Otto Linne Preis 2019

Otto Linne Preis 2019


  • Internationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen*innen der Fachgebiete Landschaftsarchitektur/Landschaftsplanung in Zusammenarbeit mit weiteren Disziplinen


    Der Otto Linne Preis ermöglicht Studierenden und jungen Absolventen*innen sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 – 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planern*innen und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur.

    Der Grundhaltung Otto Linnes folgend sind die Teilnehmenden dazu aufgerufen, eine bewusst offen gehaltene Aufgabenstellung zu bearbeiten.

    Neu ist das maßstabsübergreifende Denken, das Große in Verbindung mit Kleinem zu sehen. Auf die Auseinandersetzung mit einer Gesamtstrategie im üblichen Wettbewerbsverfahren folgt die Konkretisierung der Projektidee in einer Sommerwerkstatt vor Ort. Für den Wandse Grünzug in Hamburg ist prozesshaftes Denken gefragt, dass seinen Höhepunkt in der Umsetzung eines Prototyps findet.

    Teilnahmeberechtigung
    Zugelassen sind Landschaftsarchitekten*innen, sowie Studierende der Landschaftsarchitektur bis 40 Jahre. Andere Fakultäten sind zugelassen, wenn an der Hochschule ein Lehrstuhl Landschaftsarchitektur/Landschaftsplanung/Freiraumplanung eingerichtet ist (Nachweis über Betreuung durch Professor*in erforderlich). Es ist ausdrücklich gewollt, dass die Teilnehmenden in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten (beispielsweise mit Stadt-/Verkehrsplanern*innen, Architekten*innen, Ökonomen*innen, Designern*innen, etc. – Nachweis ist auch hier zu erbringen). Die Wettbewerbsaufgabe eignet sich sehr gut als Semesterarbeit oder Studienprojekt. Alle Interessierten müssen sich für die Teilnahme am Wettbewerb online unter www.luchterhandt.de registrieren (kostenlos).

  • Leistungen
    Die Teilnehmenden sind aufgerufen, über die gewöhnliche Erarbeitung von Plänen und Modellen hinaus weitere Ausdrucksmittel von Comic, Storyboard über Zeitung und Film bis zur Kunstinstallation einzusetzen. Großer Wert wird auf den nachvollziehbaren Zusammenhang von Inhalt und Form gelegt, d.h. das Medium sollte thematisch passend gewählt werden. Die Arbeiten müssen im Rahmen einer Jurysitzung präsentierbar und bewertbar sein. Alle Teilnehmenden müssen die Kerninhalte ihrer Arbeit, sofern sie andere Medien als Pläne einsetzen, zudem auf einem Blatt (DIN A0-Hochformat) zusammenfassend darstellen.

    Termine 2019
    Januar: Beginn der Registrierung, Bereitstellung der Unterlagen
    März: Kolloquium
    Juli:
    Abgabe Wettbewerbsarbeiten
    August:
    Jurysitzung
    September:
    Sommerwerkstatt für Preisträger*innen und Preisverleihung

    anschließend Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

    Preise
    Preisgeld plus Reise nach Hamburg und Realisierung der Idee
    1.Preis: 5.000 Euro,
    2.Preis: 3.000 Euro,
    3.Preis: 2.000 Euro,
    2 Ankäufe: 2.000 Euro

  • Ort

    Hamburg

  • Auftraggeber

    Behörde für Umwelt und Energie
    Neuenfelder Straße 19
    21109 Hamburg

  • Jahr

    2019

  • Thema

    Eine Hamburger Landschaftsachse entwickeln

  • Verfahren

    Internationaler Ideenwettbewerb

  • Leistungen

    Wettbewerbsbetreuung
    Begleitung der Sommerwerkstatt im September

  • Projektpartner

    Karolin Kaiser, Daniel Luchterhandt, Nils Polzin