Hehlingen Wir haben unsere Idee für eine Stadterweiterung von Wolfsburg über 150 Hektar aufgezeichnet. Die Jury hat den Entwurf mit dem 3. Preis prämiert. Wettbewerb Auf rund 150 ha, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden, waren städtebauliche Ideen für die Entwicklung eines neuen Ortsteils von Wolfsburg gefragt. Der Entwurf “Neusteimker Au” schafft mit fünf individuellen Teilquartieren um einen verbindenden Grünraum die Voraussetzung für die schrittweise Entwicklung neuer Nachbarschaften mit insgesamt über 3000 Wohnungen. In einem erneuerten Staddteilzentrum verschmilzt der neue Ortsteil mit dem angrenzenden Nordsteimke. In Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten haben wir in dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb den 3. Preis errungen! Entwurfserläuterungen Fünf besondere Nachbarschaften Jedes der fünf Quartiere ist einzigartig. Jedes folgt einem eigenen Thema, das atmosphärisch und in konkreten Elementen (z. B. Wasserbecken oder Heckenstrukturen) erlebbar und unverwechselbar ist. Der prinzipielle Aufbau der Quartiere folgt indessen identischen Prinzipien: » ‚grüne Finger’ verknüpfen das Quartier mit der Aue » Herzstück ist stets ein kleiner Quartiersplatz am Ende eines jeden „grünen Fingers“; ggf. mit kleiner Versorgungseinheit und/oder sozialer Infrastruktur » hohe Bedeutung gemeinschaftlich nutzbaren und gestaltbaren Außenraums » starke Siedlungsbilder durch Setzen von Qualitätsmaßstäben an die Architektur » erlebbare Umsetzung von ökologischen Zusammenhängen (Regenwasserversickerung, Photovoltaik, Nutzgärten, dezentrale Energieerzeugung)Nachhaltigkeit Konkret – Wohnen und Leben an der Aue Die Nordsteimker Au wird als Abschnitt eines übergeordneten Grünzugs mit einer direkten Radwegeverbindung in die Innenstadt Wolfsburgs gestärkt. Die Aue hat den Charakter eines öffentlichen Angers, in dem vielfältige Nutzungsangebote verortet sind und der überdies eine starke ökologische Funktion erfüllt. Sie führt als zentraler Freiraum die Menschen aus dem bestehenden Stadtteil mit den Bewohnern der neuen Quartiere zusammen. Sie bietet hinreichend Raum für gemeinsame Aneignungsprozesse und Aktivitäten. Die Biotope mit ihren wichtigen Schutz- und Übergangszonen sind behutsam in diesen Anger eingewoben und selbstverständlicher Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Flächen zur Regenwasserretention erfüllen nicht nur technisch ihre Funktion, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einem sinnlichen Erleben von Naturkreisläufen – ebenso wie die landwirtschaftlichen Bereiche. Die Aue ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens. Sie ist ein Erfahrungsfeld für die Bewohner der Quartiere, aber auch für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen aus Wolfsburg zugänglich. Sie wirken an Aufbau und Pflege mit, sie gestalten Freiflächen und nutzen diese intensiv. Die Randbereiche der Aue sind von Rad- und Fußverkehr sowie öffentlichem Verkehr bestimmt. Der ‘Auenboulevard’ als autofreies Rückgrat der neuen Quartiere lädt zum Flanieren ein und ist zugleich eine Fahrradschnellstraße, die als attraktive Verbindung im Grünen in die Wolfsburger Innenstadt leitet.OrtWolfsburg AuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014 – 2015ThemaEntwicklung eines neuen, hochwertigen und aus energetischer Sicht innovativen Wohnquartiers im Südosten WolfsburgsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulichen IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Sonja Fahr Hella Kotschi Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Ehemalige Kaserne Potsdam-Krampnitz

Ein neuer Eingangsbereich für die ehemalige Kaserne in Krampnitz Eingang zu einem neuen Stadtquartier. “Zentrale Aufgabe dieses Gutachterverfahrens war demzufolge, mit dem neuen Eingangsbereich eine Adresse für das neue Quartier zu bilden und diesen Ort in sein städtebauliches Umfeld zu integrieren. Auf dem Gebiet der ehemaligen Kaserne Krampnitz soll ein neues Stadtquartier vorwiegend mit Wohnnutzungen und ergänzenden Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen entstehen. Zentrale Herausforderungen waren die Vernetzung mit den umliegenden Natur- und Siedlungsräumen sowie die Erarbeitung eines integrativen verkehrstechnischen Konzeptes zur Anbindung des Gebietes an die B 2 und die stadträumliche Einordnung der Straßenbahnerschließung.” (Zitat aus “Dokumentation: Entwicklungsbereich Krampnitz – Leben im Potsdamer Seeland. Wettbewerb Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz” Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Juni 2015) Die Arbeit folgt der Grundidee, behutsam den wertvollen Bestand der ehemaligen Kaserne weiterzuentwickeln und die bestehenden Qualitäten sowie Atmosphäre subtil wie erlebbar herauszuarbeiten. Die einzigartige Lagegunst am Krampnitzsee wird sowohl für den Passanten auf der Straße und am Ufer wie für die künftigen Bewohner hervorgehoben und erlebbar gestaltet. Ziel ist es daher, einen Eingangsbereich zu schaffen, der einen würdigen Vorbereich der ehem. Kaserne formuliert und auf die orthogonale Struktur vorbereitet, während die ortsprägenden historischen Elemente (Turm, Pförtnerhaus, Nord-Süd-Allee mit Kasino, Topografie) akzentuiert und vom Eingangsplatz aus erlebbar gemacht werden. Ebenso soll es gelingen, durch den Platz mit seiner Ausrichtung auf den See zwischen dem Quartier und dem Ufer zu vermitteln. Um diese Wirkung optimal entfalten zu können, wird die Bundesstraße B 2 auf selbstverständliche Weise funktional und gestalterisch in das Freiraumkonzept eingebettet, womit ihr trennender Charakter weitestgehend aufgehoben wird.Entwurfserläuterungen Die westliche Platzkante wird durch zwei winkelförmig angeordnete Neubauten gefasst. Diese beherbergen die gewünschten Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen. Beide Baukörper folgen in ihrer Ausrichtung der orthogonalen Struktur des gesamten Quartiers. Zugleich bilden sie ein platzfassendes sowie lärmschützendes Volumen, ohne den benachbarten Bestand gänzlich zu verdecken. Die einladende Geste des Quartiersplatzes wird durch seine Öffnung nach Süden betont und bindet damit die verkehrsberuhigte Allee und den südlich anschließenden grünen Vorbereich der Bergsiedlung mit ein. Das im östlichen Abschluss gelegene Plateau fungiert als „Quartierskrone“, welche sich nicht nur räumlich vom Eingangplatz und der umgebenden Landschaft absetzt, sondern auch erhaben über dem übrigen Quartier zu thronen scheint. Hier ist beabsichtigt, neue Raumstrukturen zu entwickeln, die behutsam die Orthogonalität des Quartiers aufnehmen und mit drei Hofbereichen unterschiedlichen Maßstabs und unterschiedlicher programmatischer Ausrichtung das Quartier zu einem besonderen Abschluss führen. Die historischen Bestandsbauten werden in ihrer ausgeprägten Sichtbeziehung zueinander verankert und bilden dabei das integrale und identitätstiftende Rückgrat in einer neuen Raum- und Nutzungszuordnung auf dem Plateau. Im Zusammenspiel mit einer Neubebauung, die sich in Maßstäblichkeit, Körnigkeit und Ausrichtung an dem Bestand orientiert und zugleich auch eine Verzahnung mit dem Freiraum erlaubt, entsteht auf dem Plateau schlussendlich ein ruhiger, parkartiger Ort, der Historisches mit Neuem sinnstiftend zusammenführt. Die diagonale „Seeachse“ bricht die vorhandene Struktur in Ihrer Strenge, um den besonderen Bezug zum Kramnitzsee herauszuarbeiten, ohne dabei das Gesamtbild des Ortes in Frage zu stellen. Die Überformung und Umnutzung dieser historisch bedeutenden Wehrmachtskaserne mit modernen Nutzungen gibt diesem Quartier ein Alleinstellungsmerkmal in der vielfältigen Kulturlandschaft Potsdams.OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger Potsdam GmbHJahr2015Themastädtebaulicher Entwurf zum Eingangsbereich der ehemaligen KaserneLeistungenTeilnahme an einem konkurrierenden städtebaulich-landschaftsplanerisch-verkehrstechnischem GutachterverfahrenProjektpartnerRMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, SBI Beratende Ingenieure für Bau-Verkehr-VermessungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, werk3

Bahnhofsumfeld Göppingen

Buntweberquartier – städtebauliches Konzept für das Bahnhofsumfeld Göppingen Der Bahnhof in Göppingen soll wieder zu einer Adresse der Stadt werden. Sein Vorplatz und das Umfeld gilt es zu entwickeln. Dem widmeten wir uns in einem Wettebwerb. Mit Erfolg! Mit unserer Arbeit “Buntweberqaurtier Göppingen” hat das büro luchterhandt in Arge mit L+ Landschaftsarchitektur den 3. Preis errungen! Für die Neuordnung des westlichen Bahnhofsumfelds war eine städtebauliche Konzeption zu entwickeln, für den Bahnhofsplatz wurde eine neue Freiraumplanung gesucht. In unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs Göppingen entsteht an historischer Stätte der Buntweberei ein zukunftsweisender, geschichtsbewusster Ort zum Schaffen und Wohnen. Ein Ort für kreative Menschen, des Erlebens von Schaffensprozessen, unterschiedlichster Menschen und ihrer Begabungen. Arbeits- und Wohnstätten drängen in die Stadt zurück und verhelfen ihr zu neuer Blüte. Es wird wieder bunt in Göppingen.Typisch Göppingen – behutsam aus dem Bestand Göppingen bekommt mit dem Buntweberquartier ein neues Antlitz zur Bahn. Ein Quartier, das sich im Grundriss am städtebaulichen Maßstab der Altstadt orientiert – in Proportion, Höhenentwicklung und Körnigkeit. Mit dezenten Hochpunkten wird sowohl von der Bahn als auch aus dem Stadtraum heraus die neu ergänzte Silhouette Göppingens erkennbar. Rund um Zollamt und Buntweberei entsteht ein buntes, lebendiges Viertel zum Wohnen und Arbeiten von einzigartiger Atmosphäre. Bunte Nutzungen, bunt verwoben Vorgeschlagen wird ein Konzept intensiver Nutzungsmischung, das dem Ort ein attraktives Profil gibt und auch die Innenstadt dauerhaft stärkt – zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Handeln, zum Leben. Ein Servicezentrum mit Bürgerservice/ Touristeninformation/ Stadtcafé öffnet sich zu Bahnhof und ZOB. Handelshof, Wohnhof, Werkhof und Gewerbehof prägen das anschließende Quartier.OrtGöppingenAuftraggeberStadt GöppingenJahr2014 – 2015Themastädtebaulich/freiraumplanerischer Entwurf für das Bahnhofsumfeld in GöppingenLeistungenstädtebaulicher Entwurf bei einem offenen, zweiphasigen, städtebaulich und freiraumplanerischer Ideen- und RealisierungswettbewerbProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänckers Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger

Wohnbauliche Entwicklung Wedel

Wettbewerb “Wohnbauliche Entwicklung Wedel-Nord” Teilnahme an der 2. Wettbewerbsphase in Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten. Quartier mit frischem Wind Das Konzept verfolgt den Gedanken, dass die bestehenden Siedlungsteile ganz selbstverständlich entlang von Knickstrukturen nach Norden wachsen und dabei ein nahtloser Übergang zwischen bestehender und neuer Bebauung entsteht. Durch die Rasterung entstehen lineare, von Grün eingefasste Nachbarschaften. Diese orientieren sich zu einer „Grünen Fuge“ und bilden zu dieser hin eine markante, mehrgeschossige Bebauung aus (Geschosswohnungsbau oder kompakte Einfamilienhaustypen), die dem neuen Park insgesamt eine Fassung und eine klare innere Adressbildung geben. Die Mitte der „Grünen Fuge“ wird durch ein kleines Quartierszentrum mit deutlichem Landschaftsbezug besonders betont: Einzelhandel und Café sowie z. B. eine Senioreneinrichtung in dem viergeschossigen Riegel prägen die nördliche Zentrumsseite mit einer platzartige Anlage, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet, während südlich des Zentrums Schule, Sporthalle und Kita die Südseite markieren. Diese öffentlichen Nutzungen geben dem Zentrum einerseits Fassung, andererseits öffnen sie sich zum Freiraum und tragen zu seiner Belebung bei. Der Zentrumsbereich ist zudem über eine ÖPNV- und Fahrradtrasse miteinander verzahnt. Es wird eine Mischung unterschiedlicher Gebäudetypen und Verfügungsformen angeboten, um eine gute soziale Mischung im Quartier zu fördern. Der angestrebte Mix aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern wird dabei erfüllt. Städtebaulich markante Punkte sollen an den geschwungenen neuen Erschließungsstraßen durch Punkthäuser besonders betont werden. Generell wird Wert auf ein geschlossenes Straßenbild gelegt, das nicht allzu sehr vom Ruhenden Verkehr bestimmt ist. Daher werden Haustypen vorgeschlagen, die Stellplätze in das Haus integrieren und als 2- bis 3-geschossige Bebauung dem Raum Fassung geben. Das städtebauliche Konzept sieht drei Entwicklungsetappen vor, die unabhängig voneinander funktionieren und die bei einer nur teilweisen Realisierung keine Fragmente entstehen lassen. Mit dem Aufbau des 1. BA soll auch die Entwicklung der Grünen Fuge und der Knicks beginnen, um möglichst schnell einen hochwertigen Freiraum zu erhalten. Nutzungen Das Nutzungskonzept sieht flächendeckend Wohnungsbau unterschiedlicher Dichte vor. In den Erdgeschosszonen ist generell ein Anteil von Kleingewerbe und/oder urbaner Produktion möglich; die Kombination von Wohnen und Arbeiten in einem Haus soll für kleine Unternehmen überall möglich sein. Baufelder auf der Südseite der „Grünen Fuge“ sind als Flächen für Gemeinbedarf (Schule, Kita) vorgesehen, Flächen für Einzelhandel im Erdgeschoss sowie eine Senioreneinrichtung finden sich auf der Nordseite des Zentrums. Zudem findet sich an der Bündtwiete ein weiteres Flächenangebot für Einzelhandel und/oder gewerbliche Nutzungen, das den Eingang in die Quartiere von der Nordumfahrung aus betonen soll.OrtWedelAuftraggeberStadt WedelJahr2015Themanachhaltige und wohnbauliche Entwicklung sowie verkehrliche Erschließung eines 53 ha großen Gebietes im Norden der Stadt WedelLeistungenTeilnahme an einem offenen zweistufigen städtebaulich-landschaftsplanerischem IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Pellworm Kaydeich

Planungen für wohngesunde Ferien auf Pellworm Bauleitplanung für eine Ferienhausanlage Anlass dieser Bauleitplanung war das Bestreben der Gemeinde Pellworm, die touristische Entwicklung der Insel zu stärken und attraktive touristische Nutzungen in Einklang mit den touristischen Zielen Pellworms zu bringen. Mit dem Bebauungsplan sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer wohngesunden Ferienhausanlage mit 38 Ferienhäusern geschaffen werden. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts für den diesem Bebauungsplan zu Grunde liegenden ersten Bauabschnitts ist eine große Parkfläche, die allen zukünftigen Gästen zur Verfügung steht und unterschiedlich genutzt bzw. bespielt werden kann. Entlang dieser zentralen Parkfläche, die sich von Osten nach Westen durch das Plangebiet erstreckt, sind Ferienhäuser mit direktem Blick auf den Park angeordnet. Diese sind vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da man von den Terrassen aus die spielenden Kinder im Park im Blick behalten kann. Den Auftakt der Parks bildet das Hauptgebäude, mit Einrichtungen, für die Versorgung der Anlage. Eine zentrale Stellplatzanlage schließt südlich an den Einfahrtsbereich an. Die zentralen Anlagen der Ferienhausanlage sind somit im östlichen Plangebiet gebündelt. Das Ferienhausgebiet ist bis auf diesen Bereich autofrei konzipiert. Das weitere Plangebiet westlich des Hauptgebäudes und der Gemeinschaftsstellplatzanlage und südlich der parkbegleitenden Bebauung gliedert sich in drei sogenannte „Quartiere“. Jedes Quartier besitzt einen kleinen gemeinsamen Platzbereich („Quartiersplatz“), der von Einzelhäusern umgebenden wird. Grünstrukturen trennen die Quartiere voneinander ab. Diese Einteilung hat neben einer gliedernden sowie der Orientierung dienenden Wirkung auch den Vorteil, dass Aufenthalts- sowie Rückzugsorte geschaffen werden. OrtHamburg/PellwormAuftraggeberTruscon GmbHJahr2014 - 2016ThemaEntwurf des Städtebaus und Beleitplanung für eine wohngesunde Fereienhausanlage auf PellwormLeistungenStädtebauliches Konzept sowie Bauleitplanung: Aufstellung eines Bebauungsplans sowie Änderung des Flächennutzungsplans und ZielabweichungsverfahrenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Zielbild 2030

Grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser – Perspektiven der Stadtentwicklung für Hamburg Schwerpunkte und Leitplan zur Stadtentwicklung Hamburgs 2030. Städte stehen hoch im Kurs. Sie sind der Lebensraum, in den weltweit zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten und besseren Zukunft streben. Auch Hamburg hat sich in seiner langen Geschichte immer wieder als Zuzugsort bewährt und ist für viele zur Heimat geworden. Die Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Hamburg weiterhin über diese Anziehungskraft verfügt. Vor diesem Hintergrund ist weiteres Bevölkerungswachstum überaus realistisch.Es ist erforderlich, dass wir uns in der weiteren Entwicklung der Stadt darauf einstellen. Das stellt die Stadt in den nächsten Jahrzehnten vor neue Herausforderungen. Worauf wird es nun in der Gesamtbetrachtung in entscheidendem Maße ankommen, wenn wir die aktuelle Dynamik zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen?OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013 - 2014ThemaPerspektiven der Stadtentwicklung Hamburgs 2030LeistungenEntwurf eines Schwerpunktplans und Leitplans zur Stadtentwicklung Hamburgs, Gestaltung einer Fachbroschüre und Ausstellung im Rathaus Hamburg Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis büro luchterhandt

Mehr Stadt in der Stadt – Chancen für mehr urbane Wohnqualitäten in Hamburg

Dichte Plus – Wohnqualitäten in Hamburg Fachbeitrag für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburgs. Der Fachbeitrag untersucht Qualitätsmaßstäbe für neuen Wohnungsbau in den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen Hamburgs. Ausgehend von der Definition von neun für die Verdichtung relevanten Quartierstypen werden die jeweiligen Handlungsschwerpunkte, Entwicklungschancen und Mehrwerte herausgearbeitet, die mit Wohnungsneubau in den Quartieren einhergehen. Dabei wird die Geschossflächenzahl GFZ als Maßstab in der Diskussion um städtische Dichte in Frage gestellt und stattdessen eine Einschätzung der Wohnsituationen über die sogenannte “Quartiersdichte” verfolgt, die alle relevanten Räume und Baumassen in der Nachbarschaft berücksichtigt.In welchen Quartiersstrukturen zur Zeit die größten Wohnungsbaupotenziale zu erwarten sind, zeigt eine synoptische Auswertung der aktuellen Wohnungsbauprogramme. In einem abschließenden Kapitel werden Qualitätsziele und Instrumente für die Verdichtungsprozesse angeregt, die beim kooperativen Handeln aller beteiligten Akteure hohe Qualitäten in Wohnumfeld, Quartier und Stadt sichern. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Fachbeitrag “Leitsätze für die kompakte, urbane und vielseitige Stadt” als Positionsbestimmung vorangestellt. In einer Fachkonferenz am 20. November 2013 wurde die 212 Seiten starke Broschüre gemeinsam mit einem parallel erarbeiteten Fachbeitrag zum Thema Freiraumentwicklung vorgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Amt für Landes- und LandschaftsplanungJahr2011 - 2013ThemaZwischen baulicher Dichte, Schaffung neuen Wohnraums und FreiraumqualitätLeistungengutachterliche Erarbeitung eines Fachbeitrags Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Alexander Wenzel Bildnachweis büro luchterhandt

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Rahmenkonzept Ulzburger Straße

MitMachMeile Visionen für die längste Meile der Welt 11m-langes Modell zum Mitmachen - ein kooperativer Beteiligungsprozess mit privaten und öffentlichen Eigentümern, Anwohnern und Gewerbetreibenden Der Planungsraum von ca. 2km Länge der stark frequentierten Ulzburger Straße soll städtebaulich und gestalterisch so entwickelt werden, dass eine vielfältige Nutzungsstruktur gefördert, das Versorgungsangebot langfristig gesichert, die Aufenthaltsqualität gestärkt und die Verkehrssituation verbessert wird - die Ulzburger Straße soll ein attraktiver, identitätsstiftender Stadtraum werden, der seiner zentralen und verbindenden Funktion sowie seiner historischen Bedeutung nachhaltig und zukunftsweisend gerecht wird. In Kooperation mit privaten und öffentlichen Grundeigentümern sowie direkten Anwohnern und der Norderstedter Bevölkerung sollte eine Strategie entwickelt werden, die eine grundlegende Aufwertung des Straßenraums nachhaltig realisieren lässt und einen abgestimmten Handlungsrahmen für öffentliche und private Akteure formuliert. Zu diesem Zweck begleitete das büro luchterhandt ein zweijähriges Beteiligungsformat, in welchem zahlreiche Interviews mit den betroffenen Akteuren geführt, Straßenfeste begleitet und an einem 11m langem Umgebungsmodell gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden. Über aktuelle Planungsschritte informierte regelmäßig das „Meilensteinchen“, eine themengebundenen Stadtteilzeitung. Die Ergebnisse der intensiven Beteiligung wurden in ein vielschichtiges Rahmenkonzept für die anstehende Entwicklung überführt. .OrtNorderstedtAuftraggeberStadt Norderstedt, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und VerkehrJahr2010 - 2013ThemaStädtebaulich-freiraumplanerisches und verkehrliches Rahmenkonzept in einem kooperativen BeteiligungsverfahrenLeistungenErarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen und verkehrlichen Rahmenkonzepts, Durchführung des gesamten BeteiligungsverfahrensProjektpartnerargus Stadt- und Verkehrsplanung, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Meilensteinchen_01 Meilensteinchen_02 Meilensteinchen_03 Meilensteinchen_04

Städtebauliche Untersuchung der Magistralen des Bezirks Eimsbüttel – Kieler Straße und Kollaustraße

Stärken, Neu strukturieren und Umgestalten der Entwicklungsachsen Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen entlang der Hauptverkehrsstraßen mit Handlungsempfehlungen. Die großen Magistralen der Stadt Hamburg sind die radialen Verbindungen Hamburgs nach außen. Als funktionale Hauptstraßen der Hamburger „Entwicklungsachsen“ sollen sie auch stadträumlich die Verbindung und Orientierung der Achsenorte untereinander und mit der Stadtmitte verdeutlichen und akzentuieren. Der Bezirk Eimsbüttel verfügt über zwei Magistralen, die aus der Kernstadt ins nördliche bzw. nordwestliche Hamburger Umland führen – die Kieler Straße (später: Pinneberger Chaussee bzw. Holsteiner Chaussee) und die Kollaustraße (zuvor Lokstedter Steindamm, später ab Niendorfer Marktplatz: Friedrich-Ebert-Straße, Frohmestraße und Schleswiger Damm). In Teilstrecken wurden im Jahr 2009 bis zu 80.000 Fahrzeuge pro Tag auf den großen Ein- und Ausfallstraßen gezählt. Ziel dieses Gutachtens ist es, die Charakteristika beider Magistralen herauszuarbeiten und dahingehend zu untersuchen, in welcher Weise diese Stadträume künftig mehr Prägnanz erfahren können. Das Gutachten zielt darauf ab, die Straßen über ihre Verkehrsfunktion hinaus zu betrachten und den Raum in seiner vorhandenen Struktur in den Blick zu nehmen. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen im unmittelbaren Einzugsbereich beider Magistralen, im Rahmen umfassender Handlungsempfehlungen. Das Gutachten gelangt zu dem Schluss, dass sich die Entwicklung beider Magistralen an der heute erkennbaren abschnittsweisenden Struktur orientieren sollte und beide Räume in diesem Rahmen weiter zu entwickeln sind. Empfohlen wird daher eine kleinteilige Strategie, die auf die Qualitäten der jeweiligen Teilräume setzt und diese herauszuarbeiten versucht. Dabei kann eine Umstrukturierung/Verlagerung von Gewerbebetrieben bisweilen sinnvoll sein, Nachverdichtungspotenziale für ein Wohnen in ganz unterschiedlicher Qualität finden sich in beiden Magistralräumen und sollten kurz- bis mittelfristig genutzt werden. Die verkehrlichen Rahmenbedingungen sind hierfür insgesamt als gut zu bewerten, jedoch sind für die meisten Lagen weitreichende Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen. Nicht zuletzt erscheit es dringend geboten, die Gestaltqualität des Freiraums beider Straßen zu verbessern. Hierzu sind Schritt für Schritt, prioritär an den wichtigen Verknüpfungspunkten, die Fußgängerbereiche umzugestalten und über mehr Aufenthaltsqualität auch zu beleben – damit die Magistralen zu repräsentativen Stadträumen Hamburgs werden. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt-und LandschaftsplanungJahr2010 - 2011ThemaNachverdichtungLeistungenErstellung eines städtebaulichen Gutachtens zur Nachverdichtung und Neustrukturierung zweier HaupteinfallstraßenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Pascale Bubert Ann-Kristin Schlapkohl Alexander Wenzel Hella Kotschi Bildnachweis büro luchterhandt

Uni Hamburg – Campus Bundesstraße

Campus Bundesstraße - Uni findet statt Wettbewerbsbeitrag für die städtebauliche Neuordnung des Campus Bundesstraße sowie die Architektur des Klima-Campus in Arge mit Gerber Architekten. Universitäten zieht es zurück in die Stadt. Sie suchen die Nähe zu den Menschen, schätzen die Qualität urbaner Nachbarschaften, fordern Orte der Inspiration und Kommunikation. Hamburg hat eine Universität mitten in der Stadt. Die Neuplanung des MIN-Campus in Eimsbüttel fordert zu einem verdichteten, urbanen Stadtbaustein heraus, der sich so eng wie möglich mit den umliegenden Stadtquartieren verwebt. Im Gegensatz zur heutigen Situation eines versteckten Campus-Areals soll sich die Universität künftig viel offener geben und zu einem Ort der Öffentlichkeit entwickeln. Vorgeschlagen wird eine kompakte städtebauliche Struktur, die die Wegeachsen aus der Umgebung auf selbstverständliche Weise fortsetzt und in Ausrichtung und Körnigkeit der Gebäude die umliegenden Blockstrukturen behutsam ergänzt. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlich ausgerichteter Blockstrukturen entstehen vielfältige, spannungsreiche öffentliche Räume, die Aufenthalt und Kommunikation fördern und ein Quartier von hoher atmosphärischer Dichte (auch durch die topografischen Unterschiede).Zum pulsierenden Herzstück des neuen Campus‘ wird ein grüner Platz, dessen charakteristische dreieckige Form auch symbolisch alle Teilbereiche des Quartiers zusammenführt. Der Anspruch, Uni und Stadtteil miteinander eng zu verweben dokumentiert sich auch in dem Erhalt der Grünfläche zwischen Schlump und Klima-Campus und ihre Weiterentwicklung zum Nachbarschaftspark. Das städtebauliche Konzept mit seiner einfachen Gebäudetypologie knüpft in der Höhenentwicklung an die angrenzenden Bestandsgebäude an. Es wird eine kompakte, durchgehend fünfgeschossige Bebauungsstruktur vorgeschlagen, die städtebaulich signifikante Orte zudem mit achtgeschossigen Hochpunkten hervorhebt.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - HochschulbauJahr2011Themastädtebauliche Neuordnung des Universität-Campus in HamburgLeistungenTeilnahme an einem nicht offenen städtebaulich-hochbaulichem RealisierungswettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi David Senger Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Städtebauliche Studie zur Entwicklung der Universität Hamburg

Städtebauliches Gutachten für die Entwicklung der Universität Hamburg Die neue Universität hat Bestand. Für die Entwicklung der Universität Hamburg wurden zunächst vier Standorte für eine (Teil-) Verlagerung der Universität untersucht. Für zwei Standorte - den bestehenden in Rotherbaum und das Großmarktareal und den Huckepackbahnhof im Bereich Klostertor - wurden städtebauliche Szenarien erarbeitet und ausgewertet.Nach Auffassung der Verfasser stellen beide Standorte sowohl für die Universität und die umliegenden Stadtquartiere als auch für Hamburg insgesamt jeweils sinnvolle Weiterentwicklungen dar. Beide Szenarien zeigen auf unterschiedliche Weise, wie die Universität mit ihren Einrichtungen baulich neue Impulse setzen kann, ohne sich dabei zu isolieren. Eine Entwicklung ist danach ebenso am bestehenden wie an einem neuen, integrierenden Standort machbar – in beiden Fällen ist der Anspruch an eine qualitativ hochwertige Erneuerung mit weiteren Entwicklungs- und Wachstumsoptionen für die Zukunft der Universität gewährleistet. Schlussendlich bedarf die Festlegung auf ein Szenario einer standortpolitischen Entscheidung.OrtHamburgAuftraggeberHandelskammer Hamburg, Geschäftsbereich InfrastrukturJahr2009ThemaStandortauswahl und städtebauliche Planung für die Standorte Rotherbaum und Klostertor (Großmarkt)LeistungenStandortanalyse, städtebauliche Studien und Visualisierungen im Rahmen des städtebaulichen GutachtensProjektpartnerUwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|DarstellungenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, Uwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|Darstellungen

Gutachten Thadenstraße 162 Hamburg-Altona

Städtebaulich-architektonische Studie für Wohnungsbau im Grünzug Altona Ein neues Wohnquartier an der Thadenstraße. Das Grundstück an der Thadenstraße 162 liegt bisher etwas versteckt und die ansässigen Nutzungen entsprechen nicht den Qualitäten der Lage. Mit der Nähe zum Grünzug Altona und dem Wohlers-Park bietet das Umfeld viel Raum für Rückzugsmöglichkeiten und Erholung. Zwischen Altona und St. Pauli gelegen bietet auch die Meso-Lage alles, was das Herz begehrt.Ziel des Verfahrens war es zu überprüfen, in welcher Form und in welchem Umfang an diesem Standort Wohnungsbau, insbesondere für junge Familien, geschaffen werden kann.OrtHamburgAuftraggeberThadenstraße Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KGJahr2009ThemaUmnutzung einer Gewerbefläche zu neuem WohnungsbauLeistungenstädtebaulich-architektonisches Gutachten zur Bebauung eines integrierten Standorts in Hamburg-AltonaProjektpartnera360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+

Oberhof 2020

Auf dem Sprung – Oberhof 2015 Beitrag mit topotek1 aus Berlin zum städtebaulich-landschaftsplanerischem Ideenwettbewerb. Die Idee des Entwurfs ist es, „mitten in Oberhof“ neue und vielfältige Freiräume entstehen zu lassen, die Ober- und Unterland untereinander und eng dem mit Landschaftsraum verbinden. Herzstück ist mit dem Max-Ehrhardt-Platz ein baulich gefasster Stadtplatz, der städtisches Flair versprüht und von dessen Stadtbalkon aus sich ein attraktives Landschaftspanorama präsentiert. Darüber hinaus geben zwei Parks unterschiedlichen Typs und gegensätzlicher Atmosphäre dem Raum Struktur: ein weitläufiger und ruhiger Kurpark als grüne Mitte und ein „actionreicher“ Bergerlebnispark mit vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten als Auftakt zu den weiter entfernt gelegenen Sportanlagen in den Bergen. Der Ort wird durch Geschlossenheit neue Stärke entfalten. Die diffusen städtebaulichen Strukturen werden (wieder) zu einem geschlossenen Ortsbild geformt – mit einfachen Mitteln. Dank klarer baulicher Strukturen entstehen mitten in Oberhof Räume städtischen Charakters, wie sie einem bedeutenden Touristenort würdig erscheinen. Der Entwurf ist ein Plädoyer dafür, in Oberhof mehr Stadt zu wagen.OrtOberhofAuftraggeberStadt OberhofJahr2009ThemaEntwicklung der Mitte OberhofsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulich-landschaftsplanerischem WettbewerbProjektpartnertopotek1 Landschaftsarchitekten, BerlinAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, topotek1

Bildungszentrum Tor zur Welt

Zukunft der Bildung – Bildung der Zukunft Ein innovatives Zentrum für Bilden, Beraten und Betreuen im Quartier. Bildungszentrum Tor zur Welt In Wilhelmsburg entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Behörde für Schule und Berufsbildung und der IBA Hamburg eine der innovativsten Bildungseinrichtungen Deutschlands: Das Bildungszentrum „Tor zur Welt“. Im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs wurde für das innovative Schulkonzept auch baulich eine völlig neue Form von Schulbau gefunden: Ein Bildungszentrum mit öffentlichen Räumen, entworfen von den Hamburger Büros bof-Architekten und Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten: Ihre städtebauliche Idee von einer „Lernenden Stadt in der Stadt“ verbindet die Neubauten für drei bestehende Wilhelmsburger Schulen, ein School & Business Center sowie ein Multifunktions-, Umwelt- und Förderzentrum zu einem in sich geschlossenen Bildungskomplex mit engem Bezug zum Stadtteil.Unter Vorsitz von Prof. Manfred Hegger, Kassel, hat die Jury folgende Preisverteilung in der zweiten Wettbewerbsstufe unter den verbliebenen sechs Arbeitsgemeinschaften vorgenommen: 1. Preis bof-Architekten, Hamburg mit Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis Harter + Kanzler Freie Architekten, Freiburg mit Pit Müller, Landschaftsarchitekt, Freiburg 3. Preis KSP Engel und Zimmermann, Braunschweig mit FSW Landschaftsarchitekten, Düsseldorf Der 1. Preis wurde zur Realisierung empfohlen.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2007 - 2008Themastädtebauliche Entwicklung des Bildungszentrums "Tor zur Welt"LeistungenWettbewerbsmanagement; Besondere Beteiligung von Schulen und Öffentlichkeit im Rahmen des WettbewerbsverfahrensProjektpartnerGerber Architekten, Standort HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis büro luchterhandt

Angekauft – Entwurf für Gammertingen

Südlicher Stadteingang von Gammertingen Der südliche Stadteingang erhält einen neuen Abschluss. Ganz selbstverständlich Eine nicht ganz einfache Aufgabe hat das Preisgericht des gemeinsam von der Stadt Gammertingen und vom diakonischen Unternehmen Mariaberg e. V. ausgeschriebenen städtebaulichen Architektur-Wettbewerbs „Südlicher Stadteingang“ zu treffen gehabt. Knapp 200 Architekten und Städteplaner hatten sich noch vor den Sommerferien für die Teilnahme an diesem Wettbewerb beworben, unter notarieller Aufsicht waren davon anonym 53 zur Mitwirkung an der 1. Phase, davon nun 15 besonders qualifizierte Planungsarbeiten für den anschließenden Wettbewerbsteil II, ausgewählt worden. Das Preisgericht unter dem Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer Baden-Württemberg Wolfgang Riehle hatte am Montag, 24. November 2008 die von den Architekten und Städteplanern konkretisierten Arbeiten auf Herz und Nieren geprüft und aus den 15 Besten die Preisträger ausgewählt. In den zurückliegenden Wochen hatten die Planungsbüros ihre Ideen und Vorstellungen für die historische Gammertinger Innenstadt weiter konkretisiert und in städtebaulicher, als auch in Hochbau-Hinsicht für das neue Wohnprojekt von Mariaberg e.V. weiter verfeinert. Der Beitrag von a360 Architekten und uns wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.OrtGammertingenAuftraggeberStadt Gammertingen, Mariaberg e.V.Jahr2008ThemaEntwicklung der Innenstadt Gammertingens und Neubau einer diakonischen EinrichtungLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Entwicklung der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für das WohnhausProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik Friedrich, Michael SchoenerAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360 Architekten

Skolkovo Gate Wohnungsbau vor den Toren Moskaus

Skolkovo Gate Wohnungsbau in Moskau Skolokovo Gate Luxus Wohnen. 1000 Wohnungen vor den Toren von Moskau. Die Ränder Moskaus entwickeln sich rasant. Insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus. Selbstverständlich gehören dazu große Siedlungen von luxoriösen Einfamilienhäusern mit großen Grundstücken. Aber insbesondere in der Nähe der Stadtgrenze, v.a. in Reichweite von Metro-Stationen, werden Luxus-Wohnungen noch in verdichteter Form angeboten. So auch in Skolkovo. Für ein Areal, unmittelbar an der Grenze zwischen Moskau und dem Moskauer Gebiet sollten 1.000 neue Wohnungen unterschiedlicher Größe in einem eigenständigen Quartier entstehen. Vollständig von einer 2-geschossigen Tiefgarage unterkellert, folgt die Bebauung der leicht ansteigenden Topografie und setzt auf einen Sockel mit sozialer und Versorgungsinfrastruktur Variationen von Wohntürmen. Der Clou des Entwurfes: trotz der enormen Dichte gelingt es, eine optimale Besonnungssituation für einen Großteil der Wohnungen zu erzielen. Die Grundstücksfläche betrug 3,5 ha. In den 160.000 qm Bruttogeschossfläche wurden die Nutzungen Wohnen ("Business Class"), ein Kindergarten, Einzelhandel und Sporteinrichtungen untergebracht. OrtMoskauAuftraggeberSyner, PragJahr2008Themastädtebaulicher Entwurf für ein Wohnquartier in MoskauLeistungenstädtebaulich-architektonisches Gutachten zur Errichtung von 1.000 Wohneinheiten am Rande Moskaus; Städtebaulicher Entwurf, Grundrissgestaltung und FreiraumplanungProjektpartner+aap associated architects and planners, MoskauAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt, +aap associated architects and planners

Ideen- und Realisierungswettbewerb in Altötting

Lücken schliessen – Stadthalle Altötting Der Neubau für das Bürger- und Veranstaltungszentrum setzt einen neuen ästhetischen und funktionalen Akzent in der Innenstadt von Altötting. Das vermeintlich rückseitig gelegene Bürger- und Veranstaltungszentrum stärkt die Verbindungsachse zum Panorama und erfüllt diese mit neuem Leben. Es setzt die bestehenden Strukturen fort und fügt die fragmentierten Stadtelemente zu einem geschlossenen Ensemble zusammen. Das Panorama erhält mit der vorgeschlagenen Neubebauung zur Maria-Ward-Straße eine klare bauliche Einfassung. Die Typologie der Neubebauung setzt die bestehenden Gebäudestrukturen fort. Es entsteht ein neuer Platz rund um das Panorama, der gemeinsam mit dem Raum vor dem Bürger- und Veranstaltungszentrum einen attraktiven öffentlichen Platz darstellt – für Fußgänger und Radfahrer, für Touristen und Gäste der Kulturveranstaltungen. Eine multifunktionale Fläche, die auch Raum für Veranstaltungen im Freien bietet. Städtebaulich fügt sich das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum in die Maßstäblichkeit seiner Umgebung ein. Seine Figur sucht Bezüge zur Umgebung und unterstützt die Verbindung zum Panorama. Es wendet sich einladend, aber unaufdringlich den Besuchern zu, die durch die neue Passage, aus der Innenstadt kommend, auf den Platz treten. Die Platzfläche wird vom Autoverkehr bewusst freigehalten (abgesehen vom Lieferverkehr für das Zentrum und von wendenden Reisebussen); Autos parken in der neuen Tiefgarage.Das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum ist ein lebendiges Haus, eine Bereicherung für das öffentliche Leben – innen wie außen, programmatisch wie ästhetisch. Ein ebenso klares wie vielschichtiges Bauwerk, das im Gebrauch vielfältige Möglichkeitsräume und Variationsmöglichkeiten eröffnet. Ein Haus voller Leben… Die Gliederung des Gebäudes folgt dabei einfachen Regeln: Das Gebäude durchzieht eine bauliche Fuge, die die östlich verlaufende Mauer fortführt und damit die wichtige Wegeverbindung in die Innenstadt auch innerhalb des Gebäudes fortsetzt. Über die Fuge wird auch im Haus die Erschließung organisiert. Die Fuge gliedert das Gebäude in einen öffentlichen, lichtdurchfluteten Fassadenbereich zur Platzseite hin nach Süden und den Funktionsbereich auf ihrer Nordseite. Der Fassadenbereich formuliert die Adresse des Zentrums. Sein bewegtes Fassadenspiel leitet einerseits in das Gebäude, macht seine inneren Funktionen nach außen ablesbar und verweist zugleich in seiner Gesamtorientierung auf das Panorama. Im Inneren finden sich in dieser Zone abwechlungsreiche Aufenthaltsräume und darüber hinaus die Seminar- und Probenräume, die sich auch für kleine Veranstaltungsräume (Kammerkonzerte) eignen. Der Funktionsbereich ist wiederum gut ablesebar in drei Teilbereiche aufgeteilt: der westliche Bauteil beherbergt die Bibliothek, im östlichen Teil liegt der teilbare Veranstaltungsaal. Zwischen Bibliothek und Veranstaltungssaal öffnet sich der dritte Teil: das Sommerfoyer, das flexibel für eigene Veranstaltungen, als erweitertes Foyer des Veranstaltungssaals oder sogar über das Eingangsfoyer des Zentrums bei Bedarf mit dem Platz verbunden und genutzt werden kann. Die Fassade setzt sich in ihrer Materialität von der Umgebung ab. Mit rot eingefärbtem Beton setzt sie mit einem interessanten Wechselspiel aus offener und geschlossener Fassade einen besonderen und ungewöhnlichen Akzent.OrtAltöttingAuftraggeberStadt AltöttingJahr2008ThemaNeubau eines Bürger- und Kulturzentrums mit städtebaulichem UmgriffLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Platzgestaltung in der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für die StadthalleProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik FriedrichAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis a360 Architekten, büro luchterhandt