St. Petersburg 2009 – Die Schöne im Wandel

St. Petersburg 2009 Die Schöne im Wandel - eine siebentägige Stadtreise Eine Stadtreise zum Eintauchen in die Transformationsprozesse Russlands St. Petersburg ist eine einzigartige Stadt. Im Jahre 2003 hat sie feierlich in 300 jähriges Bestehen begangen, und obwohl sie damit zu den jüngeren Stadtgründungen zu zählen ist, ist die Stadt, die von ihren Bewohnern nur liebevoll „Piter“ genannt wird, ein ganz einzigartiger Ort. Ein geschichtsträchtiger zudem. Die Stadt von Peter dem Großen im Mündungsdelta der Newa angelegt, sollte Russlands Tor nach Europa werden und als ideale Stadt „aus einem Guss“ entstehen. Und obwohl viele Generationen an der Stadt mitgebaut haben, beeindruckt heute ihre städtebauliche Geschlossenheit, sind Einheimische wie Touristen von der Atmosphäre des Gesamtkunstwerks angetan. So hat die UNESCO 1990 St. Petersburg zum Weltkulturerbe erklärt. Aber: auch das 20. Jahrhundert hat seine Spuren in der Stadt hinterlassen und mit enormer Industrialisierung und Geschosswohnungsbau in großem Stil St. Petersburg zu einer Metropole von fünf Millionen Einwohnern werden lassen. Außerhalb des Zentrums zeigt Petersburg daher ein ganz anderes Gesicht: Ein Bild, das Postkarten nicht zeigen, eine Ästhetik, die so gar nicht in das „Gesamtkunstwerk“ einfügen will, Alltag, in dem die meisten Petersburger aber leben. Im Ganzen ein ambivalentes, spannungsvolles Stadtbild.Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Gründung der Russischen Föderation befindet sich die Stadt in einem tiefgreifenden Umbruch. Das Brachfallen eines Großteils der Industrie, ein erstarkender Dienstleistungssektor, eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung auf derzeit 4,67 Mio. Einwohner und zugleich ein enormer Nachhol- und Entwicklungsbedarf im Bereich des Wohnens belegen dies beispielhaft. Große Herausforderungen sind zu meistern: die Herstellung gesunder Lebensverhältnisse, die Verbesserung des Lebensstandards, die Entwicklung einer funktionsfähigen Marktwirtschaft, also die umfassende Erneuerung der Stadt. Dies ist auch eine wichtige architektonische und städtebauliche Aufgabe. Auf sehr unterschiedliche Weise gestaltet St. Petersburg seine Erneuerung. Das belegen zahlreiche aktuelle Architektur- und Stadtplanungsprojekte. Ziel dieser Stadtreise nach St. Petersburg ist es, diese einzigartige Stadt mit ihrem herausragenden historischen Architektur-Erbe zu erkunden und zugleich Formen und Hintergründe gegenwärtiger Stadtbaukultur zu verstehen.OrtSt. PetersburgJahr2009ThemaStadtreise nach St. Petersburg, Russländische FöderationLeistungenkomplette Organisation einer 7-tägigen Reise, Flug und Unterkunft, Fortbewegung vor Ort, professionelle Reiseleitung mit "Rund-um-Begleitung", Expertengespräche/Führungen, luchterhandt stadtreisebuch st. petersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt

Steilshoop “Auf Achse”

Auf Achse – Aufgemerkt und aufgewertet Verfahren zur Umgestaltung der Mittelachse und der zentralen Freiräume in Hamburg Wandsbek. Der Prozess zur Umgestaltung der Mittelachse und zur Entwicklung derzentalen Freiräume im Hamburger Stadtteil Steishoop nahm durch das Auf-Achse-Fest Fahrt auf. Bei dem Fest haben Künstler und Bewohner die Achse, die das Rückgrad der symetrischen, idealstädtisch anmutenden Struktur bildet, lebhaft bespielt und schon kleine Veränderungen vorgenommen. In einer einwöchigen Entwurfswerkstatt wurden planerische Perspektiven mit der Öffentlichkeit erörtert. Tenor der Veranstaltung: die Struktur der Achse ist gut, aber der Raum bedarf der Pflege. Im nachfolgenden Wettbewerb wurden schließlich Entwürfe für die Umgestaltung des Zentrums vorgelegt.Unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Axel Lohrer, München/Magdeburg, nahm die Jury folgende Preisverteilung vor: 1. Preis: Topotek 1, Landschaftsarchitekten, Berlin 2. Preis: scape landschaftsarchitekten, Düsseldorf 3. Preis: WES & Partner Landschaftsarchitekten, Hamburg Der Siegerentwurf empfiehlt u.a., den zentralen Bereich der Mittelachse zum neuen Marktplatz umzubauen. Der Wettbewerb wurde mit der Ausstellung der Arbeiten im EKZ Steilshoop im Januar 2008 abgeschlossen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt WandsbekJahr2007 - 2008ThemaEntwicklung der Mittelachse und der zentralen öffentlichen Räume im Rahmen des geplanten Housing Improvement District (HID)VerfahrenEntwurfswerkstatt und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb und Stadtteilfest (Auf-Achse-Fest)Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, Vorbereitung und Durchführung des Auf-Achse-Festes und der Entwurfswerkstatt, Konzeption und Realisierung der Bürgerzeitung „auf Achse 01-03“ProjektpartnerGerber Architekten, Standort HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis büro luchterhandt

Neue Hamburger Terrassen

Innovativer und bezahlbarer Wohnungsbau im Herzen von Wilhelmsburg Komfortwohnen für kleines Geld. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf innovativer Wohnungsbauten (Geschosswohnungsbau und Einfamilienhausbau) in den „Neuen Hamburger Terrassen“ (Realisierungsteil). Ziel war es, attraktive Wohnungen, die zu einem großen Teil für junge Familien interessant sind und die Kombination von Wohnen und Arbeiten ermöglichen, zu entwerfen. Mit dem Projekt wurden ambitionierte energetische Ziele verfolgt, die mit den gestalterischen, wirtschaftlichen und haustechnischen Anforderungen in einer vorbildlichen Architektur zusammengeführt werden sollten. In einem Ideenteil sollten zudem für den südlichen Teil des Plangebiets Entwürfe zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Abschluss der Neuen Hamburger Terrassen ausgearbeitet werden. Am 16.9.2008 hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Kunibert Wachten, Dortmund/Aachen folgende Entwürfe ausgezeichnet: 1. Preis LAN Architecture*, Paris, Frankreich BASE, Landschaftsarchitektur, Paris, Frankreich ein 2. Preis Hauschild + Siegel Architekten, Kopenhagen, Dänemark ein 2. Preis Oberst & Kohlmayer Generalplaner GmbH, Stuttgart ein 2. Preis Architekturbüro Wallner, München Lex – Kerfers, Landschaftsarchitekten, Bockhorn Ankauf Augustin Sawallich Planungsgesellschaft mbH, Hamburg GHP Landschaftsarchitekten, Hamburg Ankauf Mario Campi, architetto FAS e associati SA, Lugano, Schweiz Ankauf Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA, Weimar Wittig & Rietig, Landschaftsarchitekten Stadtplaner Ingenieure GmbH, WeimarOrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2007 - 2008Themainnovativer Wohnungsbau in den "Neuen Hamburger Terrassen"Verfahreneinstufiger begrenzt-offener architektonischer Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem AuswahlverfahrenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Dokumentation Hamburger Terrassen

Bildungszentrum Tor zur Welt

Zukunft der Bildung – Bildung der Zukunft Ein innovatives Zentrum für Bilden, Beraten und Betreuen im Quartier. Bildungszentrum Tor zur Welt In Wilhelmsburg entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Behörde für Schule und Berufsbildung und der IBA Hamburg eine der innovativsten Bildungseinrichtungen Deutschlands: Das Bildungszentrum „Tor zur Welt“. Im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs wurde für das innovative Schulkonzept auch baulich eine völlig neue Form von Schulbau gefunden: Ein Bildungszentrum mit öffentlichen Räumen, entworfen von den Hamburger Büros bof-Architekten und Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten: Ihre städtebauliche Idee von einer „Lernenden Stadt in der Stadt“ verbindet die Neubauten für drei bestehende Wilhelmsburger Schulen, ein School & Business Center sowie ein Multifunktions-, Umwelt- und Förderzentrum zu einem in sich geschlossenen Bildungskomplex mit engem Bezug zum Stadtteil.Unter Vorsitz von Prof. Manfred Hegger, Kassel, hat die Jury folgende Preisverteilung in der zweiten Wettbewerbsstufe unter den verbliebenen sechs Arbeitsgemeinschaften vorgenommen: 1. Preis bof-Architekten, Hamburg mit Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis Harter + Kanzler Freie Architekten, Freiburg mit Pit Müller, Landschaftsarchitekt, Freiburg 3. Preis KSP Engel und Zimmermann, Braunschweig mit FSW Landschaftsarchitekten, Düsseldorf Der 1. Preis wurde zur Realisierung empfohlen.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2007 - 2008Themastädtebauliche Entwicklung des Bildungszentrums "Tor zur Welt"LeistungenWettbewerbsmanagement; Besondere Beteiligung von Schulen und Öffentlichkeit im Rahmen des WettbewerbsverfahrensProjektpartnerGerber Architekten, Standort HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Bildnachweis büro luchterhandt

Haus der Projekte

Für Jugendliche – ein anregendes Haus Entwürfe für das Haus der Projekte auf der Vettel in Hamburg. Am südlichen Ufer des Müggenburger Zollhafens sollte das “Haus der Projekte” entstehen. Getragen vom Verein “Get the Kick e.V.” sollte das Haus Angebote zur handwerklichen Qualifikation von Jugendlichen bieten – mit einer Werkhalle, Tischlerei, Schulungsräumen und einem Musikraum. Ziel war es, ein Haus mit maritimer Ausstrahlung zu erhalten, da insbesondere Bootsbau ein Tätigkeitsschwerpunkt in diesem Haus sein wird.In einem internationalen Realisierungswettbewerb mit einem Teilnehmerfeld von 18 Büros hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Bernhard Winking, Hamburg, wie folgt entschieden: Sonderpreis: Studio NL-D, Rotterdam 2. Preis: ARGE raumzeit studioberlin, Berlin 2. Preis: eins:eins Architekten, Hamburg Ankauf: Kaag + Schwarz, Braunschweig Ankauf: Baumann Dürr, Karlsruhe Ankauf: MGF Architekten, Stuttgart Der Sonderpreis und die beiden 2. Preise wurden zur Überarbeitung, der Sonderpreis nach Überarbeitungsphase schließlich zur Realisierung empfohlen.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbH, get the kick e.V.,HamburgJahr2007 - 2008Themaeine neue Bildungseinrichtung auf der VettelVerfahrenbegrenzt-offener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationProjektdatenBruttogrundfläche 350 qm; Nutzungen: Haus zur handwerklichen Qualifikation von Jugendlichen mit Werkhalle, Tischlerei, Schulungsräumen und MusikraumAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Renée Tribble Ann-Kristin Schlapkohl Bildnachweis Studio NL-D Downloads Haus der Projekte Dokumentation

Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

Revitalisierung von Industriebrachen in St.Petersburg Leitfaden zur Bearbeitung der Altlastenproblematik für die Umweltverwaltung. Die Hamburger Altlastenmethodik für St. Petersburg Das Forschungsvorhaben “Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN)” wurde im Zeitraum von 2005-2007 federführend von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg (Abteilung Bodenschutz/ Altasten: Dr. Ralf Kilger, Thomas Haupt, Daniel Luchterhandt) in Kooperation mit dem Umweltbundesamt (Irina Tschistowskaja) und der IGB Ingenieursgesellschaft (Dr. Nils-Christian Lund, Dr. Frank Ihle) Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) bearbeitet. Ziel war es, in Abstimmung mit der St. Petersburger Umweltverwaltung einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik zu erarbeiten und dafür den umfangreichen Erfahrungsschatz der Hamburger Umweltbehörde aufzuarbeiten und zu systematisieren.Entstanden ist ein umfassender Bericht in russischer und deutscher Sprache, der die Methoden und Verfahren der Altlastenbearbeitung in den Kontext eines integrierten Stadtentwicklungsprozesses stellt und dabei die Belange von öffentlichen und privaten Akteuren berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link www.revvin.hamburg.de.OrtSt. Petersburg und HamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) - Abteilung Bodenschutz/AltlastenJahr2007 – 2008ThemaRevitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg (REVVIN); Entwicklung einer Methodik (Leitfaden) für die St. Petersburger Umweltverwaltung für einen innovativen Umgang mit der Altlastenproblematik im Rahmen von Revitalisierungsprozessen; 2-jähriges ForschungsprojektLeistungenEndredaktion, Layout und grafische Gestaltung des Abschlussberichts (deutsch-russisch) zum Forschungsprojekt REVVINProjektpartnerFreie und Hansestadt Hamburg, BSU - Abteilung Bodenschutz/ Altlasten, Umweltbundesamt Dessau, IGB Ingenieurgesellschaft Hamburg, Komitee für Naturnutzung, Umweltschutz und ökologische Sicherheit, St. PetersburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt

ExWoSt Bildungsoffensive Elbinseln

Nationale Stadtentwicklungspolitik Unterstützung der IBA Hamburg bei der Begleitforschung zur BOE. Forschungsvorhaben im Rahmen von ExWoSt für Wilhelmsburg Die „Bildungsoffensive Elbinseln“ ist ein wichtiges Querschnittsprojekt im Themenfeld „Kosmopolis“ der Internationalen Bauausstellung Hamburg und wird im Rahmen von ExWoSt gefördert. In dem Bewusstsein, dass die Zukunft der Städte auch stets vom Bildungsniveau ihrer Bewohner abhängt und es einen inzwischen offen diskutierten Zusammenhang von sozialer Lage und Bildungsstatus in Deutschland gibt, nimmt sie den Zusammenhang zwischen Bildung und Stadtteilentwicklung verstärkt in den Fokus. Sie will Beiträge zur Gestaltung einer internationalen Stadtgesellschaft liefern, die Bildung, Soziales, Kultur und Stadtteilentwicklung integriert behandeln, um die Kluft zwischen armen und reichen Stadtteilen zu verringern.Ziel ist es, bis 2013 und darüber hinaus die gesellschaftlichen Integrationschancen der Bewohner der Elbinseln durch eine verbesserte Bildungslandschaft zu erhöhen und die Elbinseln als Wohnstandort auch für neue Bewohner attraktiver zu machen. Mit der Bildungsoffensive Elbinseln werden im Rahmen der IBA Hamburg innovative Bildungsprojekte realisiert, die die Internationale Bauausstellung auch zu einer Internationalen Bildungsausstellung werden lassen. Wir haben bei der Begleitforschung für dieses Projekt geholfen und die Forschungsberichte gestaltet.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2007 - 2008ThemaEin Modellvorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms ExWoSt - Experimenteller Wohnungs- und Städtebau LeistungenUnterstützung bei der Begleitforschung, Redaktion und Gestaltung der ForschungsberichteProjektpartnerGerber Architekten, Standort HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis büro luchterhandt

Angekauft – Entwurf für Gammertingen

Südlicher Stadteingang von Gammertingen Der südliche Stadteingang erhält einen neuen Abschluss. Ganz selbstverständlich Eine nicht ganz einfache Aufgabe hat das Preisgericht des gemeinsam von der Stadt Gammertingen und vom diakonischen Unternehmen Mariaberg e. V. ausgeschriebenen städtebaulichen Architektur-Wettbewerbs „Südlicher Stadteingang“ zu treffen gehabt. Knapp 200 Architekten und Städteplaner hatten sich noch vor den Sommerferien für die Teilnahme an diesem Wettbewerb beworben, unter notarieller Aufsicht waren davon anonym 53 zur Mitwirkung an der 1. Phase, davon nun 15 besonders qualifizierte Planungsarbeiten für den anschließenden Wettbewerbsteil II, ausgewählt worden. Das Preisgericht unter dem Vorsitz des Präsidenten der Architektenkammer Baden-Württemberg Wolfgang Riehle hatte am Montag, 24. November 2008 die von den Architekten und Städteplanern konkretisierten Arbeiten auf Herz und Nieren geprüft und aus den 15 Besten die Preisträger ausgewählt. In den zurückliegenden Wochen hatten die Planungsbüros ihre Ideen und Vorstellungen für die historische Gammertinger Innenstadt weiter konkretisiert und in städtebaulicher, als auch in Hochbau-Hinsicht für das neue Wohnprojekt von Mariaberg e.V. weiter verfeinert. Der Beitrag von a360 Architekten und uns wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.OrtGammertingenAuftraggeberStadt Gammertingen, Mariaberg e.V.Jahr2008ThemaEntwicklung der Innenstadt Gammertingens und Neubau einer diakonischen EinrichtungLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Entwicklung der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für das WohnhausProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik Friedrich, Michael SchoenerAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, a360 Architekten

Skolkovo Gate Wohnungsbau vor den Toren Moskaus

Skolkovo Gate Wohnungsbau in Moskau Skolokovo Gate Luxus Wohnen. 1000 Wohnungen vor den Toren von Moskau. Die Ränder Moskaus entwickeln sich rasant. Insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus. Selbstverständlich gehören dazu große Siedlungen von luxoriösen Einfamilienhäusern mit großen Grundstücken. Aber insbesondere in der Nähe der Stadtgrenze, v.a. in Reichweite von Metro-Stationen, werden Luxus-Wohnungen noch in verdichteter Form angeboten. So auch in Skolkovo. Für ein Areal, unmittelbar an der Grenze zwischen Moskau und dem Moskauer Gebiet sollten 1.000 neue Wohnungen unterschiedlicher Größe in einem eigenständigen Quartier entstehen. Vollständig von einer 2-geschossigen Tiefgarage unterkellert, folgt die Bebauung der leicht ansteigenden Topografie und setzt auf einen Sockel mit sozialer und Versorgungsinfrastruktur Variationen von Wohntürmen. Der Clou des Entwurfes: trotz der enormen Dichte gelingt es, eine optimale Besonnungssituation für einen Großteil der Wohnungen zu erzielen. Die Grundstücksfläche betrug 3,5 ha. In den 160.000 qm Bruttogeschossfläche wurden die Nutzungen Wohnen ("Business Class"), ein Kindergarten, Einzelhandel und Sporteinrichtungen untergebracht. OrtMoskauAuftraggeberSyner, PragJahr2008Themastädtebaulicher Entwurf für ein Wohnquartier in MoskauLeistungenstädtebaulich-architektonisches Gutachten zur Errichtung von 1.000 Wohneinheiten am Rande Moskaus; Städtebaulicher Entwurf, Grundrissgestaltung und FreiraumplanungProjektpartner+aap associated architects and planners, MoskauAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt, +aap associated architects and planners

Ideen- und Realisierungswettbewerb in Altötting

Lücken schliessen – Stadthalle Altötting Der Neubau für das Bürger- und Veranstaltungszentrum setzt einen neuen ästhetischen und funktionalen Akzent in der Innenstadt von Altötting. Das vermeintlich rückseitig gelegene Bürger- und Veranstaltungszentrum stärkt die Verbindungsachse zum Panorama und erfüllt diese mit neuem Leben. Es setzt die bestehenden Strukturen fort und fügt die fragmentierten Stadtelemente zu einem geschlossenen Ensemble zusammen. Das Panorama erhält mit der vorgeschlagenen Neubebauung zur Maria-Ward-Straße eine klare bauliche Einfassung. Die Typologie der Neubebauung setzt die bestehenden Gebäudestrukturen fort. Es entsteht ein neuer Platz rund um das Panorama, der gemeinsam mit dem Raum vor dem Bürger- und Veranstaltungszentrum einen attraktiven öffentlichen Platz darstellt – für Fußgänger und Radfahrer, für Touristen und Gäste der Kulturveranstaltungen. Eine multifunktionale Fläche, die auch Raum für Veranstaltungen im Freien bietet. Städtebaulich fügt sich das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum in die Maßstäblichkeit seiner Umgebung ein. Seine Figur sucht Bezüge zur Umgebung und unterstützt die Verbindung zum Panorama. Es wendet sich einladend, aber unaufdringlich den Besuchern zu, die durch die neue Passage, aus der Innenstadt kommend, auf den Platz treten. Die Platzfläche wird vom Autoverkehr bewusst freigehalten (abgesehen vom Lieferverkehr für das Zentrum und von wendenden Reisebussen); Autos parken in der neuen Tiefgarage.Das neue Bürger- und Veranstaltungszentrum ist ein lebendiges Haus, eine Bereicherung für das öffentliche Leben – innen wie außen, programmatisch wie ästhetisch. Ein ebenso klares wie vielschichtiges Bauwerk, das im Gebrauch vielfältige Möglichkeitsräume und Variationsmöglichkeiten eröffnet. Ein Haus voller Leben… Die Gliederung des Gebäudes folgt dabei einfachen Regeln: Das Gebäude durchzieht eine bauliche Fuge, die die östlich verlaufende Mauer fortführt und damit die wichtige Wegeverbindung in die Innenstadt auch innerhalb des Gebäudes fortsetzt. Über die Fuge wird auch im Haus die Erschließung organisiert. Die Fuge gliedert das Gebäude in einen öffentlichen, lichtdurchfluteten Fassadenbereich zur Platzseite hin nach Süden und den Funktionsbereich auf ihrer Nordseite. Der Fassadenbereich formuliert die Adresse des Zentrums. Sein bewegtes Fassadenspiel leitet einerseits in das Gebäude, macht seine inneren Funktionen nach außen ablesbar und verweist zugleich in seiner Gesamtorientierung auf das Panorama. Im Inneren finden sich in dieser Zone abwechlungsreiche Aufenthaltsräume und darüber hinaus die Seminar- und Probenräume, die sich auch für kleine Veranstaltungsräume (Kammerkonzerte) eignen. Der Funktionsbereich ist wiederum gut ablesebar in drei Teilbereiche aufgeteilt: der westliche Bauteil beherbergt die Bibliothek, im östlichen Teil liegt der teilbare Veranstaltungsaal. Zwischen Bibliothek und Veranstaltungssaal öffnet sich der dritte Teil: das Sommerfoyer, das flexibel für eigene Veranstaltungen, als erweitertes Foyer des Veranstaltungssaals oder sogar über das Eingangsfoyer des Zentrums bei Bedarf mit dem Platz verbunden und genutzt werden kann. Die Fassade setzt sich in ihrer Materialität von der Umgebung ab. Mit rot eingefärbtem Beton setzt sie mit einem interessanten Wechselspiel aus offener und geschlossener Fassade einen besonderen und ungewöhnlichen Akzent.OrtAltöttingAuftraggeberStadt AltöttingJahr2008ThemaNeubau eines Bürger- und Kulturzentrums mit städtebaulichem UmgriffLeistungenStädtebaulicher Entwurf für die Platzgestaltung in der Innenstadt; Hochbaulicher Entwurf für die StadthalleProjektpartnera360 Architekten, Hamburg Hans-Erik FriedrichAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis a360 Architekten, büro luchterhandt