marktplatzDIALOG für Neustadt am Kulm

Der Marktplatz in Neustadt am Kulm könnte neu gestaltet werden. Doch einige wollen, dass alles bleibt, wie es ist… Das war kein einfacher Beteiligungsprozess für die Neugestaltung des Marktplatzes. Trotz reger Beteiligung und offenen Gesprächen konnten sich die Gegner den Befürwortern nicht annähern… Die Struktur des Marktplatzes in Neustadt am Kulm geht auf eine lange Historie zurück, entspricht aber nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen zentralen Platz mit Aufenthaltsqualität. 2014 wurde in einem Wettbewerb eine neue Gestalt für den Marktplatz gesucht. Aus 17 eingereichten Arbeiten wählte die Jury aus Landschaftsarchitekten, Stadtplanern, Architekten und lokalen Politikern den Entwurf von L+ Felix Holzapfel-Herziger aus. Nach dieser Entscheidung steht die Umsetzung des Entwurfs in die konkrete Planung an. Damit die Umgestaltung des Marktplatzes ein Gewinn für alle Beteiligten ist, gilt es, die Facetten der Planung gemeinsam neu zu entdecken sowie Erwartungen und Befürchtungen von Seiten der Bürgerinnen und Bürger sowie Politiker zu diskutieren. Der Marktplatz ist das Aushängeschild der ganzen Kommune, deshalb waren beim marktplatzDIALOG im Rahmen von zwei öffentlichen Workshops alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ob jung ob alt in ihrer persönlichen Meinung gefragt, sich aktiv in den Prozess zur Umgestaltung des Marktplatzes einzubringen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde der Siegerentwurf allen Interessierten vorgestellt. Die Öffentlichkeit hatte hier die Möglichkeit, zusammen mit den Planern den Entwurf kritisch zu hinterfragen und weiterführende Ideen zu entwickeln. Die Ergebnisse des Auftaktworkshops dienten den Planern als Grundlage zur Erstellung von vier neuen Varianten für den Marktplatz, aufbauend auf ihren Siegerentwurf. Diese Varianten berücksichtigten die Anmerkungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge der Bürgerinnen und Bürgern. Im Vertiefungsworkshop wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, die vier Varianten zu betrachten und gemeinsam im Plenum zu erörtern. Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind in die Überarbeitung des Siegerentwurfes eingeflossen. In einer öffentlichen Abschlusspräsentation wurde der überarbeitete Entwurf vorgestellt.OrtNeustadt am KulmAuftraggeberStadt Neustadt am KulmJahr2016ThemaNeugestaltung des Marktplatzes VerfahrenBeteiligungsprozessLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Tanja Jauernig Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung Kreismuseum Syke

Eine goldene Gelegenheit Von 115 Wettbewerbsbeiträgen wurde der Entwurf der Architekten Freitag Hartmann Sinz aus Berlin zum Sieger gekürt. Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung (NEL) wurde im April 2011 im Landkreis Diepholz, bei Gessel, unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Ein Archäologenteam barg den sog. Gesseler Goldhort, der insgesamt 117 Objekte umfasst. Der Fund ist der größte bisher bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des seit 1937 bestehenden Kreismuseums Syke, welches das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz ist. Um der herausragenden Bedeutung des Goldhortes sowie den weiteren Funden und Ergebnissen der Pipelinegrabung Rechnung zu tragen, wird der Landkreis Diepholz dem Schatz mit einem Erweiterungsbau des Kreismuseums Syke einen angemessenen musealen Rahmen schaffen.Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, den gesamten Hort in Repliken und einen Großteil der „Pipelinefunde“ aus dem Landkreis Diepholz, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Neben den Ausstellungsflächen, für die bereits ein erstes Museumskonzept entwickelt wurde, beheimatet der Anbau auch ein Forscherlabor, in dem Museumsgäste selbst tätig werden können. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 qm Nutzfläche. Der Kostenrahmen für die Kostengruppen 300 und 400 beläuft sich auf rund 1,4 Mio Euro (brutto). An an dem offenen Wettbewerb haben sich 115 Büros beteiligt. Unter dem Vorsitz des Architekten Christian Schmitz wurden folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin 2. Preis: fehlig moshfeghi architekten, Hamburg 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude Anerkennung: Chiara System Ltd, Berlin Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stuttgart Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main Anerkennung: Krampulz Meyer Architekten GbR, Stuttgart OrtSykeAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsbau für ein MuseumVerfahrenOffener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Annabelle Ries Anna-Lena SchüslerIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt, Freitag Hartmann Architekten GmbH

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Pellworm Kaydeich

Planungen für wohngesunde Ferien auf Pellworm Bauleitplanung für eine Ferienhausanlage Anlass dieser Bauleitplanung war das Bestreben der Gemeinde Pellworm, die touristische Entwicklung der Insel zu stärken und attraktive touristische Nutzungen in Einklang mit den touristischen Zielen Pellworms zu bringen. Mit dem Bebauungsplan sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer wohngesunden Ferienhausanlage mit 38 Ferienhäusern geschaffen werden. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts für den diesem Bebauungsplan zu Grunde liegenden ersten Bauabschnitts ist eine große Parkfläche, die allen zukünftigen Gästen zur Verfügung steht und unterschiedlich genutzt bzw. bespielt werden kann. Entlang dieser zentralen Parkfläche, die sich von Osten nach Westen durch das Plangebiet erstreckt, sind Ferienhäuser mit direktem Blick auf den Park angeordnet. Diese sind vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da man von den Terrassen aus die spielenden Kinder im Park im Blick behalten kann. Den Auftakt der Parks bildet das Hauptgebäude, mit Einrichtungen, für die Versorgung der Anlage. Eine zentrale Stellplatzanlage schließt südlich an den Einfahrtsbereich an. Die zentralen Anlagen der Ferienhausanlage sind somit im östlichen Plangebiet gebündelt. Das Ferienhausgebiet ist bis auf diesen Bereich autofrei konzipiert. Das weitere Plangebiet westlich des Hauptgebäudes und der Gemeinschaftsstellplatzanlage und südlich der parkbegleitenden Bebauung gliedert sich in drei sogenannte „Quartiere“. Jedes Quartier besitzt einen kleinen gemeinsamen Platzbereich („Quartiersplatz“), der von Einzelhäusern umgebenden wird. Grünstrukturen trennen die Quartiere voneinander ab. Diese Einteilung hat neben einer gliedernden sowie der Orientierung dienenden Wirkung auch den Vorteil, dass Aufenthalts- sowie Rückzugsorte geschaffen werden. OrtHamburg/PellwormAuftraggeberTruscon GmbHJahr2014 - 2016ThemaEntwurf des Städtebaus und Beleitplanung für eine wohngesunde Fereienhausanlage auf PellwormLeistungenStädtebauliches Konzept sowie Bauleitplanung: Aufstellung eines Bebauungsplans sowie Änderung des Flächennutzungsplans und ZielabweichungsverfahrenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt