Neubau eines Präventionszentrums der BGW und VBG

Neubau eines Präventionszentrums für die BGW und VBG in der HafenCity in Hamburg Nichtoffener, zweiphasigen hochbaulichen Planungswettbewerb im Rahmen der VgV für ein Bauvorhaben zur Errichtung eines Präventionszentrums für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) am Standort Hamburg Die Auftraggeberinnen und Wettbewerbsausloberinnen VBG und BGW haben als Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen ihres gesetzlichen Präventionsauftrages zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, für die Aus-und Fortbildung zu Themen des Arbeitsschutzes Sorge zu tragen.Für den Hauptsitz der Ausloberinnen in Hamburg in der HafenCity (Baufeld 121) wurde ein Wettbewerb für den Neubau eines Präventionszentrums mit: 1. Qualifizierungsbetrieb (ca. 4 200 m² BGF), 2. Übernachtungsbetrieb (ca. 9 800 m² BGF), 3. Verpflegungsbetrieb / Gesundheit (ca. 2 600 m² BGF) 4. Präventionsbetrieb – sonstige Präventionsleistungen (ca. 6 200 m² BGF), 5. Bürobetrieb VBG (ca. 4 200 m² BGF) sowie, 6. Technik / Treppenhäuser / Tiefgarage (ca. 12 000 m² BGF) durchgeführt. Den Wettbewerb gewann nach anschließendem Verhandlungsverfahren das Büro Auer Weber aus München.OrtHamburgAuftraggeberBerufsgenossenschaften VBG und BGW, HamburgJahr2016-2017ThemaNeubau eines PräventionszentrumsVerfahrenzweiphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb im Rahmen der VgVLeistungenkomplettes WettbewerbsmanagementAnsprechpartner David Senger Jana Latus Bildnachweis Auer Weber, München Downloads

Bildungshaus Norderstedt

Das Bildungshaus Norderstedt entsteht! Die Stadt Norderstedt plant ein gemeinsames Bildungshaus für die Stadtbücherei, die Volkshochschule und das Stadtarchiv im Ortsteil Garstedt-Zentrum. Gegenstand des offenen, zweiphasigen, hochbaulich-landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil ist die Planung des Bildungshauses Norderstedt sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Standorts im Kontext seiner Umgebung. Unter Berücksichtigung aktueller Zukunftsstudien und Trends soll auf ca. 5.550 qm Bruttogrundfläche ein innovatives Bildungsangebot für die gesamte Norderstedter Bevölkerung geschaffen werden. Die Angebote der Einrichtungen sollen so miteinander verschmelzen, dass für die Besucherinnen und Besucher daraus maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote erwachsen.Nicht die Einzigartigkeit einer jeden Institution soll hervorstechen, sondern es soll ein inspirierendes, aktivierendes Lernangebot für alle Menschen entstehen, ein Ort öffentlichen Lebens, ein Bildungsort im besten Sinne, auch ein Treffpunkt für die Nachbarschaften sowie ein Ort der Kultur – in Garstedt, aber mit Wirkung für die gesamte Stadt. Zusammen mit der Aufwertung des Adenauerplatzes soll das Gebäude einen wichtigen städtebaulichen Akzent an der Europaallee setzen und ein offenes funktionales Bindeglied zwischen Park und Europaallee mit einer publikumswirksamen, in den Stadtraum hineinwirkenden Erdgeschosszone, bilden. Darüber hinaus ist die freiraumplanerische Gestaltung des Adenauerplatzes und Teilen des Grünzugs/Willy-Brandt-Park Bestandteil des Wettbewerbs. Der städtebauliche Ideenteil umfasst einen Wohnungsneubau mit ca. 4.500 qm Bruttogrundfläche. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an norderstedt@luchterhandt.de. OrtNorderstedtAuftraggeberStadt NorderstedtJahr2016 - 2018ThemaEntwurf für den Neubau eines Bildungshauses auf städtebaulicher und architektonischer Ebene sowie Planung des umliegenden FreiraumsVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auslobung Bildungshaus

Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Überplanung Hammer Landstraße/Horner Landstraße

Schritt für Schritt zur neuen Landstraße Verhandlungsverfahren für Ingenieurleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen. Der Planungsabschnitt Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg ist eine parallel zur Bundesstraße 5 verlaufende Verkehrsverbindung. Die im Berufsverkehr stark frequentierte Straße wurde im Bereich der Hammer Landstraße im Norden von einem Grünstreifen mit altem Baumbestand gesäumt. Im Süden grenzten unmittelbar zur Straße hin orientierte Geschosswohnungsbauten an den Straßenraum an. Im Bereich Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg grenzten größtenteils beidseitig Geschosswohnungsbauten an die Straße. Die Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg sollte auf einem ca. 3,3 km langen Streckenabschnitt überplant und saniert werden. In diesem Straßenzug waren die Radverkehrsanlagen untermaßig und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Zudem befanden sich die bestehenden Radwege sowie die Gehwege und die Fahrbahn in einem schlechten Zustand. Ziel der Maßnahme war die Überplanung des gesamten Straßenquerschnittes und die Herstellung PLAST-gerechter Radverkehrsanlagen sowie die Anlage von barrierefreien Gehwegen möglichst unter Beibehaltung einer vierspurigen Fahrbahn mit einem reduzierten Fahrbahnquerschnitt. Der ruhende Verkehr war wie bisher im Straßenraum zu integrieren. Es war zu prüfen, an welchen Stellen die Straße grundsaniert (grundinstandgesetzt) werden musste und wo eine oberflächliche Erneuerung (Decke und Bindeschicht) vorgenommen werden muss. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Jahr2016ThemaÜberplanung des Straßenraumes Hammer Landstraße/Horner Landstraße bis Schiffbeker WegVerfahrenIngenieurleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1-2 für den gesamten Planungsraum sowie Lph 3-6 in vier Bauabschnitten gem. § 47 HOAI 2013 sowie Besondere LeistungenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau Forschungszentrum und Seminargebäude der Philipps-Universität Marburg am Pilgrimstein

Moderne Räume für Lehre und Forschung und ein zeitgerechtes Archiv Der offene hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb ist entschieden. Das junge Berline Büro dichter konnte sich in dem offenen, einphasigen Wettbewerb durchsetzen. Im Rahmen des Programms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen plant die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK). Parallel zum Forschungsbauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft soll zudem ein Seminargebäude, finanziert durch die dritte Phase des Hochschulpakt 2020-Invest Programms, errichtet werden. Beide Neubauten sollen auf dem innerstädtischen Campus Firmanei der Geistes- und Sozialwissenschaften am Fuß der Marburger Oberstadt auf jeweils eigenem Grundstück gebaut werden. Teil dieses Campus’ ist auch das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, welches kurz vor der Fertigstellung steht. Grundlage dieser Campusentwicklung ist das Ergebnis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs aus dem Jahr 2008. Die besondere Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe besteht darin, die Einzelgebäude des DDK und des Seminargebäudes erkennbar zu machen und sie zugleich städtebaulich zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen. Der Neubau des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas ist in die Konzeption einzubeziehen und der Qualität des Außenraums kommt bei der Campusentwicklung – auch wegen der besonderen topografischen Situation – besondere Bedeutung zu. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst drei Aufgabenteile: 1. Das Forschungszentrum Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) gehört zu den weltweit größten und einflussreichsten Zentren der kunsthistorischen Dokumentation und Wissensforschung und ist mit seiner Fokussierung auf die Fotografie in analoger und digitaler Form in Deutschland einzigartig. Im Rahmen des Wettbewerbs soll insbesondere die Fassadengestaltung sinnfällig die Besonderheiten der Nutzung nach außen tragen und ihren Beitrag zur Belebung und zur Adressbildung des Ortes leisten. 2. Das an diesem Standort vorgesehene Seminargebäude soll dem steigenden Bedarf an großen Seminarräumen, der aus stetig ansteigenden Studierendenzahlen resultiert, Rechnung tragen. In dem Neubau sind acht Seminarräume in drei unterschiedlichen Größen für 60 bis 100 Personen geplant. Alle Räume werden mit losem Mobiliar in Form von Tischen und Stühlen und den heute üblichen technischen Geräten ausgestattet, um die größtmögliche Flexibilität für den Lehrunterricht zu ermöglichen. 3. Ferner ist die Entwicklung des Außenraums wichtiger Entwurfsbestandteil. Hierzu werden Lösungsvorschläge erwartet, die überzeugend den Standort in den öffentlichen Raum (Pilgrimstein, Botanischer Garten, Vorplatz Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas) einbinden. OrtMarburgAuftraggeberLand Hessen - vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden, Herrn Staatsminister Boris Rhein, Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Katharina Krause, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Thomas Platte in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen, vertreten durch Herrn Staatsminister Dr. Thomas SchäferJahr2016ThemaNeubau eines Archivgebäudes für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgesichte gemeinsam mit dem Bau eines neuen Seminargebäudes für die Philipps-Universität Marburg inklusive der freiraumplanerischen Gestaltung des neuen Außenraums und insbesondere des Anschlusses an den angrenzenden Alten Botanischen GartenVerfahrenoffener einphasiger hochbaulich-freiraumplanerischerRealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Tanja Jauernig Bildnachweis büro luchterhandt dichter

CreativeBlocks – Baakenhafen Baufeld 82a/b

Eine vielfältige Mischung kreativer Wohn- und Arbeitsformen Mit den „CreativeBlocks“, die von der Garbe Immobilien-Projekte GmbH zusammen mit der Baugemeinschaft Halbinsulaner entwickelt werden, wird das Quartier Baakenhafen um eine mannigfaltige Mischung an kreativen Wohn- und Arbeitsformen bereichert. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf von gestalterisch und funktional außerordentlich qualitätvollen und ökonomisch effizienten Gebäuden mit einem komplexen Nutzungsgefüge aus Gewerbe und Wohnen. Gewünscht war ein außerordentlich bunt gemischter Stadtblock aus vielfältigen Wohnangeboten, mit vielen kreativen Arbeitsstätten und hochwertigen Angeboten für ein qualitätsorientiertes, anspruchsvolles Publikum an Versmannstraße, Versmannkai und Gerda-Gmelin-Platz. Im Zusammenhang des für die Neubebauung zum Hochwasserschutz erforderlichen Warftsockels sollten die Teilnehmenden ebenfalls Aussagen zur Nutzung der Warft- bzw. Untergeschosszone treffen. Die Gestaltung des Freiraums war nicht Bestandteil des Verfahrens. Die Freiraumplanung wird im Nachgang zum hochbaulichen Verfahren in einem gesonderten freiraumplanerischen Verfahren entwickelt. Das Nutzungskonzept sieht auf einem Grundstück von ca. 6.650 qm eine Bebauung von insgesamt mindestens 26.890 qm Bruttogrundfläche. Insgesamt entstehen circa 180 Wohneinheiten, rund ein Drittel davon öffentlich gefördert. Das Konzept der „CreativeBlocks“ setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Auf dem Baufeld 82a1 realisiert die Garbe Immobilien-Projekte GmbH gefördertes Wohnen und zudem freifinanziertes Wohnen im Eigentum als Co-Living-Projekt sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss und Zwischengeschoss. Mit dem Konzept des „Co-Living“ auf circa 4.400 qm BGF wird in Hamburg ein einzigartiges Wohnangebot für Menschen geschaffen, die die Privatsphäre einer eigenen Wohnung schätzen, aber gleichzeitig eine vielfältige nachbarschaftliche Gemeinschaft erleben möchten.Die familiengeprägte Baugemeinschaft HalbInsulaner schafft auf Baufeld 82a2 ein Gebäude, das Wohnen und Arbeiten in dem Projekt eng verbindet und sowohl Büroflächen für Unternehmen aus unterschiedlichen Kreativbranchen anbietet, als auch verschieden große Wohnungen für die Mitglieder sowie Gemeinschaftsflächen und einen Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft, das KreaTiefgeschoss. Auf dem Baufeld 82b plant die Garbe das Manufakturwerk mit vielen unterschiedlichen Manufakturbetrieben, Verkaufsflächen und Gastronomie, das sich vom Warftgeschoss über das Erdgeschoss bis zum Zwischengeschoss erstreckt und Flächen für Handwerk und urbane Produktion sowie für Veranstaltungen und Events bietet. In den sechs darüber liegenden Obergeschossen werden geförderte Wohnungen und freifinanzierte Eigentumswohnungen realisiert. Die Jury unter dem Vorsitz des Stuttgarter Architekten Prof. Jörg Aldinger vergab folgende erste Preise: Baufeld 82a1 (Garbe): KSP Jürgen Engel Architekten, Braunschweig; Baufeld 82a2 (HalbInsulaner): WERK Arkitekter, Kopenhagen; Baufeld 82b (Garbe) kister scheithauer gross architekten und stadtplaner, Köln. OrtHamburgAuftraggeberGarbe Immobilien-Projekte GmbH und Planungsgemeinschaft Halbinsulaner GbRJahr2016 - 2017Themahochbauliche Planung für das Baufeld 82 im Baakenhafen (HafenCity Hamburg) mit Gewerbe, gefördertem, freifinanziertem und preisreduziertem WohnenVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis KSP Jürgen Engel Architekten/WERK Arkitekter/kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt KSP Jürgen Engel Architekten WERK Arkitekter

Wettbewerb Sports-Dome

Höher, weiter, tiefer – ein einzigartiges Haus für den Sport Die Architekten Hascher Jehle aus Berlin errichten den Sports-Dome. Inmitten des neu entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity werden hier einzigartige Sportarten angeboten. Auf dem Baufeld 83a im Quartier Baakenhafen entsteht eine in Europa einzigartige Multievent-Indoor-Arena für Trendsportarten, Wellness- und weitere Sport- und Freizeitangebote – ergänzt um Kommunikationsplätze mit ansprechender und außergewöhnlicher Gastronomie. Das Leistungsportfolio umfasst mehr als 25 Trendsportarten und Wellnessangebote mit Gastronomie. Dieses Leistungsportfolio zeichnet sich durch eine Reihe von Angeboten mit Alleinstellungsmerkmal aus: Indoor-Eisklettern, eine stehende Welle für Surfen und Kajak, eine Triathlontrainingsanlage, ein Höhentrainingsraum, Iglu Survival oder ein künstlicher Kletterberg, der den Tauchturm umhüllt, sind einmalig in Deutschland und Europa und exklusiv im Sports-Dome HafenCity Hamburg zu erleben. Auch Body-Flying, Indoor-E-Kart und Funball sind im norddeutschen Raum ebenfalls exklusiv nur an diesem Standort erlebbar. Das Haus ist integraler Bestandteil eines Stadtquartiers, das sich nicht nur durch eine vielfältige Bewohnerschaft auszeichnen wird, sondern insbesondere die Themen Sport und Freizeit, Erholung und Gesundheit in den Vordergrund rückt. Ganz in diesem Sinne ist der Sports-Dome HafenCity ein hochwertiger Stadtbaustein mit einer enormen Angebotsbreite, die auf die HafenCity und Hamburg ausstrahlen, aber auch Zulauf aus der gesamten Metropolregion erwirken soll. Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberPB Sports-Dome Management GmbHJahr2015 - 2016ThemaMultievent-Indoor-Arena für Sport- und FreizeitangeboteVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Bildungshaus Norderstedt Phase 0

Ein gemeinsames Haus für Stadtbücherrei und VHS Am neuen Standort in Garstedt plant die Stadtbücherei und die VHS Norderstedt ein gemeinsames Bildungshaus für beide Institutionen. Um für die Besucherinnen und Besucher des Bildungshauses maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote zu bieten, sollen die Angebote der Einrichtungen so miteinander verschmelzen, dass das neue Bildungshaus mehr wird, als ein Zusammenschluss von Stadtbücherei und VHS. Eine hohe Aufenthaltsqualität, niedrigschwellige Angebote, vielfältige Kursangebote sowie Kooperation mit den Einrichtungen und Initiativen des Stadtteils führen in dem Haus unterschiedlichste Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Als Treffpunkt für Menschen aller sozialen Milieus wird das Haus eine zutiefst demokratische Einrichtung. In fünf Workshopterminen mit den Aktueren der Stadtverwaltung, den beiden Einrichtungen sowie externen Experten wurden die räumlichen Anforderungen intensiv erörtert und die Nutzung des Hauses sowie Möglichkeiten von Synergien diskutiert. In einem Funktionsschema wurden die Lagebeziehungen der einzelnen Räume und Nutzungen zueinander sowie die Organisation des Bildungshauses festgehalten. Die quantitativen und technischen Anforderungen an die einzelnen Funktionen sind ergänzend in einem tabellarischen Raumprogramm festgehalten und bieten somit die Grundlage für eine spätere architektonische Planung. Das Bildungshaus ist nicht nach den Institutionen aufgeteilt, sondern strukturiert sich nach thematischen Zonen, die sowohl organisationsbezogen als auch inhaltlich definiert sind. Die Büchereibestände und die inhaltlichen Angebote der VHS bilden die inhaltlichen Zonen gemeinsam und prägen die Atmosphäre des Hauses. Die Funktionsbereiche sind eng miteinander verwoben, damit sich das umfangreiche Angebot für die Besucherinnen und Besucher optimal entfalten kann. Im Bildungshaus sollen durch Synergien neue Angebote entstehen und zugleich die errichteten Flächen optimal genutzt werden. Bei der Entwicklung neuer Lernkulturen und neuer Weiterbildungsformate bildet die Vernetzung der Institutionen die Grundlage für einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ende des Phase 0 wurden sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen, als auch die Poltik und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt über die Ergebnisse informiert. OrtNorderstedtAuftraggeberBildungswerke NorderstedtJahr2015 - 2017ThemaBegleitung der Phase 0LeistungenErarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms im Rahmen einer Phase 0, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Hochbaulicher Wettbewerb Baufeld 97

GRÜN FÜR 97 Für das Baufeld 97, als eines der letzten Baufelder im Baakenhafen, wurde ein hochbaulicher Wettbewerb ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist der architektonische Entwurf eines qualitätvollen Wohnungsbaus, der sich neben Kleinteiligkeit und Abwechslung durch besondere Nachhaltigkeitsgedanken profiliert. Auf dem Baufeld 97 werden Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen für eine gemischte Bewohnerschaft aller Altersgruppen unter Einbezug individueller Lebensstile errichtet, die die Basis für eine heterogene und identitätsstiftende Nachbarschaft bilden. In den Erdgeschosszonen, entlang der Baakenallee, wird die gezielte Ansiedlung kleinteiliger publikumswirksamer Nutzungen angestrebt, die das nachbarschaftliche Nahversorgungsangebot ergänzen und das Angebot im Quartier bereichern. Im nördlichen Teil des östlichen Gebäuderiegels plant die Baugemeinschaft HeimatMole mit einer Wohnfläche von ca. 1.930 m² 16 Eigentumswohnungen mit Schalträumen zur flexiblen Erweiterungsfläche sowie einem gemeinschaftlichen Dachgarten. Für diesen Gebäudeteil wird der Passivhaus Plus-Standard angestrebt. Im westlichen Gebäudeteil werden geförderte Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 3.470 m² und preisgedämpfte Mietwohnungen sowie eine Wohngruppe für Kinder durch den SOS-Kinderdorf e. V. mit einer Wohnfläche von ca. 860 m² mind. im KFW 55 Standard errichtet. Über beide Gebäuderiegel verteilt, befinden sich Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 5.300 m², die im KFW 55 Standard ausgeführt werden. Alle Gebäudeteile sollen HafenCity-Gold-Standard erreichen. Neben den hohen energetischen Standards der Gebäudeteile wird ebenso Wert auf einen besonderen ökologischen Standard gelegt, der durch gemeinschaftliche Grünflächen auf dem Dach sowie im Innenhof, einer teilweise begrünten Fassade und einer optionalen urbanen Windenergienutzung an der Attika erreicht wird.OrtHamburgAuftraggeberantaris Projektentwicklung GmbH , BÖ AG Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Planungsgemeinschaft HeimatMole GbRJahr2016 - 2017ThemaWohnungsbauVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Zeruja Hohmeier Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske

Neubau der Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Ein Haus für Bücher, ein Ort für zeitgemäßes Lernen Der Wettbewerb für die Gießener Universitätsbibliothek wurde im März 2016 entschieden: Max Dudler wird den anspruchsvollen Neubau auf dem Campus Philosophikum realisieren. Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plante die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. An prominenter Stelle des Campusbereiches soll ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude zentrale Wirkung für den gesamten Campus Kultur- und Geisteswissenschaften entfalten. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung war der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Im Wettbewerb war dabei der 1. Bauabschnitt als Realisierungsteil, der 2. Bauabschnitt als Ideenteil zu bearbeiten. Zunächst werden das bestehende Gebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine baulich verbundene, funktionale Einheit bilden.Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes waren als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten. Von den Wettbewerbsteilnehmern war zu erörtern, wie die vielfältigen Arbeits- und Benutzungsbereiche des Gebäudes in den vorgesehenen zwei Bauabschnitten zu organisieren sind, um zu jeder Zeit einen funktionalen und komfortablen Bibliotheksbetrieb gewährleisten zu können. 27 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn Ragnarsdóttir prämierte folgende Arbeiten: 1. Preis: Max Dudler, Berlin 2. Preis: h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin 4. Preis: Atelier 30 Architekten, Kassel 5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dresden Anerkennung: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Anerkennung: Staab Architekten GmbH, BerlinOrtGießenAuftraggeberLand Hessen vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen, vertreten durch das Hessische Baumanagement, Regionalniederlassung MitteJahr2015 - 2016ThemaNeubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei BauabschnittenVerfahrenNicht-offener, einphasiger hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms sowie der AuslobungsunterlagenAnsprechpartner Jana Latus Leonie PlänkersIna Seibert Bildnachweis Max Dudler

Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen

Das Gymansium Sulingen baut an! Der erhebliche Flächenbdarf gibt Anlass, um das Gymnasium zu erweitern. Das VgV-Verfahren für den Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen ist entschieden. Das Büro pbr Planungsbüro Rohling AG hat den Zuschlag für die Objektplanung erhalten. Das Gymnasium befindet sich zentral in Sulingen. Entsprechend des Schulentwicklungsplanes wird das Gymnasium Sulingen langfristig in der Sekundarstufe I vier-zügig sein und in der Sekundarstufe II sieben Lerngruppen haben. Es wird derzeit von ca. 1000 Schülern und Schülerinnen besucht. Aktuell besteht bereits eine erhebliche Flächenunterdeckung. Dieser Bedarf wird sich in den kommenden Jahren vergrößern. Um den derzeitigen und perspektivischen Flächenbedarf zu decken, besteht insgesamt ein Bedarf von zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen und zwei Fachunterrichtsräumen einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Als Ergebnis einer Variantenuntersuchung wird ein Erweiterungsneubau auf dem Grundstück des Gymnasiums verfolgt, der als ein Gebäude den Flächenbedarf decken soll. Dieser Anbau soll an den bestehenden Verwaltungs- und Fachraumtrakt angeschlossen werden.Hierfür werden Lehrerparkplätze verlagert und ein Gebäude des benachbarten Klinikverbundes abgerissen. Da angedacht ist, in dem Neubau die Jahrgänge 5 und 6 unterzubringen, ist ein erhöhter Platz-/Bewegungsbedarf in den Nebenflächen (Differenzierungsräume, Pausenforum, Lernlandschaften etc.) zu berücksichtigen. Die neuen Fachunterrichtsräume sollen, vom Fachbereich Musik (evtl. außerhalb der Schulzeit von der Kreismusikschule) genutzt werden. Fachspezifische Belange wie Schallschutz und Akustik sind zu beachten. Die notwendigen Nebenräume sind mit zu planen. Nach Ausgliederung der Fachunterrichtsräume Musik werden die Fachunterrichtsräume im Bestand neu strukturiert und zusammengeführt. Je ein Raum für den Fachunterricht Chemie und Physik. Ebenso muss den Anforderungen der Inklusion Rechnung getragen werden. Energetische Vorgaben und Erfordernisse sind zu beachten. Für den Bereich des Gymnasiums gibt es keinen B-Plan, die Bebauung richtet sich nach § 34 BauGB. OrtSulingenAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsneubeu für das Gymansium SulingenVerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI 2013 Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbr Planungsbüro Rohling AG  

Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums

Neue identitätsstiftende Mitte Das denkmalgeschützte Ensemble des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums wird um einen Erweiterungsbau ergänzt. Hier werden Schüler- und Lehrerschaft optimale Arbeitsbedingungen und anregende Aufenthaltsräume geboten. Das HiIdegard-von-Bingen-Gymnasium aus den Jahren 1959-61 der Architekten Berner & Jacobs ist in ein gewachsenes und dichtes städtebauliches Umfeld in Köln SüIz-KIettenberg eingebettet. Westlich wird die MehrfIügeIanIage von einem barocken WasserschIösschen begrenzt, dem Weißhaus mit seiner weitläufigen Parkanlage. Im Norden grenzt die Schule an den SpieIpIatz „RäuberwäIdchen“. Mit ihrer ein- bis dreigeschossigen und weit aufgegliederten Bauweise passt sie sich harmonisch der Umgebung an. Die abwechslungsreich gegliederte Anlage ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbeton-Rasterfassaden, großen Glasflächen und Flachdächern. Die Anmutung des Standortes und die Qualität der historischen Bauten lassen heute nur eingeschränkt Veränderungen an dem Ensemble zu. Gleichwohl ist es im Kontext der Ganztagsoffensive der Sekundarstufe I und des Ausbaus zur NRW-Sportschule erforderlich, das Ensemble baulich zu erweitern. Der Neubau für die Schulerweiterung soll mit dem Bestandskomplex ein eigenständiges Ensemble bilden und diesem mit dem zentralen Pausenhof eine neue identitätsstiftende Mitte mit Blickverbindungen zur Parkanlage erleihen. Um den Neubau ideal platzieren zu können, ist entwurfsabhängig der Abriss, der an den Schulhof grenzenden Erweiterung, aus den 1970er Jahren vorgesehen. Für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium sind Erweiterungsflächen in Form von Verwaltungs- und Unterrichtsräumen in der Größenordnung von etwa 2.900 qm ebenso wie eine 3-Feld-Sporthalle mit etwa 2.300 qm geplant. Der Mensa- und Ganztagsbereich ist in der ehemaligen Turnhalle vorgesehen. Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der Schulleitung und gegebenenfalls schulischer Gremien sowie Ämtern der Stadt Köln (insbesondere dem Amt für Schulentwicklung). In Einzelvergabe wurden die Leistungen der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung sowie Projektsteuerungsleistungen ausgeschrieben. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaErweiterung eines Gymnasiums in KölnVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI, Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission ”Projektsteuerung/Projektmanagement”Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Jana Mielke Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Dajana Schröder Bildnachweis kister scheithauer gross
architekten und stadtplaner GmbH

Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Zeitgemäße und flexible Bürolandschaften für das Forschungszentrum Jülich Das VOF-Verfahren für den Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus pbs architekten, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und BRENDEBACH Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Geplant wird ein Bürogebäude mit ca. 4.000 qm BGF und 2.541 qm Nutzfläche (NF 1-7), in dem ca. 190 Büroarbeitsplätze geschaffen werden sollen. Davon sollen 110 Büroarbeitsplätze vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) und 80 Büroarbeitsplätze vom Peter Grünberg Institut (PGI-9) genutzt werden.Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) Photovoltaik werden neuartige Materialien sowie innovative Bauelementarchitekturen für die nachhaltige Photovoltaik auf der Basis dünner Schichten erforscht. Das Peter Grünberg Institut für Halbleiter-Nanoelektronik (PGI-9) beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Halbleiterphysik, der Halbleitertechnologie und der Bauelementphysik. Besprechungs- und Seminarräume, Treppenräume, Aufzugsanlagen sowie sonstige Nutzflächen sollen institutsübergreifend genutzt werden. Durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume soll wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden. Angestrebt wird ein Bürogebäude mit zeitgemäßen, flexiblen Bürolandschaften, in dem die Büronutzung institutsunabhängig anpassbar ist. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung städtebaulicher Vorgaben des Masterplanes des Forschungszentrums Jülich GmbH. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau eines Bürogebäudes auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbs Architekten

Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Eine neue Kindertagesstätte für eine bessere betriebsnahe Kinderbetreuung. Das VOF-Verfahren für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus dem Planungsbüro Rohling AG, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und ahw Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Das Forschungszentrum Jülich hat in der Zielvereinbarung zum Audit berufundfamilie beschlossen, sein Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sowohl quantitativ zu erhöhen als auch qualitativ zu erweitern. Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Standort Jülich ist die Schaffung qualitativ hochwertiger, betriebsnaher Betreuungsmöglichkeiten mit arbeitnehmerfreundlichen, flexiblen Öffnungszeiten, die allen am Standort Jülich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern offen stehen. Diese zentrale Verbesserung der Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zudem ein wertvolles Instrument zur Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Kräften sowie zur beruflichen Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem soll der Bau einer betriebsnahen Kindertagesstätte den weiteren strategischen Zielen des Forschungszentrums Jülich dienen. Hier sind die Internationalisierung und die nachhaltige Entwicklung des Campus (Zukunftscampus und Städtebaulicher Masterplan) zu nennen. Unter der Berücksichtigung der Mitarbeiterstruktur und in Absprache mit dem Kreis Düren wurde eine 8-gruppige Einrichtung mit 120 Plätzen priorisiert. Das neue Gebäude soll auf dem Campus gebaut werden. Der Flächenbedarf des Neubaus beträgt 1.336 qm (NF 1-6) und die BGF 2.138 qm. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau einer Kindertagesstätte auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis Planungsbüro Rohling AG

Neubau Grundschule Baakenhafen

Ein inspirierender Lernort in Hamburgs neuem Stadtteil Aus dem europaweit ausgeschriebenen Panungswettbewerb ist die Arbeitsgemeinschaft von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart und Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen als Sieger hervorgegangen. In den kommenden Jahren entsteht mit dem Quartier Baakenhafen auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ein urbaner und lebenswerter Ort am Wasser – ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich ein grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten sein wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entwickelt sich eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen, die für Menschen aller Generationen und Einkommensklassen bestimmt ist, wobei der Schwerpunkt auf familienorientiertem Wohnungsbau liegt. Beginn der Entwicklung ist der zentrale Bereich rund um den Lola-Rogge-Platz. Hier wird auch die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. In den umliegenden Erdgeschossen am Platz (auch im Schulgebäude) sind kleinere Läden und Dienstleister, Ärzte und eine Apotheke sowie großflächiger Einzelhandel vorgesehen.Das Raumprogramm der Grundschule wurde unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure im Rahmen der "Phase 0" für dieses Vorhaben entwickelt. Grundlage des umzusetzenden Funktionsprogramms ist die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wurden zehn Arbeitsgemeinschaften für den Planungswettbewerb ausgewählt. Unter Vorsitz der Architektin Prof. Hilde Léon hat das Preisgericht folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart mit Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen 2. Preis: bof architekten, Hamburg und cityförster, Hamburg mit Landschaftsarchitektur+, Hamburg 3. Preis: GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin 4. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 5. Preis: HERBERT HUSSMANN ARCHITEKTEN, Berlin mit STUDIO RW, BerlinOrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH im Einvernehmen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2016ThemaNeubau einer Grundschule im Quartier Baakenhafen in der HafenCityVerfahrenNichtoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt  

Wettbewerb Freiraum Quartier Elbbrücken

Im Stile einer Metropole – ein starkes östliches Ende für die HafenCity Der freiraumplanerische Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem offenen zweiphasigen freiraumplanerischen Wettbewerb ist das Atelier Loidl aus Berlin als Gewinner hervorgegangen. Das Gesamtgebiet der HafenCity Hamburg wird in zehn unterschiedliche Quartiere strukturiert. Jedes Quartier zeichnet sich durch ein ganz eigenes unverwechselbares Profil aus und ergänzt damit die Hamburger Kerninnenstadt um neue Qualitäten. Die Übergänge von einem Quartier ins andere sind weich und fließend gestaltet. Hierbei kommt insbesondere der Freiraumgestaltung durch zahlreiche Bezüge, Verbindungen und verschiedene Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten als oftmals quartiersübergreifendes Konzept eine besondere Bedeutung zu.
Das Quartier Elbbrücken soll ein starkes räumliches Gravitationszentrum für die östliche HafenCity als großstädtisches Dienstleistungs-, Geschäfts- und Wohnviertel bilden und neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity werden. Die differenzierte wie feinkörnige Mischung von Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Kulturnutzungen und eine Vielzahl von Fußwegeoptionen macht die HafenCity zu einer Stadt der kurzen Wege, zur walkable City. Im Quartier Elbbrücken nehmen der Freiraum und das feinmaschige Wegenetz einen bedeutenden Stellenwert ein. Der fußläufigen Vernetzung von maritimen Aufenthalts- und Begegnungsorten sollen im Rahmen des Wettbewerbs besonderes Augenmerk geschenkt werden. Grundlage für die Entwicklung des Quartiers ist der städtebauliche Entwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects. Die Vernetzung des Promenadensystems und des städtebaulichen Gefüges des Quartiers mit öffentlichen Räumen und zum Teil öffentlich zugänglichen Privatflächen soll als urbaner Raumzusammenhang wahrnehmbar und nutzbar entwickelt werden. Zudem ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Gliederung und Formung des öffentlichen Raums zu führen, bei der eine komfortable Verknüpfung der unterschiedlichen Höhenniveaus von Promenaden, Warften, Platzflächen und Straßen gelingt. Die Bezüge zum benachbarten Quartier Baakenhafen und den Freiräumen entlang der Elbe sind dabei wichtige Parameter.
Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe wird darüber hinaus die Gestaltung des Amerigo-Vespucci-Platzes sein, der als zentraler Freiraum des Quartiers den Abschluss des Baakenhafens bildet. Innerhalb des Wettbewerbsgebiets sind die privaten öffentlich zugänglichen Räume ebenfalls auszuarbeiten. Diese Flächen werden später durch die Bauherren der Baugrundstücke realisiert. Insgesamt umfasst das Wettbewerbsgebiet ca. 43.000 qm, wovon ca. 25.000 qm öffentliche und ca. 18.000 qm private Freiräume sind. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 2. Preis: Arriola & Fiol, Barcelona 3. Preis: POLA Landschaftsarchitekten, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbH Jahr2016ThemaGestaltung der Freiräume im Quartier Baakenhafen, insbesondere des Amerigo-Vespucci-PlatzesVerfahrenoffener zweiphasiger freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Jana Mielke Bildnachweis Atelier Loidl

Wettbewerb MARITIM Seebrücke

Vom Wunsch, über das Wasser bis zum Horizont zu gehen, um dann den Blick auf die Küsten genießen zu können Wettbewerbe für Seebrücken sind wohl eher selten. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat dafür sogar einen offenen Wettbewerb in zwei Phasen ausgelobt. Kai Luetkens Architekten mit Nickels beratende Ingenieure aus Hamburg zusammen mit r+b landschaft s architektur aus Dresden haben den ersten Preis gewonnen. Timmendorfer Strand ist eines der beliebtesten und prominentesten Ostseebäder Deutschlands. Es ist saisonübergreifendes Urlaubsziel nationaler und internationaler Gäste. Zentrale Anziehungspunkte in Strandlage, gleichermaßen für Touristen wie auch Einheimische, sind die Seebrücken – in Timmendorfer Strand sind es gleich drei an der Zahl. Die im Norden des Ostseebades auf Höhe des Strandparks befindliche sog. MARITIM Seebrücke, die südlich davon gelegene Seeschlösschenbrücke und die Seebrücke Niendorf laden zum Verweilen auf dem Wasser und teilweise auch zu Ausflügen mit einem der anlegenden Fahrgastschiffe ein. Das Gefühl und das Erlebnis meterweit auf die Ostsee hinauslaufen zu können, um den unverstellten Blick auf das Meer, den Wind und das Geschrei der Möwen hautnah zu erleben, ist auf der längsten Seebrücke Timmendorfer Strands, der 275 m langen MARITIM Seebrücke, ungestört möglich. Im Jahre 1908 wurde die „elegante Dame“ zum ersten Mal für Besucherinnen und Besucher freigegeben. Als Anlegestelle für Dampfschiffe ermöglichte diese den Passagieren einen gefahrlosen Zugang ans Ufer. Nach 60 Jahren musste sie aufgrund der Schäden durch langjährige Witterungseinflüsse abgerissen werden. 1976 bekam die MARITIM Seebrücke ihre heutige Gestalt und empfängt seitdem Einheimische und Gäste zum Schlendern, Entspannen oder zu einer gemütlichen Unterhaltung auf einer ihrer Sitzbänke. Heute ist die bestehende MARITIM Seebrücke baufällig und erneut sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat beschlossen, sie mit einem Neubau von herausragender Qualität zu ersetzen und dazu einen Wettbewerbs für die Planung einer neuen Seebrücke auszuschreiben. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, ungewöhnliche Vorschläge für eine Seebrücke zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion, sich auf das Meer hinaus bewegen zu können erfüllen, andererseits auch andere Nutzungsangebote für die vielfältigen Alters- und Nutzergruppen bieten und überdies eine unverwechselbare Gestalt haben. Ferner ist die Anbindung an die Promenade und den Strandpark von großer Bedeutung. Das Preisgericht entschied wie folgt: 1. Preis Architekturbüro: Kai Luetkens Architektur, Hamburg in Zusammenarbeit mit r+b landschaft s architektur, Dresden und Nickels Beratende Ingenieure, Hamburg 2. Preis Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro: LOMA architecture . landscape . urbanism, Kassel in Zusammenarbeit mit B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main 2. Preis Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner - sbp GmbH, Berlin in Zusammenarbeit mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 3. Preis Architekturbüro: Breitenbücher Hirschbeck Architekten, Regensburg in Zusammenarbeit mit Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg und Kugler + Kerschbaum, Kelheim OrtTimmendorfer StrandAuftraggeberGemeinde Timmendorfer Strand - KurbetriebJahr2016 - 2017ThemaEntwurf einer neuen Seebrücke in der Lübecker BuchtVerfahrenOffener, zweiphasiger, interdisziplinärer Planungswettbewerb mit anschließendem VerhandlungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt WB MARITIM Seebruecke_Protokoll Preisgerichtssitzung

Otto Linne Preis 2016

lost in transition - Neue Wege im Wilden Hamburger Osten Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Stadtentwicklung Hamburgs an. Die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs bieten enorme Entwicklungspotenziale für neuen Wohnraum, moderne Industrie- und Gewerbestrukturen sowie für die Verbindung von Wasser und Grün. Der Otto Linne Preis ermöglichte auch im Jahr 2016 Studierenden und jungen Absolventen, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planerinnen und Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Hamburger Stadtentwicklung an. 2014 wurde der Öffentlichkeit das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille – Wohnen und urbane Produktion in Hamburg Ost“ vorgestellt. Mit Blick auf das Wachstum der Freien und Hansestadt Hamburg birgt dieser Raum vielfältige Potenziale, die es behutsam zu entwickeln gilt. 29 eingereichte Wettbewerbsbeiträge mit großer internationaler Beteiligung verdeutlichten das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema urbaner Landschaftsarchitektur. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie (BUE)Jahr2016Themafreiraumplanerische Entwürfe unter dem Motto: "lost in transition"VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen unter Federführung der Fachrichtung Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit weiteren DisziplinenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Annabelle Ries Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt Downloads OLP 2016_Dokumentation_de OLP 2016_Dokumentation_en

Velorouten in Hamburg

Projektsteurer in Hamburg gesucht Gesucht wurde ein Projektcontroller, der ab dem 1.1.2017 für das Jahr 2017 mit Verlängerungsoption das Veloroutenprogramm der Stadt Hamburg bis zum jeweiligen Baubeginn der ca. 200 Maßnahmen begleiten sollte. Seine Kernaufgaben sollten dabei zu 70 % das Berichtswesen umfassen und zu 30% die Erstellung von unterschriftsreifen Verträgen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen. Das Hamburger Veloroutennetzkonzept umfasst 14 stadtweite Routen mit einer Gesamtlänge von ca. 280 km. Dieses bezirks- und stadtteilübergreifende Netz bündelt den Alltagsradverkehr möglichst auf verkehrsarmen Strecken und verbindet die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt. Die Routen stellen das Grundgerüst des gesamtstädtischen Radverkehrsnetzes dar und bilden gleichzeitig das Rückgrat der bezirklichen Netze. Die Velorouten sind zu einem großen Teil bereits befahrbar, ihr Ausbauzustand ist jedoch teilweise nicht an die Verkehrsbedürfnisse des Radverkehrs ausgerichtet. Die Radverkehrsanlagen im Streckenverlauf sind häufig veraltet. Handlungsbedarfe bestanden insbesondere bei straßenbegleitenden Radverkehrsanlagen, bei selbstständig geführten Radwegen in Grün- und Landschaftsbereichen sowie in Zusammenhang mit zahlreichen Knotenpunkten.Um eine effiziente Realisierung und einen weitgehend einheitlichen Ausbauzustand gewährleisten zu können, sollte der Umsetzungsprozess auf Basis eines besonderen Modells erfolgen. Kernbestandteil war ein zentraler Projektcontroller/ Verfahrenssteuerer. Die Auftraggeberfunktion und die Bauherrenkernleistungen verbleiben somit bei den originär zuständigen Stellen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen und für den jeweiligen Federführer Tätigkeiten, wie die unterschriftsreife Erstellung von Unterlagen, für die Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen, für die einzelnen Routen sowie die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Terminen übernehmen. Außerdem sollte der Projektcontroller mit einer kontinuierlichen Fortschreibung der relevanten Informationen einen wesentlichen Teil des Berichtswesens gegenüber der Radverkehrskoordinatorin übernehmen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaSteuerung und Monitoring des Umsetzungsprozesses der Velorouten in HamburgVerfahrenin Anlehnung an Projektsteuerungsleistungen gem. Schriftenreihe Nr.9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/ ProjektmanagementLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Neubau der Kita Vogelkamp Neugraben

Die Kinder in Neugraben bekommen eine neue Kita In einem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb wurde der Entwurf des Architekturbüros Peter Krebs aus Karlsruhe und Wörmann Architekten GmbH aus Ostbevern mit dem zweiten Rang prämiert. Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek entstehen im Quartier Vogelkamp Neugraben auf ca. 70 ha insgesamt ca. 1.500 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausbebauung sowie in kleinteiligen Mehrfamilienhäusern. Perspektivisch werden im Vogelkamp Neugraben insgesamt knapp 3.500 Menschen ein neues Zuhause finden. Als Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier soll im 3. Bauabschnitt eine weitere Kita entstehen. Hierfür setzt der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 eine entsprechende Fläche im Westen des bereits in der ersten Baustufe hergestellten Parks fest. Da alle bestehenden Einrichtungen im Gebiet und in der Umgebung bereits ausgelastet sind und weitere Plätze nachgefragt werden, besteht ein kurzfristiger Bedarf für die Errichtung und den Betrieb einer weiteren Kindertageseinrichtung an diesem Standort. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung der Kita Vogelkamp Neugraben mit integriertem Eltern-Kind-Zentrum. Dabei galt es, einen Baukörper zu entwerfen, der die pädagogischen Ziele des Trägers vollends umsetzt, sich durch eine optimal auf die Nutzer zugeschnittene Grundrissstruktur, durch schöne Räume, eine identitätstiftende Fassade und nicht zuletzt durch eine hervorragende städtebauliche Einfügung in das im Entstehen begriffene Quartier auszeichnet. ein 2. Preis: Büro für Architekten Peter Krebs, Karlsruhe ein 2. Preis: Wörmann Architekten GmbH, Ostbevern (wird realisiert) 3. Preis: Querkopf Architekten GmbH & Co. KG, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberDeutsches Rotes KreuzKreisverband Hamburg-HarburgJahr2016 - 2017ThemaNeubau der Kita Vogelkamp NeugrabenVerfahreneingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 5 Architekturbüros Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Manuela Witt Bildnachweis Planungsgruppe Wörmann GmbH, Peter Krebs Büro für Architektur, büro luchterhandt,

Schulzentrum Mühlenredder – Phase Null

Große Herausforderungen für das Schulzentrum Mühlenredder! In sieben Workshops wurde eine Phase Null begleitet, die das Schulzentrum zukunftsfähig macht! Die Anforderungen an das Schulzentrum Mühlenredder sind durch den Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und die Einführung einer Oberstufe gestiegen. Gleichermaßen ist der Bestandsbau des Schulgebäudes aus den 1970er Jahren starkt sanierungsbedürftig und weist in technischer, energetischer, hygienischer und pädagogischer Sicht erhebliche Mängel auf. Der Handlungsbedarf ist dringend. Um neben den unmittelbar kurzfristig erforderlichen Maßnahmen auch die weiteren zeitnah anstehenden zu beheben, sind diese von Anfang an mit einzuplanen, um wirtschaftlich, zeitlich und funktional mit den möglichen Mitteln das beste Ergebnis zu erzielen.Hierzu wurde im Rahmen einer Phase Null das Anforderungsprofil des Schulzentrums durch Vertreter der beiden Schulen, der Eltern- und Schülerschaft, des Amts für Stadtentwicklung und Umwelt, des Amts für Bildung, Jugend, Kultur und Sport sowie des Sozial- und Schulausschusses in sieben Sitzungen ausführlich erörtert und dokumentiert. Erwartungen an den Prozess und für die zukünftige Entwicklung der Schulen sowie Rahmenbedingungen und Handlungsfelder, Wünsche und Erwartungen wurden gemeinsam umfassend besprochen.OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2016ThemaBegleitung einer Phase NullLeistungenErarbeitung eines Raumprogramms, Funktionsschemas sowie von Planungsvarianten im Rahmen einer Phase Null, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Neue Impulse für den Tibarg

Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg Das Areal zwischen Tibarg und dem Garstedter Weg soll neu entwickelt werden. Durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit, der Akteure vor Ort und der Nutzer soll ein wegweisendes Konzept erstellt werden. Für den Bereich zwischen Tibarg und Garstedter Weg soll eine städtebauliche Neuordnung erfolgen. Anlass für diese vorgesehene Entwicklung waren eine vertragliche Vereinbarung zwischen der FHH und dem Eigentümer des ehemaligen Ortsamtes Lokstedt bis 2018 das Planrecht zu ändern sowie das für eine neue Nutzung zur Verfügung stehende Schulgelände der Anna-Warburg-Schule. Vor dem Hintergrund der anstehenden Entwicklungen soll der Betrachtungsraum um das Kundenzentrum (Garstedter Weg 11), den Parkplatz bzw. die Marktfläche sowie die Grünflächen am Garstedter Weg in die Planungen einbezogen werden, um den Bereich städtebaulich und nutzungstechnisch ganzheitlich neu zu betrachten. Der Prozess wurde zunächst mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen, welches die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren schafft. Die frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der betroffenen Akteure vor Ort, der Nutzer, Anwohner, sozialen Institutionen, der Grundeigentümer und Gewerbetreibenden sollten Ziele und Ideen für die Entwicklung des Bereiches generieren. Begonnen wurde mit Interviews von Schlüsselakteuren und einer Kinder- und Jugendbeteiligung, um erste Themen für die anschließende öffentliche Planungswerkstatt in Form eines World-Cafés herauszufiltern. Ganz bewusst sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem bereits fertigen Konzept konfrontiert werden, sondern gemeinsam diskutiert werden, wo die notwendigen baulichen Entwicklungen erfolgen sollen. Zunächst wurde erst einmal zugehört und diskutiert, welche Anforderungen aus dem Stadtteil gestellt wurden. Durch diesen Beteiligungsprozess wurden Ziele und Ideen für den Betrachtungsraum gemeinsam entwickelt, die die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren bildeten. OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Freie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaNeuordnung des Areal zwischen Tibarg und Garstedter Weg in Niendorf VerfahrenEntwicklungsprozess mit BeteiligungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Ein neues Labor- und Bürgebäude mit einem für den Standort einzigartigen Trockenraum Das VgV-Verfahren für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Büro wulf architekten GmbH hat den Zuschlag für den Neubau erhalten. Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche: 1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt-Straße und die Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte. Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit. Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben.Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten. Flächenbedarf des Neubaus gliedert sich folgendermaßen: BGF ca. 1.584 qm, NF (1-7) ca. 880 qm. Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen: 1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können. 2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellflächen für neun Großgeräte, fünf NMR- und drei EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich. 3. Ein weiterer Teil besteht aus 10 Chemie- und Physiklaboren unterschiedlicher Raumgröße zur Materialforschung. Es ist eine Raumhöhe von 4 m im Lichten erforderlich. 4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro- und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2016 - 2017ThemaGeplant wird ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVgV-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis Forschungszentrum Jülich GmbH