Schlicksweg Baufeld 4b

Familien- und seniorengerechtes Wohnen am Schlicksweg Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt entsteht mitten in Barmbek ein neues Stadtquartier mit urbanen Wohn- und Lebensqualitäten. Für das Baufeld 4b hat der Bauverein der Elbgemeinden einen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt, aus dem das Büro Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten als Sieger hervorgeht. Im Rahmen der städtebaulich-freiraumplanerischen Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) entsteht qualitätsvoller, bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum sowie Büroräume, Nahversorgungsangebote und Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel. In der genossenschaftlichen Tradition des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE) soll in Barmbek Wohnraum mit differenzierten Angeboten für alle Generationen geschaffen werden, der langfristig gesichertes und bezahlbares Wohnen zur Miete bietet. Aktuell realisiert der BVE am nahegelegenen Standort Steilhooper Straße 155 Wohnungen, die neben Wohnungen für Familien, Paare und Singles auch jungen Erwachsenen mit Betreuungsbedarf und einer Baugemeinschaft Platz bieten. Als Ergänzung zu diesem Projekt soll am Standort Schlicksweg auf dem Baufeld 4b Raum für seniorengerechtes Wohnen und ein weiteres Angebot mit familiengerechten Wohnungen entwickelt werden.Gegenstand des Verfahrens ist der hochbauliche und freiraumplanerische Entwurf für eine Mehrfamilienhausbebauung in 4-geschossiger Bauweise plus Staffelgeschoss und die Gestaltung des gemeinschaftlichen Innenhofs. Verteilt auf den im Bebauungsplan vorgesehenen Baukörper sind mindestens 84 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und Büroräumlichkeiten mit einer Wohn- bzw. Nutzfläche von mind. 5.800 m² zu planen. Alle Wohnungen werden zu 100% öffentlich gefördert. Um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, wird ein besonderer Augenmerk auf das Thema des kostengünstigen Bauens gelegt. Am Wettbewerb haben fünf Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten ein 2. Preis: A-QUADRAT Architekten + Ingenieure GmbH mit MSB Landschaftsarchitekten und VisualServices Architekturvisualisierung ein 2. Preis: Architekten PETER + PASCHEN GmbH mit Landschaftsarchitektur+OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eGJahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Franziska Unzner Jana Böttger Bildrechte Bild 1: moka studio hamburg Bild 2: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner Links Bauverein der Elbgemeinden eG

Schlicksweg Baufeld 3b und 4a

Vielfältige Mischung am Schlicksweg Für die Baufelder 4a und 3b auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt stehen die Sieger fest! Die Entwürfe von KBNK Architekten mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer (3a) und zanderrotharchitekten mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH (4b) wurden mit den ersten Preisen ausgezeichnet. Die städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) bietet die Chance, nicht nur langfristig sicheren, bezahlbaren und zukunftsorientierten Wohnraum, sondern auch Büroräume, Nahversorgungsangebote sowie Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel zu schaffen. Auf allen Grundstücken soll qualitätsvoller, bedarfsgerechter Wohnraum mit hohem sozialen Anspruch und einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen entstehen. Dabei unterstützen und ergänzen sich die Bauherren gegenseitig: zum einen durch Wohnkonzepte, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen und jeweils an besondere Zielgruppen gerichtet sind, zum anderen durch die Erstellung eines gemeinsamen, nachhaltigen und grundstücksübergreifenden Mobilitätskonzepts. Gegenstand dieses von den Baugenossenschaften dhu eG und Hamburger Wohnen eG ausgelobten Wettbewerbsverfahrens ist der hochbaulich-freiraumplanerische Entwurf für die Baufelder 3b und 4a im Süden des Geltungsbereichs des Bebauungsplans.Auf dem Baufeld 4a sind Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss sowie Büroräume für Selbstständige, Start-Ups und Freiberufler vorgesehen. Auch die zukünftige dhu-Geschäftsstelle wird auf diesem Baufeld angesiedelt. Hinzu kommen 40 Wohneinheiten, von denen 57 % öffentlich gefördert sein werden. Auf dem Baufeld 3b sollen 104 Wohnungen entstehen, welche zur Hälfte öffentlich gefördert sein werden. Für besondere Wohnformen - zum Beispiel Wohngemeinschaften für Senioren oder Jugendliche - werden mehrere Clusterwohnungen angeboten. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: Baufeld 4a (dhu eG): 1. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 2. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG 3. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten mit Landschaftsarchitektur+ und BZE-Ökoplan und Ingenieurbüro Tovar & Partner Baufeld 3b (Hamburger Wohnen eG) 1. Preis: zanderrotharchitekten GmbH mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH 2. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 3. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KGOrtHamburgAuftraggeberBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG, Baugenossenschaft dhu eG Jahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierunswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Sinah Birkner Franziska Unzner Bildrechte Bilder 1 und 2 (4a): Entwurfsverfasser: KBNK ARCHITEKTEN GMBH Visualisierung: Lindenkreuz-Eggert Bilder 3 und 4 (3b): Entwurfsverfasser: zanderrotharchitekten Perspektive Straße: ArtefactoryLab Perspektive Hof: Architecture2Brain Links Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Baugenossenschaft dhu eG

Technische Fakultät CAU in Kiel

Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Für die Technische Fakultät (TF) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sollen neue Forschungs-und Lehrflächen geplant werden. Ausgangssituation: Der Campus der TF liegt separiert vom Hauptcampus der CAU, im Stadtteil Gaarden, östlich der Kieler Förde. Ein Großteil des Campus ist von den räumlichen Verän-derungen betroffen. Dies birgt das Potential für eine städtebauliche Neuordnung der Liegenschaft. In Verbindung mit steigenden Studierendenzahlen, zunehmenden drittmittelfinanzierten Forschungs-projekten sowie einem akuten Sanierungsbedarf des Baubestandes der Technischen Fakultätsgebäude steht die CAU vor der Frage, wie die räumlich-funktionale und gebäudebezogene Situation am Standort Kiel-Gaarden mittel- bis langfristig erhalten und konkurrenzfähig entwickelt werden soll. Zur Klärung dieser Frage bedarf es eines städte-baulichen und gebäudebezogenen Konzeptes, auf dessen Grundlage die künftige bauliche Entwicklung am Standort Kiel-Gaarden stufenweise realisiert werden kann.Städtebauliche Idee:  Identitätstiftender Freiraum von Anfang an! Wesentlich für den den neuen Campus TF sind die Qualität und die Struktur des Freiraums. Während der Campus im Grundsatz seine orthogonale Gebäudestruktur behält, diese nunmehr architektonisch und in der Verteilung der Baumassen jedoch zu deutlich angenehmeren Räumen und Atmosphären führt, entsteht nun das, was für einen modernen Lern- und Arbeitsort unerlässlich ist: ein attraktiver Außenraum. Der neue Campusplatz bildet das identitätsstiftende Herzstück des Campus‘. Hier treffen sich die Menschen, hier kommt das Campusleben zu seiner Entfaltung, auf diesen hin richten die Bauten ihre Adressen aus. Ein gut proportionierter Platz zudem, der perspektivisch mit der Mensa auch sein großes „Restaurant“ mit Außengastronomie erhält.  Mit der zentralen Anordnung der Platzes behält der Campus zwar seine Eigenständigkeit im Stadtraum, allerdings nun mit einer deutlich stärker herausgearbeiteten Mitte. Doch ist die Verknüpfung mit dem Stadtteil ebenso wichtig, damit sich die Universität enger mit dem Stadtraum verbindet. Mit seinem orthogonalen Wegenetz schließt der Campus zu allen Seiten unmittelbar und niederschwellig an die umlaufenden Straßen an. Damit gelingt es, den Campus in das öffentliche Wegenetz einzuweben, und – anders als heute – werden die Neubauten nicht länger zur Stadt hin sich mit Rückseiten, sondern mit einladenden Gesten und dort verorteten Eingängen gestalterisch wie funktional in den Stadtraum integrieren. OrtKielAuftraggeberGebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Gartenstraße 6, 24103 KielJahr2018ThemaErweiterung der Technischen Fakultät der CAU in KielVerfahrenWerkstattverfahrenLeistungenStädtebaulicher EntwurfProjektpartnerGerber Architekten GmbHAnsprechpartner Franziska Unzner Bildnachweis Gerber Architekten GmbH und büro luchterhandt

Neubau eines Präventionszentrums der BGW und VBG

Neubau eines Präventionszentrums für die BGW und VBG in der HafenCity in Hamburg Nichtoffener, zweiphasigen hochbaulichen Planungswettbewerb im Rahmen der VgV für ein Bauvorhaben zur Errichtung eines Präventionszentrums für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) am Standort Hamburg Die Auftraggeberinnen und Wettbewerbsausloberinnen VBG und BGW haben als Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen ihres gesetzlichen Präventionsauftrages zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, für die Aus-und Fortbildung zu Themen des Arbeitsschutzes Sorge zu tragen.Für den Hauptsitz der Ausloberinnen in Hamburg in der HafenCity (Baufeld 121) wurde ein Wettbewerb für den Neubau eines Präventionszentrums mit: 1. Qualifizierungsbetrieb (ca. 4 200 m² BGF), 2. Übernachtungsbetrieb (ca. 9 800 m² BGF), 3. Verpflegungsbetrieb / Gesundheit (ca. 2 600 m² BGF) 4. Präventionsbetrieb – sonstige Präventionsleistungen (ca. 6 200 m² BGF), 5. Bürobetrieb VBG (ca. 4 200 m² BGF) sowie, 6. Technik / Treppenhäuser / Tiefgarage (ca. 12 000 m² BGF) durchgeführt. Den Wettbewerb gewann nach anschließendem Verhandlungsverfahren das Büro Auer Weber aus München.OrtHamburgAuftraggeberBerufsgenossenschaften VBG und BGW, HamburgJahr2016-2017ThemaNeubau eines PräventionszentrumsVerfahrenzweiphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb im Rahmen der VgVLeistungenkomplettes WettbewerbsmanagementAnsprechpartner David Senger Jana Latus Bildnachweis Auer Weber, München Downloads

Bildungshaus Norderstedt

Das Bildungshaus Norderstedt entsteht! Die Stadt Norderstedt plant ein gemeinsames Bildungshaus für die Stadtbücherei, die Volkshochschule und das Stadtarchiv im Ortsteil Garstedt-Zentrum. Gegenstand des offenen, zweiphasigen, hochbaulich-landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil ist die Planung des Bildungshauses Norderstedt sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Standorts im Kontext seiner Umgebung. Unter Berücksichtigung aktueller Zukunftsstudien und Trends soll auf ca. 5.550 qm Bruttogrundfläche ein innovatives Bildungsangebot für die gesamte Norderstedter Bevölkerung geschaffen werden. Die Angebote der Einrichtungen sollen so miteinander verschmelzen, dass für die Besucherinnen und Besucher daraus maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote erwachsen.Nicht die Einzigartigkeit einer jeden Institution soll hervorstechen, sondern es soll ein inspirierendes, aktivierendes Lernangebot für alle Menschen entstehen, ein Ort öffentlichen Lebens, ein Bildungsort im besten Sinne, auch ein Treffpunkt für die Nachbarschaften sowie ein Ort der Kultur – in Garstedt, aber mit Wirkung für die gesamte Stadt. Zusammen mit der Aufwertung des Adenauerplatzes soll das Gebäude einen wichtigen städtebaulichen Akzent an der Europaallee setzen und ein offenes funktionales Bindeglied zwischen Park und Europaallee mit einer publikumswirksamen, in den Stadtraum hineinwirkenden Erdgeschosszone, bilden. Darüber hinaus ist die freiraumplanerische Gestaltung des Adenauerplatzes und Teilen des Grünzugs/Willy-Brandt-Park Bestandteil des Wettbewerbs. Der städtebauliche Ideenteil umfasst einen Wohnungsneubau mit ca. 4.500 qm Bruttogrundfläche. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an norderstedt@luchterhandt.de. OrtNorderstedtAuftraggeberStadt NorderstedtJahr2016 - 2018ThemaEntwurf für den Neubau eines Bildungshauses auf städtebaulicher und architektonischer Ebene sowie Planung des umliegenden FreiraumsVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auslobung Bildungshaus

i²L²med Universitätsklinikum Düsseldorf

Die Entstehung eines innovativen und interdisziplinären Lehr- und Lernzentrums für Medizin Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf soll als Maßnahme zur Verbesserung der Lehrqualität im Bereich Medizin das neue innovative und interdisziplinäre Lehr- und Lernzentrum Medizin (i²L²med) entstehen. Um interdisziplinäres Lehren und Lernen am Standort voranzutreiben und die derzeitige bauliche Trennung des Campus zu überwinden, ist ein innovativer Ansatz von Objektplanung und Freiraumplanung gefragt, der vielfältige Möglichkeiten in einem zukunftsweisenden und energetisch effizienten Bau verbindet und dabei assistiert, die medizinische Materie zu kommunizieren. Funktional sollen mit diesem Neubau räumliche Engpässe im Studienkursraumangebot mittels Foyer, 2 Hörsälen und Seminarräumen überwunden werden. Im weiteren Fokus wird ein Trainingszentrum für ärztliche Fähigkeiten und Zentren für digitales Lehren, Lernen & Prüfen und Makroskopische und Klinische Anatomie stehen. In Zusammenführung dieser Funktionen muss der innovative Lösungsansatz liegen, der zukunftsweisende Wege des medizinischen Lehrens und Lernens zum Ausdruck bringt und fördern hilft. Insgesamt ist ein Gebäudekomplex mit ca. 6.500 qm Nutzfläche (NUF 1-6) zu planen. Das Baufeld umfasst ca. 8.655 qm. Der Kostenrahmen für die Gesamtkosten beläuft sich auf 43,2 Mio. EUR (brutto). Grundlage des Vorhabens ist der Masterplan 2036 Universitätsklinikum Düsseldorf. Es wir darauf hingewiesen, dass die zivile Ersteinrichtung und Beschilderung Gegenstand des Vertrags ist und in den oben genannten Kosten inbegriffen ist. Näheres siehe Anlage "Verfahrensteil" und Anlage "Raum- und Funktionsprogramm". Für nähere Informationen zum Verfahren beachten Sie bitte die EU-Bekanntmachung. OrtDüsseldorfAuftraggeberUniversitätklinikum Düsseldorf AöRJahr2017ThemaObjektplanung, FreiraumplanungVerfahrenNicht-offener, hochbaulicher und freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Isabel Sagasser Bildnachweis Universitätsklinikum Düsseldorf

Beteiligungsworkshop für die Busbeschleunigung „Papenhuder Straße“

Die Uhlenhorster entscheiden über Ihre Zukunft! Erarbeitung eines Kompromisses als Interessensausgleich zwischen Stadt, Politik, Anwohnern und Gewerbetreibenden für einen Straßenabschnitt der Papenhuder Straße. Infolge der Pläne des Busbeschleunigungsprogramms für die Papenhuder Straße wurde im Februar 2015 ein Beteiligungsworkshop gestartet. Die Papenhuder Straße befindet sich im Stadtteil „Uhlenhorst“ in Hamburg. Zunächst waren Anwohner rund um die Papenhuder Straße aufgerufen, ihre Hinweise zur „Nutzung des öffentlichen Raums im Bereich Papenhuder Straße / Hofweg“ einzureichen. Die gesammelten Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bildeten unter anderem die Grundlage für das weitere Verfahren. Innerhalb von 3 intensiven Workshops sind von 30 ausgewählten stimmberechtigten Vertretern unter Berücksichtigung der Anregungen der Anwohner verschiedene Vorschläge für Planungsvarianten zum Straßenraum erarbeitet worden. Ausgewählt wurden 15 Vertreter von den Initiativen „Runder Tisch Unsere Uhlenhorst“, „Bürgerinitiative Unsere Uhlenhorst“ und des Hohenfelder Bürgervereins von 1883 r. V. für die Stadtteile Hohenfelde/Uhlenhorst sowie 15 Mitglieder des örtlich zuständigen Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung wurden die erarbeiteten Vorschläge allen Interessierten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den fachlichen Austausch standen Experten des Bezirksamtes, der Polizei, des LSBG, der Hamburger Hochbahn, des ADAC, des ADFC und von Fuß e.V. zur Verfügung. Aus der Vorstellung der Varianten und der Diskussion mit der Öffentlichkeit haben sich Prüfbedarfe ergeben, die im Weiteren bearbeitet wurden. Basierend auf den Prüfergebnissen hat das 30er-Gremium diskutiert, miteinander gerungen und eine Kompromissvariante entwickelt. Die Experten und die Verwaltung haben bei der Erstellung und Realisierbarkeit beraten. Im Anschluss wurde die Kompromissvariante ebenfalls der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. In der Bezirksversammlung wurde über die Kompromissvariante entschieden. Die eingegangenen Rückmeldungen der Anwohner, Bürger, Initiativen und allen weiteren wichtigen Akteuren wurden dabei berücksichtigt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2015 - 2016ThemaRunder Tisch zur Entwicklung eines Straßenraums im Rahmen der BusbeschleunigungLeistungenVorbereitung, Organisation und Durchführung von Workshops und öffentlichen PräsentationsterminenAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Überplanung Hammer Landstraße/Horner Landstraße

Schritt für Schritt zur neuen Landstraße Verhandlungsverfahren für Ingenieurleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen. Der Planungsabschnitt Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg ist eine parallel zur Bundesstraße 5 verlaufende Verkehrsverbindung. Die im Berufsverkehr stark frequentierte Straße wurde im Bereich der Hammer Landstraße im Norden von einem Grünstreifen mit altem Baumbestand gesäumt. Im Süden grenzten unmittelbar zur Straße hin orientierte Geschosswohnungsbauten an den Straßenraum an. Im Bereich Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg grenzten größtenteils beidseitig Geschosswohnungsbauten an die Straße. Die Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg sollte auf einem ca. 3,3 km langen Streckenabschnitt überplant und saniert werden. In diesem Straßenzug waren die Radverkehrsanlagen untermaßig und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Zudem befanden sich die bestehenden Radwege sowie die Gehwege und die Fahrbahn in einem schlechten Zustand. Ziel der Maßnahme war die Überplanung des gesamten Straßenquerschnittes und die Herstellung PLAST-gerechter Radverkehrsanlagen sowie die Anlage von barrierefreien Gehwegen möglichst unter Beibehaltung einer vierspurigen Fahrbahn mit einem reduzierten Fahrbahnquerschnitt. Der ruhende Verkehr war wie bisher im Straßenraum zu integrieren. Es war zu prüfen, an welchen Stellen die Straße grundsaniert (grundinstandgesetzt) werden musste und wo eine oberflächliche Erneuerung (Decke und Bindeschicht) vorgenommen werden muss. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Jahr2016ThemaÜberplanung des Straßenraumes Hammer Landstraße/Horner Landstraße bis Schiffbeker WegVerfahrenIngenieurleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1-2 für den gesamten Planungsraum sowie Lph 3-6 in vier Bauabschnitten gem. § 47 HOAI 2013 sowie Besondere LeistungenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau Forschungszentrum und Seminargebäude der Philipps-Universität Marburg am Pilgrimstein

Moderne Räume für Lehre und Forschung und ein zeitgerechtes Archiv Der offene hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb ist entschieden. Das junge Berline Büro dichter konnte sich in dem offenen, einphasigen Wettbewerb durchsetzen. Im Rahmen des Programms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen plant die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK). Parallel zum Forschungsbauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft soll zudem ein Seminargebäude, finanziert durch die dritte Phase des Hochschulpakt 2020-Invest Programms, errichtet werden. Beide Neubauten sollen auf dem innerstädtischen Campus Firmanei der Geistes- und Sozialwissenschaften am Fuß der Marburger Oberstadt auf jeweils eigenem Grundstück gebaut werden. Teil dieses Campus’ ist auch das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, welches kurz vor der Fertigstellung steht. Grundlage dieser Campusentwicklung ist das Ergebnis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs aus dem Jahr 2008. Die besondere Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe besteht darin, die Einzelgebäude des DDK und des Seminargebäudes erkennbar zu machen und sie zugleich städtebaulich zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen. Der Neubau des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas ist in die Konzeption einzubeziehen und der Qualität des Außenraums kommt bei der Campusentwicklung – auch wegen der besonderen topografischen Situation – besondere Bedeutung zu. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst drei Aufgabenteile: 1. Das Forschungszentrum Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) gehört zu den weltweit größten und einflussreichsten Zentren der kunsthistorischen Dokumentation und Wissensforschung und ist mit seiner Fokussierung auf die Fotografie in analoger und digitaler Form in Deutschland einzigartig. Im Rahmen des Wettbewerbs soll insbesondere die Fassadengestaltung sinnfällig die Besonderheiten der Nutzung nach außen tragen und ihren Beitrag zur Belebung und zur Adressbildung des Ortes leisten. 2. Das an diesem Standort vorgesehene Seminargebäude soll dem steigenden Bedarf an großen Seminarräumen, der aus stetig ansteigenden Studierendenzahlen resultiert, Rechnung tragen. In dem Neubau sind acht Seminarräume in drei unterschiedlichen Größen für 60 bis 100 Personen geplant. Alle Räume werden mit losem Mobiliar in Form von Tischen und Stühlen und den heute üblichen technischen Geräten ausgestattet, um die größtmögliche Flexibilität für den Lehrunterricht zu ermöglichen. 3. Ferner ist die Entwicklung des Außenraums wichtiger Entwurfsbestandteil. Hierzu werden Lösungsvorschläge erwartet, die überzeugend den Standort in den öffentlichen Raum (Pilgrimstein, Botanischer Garten, Vorplatz Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas) einbinden. OrtMarburgAuftraggeberLand Hessen - vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden, Herrn Staatsminister Boris Rhein, Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Katharina Krause, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Thomas Platte in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen, vertreten durch Herrn Staatsminister Dr. Thomas SchäferJahr2016ThemaNeubau eines Archivgebäudes für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgesichte gemeinsam mit dem Bau eines neuen Seminargebäudes für die Philipps-Universität Marburg inklusive der freiraumplanerischen Gestaltung des neuen Außenraums und insbesondere des Anschlusses an den angrenzenden Alten Botanischen GartenVerfahrenoffener einphasiger hochbaulich-freiraumplanerischerRealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Tanja Jauernig Bildnachweis büro luchterhandt dichter

HCH Elbbrückenquartier

Quartier Elbbrücken - das zweite urbane Zentrum der HafenCity Der städtebauliche Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem eingeladenen kooperativen Realisierungswettbewerb ist das Architekturbüro Hosoya Schäfer Architects aus Zürich als Gewinner hervorgegangen. Das Quartier Elbbrücken wird, wie kaum ein anderes Quartier der HafenCity, in den gesamtstädtischen Kontext entlang der Elbe eingebunden sein. Wer sich Hamburgs innerem Stadteingang über die Elbbrücken nähert, wird gerade diese Nachbarschaft städtebaulich als Auftakt der Innenstadt wie als Abschluss der gesamten Kette von Bauten aus Richtung Westen wahrnehmen. Ebenso wird das Quartier Elbbrücken die HafenCity als ihre östliche Klammer – gewissermaßen im Trialog mit der Elbphilharmonie und der Ericusspitze fassen.Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs in der östlichen HafenCity im Quartier Elbbrücken. Die Wettbewerbsergebnisse waren auch Grundlage für einen anschließenden freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: 1. Preis: Hosoya Schäfer Architects, Zürich 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg 3. Preis: KCAP Architects&Planners, Rotterdam OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaStädtebaulicher Entwurf der östlichen HafenCity – Quartier ElbbrückenVerfahreneingeladener kooperativer städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit 9 Teilnehmern Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH Hosoya Schäfer Architects, Zürich

Wettbewerb Sports-Dome

Höher, weiter, tiefer – ein einzigartiges Haus für den Sport Die Architekten Hascher Jehle aus Berlin errichten den Sports-Dome. Inmitten des neu entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity werden hier einzigartige Sportarten angeboten. Auf dem Baufeld 83a im Quartier Baakenhafen entsteht eine in Europa einzigartige Multievent-Indoor-Arena für Trendsportarten, Wellness- und weitere Sport- und Freizeitangebote – ergänzt um Kommunikationsplätze mit ansprechender und außergewöhnlicher Gastronomie. Das Leistungsportfolio umfasst mehr als 25 Trendsportarten und Wellnessangebote mit Gastronomie. Dieses Leistungsportfolio zeichnet sich durch eine Reihe von Angeboten mit Alleinstellungsmerkmal aus: Indoor-Eisklettern, eine stehende Welle für Surfen und Kajak, eine Triathlontrainingsanlage, ein Höhentrainingsraum, Iglu Survival oder ein künstlicher Kletterberg, der den Tauchturm umhüllt, sind einmalig in Deutschland und Europa und exklusiv im Sports-Dome HafenCity Hamburg zu erleben. Auch Body-Flying, Indoor-E-Kart und Funball sind im norddeutschen Raum ebenfalls exklusiv nur an diesem Standort erlebbar. Das Haus ist integraler Bestandteil eines Stadtquartiers, das sich nicht nur durch eine vielfältige Bewohnerschaft auszeichnen wird, sondern insbesondere die Themen Sport und Freizeit, Erholung und Gesundheit in den Vordergrund rückt. Ganz in diesem Sinne ist der Sports-Dome HafenCity ein hochwertiger Stadtbaustein mit einer enormen Angebotsbreite, die auf die HafenCity und Hamburg ausstrahlen, aber auch Zulauf aus der gesamten Metropolregion erwirken soll. Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberPB Sports-Dome Management GmbHJahr2015 - 2016ThemaMultievent-Indoor-Arena für Sport- und FreizeitangeboteVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Bildungshaus Norderstedt Phase 0

Ein gemeinsames Haus für Stadtbücherrei und VHS Am neuen Standort in Garstedt plant die Stadtbücherei und die VHS Norderstedt ein gemeinsames Bildungshaus für beide Institutionen. Um für die Besucherinnen und Besucher des Bildungshauses maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote zu bieten, sollen die Angebote der Einrichtungen so miteinander verschmelzen, dass das neue Bildungshaus mehr wird, als ein Zusammenschluss von Stadtbücherei und VHS. Eine hohe Aufenthaltsqualität, niedrigschwellige Angebote, vielfältige Kursangebote sowie Kooperation mit den Einrichtungen und Initiativen des Stadtteils führen in dem Haus unterschiedlichste Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Als Treffpunkt für Menschen aller sozialen Milieus wird das Haus eine zutiefst demokratische Einrichtung. In fünf Workshopterminen mit den Aktueren der Stadtverwaltung, den beiden Einrichtungen sowie externen Experten wurden die räumlichen Anforderungen intensiv erörtert und die Nutzung des Hauses sowie Möglichkeiten von Synergien diskutiert. In einem Funktionsschema wurden die Lagebeziehungen der einzelnen Räume und Nutzungen zueinander sowie die Organisation des Bildungshauses festgehalten. Die quantitativen und technischen Anforderungen an die einzelnen Funktionen sind ergänzend in einem tabellarischen Raumprogramm festgehalten und bieten somit die Grundlage für eine spätere architektonische Planung. Das Bildungshaus ist nicht nach den Institutionen aufgeteilt, sondern strukturiert sich nach thematischen Zonen, die sowohl organisationsbezogen als auch inhaltlich definiert sind. Die Büchereibestände und die inhaltlichen Angebote der VHS bilden die inhaltlichen Zonen gemeinsam und prägen die Atmosphäre des Hauses. Die Funktionsbereiche sind eng miteinander verwoben, damit sich das umfangreiche Angebot für die Besucherinnen und Besucher optimal entfalten kann. Im Bildungshaus sollen durch Synergien neue Angebote entstehen und zugleich die errichteten Flächen optimal genutzt werden. Bei der Entwicklung neuer Lernkulturen und neuer Weiterbildungsformate bildet die Vernetzung der Institutionen die Grundlage für einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ende des Phase 0 wurden sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen, als auch die Poltik und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Norderstedt über die Ergebnisse informiert. OrtNorderstedtAuftraggeberBildungswerke NorderstedtJahr2015 - 2017ThemaBegleitung der Phase 0LeistungenErarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms im Rahmen einer Phase 0, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau der Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Ein Haus für Bücher, ein Ort für zeitgemäßes Lernen Der Wettbewerb für die Gießener Universitätsbibliothek wurde im März 2016 entschieden: Max Dudler wird den anspruchsvollen Neubau auf dem Campus Philosophikum realisieren. Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plante die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. An prominenter Stelle des Campusbereiches soll ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude zentrale Wirkung für den gesamten Campus Kultur- und Geisteswissenschaften entfalten. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung war der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Im Wettbewerb war dabei der 1. Bauabschnitt als Realisierungsteil, der 2. Bauabschnitt als Ideenteil zu bearbeiten. Zunächst werden das bestehende Gebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine baulich verbundene, funktionale Einheit bilden.Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes waren als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten. Von den Wettbewerbsteilnehmern war zu erörtern, wie die vielfältigen Arbeits- und Benutzungsbereiche des Gebäudes in den vorgesehenen zwei Bauabschnitten zu organisieren sind, um zu jeder Zeit einen funktionalen und komfortablen Bibliotheksbetrieb gewährleisten zu können. 27 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn Ragnarsdóttir prämierte folgende Arbeiten: 1. Preis: Max Dudler, Berlin 2. Preis: h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin 4. Preis: Atelier 30 Architekten, Kassel 5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dresden Anerkennung: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Anerkennung: Staab Architekten GmbH, BerlinOrtGießenAuftraggeberLand Hessen vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen, vertreten durch das Hessische Baumanagement, Regionalniederlassung MitteJahr2015 - 2016ThemaNeubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei BauabschnittenVerfahrenNicht-offener, einphasiger hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms sowie der AuslobungsunterlagenAnsprechpartner Jana Latus Leonie PlänkersIna Seibert Bildnachweis Max Dudler

Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen

Das Gymansium Sulingen baut an! Der erhebliche Flächenbdarf gibt Anlass, um das Gymnasium zu erweitern. Das VgV-Verfahren für den Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen ist entschieden. Das Büro pbr Planungsbüro Rohling AG hat den Zuschlag für die Objektplanung erhalten. Das Gymnasium befindet sich zentral in Sulingen. Entsprechend des Schulentwicklungsplanes wird das Gymnasium Sulingen langfristig in der Sekundarstufe I vier-zügig sein und in der Sekundarstufe II sieben Lerngruppen haben. Es wird derzeit von ca. 1000 Schülern und Schülerinnen besucht. Aktuell besteht bereits eine erhebliche Flächenunterdeckung. Dieser Bedarf wird sich in den kommenden Jahren vergrößern. Um den derzeitigen und perspektivischen Flächenbedarf zu decken, besteht insgesamt ein Bedarf von zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen und zwei Fachunterrichtsräumen einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Als Ergebnis einer Variantenuntersuchung wird ein Erweiterungsneubau auf dem Grundstück des Gymnasiums verfolgt, der als ein Gebäude den Flächenbedarf decken soll. Dieser Anbau soll an den bestehenden Verwaltungs- und Fachraumtrakt angeschlossen werden.Hierfür werden Lehrerparkplätze verlagert und ein Gebäude des benachbarten Klinikverbundes abgerissen. Da angedacht ist, in dem Neubau die Jahrgänge 5 und 6 unterzubringen, ist ein erhöhter Platz-/Bewegungsbedarf in den Nebenflächen (Differenzierungsräume, Pausenforum, Lernlandschaften etc.) zu berücksichtigen. Die neuen Fachunterrichtsräume sollen, vom Fachbereich Musik (evtl. außerhalb der Schulzeit von der Kreismusikschule) genutzt werden. Fachspezifische Belange wie Schallschutz und Akustik sind zu beachten. Die notwendigen Nebenräume sind mit zu planen. Nach Ausgliederung der Fachunterrichtsräume Musik werden die Fachunterrichtsräume im Bestand neu strukturiert und zusammengeführt. Je ein Raum für den Fachunterricht Chemie und Physik. Ebenso muss den Anforderungen der Inklusion Rechnung getragen werden. Energetische Vorgaben und Erfordernisse sind zu beachten. Für den Bereich des Gymnasiums gibt es keinen B-Plan, die Bebauung richtet sich nach § 34 BauGB. OrtSulingenAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsneubeu für das Gymansium SulingenVerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI 2013 Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbr Planungsbüro Rohling AG  

Zukunftsstadt Norderstedt – Vorsprung durch Nachhaltigkeit

Norderstedt auf der Suche nach exellenten Ideen für seine Zukunft. Der Ideenaufruf für ein nachhaltiges Norderstedt ist entschieden. Das Team IASS und landinsicht gehen bei dem Ideenaufruf als Gewinner hervor. Der von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebene Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist in der 1. Phase bereits abgeschlossen. Hier wurden in Verbindung mit Bürgerworkshops erste Leitziele für Norderstedt 2030 formuliert. Norderstedt konnte sich, neben 22 weiteren Kommunen, für die 2. Phase des Wettbewerbs qualifizieren. Auf Basis der in der 1. Phase von „Zukunftsstadt“ erarbeiteten Leitziele für die nachhaltige Entwicklung Norderstedts, wurden in Phase 2 Handlungsansätze vertieft und in einem Maßnahme- und Umsetzungskonzept aufbereitet. Für diese Weiterentwicklung in konkrete Konzepte wurden 5 wissenschaftlichen Einrichtungen eingeladen. Die Teilnehmenden waren das Deutsche Institut für Urbanistik, Berlin, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation / Morgenstadt, Stuttgart, das Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro landinsicht, Berlin sowie die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Heidelberg und Eble Messerschmidt Partner mit DGNB, Tübingen. Gesucht wurden insbesondere Handlungsansätze, die den integrativen Ansatz von Nachhaltigkeit beachten und zu möglichst vielen Leitzielen einen Beitrag leisten. Die Beiträge wurden am 23. Juni öffentlich ausgestellt. Bürgerinnen und Bürger hatten hier die Gelegenheit, sich mit den Beiträgen der Institutionen vertraut zu machen und anschließend ein Meinungsbild abzugeben. Mithilfe des Stimmungsbildes der Bürgerinnen und Bürger sowie einer fachlichen Einschätzung von Experten wurde am 24. Juni in einer öffentlichen Jurysitzung entschieden, welche der Vorschläge weiter verfolgt werden. Mit diesem Ergebnis wird sich die Stadt Norderstedt für die Phase III des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben, um das nachhaltige Zukunftsbild der Stadt Norderstedt weiter zu schärfen. OrtNorderstedtAuftraggeberNachhaltigkeitsamt NorderstedtJahr2017ThemaIdeenaufruf für innovative Maßnahmen zur Umsetzung der Norderstedter Leitziele zur NachhaltigkeitVerfahrenIdeenaufrufLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis IASS, landsicht

Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums

Neue identitätsstiftende Mitte Das denkmalgeschützte Ensemble des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums wird um einen Erweiterungsbau ergänzt. Hier werden Schüler- und Lehrerschaft optimale Arbeitsbedingungen und anregende Aufenthaltsräume geboten. Das HiIdegard-von-Bingen-Gymnasium aus den Jahren 1959-61 der Architekten Berner & Jacobs ist in ein gewachsenes und dichtes städtebauliches Umfeld in Köln SüIz-KIettenberg eingebettet. Westlich wird die MehrfIügeIanIage von einem barocken WasserschIösschen begrenzt, dem Weißhaus mit seiner weitläufigen Parkanlage. Im Norden grenzt die Schule an den SpieIpIatz „RäuberwäIdchen“. Mit ihrer ein- bis dreigeschossigen und weit aufgegliederten Bauweise passt sie sich harmonisch der Umgebung an. Die abwechslungsreich gegliederte Anlage ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbeton-Rasterfassaden, großen Glasflächen und Flachdächern. Die Anmutung des Standortes und die Qualität der historischen Bauten lassen heute nur eingeschränkt Veränderungen an dem Ensemble zu. Gleichwohl ist es im Kontext der Ganztagsoffensive der Sekundarstufe I und des Ausbaus zur NRW-Sportschule erforderlich, das Ensemble baulich zu erweitern. Der Neubau für die Schulerweiterung soll mit dem Bestandskomplex ein eigenständiges Ensemble bilden und diesem mit dem zentralen Pausenhof eine neue identitätsstiftende Mitte mit Blickverbindungen zur Parkanlage erleihen. Um den Neubau ideal platzieren zu können, ist entwurfsabhängig der Abriss, der an den Schulhof grenzenden Erweiterung, aus den 1970er Jahren vorgesehen. Für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium sind Erweiterungsflächen in Form von Verwaltungs- und Unterrichtsräumen in der Größenordnung von etwa 2.900 qm ebenso wie eine 3-Feld-Sporthalle mit etwa 2.300 qm geplant. Der Mensa- und Ganztagsbereich ist in der ehemaligen Turnhalle vorgesehen. Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der Schulleitung und gegebenenfalls schulischer Gremien sowie Ämtern der Stadt Köln (insbesondere dem Amt für Schulentwicklung). In Einzelvergabe wurden die Leistungen der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung sowie Projektsteuerungsleistungen ausgeschrieben. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaErweiterung eines Gymnasiums in KölnVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI, Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission ”Projektsteuerung/Projektmanagement”Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Jana Mielke Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Dajana Schröder Bildnachweis kister scheithauer gross
architekten und stadtplaner GmbH

Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Zeitgemäße und flexible Bürolandschaften für das Forschungszentrum Jülich Das VOF-Verfahren für den Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus pbs architekten, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und BRENDEBACH Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Geplant wird ein Bürogebäude mit ca. 4.000 qm BGF und 2.541 qm Nutzfläche (NF 1-7), in dem ca. 190 Büroarbeitsplätze geschaffen werden sollen. Davon sollen 110 Büroarbeitsplätze vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) und 80 Büroarbeitsplätze vom Peter Grünberg Institut (PGI-9) genutzt werden.Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) Photovoltaik werden neuartige Materialien sowie innovative Bauelementarchitekturen für die nachhaltige Photovoltaik auf der Basis dünner Schichten erforscht. Das Peter Grünberg Institut für Halbleiter-Nanoelektronik (PGI-9) beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Halbleiterphysik, der Halbleitertechnologie und der Bauelementphysik. Besprechungs- und Seminarräume, Treppenräume, Aufzugsanlagen sowie sonstige Nutzflächen sollen institutsübergreifend genutzt werden. Durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume soll wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden. Angestrebt wird ein Bürogebäude mit zeitgemäßen, flexiblen Bürolandschaften, in dem die Büronutzung institutsunabhängig anpassbar ist. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung städtebaulicher Vorgaben des Masterplanes des Forschungszentrums Jülich GmbH. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau eines Bürogebäudes auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbs Architekten

Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Eine neue Kindertagesstätte für eine bessere betriebsnahe Kinderbetreuung. Das VOF-Verfahren für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus dem Planungsbüro Rohling AG, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und ahw Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Das Forschungszentrum Jülich hat in der Zielvereinbarung zum Audit berufundfamilie beschlossen, sein Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sowohl quantitativ zu erhöhen als auch qualitativ zu erweitern. Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Standort Jülich ist die Schaffung qualitativ hochwertiger, betriebsnaher Betreuungsmöglichkeiten mit arbeitnehmerfreundlichen, flexiblen Öffnungszeiten, die allen am Standort Jülich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern offen stehen. Diese zentrale Verbesserung der Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zudem ein wertvolles Instrument zur Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Kräften sowie zur beruflichen Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem soll der Bau einer betriebsnahen Kindertagesstätte den weiteren strategischen Zielen des Forschungszentrums Jülich dienen. Hier sind die Internationalisierung und die nachhaltige Entwicklung des Campus (Zukunftscampus und Städtebaulicher Masterplan) zu nennen. Unter der Berücksichtigung der Mitarbeiterstruktur und in Absprache mit dem Kreis Düren wurde eine 8-gruppige Einrichtung mit 120 Plätzen priorisiert. Das neue Gebäude soll auf dem Campus gebaut werden. Der Flächenbedarf des Neubaus beträgt 1.336 qm (NF 1-6) und die BGF 2.138 qm. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau einer Kindertagesstätte auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis Planungsbüro Rohling AG

Baakenhafen Baufeld 95

Eine Stadt für alle Die Architekturbüros bof architekten, florian krieger architektur und städtebau und Huke-Schubert Berge planen genossenschaftlichen Mietwohnungsbau und ein Wohn-Pflege-Projekt. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 95 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch die ca. 30 Meter breite Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 89 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Auf dem Baufeld 95 werden genossenschaftliche Mietwohnungen, und eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für junge unheilbar chronisch kranke Menschen und deren Angehörige errichtet. Zudem wird hier eine Baugemeinschaft mit einem Schwerpunkt auf kulturelle Arbeit in das Quartier gebracht. In den Erdgeschossen finden ein Sportcenter, Gemeinschaftsflächen für die Nachbarschaft sowie eine psychosoziale Beratungsstelle Platz. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Geschossfläche ca. 17.150 qm GF vorgesehen, davon ca. 15.640 qm für Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4, 5, 6 (Schiffszimmerer), 7 (Hamburger Wohnen): 1. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 2. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilflächen 1, 2 (Hamburger Wohnen), 3 (Schiffszimmerer): 1. Preis: bof architekten GbR 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilfläche 8 (Leuchtfeuer) 1. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH OrtHamburgAuftraggeberAllgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eGBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Hamburg Leuchtfeuer gemeinnützige GmbH im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis bof architekten GbR, florian krieger architektur und städtebau gmbh, luxfeld digital art, L+ Landschaftsarchitektur; büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 90a

Gute Mischung am Wasser Das Büro LA´KET ARCHITEKTEN aus Hamburg baut für die Baugenossenschaften altoba und fluwog im Baakenhafen! Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 90a liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück liegt nördlich der Baakenallee und grenzt in direkter Nachbarschaft zu den im Hafenbecken stehenden Wasserhäusern unmittelbar an die Promenade Petersenkai am Baakenhafen. Die beiden Genossenschaften werden auf dem Baufeld 90a Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familien- und seniorengerechtem Wohnraum errichten, in denen unter anderem ein Frauenwohnprojekt und eine Seniorenbaugemeinschaft aufgenommen werden. Rund die Hälfte der Wohnungen werden im geförderten Segment realisert. Ergänzt wird das Konzept im Erdgeschoss durch Einzelhandelsflächen und einen Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von 5.200 qm vorgesehen, davon 4.900 qm für die Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LA’ KET ARCHITEKTEN GMBH, Hamburg ein 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg ein 2. Preis: CARSTEN ROTH ARCHITEKT, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberAltonaer Spar- und Bauverein eG und Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit sechs TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis LA’KET ARCHITEKTEN GMBH, büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 89

Bunte Bewohner-Mischung und ambitionierte Baustandards Die Hamburger Büros SCHALTRAUM und LRW sowie die Architekten Kaden+Lager aus Berlin gehen als Sieger aus dem Planungswettbewerb hervor. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 89 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 95 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Für eine lebendinge und durchmischte Hausgemeinschaft werden auf dem Baufeld 89 genossenschaftliche Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familienorientiertem und altengerechtem Wohnen sowie Appartments für Menschen mit geistigen Behinderungen errichtet. In den Erdgeschossen finden ein Beratungsbüro mit Gemeinschaftsraum und Büronutzungen Platz. Im westlichen Gebäuderiegel plant die Baugemeinschaft TOR ZUR WELT Eigentumswohnungen in Holz-Hybridbauweise, architektonisch und ökologisch eine weitere Bereicherung für das Quartier. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Bruttogrundfläche von 15.540 qm vorgesehen. Davon entfallen etwa 3.900 qm auf das Gebäude der Baugemeinschaft TOR ZUR WELT. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4 (HANSA), 10 und 11 (BVE): 1. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg Teilflächen 7, 8 und 9 (BVE) 1. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg Teilfläche 6 (HANSA) ein 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg ein 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg ein 2. Preis: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München Telfläche TOR ZUR WELT: 1. Preis: KADEN + LAGER GmbH i. Gr., Berlin 2. Preis: FRANTZEN et al architecten, NL-Amsterdam 3. Preis: SPINE ARCHITECTS GMBH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG HANSA Baugenossenschaft eGBaugemeinschaft TOR ZUR WELT GbR im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis SCHALTRAUM, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB; LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, büro luchterhandt

Neubau Grundschule Baakenhafen

Ein inspirierender Lernort in Hamburgs neuem Stadtteil Aus dem europaweit ausgeschriebenen Panungswettbewerb ist die Arbeitsgemeinschaft von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart und Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen als Sieger hervorgegangen. In den kommenden Jahren entsteht mit dem Quartier Baakenhafen auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ein urbaner und lebenswerter Ort am Wasser – ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich ein grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten sein wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entwickelt sich eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen, die für Menschen aller Generationen und Einkommensklassen bestimmt ist, wobei der Schwerpunkt auf familienorientiertem Wohnungsbau liegt. Beginn der Entwicklung ist der zentrale Bereich rund um den Lola-Rogge-Platz. Hier wird auch die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. In den umliegenden Erdgeschossen am Platz (auch im Schulgebäude) sind kleinere Läden und Dienstleister, Ärzte und eine Apotheke sowie großflächiger Einzelhandel vorgesehen.Das Raumprogramm der Grundschule wurde unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure im Rahmen der "Phase 0" für dieses Vorhaben entwickelt. Grundlage des umzusetzenden Funktionsprogramms ist die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wurden zehn Arbeitsgemeinschaften für den Planungswettbewerb ausgewählt. Unter Vorsitz der Architektin Prof. Hilde Léon hat das Preisgericht folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart mit Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen 2. Preis: bof architekten, Hamburg und cityförster, Hamburg mit Landschaftsarchitektur+, Hamburg 3. Preis: GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin 4. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 5. Preis: HERBERT HUSSMANN ARCHITEKTEN, Berlin mit STUDIO RW, BerlinOrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH im Einvernehmen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2016ThemaNeubau einer Grundschule im Quartier Baakenhafen in der HafenCityVerfahrenNichtoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt  

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity Freiraumworkshop für den Innenhof und die Dachflächen des Sportsdomes in der HafenCity Die freiraumplanerische Aufgabe umfasste sowohl den auf dem östlichen Grundstücksteil gelegenen, von der Versmannstraße aus zugänglichen erdgeschossigen Hofbereich an der Grenze zum Baufeld 83b als auch die Dachflächen des Sports-Domes. An diese Flächen werden hohe funktionale und gestalterische Anforderungen gestellt, um für die Anlieger einen hochwertigen und sehr gut nutzbaren Freiraum zu schaffen. Dazu gilt es, nicht nur die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplans HafenCity 11 im Hinblick auf die Außenanlagen quantitativ zu erfüllen, sondern auch dem Gestaltungsanspruch an den Freiraum insgesamt, wie er in den Planungen des Ateliers Loidl für die öffentlichen Flächen beschrieben ist, gerecht zu werden.Das Auswahlgremium zum Freiraumverfahren für die Außenanlagen des Sportsdomes hat in seiner Sitzung vom 06. April 2017 die Realisierung des mit dem 1. Platz prämierten Entwurfs des Büros Landschaftsarchitektur+ empfohlen. Weitere Teilnehmer des Workshops waren: Kontor Freiraumplanung, Hamburg und HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten GmbH, HamburgOrtHamburgAuftraggeberHT Sports-Dome Immobilienbesitzgesellschaft mbHJahr2017ThemaFreiräume für das Baufeld 83a in der HafenCity, HamburgVerfahrenMehrfachbeauftragungLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, AuswahlsitzungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis Landschaftsarchitektur+, Felix Holzapfel-Herziger, Hamburg

Wohnbauentwicklung Nordsteimke/Hehlingen

Nordsteimker Au – städtebauliches Konzept zur Erweiterung der Ortsteile Nordsteimke/Hehlingen Wir haben unsere Idee für eine Stadterweiterung von Wolfsburg über 150 Hektar aufgezeichnet. Die Jury hat den Entwurf mit dem 3. Preis prämiert. Wettbewerb Auf rund 150 ha, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden, waren städtebauliche Ideen für die Entwicklung eines neuen Ortsteils von Wolfsburg gefragt. Der Entwurf “Neusteimker Au” schafft mit fünf individuellen Teilquartieren um einen verbindenden Grünraum die Voraussetzung für die schrittweise Entwicklung neuer Nachbarschaften mit insgesamt über 3000 Wohnungen. In einem erneuerten Staddteilzentrum verschmilzt der neue Ortsteil mit dem angrenzenden Nordsteimke. In Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten haben wir in dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb den 3. Preis errungen! Entwurfserläuterungen Fünf besondere Nachbarschaften Jedes der fünf Quartiere ist einzigartig. Jedes folgt einem eigenen Thema, das atmosphärisch und in konkreten Elementen (z. B. Wasserbecken oder Heckenstrukturen) erlebbar und unverwechselbar ist. Der prinzipielle Aufbau der Quartiere folgt indessen identischen Prinzipien: » ‚grüne Finger’ verknüpfen das Quartier mit der Aue » Herzstück ist stets ein kleiner Quartiersplatz am Ende eines jeden „grünen Fingers“; ggf. mit kleiner Versorgungseinheit und/oder sozialer Infrastruktur » hohe Bedeutung gemeinschaftlich nutzbaren und gestaltbaren Außenraums » starke Siedlungsbilder durch Setzen von Qualitätsmaßstäben an die Architektur » erlebbare Umsetzung von ökologischen Zusammenhängen (Regenwasserversickerung, Photovoltaik, Nutzgärten, dezentrale Energieerzeugung)Nachhaltigkeit Konkret – Wohnen und Leben an der Aue Die Nordsteimker Au wird als Abschnitt eines übergeordneten Grünzugs mit einer direkten Radwegeverbindung in die Innenstadt Wolfsburgs gestärkt. Die Aue hat den Charakter eines öffentlichen Angers, in dem vielfältige Nutzungsangebote verortet sind und der überdies eine starke ökologische Funktion erfüllt. Sie führt als zentraler Freiraum die Menschen aus dem bestehenden Stadtteil mit den Bewohnern der neuen Quartiere zusammen. Sie bietet hinreichend Raum für gemeinsame Aneignungsprozesse und Aktivitäten. Die Biotope mit ihren wichtigen Schutz- und Übergangszonen sind behutsam in diesen Anger eingewoben und selbstverständlicher Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Flächen zur Regenwasserretention erfüllen nicht nur technisch ihre Funktion, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einem sinnlichen Erleben von Naturkreisläufen – ebenso wie die landwirtschaftlichen Bereiche. Die Aue ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens. Sie ist ein Erfahrungsfeld für die Bewohner der Quartiere, aber auch für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen aus Wolfsburg zugänglich. Sie wirken an Aufbau und Pflege mit, sie gestalten Freiflächen und nutzen diese intensiv. Die Randbereiche der Aue sind von Rad- und Fußverkehr sowie öffentlichem Verkehr bestimmt. Der ‘Auenboulevard’ als autofreies Rückgrat der neuen Quartiere lädt zum Flanieren ein und ist zugleich eine Fahrradschnellstraße, die als attraktive Verbindung im Grünen in die Wolfsburger Innenstadt leitet.OrtWolfsburg AuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014 – 2015ThemaEntwicklung eines neuen, hochwertigen und aus energetischer Sicht innovativen Wohnquartiers im Südosten WolfsburgsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulichen IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Sonja Fahr Hella Kotschi Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten