OTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur

“Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” Erstmals seit 1997 wird in Hamburg wieder der “Otto Linne Preis” ausgelobt. Mit dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” knüpfte der Otto Linne Preis 2013 an ein hochaktuelles und derzeit kontrovers diskutiertes Thema an. Die igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh vergab gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt diesen Ideenpreis zur urbanen Landschaftsarchitektur. Der „Otto Linne Preis für urbane Landschaftsarchitektur“ gab auch im Jahr 2013 Studierenden und jungen Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur die Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen ihrer Profession auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung junger Planerinnen und Planer und würdigt hervorragende künstlerische Leistungen. OrtHamburgAuftraggeberinternationale gartenschau hamburg 2013 gmbh (igs)Jahr2013ThemaOTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur unter dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!”VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen der LandschaftsarchitekturLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Otto-Linne-Preis 2013 Dokumentation

SAGA Kesselflickerweg

Wohnen am Standort eines ehemaligen Krankenhauses In einem eingeladenen Gutachterverfahren wurde der Entwurf des Architekturbüros QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz aus Hamburg mit dem ersten Rang prämiert. Im Stadtteil Langenhorn wurde seit der Aufgabe nicht mehr betriebsnotwendiger Flächen des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll, der heutigen Asklepios Klinik, auf dem von Langenhorner Chaussee, Fibigerstraße, Neubergerweg und östlich von einem Wohngebiet begrenzten Areal, das Waldquartier am Alten Zoll entwickelt. Gegenstand des Gutachterverfahrens war die städtebauliche Setzung und der architektonische Entwurf von qualitätvollem und ökonomisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das in der Entwicklung befindliche Waldquartier am Alten Zoll integriert. Dabei sollten auf einem Grundstück von 8.248 m² etwa 64 Wohneinheiten als öffentlich geförderter Mietwohnungsbau realisiert werden. Für die einzureichenden Planungen war eine verbindliche Kostenobergrenze festgesetzt. Der Energetische Standard war als WK-Effizienshaus 7009 festgelegt; die Vorgaben der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) waren zu berücksichtigen. 1. Rang: QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg 2. Rang: Thüs Farnschläder Architekten BDA, Hamburg 3. Rang: Trabitzsch Dittrich Architekten GmbH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberSAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft HamburgJahr2012ThemaWohnungsneubau am KesselflickerwegVerfahrenEinstufiges hochbauliches Gutachterverfahren mit drei eingeladenen ArchitekturbürosLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg (Visualisierung: www.Homebase2.com), büro luchterhandt,

Wettbewerb Neubauten MIN Forum und Informatik der Universität Hamburg

„Uni baut Zukunft“ Der hochbauliche Wettbewerb für MIN Forum und Informatik ist entschieden. Der Entwurf des Büros Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH hat den 1. Preis gewonnen. Im Bereich der Bundesstraße befinden sich Einrichtungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg (MIN = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). Hier sind u.a. wesentliche Einheiten der Chemie, der Geowissenschaften, der Klimaforschung (mit den dazugehörigen freien Partnerinstituten wie Max-Planck-Institut und Deutsches Klimarechenzentrum) sowie die Mathematik und der Zoologie angesiedelt. Der gesamte Bereich Campus Bundestraße wurde bereits in einem ersten Wettbewerb städtebaulich überplant und soll sich schrittweise durch Neubauten und Umgestaltungen zu einem modernen, stadtteilintegrierten Campus weiter entwickeln. Neben der Realisierung des wachsenden Flächenbedarfs der Universität soll sich der Campus zum Stadtteil öffnen und ein Neben- und Miteinander von Lehre, Forschung, Wohnen und Leben ermöglichen. Die zur Zeit am Standort Stellingen angesiedelte Informatik soll in diesem Zuge vollständig am Campus Bundesstraße angesiedelt werden. Gegenstand des Verfahrens war die Realisierung von Flächen für die „Informatik" und das „MIN - Forum" der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg mit insgesamt ca. 17.844 m² NF (1-6) im Rahmen des aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangenen Gesamtkonzepts für den MIN-Campus an der Bundesstraße. Diese Flächen beinhalteten kleine und große Hörsäle, Seminarräume und eine zentrale Mensa für den gesamten Campus Bundesstraße mit Großküche, sowie einer Zentralbibliothek mit einem Freihandbereich, Büros und Rechnerbereichen. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: ein 1.Preis Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart ein 2.Preis Schweger + Partner Architekten, Hamburg ein 3.Preis Max Dudler, Berlin Anerkennung wurden für die Arbeiten von KSP Jürgen Engel Architekten GmbH aus Braunschweig und huber staudt architekten bda Gesellschaft von Architekten mbH mit Brullet - De Luna Arquitectes und PINEARQ ARQUITECTES aus Berlin ausgesprochen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft und ForschungJahr2012ThemaWettbewerb zum Neubau von Universitätsgebäuden im städtebaulichen KontextVerfahrenEinphasiger nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem TeilnahmewettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt, Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, renderbar

Frankfurt Nordweststadt – Lichtung und Klarheit

Nordweststadt Frankfurt am Main Anerkennung bei offenem Wettbewerb errungen! Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt, die Nordweststadt - eine Großsiedlung der Moderne der frühen 1960er Jahre - behutsam weiter zu entwickeln und damit geänderten Anforderungen an Wohnen und Wohnumfeld anzupassen. Die Nordweststadt ist auf Grundlage eines preisgekrönten Entwurfs als sozialräumlich stimmiges Gefüge geplant und realisiert worden. Heute ist daraus ein differenzierter und bei seinen Bewohnern beliebter Stadtteil mit unterschiedlichsten Eigentümer- und Mieterstrukturen geworden, dessen Potenziale im Hinblick auf zukünftige Anforderungen zu klären sind: • Vitalisierung kleiner Zentren, • maßvolle Nachverdichtung, • Verbesserung der Orientierbarkeit, • Qualifizierung der öffentlichen und privaten Freiflächen, • Neuordnung des ruhenden Verkehrs, sind einige der Stichworte. Für die Entwicklung der Nordweststadt hat die Stadt Frankfurt/Main einen offenen, zweiphasigen Wettbewerb ausgelobt, an dem wir uns gemeinsam mit dem Büro Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger beteiligt haben. 43 Arbeiten wurden in der ersten Phase eingereicht, 18 zur Bearbeitung in der zweiten Phase ausgewählt. Unsere Arbeit wurde in der zweiten Jurysitzung mit einer Anerkennung ausgezeichnet. OrtFrankfurt a.M.AuftraggeberStadt Frankfurt a.M.Jahr2010 - 2011ThemaStädtebauliche Entwicklung der Nordweststadt in Frankfurt a.M.LeistungenWettbewerbsteilnahmeProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, Christoph Janiesch Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Lena Schüttken Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, Christoph Janiesch

Wettbewerb “Umnutzung des Geländes der ehemaligen Kinderklinik an der Westerholter Straße” Gelsenkirchen

FELD WALD WIESE – Alles im grünen Bereich Umgeben vom Grün, am Rande Gelsenkirchens, waren Entwürfe für nachhaltiges und besonderes Wohnen auf den rund 28 ha des ehemaligen Kinderklinik-Geländes gesucht. Als eines von acht gesetzten Büros beantwortete das büro luchterhandt in Arbeitsgemeinschaft mit Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten die Wettbewerbsaufgabe mit einer Neuinterpretation der Gartenstadtidee, die auf den landschaftlichen Bestand als Kapital des Standorts setzt. Mit behutsamen landschaftlichen Setzungen und flexibel bespielbaren Feldern werden die Rahmenbedingungen für eine schrittweise, langfristige Entwicklung unterschiedlicher Siedlungstypologien geschaffen. Vom kompakten Gartenhofhaus bis zur großzügigen Villa wird die Idee vom “Wohnen im Grünen” umgesetzt. Feld, Wald und Wiese sind die Themen der Siedlungsfelder im östlichen Teil des Plangebiets, der von einem Gürtel aus Nutzgärten, Streuobstwiesen und Schilffeldern zur Wasserreinigung umgeben ist. Die “Lichtung” im westlichen Teil ist von Wald umschlossen. Im Überschneidungsbereich dieser beiden grünen Ringe liegt mit den gemeinschaftlichen Einrichtungen der “Allmende” das Herzstück der neuen Gartenstadt. In einem “Working Model” werden die Bausteine zu Entwicklung der Siedlung beschrieben, die mit einem Erzeugerhof und einer Bauhütte ihren Anfang nimmt. Nachhaltig ist auch das Infrastrukturkonzept, das auf geschlossene Kreisläufe und weitgehende Autarkie setzt. Mit einer zeitgemäßen Ergänzung aus High- und Low-Tec kann die Siedlung: Energie ernten, sauberes Wasser produzieren, Luft reinigen, Ressourcen erhalten und Mobilität fördern.OrtGelsenkirchenAuftraggeberStadt GelsenkirchenJahr2012ThemaEntwicklung einer (weitgehend) autarken Siedlung unter Klimaschutz- und NachhaltigkeitsaspektenLeistungenstädtebaulicher Entwurf zum EinladungswettbewerbProjektpartnerHahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten, Hamburg Verena Lücking, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten, Verena Lücking

Bildungseinrichtungen auf den Elbinseln Bestandsaufnahme 2012

Lernende Metropole In einer Broschüre werden alle Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenen- und beruflichen Fortbildung, Beratungsstellen und sonstige Dienstleister auf der Veddel, in Wilhelmsburg und Kirchdorf kartiert und mit ihren Angeboten systematisch vorgestellt. Die Bestandsaufnahme dokumentiert die Bildungseinrichtungen auf den Elbinseln. Sie bietet allen NutzerInnen – Bildungseinrichtungen, Bewohnern und Interessierten – einen Überblick über die auf den Elbinseln vertretenen Einrichtungen, deren Arbeitsschwerpunkte und Angebote. Über 100 Einrichtungen haben sich an der Abfrage der Koordinierungsstelle der Bildungsoffensive Elbinseln beteiligt. Die Broschüre ist als Arbeitsmittel zu verstehen, das die Kooperationen zwischen den Einrichtungen und den Kontakt zu den Nutzerinnen und Nutzern anregen und fördern will. Die Bestandsaufnahme gliedert sich nach den drei Teilregionen Veddel, Reiherstieg und Kirchdorf. Innerhalb jeder Teilregion stellen sich die Bildungseinrichtungen steckbriefartig vor. Einen Überblick über die geografische Lage der Einrichtungen verschafft eine Karte, die den Steckbriefen jeder Teilregion vorangestellt ist. OrtHamburgAuftraggeberInternationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbHJahr2012ThemaBestandsaufnahme der Bildungseinrichtungen auf den ElbinselnLeistungenAbfrage der Informationen bei den Einrichtungen, Gestaltung der Broschüre und eines PlakatsAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau der Unternehmenszentrale der Marquard & Bahls AG

Filetstück für die Unternehmenszentrale Architekturwettbewerb zum Neubau der Marquard & Bahls AG in der Hafencity. Aufgabenstellung Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf eines hochwertigen Büro- und Geschäftshauses in der HafenCity Hamburg. Die Marquard & Bahls AG beabsichtigt auf dem Baufeld 65 am Brooktorhafen zwischen Shanghaiallee und Ericusbrücke die Unternehmenszentrale des weltweit agierenden Konzerns neu zu errichten. Auf insgesamt maximal 18.000 qm BGF (oberirdisch) sollen die elf Konzerngesellschaften mit perspektivisch ca. 700 Mitarbeitern ihren Sitz erhalten. Die Ausloberin verfolgt mit dem Neubau das Umweltzeichen Gold der HafenCity Hamburg GmbH zu erreichen. Ergebnis An dem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Baufeld 65 in der HafenCity Hamburg nahmen neun Büros, darunter Büros aus den Niederlanden und Österreich, teil. Das Preisgericht entschied sich einstimmig für den Entwurf von Gewers & Pudewill aus Berlin als Sieger. Der Entwurf reagiere sehr feinfühlig auf den Stadtraum und setze die richtigen Akzente, so die Begründung der Jury. Besonders hervorzuheben sei die dreigeschossige Öffnung entlang des Brooktorhafens, die das innere Atrium mit dem Stadtraum verbindet und einen gut nutzbaren „Stadtbalkon“ ausbildet. Insgesamt sei das Gebäude flexibel nutzbar. Die Erdgeschossbereiche an der Shanghaiallee werden als Ladenzone gestaltet.Die Shanghaiallee verläuft in der zentralen HafenCity von der Speicherstadt im Norden zur Elbe im Süden. Als hochwassersichere große Achse schon früh gebaut, nimmt sie immer mehr den Charakter eines urbanen Stadtraums an. Das Baufeld 65 in direkter Wasserlage am Brooktorhafen wurde im Februar 2012 der Marquard & Bahls AG anhand gegeben. Mit der Marquard & Bahls AG siedelt sich ein weiteres Großunternehmen in der HafenCity an. Der Neubau der im internationalen Mineralöl- und Energiegeschäft tätigen Hamburger Firma ist ein markantes Gebäude in großstädtischer Tradition und wird Platz für 700 Mitarbeiter bieten. Mit der neuen Unternehmenszentrale wird der Konzern auch zukünftig fest in der Hanstestadt verankert sein. Der Nebau soll dem Nachhaltigkeitsstandard des HafenCity Umweltzeichens in Gold entsprechen. Baubeginn ist für 2013 vorgesehen. Die Jury unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Bernhard Winking, hat auch unter Mitwirkung von politischen Vertretern (der Hamburgischen Bürgerschaft und des Bezirks Mitte) insgesamt drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. 1. Preis Gewers & Pudewill GPAI, Berlin 2. Preis Max Dudler Architekt, Berlin 3. Preis Alleswirdgut Architektur ZT GmbH, Wien Anerkennungen De Architekten Cie., Amsterdam Kai Richter Architektur GmbH, Hamburg Ort HamburgAuftraggeber Marquard & Bahls AG, HamburgJahr2012ThemaNeubau einer Firmenzentrale auf dem Baufeld 65 in der HafenCityVerfahren eingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 ArchitekturbürosLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, GEWERS PUDEWILL

Fassadenwettbewerb Kreativ- und Klubhaus St. Pauli

Den Spielbudenplatz überblicken Fassadenwettbewerb Kreativ- und Klubhaus St. Pauli. Aufgabe Am Spielbudenplatz entstand mit dem Kreativ- und Klubhaus St. Pauli ein neuer kultureller Baustein im Hamburger Szene-Stadtteil St. Pauli. Umgeben von namhaften Theatern und Konzerthäusern, von Bars und Clubs, Hotels und Vergnügungsstätten sollte das Haus Raum für eine gemischte Nutzung bieten. Live-Musik-Clubs, Theater, Gastronomie sowie Büros mit Nutzern aus der Musik- und Medienbranche charakterisierten das Nutzungsprofil. In den loftartigen Büroetagen sollten zudem ein Radiosender und ein Musikstudio Platz finden. Das sechsgeschossige Gebäude lies sich wie folgt charakterisieren: Die Musik-Clubs befinden sich im Untergeschoss, dem Erdgeschoss und den zum Spielbudenplatz ausgerichteten Flächen des 1. Obergeschosses. Des Weiteren gibt es im Staffelgeschoss eine Roof-Bar (Musik-Club) mit Dachterrasse. Die Büroflächen befinden sich im 2. bis 4. Obergeschoss.Gegenstand des Verfahrens war der Entwurf einer unverwechselbaren Fassade für dieses Gebäude, die einerseits den Nutzern des Gebäudes einen repräsentativen Außenauftritt verleiht und andererseits städtebaulich wie architektonisch-künstlerisch einen überzeugenden Beitrag zur Ergänzung des Ensembles, insbesondere auf der Südseite des Spielbudenplatzes, liefert. In Anbetracht dessen, dass sich das Gesicht des Spielbudenplatzes in den letzten Jahren signifikant veränderte, der Platz selber vollends neu gestaltet wurde und auch seine Ränder sich durch neue Bauten (von den Tanzenden Türmen bis zum Schmidt Theater) stark verändert hat und wird, leistete auch dieser Neubau seinen Teil zur Aufwertung des Spielbudenplatzes. Ergebnis 1. Preis:akyol kamps : bbp, Hamburg mit URBANSCREEN, Bremen 2. Preis: KIRSCH BREMER ARTANDARCHITECTURE, Hamburg Eine Anerkennung: SPINE Architecs, Hamburg Eine Anerkennung: Stephen Williams Associates, Hamburg Eine Anerkennung:Blunck + Morgen, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberurbanspace mit Aust Littmann Strehlitz GbR, Hamburg Jahr2011ThemaxxxVerfahrenEingeladener, kooperativer Architektenwettbewerb als Fassadenwettbewerb Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis akyol kamps : bbp, URBANSCREEN

Philosophikum Justus-Liebig-Universität Gießen

Für Planer und Philosophen – Philosophikum Justus-Liebig-Universität Gießen Wettbewerb für ein neues Philosophikum der Justus-Liebig Universität Gießen Gegenstand des Wettbewerbs war es die städtebauliche Neuordnung der Universitätsstandorte Philosophikum I und II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb wurde als nichtoffener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs lagen die RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.09.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen zugrunde.An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 08/2011 RPW registriert. Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca. 30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren Philosophikum I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.Ort Universitätsstadt GießenAuftraggeberLand Hessen Hessisches Baumanagement hbm in Kooperation mit dem JLU Gießen und der Universitätsstadt Gießen sowie HWP, Projektsteuerung, StuttgartJahr2011Verfahren Städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb gem. RPW 2010Leistungenkomplette Verfahrensbetreung Wettbewerb inkl. VOF-VerhandlungsverfahrenProjektpartnerProjektpartner angebenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen Erfolgreiches Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen. Anlass der Fachtagung Hamburg stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch kontaminierte Flächen beinhalten dabei ein großes Potenzial. Gemeinsam mit Grundeigentümern, Investoren und Nutzern wurden in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ geschaffen und Erfahrungen mit einem erfolgreichen Flächenrecycling gesammelt. Diesen Erkenntnissen – über Hamburg hinaus – widmete sich diese Fachtagung und lud alle Akteure ein, über Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen zu diskutieren. Flächen entwickeln! Knapp und gut: ein begrenztes Angebot macht Fläche kostbar und entwicklungsfähig – selbst wenn sie kontaminiert ist. Eigentümer und Stadt stehen unter Zugzwang, diese Potenziale zu nutzen, anstatt weitere Landschaft zu zerstören.Hindernisse bewältigen! Vorbehalte, Gerüchte und Gerüche: Bevor eine neue Nutzung kommt, müssen Hindernisse ausgeräumt sein – technisch, rechtlich, atmosphärisch. Kein leichtes, aber machbares Ziel. Bei dem am Ende auch der Preis stimmt. Werte schaffen! Lage, Lage, Lage: Vielen Grundstücken wohnt trotz Kontamination ein Wertschöpfungspotenzial inne. Dieses gilt es, privat- und volkswirtschaftlich auszuschöpfen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für Eigentümer und öffentliche Hand. Kooperationen aufbauen! Kommunizieren, kooperieren, handeln: Erfolgreiches Flächenrecycling braucht die Partnerschaft wichtiger Akteure – um Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu schultern und Verlässlichkeit sicherzustellen. Bei jedem Projekt neu.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für UmweltschutzJahr2011ThemaFlächenrecyclingLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der FachtagungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken HafenCity Hamburg

Das Quartier Elbbrücken Das VgV-Verfahren für die Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken ist entschieden. Das Büro Prisma Projektingenieure für Strategie und Management GmbH aus Hamburg hat den Zuschlag erhalten. Die FHH, Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – erschließt das Quartier „Elbbrücken“ und veräußert die Grundstücke an private Investoren, die in Eigenregie (und regelhaft mit eigener Projektsteuerung) Gebäude errichten. Für die Beratung der öffentlichen Auftraggeber wird eine Projektsteuerung/Investorenbetreuung mit einschlägigen Erfahrungen bei der Begleitung vergleichbarer Projekte gesucht, speziell im Bereich Büro, Wohnen, Einzelhandel, Hotel, Städtebau, Infrastruktur inkl. Ingenieurbau, Freianlagen sowie Baugrund und Altlasten. Aufgabe ist die Gesamtkoordination der quartiersbezogenen Aufgaben sowie der übergeordneten Koordination. Der Projektsteuerer soll durch vorausschauende Planung und Organisation der erforderlichen Abläufe dafür sorgen, dass die Entwicklung der privaten Hochbauvorhaben sowie die Planung und Realisierung der öffentlichen Erschließungsmaßnahmen harmonisch, planvoll und möglichst frei von gegenseitigen Störungen verläuft. Schnittstellen zu Nachbarquartieren sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Das Bearbeitungsgebiet hat insgesamt eine Größe von rd. 22 ha inkl. der privaten Grundstücksflächen. Der hier ausgeschriebene Auftrag der Projektsteuerungsleistung umfasst die Projektstufen AHO 1 – 5, einschließlich besonderer Leistungen (u. a. Abstimmungen mit Investoren, Vertragscontrolling). Aufgrund der Projektgröße, Aufgabenbreite und der umfangreichen Schnittstellen der Leistungsbestandteile wird ein Bearbeitungsteam von mehreren Bearbeitern (1-3) notwendig. Ort HamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaVgV Projeksteuerungsleistungen für das Quartier Elbbrücken VerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken – Infrastruktur, Ingenieurbau, Hochbau i. S. d. Investorenbetreuung, Freianlagen. Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha David Senger Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH

Städtebauliche Untersuchung der Magistralen des Bezirks Eimsbüttel – Kieler Straße und Kollaustraße

Stärken, Neu strukturieren und Umgestalten der Entwicklungsachsen Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen entlang der Hauptverkehrsstraßen mit Handlungsempfehlungen. Die großen Magistralen der Stadt Hamburg sind die radialen Verbindungen Hamburgs nach außen. Als funktionale Hauptstraßen der Hamburger „Entwicklungsachsen“ sollen sie auch stadträumlich die Verbindung und Orientierung der Achsenorte untereinander und mit der Stadtmitte verdeutlichen und akzentuieren. Der Bezirk Eimsbüttel verfügt über zwei Magistralen, die aus der Kernstadt ins nördliche bzw. nordwestliche Hamburger Umland führen – die Kieler Straße (später: Pinneberger Chaussee bzw. Holsteiner Chaussee) und die Kollaustraße (zuvor Lokstedter Steindamm, später ab Niendorfer Marktplatz: Friedrich-Ebert-Straße, Frohmestraße und Schleswiger Damm). In Teilstrecken wurden im Jahr 2009 bis zu 80.000 Fahrzeuge pro Tag auf den großen Ein- und Ausfallstraßen gezählt. Ziel dieses Gutachtens ist es, die Charakteristika beider Magistralen herauszuarbeiten und dahingehend zu untersuchen, in welcher Weise diese Stadträume künftig mehr Prägnanz erfahren können. Das Gutachten zielt darauf ab, die Straßen über ihre Verkehrsfunktion hinaus zu betrachten und den Raum in seiner vorhandenen Struktur in den Blick zu nehmen. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen im unmittelbaren Einzugsbereich beider Magistralen, im Rahmen umfassender Handlungsempfehlungen. Das Gutachten gelangt zu dem Schluss, dass sich die Entwicklung beider Magistralen an der heute erkennbaren abschnittsweisenden Struktur orientieren sollte und beide Räume in diesem Rahmen weiter zu entwickeln sind. Empfohlen wird daher eine kleinteilige Strategie, die auf die Qualitäten der jeweiligen Teilräume setzt und diese herauszuarbeiten versucht. Dabei kann eine Umstrukturierung/Verlagerung von Gewerbebetrieben bisweilen sinnvoll sein, Nachverdichtungspotenziale für ein Wohnen in ganz unterschiedlicher Qualität finden sich in beiden Magistralräumen und sollten kurz- bis mittelfristig genutzt werden. Die verkehrlichen Rahmenbedingungen sind hierfür insgesamt als gut zu bewerten, jedoch sind für die meisten Lagen weitreichende Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen. Nicht zuletzt erscheit es dringend geboten, die Gestaltqualität des Freiraums beider Straßen zu verbessern. Hierzu sind Schritt für Schritt, prioritär an den wichtigen Verknüpfungspunkten, die Fußgängerbereiche umzugestalten und über mehr Aufenthaltsqualität auch zu beleben – damit die Magistralen zu repräsentativen Stadträumen Hamburgs werden. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt-und LandschaftsplanungJahr2010 - 2011ThemaNachverdichtungLeistungenErstellung eines städtebaulichen Gutachtens zur Nachverdichtung und Neustrukturierung zweier HaupteinfallstraßenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Pascale Bubert Ann-Kristin Schlapkohl Alexander Wenzel Hella Kotschi Bildnachweis büro luchterhandt

Uni Hamburg – Campus Bundesstraße

Campus Bundesstraße - Uni findet statt Wettbewerbsbeitrag für die städtebauliche Neuordnung des Campus Bundesstraße sowie die Architektur des Klima-Campus in Arge mit Gerber Architekten. Universitäten zieht es zurück in die Stadt. Sie suchen die Nähe zu den Menschen, schätzen die Qualität urbaner Nachbarschaften, fordern Orte der Inspiration und Kommunikation. Hamburg hat eine Universität mitten in der Stadt. Die Neuplanung des MIN-Campus in Eimsbüttel fordert zu einem verdichteten, urbanen Stadtbaustein heraus, der sich so eng wie möglich mit den umliegenden Stadtquartieren verwebt. Im Gegensatz zur heutigen Situation eines versteckten Campus-Areals soll sich die Universität künftig viel offener geben und zu einem Ort der Öffentlichkeit entwickeln. Vorgeschlagen wird eine kompakte städtebauliche Struktur, die die Wegeachsen aus der Umgebung auf selbstverständliche Weise fortsetzt und in Ausrichtung und Körnigkeit der Gebäude die umliegenden Blockstrukturen behutsam ergänzt. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlich ausgerichteter Blockstrukturen entstehen vielfältige, spannungsreiche öffentliche Räume, die Aufenthalt und Kommunikation fördern und ein Quartier von hoher atmosphärischer Dichte (auch durch die topografischen Unterschiede).Zum pulsierenden Herzstück des neuen Campus‘ wird ein grüner Platz, dessen charakteristische dreieckige Form auch symbolisch alle Teilbereiche des Quartiers zusammenführt. Der Anspruch, Uni und Stadtteil miteinander eng zu verweben dokumentiert sich auch in dem Erhalt der Grünfläche zwischen Schlump und Klima-Campus und ihre Weiterentwicklung zum Nachbarschaftspark. Das städtebauliche Konzept mit seiner einfachen Gebäudetypologie knüpft in der Höhenentwicklung an die angrenzenden Bestandsgebäude an. Es wird eine kompakte, durchgehend fünfgeschossige Bebauungsstruktur vorgeschlagen, die städtebaulich signifikante Orte zudem mit achtgeschossigen Hochpunkten hervorhebt.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - HochschulbauJahr2011Themastädtebauliche Neuordnung des Universität-Campus in HamburgLeistungenTeilnahme an einem nicht offenen städtebaulich-hochbaulichem RealisierungswettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi David Senger Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Bündnis für die Quartiere

Im Quartier, mit dem Quartier, für das Quartier Mit einem Konzeptpapier für die Pilotquartiere Rothenburgsort und Hamm-Süd soll die Idee einer integrierten und kooperativen Quartiersentwicklung zur Beförderung neuen Wohnungsbaus umgesetzt werden. Dem Ziel des Hamburger Senats folgend, die Rahmenbedingungen für den jährlichen Baubeginn von 6.000 Wohnungen zu schaffen, wurde im Jahr 2011 das Bündnis für das Wohnen in Hamburg zwischen Politik, Verwaltung und wohnungswirtschaftlichen Verbänden geschlossen. Darauf aufbauend setzen sich die Partner des „Bündnis für die Quartiere“ für eine nachbarschaftsorientierte, integrierte Stadtentwicklung ein. Das „Bündnis für die Quartiere“ wird im Schulterschluss mit der Stadtverwaltung und der Politik, mit Gewerbetreibenden und Unternehmen, mit Bürgerinnen und Bürgern und anderen Aktiven vor Ort im Sinne eines „Bottom Up“-Ansatzes konkrete Ideen und Handlungskonzepte für die Quartiere erarbeiten. Das „Bündnis für die Quartiere“ soll zunächst am Beispiel der Gebiete „Rothenburgsort“ und „Hamm-Süd/Hammerbrook“ erprobt werden, um auf diese Weise Erfahrungen über konzertierte Qualifizierungsstrategien zu gewinnen. Das erarbeitete Konzeptpapier ist eine Ideensammlung und gewährt als Vorprojekt einen Einblick in Inhalte und Struktur der Umsetzung in zwei Pilotquartieren. Das „Bündnis für die Quartiere“ soll zunächst am Beispiel der Gebiete „Rothenburgsort“ und „Hamm-Süd/Hammerbrook“ erprobt werden, um auf diese Weise Erfahrungen über konzertierte Qualifizierungsstrategien zu gewinnen. Das erarbeitete Konzeptpapier ist eine Ideensammlung und gewährt als Vorprojekt einen Einblick in Inhalte und Struktur der Umsetzung in zwei Pilotquartieren. Während Hammerbrook und Hamm-Süd stark gewerblich geprägt, aber wegen ihrer Innenstadtnähe und attraktiver Wasserlagen auch als Wohnstandort prädestiniert sind, ist Rothenburgsort als solcher bereits fest etabliert, weist aber noch Potenziale auf, die Wohnqualitäten im Quartier zu verbessern und diesen Aspekt auszubauen. Im Rahmen von Sondierungsgesprächen und einem Workshop wurden für die beiden Pilotquartiere des Vorprojekts gemeinsam mit Investoren und Vertretern der Wohnungswirtschaft, mit Vertretern Hamburger Behörden und des Bezirks Hamburg-Mitte Bestand und Ausgangssituation analysiert sowie Zielsetzungen und Entwicklungspotenziale für die Quartiere erörtert. Das erarbeitete Konzeptpapier spiegelt die Überlegungen zur allgemeinen Arbeitsweise des Bündnisses und zu konkreten Projektideen für die Pilotquartiere wider. OrtHamburgAuftraggeberSAGA GWGJahr2011ThemaQuartiersentwicklungLeistungenBestandsaufnahme und Analyse des Handlungsraums, städtebauliche und programmatische Entwicklungskonzeption, Erarbeitung des KonzeptpapiersAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt

Georg-Wilhelm-Höfe

Städtebauliche Metrozonen Innovationen Innovativer Wohnungsbau zwischen dem Gartenschaugelände und einem Gewerbe- und Industriegebiet. Gegenstand des Wettbewerbs war der städtebauliche Entwurf für innovativen Wohnungsbau auf dem ehem. Grundstück der Sprachheilschule Kurdamm zwischen Kurdamm und Trettaustraße im Übergangsbereich von der gewerblich-industriellen Nutzung im Westen und der Wohngebiete in Osten. Unter Berücksichtigung des markanten alten Baumbestands galt es, ein schrittweise zu entwickelndes Stadtquartier zu entwerfen, in dem sich unterschiedliche Wohnungsbautypologien realisieren lassen. Im Ideenteil des Wettbewerbs waren beispielhafte architektonische Lösungen für einen zukunftsweisenden Wohnungsbau vorzuschlagen. Mit den IBA-Exzellenz–Kriterien wurden hohe Anforderungen an die Qualität der Projekte gestellt. Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis Czerner Göttsch Architekten, Hamburg mit WES und Partner Schatz Betz Kaschke Wehberg-Krafft Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis Spengeler Wiescholek Freie Architekten, Hamburg mit: Kontor Freiraumplanung Thomas Tradowsky, Hamburg Wir gratulieren den beiden Preisträgern herzlich.Ort HamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2010Themainnovativer Wohnungsbau im wirtschaftsstarken Bezirk Hamburg-MitteVerfahrenstädtebaulich-hochbaulicher EinladungswettbewerbLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Autobahndeckel BAB 7 – Deckelabschnitte Stellingen/Schnelsen

Gut bedacht – Deckelabschnitte Stellingen & Schnelsen Der Ausbau der Bundesautobahn 7 ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Bundesfernstraßen in der Freien und Hansestadt Hamburg den stark gestiegenen Verkehrs- und Umwelterfordernissen angepasst werden sollen. Im Zuge des Ausbaus werden in zwei Abschnitten aus Lärmschutzgründen Tunnelbauwerke errichtet. In Abstimmung mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Freie und Hansestadt Hamburg die Deckelflächen durch selbstfinanzierte Tunnelabschnitte ergänzen und diese Bauwerke einer neuen Freiraumnutzung zuführen. Geplant sind in den Abschnitten Bahrenfeld, Stellingen und Schnelsen mehr als 3,5 Kilometer lange Überdeckelungen, die neben ihrer Lärmschutzwirkung auch neue Optionen für die angrenzenden Stadtteile eröffnen. Die bisher durch die Autobahn zerschnittenen Stadtteile wachsen wieder zusammen und werden damit deutlich aufgewertet. In diesem Zusammenhang werden Grünflächen und bestehende Kleingartenanlagen auf die Deckelflächen verlegt. Auf den frei werdenden Verwertungsflächen kann Wohnungsbau zur Finanzierung der Hamburger Deckelabschnitte entstehen. Für die Freiraumplanung auf den Überdeckelungen lobt die Freie und Hansestadt Hamburg zwei Wettbewerbsverfahren aus.Gegenstand dieses ersten Wettbewerbs ist die Konzeptfindung und gestalterische Ausformulierung der Freiräume auf den beiden räumlich getrennten Deckelabschnitten Stellingen (Länge 980 m) und Schnelsen (Länge 560 m). Das Wettbewerbsgebiet umfasst ca. 8,4 Hektar im Abschnitt Stellingen und ca. 3,5 Hektar im Abschnitt Schnelsen. Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe ist die Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Promenaden und Kleingartenflächen, wobei die Lage auf einem technischen Deckelbauwerk und die Vernetzung mit angrenzenden Flächen, auch im Bereich der Abfahrten, zu beachten sind. Der Abschnitt Bahrenfeld wird im Anschluss an die Durchführung dieses Wettbewerbs Thema eines eigenen Wettbewerbsverfahrens sein. Der Wettbewerb ist entschieden. Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern und danken allen im Namen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für Ihre Teilnahme und die eingereichten Ideen. ein 1. Preis POLA Landschaftsarchitekten, Berlin ein 1. Preis Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin ein 3. Preis Geskes und Hack Landschaftsarchitekten, Berlin ein 4. Preis Planorama Landschaftsarchitektur Maik Böhmer, Berlin Ankauf BB+GG arquitectes Beth Gali Sl., Barcelona, Spanien OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung (Projektgruppe Deckel A7 mit Abteilung Landschafts- und Grünplanung)Jahr2010ThemaÜberdeckelung der Bundesautobahn 7 in Stellingen/SchnelsenVerfahreneinstufig begrenzt-offener, freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt

Around the World in 80 Gardens

"In 80 Gärten um die Welt" Für die internationale gartenschau hamburg 2013 gestalteten wir eine umfangreiche Dokumentationsbroschüre aller 80 Gärten. Vom 26. April bis 13. Oktober 2013 öffnete die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) ihre Pforten. Das touristische Großereignis auf Europas größter bewohnter Flussinsel Hamburg-Wilhelmsburg nam seine Besucher an 171 Tagen mit auf eine kurzweilige Weltreise durch sieben Erlebniswelten voller internationaler und regionaler Bezüge sowie Klima- und Vegetationszonen dieser Erde. 80 fantasievoll von renommierten nationalen und internationalen Landschaftsplanern und Gartenarchitekten gestaltete Gärten spiegelten in ihrer bunten Vielfalt auch die Interkulturalität und Internationalität Hamburgs und des ausstellenden Viertels Wilhelmsburg wider. Auf 169 Seiten stellten wir eine ausführliche Dokumentation der 80 Gärten zusammen. Die Texte stammten ebenfalls aus dem büro luchterhandt und entführten auf eine Gedankenreise um die Welt.OrtHamburgAuftraggeberinternationale gartenschau hamburg 2013 gmbhJahr2013ThemaDokumentation der internationalen gartenschau hamburg 2013LeistungenKonzeption, Text, Gestaltung/Layout und Redaktion einer DokumentationsbroschüreAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Park auf der Harburger Schloßinsel

Metrozonen – Zwischenräume werden lebenswerte Orte Mit der Entwicklung des Harburger Schloßinselparks leistete die IBA Hamburg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der inneren Stadtränder. Nach Entlassung des Harburger Schloßinselparks aus dem Hafenentwicklungsgesetz (HafenEG) soll zukünftig eine Mischung aus Wohnen und hochwertigem Gewerbe sowie vorhandenen gewerblichen Nutzungen die Insel bereichern. In diesem Kontext wurde bereits im Jahr 2006 ein Funktionsplan in zwei Entwicklungsstufen für dieses Gebiet entworfen, der aus einem städtebaulichen freiraumplanerischen Wettbewerb hervorgegangen ist. Die Anlage einer sternförmigen Grünfläche war das zentrale Element der ersten Entwicklungsstufe. Die freiraumplanerische Gestaltung der sternförmigen Grünanlage war Gegenstand des von der Internationalen Bauausstellung Hamburg ausgelobten Wettbewerbs.Es sollten Lösungsansätze zur Entwicklung eines attraktiven öffentlichen Freiraums im Kontext eines sich im Funktionswandel befindlichen Areals erarbeitet werden. Der Wettbewerb sollte Resultate liefern, die den besonderen Stellenwert des Ortes für die Harburger Geschichte würdigen, innovativ auf die Bedingungen in einem heterogenen Mischgebiet sowie auf den Wasser- und Hafenbezug eingehen, und die Vermarktung der umliegenden Grundstücke befördern. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Hager Landschaftsarchitektur AG, Zürich, Schweiz 2. Preis: TDB Thomanek Duquesnoy Boemans Landschaftsarchitektur, Berlin 3. Preis: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2009 - 2010Themafreiraumplanerische Entwicklung des Harburger SchloßinselparksVerfahreneinstufig, begrenzt-offener freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationProjektpartnerclubL94 Landschaftsarchitekten, Köln Hager Landschaftsarchitekten, CH-Zürich Atelier Girot, CH-GockhausenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis Hager Landschaftsarchitektur AG

Städtebauliche Studie zur Entwicklung der Universität Hamburg

Städtebauliches Gutachten für die Entwicklung der Universität Hamburg Die neue Universität hat Bestand. Für die Entwicklung der Universität Hamburg wurden zunächst vier Standorte für eine (Teil-) Verlagerung der Universität untersucht. Für zwei Standorte - den bestehenden in Rotherbaum und das Großmarktareal und den Huckepackbahnhof im Bereich Klostertor - wurden städtebauliche Szenarien erarbeitet und ausgewertet.Nach Auffassung der Verfasser stellen beide Standorte sowohl für die Universität und die umliegenden Stadtquartiere als auch für Hamburg insgesamt jeweils sinnvolle Weiterentwicklungen dar. Beide Szenarien zeigen auf unterschiedliche Weise, wie die Universität mit ihren Einrichtungen baulich neue Impulse setzen kann, ohne sich dabei zu isolieren. Eine Entwicklung ist danach ebenso am bestehenden wie an einem neuen, integrierenden Standort machbar – in beiden Fällen ist der Anspruch an eine qualitativ hochwertige Erneuerung mit weiteren Entwicklungs- und Wachstumsoptionen für die Zukunft der Universität gewährleistet. Schlussendlich bedarf die Festlegung auf ein Szenario einer standortpolitischen Entscheidung.OrtHamburgAuftraggeberHandelskammer Hamburg, Geschäftsbereich InfrastrukturJahr2009ThemaStandortauswahl und städtebauliche Planung für die Standorte Rotherbaum und Klostertor (Großmarkt)LeistungenStandortanalyse, städtebauliche Studien und Visualisierungen im Rahmen des städtebaulichen GutachtensProjektpartnerUwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|DarstellungenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, Uwe A. Carstensen, Hanns-Jochen Weyland, Gärtner+Christ Architektur|Darstellungen

Gutachten Thadenstraße 162 Hamburg-Altona

Städtebaulich-architektonische Studie für Wohnungsbau im Grünzug Altona Ein neues Wohnquartier an der Thadenstraße. Das Grundstück an der Thadenstraße 162 liegt bisher etwas versteckt und die ansässigen Nutzungen entsprechen nicht den Qualitäten der Lage. Mit der Nähe zum Grünzug Altona und dem Wohlers-Park bietet das Umfeld viel Raum für Rückzugsmöglichkeiten und Erholung. Zwischen Altona und St. Pauli gelegen bietet auch die Meso-Lage alles, was das Herz begehrt.Ziel des Verfahrens war es zu überprüfen, in welcher Form und in welchem Umfang an diesem Standort Wohnungsbau, insbesondere für junge Familien, geschaffen werden kann.OrtHamburgAuftraggeberThadenstraße Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KGJahr2009ThemaUmnutzung einer Gewerbefläche zu neuem WohnungsbauLeistungenstädtebaulich-architektonisches Gutachten zur Bebauung eines integrierten Standorts in Hamburg-AltonaProjektpartnera360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360.architekten, Holzapfel-Herziger Landschaftsarchitektur+

Oberhof 2020

Auf dem Sprung – Oberhof 2015 Beitrag mit topotek1 aus Berlin zum städtebaulich-landschaftsplanerischem Ideenwettbewerb. Die Idee des Entwurfs ist es, „mitten in Oberhof“ neue und vielfältige Freiräume entstehen zu lassen, die Ober- und Unterland untereinander und eng dem mit Landschaftsraum verbinden. Herzstück ist mit dem Max-Ehrhardt-Platz ein baulich gefasster Stadtplatz, der städtisches Flair versprüht und von dessen Stadtbalkon aus sich ein attraktives Landschaftspanorama präsentiert. Darüber hinaus geben zwei Parks unterschiedlichen Typs und gegensätzlicher Atmosphäre dem Raum Struktur: ein weitläufiger und ruhiger Kurpark als grüne Mitte und ein „actionreicher“ Bergerlebnispark mit vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten als Auftakt zu den weiter entfernt gelegenen Sportanlagen in den Bergen. Der Ort wird durch Geschlossenheit neue Stärke entfalten. Die diffusen städtebaulichen Strukturen werden (wieder) zu einem geschlossenen Ortsbild geformt – mit einfachen Mitteln. Dank klarer baulicher Strukturen entstehen mitten in Oberhof Räume städtischen Charakters, wie sie einem bedeutenden Touristenort würdig erscheinen. Der Entwurf ist ein Plädoyer dafür, in Oberhof mehr Stadt zu wagen.OrtOberhofAuftraggeberStadt OberhofJahr2009ThemaEntwicklung der Mitte OberhofsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulich-landschaftsplanerischem WettbewerbProjektpartnertopotek1 Landschaftsarchitekten, BerlinAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, topotek1

Angekauft – Entwurf für Gammertingen

Südlicher Stadteingang von Gammertingen Der südliche Stadteingang erhält einen neuen Abschluss. Ganz selbstverständlich Eine nicht ganz einfache Aufgabe hat das Preisgericht des gemeinsam von der Stadt Gammertingen und vom diakonischen Unternehmen Mariaberg e. V. ausgeschriebenen städtebaulichen Architektur-Wettbewerbs „Südlicher Stadteingang“ zu treffen gehabt. Knapp 200 Architekten und Städteplaner hatten sich noch vor den Sommerferien für die Teilnahme an diesem Wettbewerb beworben, unter notarieller Aufsicht waren davon anonym 53 zur Mitwirkung an der 1. Phase, davon nun 15 besonders qualifizierte Planungsarbeiten für den anschließenden Wettbewerbsteil II, ausgewählt worden. Das Preisgericht unter dem Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer Baden-Württemberg Wolfgang Riehle hatte am Montag, 24. November 2008 die von den Architekten und Städteplanern konkretisierten Arbeiten auf Herz und Nieren geprüft und aus den 15 Besten die Preisträger ausgewählt. In den zurückliegenden Wochen hatten die Planungsbüros ihre Ideen und Vorstellungen für die historische Gammertinger Innenstadt weiter konkretisiert und in städtebaulicher, als auch in Hochbau-Hinsicht für das neue Wohnprojekt von Mariaberg e.V. weiter verfeinert. Der Beitrag von a360 Architekten und uns wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.OrtGammertingenAuftraggeberStadt Gammertingen, Mariaberg e.V.Jahr2008ThemaEntwicklung der Innenstadt Gammertingens und Neubau einer diakonischen EinrichtungLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Entwicklung der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für das WohnhausProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik Friedrich, Michael SchoenerAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360 Architekten

Ideen- und Realisierungswettbewerb in Altötting

Lücken schliessen – Stadthalle Altötting Der Neubau für das Bürger- und Veranstaltungszentrum setzt einen neuen ästhetischen und funktionalen Akzent in der Innenstadt von Altötting. Das vermeintlich rückseitig gelegene Bürger- und Veranstaltungszentrum stärkt die Verbindungsachse zum Panorama und erfüllt diese mit neuem Leben. Es setzt die bestehenden Strukturen fort und fügt die fragmentierten Stadtelemente zu einem geschlossenen Ensemble zusammen. Das Panorama erhält mit der vorgeschlagenen Neubebauung zur Maria-Ward-Straße eine klare bauliche Einfassung. Die Typologie der Neubebauung setzt die bestehenden Gebäudestrukturen fort. Es entsteht ein neuer Platz rund um das Panorama, der gemeinsam mit dem Raum vor dem Bürger- und Veranstaltungszentrum einen attraktiven öffentlichen Platz darstellt – für Fußgänger und Radfahrer, für Touristen und Gäste der Kulturveranstaltungen. Eine multifunktionale Fläche, die auch Raum für Veranstaltungen im Freien bietet. Städtebaulich fügt sich das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum in die Maßstäblichkeit seiner Umgebung ein. Seine Figur sucht Bezüge zur Umgebung und unterstützt die Verbindung zum Panorama. Es wendet sich einladend, aber unaufdringlich den Besuchern zu, die durch die neue Passage, aus der Innenstadt kommend, auf den Platz treten. Die Platzfläche wird vom Autoverkehr bewusst freigehalten (abgesehen vom Lieferverkehr für das Zentrum und von wendenden Reisebussen); Autos parken in der neuen Tiefgarage.Das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum ist ein lebendiges Haus, eine Bereicherung für das öffentliche Leben – innen wie außen, programmatisch wie ästhetisch. Ein ebenso klares wie vielschichtiges Bauwerk, das im Gebrauch vielfältige Möglichkeitsräume und Variationsmöglichkeiten eröffnet. Ein Haus voller Leben… Die Gliederung des Gebäudes folgt dabei einfachen Regeln: Das Gebäude durchzieht eine bauliche Fuge, die die östlich verlaufende Mauer fortführt und damit die wichtige Wegeverbindung in die Innenstadt auch innerhalb des Gebäudes fortsetzt. Über die Fuge wird auch im Haus die Erschließung organisiert. Die Fuge gliedert das Gebäude in einen öffentlichen, lichtdurchfluteten Fassadenbereich zur Platzseite hin nach Süden und den Funktionsbereich auf ihrer Nordseite. Der Fassadenbereich formuliert die Adresse des Zentrums. Sein bewegtes Fassadenspiel leitet einerseits in das Gebäude, macht seine inneren Funktionen nach außen ablesbar und verweist zugleich in seiner Gesamtorientierung auf das Panorama. Im Inneren finden sich in dieser Zone abwechlungsreiche Aufenthaltsräume und darüber hinaus die Seminar- und Probenräume, die sich auch für kleine Veranstaltungsräume (Kammerkonzerte) eignen. Der Funktionsbereich ist wiederum gut ablesebar in drei Teilbereiche aufgeteilt: der westliche Bauteil beherbergt die Bibliothek, im östlichen Teil liegt der teilbare Veranstaltungsaal. Zwischen Bibliothek und Veranstaltungssaal öffnet sich der dritte Teil: das Sommerfoyer, das flexibel für eigene Veranstaltungen, als erweitertes Foyer des Veranstaltungssaals oder sogar über das Eingangsfoyer des Zentrums bei Bedarf mit dem Platz verbunden und genutzt werden kann. Die Fassade setzt sich in ihrer Materialität von der Umgebung ab. Mit rot eingefärbtem Beton setzt sie mit einem interessanten Wechselspiel aus offener und geschlossener Fassade einen besonderen und ungewöhnlichen Akzent.OrtAltöttingAuftraggeberStadt AltöttingJahr2008ThemaNeubau eines Bürger- und Kulturzentrums mit städtebaulichem UmgriffLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Platzgestaltung in der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für die StadthalleProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik FriedrichAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis a360 Architekten, büro luchterhandt