Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen

Schönes für Schönkirchen Die Gemeinde Schönkirchen liegt am Ostufer der Kieler Förde in Schleswig-Holstein. Mit bald 7.000 Einwohnern, einem neuen Gewerbegebiet, einer neuen Kita sowie weiteren Wohnstandorten befindet sich Schönkirchen im Wandel. Aus diesem Grund hat die Gemeindevertretung bereits am 10. Dezember 2018 beschlossen, ein Ortskernentwicklungskonzept zu erstellen. Das Ortskernentwicklungskonzept Schönkirchen soll ein richtiger Bürgerplan werden. Er bildet nicht nur die Ziele und Handlungsfelder, die Besonderheiten und Perspektiven der Gemeinde Schönkirchen ab, er selbst ist das gemeinsam erarbeitete und „verhandelte“ Ergebnis eines gesellschaftlichen Austauschs- und Planungsprozesses.Möglichst viele unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen und Altersstufen sollen an dem Planwerk aktiv in den kommenden zwei Jahren mitwirken, sich mit Ideen gestaltend einbringen, Ziele und Anforderungen formulieren und Projekte erfinden. Ein Prozess, der Lust auf Schönkirchen macht und zugleich die persönliche Bindung an den Ort fördert. Der Prozess, der in mehrere Phasen gegliedert ist, soll von einem sehr hohen Mitwirkungsgrad von Bürgerinnen und Bürgern sowie Stakeholdern geprägt sein. Am Ende des gesamten Verfahrens soll ein gemeinsames Leitbild entstehen, der sogenannte Schönkirchenplan. Dieser Plan soll die zukünftige räumliche Entwicklung der Gemeinde Schönkirchen abbilden. Die Erkenntnisse aus den öffentlichen Veranstaltungen fließen in diesen Plan mit ein.  OrtSchönkirchenAuftraggeberAmt Schrevenborn, Gemeinde SchönkirchenJahr2020ThemaGemeindeentwicklungVerfahrenEntwurf eines Ortskernentwicklungskonzepts unter Mitwirkung der ÖffentlichkeitLeistungenEntwurf eines Ortskernentwicklungskonzepts (Leitbild, konkrete Maßnahmen) und Begleitung des öffentlichen BeteiligungsprozessesAnsprechpartner Franziska Unzner Nils Polzin Bildrechte Bild 1 büro luchterhandt Bild 2 Amt Schrevenborn Links www.mein-schoenkirchen-2035.de Downloads

Dialogverfahren Neubau ZLB

Bibliothek findet Stadt Ein neuer zentraler Standort für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) soll entstehen. Hierfür wird ein öffentliches Dialogverfahren zur städtebaulichen Machbarkeit durchgeführt. Ein neuer zentraler Standort für die ZLB Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte Öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie hatte im Jahr 2018 über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher und ist damit die am besten besuchte Kultureinrichtung Berlins. Sie ist gegenwärtig in der Stadt aufgeteilt auf zwei Publikumsstandorte und ein Außenmagazin – räumliche Bedingungen, die unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. An einem Standort vereint kann die ZLB ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in Berlin setzen und ihr volles Potential entfalten. Im Juni 2018 hat der Berliner Senat nach einer intensiven Prüfung unterschiedlicher Standorte entschieden, die ZLB am Blücherplatz zu errichten – ergänzend zu ihrem Gebäude der Amerika-Gedenkbibliothek. Eine innovative Bibliothek … Als Metropolenbibliothek soll die neue ZLB mit 38.000 qm Nutzfläche ein Ort der Informations- und Wissensvermittlung, vor allem aber ein identitätsstiftender, gemeinsamer Ort für die Berlinerinnen und Berliner sein und Vielfalt und Zusammenleben in der Metropole fördern. Mit ihrem Medien- und Dienstleistungsangebot, attraktiven Räumen, Begegnungs-, Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Gastronomie- und Veranstaltungsangeboten soll die ZLB zu einem Knotenpunkt für Kultur, Bildung, Chancengleichheit, Freizeitgestaltung und gesellschaftliches Engagement werden und internationale Ausstrahlung entfalten. … am Standort Blücherplatz Das Planungsgebiet liegt im Sanierungsgebiet „Südliche Friedrichstadt“. Es wird im Norden begrenzt vom Landwehrkanal, im Osten von der Zossener Straße, im Süden von der Blücherstraße und im Westen vom Blücherplatz. Prägend für das Areal um den Blücherplatz sind heute neben der denkmalgeschützten Amerika-Gedenkbibliothek die Grünanlage samt altem Baumbestand sowie wichtige Verkehrstrassen, die das Gebiet tangieren. Im Zuge der Entwicklung der ZLB am Blücherplatz geht es darum, einen neuen, hochwertigen Stadtraum für die Öffentlichkeit zu entwickeln – an diesem Ort findet Bibliothek Stadt, und Stadt findet Bibliothek.Die Machbarkeitsstudie ermittelt mögliche Varianten zur Umgestaltung des Ortes, die auf diese Fragen Antwort geben: WIE kann der Blücherplatz im Zuge der Neugestaltung zu einem angenehmen und attraktiven öffentlichen Ort für die Nachbarschaft und die Berliner Stadtgesellschaft werden? WIE kann das denkmalgeschützte Gebäude funktional eingebunden werden und im neuen Kontext zur Geltung kommen? WIE können die Gebäude der künftigen ZLB eine Verbindung mit der bestehenden Umgebung bilden und den Gesamtraum zur einladenden Adresse für die Öffentlichkeit bilden? WELCHE Kriterien zur Höhe und Anordnung der neuen Gebäude sollten beachtet werden? WELCHE Anforderungen und Möglichkeiten für den Rad- und Fußverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr und das Parken sollten im Gesamtkonzept bedacht werden? Gemeinsam Stadt entwickeln! – Städtebau im Dialog Diesen Fragen wird sich in den kommenden Monaten ein Team von Expertinnen und Experten aus Architektur, Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur stellen und unterschiedliche städtebauliche Lösungen (aber noch keine Architektur!) entwerfen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Dialog mit dem Planungsteam und anderen Interessierten an den besten Lösungsansätzen für die ZLB am Blücherplatz zu arbeiten. WAS könnte das Beste für die Nachbarschaften und die Stadt sein, und was wäre nicht so positiv? WORAUF ist unbedingt bei der Planung zu achten? WELCHE Vorbilder aus anderen Städten können eine gute Anregung für den Blücherplatz geben? Ihre Anregungen und Ideen sind uns wichtig! Termine 23.09.2019 Stadtspaziergänge 23.09.2019 Auftaktveranstaltung 25.10.2019 Erste Informationsveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 26.10.2019 Erste Planungswerkstatt (11:00-15:00 Uhr, FORUM Factory) 18.11.2019 Zweite Informationsveranstaltung (17:00-20:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 21.11.2019 Zweite Planungswerkstatt (17:00-21:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 17.01.2020 Abschlussveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin)OrtBerlinAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen BerlinJahr2019-2020ThemaNeubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, öffentliches Dialogverfahren mit PlanungswerkstättenVerfahrenöffentliches Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz"Leistungenkomplettes Verfahrensmanagement mit öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen und PlanungswerkstättenAnsprechpartner Lion Günther Leonie Hinzen Simone Jentsch Bildnachweis © Werner Huthmacher, Berlin Links Link zur ZLB Link zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin Downloads Ankündigungsplakat Auftaktveranstaltung

Neue Mitte Tempelhof

Neue Mitte Tempelhof Städtebaulich kooperatives Werkstattverfahren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Entlang des belebten Tempelhofer Damms und der Götzstraße sowie umgeben von denkmalgeschützten Parkanlagen bilden der alte Dorfkern, das Rathaus Tempelhof, die Zentralbibliothek des Bezirks, das Stadtbad, die Polizei, Vereine, Kleingärten, mehrere Schulen und soziale Einrichtungen das administrative und historische Tempelhofer Zentrum. Diese Kombination macht den besonderen Charakter des Gebiets aus. Allerdings ist das Zentrum in die Jahre gekommen: sanierungsbedürftige öffentliche Gebäude aus den 1960er und 1970er Jahren, fehlender Wohnraum, untergenutzte Freiräume, kaum Angebote für Kunst und Kultur und der verkehrsbelastete Tempelhofer Damm rufen Handlungsbedarf hervor. Nun bietet sich die Chance, durch die Verlagerung der öffentlichen Gebäude und die Zusammenführung von Angeboten und Nutzungsprogrammen das Zentrum städtebaulich neu zu ordnen, räumlich besser zu fassen und dabei Platz für ein neues Quartier mit modernem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Durch eine Verlagerung der öffentlichen Einrichtungen können auf den freigewordenen Flächen ca. 500 neue Wohnungen errichtet werden.Das Verfahren Die Aktivierung der „Neuen Mitte Tempelhof“ wird im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Durch ein dialogorientiertes Verfahren soll der Mitwirkung bzw. Information von lokalen Akteuren, der Nachbarschaft und Öffentlichkeit auch bei der Ent- wicklung des städtebaulichen Konzepts Rechnung getragen werden. Ziel des kooperativen Werkstattverfahrens ist es, ein städtebauliches–freiraumplanerisches Gesamtkonzept zu entwickeln. In einem dialogorientierten Werkstatt-verfahren entwickeln vier parallel arbeitende Planungsteams unterschiedliche Ansätze. Neben der Einbindung von Öffentlichkeit und lokalen Akteuren wird die Arbeit der Teams durch ein Beratungsgremium aus Fach- und Sachobergutachtern begleitet, das am Ende des Verfahrens ein oder mehrere Konzepte als konkrete Planungsgrundlage für die weitere Umsetzung auswählt. Weitere Informationen unter: https://www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof/.OrtBerlin, Bezirk Tempelhof-SchönebergAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und WohnenBerlinJahr2019ThemaStädtebaulich-freiraumplanerischer EntwurfVerfahrenKooperatives Werkstattverfahren im Sinne einer Parallelbeauftragung von vier PlanungsteamsLeistungenKomplette Verfahrensbetreuung und ProzesssteuerungAnsprechpartner Karolin Kaiser Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Links Link zur Ausschreibung Link zur Aufgabenstellung

Phase 0 Schulentwicklung Norderney

Gute Schule machen! Wie entwickeln sich die Schulen auf Norderney? Können die Kooperative Gesamtschule und die Grundschule an einem Standort zusammenwachen? Wie können die Schulgebäude gute Bedingungen für modernes Lernen und Unterrichten bieten? Diesen und weiteren Fragen wird seit Januar 2019 in einem dreivierteljährigen Prozess auf den Grund gegangen. Gemeinsam mit Vertretern der beiden Schulen, der Schüler- und Elternschaft sowie der Verwaltung werden an vier Werkstatttagen funktionale und städtebaulich-räumliche Ideen zur Entwicklung der Schulen heausgearbeitet. Wie kann Norderney "Gute Schule machen" und was braucht es dafür?Eine komplexe Aufgabe und Fragestellung wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei den insgesamt sieben Werkstätten an vier Werkstatttagen entwerfen und erörtern Vertreter der beiden Schulen und der Stadt sowie Schüler ihre Ziele und Wünsche zur Entwicklung ihrer Schulen, die Möglichkeiten der Schulentwicklung auf Norderney und der Entwicklung und Umsetzung der pädagogischen Konzepte sowie die Chancen, Risiken und  Grenzen der  Entwicklung eines möglichen gemeinsamen Schulstandorts. Außerdem wird die Öffentlichkeit in einer Auftakt- Zwischen und Endpräsentation über den Stand des Phase 0 Prozesses informiert. Termine: 15.01.2019 Werkstatt 1 und Schülerwerkstatt 1 15.01.2019 Öffentliche Auftaktveranstaltung 20.02.2019 Werkstatt 2 und Schülerwerkstatt 2 02.04.2019 Werkstatt 3 03.04.2019 Öffentliche Zwischenpräsentation 27.5.2019 Werkstatt 4 und Schülerwerkstatt 3 tba AbschlusspräsentationOrtInsel NorderneyAuftraggeberStadt NorderneyJahr2019ThemaPhase 0 zur Schulentwicklung auf NordeneyVerfahrenPhase 0 ProzessLeistungenPhase 0 Prozess inkl. Schüler- und LehrerwerkstättenAnsprechpartner Isabel Sagasser Mira Schmidt Bildnachweis Büro luchterhandt Links Link zur Kooperativen Gesamtschule Norderney Link zur Grunschule Norderney Link zu Seite der Stadt Norderney Downloads

Bildungscampus Gallus

Wo Stadt und Bildung Hand in Hand gehen… Mitten im Frankfurter Stadtteil Gallus entsteht der Bildungscampus GALLUS. Zahlreiche Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung werden hier ein einzigartiges Bildungsangebot schaffen und sich eng mit den umliegenden Nachbarschaften verweben. Wir gestalten die "Phase 0", an der alle betroffenen Institutionen und interessierte Menschen aus der Nachbarschaft mitwirken können. Schon heute finden sich auf dem Grundstück für den Bildungscampus Gallus wichtige Bildungsrichtungen für den Stadtteil: Schulen, Kinderzentren, Kinder- und Jugendhäuser, Sporthallen, Stadtteil- und Schulbüchereien … bieten schon heute ein vielfältiges Angebot. Und auch in der Umgebung finden sich wichtige, sehr aktive Einrichtungen der Bildungslandschaft. Nun soll auf diesem Grundstück im Übergang zum neu entstehenden Europaviertel ein zukunftsweisender Bildungscampus heranwachsen. Der Prozess Eine komplexe Aufgabe wie diese braucht einen maßgeschneiderten Prozess. Bei insgesamt vier CAMPUS-Veranstaltungen entwirft und erörtert die Öffentlichkeit ihre Ziele und Wünsche, die Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Entwicklung. Die Institutionen erarbeiten in WERKRÄUMEN und FOREN ihre Leitbilder und Raumprogramme sowie die funktionale Idee für den Bildungscampus. Wir prüfen gemeinsam die Umsetzbarkeit der Ziele aus Sicht der Architektur, des Städtebaus und des Freiraums. Nach diversen öffentlichen Veranstaltungen und Workshops mit den zukünftigen Einrichtungen des Bildungscampus Gallus präsentieren wir nun die Ergebnisse der "Phase 0" in einem Abschlussbericht! Die gemeinsamen Ideen für diesen Standort und die Zukunft der Bildung im GALLUS und im Europaviertel sind über die nebenstehenden Links anzusehen.OrtFrankfurt am MainAuftraggeberMagistrat der Stadt Frankfurt/Main, StadtschulamtJahr2017-2018ThemaPhase 0 für den Bildungscampus Gallus konzipieren, durchführen, moderierenVerfahrenPhase 0LeistungenEntwicklung, Durchführung, Moderation des Prozesses; hochbauliche und städtebauliche Machbarkeitsstudien, Bürgerbeteiligung; ÖffentlichkeitsarbeitAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Franziska Unzner Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Links

Ideenwerkstatt Petershof

Es tut sich was im Petershof! In einem Werkstattverfahren haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Ideen zu schmieden, wie der Petershof zukünftig genutzt werden kann - Zum Wohnen, Arbeiten oder Entspannen. Der denkmalgeschützte Petershof ist einer der wenigen erhaltenen innerstädtischen Vierkanthöfe Kölns und liegt im Herzen des Stadtteils Müngersdorf im Stadtbezirk Lindenthal. Der historische Bauernhof wurde im Jahr 1896 erbaut und bis 1926 durch einen landwirtschaftlichen Betrieb genutzt. Es folgte eine gemischte Nutzung des Petershofs aus Wohnen und diversem Gewerbe wie einer Sattlerei, Bäckerei oder auch als Schlosserei. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Hauptwohnhaus als Schule und Kindergarten genutzt. Im Jahr 2015 musste die Nutzung des Petershofs jedoch aus Gründen mangelnden Brandschutzes aufgegeben werden. Nach längerem Stillstand auf dem Hof, ist es nun höchste Zeit, dieses Herzstück Kölns aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und wieder mit lebendigem Treiben zu füllen. Welche Nutzungen ihren Platz zukünftig im Petershof haben können, wird im Rahmen einer Ideenschmiede gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern erörtert.In drei „Ideenschmieden“ haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der neuen Nutzungen mitzuwirken. Die erste Ideenschmiede fand als ganztägige Veranstaltung am 20.01.2018 statt; hier wurden in lockerer Workshop-Atmosphäre Nutzungsideen für den Petershof entwickelt und erste Konzepte formuliert. Die gemeinsam in der ersten Ideenschmiede entwickelten Nutzungskonzepte werden durch das büro luchterhandt weiterbearbeitet und in vier Varianten aufbereitet. In der darauffolgenden Ideenschmiede am 28.02.2018 werden diese Varianten gemeinsam diskutiert und an themenbezogen Arbeitstischen weiterentwickelt. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, an jeder der Varianten mitzuarbeiten. Die Arbeitsergebnisse werden im Plenum vorgestellt und diskutiert, abschließend empfehlen die Teilnehmer zwei Vorzugsvarianten zur weiteren Vertiefung. Anschließend bearbeitet das büro luchterhandt beide Varianten vertieft und konkretisiert diese. In der dritten Ideenschmiede am 11.04.2018 werden die ausgearbeiteten Vorzugsvarianten präsentiert und im Plenum diskutiert.OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2017 - 2018ThemaEntwicklung von Nutzungskonzepten für den Petershof. Werkstattverfahren mit allen Interessierten in drei Ideenschmieden.VerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenVerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Bildnachweis Gebäudewirtschaft der Stadt Köln büro luchterhandt Downloads Abschlussbericht Petershof

Entwicklungsimpulse für das Eisenbahnerviertel in Eidelstedt

Frisches Grün und noch viel mehr für ein lebendiges Viertel Im Zuge eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs soll das Wohnumfeld im Eisenbahnerviertel verdichtet und aufgewertet werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen in die Auslobung mit ein. Fünf Landschaftsarchitektur-/Stadtplanungsbüros nahmen am Realisierungswettbewerb teil. Am 20. Dezember 2017 wurde der Entwurf der Hamburger Büros Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten und eins:eins architekten mit dem 1. Preis gekürt. Eidelstedt-Mitte und das daran anschließende Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ wurden im März 2016 durch die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau als RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte gemäß § 171b BauGB festgelegt. Außerdem wurde es in die Programmsegmente „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen. Neben der Stärkung des Eidelstedter Zentrums als Versorgungsbereich, liegt auch das Wohnquartier Eisenbahnerviertel mit besonderem Entwicklungsbedarf im Fokus. Durch die Schaffung neuer Wohnangebote und eines zeitgemäßen Wohnumfelds soll das Eisenbahnerviertel den Stadtteil Eidelstedt zukünftig als attraktiven Wohnstandort stärken. Laut Problem- und Sozialmonitoring des Bezirksamts Eimsbüttel für Eidelstedt-Mitte, kann das Eisenbahnerviertel in Bezug auf das Wohnumfeld als nicht mehr zeitgemäß beschrieben werden. Durch eine behutsame Nachverdichtung in Verbindung mit einer spürbaren Aufwertung des Freiraumes soll dies behoben und die Siedlung wieder attraktiv und lebendig werden. In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Eisenbahnerviertel hat seit längerem kaum noch Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel um etwa die Hälfte reduziert, da die Pro-Kopf-Wohnfläche mit der Zeit stark angestiegen ist. Bedarf besteht nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte. Ziel ist es, das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ zu machen und für alle Bewohner lebenswert zu gestalten. Dabei ist eine maßstabsgerechte, sensible Nachverdichtung sowie eine signifikante Aufwertung des Freiraums angestrebt, wobei es den grünen und charmanten Charakter des Viertels zu bewahren gilt. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung des Eisenbahnerviertels wurde im Vorfeld eine Bürgerbeteiligung mit der Bewohnerschaft durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse über bisherige Nutzungen im Außenraum, zusätzliche Wünsche für das Angebot sowie zukünftige Anforderungen an das Quartier zu gewinnen. Die Bürgerbeteiligung umfasste drei verschiedene Beteiligungsformate: In einem ersten Schritt wurden im Mai 2017 im Wohnviertel Postkarten an die Haushalte verteilt, auf denen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Wünsche notieren konnten. Am 14. Juni 2017 fand mit reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung zum gesamten Verfahren in der Stadtteilschule Eidelstedt statt. Bei der Veranstaltung wurde über die anstehende Quartiersentwicklung und den bevorstehenden Wettbewerb informiert. Zusätzlich hatte die Mieterschaft die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themen zu informieren und eigene Vorschläge vorzubringen. Anschließend wurde im Juni 2017 eine zweitägige aufsuchende Befragung vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an die Beteiligung wurden alle Beiträge gesammelt, geordnet und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in die Aufgabenstellung für die Planerinnen und Planer eingeflossen und stellen einen Teil der Auslobung dar. OrtHamburgAuftraggeberVonovia SEJahr2017 - 2018ThemaFreiraumentwicklung und Nachverdichtung für das Eisenbahnerviertel in EidelstedtVerfahrenstädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb mit BürgerbeteiligungLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske

Neue Impulse für den Tibarg

Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg Das Areal zwischen Tibarg und dem Garstedter Weg soll neu entwickelt werden. Durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit, der Akteure vor Ort und der Nutzer soll ein wegweisendes Konzept erstellt werden. Für den Bereich zwischen Tibarg und Garstedter Weg soll eine städtebauliche Neuordnung erfolgen. Anlass für diese vorgesehene Entwicklung waren eine vertragliche Vereinbarung zwischen der FHH und dem Eigentümer des ehemaligen Ortsamtes Lokstedt bis 2018 das Planrecht zu ändern sowie das für eine neue Nutzung zur Verfügung stehende Schulgelände der Anna-Warburg-Schule. Vor dem Hintergrund der anstehenden Entwicklungen soll der Betrachtungsraum um das Kundenzentrum (Garstedter Weg 11), den Parkplatz bzw. die Marktfläche sowie die Grünflächen am Garstedter Weg in die Planungen einbezogen werden, um den Bereich städtebaulich und nutzungstechnisch ganzheitlich neu zu betrachten. Der Prozess wurde zunächst mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen, welches die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren schafft. Die frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der betroffenen Akteure vor Ort, der Nutzer, Anwohner, sozialen Institutionen, der Grundeigentümer und Gewerbetreibenden sollten Ziele und Ideen für die Entwicklung des Bereiches generieren. Begonnen wurde mit Interviews von Schlüsselakteuren und einer Kinder- und Jugendbeteiligung, um erste Themen für die anschließende öffentliche Planungswerkstatt in Form eines World-Cafés herauszufiltern. Ganz bewusst sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem bereits fertigen Konzept konfrontiert werden, sondern gemeinsam diskutiert werden, wo die notwendigen baulichen Entwicklungen erfolgen sollen. Zunächst wurde erst einmal zugehört und diskutiert, welche Anforderungen aus dem Stadtteil gestellt wurden. Durch diesen Beteiligungsprozess wurden Ziele und Ideen für den Betrachtungsraum gemeinsam entwickelt, die die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren bildeten. OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Freie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaNeuordnung des Areal zwischen Tibarg und Garstedter Weg in Niendorf VerfahrenEntwicklungsprozess mit BeteiligungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

marktplatzDIALOG für Neustadt am Kulm

Der Marktplatz in Neustadt am Kulm könnte neu gestaltet werden. Doch einige wollen, dass alles bleibt, wie es ist… Das war kein einfacher Beteiligungsprozess für die Neugestaltung des Marktplatzes. Trotz reger Beteiligung und offenen Gesprächen konnten sich die Gegner den Befürwortern nicht annähern… Die Struktur des Marktplatzes in Neustadt am Kulm geht auf eine lange Historie zurück, entspricht aber nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen zentralen Platz mit Aufenthaltsqualität. 2014 wurde in einem Wettbewerb eine neue Gestalt für den Marktplatz gesucht. Aus 17 eingereichten Arbeiten wählte die Jury aus Landschaftsarchitekten, Stadtplanern, Architekten und lokalen Politikern den Entwurf von L+ Felix Holzapfel-Herziger aus. Nach dieser Entscheidung steht die Umsetzung des Entwurfs in die konkrete Planung an. Damit die Umgestaltung des Marktplatzes ein Gewinn für alle Beteiligten ist, gilt es, die Facetten der Planung gemeinsam neu zu entdecken sowie Erwartungen und Befürchtungen von Seiten der Bürgerinnen und Bürger sowie Politiker zu diskutieren. Der Marktplatz ist das Aushängeschild der ganzen Kommune, deshalb waren beim marktplatzDIALOG im Rahmen von zwei öffentlichen Workshops alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ob jung ob alt in ihrer persönlichen Meinung gefragt, sich aktiv in den Prozess zur Umgestaltung des Marktplatzes einzubringen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde der Siegerentwurf allen Interessierten vorgestellt. Die Öffentlichkeit hatte hier die Möglichkeit, zusammen mit den Planern den Entwurf kritisch zu hinterfragen und weiterführende Ideen zu entwickeln. Die Ergebnisse des Auftaktworkshops dienten den Planern als Grundlage zur Erstellung von vier neuen Varianten für den Marktplatz, aufbauend auf ihren Siegerentwurf. Diese Varianten berücksichtigten die Anmerkungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge der Bürgerinnen und Bürgern. Im Vertiefungsworkshop wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geboten, die vier Varianten zu betrachten und gemeinsam im Plenum zu erörtern. Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind in die Überarbeitung des Siegerentwurfes eingeflossen. In einer öffentlichen Abschlusspräsentation wurde der überarbeitete Entwurf vorgestellt.OrtNeustadt am KulmAuftraggeberStadt Neustadt am KulmJahr2016ThemaNeugestaltung des Marktplatzes VerfahrenBeteiligungsprozessLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Tanja Jauernig Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Entwicklung Schulzentrum Wolfsburg-Westhagen

Fit für die Zukunft – auf dem Weg zu einem Lern- und Freizeithaus hoher Qualität Begleitung der "Phase Null" und Erabeitung von Entwicklungsszenarien für die Zukunft eines großen Schul- und Freizeitzentrums aus den 1970er Jahren. Das Bildungs- und Freizeitzentrum in Wolfsburg-Westhagen soll modernisiert werden. Drei Schulen, ein Freizeitzentrum, eine Stadtteilbibliothek, ein städtischer Gastronomiebetrieb und weitere Nutzer bespielen das große Gebäudevolumen aus den 1970er Jahren. Neben einer baulichen Instandsetzung soll mit der Modernisierung eine zeitgemäße und optimierte Organisation der einzelnen Funktionsbereiche im Gebäude einhergehen, wobei es ebenso gilt, das inhaltliche Profil des Angebots zu schärfen und mit dem Stadtteil zu vernetzen.In vielfältigen Workshopformaten lernten die Nutzer untereinander viel über ihre jeweiligen Anforderungen an das Arbeiten im Haus und erarbeiteten gemeinsame Wünsche an dessen Entwicklung. Der begleitende Prozess war in drei Phasen strukturiert: Auf die Annäherung an ein zukunftsfähiges gemeinsames Leitbild folgte die Erarbeitung von Funktionszusammenhängen auf übergeordneter und institutionsspezifischer Ebene. Anschließend entstand in kleineren Arbeitsgruppen ein qualifiziertes Raumprogramm, das Synergien der Raumnutzung integriert und so nicht nur den Flächenbedarf optimiert, sondern auch dem Zusammenwachsen der Einzelinstitutionen Ausdruck verleiht. In einem nächsten Schritt wurden auf dieser Grundlage konkrete Szenarien der räumlich-funktionalen Organisation im Haus erarbeitet.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014ThemaPhase Null, Ziele für Modernisierung und Umbau eines bestehenden öffentlichen Bildungszentrums, PlanungsszenarienLeistungenWorkshops, Beteiligung der Schulgemeinschaft, Erstellung eines Raum- und Funktionsprogramms, Planungsszenarien Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Hella Kotschi Bildnachweis büro luchterhandt

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Fischbeker Reethen

Naturverbunden Wohnen im neuen Stadtteil im Hamburger Süden Im zweiphasigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb setzte sich die Arbeitsgemeinschaft aus KCAP Architects&Planners und Kunst+Herbert mit einem naturnahen Entwurf durch – zentrales Element ist ein See im Herzen des Quartiers. Das Wettbewerbsgebiet Fischbeker Reethen in Neugraben-Fischbek stellt für den Bezirk Harburg mit einer Fläche von ca. 70 ha die derzeit größte zusammenhängende und verfügbare Wohnungsbau- und Gewerbeflächenreserve dar, die kurzfristig durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt werden soll. Der Bezirk Harburg und die IBA Hamburg GmbH, als städtische Projektentwicklerin, planen die Entwicklung des Wettbewerbsgebietes als Wohn- und Gewerbestandort. Auslöser dafür war der Auftrag aus der Senatsdrucksache „2015/1960 – Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ möglichst zeitnah (2016) einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Unter dem Leitbild der „Gartenstadt des 21. Jahrhunderts“ sollten im Wettbewerbsgebiet die Idealbilder der Gartenstadt neu interpretiert werden. Der Standort soltel durch gemischte Wohntypologien für überwiegend mittelständische Familien und Haushalte als Zielgruppen sowie als Standort für wissens- und forschungsintensives, insbesondere produzierendes Gewerbe und Handwerk entwickelt werden. Aufgrund der Bedeutung des Projektes wurde zur Qualitätssicherung aber auch zur zielgerichteten Einbindung der Vielzahl von Beteiligten, ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb in Form eines zweistufigen, kooperativen Verfahrens mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Ziel des Verfahrens war die Erarbeitung eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Entwurfes unter Berücksichtigung von funktionalen, sozialen, stadträumlichen, freiraumplanerischen, naturräumlichen, verkehrlichen, wasserbaulichen (Regenwasserableitung) und wirtschaftlichen Aspekten. Der Siegerentwurf diente als Grundlage für die Erarbeitung eines Funktionsplanes, der die Grundlage für das Bebauungplanverfahren bildet. OrtHamburg AuftraggeberIBA Hamburg GmbH im Einvernehmen mit Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg- Behörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2016ThemaEntwurf eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts für den neuen Stadtteil "Neugraben-Fischbek"Verfahrenstädtebaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb in zwei PhasenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung inkl. Veranstaltungen mit der ÖffentlichkeitAnsprechpartner Tanja Jauernig Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis KCAP und Kunst+Herbert

Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars

Das bewegt Hamburg! Das Städtebauseminar Hamburg ruft zu einem offenen Fotowettbewerb auf. Aufgabe Hamburg ist eine Stadt mit vielen städtebaulichen Facetten, gebauten und ungebauten Orten, prägenden Freiräumen sowie unterschiedlich aktuellen wie historischen Überlagerungen, die diesen Ort kennzeichnen. Aber was bewegt Hamburg heute? Sind es Neubauprojekte wie die HafenCity oder gewachsene Stadtstrukturen? Sind es gebaute oder Vision gebliebene Projekte? Welche Facetten sind es, die den Wandel unserer Metropole präsentieren? Mit welchen Augen betrachten Sie die Entwicklung dieser Stadt? Der 1. offene Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars rief Sie dazu auf, Ihre fotografische(n) Momentaufnahme(n) einer Jury vorzulegen und zur Diskussion zu stellen. Denkbar waren journalistische, dokumentatorische, künstlerische, historische wie aktuelle Fotoarbeiten. Entscheidend war der Moment. Genre und Stilmittel waren bewusst freigestellt. Wir freuen uns über die zahlreichen eingereichten Beiträge. Der 1.Preisträger wird mit einem Rundflug über Hamburg honoriert. Als zweiter und dritter Preis werden weitere exklusive Blicke auf die Metropole Hamburg vergeben. Mit ihren Fotoserien gewonnen haben: den 1. Preis: Andreas Boschmann und Kristina Müller den 2. Preis: René Reckschwardt den 3. Preis: Ruth Stoltenberg Wir gratulieren den Preisträgern herzlich! OrtHamburgAuftraggeberHamburger Städtebauseminar Jahr2012Themafotografische Momentaufnahmen zur Fragestellung "Was bewegt Hamburg?"LeistungenOrganisation und Durchführung des FotowettbewerbsAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis Andreas Boschmann und Kristina Müller, René Reckschwardt, Ruth Stoltenberg Downloads Flyer Fotowettbewerb

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Rahmenkonzept Ulzburger Straße

MitMachMeile Visionen für die längste Meile der Welt 11m-langes Modell zum Mitmachen - ein kooperativer Beteiligungsprozess mit privaten und öffentlichen Eigentümern, Anwohnern und Gewerbetreibenden Der Planungsraum von ca. 2km Länge der stark frequentierten Ulzburger Straße soll städtebaulich und gestalterisch so entwickelt werden, dass eine vielfältige Nutzungsstruktur gefördert, das Versorgungsangebot langfristig gesichert, die Aufenthaltsqualität gestärkt und die Verkehrssituation verbessert wird - die Ulzburger Straße soll ein attraktiver, identitätsstiftender Stadtraum werden, der seiner zentralen und verbindenden Funktion sowie seiner historischen Bedeutung nachhaltig und zukunftsweisend gerecht wird. In Kooperation mit privaten und öffentlichen Grundeigentümern sowie direkten Anwohnern und der Norderstedter Bevölkerung sollte eine Strategie entwickelt werden, die eine grundlegende Aufwertung des Straßenraums nachhaltig realisieren lässt und einen abgestimmten Handlungsrahmen für öffentliche und private Akteure formuliert. Zu diesem Zweck begleitete das büro luchterhandt ein zweijähriges Beteiligungsformat, in welchem zahlreiche Interviews mit den betroffenen Akteuren geführt, Straßenfeste begleitet und an einem 11m langem Umgebungsmodell gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden. Über aktuelle Planungsschritte informierte regelmäßig das „Meilensteinchen“, eine themengebundenen Stadtteilzeitung. Die Ergebnisse der intensiven Beteiligung wurden in ein vielschichtiges Rahmenkonzept für die anstehende Entwicklung überführt. .OrtNorderstedtAuftraggeberStadt Norderstedt, Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und VerkehrJahr2010 - 2013ThemaStädtebaulich-freiraumplanerisches und verkehrliches Rahmenkonzept in einem kooperativen BeteiligungsverfahrenLeistungenErarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen und verkehrlichen Rahmenkonzepts, Durchführung des gesamten BeteiligungsverfahrensProjektpartnerargus Stadt- und Verkehrsplanung, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Meilensteinchen_01 Meilensteinchen_02 Meilensteinchen_03 Meilensteinchen_04

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD Inhaltliche und organisatorische Begleitung der Fachkonferenz zu den künftigen Qualitäten von Frei- und Grünräumen. August 2011 im Bürgerhaus Wilhelmsburg Die Internationale Gartenschau Hamburg 2013 rückt näher. Der Diskurs um die künftigen Qualitäten von Frei und Grünräumen, nicht nur in der Hansestadt, ist auch durch die letzten beiden Kongressjahre GRÜN | MACHT | GELD deutlich intensiviert worden. Insbesondere der dort gewagte fachfremde Blick auf „unsere“ Freiräume hat deutlich gemacht, dass es für uns Planer/innen doch noch einiges zu tun gibt. Lernen von Anderen. Der Blick über die nicht nur virtuellen Gartenzäune unserer unmittelbaren Nachbarn, sondern auch über Länder- und Staatsgrenzen hinweg erweitert den Horizont, ergänzt unser Portfolio im Berufsalltag. Vor allem aber auch der Blick über kulturelle Grenzen hinweg zeigt, dass es sich in einer globalisierten Welt durchaus lohnt, bei diesem oder jenem Nachbarn genauer nachzuschauen.Und auch wenn, wie Prof. Dr. Udo Weilacher es im letzten Jahr formulierte, die Identitäten einer Stadt, einer Region, einer Gesellschaft, ja eines Lebensgefühls zunehmend in den Fokus freiraumplanerischen Gestaltungswillens gestellt werden sollen, so muss es doch auch erlaubt sein, kulturelle Eigenarten, die ja längst mit den Menschen aus aller Welt in unsere Städte gezogen sind, bei der Gestaltung und Nutzung urbaner Grünflächen zuzulassen. Auch wenn dieser Ansatz bekannt ist, so fehlt es doch an Beispielen und Impulsen jenseits der theoretischen Betrachtungen. Deshalb wählten wir passend zum Motto des Jahres der igs 2013 die Themen: „Interkulturalität / Internationalität“ für diesen Kongress. OrtHamburgAuftraggeberigs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbhJahr2011ThemaFachkonferenz zum Thema Frei- und GrünräumeLeistungenOrganisation und Durchführung einer Fachkonferenz, Konzeption und Gestaltung einer anschließenden DokumentationsbroschüreAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Lena Schüttken Bildnachweis

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen Erfolgreiches Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen. Anlass der Fachtagung Hamburg stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch kontaminierte Flächen beinhalten dabei ein großes Potenzial. Gemeinsam mit Grundeigentümern, Investoren und Nutzern wurden in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ geschaffen und Erfahrungen mit einem erfolgreichen Flächenrecycling gesammelt. Diesen Erkenntnissen – über Hamburg hinaus – widmete sich diese Fachtagung und lud alle Akteure ein, über Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen zu diskutieren. Flächen entwickeln! Knapp und gut: ein begrenztes Angebot macht Fläche kostbar und entwicklungsfähig – selbst wenn sie kontaminiert ist. Eigentümer und Stadt stehen unter Zugzwang, diese Potenziale zu nutzen, anstatt weitere Landschaft zu zerstören.Hindernisse bewältigen! Vorbehalte, Gerüchte und Gerüche: Bevor eine neue Nutzung kommt, müssen Hindernisse ausgeräumt sein – technisch, rechtlich, atmosphärisch. Kein leichtes, aber machbares Ziel. Bei dem am Ende auch der Preis stimmt. Werte schaffen! Lage, Lage, Lage: Vielen Grundstücken wohnt trotz Kontamination ein Wertschöpfungspotenzial inne. Dieses gilt es, privat- und volkswirtschaftlich auszuschöpfen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für Eigentümer und öffentliche Hand. Kooperationen aufbauen! Kommunizieren, kooperieren, handeln: Erfolgreiches Flächenrecycling braucht die Partnerschaft wichtiger Akteure – um Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu schultern und Verlässlichkeit sicherzustellen. Bei jedem Projekt neu.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für UmweltschutzJahr2011ThemaFlächenrecyclingLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der FachtagungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt