Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Ein neues Labor- und Bürgebäude mit einem für den Standort einzigartigen Trockenraum Das VgV-Verfahren für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Büro wulf architekten GmbH hat den Zuschlag für den Neubau erhalten. Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche: 1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt-Straße und die Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte. Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit. Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben.Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten. Flächenbedarf des Neubaus gliedert sich folgendermaßen: BGF ca. 1.584 qm, NF (1-7) ca. 880 qm. Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen: 1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können. 2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellflächen für neun Großgeräte, fünf NMR- und drei EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich. 3. Ein weiterer Teil besteht aus 10 Chemie- und Physiklaboren unterschiedlicher Raumgröße zur Materialforschung. Es ist eine Raumhöhe von 4 m im Lichten erforderlich. 4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro- und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2016 - 2017ThemaGeplant wird ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVgV-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis Forschungszentrum Jülich GmbH

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Überplanung des Straßenraumes der Hohenfelder Bucht und Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken

Für weniger Konflikte und mehr Aufenthaltsqualität Durch die Überlagerung der konstruktiven, verkehrlichen und Freiraumplanungen, sollen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer erzielt werden. Für die anspruchsvolle Planungsaufgabe wurde in einem europaweiten Vergabeverfahren das Team von nsp christoph schonhof landschaftsarchitekten, grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH &Co. und SHP Ingenieure ausgewählt. Die Hohenfelder Brücken bilden einen Bestandteil des unmittelbar an der Ostseite der Außenalster gelegenen Ensembles Hohenfelder Bucht, bestehend aus der Brückenanlage, der Hohenfelder Bucht und ihrer architektonischen Fassung sowie des hier angesiedelten Hauses eines Kanuvereins. Ihre heutige Gestalt erhielten Bucht und Brücken Mitte der 1950er Jahre, wobei die bereits 1875 errichtete, östliche Brücke umgebaut wurde, während die westliche einen Neubau darstellte. Die denkmalgeschützten Brücken liegen im Bezirk Hamburg-Nord, im Stadtteil Hohenfelde, Gemarkung Hohenfelde und führen die Straße Schwanenwik über die Wasserverbindung zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster. Die vorhandenen zwei Brücken überführen jeweils drei Fahrstreifen sowie einen Geh- und Radweg. Sie weisen zahlreiche Schäden auf und müssen deshalb abgebrochen und erneuert werden. Für den parallel zur Barcastraße verlaufenden, die Sechlingspforte unterquerenden Fußgänger- und Radfahrertunnel ist noch zu prüfen, ob er instand gesetzt werden kann oder ob er abgebrochen werden muss. Das Gesamtprojekt Hohenfelder Bucht umfasst die Neuordnung des Straßenraumes in den benachbarten Verkehrsknoten Schwanenwik / Sechslingspforte / Barcastraße / Buchtstraße mit Entwässerung sowie Neuordnung und Neugestaltung der Nebenflächen, die Freiraumplanung dieses gesamten Bereiches sowie Objekt- und Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken. Im Rahmen der Planung der Freianlagen ist auch der unmittelbar an die Bucht angrenzende Bereich zu überplanen. Verschiedene Interessen und Nutzungen sind dabei zu berücksichtigen: Die direkte Lage an der Alster und die Öffnung des Raums im Bereich der Hohenfelder Bucht stellen besondere Anforderungen an die Gestaltung der Brücken und deren zukünftig Lage. Durch die unmittelbare Nähe zur Alster sind die Nebenflächen stark frequentiert und für eine derartige Nutzung unterdimensioniert. In Teilbereichen des Knotens sind keine Nebenflächen vorhanden. Nachteile entstehen dadurch insbesondere für den Radverkehr aus der Innenstadt in Richtung Winterhude. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2015ThemaÜberplanung eines Straßen- und Stadtraums sowie Instandsetzung einer BrückeVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI 2013, die Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Dajana Schröder Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung Goethe-Schule-Harburg

Investition in die Zukunft - Realisierungswettbewerb für die Goethe-Schule in Harburg Die Goethe-Schule in Harburg bekommt ein neues Naturwissenschaftszentrum, einen neuen Mensa- und Aulabereich sowie eine neue Sporthalle. Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ sollte der Schulstandort an der Eißendorfer Straße erweitert werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung lieferten die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Es wurde eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert. Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollten in 3 Funktionsbausteinen untergebracht werden: Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1.400 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Sport: ca. 660 qm BGF Neubaufläche, insgesamt ca. 2.790 qm BGF Neubaufläche. Im Einzelnen wurden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollten Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden. Den 1. Preis erhielt die PFP Planungs GmbH,Hamburg. DFZ Architekten GmbH wurden zum 2. Preisträger gekürt.OrtHamburg-HarburgAuftraggeberGMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbHJahr2014 - 2015ThemaErweiterung der Goethe-Schule in HarburgVerfahrennichtoffener einphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Karolin Kaiser Alexander Wenzel Bildnachweis PFP Planung GmbH, DFZ Architekten GmbH

Überplanung der Elbchaussee zwischen Hohenzollernring und Teufelsbrück

Der Weg ist das Ziel Für die Elbchaussee ist auf einem 3,5 km langen Teilstück eine Überplanung erforderlich. In einem europaweiten Verfahren wurden die Leistungen für die Verkehrsplanung ausgeschrieben. Die Elbchaussee ist eine der bedeutendsten Straßen Hamburgs, die sich entlang der Elbe von Altona bis nach Blankenese erstreckt. Die stark genutzte Verkehrsverbindung wird auf diesem Abschnitt großteils von Villen sowie Parkanlagen gesäumt. Mit ihren Verbindungsstraßen zu den umliegenden Quartieren und dem Ufer der Elbe kommt der Elbchaussee auch als Ausflugsstrecke eine große Bedeutung zu.Die Elbchaussee soll zwischen Hohenzollernring und Teufelsbrück überplant werden. In diesem Straßenzug fehlen die Radverkehrsanlagen; die Gehwege und die Fahrbahn befinden sich teilweise in einem schlechten Zustand. Des Weiteren stellt die unechte Vierstreifigkeit soll aufgegeben werden, wobei die Leistungsfähigkeit der Knoten weiterhin gewährleistet werden muss. Ziel der Maßnahme ist die Überplanung des gesamten Querschnittes für eine Errichtung von PLAST-gerechten Fahrstreifen, Radverkehrsanlagen und Gehwegen. Die Baukosten werden auf ca. 5 Mio. EUR (netto) geschätzt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2015ThemaÜberplanung der Elbchaussee zwischen Hohenzollernring und TeufelsbrückVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Ingenieurleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI 2013Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung

Erweiterung der Park+Ride und Bike+Ride-Anlagen am Bahnhof Winsen (Luhe)

Fit für die Zukunft - Parkpalette für den Winsener Bahnhof Aus dem europaweit ausgeschriebenen Verfahren für den Neubau eines PKW-Parkhauses und eines Fahrradparkhauses ist das Büro AMP Parking als Sieger hervorgegangen. Der Bahnhof Winsen (Luhe) im Landkreis Harburg weist erhebliche Defizite im vorhandenen Parkraumangebot auf. Basierend auf einer ausführlichen Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der Park + Ride- und Bike + Ride-Situation wurde entschieden, die vorhandenen Anlagen zu erweitern. Parallel werden derzeit von der Deutschen Bahn AG im Zusammenhang mit der Realisierung des 3. Gleises die Bahnsteige und der barrierefreie Bahnhofszugang neu gebaut. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Winsen (Luhe) den Neubau eines Pkw-Parkhauses sowie eines Fahrrad-Parkhauses nördlich des Bahnhofs. Das Pkw-Parkhaus soll auf vier Ebenen circa 600 Stellplätze, das Fahrrad-Parkhaus mindestens 250 neue Stellplätze aufweisen mit Erweiterungsoption für 500 weitere Fahrrad-Stellplätze. Optional ist zudem eine Servicestation für das Fahrrad-Parkhaus vorgesehen. Mit seiner Gestaltung soll das Parkhaus eine Verbindung zwischen Geschäftshäusern auf der einen und Wohnbebauung auf der anderen Seite schaffen und sich damit in seine Umgebung einfügen. Unmittelbar zwischen Schienen und angrenzenden Wohnhäusern gelegen, muss das Bauwerk außerdem schallschutztechnischen Anforderungen gerecht werden. Das Lärmgutachten gibt eine Einhausung der Fassade von mindestens 40% vor. Neben der Erfüllung dieser funktionalen und gestalterischen Aspekte liegt eine weitere Anforderung des Vorhabens in der zwingenden Einhaltung des gegebenen Kosten- und Zeitrahmens. Diese ist Voraussetzung für den Erhalt der Zuwendungen. Gegenstand des Auftrages sind Generalplanerleistungen (Leistungen der Objektplanung, der technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung gem. HOAI 2013) für die oben genannten Neubauten. OrtWinsen (Luhe)AuftraggeberStadt Winsen (Luhe) Jahr2013ThemaNeubau eines ParkhausesVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAi, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auftragsbekanntmachung Vorlage Leistungsübersicht

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung und Modernisierung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg

Neue Räume für Geschichte und Kultur In einem europaweiten Vergabeverfahren wurde das Architekturbüro Sunder-Plassmann für die Errichtung neuer Museumsräume im Herzen Lüneburgs ausgewählt. Das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg ist der Kultur und Geschichte der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen gewidmet. Der Auftrag, als Landesmuseum eine entsprechend breite Themenvielfalt anzubieten, erfordert mehr Ausstellungsflächen, als derzeit zur Verfügung stehen. Mit einer baulichen Ergänzung soll das Ostpreußische Landesmuseum um eine deutschbaltische Abteilung erweitert werden. Die Maßnahme bietet auch die Möglichkeit, die über 25 Jahre alte Dauerausstellung konzeptionell und methodisch auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Zugleich gilt es, für die damit verbundenen musealen Sammlungszuwächse neue Depotfläche zu generieren. Die Erweiterung soll im Wesentlichen durch einen neu zu errichtenden Verbindungsbau realisiert werden, der das bestehende Museumsgebäude in der Ritterstr. 10 an das für diese Erweiterung angeschaffte denkmalgeschützte Gebäude in der Heiligengeiststr. 38 (so genanntes Scharffsches Haus) sowie das ebenfalls zu integrierende denkmalgeschützte Sudhaus anschließt. Die Verlegung des Haupteingangs, das Schaffen bislang unzureichender, für einen modernen Museumsbetrieb aber unerlässlicher Servicefunktionen wird die Besucherzahlen bzw. ihre Zufriedenheit signifikant ansteigen lassen. Zugleich soll diese Maßnahme einen uneingeschränkt barrierefreien Museumsbesuch realisieren und ein 500 Jahres altes bedeutendes Baudenkmal barrierefrei einer kulturellen Nutzung zuführen. OrtLüneburgAuftraggeberOstpreußisches LandesmuseumJahr2013ThemaErweiterung eines MuseumsVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Sunder-Plassmann Architekten

Labor- und Technologiezentrum Gutfleischstraße

HEUREKA! Der erste Baustein des Masterplans wird detailliert Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Hochschulstandorts plante die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ein Labor- und Technologiezentrum (LTZ) in Gießen. Die Neustrukturierung fand im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: Rund-Erneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) statt. Verbindliche Grundlage der Planung war der städtebauliche Masterplan für die THM am Standort Gießen. Der Neubau des LTZ verfolgte das Ziel, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) des Fachbereichs MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich Gutfleischstraße anzusiedeln. Das Raum- und Funktionsprogramm war in insgesamt drei Gebäuden nachzuweisen. Es war von einem hohen Technikanteil auszugehen, da Labore einen wesentlichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachten. Unter Einbeziehung der Erdgeschosszonen war auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien des Masterplanes der Außenraum freiraumplanerisch zu entwickeln.Insgesamt umfasste die zu planenden Gebäude ca. 4.200 qm Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen eine Gesamtfläche von ca. 9.000 qm. Zudem war eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen vorzusehen. Für die Baumaßnahme waren Gesamtkosten in Höhe von ca. 29,2 Mio. Euro brutto (Kostengruppen 200 - 500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wurde die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt. Ergebnis 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin mit hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin 2. Preis: Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid mit Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid 3. Preis: Auer+Weber+Assozierte GmbH, München mit Latz und Partner LandschaftsArchitekten, Kranzberg 4. Preis: Dömges Architekten AG, Regensburg mit Wamsler-Rohloff-Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg 5. Preis: tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck mit Sven Andresen Landschaftsarchitekt, Lübeck OrtGießenAuftraggeberHessische Baumanagement, Friedberg/Frankfurt/MainJahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für ein Labor- und TechnologiezentrumVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis HASCHER JEHLE Architektur, Berlin Downloads Dokumentation

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Bildungslandschaft Altstadt Nord Köln Ziel der Bildungslandschaft Altstadt Nord war die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Kölner Stadtteilpark Klingelpütz. Ein zentrales Anliegen war die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gegenstand des Wettbewerbs waren Entwürfe zur Sanierung und zum Anbau an eine Grundschule, zum Neubau einer Realschule, einer Kindertagesstätte, eines Studienhauses sowie eines Mensa- und Werkstatthauses. Ebenso war die landschaftsarchitektonische Gestaltung der dazugehörigen Freiräume sowie ihre Integration in den öffentlichen Raum Bestandteil der Aufgabe. Die Außenanlagen des Hansa Gymnasiums und des Abendgymnasiums waren im Rahmen des Wettbewerbs mit zu bearbeiten. Der Hochbau dieser beiden Gebäude wurde in einem separaten VOF-Verfahren im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben.Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, ein zusammenhängendes Ensemble aus unterschiedlichen architektonischen Ansätzen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für die im Bebauungsplanentwurf durch die Baugrenzen definierten Baufelder unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumprogramme ausgearbeitet sowie Konzepte zur Gestaltung des Freiraums entwickelt werden. Das Preisgericht wählt 8 Arbeitsgemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Ergebnis 1. Preis: gernot schulz : architektur GmbH, Köln und TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin 2. Preis: Schilling Architekten, Köln und urbane gestalt, johannes böttger, landschaftsarchitekten, Köln 3. Preis: Kirstin Bartels, Cityförster, Oslo und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn Eine Anerkennung: Lorber + Paul Architekten, Köln und Landschaftsarchitektur + Ökologie A. Bezzenberger, Darmstadt Eine Anerkennung: LIN Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten, Berlin und Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH, ZürichOrtKölnAuftraggeberStadt Köln, Gebäudewirtschaft Jahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für eine BildungslandschaftVerfahrenzweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für mehrere Schul- und Verbundbauten im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis gernot schulz:architektur GmbH, TOPOTEK 1

Wettbewerb Neubauten MIN Forum und Informatik der Universität Hamburg

„Uni baut Zukunft“ Der hochbauliche Wettbewerb für MIN Forum und Informatik ist entschieden. Der Entwurf des Büros Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH hat den 1. Preis gewonnen. Im Bereich der Bundesstraße befinden sich Einrichtungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg (MIN = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). Hier sind u.a. wesentliche Einheiten der Chemie, der Geowissenschaften, der Klimaforschung (mit den dazugehörigen freien Partnerinstituten wie Max-Planck-Institut und Deutsches Klimarechenzentrum) sowie die Mathematik und der Zoologie angesiedelt. Der gesamte Bereich Campus Bundestraße wurde bereits in einem ersten Wettbewerb städtebaulich überplant und soll sich schrittweise durch Neubauten und Umgestaltungen zu einem modernen, stadtteilintegrierten Campus weiter entwickeln. Neben der Realisierung des wachsenden Flächenbedarfs der Universität soll sich der Campus zum Stadtteil öffnen und ein Neben- und Miteinander von Lehre, Forschung, Wohnen und Leben ermöglichen. Die zur Zeit am Standort Stellingen angesiedelte Informatik soll in diesem Zuge vollständig am Campus Bundesstraße angesiedelt werden. Gegenstand des Verfahrens war die Realisierung von Flächen für die „Informatik" und das „MIN - Forum" der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg mit insgesamt ca. 17.844 m² NF (1-6) im Rahmen des aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangenen Gesamtkonzepts für den MIN-Campus an der Bundesstraße. Diese Flächen beinhalteten kleine und große Hörsäle, Seminarräume und eine zentrale Mensa für den gesamten Campus Bundesstraße mit Großküche, sowie einer Zentralbibliothek mit einem Freihandbereich, Büros und Rechnerbereichen. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: ein 1.Preis Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart ein 2.Preis Schweger + Partner Architekten, Hamburg ein 3.Preis Max Dudler, Berlin Anerkennung wurden für die Arbeiten von KSP Jürgen Engel Architekten GmbH aus Braunschweig und huber staudt architekten bda Gesellschaft von Architekten mbH mit Brullet - De Luna Arquitectes und PINEARQ ARQUITECTES aus Berlin ausgesprochen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft und ForschungJahr2012ThemaWettbewerb zum Neubau von Universitätsgebäuden im städtebaulichen KontextVerfahrenEinphasiger nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem TeilnahmewettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt, Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, renderbar

Philosophikum Justus-Liebig-Universität Gießen

Für Planer und Philosophen – Philosophikum Justus-Liebig-Universität Gießen Wettbewerb für ein neues Philosophikum der Justus-Liebig Universität Gießen Gegenstand des Wettbewerbs war es die städtebauliche Neuordnung der Universitätsstandorte Philosophikum I und II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb wurde als nichtoffener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs lagen die RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.09.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen zugrunde.An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 08/2011 RPW registriert. Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca. 30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren Philosophikum I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.Ort Universitätsstadt GießenAuftraggeberLand Hessen Hessisches Baumanagement hbm in Kooperation mit dem JLU Gießen und der Universitätsstadt Gießen sowie HWP, Projektsteuerung, StuttgartJahr2011Verfahren Städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb gem. RPW 2010Leistungenkomplette Verfahrensbetreung Wettbewerb inkl. VOF-VerhandlungsverfahrenProjektpartnerProjektpartner angebenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken HafenCity Hamburg

Das Quartier Elbbrücken Das VgV-Verfahren für die Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken ist entschieden. Das Büro Prisma Projektingenieure für Strategie und Management GmbH aus Hamburg hat den Zuschlag erhalten. Die FHH, Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – erschließt das Quartier „Elbbrücken“ und veräußert die Grundstücke an private Investoren, die in Eigenregie (und regelhaft mit eigener Projektsteuerung) Gebäude errichten. Für die Beratung der öffentlichen Auftraggeber wird eine Projektsteuerung/Investorenbetreuung mit einschlägigen Erfahrungen bei der Begleitung vergleichbarer Projekte gesucht, speziell im Bereich Büro, Wohnen, Einzelhandel, Hotel, Städtebau, Infrastruktur inkl. Ingenieurbau, Freianlagen sowie Baugrund und Altlasten. Aufgabe ist die Gesamtkoordination der quartiersbezogenen Aufgaben sowie der übergeordneten Koordination. Der Projektsteuerer soll durch vorausschauende Planung und Organisation der erforderlichen Abläufe dafür sorgen, dass die Entwicklung der privaten Hochbauvorhaben sowie die Planung und Realisierung der öffentlichen Erschließungsmaßnahmen harmonisch, planvoll und möglichst frei von gegenseitigen Störungen verläuft. Schnittstellen zu Nachbarquartieren sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Das Bearbeitungsgebiet hat insgesamt eine Größe von rd. 22 ha inkl. der privaten Grundstücksflächen. Der hier ausgeschriebene Auftrag der Projektsteuerungsleistung umfasst die Projektstufen AHO 1 – 5, einschließlich besonderer Leistungen (u. a. Abstimmungen mit Investoren, Vertragscontrolling). Aufgrund der Projektgröße, Aufgabenbreite und der umfangreichen Schnittstellen der Leistungsbestandteile wird ein Bearbeitungsteam von mehreren Bearbeitern (1-3) notwendig. Ort HamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaVgV Projeksteuerungsleistungen für das Quartier Elbbrücken VerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken – Infrastruktur, Ingenieurbau, Hochbau i. S. d. Investorenbetreuung, Freianlagen. Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha David Senger Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH