Überplanung des Straßenraumes der Hohenfelder Bucht und Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken

Für weniger Konflikte und mehr Aufenthaltsqualität Durch die Überlagerung der konstruktiven, verkehrlichen und Freiraumplanungen, sollen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer erzielt werden. Für die anspruchsvolle Planungsaufgabe wurde in einem europaweiten Vergabeverfahren das Team von nsp christoph schonhof landschaftsarchitekten, grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH &Co. und SHP Ingenieure ausgewählt. Die Hohenfelder Brücken bilden einen Bestandteil des unmittelbar an der Ostseite der Außenalster gelegenen Ensembles Hohenfelder Bucht, bestehend aus der Brückenanlage, der Hohenfelder Bucht und ihrer architektonischen Fassung sowie des hier angesiedelten Hauses eines Kanuvereins. Ihre heutige Gestalt erhielten Bucht und Brücken Mitte der 1950er Jahre, wobei die bereits 1875 errichtete, östliche Brücke umgebaut wurde, während die westliche einen Neubau darstellte. Die denkmalgeschützten Brücken liegen im Bezirk Hamburg-Nord, im Stadtteil Hohenfelde, Gemarkung Hohenfelde und führen die Straße Schwanenwik über die Wasserverbindung zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster. Die vorhandenen zwei Brücken überführen jeweils drei Fahrstreifen sowie einen Geh- und Radweg. Sie weisen zahlreiche Schäden auf und müssen deshalb abgebrochen und erneuert werden. Für den parallel zur Barcastraße verlaufenden, die Sechlingspforte unterquerenden Fußgänger- und Radfahrertunnel ist noch zu prüfen, ob er instand gesetzt werden kann oder ob er abgebrochen werden muss. Das Gesamtprojekt Hohenfelder Bucht umfasst die Neuordnung des Straßenraumes in den benachbarten Verkehrsknoten Schwanenwik / Sechslingspforte / Barcastraße / Buchtstraße mit Entwässerung sowie Neuordnung und Neugestaltung der Nebenflächen, die Freiraumplanung dieses gesamten Bereiches sowie Objekt- und Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken. Im Rahmen der Planung der Freianlagen ist auch der unmittelbar an die Bucht angrenzende Bereich zu überplanen. Verschiedene Interessen und Nutzungen sind dabei zu berücksichtigen: Die direkte Lage an der Alster und die Öffnung des Raums im Bereich der Hohenfelder Bucht stellen besondere Anforderungen an die Gestaltung der Brücken und deren zukünftig Lage. Durch die unmittelbare Nähe zur Alster sind die Nebenflächen stark frequentiert und für eine derartige Nutzung unterdimensioniert. In Teilbereichen des Knotens sind keine Nebenflächen vorhanden. Nachteile entstehen dadurch insbesondere für den Radverkehr aus der Innenstadt in Richtung Winterhude. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2015ThemaÜberplanung eines Straßen- und Stadtraums sowie Instandsetzung einer BrückeVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI 2013, die Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Dajana Schröder Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung Goethe-Schule-Harburg

Investition in die Zukunft - Realisierungswettbewerb für die Goethe-Schule in Harburg Die Goethe-Schule in Harburg bekommt ein neues Naturwissenschaftszentrum, einen neuen Mensa- und Aulabereich sowie eine neue Sporthalle. Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ sollte der Schulstandort an der Eißendorfer Straße erweitert werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung lieferten die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Es wurde eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert. Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollten in 3 Funktionsbausteinen untergebracht werden: Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1.400 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Sport: ca. 660 qm BGF Neubaufläche, insgesamt ca. 2.790 qm BGF Neubaufläche. Im Einzelnen wurden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollten Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden. Den 1. Preis erhielt die PFP Planungs GmbH,Hamburg. DFZ Architekten GmbH wurden zum 2. Preisträger gekürt.OrtHamburg-HarburgAuftraggeberGMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbHJahr2014 - 2015ThemaErweiterung der Goethe-Schule in HarburgVerfahrennichtoffener einphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Karolin Kaiser Alexander Wenzel Bildnachweis PFP Planung GmbH, DFZ Architekten GmbH

Zielbild 2030

Grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser – Perspektiven der Stadtentwicklung für Hamburg Schwerpunkte und Leitplan zur Stadtentwicklung Hamburgs 2030. Städte stehen hoch im Kurs. Sie sind der Lebensraum, in den weltweit zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten und besseren Zukunft streben. Auch Hamburg hat sich in seiner langen Geschichte immer wieder als Zuzugsort bewährt und ist für viele zur Heimat geworden. Die Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Hamburg weiterhin über diese Anziehungskraft verfügt. Vor diesem Hintergrund ist weiteres Bevölkerungswachstum überaus realistisch.Es ist erforderlich, dass wir uns in der weiteren Entwicklung der Stadt darauf einstellen. Das stellt die Stadt in den nächsten Jahrzehnten vor neue Herausforderungen. Worauf wird es nun in der Gesamtbetrachtung in entscheidendem Maße ankommen, wenn wir die aktuelle Dynamik zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen?OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013 - 2014ThemaPerspektiven der Stadtentwicklung Hamburgs 2030LeistungenEntwurf eines Schwerpunktplans und Leitplans zur Stadtentwicklung Hamburgs, Gestaltung einer Fachbroschüre und Ausstellung im Rathaus Hamburg Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis büro luchterhandt

Phase 0 Grundschule Baakenhafen

Lernräume für einen neuen Stadtteil In einem kooperativen Prozess sind unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure das Profil sowie ein Raum- und Funktionsprogramm für die zweite Grundschule in der HafenCity entstanden. Am zentralen Platz des Quartiers Baakenhafen wird die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. Im Rahmen der Phase 0 haben Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung in Abstimmung mit den weiteren Teilnehmern (u. a. Eltern und Vereinsvertreter aus der HafenCity, Vertreter von Schulbau Hamburg, des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen, der Behörde für Arbeit, Soziales, Familien und Integration, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der HafenCity Hamburg GmbH) in einer Reihe von Workshops konzeptionelle Überlegungen zur Grundschule als Teil des Bildungs- und Familienzentrums formuliert. Ergebnis des Prozesses ist darüber hinaus auch ein Raum- und Funkionsprogramm, das basierend auf dem Musterflächenprogramm für Grundschulen basierend unter Mitwirkung der Akteuere der Phase 0 für die Grundschule Baakenhafen spezifisch angepasst wurde. Auf dieser Grundlage werden Architekten in einem Planungswettbewerb Entwürfe für die neue Schule entwickeln. Das Funktionsprogramms verfolgt die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. OrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH, HafenCity Hamburg GmbHJahr2014ThemaEntwicklung eines Leitbildes sowie eines Raum- und Funktionsprogramms für eine GrundschuleLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt

Huckepackbahnhof Rothenburgsort

Die Speicherstadt des 21. Jahrhunderts Das Berliner Büro HENN Architekten entwickelt den Masterplan für ein zukunftsfähiges Gewerbegebiet. Das ca. 11 ha große Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs Rothenburgsort diente bis in die 1990er Jahre der Verladung von Lkw auf Güterzüge und soll einer neuen gewerblichen Nutzung zugeführt werden. In einem kooperativen Workshopverfahren soll für den so genannten Huckepackbahnhof ein städtebaulliches Konzept entwickelt werden. Ziel des städtebaulichen Verfahrens ist es, ein einprägsames Leitbild und eine prägnante wie robuste städtebauliche Ordnung für die Entwicklung und Realisierung des Huckepackbahnhofs aufzuzeigen, welche durch konkrete Planungen und realisierte Beispiele hinterlegt ist und für die innere und äußere Kommunikation klare Bilder und Visionen aufzeigt. Aufgrund der exponierten, innenstadtnahen Lage wird ein besonders innovatives, umsetzungsfähiges und nachhaltiges Konzept für verdichtete und stapelbare Gewerbetypologien gesucht, welches durch seine städtebauliche Konfiguration und qualitätsvolle Freiräume ein robustes Gesamtbild von starker, urbaner Identität erzeugt. Der neue Standort des Opernfundus‘ im Nordosten des Gebietes und der in Nord-Süd-Richtung verlaufende übergeordnete Alster-Elbe-Grünzug sind dabei ebenso in das bauliche und freiräumliche Konzept zu integrieren.Für die Bearbeitung der oben beschriebenen Aufgabe wurden drei Architekturbüros angefragt, die in zwei Bearbeitungsphasen Lösungen der Aufgabe erarbeitet haben. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden den drei Architekturbüros von Seiten der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, des Bezirksamtes Hamburg-Mitte und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wünschenswerte Entwicklungen aufgezeigt und im Plenum diskutiert. In einem weiteren Workshop stellten die drei Architekturbüros auf Grundlage der oben erläuterten Aufgabenstellung einem Fachgremium mit Vertretern aus Verwaltung, Architektenschaft, Wirtschaft und Politik ihre Konzepte vor. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2014ThemaStädtebauliche Entwicklung eines städtischen GewerbegebietsVerfahrenKooperatives Workshopverfahren zur städtebaulichenQualifizierung mit hochbaulichem AnteilLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Anna-Lena Homann Bildnachweis Henn GmbH

Überplanung der Elbchaussee zwischen Hohenzollernring und Teufelsbrück

Der Weg ist das Ziel Für die Elbchaussee ist auf einem 3,5 km langen Teilstück eine Überplanung erforderlich. In einem europaweiten Verfahren wurden die Leistungen für die Verkehrsplanung ausgeschrieben. Die Elbchaussee ist eine der bedeutendsten Straßen Hamburgs, die sich entlang der Elbe von Altona bis nach Blankenese erstreckt. Die stark genutzte Verkehrsverbindung wird auf diesem Abschnitt großteils von Villen sowie Parkanlagen gesäumt. Mit ihren Verbindungsstraßen zu den umliegenden Quartieren und dem Ufer der Elbe kommt der Elbchaussee auch als Ausflugsstrecke eine große Bedeutung zu.Die Elbchaussee soll zwischen Hohenzollernring und Teufelsbrück überplant werden. In diesem Straßenzug fehlen die Radverkehrsanlagen; die Gehwege und die Fahrbahn befinden sich teilweise in einem schlechten Zustand. Des Weiteren stellt die unechte Vierstreifigkeit soll aufgegeben werden, wobei die Leistungsfähigkeit der Knoten weiterhin gewährleistet werden muss. Ziel der Maßnahme ist die Überplanung des gesamten Querschnittes für eine Errichtung von PLAST-gerechten Fahrstreifen, Radverkehrsanlagen und Gehwegen. Die Baukosten werden auf ca. 5 Mio. EUR (netto) geschätzt. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2015ThemaÜberplanung der Elbchaussee zwischen Hohenzollernring und TeufelsbrückVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Ingenieurleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI 2013Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung

Ehemaliges Krankenhaus Bethanien

Neues Wohnen im historischen Krankenhaus in Hamburg Hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit 6 eingeladenen Architekturbüros in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf von qualitätvollen, ökonomisch und energetisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das bestehende städtebauliche und nachbarschaftliche Gefüge an der Martinistraße in Hamburg-Eppendorf integriert. Mit ergänzenden Pflege- und Kulturnutzungen war vor allem eine behutsame Weiterentwicklung im Sinne eines lebendigen Quartiers architektonisch umzusetzen, in dem das generationsübergreifende Miteinander im Mittelpunkt steht. Auf dem Krankenhausgelände sollen 72 genossenschaftliche Mietwohnungen (öffentlich gefördert) errichtet werden, von denen 47 Wohnungen für Familien und 25 Wohnungen für eine Baugemeinschaft vorgesehen sind.Des Weiteren war ebenso die Gestaltung eines nutzerfreundlichen Außenbereiches mit hoher Aufenthaltsqualität Wettbewerbsgegenstand. Seine Gliederung und vor allem Modellierung ist maßgeblich für eine zusammenhängende Entwicklung aller vier Gebäudekörper. Die erhaltenswerten, bedeutsamen Bäume waren zu inszenieren, Baumneupflanzungen zu ergänzen. Der Freiraum war in private und gemeinschaftliche Flächen zu gliedern um den vielfältigen Nutzungsanforderungen zu genügen. Wettbewerbsergebnis: 1. Preis: KBNK Architekten GmbH, Hamburg mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin 2. Preis: APB. Architekten und Stadtplaner BDA, Hamburg mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden 3. Preis: czerner göttsch architekten, Hamburg mit Lichtenstein Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG Jahr2013ThemaUmnutzung des ehemaligen Krankenhauses BethanienVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung der Park+Ride und Bike+Ride-Anlagen am Bahnhof Winsen (Luhe)

Fit für die Zukunft - Parkpalette für den Winsener Bahnhof Aus dem europaweit ausgeschriebenen Verfahren für den Neubau eines PKW-Parkhauses und eines Fahrradparkhauses ist das Büro AMP Parking als Sieger hervorgegangen. Der Bahnhof Winsen (Luhe) im Landkreis Harburg weist erhebliche Defizite im vorhandenen Parkraumangebot auf. Basierend auf einer ausführlichen Verkehrsuntersuchung zur Ermittlung der Park + Ride- und Bike + Ride-Situation wurde entschieden, die vorhandenen Anlagen zu erweitern. Parallel werden derzeit von der Deutschen Bahn AG im Zusammenhang mit der Realisierung des 3. Gleises die Bahnsteige und der barrierefreie Bahnhofszugang neu gebaut. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Winsen (Luhe) den Neubau eines Pkw-Parkhauses sowie eines Fahrrad-Parkhauses nördlich des Bahnhofs. Das Pkw-Parkhaus soll auf vier Ebenen circa 600 Stellplätze, das Fahrrad-Parkhaus mindestens 250 neue Stellplätze aufweisen mit Erweiterungsoption für 500 weitere Fahrrad-Stellplätze. Optional ist zudem eine Servicestation für das Fahrrad-Parkhaus vorgesehen. Mit seiner Gestaltung soll das Parkhaus eine Verbindung zwischen Geschäftshäusern auf der einen und Wohnbebauung auf der anderen Seite schaffen und sich damit in seine Umgebung einfügen. Unmittelbar zwischen Schienen und angrenzenden Wohnhäusern gelegen, muss das Bauwerk außerdem schallschutztechnischen Anforderungen gerecht werden. Das Lärmgutachten gibt eine Einhausung der Fassade von mindestens 40% vor. Neben der Erfüllung dieser funktionalen und gestalterischen Aspekte liegt eine weitere Anforderung des Vorhabens in der zwingenden Einhaltung des gegebenen Kosten- und Zeitrahmens. Diese ist Voraussetzung für den Erhalt der Zuwendungen. Gegenstand des Auftrages sind Generalplanerleistungen (Leistungen der Objektplanung, der technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung gem. HOAI 2013) für die oben genannten Neubauten. OrtWinsen (Luhe)AuftraggeberStadt Winsen (Luhe) Jahr2013ThemaNeubau eines ParkhausesVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAi, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auftragsbekanntmachung Vorlage Leistungsübersicht

Bildungshaus Wolfsburg

Prototyp für ein Bildungshaus gesucht Aus dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb sind Esa Ruskepäa Architects als Sieger hervorgegangen und planen ein neuartiges Bildungshaus. In der Preisgerichtssitzung der 2. Wettbewerbsphase hat das Preisgericht am 25. und 26. April 2014 drei Preise gekürt und eine Überarbeitung empfohlen. Im anschließenden Verhandlungsverfahren konnten sich Esa Ruskepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) durchsetzen und planen nun das Bildungshaus. Im August 2013 wurde der europaweit offene, zweiphasige Wettbewerb zum Wolfsburger Bildungshaus ausgelobt. Von 112 Einsendungen wurden in der ersten Preisgerichtsitzung 22 Entwürfe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Außergewöhnlich in dem Wettbewerbsverfahren war die Beteiligung von Bürgern. Im März 2014 hatten alle Wolfsburger zwei Wochen lang die Gelegenheit, die Ideen der Architekten unter Wahrung der Anonymität zu begutachten. Über 850 Menschen beteiligten sich und gaben argumentative Bewertungen für die 22 Bildungshaus-Entwürfe ab. Es wurden drei 2. Preise an Schaltraum Architektur mit HinnenthalSchaar LandschaftsArchitekten (Hamburg/München), prosa architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Darmstadt/Dresden) und Esa Ruskeepää Architects mit Fugmann Janotta Landscape Architecture (Helsinki/Berlin) vergeben. Anerkennungen erhielten: SEP Architekten Storch Ehlers Partner mit nsp Christoph Schonhoff Landschaftsarchitekten (beide Hannover), Dreher Architekt und von Ey Architektur mit Terraform Landschaftsarchitekten (beide Berlin), KÖLLING ARCHITEKTEN mit MUNDER UND ERZEPKY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN (Bad Vilbel/Hamburg), Bube mit POLA (Rotterdam/Berlin), GP architektur mit Tzou Lubroth Architekten (beide Wien). Aufgabe: Die Stadt Wolfsburg suchte den Prototypen für ein neues Bildungshaus. An prominenter Stelle soll das Bildungshaus im Rahmen des Konzeptes „Bildungscampus am Klieversberg“ die wesentlichen Bildungs- und Informationsdienstleistungen der Stadt unter einem Dach bündeln und vernetzen. Zwischen den vier Institutionen, die den Neubau beziehen werden (Stadtbibliothek, Medienzentrum, Volkshochschule, Neue Schule Wolfsburg Sekundarstufe II), sollen dabei größtmögliche räumliche und institutionelle Synergien entstehen. Gegenstand des Wettbewerbes war der Entwurf einer geeigneten Gebäudestruktur für das Bildungshaus, die sowohl den innenräumlichen als auch den städtebaulichen Anforderungen dieser komplexen Aufgabe gerecht wird. Städtebauliches Ziel ist es, im Bereich des heutigen Uhlandweges, an der Ecke Heinrich-Heine-Straße/Braunschweiger Straße, eine markante Stadteingangssituation am Klieversberg zu formulieren. Gleichzeitig soll aus der Porschestraße kommend der Blick auf Theater und Planetarium freigehalten werden. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung des vorliegenden Raumprogramms ausgearbeitet werden. Freiraumplanerisch waren Entwürfe für die Gestaltung der gebäudebezogenen Außenflächen zu erstellen (Realisierungsteil) sowie in einem Ideenteil Vorschläge zur Vernetzung des Baufeldes mit der angrenzenden Grünfläche unter Einbezug des dafür vorliegenden Landschaftskonzepts zu unterbreiten. Das Preisgericht wählte 22 Bewerbergemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Insgesamt umfasste der zu planende Gebäudekomplex ca. 10.462 qm Nutzfläche (ohne Stellplätze, NF 1-6 DIN 277). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF, ohne Stellplätze) durfte 16.500qm nicht überschreiten. Der Anteil der zu beplanenden Außenflächen sowie deren Unterteilung in Realisierungs- und Ideenteil war konzeptabhängig.OrtWolfsburgAuftraggeberStadt WolfsburgJahr2012 - 2014ThemaPlanung eines innovativen Bildungshauses für vier InstitutionenVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem IdeenteilLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erarbeitung eines Raum- und Funktionsprogramms und einer öffentlichen BürgerbeteiligungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt

Fischbeker Reethen

Naturverbunden Wohnen im neuen Stadtteil im Hamburger Süden Im zweiphasigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb setzte sich die Arbeitsgemeinschaft aus KCAP Architects&Planners und Kunst+Herbert mit einem naturnahen Entwurf durch – zentrales Element ist ein See im Herzen des Quartiers. Das Wettbewerbsgebiet Fischbeker Reethen in Neugraben-Fischbek stellt für den Bezirk Harburg mit einer Fläche von ca. 70 ha die derzeit größte zusammenhängende und verfügbare Wohnungsbau- und Gewerbeflächenreserve dar, die kurzfristig durch die IBA Hamburg GmbH entwickelt werden soll. Der Bezirk Harburg und die IBA Hamburg GmbH, als städtische Projektentwicklerin, planen die Entwicklung des Wettbewerbsgebietes als Wohn- und Gewerbestandort. Auslöser dafür war der Auftrag aus der Senatsdrucksache „2015/1960 – Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ möglichst zeitnah (2016) einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Unter dem Leitbild der „Gartenstadt des 21. Jahrhunderts“ sollten im Wettbewerbsgebiet die Idealbilder der Gartenstadt neu interpretiert werden. Der Standort soltel durch gemischte Wohntypologien für überwiegend mittelständische Familien und Haushalte als Zielgruppen sowie als Standort für wissens- und forschungsintensives, insbesondere produzierendes Gewerbe und Handwerk entwickelt werden. Aufgrund der Bedeutung des Projektes wurde zur Qualitätssicherung aber auch zur zielgerichteten Einbindung der Vielzahl von Beteiligten, ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb in Form eines zweistufigen, kooperativen Verfahrens mit Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Ziel des Verfahrens war die Erarbeitung eines städtebaulich-landschaftsplanerischen Entwurfes unter Berücksichtigung von funktionalen, sozialen, stadträumlichen, freiraumplanerischen, naturräumlichen, verkehrlichen, wasserbaulichen (Regenwasserableitung) und wirtschaftlichen Aspekten. Der Siegerentwurf diente als Grundlage für die Erarbeitung eines Funktionsplanes, der die Grundlage für das Bebauungplanverfahren bildet. OrtHamburg AuftraggeberIBA Hamburg GmbH im Einvernehmen mit Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg- Behörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2016ThemaEntwurf eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts für den neuen Stadtteil "Neugraben-Fischbek"Verfahrenstädtebaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb in zwei PhasenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung inkl. Veranstaltungen mit der ÖffentlichkeitAnsprechpartner Tanja Jauernig Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis KCAP und Kunst+Herbert

Zukunftsbild Elbinseln 2013+

Chancen und Herausforderungen für die Elbinseln In einer offenen Planungswerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten Ideen für die Zukunft der Veddel und Wilhelmsburgs entwickelt. In den letzten Jahren hat sich mit dem „Sprung über die Elbe“ auf den Elbinseln vieles verändert: Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der IBA Hamburg und der igs 2013 umgesetzt oder angestoßen. Jetzt richtet sich der Blick für die Elbinseln auf die Zeit nach 2013: Wie und wo soll sich neues Wohnen entfalten können? Wie sollen sich die Bildungslandschaft, Kultur und der Arbeitsstandort weiterentwickeln? Welche Orte und Räume verlangen künftig besondere Aufmerksamkeit, wo muss gehandelt werden? Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“, den die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte durchgeführt hat, geht der Frage nach, wie sich die Veddel und Wilhelmsburg nach 2013 weiterentwickeln sollen. In einer Folge von Planungswerkstätten und auf einer interaktiven Karte im Internet haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft der Elbinseln entwickelt – für die Teilräume Veddel und Spreehafen, das Reiherstiegviertel, die Bereiche an Jaffe-Davids-Kanal und Assmannkanal, für Kirchdorf sowie für die Elbinseln in ihrer Gesamtheit. Begleitet und beraten wurden sie von Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Stadtplanern. Parallel stimmte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Akteure über geeignete Formen der Beteiligung im laufenden Prozess ab. Die Ideen für die Elbinseln wurden anschließend ausgewertet und in erste, vorläufige und alternative Pläne übersetzt, die den Bürgern in einer Zwischenbilanz vorgestellt wurden. Mit den Anregungen der Bürger ging das „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ in die weitere planerische Bearbeitung. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2012 - 2013ThemaBeteiligungsverfahrenVerfahrenOffene PlanungswerkstattLeistungenKonzeption und Durchführung eines Beteiligungsverfahren, Moderation von Bürgerwerkstätten Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Anna-Lena Schüsler Julia Kehrl Bildnachweis büro luchterhandt

Mehr Stadt in der Stadt – Chancen für mehr urbane Wohnqualitäten in Hamburg

Dichte Plus – Wohnqualitäten in Hamburg Fachbeitrag für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburgs. Der Fachbeitrag untersucht Qualitätsmaßstäbe für neuen Wohnungsbau in den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen Hamburgs. Ausgehend von der Definition von neun für die Verdichtung relevanten Quartierstypen werden die jeweiligen Handlungsschwerpunkte, Entwicklungschancen und Mehrwerte herausgearbeitet, die mit Wohnungsneubau in den Quartieren einhergehen. Dabei wird die Geschossflächenzahl GFZ als Maßstab in der Diskussion um städtische Dichte in Frage gestellt und stattdessen eine Einschätzung der Wohnsituationen über die sogenannte “Quartiersdichte” verfolgt, die alle relevanten Räume und Baumassen in der Nachbarschaft berücksichtigt.In welchen Quartiersstrukturen zur Zeit die größten Wohnungsbaupotenziale zu erwarten sind, zeigt eine synoptische Auswertung der aktuellen Wohnungsbauprogramme. In einem abschließenden Kapitel werden Qualitätsziele und Instrumente für die Verdichtungsprozesse angeregt, die beim kooperativen Handeln aller beteiligten Akteure hohe Qualitäten in Wohnumfeld, Quartier und Stadt sichern. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Fachbeitrag “Leitsätze für die kompakte, urbane und vielseitige Stadt” als Positionsbestimmung vorangestellt. In einer Fachkonferenz am 20. November 2013 wurde die 212 Seiten starke Broschüre gemeinsam mit einem parallel erarbeiteten Fachbeitrag zum Thema Freiraumentwicklung vorgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Amt für Landes- und LandschaftsplanungJahr2011 - 2013ThemaZwischen baulicher Dichte, Schaffung neuen Wohnraums und FreiraumqualitätLeistungengutachterliche Erarbeitung eines Fachbeitrags Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Alexander Wenzel Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung und Modernisierung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg

Neue Räume für Geschichte und Kultur In einem europaweiten Vergabeverfahren wurde das Architekturbüro Sunder-Plassmann für die Errichtung neuer Museumsräume im Herzen Lüneburgs ausgewählt. Das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg ist der Kultur und Geschichte der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen gewidmet. Der Auftrag, als Landesmuseum eine entsprechend breite Themenvielfalt anzubieten, erfordert mehr Ausstellungsflächen, als derzeit zur Verfügung stehen. Mit einer baulichen Ergänzung soll das Ostpreußische Landesmuseum um eine deutschbaltische Abteilung erweitert werden. Die Maßnahme bietet auch die Möglichkeit, die über 25 Jahre alte Dauerausstellung konzeptionell und methodisch auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Zugleich gilt es, für die damit verbundenen musealen Sammlungszuwächse neue Depotfläche zu generieren. Die Erweiterung soll im Wesentlichen durch einen neu zu errichtenden Verbindungsbau realisiert werden, der das bestehende Museumsgebäude in der Ritterstr. 10 an das für diese Erweiterung angeschaffte denkmalgeschützte Gebäude in der Heiligengeiststr. 38 (so genanntes Scharffsches Haus) sowie das ebenfalls zu integrierende denkmalgeschützte Sudhaus anschließt. Die Verlegung des Haupteingangs, das Schaffen bislang unzureichender, für einen modernen Museumsbetrieb aber unerlässlicher Servicefunktionen wird die Besucherzahlen bzw. ihre Zufriedenheit signifikant ansteigen lassen. Zugleich soll diese Maßnahme einen uneingeschränkt barrierefreien Museumsbesuch realisieren und ein 500 Jahres altes bedeutendes Baudenkmal barrierefrei einer kulturellen Nutzung zuführen. OrtLüneburgAuftraggeberOstpreußisches LandesmuseumJahr2013ThemaErweiterung eines MuseumsVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Sunder-Plassmann Architekten

Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars

Das bewegt Hamburg! Das Städtebauseminar Hamburg ruft zu einem offenen Fotowettbewerb auf. Aufgabe Hamburg ist eine Stadt mit vielen städtebaulichen Facetten, gebauten und ungebauten Orten, prägenden Freiräumen sowie unterschiedlich aktuellen wie historischen Überlagerungen, die diesen Ort kennzeichnen. Aber was bewegt Hamburg heute? Sind es Neubauprojekte wie die HafenCity oder gewachsene Stadtstrukturen? Sind es gebaute oder Vision gebliebene Projekte? Welche Facetten sind es, die den Wandel unserer Metropole präsentieren? Mit welchen Augen betrachten Sie die Entwicklung dieser Stadt? Der 1. offene Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars rief Sie dazu auf, Ihre fotografische(n) Momentaufnahme(n) einer Jury vorzulegen und zur Diskussion zu stellen. Denkbar waren journalistische, dokumentatorische, künstlerische, historische wie aktuelle Fotoarbeiten. Entscheidend war der Moment. Genre und Stilmittel waren bewusst freigestellt. Wir freuen uns über die zahlreichen eingereichten Beiträge. Der 1.Preisträger wird mit einem Rundflug über Hamburg honoriert. Als zweiter und dritter Preis werden weitere exklusive Blicke auf die Metropole Hamburg vergeben. Mit ihren Fotoserien gewonnen haben: den 1. Preis: Andreas Boschmann und Kristina Müller den 2. Preis: René Reckschwardt den 3. Preis: Ruth Stoltenberg Wir gratulieren den Preisträgern herzlich! OrtHamburgAuftraggeberHamburger Städtebauseminar Jahr2012Themafotografische Momentaufnahmen zur Fragestellung "Was bewegt Hamburg?"LeistungenOrganisation und Durchführung des FotowettbewerbsAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis Andreas Boschmann und Kristina Müller, René Reckschwardt, Ruth Stoltenberg Downloads Flyer Fotowettbewerb

Labor- und Technologiezentrum Gutfleischstraße

HEUREKA! Der erste Baustein des Masterplans wird detailliert Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Hochschulstandorts plante die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ein Labor- und Technologiezentrum (LTZ) in Gießen. Die Neustrukturierung fand im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: Rund-Erneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) statt. Verbindliche Grundlage der Planung war der städtebauliche Masterplan für die THM am Standort Gießen. Der Neubau des LTZ verfolgte das Ziel, den Fachbereich KMUB (Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie) an einem Standort zu bündeln und den naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie und Physik) des Fachbereichs MNI (Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik) ebenfalls am Campusbereich Gutfleischstraße anzusiedeln. Das Raum- und Funktionsprogramm war in insgesamt drei Gebäuden nachzuweisen. Es war von einem hohen Technikanteil auszugehen, da Labore einen wesentlichen Bestandteil des Raumprogramms ausmachten. Unter Einbeziehung der Erdgeschosszonen war auf Grundlage der Gestaltungsprinzipien des Masterplanes der Außenraum freiraumplanerisch zu entwickeln.Insgesamt umfasste die zu planenden Gebäude ca. 4.200 qm Nutzfläche NF 1-6 und die Außenanlagen eine Gesamtfläche von ca. 9.000 qm. Zudem war eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen vorzusehen. Für die Baumaßnahme waren Gesamtkosten in Höhe von ca. 29,2 Mio. Euro brutto (Kostengruppen 200 - 500) festgelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen und den Anforderungen an den staatlichen Hochbau zur CO2-neutralen Landesverwaltung wurde die Teilnahme von Planungsbüros mit Erfahrungen im energieeffizienten Bauen begrüßt. Ergebnis 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin mit hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin 2. Preis: Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid mit Enrique de Teresa Arquitectos Asociados S.L., Madrid 3. Preis: Auer+Weber+Assozierte GmbH, München mit Latz und Partner LandschaftsArchitekten, Kranzberg 4. Preis: Dömges Architekten AG, Regensburg mit Wamsler-Rohloff-Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg 5. Preis: tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck mit Sven Andresen Landschaftsarchitekt, Lübeck OrtGießenAuftraggeberHessische Baumanagement, Friedberg/Frankfurt/MainJahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für ein Labor- und TechnologiezentrumVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis HASCHER JEHLE Architektur, Berlin Downloads Dokumentation

Bildungslandschaft Altstadt Nord

Bildungslandschaft Altstadt Nord Köln Ziel der Bildungslandschaft Altstadt Nord war die Entwicklung und Gestaltung des Quartiers rund um den Kölner Stadtteilpark Klingelpütz. Ein zentrales Anliegen war die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gegenstand des Wettbewerbs waren Entwürfe zur Sanierung und zum Anbau an eine Grundschule, zum Neubau einer Realschule, einer Kindertagesstätte, eines Studienhauses sowie eines Mensa- und Werkstatthauses. Ebenso war die landschaftsarchitektonische Gestaltung der dazugehörigen Freiräume sowie ihre Integration in den öffentlichen Raum Bestandteil der Aufgabe. Die Außenanlagen des Hansa Gymnasiums und des Abendgymnasiums waren im Rahmen des Wettbewerbs mit zu bearbeiten. Der Hochbau dieser beiden Gebäude wurde in einem separaten VOF-Verfahren im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben.Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, ein zusammenhängendes Ensemble aus unterschiedlichen architektonischen Ansätzen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sollten in der ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für die im Bebauungsplanentwurf durch die Baugrenzen definierten Baufelder unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumprogramme ausgearbeitet sowie Konzepte zur Gestaltung des Freiraums entwickelt werden. Das Preisgericht wählt 8 Arbeitsgemeinschaften für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Ergebnis 1. Preis: gernot schulz : architektur GmbH, Köln und TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin 2. Preis: Schilling Architekten, Köln und urbane gestalt, johannes böttger, landschaftsarchitekten, Köln 3. Preis: Kirstin Bartels, Cityförster, Oslo und RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn Eine Anerkennung: Lorber + Paul Architekten, Köln und Landschaftsarchitektur + Ökologie A. Bezzenberger, Darmstadt Eine Anerkennung: LIN Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten, Berlin und Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH, ZürichOrtKölnAuftraggeberStadt Köln, Gebäudewirtschaft Jahr2012 - 2013ThemaWettbewerb für eine BildungslandschaftVerfahrenzweiphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für mehrere Schul- und Verbundbauten im Rahmen eines VOF-VerfahrensLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis gernot schulz:architektur GmbH, TOPOTEK 1

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Erweiterung der Hans-Christian-Andersen-Schule in Kiel-Gaarde

Eine Schule für den Stadtteil Erweiterung der Hans-Christian-Andersen-Schule zur Stadtteilschule. Aufgabe Gegenstand des Wettbewerbs war der hochbauliche Entwurf für die Erweiterung der Hans-Christian-Andersen Schule. Die Schule besteht seit 1949 und ist seit 1958 in dem jetzigen Gebäude in der Stoschstraße untergebracht. Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist die Schule eine gebundene Ganztagsschule, d. h. die Schülerinnen und Schüler sind verbindlich ganztägig in der Schule und verbringen dort einen Teil ihrer Freizeit. Neben der organisatorischen Entwicklung zur gebundenen Ganztagsschule sollte die Hans-Christian-Andersen-Schule auch zur Stadtteilschule entwickelt werden, das bedeutet, die Schule sollte eine Anlaufstelle mit verschiedenen Angeboten für die Menschen aus dem Stadtteil werden. Die Schule musste für ihre neuen Funktionen u.a. Mensa, Stadtteilcafé, Unterrichts- und Nebenräume erhalten. Die Maßnahmen umfassten Neubauflächen in der Größenordnung von ca. 680 qm HNF, zzgl. der erforderlichen Nebenflächen für die Austeilküche. Ergebnis 1. Preis: Petersen Pörksen Partner, Lübeck 2. Preis: trapez architektur DIRK LANDWEHR, Hamburg Anerkennung: STELLWERK architekten, Dresden Anerkennung: Dinse Feest Zurl Architekten, HamburgOrt KielAuftraggeberLandeshauptstadt Kiel, ImmobilienwirtschaftJahr2012ThemaUmbau zur Ganztags- und StadtteilschuleVerfahrenNicht-offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis Lorem Ipsum

Hamburger Deckel – Abschnitt Altona

Gut bedacht – Deckel Altona Der Ausbau der Bundesautobahn 7 (BAB 7) kann als Chance gesehen werden um bestehende Stadtquartiere neu zu verknüpfen. Der Bundesautobahnausbau ist Teil eines Maßnahmenpakets des Bundes, mit dem die Bundesfernstraßen in der Freien und Hansestadt Hamburg den stark gestiegenen Verkehrs- und Umwelterfordernissen angepasst werden sollen. In diesem Rahmen bietet sich in hohem Maße die Gelegenheit, stadtentwicklungs- und verkehrspolitische Zielsetzungen zu einem bedeutenden Leitprojekt zu verbinden. Dort, wo die BAB 7 bislang Siedlungs- bzw. - Wohnquartiere zerschneidet, soll durch insgesamt mehr als drei Kilometer lange Überdeckelungen des Straßenkörpers in drei Abschnitten dessen trennende Wirkung aufgehoben werden. Durch diese „Stadtreparatur“ können das Landschafts- und Wohngefüge in den Quartieren Bahrenfeld/Othmarschen, Stellingen und Schnelsen wieder stärker zusammenwachsen und damit deutlich aufgewertet werden. Darüber hinaus können neue Wohnbauflächen in angrenzenden Bereichen zur Autobahn entstehen. Im Zuge des Ausbaus werden in zwei Abschnitten aus Lärmschutzgründen Tunnelbauwerke errichtet. In Abstimmung mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Freie und Hansestadt Hamburg die Deckelflächen durch selbstfinanzierte Tunnelabschnitte ergänzen und alle Tunnel-Bauwerke einer neuen Freiraumnutzung zuführen. Für die Abschnitte in Stellingen und Schnelsen ist bereits ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb durchgeführt und entschieden worden.Gegenstand dieses zweiten Wettbewerbs war die Konzeptfindung für die Deckelfläche in Altona im Kontext mit den angrenzenden Parkanlagen, sowie punktuellen Bereichen, für die es auch städtebauliche Ideen für einen attraktiven Wohnungsbau zu entwickeln galt. Das Wettbewerbsgebiet umfasst ca. 50 ha, wobei der Deckel selbst 10 ha groß ist. Da die Realisierung der Deckelflächen in Bahrenfeld/Othmarschen voraussichtlich erst 2020 in Angriff genommen werden soll, steht bei diesem Ideenwettbewerb die Findung freiräumlicher und städtebaulicher Strukturen im Vordergrund. Dieser Wettbewerb diente zunächst also der Auseinandersetzung mit den raum- und nutzungsbezogenen Leitlinien für eine künftige Entwicklung. Die Preisträger 1. Preis: arbos Freiraumplanung GmbH & Co.KG, Hamburg und petersen pörksen partner architekten und stadtplaner bda, Hamburg 2. Preis POLA Landschaftsarchitekten, Berlin; mit: ZILA, zirkelbach ille lämmel, Leipzig 3. Preis: sinai Faust. Schroll. Schwarz. Freiraumplanung + Projektsteuerung GmbH, Berlin und Machleidt+Partner Büro für Städtebau, Berlin 4. Preis: LAVALAND & TH Treibhaus, Berlin/Hamburg und bueroKleinekort, architecture | urbanism | research, Düsseldorf Ankauf: Atelier Loidl Landschafts- architekten, Berlin und Wessendorf Architektur Städtebau, BerlinOrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung (Projektgruppe Deckel A7 und Abteilung Landschafts- und Grünplanung)Jahr2011 - 2012ThemaÜberdeckelung der BAB 7 in AltonaVerfahrenEinstufiger, begrenzt-offener freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit städtebaulichem AnteilLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Freiraumplanerischer Wettbewerb Baakenhafen

Urbane Freiräume für das Quartier Baakenhafen Das Quartier Baakenhafen soll in Zukunft als familiengerechter urbaner Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstandort überzeugen. Aufbauend auf den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs zur Vertiefung des Masterplans (Entscheidung Mitte August 2011) wurde dieser freiraumplanerische Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Aufgabe Gegenstand des Wettbewerbs war der freiraumplanerische Entwurf für die Außenanlagen des Quartiers Baakenhafen inklusive der Spiel- und Freizeitinsel sowie die Gestaltung eines Teils der Elbuferzone des Quartiers Elbbrücken. Mit der Gestaltung und Thematisierung einzelner identitätsstiftender öffentlicher Räume soll das Quartier als familiengerechter urbaner Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstandort überzeugen. Der Realisierungsteil umfasste alle im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. ihres „Sondervermögen Stadt und Hafen“ stehenden Flächen im Plangebiet (mit Ausnahme der Straßenräume). Im Ideenteil waren für die privaten Flächen der Baufelder, die öffentlich nutzbar und zugänglich sind und mit einem öffentlichem Wegerecht versehen werden, Gestaltungsleitlinien zu entwickeln, die eine sinnfällige Integration in das Gesamtkonzept für den öffentlichen nutzbaren Raum aufzeigen. Die Preisträger 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin 2. Preis: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden 3. Preis: sinai Faust.Schroll.Schwarz. Freiraum planung+Projektsteuerung GmbH, Berlin 4. Preis: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln Anerkennung: PLANORAMA, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2011 – 2012Themafreiraumplanerische Entwurf für die Außenanlagen des Quartiers BaakenhafenVerfahrenzweiphasiger, nicht-offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Atelier Loidl, Berlin

SAGA Kesselflickerweg

Wohnen am Standort eines ehemaligen Krankenhauses In einem eingeladenen Gutachterverfahren wurde der Entwurf des Architekturbüros QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz aus Hamburg mit dem ersten Rang prämiert. Im Stadtteil Langenhorn wurde seit der Aufgabe nicht mehr betriebsnotwendiger Flächen des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll, der heutigen Asklepios Klinik, auf dem von Langenhorner Chaussee, Fibigerstraße, Neubergerweg und östlich von einem Wohngebiet begrenzten Areal, das Waldquartier am Alten Zoll entwickelt. Gegenstand des Gutachterverfahrens war die städtebauliche Setzung und der architektonische Entwurf von qualitätvollem und ökonomisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das in der Entwicklung befindliche Waldquartier am Alten Zoll integriert. Dabei sollten auf einem Grundstück von 8.248 m² etwa 64 Wohneinheiten als öffentlich geförderter Mietwohnungsbau realisiert werden. Für die einzureichenden Planungen war eine verbindliche Kostenobergrenze festgesetzt. Der Energetische Standard war als WK-Effizienshaus 7009 festgelegt; die Vorgaben der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) waren zu berücksichtigen. 1. Rang: QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg 2. Rang: Thüs Farnschläder Architekten BDA, Hamburg 3. Rang: Trabitzsch Dittrich Architekten GmbH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberSAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft HamburgJahr2012ThemaWohnungsneubau am KesselflickerwegVerfahrenEinstufiges hochbauliches Gutachterverfahren mit drei eingeladenen ArchitekturbürosLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg (Visualisierung: www.Homebase2.com), büro luchterhandt,

Wettbewerb Neubauten MIN Forum und Informatik der Universität Hamburg

„Uni baut Zukunft“ Der hochbauliche Wettbewerb für MIN Forum und Informatik ist entschieden. Der Entwurf des Büros Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH hat den 1. Preis gewonnen. Im Bereich der Bundesstraße befinden sich Einrichtungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg (MIN = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). Hier sind u.a. wesentliche Einheiten der Chemie, der Geowissenschaften, der Klimaforschung (mit den dazugehörigen freien Partnerinstituten wie Max-Planck-Institut und Deutsches Klimarechenzentrum) sowie die Mathematik und der Zoologie angesiedelt. Der gesamte Bereich Campus Bundestraße wurde bereits in einem ersten Wettbewerb städtebaulich überplant und soll sich schrittweise durch Neubauten und Umgestaltungen zu einem modernen, stadtteilintegrierten Campus weiter entwickeln. Neben der Realisierung des wachsenden Flächenbedarfs der Universität soll sich der Campus zum Stadtteil öffnen und ein Neben- und Miteinander von Lehre, Forschung, Wohnen und Leben ermöglichen. Die zur Zeit am Standort Stellingen angesiedelte Informatik soll in diesem Zuge vollständig am Campus Bundesstraße angesiedelt werden. Gegenstand des Verfahrens war die Realisierung von Flächen für die „Informatik" und das „MIN - Forum" der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg mit insgesamt ca. 17.844 m² NF (1-6) im Rahmen des aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangenen Gesamtkonzepts für den MIN-Campus an der Bundesstraße. Diese Flächen beinhalteten kleine und große Hörsäle, Seminarräume und eine zentrale Mensa für den gesamten Campus Bundesstraße mit Großküche, sowie einer Zentralbibliothek mit einem Freihandbereich, Büros und Rechnerbereichen. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: ein 1.Preis Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart ein 2.Preis Schweger + Partner Architekten, Hamburg ein 3.Preis Max Dudler, Berlin Anerkennung wurden für die Arbeiten von KSP Jürgen Engel Architekten GmbH aus Braunschweig und huber staudt architekten bda Gesellschaft von Architekten mbH mit Brullet - De Luna Arquitectes und PINEARQ ARQUITECTES aus Berlin ausgesprochen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft und ForschungJahr2012ThemaWettbewerb zum Neubau von Universitätsgebäuden im städtebaulichen KontextVerfahrenEinphasiger nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem TeilnahmewettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt, Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, renderbar

Frankfurt Nordweststadt – Lichtung und Klarheit

Nordweststadt Frankfurt am Main Anerkennung bei offenem Wettbewerb errungen! Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt, die Nordweststadt - eine Großsiedlung der Moderne der frühen 1960er Jahre - behutsam weiter zu entwickeln und damit geänderten Anforderungen an Wohnen und Wohnumfeld anzupassen. Die Nordweststadt ist auf Grundlage eines preisgekrönten Entwurfs als sozialräumlich stimmiges Gefüge geplant und realisiert worden. Heute ist daraus ein differenzierter und bei seinen Bewohnern beliebter Stadtteil mit unterschiedlichsten Eigentümer- und Mieterstrukturen geworden, dessen Potenziale im Hinblick auf zukünftige Anforderungen zu klären sind: • Vitalisierung kleiner Zentren, • maßvolle Nachverdichtung, • Verbesserung der Orientierbarkeit, • Qualifizierung der öffentlichen und privaten Freiflächen, • Neuordnung des ruhenden Verkehrs, sind einige der Stichworte. Für die Entwicklung der Nordweststadt hat die Stadt Frankfurt/Main einen offenen, zweiphasigen Wettbewerb ausgelobt, an dem wir uns gemeinsam mit dem Büro Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger beteiligt haben. 43 Arbeiten wurden in der ersten Phase eingereicht, 18 zur Bearbeitung in der zweiten Phase ausgewählt. Unsere Arbeit wurde in der zweiten Jurysitzung mit einer Anerkennung ausgezeichnet. OrtFrankfurt a.M.AuftraggeberStadt Frankfurt a.M.Jahr2010 - 2011ThemaStädtebauliche Entwicklung der Nordweststadt in Frankfurt a.M.LeistungenWettbewerbsteilnahmeProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, Christoph Janiesch Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Lena Schüttken Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, Christoph Janiesch

Wettbewerb “Umnutzung des Geländes der ehemaligen Kinderklinik an der Westerholter Straße” Gelsenkirchen

FELD WALD WIESE – Alles im grünen Bereich Umgeben vom Grün, am Rande Gelsenkirchens, waren Entwürfe für nachhaltiges und besonderes Wohnen auf den rund 28 ha des ehemaligen Kinderklinik-Geländes gesucht. Als eines von acht gesetzten Büros beantwortete das büro luchterhandt in Arbeitsgemeinschaft mit Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten die Wettbewerbsaufgabe mit einer Neuinterpretation der Gartenstadtidee, die auf den landschaftlichen Bestand als Kapital des Standorts setzt. Mit behutsamen landschaftlichen Setzungen und flexibel bespielbaren Feldern werden die Rahmenbedingungen für eine schrittweise, langfristige Entwicklung unterschiedlicher Siedlungstypologien geschaffen. Vom kompakten Gartenhofhaus bis zur großzügigen Villa wird die Idee vom “Wohnen im Grünen” umgesetzt. Feld, Wald und Wiese sind die Themen der Siedlungsfelder im östlichen Teil des Plangebiets, der von einem Gürtel aus Nutzgärten, Streuobstwiesen und Schilffeldern zur Wasserreinigung umgeben ist. Die “Lichtung” im westlichen Teil ist von Wald umschlossen. Im Überschneidungsbereich dieser beiden grünen Ringe liegt mit den gemeinschaftlichen Einrichtungen der “Allmende” das Herzstück der neuen Gartenstadt. In einem “Working Model” werden die Bausteine zu Entwicklung der Siedlung beschrieben, die mit einem Erzeugerhof und einer Bauhütte ihren Anfang nimmt. Nachhaltig ist auch das Infrastrukturkonzept, das auf geschlossene Kreisläufe und weitgehende Autarkie setzt. Mit einer zeitgemäßen Ergänzung aus High- und Low-Tec kann die Siedlung: Energie ernten, sauberes Wasser produzieren, Luft reinigen, Ressourcen erhalten und Mobilität fördern.OrtGelsenkirchenAuftraggeberStadt GelsenkirchenJahr2012ThemaEntwicklung einer (weitgehend) autarken Siedlung unter Klimaschutz- und NachhaltigkeitsaspektenLeistungenstädtebaulicher Entwurf zum EinladungswettbewerbProjektpartnerHahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten, Hamburg Verena Lücking, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten, Verena Lücking