Wohnbauentwicklung Nordsteimke/Hehlingen

Nordsteimker Au – städtebauliches Konzept zur Erweiterung der Ortsteile Nordsteimke/Hehlingen Wir haben unsere Idee für eine Stadterweiterung von Wolfsburg über 150 Hektar aufgezeichnet. Die Jury hat den Entwurf mit dem 3. Preis prämiert. Wettbewerb Auf rund 150 ha, die bisher landwirtschaftlich genutzt wurden, waren städtebauliche Ideen für die Entwicklung eines neuen Ortsteils von Wolfsburg gefragt. Der Entwurf “Neusteimker Au” schafft mit fünf individuellen Teilquartieren um einen verbindenden Grünraum die Voraussetzung für die schrittweise Entwicklung neuer Nachbarschaften mit insgesamt über 3000 Wohnungen. In einem erneuerten Staddteilzentrum verschmilzt der neue Ortsteil mit dem angrenzenden Nordsteimke. In Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten haben wir in dem offenen, zweiphasigen Wettbewerb den 3. Preis errungen! Entwurfserläuterungen Fünf besondere Nachbarschaften Jedes der fünf Quartiere ist einzigartig. Jedes folgt einem eigenen Thema, das atmosphärisch und in konkreten Elementen (z. B. Wasserbecken oder Heckenstrukturen) erlebbar und unverwechselbar ist. Der prinzipielle Aufbau der Quartiere folgt indessen identischen Prinzipien: » ‚grüne Finger’ verknüpfen das Quartier mit der Aue » Herzstück ist stets ein kleiner Quartiersplatz am Ende eines jeden „grünen Fingers“; ggf. mit kleiner Versorgungseinheit und/oder sozialer Infrastruktur » hohe Bedeutung gemeinschaftlich nutzbaren und gestaltbaren Außenraums » starke Siedlungsbilder durch Setzen von Qualitätsmaßstäben an die Architektur » erlebbare Umsetzung von ökologischen Zusammenhängen (Regenwasserversickerung, Photovoltaik, Nutzgärten, dezentrale Energieerzeugung)Nachhaltigkeit Konkret – Wohnen und Leben an der Aue Die Nordsteimker Au wird als Abschnitt eines übergeordneten Grünzugs mit einer direkten Radwegeverbindung in die Innenstadt Wolfsburgs gestärkt. Die Aue hat den Charakter eines öffentlichen Angers, in dem vielfältige Nutzungsangebote verortet sind und der überdies eine starke ökologische Funktion erfüllt. Sie führt als zentraler Freiraum die Menschen aus dem bestehenden Stadtteil mit den Bewohnern der neuen Quartiere zusammen. Sie bietet hinreichend Raum für gemeinsame Aneignungsprozesse und Aktivitäten. Die Biotope mit ihren wichtigen Schutz- und Übergangszonen sind behutsam in diesen Anger eingewoben und selbstverständlicher Bestandteil des Landschaftsbildes. Die Flächen zur Regenwasserretention erfüllen nicht nur technisch ihre Funktion, sondern leisten auch ihren Beitrag zu einem sinnlichen Erleben von Naturkreisläufen – ebenso wie die landwirtschaftlichen Bereiche. Die Aue ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens. Sie ist ein Erfahrungsfeld für die Bewohner der Quartiere, aber auch für Schulen, Kindergärten und andere Bildungseinrichtungen aus Wolfsburg zugänglich. Sie wirken an Aufbau und Pflege mit, sie gestalten Freiflächen und nutzen diese intensiv. Die Randbereiche der Aue sind von Rad- und Fußverkehr sowie öffentlichem Verkehr bestimmt. Der ‘Auenboulevard’ als autofreies Rückgrat der neuen Quartiere lädt zum Flanieren ein und ist zugleich eine Fahrradschnellstraße, die als attraktive Verbindung im Grünen in die Wolfsburger Innenstadt leitet.OrtWolfsburg AuftraggeberStadt WolfsburgJahr2014 – 2015ThemaEntwicklung eines neuen, hochwertigen und aus energetischer Sicht innovativen Wohnquartiers im Südosten WolfsburgsLeistungenTeilnahme an einem städtebaulichen IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Sonja Fahr Hella Kotschi Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Wettbewerb Freiraum Quartier Elbbrücken

Im Stile einer Metropole – ein starkes östliches Ende für die HafenCity Der freiraumplanerische Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem offenen zweiphasigen freiraumplanerischen Wettbewerb ist das Atelier Loidl aus Berlin als Gewinner hervorgegangen. Das Gesamtgebiet der HafenCity Hamburg wird in zehn unterschiedliche Quartiere strukturiert. Jedes Quartier zeichnet sich durch ein ganz eigenes unverwechselbares Profil aus und ergänzt damit die Hamburger Kerninnenstadt um neue Qualitäten. Die Übergänge von einem Quartier ins andere sind weich und fließend gestaltet. Hierbei kommt insbesondere der Freiraumgestaltung durch zahlreiche Bezüge, Verbindungen und verschiedene Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten als oftmals quartiersübergreifendes Konzept eine besondere Bedeutung zu.
Das Quartier Elbbrücken soll ein starkes räumliches Gravitationszentrum für die östliche HafenCity als großstädtisches Dienstleistungs-, Geschäfts- und Wohnviertel bilden und neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity werden. Die differenzierte wie feinkörnige Mischung von Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Kulturnutzungen und eine Vielzahl von Fußwegeoptionen macht die HafenCity zu einer Stadt der kurzen Wege, zur walkable City. Im Quartier Elbbrücken nehmen der Freiraum und das feinmaschige Wegenetz einen bedeutenden Stellenwert ein. Der fußläufigen Vernetzung von maritimen Aufenthalts- und Begegnungsorten sollen im Rahmen des Wettbewerbs besonderes Augenmerk geschenkt werden. Grundlage für die Entwicklung des Quartiers ist der städtebauliche Entwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects. Die Vernetzung des Promenadensystems und des städtebaulichen Gefüges des Quartiers mit öffentlichen Räumen und zum Teil öffentlich zugänglichen Privatflächen soll als urbaner Raumzusammenhang wahrnehmbar und nutzbar entwickelt werden. Zudem ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Gliederung und Formung des öffentlichen Raums zu führen, bei der eine komfortable Verknüpfung der unterschiedlichen Höhenniveaus von Promenaden, Warften, Platzflächen und Straßen gelingt. Die Bezüge zum benachbarten Quartier Baakenhafen und den Freiräumen entlang der Elbe sind dabei wichtige Parameter.
Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe wird darüber hinaus die Gestaltung des Amerigo-Vespucci-Platzes sein, der als zentraler Freiraum des Quartiers den Abschluss des Baakenhafens bildet. Innerhalb des Wettbewerbsgebiets sind die privaten öffentlich zugänglichen Räume ebenfalls auszuarbeiten. Diese Flächen werden später durch die Bauherren der Baugrundstücke realisiert. Insgesamt umfasst das Wettbewerbsgebiet ca. 43.000 qm, wovon ca. 25.000 qm öffentliche und ca. 18.000 qm private Freiräume sind. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 2. Preis: Arriola & Fiol, Barcelona 3. Preis: POLA Landschaftsarchitekten, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbH Jahr2016ThemaGestaltung der Freiräume im Quartier Baakenhafen, insbesondere des Amerigo-Vespucci-PlatzesVerfahrenoffener zweiphasiger freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Jana Mielke Bildnachweis Atelier Loidl

Neubau des Multifunktionsgebäudes für das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstraße 180

Ein neues Multifunktionsgebäude für das Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg Begleitung von drei VOF-Verhahren im Auftrag der Bundesbauabteilung für folgende Leistungen: Objektplanung gem. § 34, Tragwerksplanung gem. § 51 und Technische Ausrüstung gem. §53 HOAI 2013 Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ist mit seinen 15 medizinischen Fachdisziplinen die größte militärische Behandlungseinrichtung in Norddeutschland und fest in das zivile Gesundheitsnetz der Freien und Hansestadt Hamburg eingebunden. Die Liegenschaft besteht aus 18 Gebäuden. In diesen sind die verschieden Nutzungen des Krankenhausbetriebes untergebracht. Im Wesentlichen sind dies: Ein Bettenhaus mit 320 Betten, Notaufnahme und Intensivstation, ein OP-Gebäude mit 6 OPs, Sterilisation und Bäderabteilung und ein Haupthaus (Haus 1). Dieses Gebäude aus dem Jahre 1937 ist denkmalgeschützt, daran schließt sich der sog. Kreuzbau und ein etwas kleinerer Nordflügel an. Das Gelände ist insgesamt ca. 0,25 km² groß. Vor dem Hintergrund einer Optimierung des gesamten Krankenhauses aus medizinischer- und wirtschaftlicher Sicht wurde 2013 eine Entwicklungsplanung für die Gesamtliegenschaft erstellt, auf deren Grundlage zukünftig umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten geplant sind. Unter anderem wird der Nordflügel abgerissen und durch ein neues Multifunktionsgebäude ersetzt.Der Neubau ist als zentrales Gebäude des Krankenhauses vorgesehen. Er soll den Operationstrakt sowie die Fachuntersuchungsstellen des Krankenhauses aufnehmen. Es sind u. a. folgende Funktionseinheiten vorgesehen: Zentrale Sterilgutversorgung, Orthopädie, Unfallchirurgie, Radiologie, Visceral - und Thoraxialchirurgie, Anästhesiologie, Intensivmedizin, Urologie, Links-Herz-Katheter, Innere Medizin, Neurologie, Dermatologie, Venerologie, Neurochirurgie, Anästhesiologie, HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augenheilkunde, Fachzahnärztliches Zentrum, Zahnmedizin, Laboratoriumsmedizin und weitere Funktionen wie Rettungshubschrauberabsetzplattform, Haupteingang, Technikzentralen, Umkleiden etc. Das Multifunktionsgebäude ist im Westen an das Bettenhaus und südlich an den denkmalgeschützten Altbau anzuschließen. Richtung Osten soll es um das Zentralgebäude des Schifffahrtmedizinischen Institutes der Marine erweitert werden. Die Schwerpunkte liegen hier auf den Gebieten der maritimen Medizin, der Tauch- und Überdruckmedizin mit einem Druckkammer- und Tauchunfallbehandlungszentrum, der Forschung und Lehre inkl. einem Simulationszentrum. Die Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) für das Multifunktionsgebäude liegt bei ca. 8.100 qm, für das Schifffahrtmedizinische Institut bei ca. 3.400 qm. Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Leistungen für die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau), der Ausführungsplanung und die Bauausführung für den Neubau des Multifunktionsgebäudes des BwKrhs HH.OrtHamburgAuftraggeberBundesrepublik Deutschland, diese vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), dieses vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg (BSU), Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH), Bundesbauabteilung (BBA)Jahr2015ThemaNeubau eines Multifunktionsgebäudes für das BundeswehrkrankenhausVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. VOFLeistungenkomplettes VerfahrensbegleitungProjektpartnerManuela Witt und David SengerBildnachweis Bundesbauabteilung

Otto Linne Preis 2016

lost in transition - Neue Wege im Wilden Hamburger Osten Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Stadtentwicklung Hamburgs an. Die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs bieten enorme Entwicklungspotenziale für neuen Wohnraum, moderne Industrie- und Gewerbestrukturen sowie für die Verbindung von Wasser und Grün. Der Otto Linne Preis ermöglichte auch im Jahr 2016 Studierenden und jungen Absolventen, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planerinnen und Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Hamburger Stadtentwicklung an. 2014 wurde der Öffentlichkeit das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille – Wohnen und urbane Produktion in Hamburg Ost“ vorgestellt. Mit Blick auf das Wachstum der Freien und Hansestadt Hamburg birgt dieser Raum vielfältige Potenziale, die es behutsam zu entwickeln gilt. 29 eingereichte Wettbewerbsbeiträge mit großer internationaler Beteiligung verdeutlichten das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema urbaner Landschaftsarchitektur. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie (BUE)Jahr2016Themafreiraumplanerische Entwürfe unter dem Motto: "lost in transition"VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen unter Federführung der Fachrichtung Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit weiteren DisziplinenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Annabelle Ries Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt Downloads OLP 2016_Dokumentation_de OLP 2016_Dokumentation_en

Velorouten in Hamburg

Projektsteurer in Hamburg gesucht Gesucht wurde ein Projektcontroller, der ab dem 1.1.2017 für das Jahr 2017 mit Verlängerungsoption das Veloroutenprogramm der Stadt Hamburg bis zum jeweiligen Baubeginn der ca. 200 Maßnahmen begleiten sollte. Seine Kernaufgaben sollten dabei zu 70 % das Berichtswesen umfassen und zu 30% die Erstellung von unterschriftsreifen Verträgen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen. Das Hamburger Veloroutennetzkonzept umfasst 14 stadtweite Routen mit einer Gesamtlänge von ca. 280 km. Dieses bezirks- und stadtteilübergreifende Netz bündelt den Alltagsradverkehr möglichst auf verkehrsarmen Strecken und verbindet die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt. Die Routen stellen das Grundgerüst des gesamtstädtischen Radverkehrsnetzes dar und bilden gleichzeitig das Rückgrat der bezirklichen Netze. Die Velorouten sind zu einem großen Teil bereits befahrbar, ihr Ausbauzustand ist jedoch teilweise nicht an die Verkehrsbedürfnisse des Radverkehrs ausgerichtet. Die Radverkehrsanlagen im Streckenverlauf sind häufig veraltet. Handlungsbedarfe bestanden insbesondere bei straßenbegleitenden Radverkehrsanlagen, bei selbstständig geführten Radwegen in Grün- und Landschaftsbereichen sowie in Zusammenhang mit zahlreichen Knotenpunkten.Um eine effiziente Realisierung und einen weitgehend einheitlichen Ausbauzustand gewährleisten zu können, sollte der Umsetzungsprozess auf Basis eines besonderen Modells erfolgen. Kernbestandteil war ein zentraler Projektcontroller/ Verfahrenssteuerer. Die Auftraggeberfunktion und die Bauherrenkernleistungen verbleiben somit bei den originär zuständigen Stellen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen und für den jeweiligen Federführer Tätigkeiten, wie die unterschriftsreife Erstellung von Unterlagen, für die Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen, für die einzelnen Routen sowie die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Terminen übernehmen. Außerdem sollte der Projektcontroller mit einer kontinuierlichen Fortschreibung der relevanten Informationen einen wesentlichen Teil des Berichtswesens gegenüber der Radverkehrskoordinatorin übernehmen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaSteuerung und Monitoring des Umsetzungsprozesses der Velorouten in HamburgVerfahrenin Anlehnung an Projektsteuerungsleistungen gem. Schriftenreihe Nr.9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/ ProjektmanagementLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Neubau der Kita Vogelkamp Neugraben

Die Kinder in Neugraben bekommen eine neue Kita In einem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb wurde der Entwurf des Architekturbüros Peter Krebs aus Karlsruhe und Wörmann Architekten GmbH aus Ostbevern mit dem zweiten Rang prämiert. Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek entstehen im Quartier Vogelkamp Neugraben auf ca. 70 ha insgesamt ca. 1.500 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausbebauung sowie in kleinteiligen Mehrfamilienhäusern. Perspektivisch werden im Vogelkamp Neugraben insgesamt knapp 3.500 Menschen ein neues Zuhause finden. Als Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier soll im 3. Bauabschnitt eine weitere Kita entstehen. Hierfür setzt der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 eine entsprechende Fläche im Westen des bereits in der ersten Baustufe hergestellten Parks fest. Da alle bestehenden Einrichtungen im Gebiet und in der Umgebung bereits ausgelastet sind und weitere Plätze nachgefragt werden, besteht ein kurzfristiger Bedarf für die Errichtung und den Betrieb einer weiteren Kindertageseinrichtung an diesem Standort. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung der Kita Vogelkamp Neugraben mit integriertem Eltern-Kind-Zentrum. Dabei galt es, einen Baukörper zu entwerfen, der die pädagogischen Ziele des Trägers vollends umsetzt, sich durch eine optimal auf die Nutzer zugeschnittene Grundrissstruktur, durch schöne Räume, eine identitätstiftende Fassade und nicht zuletzt durch eine hervorragende städtebauliche Einfügung in das im Entstehen begriffene Quartier auszeichnet. ein 2. Preis: Büro für Architekten Peter Krebs, Karlsruhe ein 2. Preis: Wörmann Architekten GmbH, Ostbevern (wird realisiert) 3. Preis: Querkopf Architekten GmbH & Co. KG, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberDeutsches Rotes KreuzKreisverband Hamburg-HarburgJahr2016 - 2017ThemaNeubau der Kita Vogelkamp NeugrabenVerfahreneingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 5 Architekturbüros Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Manuela Witt Bildnachweis Planungsgruppe Wörmann GmbH, Peter Krebs Büro für Architektur, büro luchterhandt,

Schulzentrum Mühlenredder – Phase Null

Große Herausforderungen für das Schulzentrum Mühlenredder! In sieben Workshops wurde eine Phase Null begleitet, die das Schulzentrum zukunftsfähig macht! Die Anforderungen an das Schulzentrum Mühlenredder sind durch den Zuwachs an Schülerinnen und Schülern und die Einführung einer Oberstufe gestiegen. Gleichermaßen ist der Bestandsbau des Schulgebäudes aus den 1970er Jahren starkt sanierungsbedürftig und weist in technischer, energetischer, hygienischer und pädagogischer Sicht erhebliche Mängel auf. Der Handlungsbedarf ist dringend. Um neben den unmittelbar kurzfristig erforderlichen Maßnahmen auch die weiteren zeitnah anstehenden zu beheben, sind diese von Anfang an mit einzuplanen, um wirtschaftlich, zeitlich und funktional mit den möglichen Mitteln das beste Ergebnis zu erzielen.Hierzu wurde im Rahmen einer Phase Null das Anforderungsprofil des Schulzentrums durch Vertreter der beiden Schulen, der Eltern- und Schülerschaft, des Amts für Stadtentwicklung und Umwelt, des Amts für Bildung, Jugend, Kultur und Sport sowie des Sozial- und Schulausschusses in sieben Sitzungen ausführlich erörtert und dokumentiert. Erwartungen an den Prozess und für die zukünftige Entwicklung der Schulen sowie Rahmenbedingungen und Handlungsfelder, Wünsche und Erwartungen wurden gemeinsam umfassend besprochen.OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2016ThemaBegleitung einer Phase NullLeistungenErarbeitung eines Raumprogramms, Funktionsschemas sowie von Planungsvarianten im Rahmen einer Phase Null, Vorbereitung und Leitung der WorkshoptermineAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Neue Impulse für den Tibarg

Entwicklungsprozess für die Flächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg Das Areal zwischen Tibarg und dem Garstedter Weg soll neu entwickelt werden. Durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit, der Akteure vor Ort und der Nutzer soll ein wegweisendes Konzept erstellt werden. Für den Bereich zwischen Tibarg und Garstedter Weg soll eine städtebauliche Neuordnung erfolgen. Anlass für diese vorgesehene Entwicklung waren eine vertragliche Vereinbarung zwischen der FHH und dem Eigentümer des ehemaligen Ortsamtes Lokstedt bis 2018 das Planrecht zu ändern sowie das für eine neue Nutzung zur Verfügung stehende Schulgelände der Anna-Warburg-Schule. Vor dem Hintergrund der anstehenden Entwicklungen soll der Betrachtungsraum um das Kundenzentrum (Garstedter Weg 11), den Parkplatz bzw. die Marktfläche sowie die Grünflächen am Garstedter Weg in die Planungen einbezogen werden, um den Bereich städtebaulich und nutzungstechnisch ganzheitlich neu zu betrachten. Der Prozess wurde zunächst mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen, welches die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren schafft. Die frühzeitige Einbeziehung und Mitwirkung der betroffenen Akteure vor Ort, der Nutzer, Anwohner, sozialen Institutionen, der Grundeigentümer und Gewerbetreibenden sollten Ziele und Ideen für die Entwicklung des Bereiches generieren. Begonnen wurde mit Interviews von Schlüsselakteuren und einer Kinder- und Jugendbeteiligung, um erste Themen für die anschließende öffentliche Planungswerkstatt in Form eines World-Cafés herauszufiltern. Ganz bewusst sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht mit einem bereits fertigen Konzept konfrontiert werden, sondern gemeinsam diskutiert werden, wo die notwendigen baulichen Entwicklungen erfolgen sollen. Zunächst wurde erst einmal zugehört und diskutiert, welche Anforderungen aus dem Stadtteil gestellt wurden. Durch diesen Beteiligungsprozess wurden Ziele und Ideen für den Betrachtungsraum gemeinsam entwickelt, die die Grundlage für die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans und das anschließende Bebauungsplanverfahren bildeten. OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Freie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaNeuordnung des Areal zwischen Tibarg und Garstedter Weg in Niendorf VerfahrenEntwicklungsprozess mit BeteiligungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Ein neues Labor- und Bürgebäude mit einem für den Standort einzigartigen Trockenraum Das VgV-Verfahren für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Büro wulf architekten GmbH hat den Zuschlag für den Neubau erhalten. Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche: 1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt-Straße und die Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte. Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit. Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben.Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten. Flächenbedarf des Neubaus gliedert sich folgendermaßen: BGF ca. 1.584 qm, NF (1-7) ca. 880 qm. Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen: 1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können. 2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellflächen für neun Großgeräte, fünf NMR- und drei EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich. 3. Ein weiterer Teil besteht aus 10 Chemie- und Physiklaboren unterschiedlicher Raumgröße zur Materialforschung. Es ist eine Raumhöhe von 4 m im Lichten erforderlich. 4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro- und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2016 - 2017ThemaGeplant wird ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVgV-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis Forschungszentrum Jülich GmbH

Erweiterung Kreismuseum Syke

Eine goldene Gelegenheit Von 115 Wettbewerbsbeiträgen wurde der Entwurf der Architekten Freitag Hartmann Sinz aus Berlin zum Sieger gekürt. Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung (NEL) wurde im April 2011 im Landkreis Diepholz, bei Gessel, unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Ein Archäologenteam barg den sog. Gesseler Goldhort, der insgesamt 117 Objekte umfasst. Der Fund ist der größte bisher bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des seit 1937 bestehenden Kreismuseums Syke, welches das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz ist. Um der herausragenden Bedeutung des Goldhortes sowie den weiteren Funden und Ergebnissen der Pipelinegrabung Rechnung zu tragen, wird der Landkreis Diepholz dem Schatz mit einem Erweiterungsbau des Kreismuseums Syke einen angemessenen musealen Rahmen schaffen.Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, den gesamten Hort in Repliken und einen Großteil der „Pipelinefunde“ aus dem Landkreis Diepholz, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Neben den Ausstellungsflächen, für die bereits ein erstes Museumskonzept entwickelt wurde, beheimatet der Anbau auch ein Forscherlabor, in dem Museumsgäste selbst tätig werden können. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 qm Nutzfläche. Der Kostenrahmen für die Kostengruppen 300 und 400 beläuft sich auf rund 1,4 Mio Euro (brutto). An an dem offenen Wettbewerb haben sich 115 Büros beteiligt. Unter dem Vorsitz des Architekten Christian Schmitz wurden folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin 2. Preis: fehlig moshfeghi architekten, Hamburg 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude Anerkennung: Chiara System Ltd, Berlin Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stuttgart Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main Anerkennung: Krampulz Meyer Architekten GbR, Stuttgart OrtSykeAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsbau für ein MuseumVerfahrenOffener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Annabelle Ries Anna-Lena SchüslerIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt, Freitag Hartmann Architekten GmbH

Ehemalige Kaserne Potsdam-Krampnitz

Ein neuer Eingangsbereich für die ehemalige Kaserne in Krampnitz Eingang zu einem neuen Stadtquartier. “Zentrale Aufgabe dieses Gutachterverfahrens war demzufolge, mit dem neuen Eingangsbereich eine Adresse für das neue Quartier zu bilden und diesen Ort in sein städtebauliches Umfeld zu integrieren. Auf dem Gebiet der ehemaligen Kaserne Krampnitz soll ein neues Stadtquartier vorwiegend mit Wohnnutzungen und ergänzenden Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen entstehen. Zentrale Herausforderungen waren die Vernetzung mit den umliegenden Natur- und Siedlungsräumen sowie die Erarbeitung eines integrativen verkehrstechnischen Konzeptes zur Anbindung des Gebietes an die B 2 und die stadträumliche Einordnung der Straßenbahnerschließung.” (Zitat aus “Dokumentation: Entwicklungsbereich Krampnitz – Leben im Potsdamer Seeland. Wettbewerb Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz” Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Juni 2015) Die Arbeit folgt der Grundidee, behutsam den wertvollen Bestand der ehemaligen Kaserne weiterzuentwickeln und die bestehenden Qualitäten sowie Atmosphäre subtil wie erlebbar herauszuarbeiten. Die einzigartige Lagegunst am Krampnitzsee wird sowohl für den Passanten auf der Straße und am Ufer wie für die künftigen Bewohner hervorgehoben und erlebbar gestaltet. Ziel ist es daher, einen Eingangsbereich zu schaffen, der einen würdigen Vorbereich der ehem. Kaserne formuliert und auf die orthogonale Struktur vorbereitet, während die ortsprägenden historischen Elemente (Turm, Pförtnerhaus, Nord-Süd-Allee mit Kasino, Topografie) akzentuiert und vom Eingangsplatz aus erlebbar gemacht werden. Ebenso soll es gelingen, durch den Platz mit seiner Ausrichtung auf den See zwischen dem Quartier und dem Ufer zu vermitteln. Um diese Wirkung optimal entfalten zu können, wird die Bundesstraße B 2 auf selbstverständliche Weise funktional und gestalterisch in das Freiraumkonzept eingebettet, womit ihr trennender Charakter weitestgehend aufgehoben wird.Entwurfserläuterungen Die westliche Platzkante wird durch zwei winkelförmig angeordnete Neubauten gefasst. Diese beherbergen die gewünschten Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen. Beide Baukörper folgen in ihrer Ausrichtung der orthogonalen Struktur des gesamten Quartiers. Zugleich bilden sie ein platzfassendes sowie lärmschützendes Volumen, ohne den benachbarten Bestand gänzlich zu verdecken. Die einladende Geste des Quartiersplatzes wird durch seine Öffnung nach Süden betont und bindet damit die verkehrsberuhigte Allee und den südlich anschließenden grünen Vorbereich der Bergsiedlung mit ein. Das im östlichen Abschluss gelegene Plateau fungiert als „Quartierskrone“, welche sich nicht nur räumlich vom Eingangplatz und der umgebenden Landschaft absetzt, sondern auch erhaben über dem übrigen Quartier zu thronen scheint. Hier ist beabsichtigt, neue Raumstrukturen zu entwickeln, die behutsam die Orthogonalität des Quartiers aufnehmen und mit drei Hofbereichen unterschiedlichen Maßstabs und unterschiedlicher programmatischer Ausrichtung das Quartier zu einem besonderen Abschluss führen. Die historischen Bestandsbauten werden in ihrer ausgeprägten Sichtbeziehung zueinander verankert und bilden dabei das integrale und identitätstiftende Rückgrat in einer neuen Raum- und Nutzungszuordnung auf dem Plateau. Im Zusammenspiel mit einer Neubebauung, die sich in Maßstäblichkeit, Körnigkeit und Ausrichtung an dem Bestand orientiert und zugleich auch eine Verzahnung mit dem Freiraum erlaubt, entsteht auf dem Plateau schlussendlich ein ruhiger, parkartiger Ort, der Historisches mit Neuem sinnstiftend zusammenführt. Die diagonale „Seeachse“ bricht die vorhandene Struktur in Ihrer Strenge, um den besonderen Bezug zum Kramnitzsee herauszuarbeiten, ohne dabei das Gesamtbild des Ortes in Frage zu stellen. Die Überformung und Umnutzung dieser historisch bedeutenden Wehrmachtskaserne mit modernen Nutzungen gibt diesem Quartier ein Alleinstellungsmerkmal in der vielfältigen Kulturlandschaft Potsdams.OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger Potsdam GmbHJahr2015Themastädtebaulicher Entwurf zum Eingangsbereich der ehemaligen KaserneLeistungenTeilnahme an einem konkurrierenden städtebaulich-landschaftsplanerisch-verkehrstechnischem GutachterverfahrenProjektpartnerRMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, SBI Beratende Ingenieure für Bau-Verkehr-VermessungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, werk3

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel Kanal

Von der Verkehrsstraße zum attraktiven Aufenthaltsort – Ein Projekt von und für alle Kielerinnen und Kieler! Rund 700 Vorschläge, Ideen und Kritikpunkte sind im Laufe des Beteiligungsprozesses eingegangen Das Projekt Kleiner Kiel-Kanal ist eines von sechs Impulsmaßnahmen der Landeshauptstadt Kiel. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt. Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht. Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft bgmr Landschaftsarchitekten (Freianlagen) und Ingenieurbüro Obermeyer (Ingenieurbau) mit Masuch + Olbrisch (Verkehrsplanung) und ifb Frohloff Staffa Kühl Ecker (Tragwerksplanung). Der aus dem Planungswettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf war die Grundlage für eine gemeinsame Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes mit allen Kielerinnen und Kielern. Der Kleine Kiel-Kanal liegt im Herzen der Stadt und bietet das Potential einen attraktiven neuen Stadtraum für alle Kielerinnen und Kieler zu schaffen. Die Einbindung der Bevölkerung hat in Kiel hohe Priorität. Der bisherige Planungsprozess zum Kleinen Kiel-Kanal stand in einem regelmäßigen Diskurs mit der Bevölkerung. Auch bei der weiteren Konkretisierung des Entwurfs soll die Mitarbeit der Bevölkerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen.Für die weitere Qualifizierung des Vorentwurfs wurden dazu im Rahmen eines mehrmonatigen Mitwirkungsprozesses Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal gesammelt. Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein sechs Meter langes Modell, das die zukünftige Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen zeigt. An dem Modell wurden – in einer Folge von Veranstaltungen – die geplanten Maßnahmen diskutiert, Veränderungsvorschläge erörtert und neue Ideen eingebaut. Durch die Ergänzungen hat sich das Modell fortlaufend weiterentwickelt und als Zukunftsmodell die Wünsche der Kielerinnen und Kieler dokumentiert. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 13. Dezember 2014 stand das Zukunftsmodell in einem bisher leerstehenden Ladenlokal am Bootshafen zur Verfügung und lud die Kielerinnen und Kieler fortlaufend ein sich über das Projekt zu informieren, diskutieren und ihre eigenen Ideen einzubringen. Das Infozentrum wurde durchschnittlich von 25 Personen pro Tag genutzt. Auftaktabend: 28. Oktober 2014 Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz: 15. November 2014 Mitwirkungstage: 26. und 27. November 2014 Abschlussveranstaltung: 10. Februar 2015 OrtKielAuftraggeberLandeshauptstadt KielJahr2014 - 2015ThemaProzess zur Konkretisierung der Planungen für einen zentralen Freiraum in KielLeistungenKonzeption und Durchführung eines BürgerbeteiligungsverfahrensAnsprechpartner Karolin Kaiser Ann-Kristin Schlapkohl Anna-Lena Homann Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation_Kleiner Kiel-Kanal Informationsflyer Landeszeitung_Artikel

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Bahnhofsumfeld Göppingen

Buntweberquartier – städtebauliches Konzept für das Bahnhofsumfeld Göppingen Der Bahnhof in Göppingen soll wieder zu einer Adresse der Stadt werden. Sein Vorplatz und das Umfeld gilt es zu entwickeln. Dem widmeten wir uns in einem Wettebwerb. Mit Erfolg! Mit unserer Arbeit “Buntweberqaurtier Göppingen” hat das büro luchterhandt in Arge mit L+ Landschaftsarchitektur den 3. Preis errungen! Für die Neuordnung des westlichen Bahnhofsumfelds war eine städtebauliche Konzeption zu entwickeln, für den Bahnhofsplatz wurde eine neue Freiraumplanung gesucht. In unmittelbarer Nachbarschaft des Bahnhofs Göppingen entsteht an historischer Stätte der Buntweberei ein zukunftsweisender, geschichtsbewusster Ort zum Schaffen und Wohnen. Ein Ort für kreative Menschen, des Erlebens von Schaffensprozessen, unterschiedlichster Menschen und ihrer Begabungen. Arbeits- und Wohnstätten drängen in die Stadt zurück und verhelfen ihr zu neuer Blüte. Es wird wieder bunt in Göppingen.Typisch Göppingen – behutsam aus dem Bestand Göppingen bekommt mit dem Buntweberquartier ein neues Antlitz zur Bahn. Ein Quartier, das sich im Grundriss am städtebaulichen Maßstab der Altstadt orientiert – in Proportion, Höhenentwicklung und Körnigkeit. Mit dezenten Hochpunkten wird sowohl von der Bahn als auch aus dem Stadtraum heraus die neu ergänzte Silhouette Göppingens erkennbar. Rund um Zollamt und Buntweberei entsteht ein buntes, lebendiges Viertel zum Wohnen und Arbeiten von einzigartiger Atmosphäre. Bunte Nutzungen, bunt verwoben Vorgeschlagen wird ein Konzept intensiver Nutzungsmischung, das dem Ort ein attraktives Profil gibt und auch die Innenstadt dauerhaft stärkt – zum Wohnen, zum Arbeiten, zum Handeln, zum Leben. Ein Servicezentrum mit Bürgerservice/ Touristeninformation/ Stadtcafé öffnet sich zu Bahnhof und ZOB. Handelshof, Wohnhof, Werkhof und Gewerbehof prägen das anschließende Quartier.OrtGöppingenAuftraggeberStadt GöppingenJahr2014 – 2015Themastädtebaulich/freiraumplanerischer Entwurf für das Bahnhofsumfeld in GöppingenLeistungenstädtebaulicher Entwurf bei einem offenen, zweiphasigen, städtebaulich und freiraumplanerischer Ideen- und RealisierungswettbewerbProjektpartnerLandschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänckers Bildnachweis büro luchterhandt, Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

Wohnbauliche Entwicklung Wedel

Wettbewerb “Wohnbauliche Entwicklung Wedel-Nord” Teilnahme an der 2. Wettbewerbsphase in Arbeitsgemeinschaft mit Gerber Architekten. Quartier mit frischem Wind Das Konzept verfolgt den Gedanken, dass die bestehenden Siedlungsteile ganz selbstverständlich entlang von Knickstrukturen nach Norden wachsen und dabei ein nahtloser Übergang zwischen bestehender und neuer Bebauung entsteht. Durch die Rasterung entstehen lineare, von Grün eingefasste Nachbarschaften. Diese orientieren sich zu einer „Grünen Fuge“ und bilden zu dieser hin eine markante, mehrgeschossige Bebauung aus (Geschosswohnungsbau oder kompakte Einfamilienhaustypen), die dem neuen Park insgesamt eine Fassung und eine klare innere Adressbildung geben. Die Mitte der „Grünen Fuge“ wird durch ein kleines Quartierszentrum mit deutlichem Landschaftsbezug besonders betont: Einzelhandel und Café sowie z. B. eine Senioreneinrichtung in dem viergeschossigen Riegel prägen die nördliche Zentrumsseite mit einer platzartige Anlage, die eine hohe Aufenthaltsqualität bietet, während südlich des Zentrums Schule, Sporthalle und Kita die Südseite markieren. Diese öffentlichen Nutzungen geben dem Zentrum einerseits Fassung, andererseits öffnen sie sich zum Freiraum und tragen zu seiner Belebung bei. Der Zentrumsbereich ist zudem über eine ÖPNV- und Fahrradtrasse miteinander verzahnt. Es wird eine Mischung unterschiedlicher Gebäudetypen und Verfügungsformen angeboten, um eine gute soziale Mischung im Quartier zu fördern. Der angestrebte Mix aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern wird dabei erfüllt. Städtebaulich markante Punkte sollen an den geschwungenen neuen Erschließungsstraßen durch Punkthäuser besonders betont werden. Generell wird Wert auf ein geschlossenes Straßenbild gelegt, das nicht allzu sehr vom Ruhenden Verkehr bestimmt ist. Daher werden Haustypen vorgeschlagen, die Stellplätze in das Haus integrieren und als 2- bis 3-geschossige Bebauung dem Raum Fassung geben. Das städtebauliche Konzept sieht drei Entwicklungsetappen vor, die unabhängig voneinander funktionieren und die bei einer nur teilweisen Realisierung keine Fragmente entstehen lassen. Mit dem Aufbau des 1. BA soll auch die Entwicklung der Grünen Fuge und der Knicks beginnen, um möglichst schnell einen hochwertigen Freiraum zu erhalten. Nutzungen Das Nutzungskonzept sieht flächendeckend Wohnungsbau unterschiedlicher Dichte vor. In den Erdgeschosszonen ist generell ein Anteil von Kleingewerbe und/oder urbaner Produktion möglich; die Kombination von Wohnen und Arbeiten in einem Haus soll für kleine Unternehmen überall möglich sein. Baufelder auf der Südseite der „Grünen Fuge“ sind als Flächen für Gemeinbedarf (Schule, Kita) vorgesehen, Flächen für Einzelhandel im Erdgeschoss sowie eine Senioreneinrichtung finden sich auf der Nordseite des Zentrums. Zudem findet sich an der Bündtwiete ein weiteres Flächenangebot für Einzelhandel und/oder gewerbliche Nutzungen, das den Eingang in die Quartiere von der Nordumfahrung aus betonen soll.OrtWedelAuftraggeberStadt WedelJahr2015Themanachhaltige und wohnbauliche Entwicklung sowie verkehrliche Erschließung eines 53 ha großen Gebietes im Norden der Stadt WedelLeistungenTeilnahme an einem offenen zweistufigen städtebaulich-landschaftsplanerischem IdeenwettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg

Planungen für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg aufgezeigt Wir haben eine Publikation über die Planungen für das größte Sportereignis der Welt in Hamburg getextet und gestaltet. Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind die größten Sportereignisse der Welt. Deutschland hatte sich mit Hamburg um die Austragung der Sommerspiele 2024 beworben. So wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 das zukunftsfähige Image Deutschlands gestärkt hat, so hätten die Spiele in Hamburg einen enormen Entwicklungsschub für die Freie und Hansestadt und das ganze Land geben können. Sport- und Stadtentwicklung und wirtschaftliche Dynamik können davon bis weit in die Mitte des 21. Jahrhunderts profitieren. Besonders aber Hamburg und seiner Metropolregion eröffnet die Bewerbung die Chance, sich in allen Bereichen zu entwickeln und einen weiteren Zuwachs an Lebensqualität, Nachhaltigkeit, Wirtschaftskraft und Bekanntheit zu erleben. Von den Spielen werden viele Menschen in Hamburg und Norddeutschland unmittelbar profitieren. Sie werden neue Arbeitsplätze, eine verstärkte Dynamik der Stadtentwicklung, eine verbesserte Infrastruktur und ein noch einladenderes Bild der Metropolregion vorfinden. Hamburg richtet gemeinsam mit seinen Partnern im Norden (Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel als Austragungsort für die Segelwettbewerbe, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und die Hamburger Metropolregion) den Blick nach vorne, bewusst über das Jahr 2024 hinaus. .OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und WohnenJahr2015ThemaGestaltung und Verfassung der Texte für die Publikation über die Planungen für Olympische und Paralympische Spiele in HamburgLeistungenKonzeption, Text und Gestaltung einer der BroschürenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt, Masterplanteam: KCAP/Arup/ Vogt/Kunst+Herbert/gmp/Drees&Sommer/WES/ARGUS, bloomimages/on3studioGmbH, Luftbilder Matthias Friedel, Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 GmbH

IBA Dratelnstraße

Wohnen für alle mitten in Wilhelmsburg In einem kooperativen, städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem Beteiligungsprozess für den Betrachtungsraum Dratelnstraße wurde der Entwurf des Architekturbüros DeZwarteHond aus Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Hamburg mit dem ersten Preis prämiert. Die größte bewohnte Flussinsel Europas mit ihren Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie der Harburger Binnenhafen waren bis 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung Hamburg (im Folgenden auch IBA Hamburg 2006-2013), die seit 2006 das Gesicht dieser Gebiete verändert hat. Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb "Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg" für das Wettbewerbsgebiet und den Betrachtungsraum Dratelnstraße ist der erste wesentliche Schritt zur Entwicklung der Achse zwischen Inselpark und dem Ernst-August Kanal. Ziel ist es dabei, optimale Voraussetzungen für ein ebenso unverwechselbares, inklusionsfreundliches und barrierefreies, offenes, gemischtes wie wirtschaftliches Quartier zu schaffen, das an Wilhelmsburg Mitte anknüpft. Hier soll mit attraktiven Nutzungsangeboten von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Sporteinrichtungen eine Nachbarschaft entstehen, die für Menschen verschiedener sozialer und ethnischer Hintergründe zur Heimat wird.Gegenstand des Wettbewerbs war es daher, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer individuellen Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft im Herzen der Insel aufwartet, dabei die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts produktiv verarbeitet und sich in zwei Phasen umsetzen lässt. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: DeZwarteHond, Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis: Polyform Arkitekter, Kopenhagen 3. Preis: eins:eins Architekten, Hamburg mit HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2015Themastädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb zur Entwicklung eines Stadtraumes in WilhelmsburgVerfahrenKooperativer, städtebaulich-freiraumplanerischer Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem BeteiligungsprozessLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis IBA Hamburg GmbH DeZwarteHond, Rotterdam/Köln RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg

Pellworm Kaydeich

Planungen für wohngesunde Ferien auf Pellworm Bauleitplanung für eine Ferienhausanlage Anlass dieser Bauleitplanung war das Bestreben der Gemeinde Pellworm, die touristische Entwicklung der Insel zu stärken und attraktive touristische Nutzungen in Einklang mit den touristischen Zielen Pellworms zu bringen. Mit dem Bebauungsplan sollten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer wohngesunden Ferienhausanlage mit 38 Ferienhäusern geschaffen werden. Zentrales Element des städtebaulichen Konzepts für den diesem Bebauungsplan zu Grunde liegenden ersten Bauabschnitts ist eine große Parkfläche, die allen zukünftigen Gästen zur Verfügung steht und unterschiedlich genutzt bzw. bespielt werden kann. Entlang dieser zentralen Parkfläche, die sich von Osten nach Westen durch das Plangebiet erstreckt, sind Ferienhäuser mit direktem Blick auf den Park angeordnet. Diese sind vor allem für Familien mit Kindern attraktiv, da man von den Terrassen aus die spielenden Kinder im Park im Blick behalten kann. Den Auftakt der Parks bildet das Hauptgebäude, mit Einrichtungen, für die Versorgung der Anlage. Eine zentrale Stellplatzanlage schließt südlich an den Einfahrtsbereich an. Die zentralen Anlagen der Ferienhausanlage sind somit im östlichen Plangebiet gebündelt. Das Ferienhausgebiet ist bis auf diesen Bereich autofrei konzipiert. Das weitere Plangebiet westlich des Hauptgebäudes und der Gemeinschaftsstellplatzanlage und südlich der parkbegleitenden Bebauung gliedert sich in drei sogenannte „Quartiere“. Jedes Quartier besitzt einen kleinen gemeinsamen Platzbereich („Quartiersplatz“), der von Einzelhäusern umgebenden wird. Grünstrukturen trennen die Quartiere voneinander ab. Diese Einteilung hat neben einer gliedernden sowie der Orientierung dienenden Wirkung auch den Vorteil, dass Aufenthalts- sowie Rückzugsorte geschaffen werden. OrtHamburg/PellwormAuftraggeberTruscon GmbHJahr2014 - 2016ThemaEntwurf des Städtebaus und Beleitplanung für eine wohngesunde Fereienhausanlage auf PellwormLeistungenStädtebauliches Konzept sowie Bauleitplanung: Aufstellung eines Bebauungsplans sowie Änderung des Flächennutzungsplans und ZielabweichungsverfahrenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Überplanung des Straßenraumes der Hohenfelder Bucht und Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken

Für weniger Konflikte und mehr Aufenthaltsqualität Durch die Überlagerung der konstruktiven, verkehrlichen und Freiraumplanungen, sollen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer erzielt werden. Für die anspruchsvolle Planungsaufgabe wurde in einem europaweiten Vergabeverfahren das Team von nsp christoph schonhof landschaftsarchitekten, grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH &Co. und SHP Ingenieure ausgewählt. Die Hohenfelder Brücken bilden einen Bestandteil des unmittelbar an der Ostseite der Außenalster gelegenen Ensembles Hohenfelder Bucht, bestehend aus der Brückenanlage, der Hohenfelder Bucht und ihrer architektonischen Fassung sowie des hier angesiedelten Hauses eines Kanuvereins. Ihre heutige Gestalt erhielten Bucht und Brücken Mitte der 1950er Jahre, wobei die bereits 1875 errichtete, östliche Brücke umgebaut wurde, während die westliche einen Neubau darstellte. Die denkmalgeschützten Brücken liegen im Bezirk Hamburg-Nord, im Stadtteil Hohenfelde, Gemarkung Hohenfelde und führen die Straße Schwanenwik über die Wasserverbindung zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster. Die vorhandenen zwei Brücken überführen jeweils drei Fahrstreifen sowie einen Geh- und Radweg. Sie weisen zahlreiche Schäden auf und müssen deshalb abgebrochen und erneuert werden. Für den parallel zur Barcastraße verlaufenden, die Sechlingspforte unterquerenden Fußgänger- und Radfahrertunnel ist noch zu prüfen, ob er instand gesetzt werden kann oder ob er abgebrochen werden muss. Das Gesamtprojekt Hohenfelder Bucht umfasst die Neuordnung des Straßenraumes in den benachbarten Verkehrsknoten Schwanenwik / Sechslingspforte / Barcastraße / Buchtstraße mit Entwässerung sowie Neuordnung und Neugestaltung der Nebenflächen, die Freiraumplanung dieses gesamten Bereiches sowie Objekt- und Tragwerksplanung für die Grundinstandsetzung der Hohenfelder Brücken. Im Rahmen der Planung der Freianlagen ist auch der unmittelbar an die Bucht angrenzende Bereich zu überplanen. Verschiedene Interessen und Nutzungen sind dabei zu berücksichtigen: Die direkte Lage an der Alster und die Öffnung des Raums im Bereich der Hohenfelder Bucht stellen besondere Anforderungen an die Gestaltung der Brücken und deren zukünftig Lage. Durch die unmittelbare Nähe zur Alster sind die Nebenflächen stark frequentiert und für eine derartige Nutzung unterdimensioniert. In Teilbereichen des Knotens sind keine Nebenflächen vorhanden. Nachteile entstehen dadurch insbesondere für den Radverkehr aus der Innenstadt in Richtung Winterhude. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Landesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2015ThemaÜberplanung eines Straßen- und Stadtraums sowie Instandsetzung einer BrückeVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Leistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI 2013, die Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI, die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Dajana Schröder Bildnachweis büro luchterhandt

Erweiterung Goethe-Schule-Harburg

Investition in die Zukunft - Realisierungswettbewerb für die Goethe-Schule in Harburg Die Goethe-Schule in Harburg bekommt ein neues Naturwissenschaftszentrum, einen neuen Mensa- und Aulabereich sowie eine neue Sporthalle. Im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs „Goethe-Schule-Harburg“ sollte der Schulstandort an der Eißendorfer Straße erweitert werden. Die Grundlage für die architektonische Gestaltung lieferten die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule. Es wurde eine Lösung gesucht, die bei Erfüllung des Raumprogramms eine multifunktionale Bildungsarchitektur erschafft, die als „dritter Pädagoge“ die Lernbereitschaft aller Nutzerinnen und Nutzer fördert. Städtebauliches und gestalterisches Ziel für den gesamten Standort war es, aus den unterschiedlichen architektonischen Bestandsgebäuden ein überzeugendes Schulensemble zu entwickeln. Folgende Flächen sollten in 3 Funktionsbausteinen untergebracht werden: Funktionsbaustein Naturwissenschaften: ca. 1.400 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Mensa und Aula: ca. 730 qm BGF Neubaufläche, Funktionsbaustein Sport: ca. 660 qm BGF Neubaufläche, insgesamt ca. 2.790 qm BGF Neubaufläche. Im Einzelnen wurden von den Teilnehmern im Rahmen des hochbaulichen Realisierungswettbewerbs Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms und des pädagogischen Konzepts sowie zum Konzept für die Grundrissorganisation und die Nutzungsverteilung erwartet. Des Weiteren sollten Aussagen zur Zonierung der neu strukturierten Freiflächen getroffen werden. Den 1. Preis erhielt die PFP Planungs GmbH,Hamburg. DFZ Architekten GmbH wurden zum 2. Preisträger gekürt.OrtHamburg-HarburgAuftraggeberGMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbHJahr2014 - 2015ThemaErweiterung der Goethe-Schule in HarburgVerfahrennichtoffener einphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Karolin Kaiser Alexander Wenzel Bildnachweis PFP Planung GmbH, DFZ Architekten GmbH

Zielbild 2030

Grüne, gerechte, wachsende Stadt am Wasser – Perspektiven der Stadtentwicklung für Hamburg Schwerpunkte und Leitplan zur Stadtentwicklung Hamburgs 2030. Städte stehen hoch im Kurs. Sie sind der Lebensraum, in den weltweit zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten und besseren Zukunft streben. Auch Hamburg hat sich in seiner langen Geschichte immer wieder als Zuzugsort bewährt und ist für viele zur Heimat geworden. Die Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Hamburg weiterhin über diese Anziehungskraft verfügt. Vor diesem Hintergrund ist weiteres Bevölkerungswachstum überaus realistisch.Es ist erforderlich, dass wir uns in der weiteren Entwicklung der Stadt darauf einstellen. Das stellt die Stadt in den nächsten Jahrzehnten vor neue Herausforderungen. Worauf wird es nun in der Gesamtbetrachtung in entscheidendem Maße ankommen, wenn wir die aktuelle Dynamik zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen?OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und UmweltJahr2013 - 2014ThemaPerspektiven der Stadtentwicklung Hamburgs 2030LeistungenEntwurf eines Schwerpunktplans und Leitplans zur Stadtentwicklung Hamburgs, Gestaltung einer Fachbroschüre und Ausstellung im Rathaus Hamburg Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis büro luchterhandt