Dialogverfahren Neubau ZLB

Bibliothek findet Stadt Ein neuer zentraler Standort für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) soll entstehen. Hierfür wird ein öffentliches Dialogverfahren zur städtebaulichen Machbarkeit durchgeführt. Ein neuer zentraler Standort für die ZLB Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte Öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie hatte im Jahr 2018 über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher und ist damit die am besten besuchte Kultureinrichtung Berlins. Sie ist gegenwärtig in der Stadt aufgeteilt auf zwei Publikumsstandorte und ein Außenmagazin – räumliche Bedingungen, die unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. An einem Standort vereint kann die ZLB ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in Berlin setzen und ihr volles Potential entfalten. Im Juni 2018 hat der Berliner Senat nach einer intensiven Prüfung unterschiedlicher Standorte entschieden, die ZLB am Blücherplatz zu errichten – ergänzend zu ihrem Gebäude der Amerika-Gedenkbibliothek. Eine innovative Bibliothek … Als Metropolenbibliothek soll die neue ZLB mit 38.000 qm Nutzfläche ein Ort der Informations- und Wissensvermittlung, vor allem aber ein identitätsstiftender, gemeinsamer Ort für die Berlinerinnen und Berliner sein und Vielfalt und Zusammenleben in der Metropole fördern. Mit ihrem Medien- und Dienstleistungsangebot, attraktiven Räumen, Begegnungs-, Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Gastronomie- und Veranstaltungsangeboten soll die ZLB zu einem Knotenpunkt für Kultur, Bildung, Chancengleichheit, Freizeitgestaltung und gesellschaftliches Engagement werden und internationale Ausstrahlung entfalten. … am Standort Blücherplatz Das Planungsgebiet liegt im Sanierungsgebiet „Südliche Friedrichstadt“. Es wird im Norden begrenzt vom Landwehrkanal, im Osten von der Zossener Straße, im Süden von der Blücherstraße und im Westen vom Blücherplatz. Prägend für das Areal um den Blücherplatz sind heute neben der denkmalgeschützten Amerika-Gedenkbibliothek die Grünanlage samt altem Baumbestand sowie wichtige Verkehrstrassen, die das Gebiet tangieren. Im Zuge der Entwicklung der ZLB am Blücherplatz geht es darum, einen neuen, hochwertigen Stadtraum für die Öffentlichkeit zu entwickeln – an diesem Ort findet Bibliothek Stadt, und Stadt findet Bibliothek.Die Machbarkeitsstudie ermittelt mögliche Varianten zur Umgestaltung des Ortes, die auf diese Fragen Antwort geben: WIE kann der Blücherplatz im Zuge der Neugestaltung zu einem angenehmen und attraktiven öffentlichen Ort für die Nachbarschaft und die Berliner Stadtgesellschaft werden? WIE kann das denkmalgeschützte Gebäude funktional eingebunden werden und im neuen Kontext zur Geltung kommen? WIE können die Gebäude der künftigen ZLB eine Verbindung mit der bestehenden Umgebung bilden und den Gesamtraum zur einladenden Adresse für die Öffentlichkeit bilden? WELCHE Kriterien zur Höhe und Anordnung der neuen Gebäude sollten beachtet werden? WELCHE Anforderungen und Möglichkeiten für den Rad- und Fußverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr und das Parken sollten im Gesamtkonzept bedacht werden? Gemeinsam Stadt entwickeln! – Städtebau im Dialog Diesen Fragen wird sich in den kommenden Monaten ein Team von Expertinnen und Experten aus Architektur, Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur stellen und unterschiedliche städtebauliche Lösungen (aber noch keine Architektur!) entwerfen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Dialog mit dem Planungsteam und anderen Interessierten an den besten Lösungsansätzen für die ZLB am Blücherplatz zu arbeiten. WAS könnte das Beste für die Nachbarschaften und die Stadt sein, und was wäre nicht so positiv? WORAUF ist unbedingt bei der Planung zu achten? WELCHE Vorbilder aus anderen Städten können eine gute Anregung für den Blücherplatz geben? Ihre Anregungen und Ideen sind uns wichtig! Termine 23.09.2019 Stadtspaziergänge 23.09.2019 Auftaktveranstaltung 25.10.2019 Erste Informationsveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 26.10.2019 Erste Planungswerkstatt (11:00-15:00 Uhr, FORUM Factory) 18.11.2019 Zweite Informationsveranstaltung (17:00-20:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 21.11.2019 Zweite Planungswerkstatt (17:00-21:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 17.01.2020 Abschlussveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin)OrtBerlinAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen BerlinJahr2019-2020ThemaNeubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, öffentliches Dialogverfahren mit PlanungswerkstättenVerfahrenöffentliches Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz"Leistungenkomplettes Verfahrensmanagement mit öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen und PlanungswerkstättenAnsprechpartner Lion Günther Leonie Hinzen Simone Jentsch Bildnachweis © Werner Huthmacher, Berlin Links Link zur ZLB Link zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin Downloads Ankündigungsplakat Auftaktveranstaltung

Willy-Brandt-Straße 69

Neubau Willy-Brandt-Straße 69 In zentraler Lage zwischen Alt- und Speicherstadt und in direkter Nähe zum denkmalgeschütztem Mahnmal St. Nikolai, wird ein Gebäude entwickelt, das den modernen Ansprüchen des Raums und seiner Umgebung gerecht werden soll. Die Bebauung entlang der Willy-Brandt-Straße ist seit einigen Jahren einem intensiven Modernisierungsprozess unterworfen. Auch dieser sich tief in die Hamburger Innenstadt einschneidende Straßenraum rückt zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn es um die Frage geht, wie dieser vom Autoverkehr dominierte Raum wieder stärker zum Teil eines urbanen, attraktiven Stadtgefüges werden kann – insbesondere zwischen Altstadt und Speicherstadt bzw. HafenCity. Der Bereich rund um das denkmalgeschützte Mahnmal St. Nikolai und den Hopfenmarkt ist für diese verknüpfende Wirkung und eine signifikante Stadtreparatur autogerechter Stadtstrukturen aus der Nachkriegszeit von besonderem Interesse. Dem Grundstück des 1956 erbauten Bürogebäudes in der Willy-Brandt-Straße 69 in Hamburg mit dem heutigen Sitz der Holcim GmbH kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu, wirkt es doch wie ein Scharnier zwischen einer von der Altstadt über den Cremon zur Speicherstadt zur historischen Deichstraße verlaufenden Achse und der von Westen nach Osten laufenden Willy-Brandt-Straße.Der Bestandsbau auf diesem Grundstück soll nunmehr einem Neubau weichen, der genau der städtebaulichen Bedeutung dieses Scharniers in herausragender Weise gerecht wird. Die Eigentümerin, die QUEST Investment Partners, hat das Gebäude 2017 erworben und plant den Standort nachhaltig zu entwickeln. Dank seiner zentralen Lage bietet sich der Standort für ein innovatives und publikumsnahes Nutzungskonzept an. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, eine dem Ort angemessene hochwertige Architektur mit einem spezifischen Nutzungskonzept für Büro, Gewerbe und Gastronomie zu finden. Dabei geht es weniger um die Erfüllung eines vorgegebenen Raumprogramms als um die planerische Erarbeitung eines aus Architektur und Städtebau heraus entwickelten integrierten Gebäudekonzepts mit hochwertig geplanten Nutzungsbausteinen und einem unverwechselbaren Raumgefüge für die Nutzer.OrtHamburgAuftraggeberQUEST Investment Partners GmbHJahr2019ThemaEntwicklung eines innovativen Bürogebäudes an der Willy-Brandt-Straße 69 VerfahrenEingeladener, kooperativer hochbaulicher Wettbewerb Leistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartnerinnen Jana Böttger Josephine Jordan Bildrechte büro luchterhandt

Neue Mitte Tempelhof

Neue Mitte Tempelhof Städtebaulich kooperatives Werkstattverfahren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Entlang des belebten Tempelhofer Damms und der Götzstraße sowie umgeben von denkmalgeschützten Parkanlagen bilden der alte Dorfkern, das Rathaus Tempelhof, die Zentralbibliothek des Bezirks, das Stadtbad, die Polizei, Vereine, Kleingärten, mehrere Schulen und soziale Einrichtungen das administrative und historische Tempelhofer Zentrum. Diese Kombination macht den besonderen Charakter des Gebiets aus. Allerdings ist das Zentrum in die Jahre gekommen: sanierungsbedürftige öffentliche Gebäude aus den 1960er und 1970er Jahren, fehlender Wohnraum, untergenutzte Freiräume, kaum Angebote für Kunst und Kultur und der verkehrsbelastete Tempelhofer Damm rufen Handlungsbedarf hervor. Nun bietet sich die Chance, durch die Verlagerung der öffentlichen Gebäude und die Zusammenführung von Angeboten und Nutzungsprogrammen das Zentrum städtebaulich neu zu ordnen, räumlich besser zu fassen und dabei Platz für ein neues Quartier mit modernem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Durch eine Verlagerung der öffentlichen Einrichtungen können auf den freigewordenen Flächen ca. 500 neue Wohnungen errichtet werden.Das Verfahren Die Aktivierung der „Neuen Mitte Tempelhof“ wird im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Durch ein dialogorientiertes Verfahren soll der Mitwirkung bzw. Information von lokalen Akteuren, der Nachbarschaft und Öffentlichkeit auch bei der Ent- wicklung des städtebaulichen Konzepts Rechnung getragen werden. Ziel des kooperativen Werkstattverfahrens ist es, ein städtebauliches–freiraumplanerisches Gesamtkonzept zu entwickeln. In einem dialogorientierten Werkstatt-verfahren entwickeln vier parallel arbeitende Planungsteams unterschiedliche Ansätze. Neben der Einbindung von Öffentlichkeit und lokalen Akteuren wird die Arbeit der Teams durch ein Beratungsgremium aus Fach- und Sachobergutachtern begleitet, das am Ende des Verfahrens ein oder mehrere Konzepte als konkrete Planungsgrundlage für die weitere Umsetzung auswählt. Weitere Informationen unter: https://www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof/.OrtBerlin, Bezirk Tempelhof-SchönebergAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und WohnenBerlinJahr2019ThemaStädtebaulich-freiraumplanerischer EntwurfVerfahrenKooperatives Werkstattverfahren im Sinne einer Parallelbeauftragung von vier PlanungsteamsLeistungenKomplette Verfahrensbetreuung und ProzesssteuerungAnsprechpartner Karolin Kaiser Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Links Link zur Ausschreibung Link zur Aufgabenstellung

Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an!
Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen …

Städtebauliches und Architektonisches Konzeptfindungsverfahren – Wohnen – und was noch?

Wohnen - und was noch? Städtebauliches und architektonisches Konzeptfindungsverfahren zur Weiterentwicklung der genossenschaftlichen Siedlungsbestände der 1950er bis 1970er Jahre in Hamburg In den 1950er und 1970er Jahren bestand ein hoher Druck auf den Hamburger Wohnungsmarkt, der zum einen durch die im Krieg zerstörten Wohnungen entstand, darüber hinaus aber auch durch eine hohe Anzahl von Zuzügen in die Stadt verstärkt wurde. Dadurch bedingt entfalteten auch die genossen-schaftlichen Wohnungsbauunternehmen eine rege Bautätigkeit, wobei sie sich am städtebaulichen Leitbild des jeweiligen Jahrzehnts orientierten – vom Strukturkonzept der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ der 1950er Jahre bis hin zum Leitbild „Urbanität durch Dichte“ der 1970er Jahre. Heute steht Hamburg durch starkes Wachstum erneut vor großen Herausforderungen: Bezahlbarer Wohnraum und leistungsfähige Infrastruktur müssen Schritt halten. Zugleich sollen kurze Wege erhalten bleiben und unnötiger Flächenverbrauch vermieden werden. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, bevorzugt im Siedlungsbestand nach Entwicklungsmöglichkeiten zu suchen. Die Siedlungen der 1950er bis 1970er Jahre bieten sich hierfür in besonderer Weise an. Ziel des Verfahrens war es, in enger Zusammenarbeit mit acht Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften und einer Stiftung Ideen zur Weiterentwicklung für insgesamt 14 Hamburger Siedlungen aus diesen Jahrzehnten zu entwickeln. Gesucht wurden innovative Lösungsansätze, um eine Diskussion über mögliche Entwicklungsstrategien zu eröffnen, die auf andere vergleichbare Gebiete übertragbar sind und einen Beitrag zur gesamtstädtischen Entwicklung leisten können.Für jeweils eine zugewiesene Fläche/Siedlung sollten von jeweils drei Büros Ideen und Konzepte generiert werden, die zum einen eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Siedlungsbestandes ermöglichen und zum anderen bestehende Schwächen oder städtebauliche Mängel zum Wohle der Wohnbevölkerung abmindern. Die Idee sollte visuell und verbal überzeugend und klar dargestellt werden. Zur Bewertung und Diskussion der Arbeiten wurde eine internationale und hochkarätig besetzte Jury eingeladen. Am 3. und 4. Juni fanden die Endpräsentationen des städtebaulichen und architektonischen Konzept-findungsverfahrens „Wohnen und was noch?“ in Hamburg im Erste Liebe Studio im Oberhafen statt. Zu jeweils sieben Siedlungen präsentierten die teilnehmenden Büros an beiden Tagen die Ergebnisse ihrer Studien in Anwesenheit des Gremiums, Vertreter der Bezirksämter und Genossenschaften/Stiftung sowie den anderen Teilnehmenden. Im Anschluss an die Präsentationen wurden die Arbeiten durch das Gremium intensiv diskutiert und besonders gute Ansätze und Entwürfe hervorgehoben.OrtHamburgAuftraggeberAcht genossenschaftliche Wohnungsbauunternehmen une eine Stiftung in Zusammenarbeit mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, und den Bezirksämtern Hamburg Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Harburg, Mitte, Nord und WandsbekJahr2019ThemaStegreif für die Weiterentwicklung der genossenschaftlichen Siedlungsbestände der 1950er bis 1970er JahreVerfahrenKonzeptfindungsverfahren/StudieLeistungenKomplettes VerfahrensmanagementAnsprechpartner Katharina Trocha Isabel Sagasser Bildnachweis Neue Heimat, Hamburgerisches Architekturarchiv Downloads Aufgabenstellung

Otto Linne Preis 2019 / Otto Linne Award 2019

Otto Linne Preis 2019 / Otto Linne Award 2019 WANDSE, WO BIST DU? Internationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen der Fachgebiete Landschaftsarchitektur/ Landschaftsplanung in Zusammenarbeit mit weiteren Disziplinen Der Otto Linne Preis ermöglicht Studierenden und jungen Absolventen sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Der Grundhaltung Otto Linnes folgend sind die Teilnehmenden dazu aufgerufen, eine bewusst offen gehaltene Aufgabenstellung zu bearbeiten. Neu ist das maßstabsübergreifende Denken, das Große in Verbindung mit Kleinem zu sehen. Auf die Auseinandersetzung mit einer Gesamtstrategie im üblichen Wettbewerbsverfahren folgt die Konkretisierung der Projektidee in einer Sommerwerkstatt vor Ort. Für den Wandse Grünzug in Hamburg ist prozesshaftes Denken gefragt, dass seinen Höhepunkt in der Umsetzung eines Prototyps findet. Sommerwerkstatt mit Interventionen vor Ort Ab dem 25.09.2019 werden die Preisträger*innen im Rahmen einer Vor Ort-Werkstatt im Wandse Grünzug ihre preiswürdigen Ideen mit Unterstützung durch das Fachgebiet Architektur und Landschaft der HafenCity Universität Hamburg temporär umsetzen. Mit dabei sind Studenten, die mit ihrer Installation eines temporären Regenwasserbads die Zugänglichkeit des Wassers und das Baden im öffentlichen Raum thematisieren werden. Eine Preisträgerin hat ein ausgeklügeltes und pfiffiges Fragenquartet entwickelt, das Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglichen soll, sich ihre Wandse nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Andere werden eine atmosphärische Lichtinstallation in einer unwirtlichen Unterführung umsetzen, um aus einem trennenden Raum eine neue, attraktive Verbindung entlang der Wandse zu schaffen. Am Freitag, den 27. September 2019 findet ab 17 Uhr die Preisverleihung im Bürgersaal des Bezirksamt Wandsbek statt. Details zur Preisverleihung und den Interventionen vor Ort entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer. WHERE ARE YOU, WANDSE? International competition of ideas for students and young graduates in the fields of landscape architecture and landscape planning in cooperation with other disciplines The Otto Linne Award enables students and young graduates to address current topics and challenges in the field of landscape architecture. The award, conferred in honour of Hamburg’s first garden director Otto Linne (1869 - 1937), promotes the professional development of young planners and recognizes outstanding achievements in the field of urban landscape architecture. Following the fundamental stance of Otto Linne, participants are called upon to work on a task that has been deliberately kept unrestricted. What is new is the cross-scale thinking, in order to see the big picture in connection with the small. Following examination of an overall strategy in the customary competition procedure, the project idea is given concrete form within the scope of a summer workshop on location. For the Wandse greenway in Hamburg, process-oriented thinking is required that then culminates in implementation of a prototype. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Umwelt und EnergieNeuenfelder Straße 1921109 HamburgJahr2019ThemaEine Hamburger Landschaftsachse entwickelnVerfahrenInternationaler IdeenwettbewerbLeistungenWettbewerbsbetreuungBegleitung der Sommerwerkstatt im SeptemberProjektpartnerKarolin Kaiser, Daniel Luchterhandt, Nils Polzin Ansprechpartner Projektteam Otto Linne Preis Bildnachweis Luftbild, Quelle: Stadt Hamburg Links Link zum Otto Linne Preis 2016 Geführte Touren im Rahmen des Architektursommer 2019 Geführte Touren Downloads Auslobungsbroschüre (deutsch) Competition brief (english) Rückfragenprotokoll (deutsch) Minutes of the colloquium (english) Protokoll der Jurysitzung Einladung Sommerwerkstatt und Preisverleihung Dokumentation

Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof!
In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, …

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

IBA Dratelnstraße

Wohnen für alle mitten in Wilhelmsburg In einem kooperativen, städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem Beteiligungsprozess für den Betrachtungsraum Dratelnstraße wurde der Entwurf des Architekturbüros DeZwarteHond aus Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Hamburg mit dem ersten Preis prämiert. Die größte bewohnte Flussinsel Europas mit ihren Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie der Harburger Binnenhafen waren bis 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung Hamburg (im Folgenden auch IBA Hamburg 2006-2013), die seit 2006 das Gesicht dieser Gebiete verändert hat. Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb "Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg" für das Wettbewerbsgebiet und den Betrachtungsraum Dratelnstraße ist der erste wesentliche Schritt zur Entwicklung der Achse zwischen Inselpark und dem Ernst-August Kanal. Ziel ist es dabei, optimale Voraussetzungen für ein ebenso unverwechselbares, inklusionsfreundliches und barrierefreies, offenes, gemischtes wie wirtschaftliches Quartier zu schaffen, das an Wilhelmsburg Mitte anknüpft. Hier soll mit attraktiven Nutzungsangeboten von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Sporteinrichtungen eine Nachbarschaft entstehen, die für Menschen verschiedener sozialer und ethnischer Hintergründe zur Heimat wird.Gegenstand des Wettbewerbs war es daher, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer individuellen Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft im Herzen der Insel aufwartet, dabei die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts produktiv verarbeitet und sich in zwei Phasen umsetzen lässt. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: DeZwarteHond, Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis: Polyform Arkitekter, Kopenhagen 3. Preis: eins:eins Architekten, Hamburg mit HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2015Themastädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb zur Entwicklung eines Stadtraumes in WilhelmsburgVerfahrenKooperativer, städtebaulich-freiraumplanerischer Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem BeteiligungsprozessLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis IBA Hamburg GmbH DeZwarteHond, Rotterdam/Köln RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg

Huckepackbahnhof Rothenburgsort

Die Speicherstadt des 21. Jahrhunderts Das Berliner Büro HENN Architekten entwickelt den Masterplan für ein zukunftsfähiges Gewerbegebiet. Das ca. 11 ha große Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs Rothenburgsort diente bis in die 1990er Jahre der Verladung von Lkw auf Güterzüge und soll einer neuen gewerblichen Nutzung zugeführt werden. In einem kooperativen Workshopverfahren soll für den so genannten Huckepackbahnhof ein städtebaulliches Konzept entwickelt werden. Ziel des städtebaulichen Verfahrens ist es, ein einprägsames Leitbild und eine prägnante wie robuste städtebauliche Ordnung für die Entwicklung und Realisierung des Huckepackbahnhofs aufzuzeigen, welche durch konkrete Planungen und realisierte Beispiele hinterlegt ist und für die innere und äußere Kommunikation klare Bilder und Visionen aufzeigt. Aufgrund der exponierten, innenstadtnahen Lage wird ein besonders innovatives, umsetzungsfähiges und nachhaltiges Konzept für verdichtete und stapelbare Gewerbetypologien gesucht, welches durch seine städtebauliche Konfiguration und qualitätsvolle Freiräume ein robustes Gesamtbild von starker, urbaner Identität erzeugt. Der neue Standort des Opernfundus‘ im Nordosten des Gebietes und der in Nord-Süd-Richtung verlaufende übergeordnete Alster-Elbe-Grünzug sind dabei ebenso in das bauliche und freiräumliche Konzept zu integrieren.Für die Bearbeitung der oben beschriebenen Aufgabe wurden drei Architekturbüros angefragt, die in zwei Bearbeitungsphasen Lösungen der Aufgabe erarbeitet haben. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden den drei Architekturbüros von Seiten der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, des Bezirksamtes Hamburg-Mitte und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wünschenswerte Entwicklungen aufgezeigt und im Plenum diskutiert. In einem weiteren Workshop stellten die drei Architekturbüros auf Grundlage der oben erläuterten Aufgabenstellung einem Fachgremium mit Vertretern aus Verwaltung, Architektenschaft, Wirtschaft und Politik ihre Konzepte vor. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2014ThemaStädtebauliche Entwicklung eines städtischen GewerbegebietsVerfahrenKooperatives Workshopverfahren zur städtebaulichenQualifizierung mit hochbaulichem AnteilLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Anna-Lena Homann Bildnachweis Henn GmbH

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad

Flächenrevitalisierung in Kaliningrad Konferenz zur Revitalisierung von Industriebrachen in Kaliningrad. Die Stadtregionen der Russischen Föderation erleben gegenwärtig einen raschen wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel und sehen sich einer dynamischen Flächenentwicklung ausgesetzt. Damit gewinnt die Revitalisierung kontaminierter, zuvor industriell genutzter Standorten an Bedeutung. Für Städte wie Moskau, St. Petersburg oder auch Kaliningrad sind damit große Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt seit vielen Jahren über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Altlastensanierung und Flächenrevitalisierung. In den Jahren 2005-2008 wurden aus diesen Erfahrungen im Rahmen des Projekts „Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg“ (REVVIN) eine Methodik mit Technologie-Finder zur Altlastensanierung entwickelt. Daran anknüpfend führen die Freie und Hansestadt Hamburg und die Stadt Kaliningrad gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein Know-how-Transferprojekt durch, bei dem die REVVIN-Methodik auch in Kaliningrad seine Anwendung finden soll. Beispielort ist eine stillgelegte Zellstofffabrik aus dem Jahr 1895 samt ihrer benachbart liegenden Deponie, östlich der Innenstadt am Pregel gelegen. Im Rahmen einer Abschlusskonferenz am 25. Oktober 2012 wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich des Flächenrecyclings in Russland und Deutschland vorgestellt. Am Beispiel der ehemaligen Zellstofffabrik wurde der REVVIN-Leitfaden und seine Anwendung am konkreten Fall mit Empfehlungen für Erkundung, Untersuchung und Sanierung erläutert. Welche Chancen für die Stadtenwicklung Kaliningrads an diesem Standort bestehen, zeigten erste Konzeptideen für seine Umnutzung. Weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/revvin/4096366/kaliningrad-ziele/.OrtKaliningradAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013ThemaBegleitung eines Know-how-Transferprojekts zwischen Hamburg und KaliningradLeistungenKonzeption, Organisation und Durchführung der Konferenz; Dokumentation des Projektes Flächenrevitalisierung KaliningradAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

St. Petersburg Laboratorium

St. Petersburg Laboratorium Das “St. Petersburg Laboratorium” gibt Einblicke in historische und aktuelle Veränderungen im Stadtgefüge, es bietet Raum, sich mit den aktuellen und künftigen Entwicklungen auseinanderzusetzen und neue Visionen für St. Petersburg zu entwerfen! Thema des Laboratoriums Welche historischen Leitbilder haben die Stadt zu jenem Mythos werden lassen, der Bewohner wie Touristen stets aufs Neue fasziniert? Welche Herausforderungen kommen auf die Stadtentwicklung zu, mit welchen Visionen geht man nach einem radikalen Systemwechsel 1991 in das 21. Jahrhundert? Das Thema der Entwurfswerkstatt war "Der Hamburger Platz in St. Petersburg – Strategien für eine (temporäre) Umgestaltung". Ziel des Workshops war es, realisierbare Konzepte für eine architektonische, freiraumplanerische, künstlerische Bespielung eines Platzes in einer St. Petersburger Schlafstadt zu erarbeiten. Büros aus Deutschland und Russland entwickelten Ideen, wie – zumindest temporär, in der Wirkung aber dauerhaft – Hamburg an diesem Ort würdig repräsentiert werden könnte. Teilnehmer: - Absolventen der Universität für Architektur und Bauwesen, St. Petersburg - +aap architects and planners, Moskau - Ludi Architects, St. Petersburg - Büro ITR, St. Petersburg - SUAR:T, St. Petersburg - eins:eins architekten, Hamburg - Walter Gebhardt | Architekt, Hamburg - Pysall Ruge Architekten, Berlin - Stefan Scholz Architekten, Hamburg/Moskau OrtHamburgJahr2009ThemaEntwurfswerkstatt mit anschließender Ausstellung und Dokumentation der ErgebnisseLeistungenOrganisation und Durchführung eines Werkstattverfahrens, Planung und Organisation einer Ausstellung, PublikationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna Adasinskaya Irina Maximovich Alexander Reznik Bildnachweis büro luchterhandt