Städtebaulich-freiraumplanerischer Planungswettbewerb zur Erweiterung des Hamburger Hauptbahnhofs und Entwicklung seines Umfelds

Ziel dieses Wettbewerbsverfahren ist es, angesichts des dringend notwendigen Ausbaus des Verkehrsknotens über eine grundlegende Weiterentwicklung des Hauptbahnhofes und des umliegenden Stadtraums nachzudenken. Für die nötige Erweiterung des Bahnhofgebäudes soll eine auf den Standort passgenaue Formsprache entwickelt werden. Darüber hinaus sind die am Wettbewerb teilnehmenden Planungsbüros gefragt, für alle infrastrukturellen, städtebaulichen wie freiraumplanerischen Herausforderungen angemessene Lösungen vorzuschlagen.

Campus Brekelbaums Park

Im Rahmen einer städtebaulichen Mehrfachbeauftragung werden Entwürfe zur Neugestaltung eines Berufs- und Hochschulcampus im Hamburger Stadtteil Borgfelde gesucht.

Grundstücksvergaben Schumacher Quartier

Nach der Schließung des Flughafens Tegel entsteht auf dem Areal ein neues, smartes Wohnviertel in bester Lage: Das Schumacher Quartier wird über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen bieten. Damit die hohen Qualitätsmaßstäbe, die in dem Quartiersbuch formuliert wurden, auch umgesetzt werden, bedarf es maßgeschneiderter Grundstücksvergabeverfahren.

HafenCity Baufeld 108

Neues Wohnen am Baakenhafen! Neubau eines nachhaltigen Wohngebäudes in der HafenCity Mit der HafenCity wächst in Hamburg ein neues Stück Stadt heran. Heute richtet sich der Fokus verstärkt auf die Entwicklung der östlichen HafenCity, mit dem Quartier Elbbrücken als Abschluss. Hier errichtet die Patrizia AG ein nachhaltiges Wohngebäude, bei dem rezyklierte Baustoffe und die Technologie des „Gradienbeton“ zur Anwendung kommen sollen. Gegenstand des Wettbewerbs ist der architektonische Entwurf eines offenen Blocks mit qualitätsvollem Geschosswohnungsbau als Hauptnutzung (60 % gefördert, 40 % freifainziert). Der Entwurf soll die vorgesehene Wohn- und zusätzliche Kitanutzung sowie weitere gewerbliche Nutzungen im Warft-, Erd- und Zwischengeschoss berücksichtigen und sich gestalterisch in das umgebende Quartier integrieren. Das Baufeld 108 befindet sich im Elbbrückenquartier in der Hamburger HafenCity.Gesucht wird eine ansprechende, wirtschaftliche und nachhaltige Architektur, unter der in diesem Fall ein Zirkulargebäude verstanden wird, das die grauen Emissionen und den Ressourcenverbrauch eines Massivbaugebäudes – vor allem in der Errichtungsphase – essenziell reduziert. Dazu sollen u. a. in allen Bauteilen innovative und recycelte Materialien eingesetzt werden, die im besten Falle ebenfalls wieder kreislauffähig sind (Cradle to Cradle).. OrtHamburg HafenCityAuftraggeberPatrizia AGJahr2020-2021ThemaEntwicklung eines nachhaltigen Blocks mit Wohnnutzung einer Kita sowie publikumsbezogenen Nutzungen im Erdgeschoss VerfahrenEingeladener kooperativer hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Mira Schmidt Nils Polzin Bildrechte büro luchterhandt & partner

HafenCity Baufeld 63

HafenCity Baufeld 63 Erste Reihe, höchste Qualitätsmaßstäbe! Neubau eines nachhaltigen Hochschul- und Bürogebäudes in der HafenCity Die westliche HafenCity ist bereits heute ein attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort und auch ein Anziehungspunkt für die Besucherinnen und Besucher der Hansestadt. Nun wird das Quartier Strandkai um einen weiteren besonderen Baustein erweitert. Direkt an der Elbe soll ein gemischt genutztes Gebäude entstehen – mit Hochschulflächen der Medical School Hamburg, weiteren Büroflächen und einem Erdgeschoss mit Angeboten für die Öffentlichkeit – das in besonders nachhaltiger Weise errichtet wird. Gegenstand des Wettbewerbs ist der architektonische Entwurf eines innovativen und in besonderer Weise nachhaltigen Hochschul- und Bürogebäudes in prominenter innerstädtischer Lage – im Quartier Strandkai der Hamburger HafenCity, direkt an der Elbe gelegen. Hauptnutzerin des Gebäudes ist die Medical School Hamburg (MSH), die ihre Präsenz in der HafenCity um weitere moderne Lern- und Seminarflächen für ca. 1.755 Studierende und Mitarbeitende erweitern möchte. In den oberen Geschossen sollen weitere, flexibel nutzbare Büroflächen entstehen. Charakterisiert wird das Vorhaben insbesondere durch sein lebendiges Erdgeschoss, das sowohl für Studierende und Beschäftigte der MSH, für die Nutzerschaft der weiteren Büroflächen als auch für Besucherinnen und Besucher – kurzum für alle – zugänglich ist.  Dort finden sich unter anderem ein Restaurant, Ausstellungsflächen sowie eine offene Studier- und Arbeitslandschaft. Gesucht wird eine Architektur, die in hohem Maße innovativ, nachhaltig und flexibel ist und die hohen Ansprüche der Bauherrin auch nach außen hin erkennen lässt. Das Gebäude soll die unterschiedlichen Nutzungen ansprechend und funktional unter einem Dach vereinen und seiner herausragenden Lage an der Elbe gerecht werden. Als modernes, inspirierendes Gebäude soll es einen hervorragenden Hochschulbetrieb ermöglichen und gleichzeitig den Büronutzern exzellente Räumlichkeiten bieten. Die Bauherrin strebt im Sinne der Nachhaltigkeit an, ein Gebäude zu errichten, welches graue Emissionen und den Materialeinsatz eines Massivbaugebäudes - vor allem in der Errichtungsphase - essenziell reduziert. Dazu sollen u. a. in allen Bauteilen innovative und recycelte Materialien Anwendung finden, die im besten Falle ebenfalls wieder kreislauffähig sind (Cradle to Cradle).OrtHamburg HafenCityAuftraggeberPatrizia AGJahr2020-2021ThemaEntwicklung eines nachhaltigen Hochschul- und BürogebäudesVerfahrenEingeladener kooperativer hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Mira Schmidt Franziska Unzner Bildrechte büro luchterhandt & partner

Kleinstwohnungen Norderstedt

Downloads Auslobung Nutzungsvereinbarung

Ültje-Gelände und Fürbringerstraße

Wie lebt es sich zukünftig auf dem ehemaligen „Nussboden“? In der niedersächsischen Stadt Emden steht seit dem Jahr 2000 das ehemalige Ültje-Gelände inklusive der Fläche des jetzigen Supermarktes sowie die nördlich hiervon gelegene Freifläche südlich der Fürbringer Straße im Fokus der städtebaulichen Nachverdichtung. Auf diesen drei Grundstücken/Flächen, mit einer Fläche von insgesamt 29.000 Quadratmetern, im Norden des Stadtteils Port/Arthur/Transvaal soll ein neues, lebendiges Wohnquartier entwicklet werden. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, in welches das Stadtquartier „Port Arthur/Transvaal – Südliche Ringstraße“ im Jahr 2015 aufgenommen wurde, bildet die Revitalisierung des heute fast vollständig brachliegenden Ültje-Geländes eines der zentralen Projekte. Mit der Entwicklung der Flächen ist die einmalige Chance verbunden, die besonders enge Verknüpfung Port Arthur/Transvaals mit der Innenstadt für den Stadtteil zurückzuerobern und einen geordneten Stadteingang zu bilden. Im neuen Stadtteilquartier sollen Wohnungen (nicht mehr als 170-200 WE) für unterschiedliche Zielgruppen und Wohnformen geschaffen werden. Mindestens 20 % der zu planenden Wohneinheiten sind in Form von geförderten Wohnungen (10 % sozialer Wohnraum, 10 % barrierearm und seniorgengerecht) vorzusehen, maximal 80 % können dem freifinanzierten Segment zugeordnet werden. Auf dem Ültje-Gelände soll in Anbetracht des erhöhten Bedarfes von kleineren Wohnungen für Starter und Senioren ein modernes Stadtquartier entstehen, welches sich durch qualitätsvollen Wohnungsbau, teilweise publikumsbezogene Nutzungen im Erdgeschoss und lebendige Frei- und Grünräume auszeichnet. Die Neubebauung soll sich dabei städtebaulich und funktional in die heterogene Nachbarschaft einfügen, diese stärken und aufwerten. Dabei ist die Fläche südlich der Fürbringer Straße mitzudenken. Es ist vorstellbar, dass hier ein Teil der erforderlichen Stellplätze untergebracht wird. Aber auch andere Nutzungen sind hier vorstellbar.Besondere Herausforderungen bei der Planung des Quartiers ergeben sich aus der stark frequentierten Bahntrasse für Güterverkehr. Aufgrund der hiervon ausgehenden Schallemission werden aktive und passive Schallschutzmaßnahmen zum Tragen kommen müssen, um die Immissionen für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner auf eine Minimalbelastung zu reduzieren. Des Weiteren ist ein inneres Autofreies Stadtquartier angestrebt, hier bedarf es einer sinvollen Planung. Das Gebiet soll nicht nur neuen Wohnraum enthalten, sondern auch die Nahversorgung sichern, ein grüner Ort zum Verweilen sein und dabei den Gebietsprägenden Ültje-Turm erhalten und in das Gebiet integrieren. An der Städtebaulichen Mehrfachbeauftratgung nehmen sechs eingeladnene Büros aus dem Emnder Umland teil. Rückfragenkolloquium und Vorbesprechung des Auswahlgremiums: 08.012020 Abgabe Pläne (Poststempel): 20.03.2020 Abgabe Modelle (Poststempel): 27.03.2020OrtEmdenAuftraggeberGEWOBA Emden, Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH, Emder Bau und Boden GmbH, Beamten- Bau- und Wohnungsverein eG, Wohnungsbau-Genossenschaft „Selbsthilfe“ eG, Stadtentwicklung Emden K.A.d.ö.RJahr2019 – 2020ThemaStädtebauliche Konzepte zur Konversion des ehemaligen Ültje-WerksgeländesVerfahrenStädtebauliche MehrfachbeauftragungLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Isabel Sagasser Simone Jentsch Manuela Witt Bildrechte Bild 1, 2: Stadt Emden Downloads Auslobung

Konzeptvergabe Giselbertstraße

Konzeptvergabe Giselbertstraße Die besten Konzepte für drei Lose im Neubaugebiet gesucht! Grundstücksausschreibung für Projektentwickler, Investoren und Architekten. Die Hansestadt Buxtehude ist ein Mittelzentrum im Landkreis Stade in Niedersachsen. Mit rund 40.000 Einwohnern ist Buxtehude die zweitgrößte Stadt des Landkreises und liegt verkehrsgünstig in der Metropolregion Hamburg. Buxtehude ist eine wachsende Stadt und erfreut sich einer stetig zunehmenden Beliebtheit als Wohnstandort. Die naturnahe Lage und gleichzeitige Nähe zur Hansestadt Hamburg bieten ein besonderes Potenzial. Als Drehscheibe zwischen Hamburg und Cuxhaven zählt Buxtehude gegenwärtig zu den dynamischen Entwicklungszentren in der Metropolregion Hamburg. Ziel des neuen Baugebiets Giselbertstraße ist die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in zentrums- und bahnhofsnaher Lage der Hansestadt Buxtehude. Mit unmittelbarem Zugang zur freien Landschaft wird hier ein hochwertig gestaltetes Wohnbaugebiet mit rund 11 ha und ca. 400 Wohneinheiten entstehen. Der Schwerpunkt des neuen Wohnquartiers Giselbertstraße liegt auf einer attraktiven Mischung aus verschiedenen Wohnnutzungen und Wohnformen. Grundstücksausschreibung und Anlagen:Die vollständigen Unterlagen zur Bewerbung, mit sämtlichen Anlagen, werden gegen Registrierung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Registrierung ist durch die Interessenten u. a. eine unterzeichnete Nutzungsvereinbarung (siehe Downloadbereich) für die zur Verfügung gestellten Unterlagen und Daten einzureichen. Zur Registrierung ist eine formlose Email mit ausgefüllter und unterzeichneter Nutzungsvereinbarung an buxtehude@luchterhandt.de zu richten. Termine: 10.03.2020: Frist für schriftliche Rückfragen Stufe 1 07.05.2020: Abgabe der Bewerbungen Stufe 1 09.06.2020: Sitzung des Auswahlgremiums Stufe 1 Die zweite Stufe wird voraussichtlich im September 2020 beendet. Die genaue Terminplanung wird den Teilnehmern der Stufe 2 mitgeteilt. OrtNeubaugebiet Giselbertstraße in BuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeJahr2019 bis 2020ThemaGrundstücksausschreibungVerfahrenKonzeptvergabe zur Vergabe von drei LosenLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Isabel Sagasser David Senger Bildrechte Schrägluftbild Hansestadt Buxtehude Links www.buxtehude.de Downloads Nutzungsvereinbarung (doc) Grundstücksausschreibung (PDF) Fragensammler Stand: 23.04.2020

Dialogverfahren Neubau ZLB

Bibliothek findet Stadt Ein neuer zentraler Standort für die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) soll entstehen. Hierfür wird ein öffentliches Dialogverfahren zur städtebaulichen Machbarkeit durchgeführt. Ein neuer zentraler Standort für die ZLB Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte Öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie hatte im Jahr 2018 über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher und ist damit die am besten besuchte Kultureinrichtung Berlins. Sie ist gegenwärtig in der Stadt aufgeteilt auf zwei Publikumsstandorte und ein Außenmagazin – räumliche Bedingungen, die unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. An einem Standort vereint kann die ZLB ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in Berlin setzen und ihr volles Potential entfalten. Im Juni 2018 hat der Berliner Senat nach einer intensiven Prüfung unterschiedlicher Standorte entschieden, die ZLB am Blücherplatz zu errichten – ergänzend zu ihrem Gebäude der Amerika-Gedenkbibliothek. Eine innovative Bibliothek … Als Metropolenbibliothek soll die neue ZLB mit 38.000 qm Nutzfläche ein Ort der Informations- und Wissensvermittlung, vor allem aber ein identitätsstiftender, gemeinsamer Ort für die Berlinerinnen und Berliner sein und Vielfalt und Zusammenleben in der Metropole fördern. Mit ihrem Medien- und Dienstleistungsangebot, attraktiven Räumen, Begegnungs-, Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Gastronomie- und Veranstaltungsangeboten soll die ZLB zu einem Knotenpunkt für Kultur, Bildung, Chancengleichheit, Freizeitgestaltung und gesellschaftliches Engagement werden und internationale Ausstrahlung entfalten. … am Standort Blücherplatz Das Planungsgebiet liegt im Sanierungsgebiet „Südliche Friedrichstadt“. Es wird im Norden begrenzt vom Landwehrkanal, im Osten von der Zossener Straße, im Süden von der Blücherstraße und im Westen vom Blücherplatz. Prägend für das Areal um den Blücherplatz sind heute neben der denkmalgeschützten Amerika-Gedenkbibliothek die Grünanlage samt altem Baumbestand sowie wichtige Verkehrstrassen, die das Gebiet tangieren. Im Zuge der Entwicklung der ZLB am Blücherplatz geht es darum, einen neuen, hochwertigen Stadtraum für die Öffentlichkeit zu entwickeln – an diesem Ort findet Bibliothek Stadt, und Stadt findet Bibliothek.Die Machbarkeitsstudie ermittelt mögliche Varianten zur Umgestaltung des Ortes, die auf diese Fragen Antwort geben: WIE kann der Blücherplatz im Zuge der Neugestaltung zu einem angenehmen und attraktiven öffentlichen Ort für die Nachbarschaft und die Berliner Stadtgesellschaft werden? WIE kann das denkmalgeschützte Gebäude funktional eingebunden werden und im neuen Kontext zur Geltung kommen? WIE können die Gebäude der künftigen ZLB eine Verbindung mit der bestehenden Umgebung bilden und den Gesamtraum zur einladenden Adresse für die Öffentlichkeit bilden? WELCHE Kriterien zur Höhe und Anordnung der neuen Gebäude sollten beachtet werden? WELCHE Anforderungen und Möglichkeiten für den Rad- und Fußverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr und das Parken sollten im Gesamtkonzept bedacht werden? Gemeinsam Stadt entwickeln! – Städtebau im Dialog Diesen Fragen wird sich in den kommenden Monaten ein Team von Expertinnen und Experten aus Architektur, Verkehrsplanung und Landschaftsarchitektur stellen und unterschiedliche städtebauliche Lösungen (aber noch keine Architektur!) entwerfen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Dialog mit dem Planungsteam und anderen Interessierten an den besten Lösungsansätzen für die ZLB am Blücherplatz zu arbeiten. WAS könnte das Beste für die Nachbarschaften und die Stadt sein, und was wäre nicht so positiv? WORAUF ist unbedingt bei der Planung zu achten? WELCHE Vorbilder aus anderen Städten können eine gute Anregung für den Blücherplatz geben? Ihre Anregungen und Ideen sind uns wichtig! Termine 23.09.2019 Stadtspaziergänge 23.09.2019 Auftaktveranstaltung 25.10.2019 Erste Informationsveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 26.10.2019 Erste Planungswerkstatt (11:00-15:00 Uhr, FORUM Factory) 18.11.2019 Zweite Informationsveranstaltung (17:00-20:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 21.11.2019 Zweite Planungswerkstatt (17:00-21:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin) 17.01.2020 Abschlussveranstaltung (16:00-19:00 Uhr, FORUM Factory, Besselstraße 13-14, 10969 Berlin)OrtBerlinAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen BerlinJahr2019-2020ThemaNeubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, öffentliches Dialogverfahren mit PlanungswerkstättenVerfahrenöffentliches Dialogverfahren "städtebauliche Machbarkeitsstudie ZLB am Blücherplatz"Leistungenkomplettes Verfahrensmanagement mit öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen und PlanungswerkstättenAnsprechpartner Lion Günther Leonie Hinzen Simone Jentsch Bildnachweis © Werner Huthmacher, Berlin Links Link zur ZLB Link zur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin Downloads Ankündigungsplakat Auftaktveranstaltung

Willy-Brandt-Straße 69

Neubau Willy-Brandt-Straße 69 In zentraler Lage zwischen Alt- und Speicherstadt und in direkter Nähe zum denkmalgeschütztem Mahnmal St. Nikolai, wird ein Gebäude entwickelt, das den modernen Ansprüchen des Raums und seiner Umgebung gerecht werden soll. Die Bebauung entlang der Willy-Brandt-Straße ist seit einigen Jahren einem intensiven Modernisierungsprozess unterworfen. Auch dieser sich tief in die Hamburger Innenstadt einschneidende Straßenraum rückt zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn es um die Frage geht, wie dieser vom Autoverkehr dominierte Raum wieder stärker zum Teil eines urbanen, attraktiven Stadtgefüges werden kann – insbesondere zwischen Altstadt und Speicherstadt bzw. HafenCity. Der Bereich rund um das denkmalgeschützte Mahnmal St. Nikolai und den Hopfenmarkt ist für diese verknüpfende Wirkung und eine signifikante Stadtreparatur autogerechter Stadtstrukturen aus der Nachkriegszeit von besonderem Interesse. Dem Grundstück des 1956 erbauten Bürogebäudes in der Willy-Brandt-Straße 69 in Hamburg mit dem heutigen Sitz der Holcim GmbH kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu, wirkt es doch wie ein Scharnier zwischen einer von der Altstadt über den Cremon zur Speicherstadt zur historischen Deichstraße verlaufenden Achse und der von Westen nach Osten laufenden Willy-Brandt-Straße.Der Bestandsbau auf diesem Grundstück soll nunmehr einem Neubau weichen, der genau der städtebaulichen Bedeutung dieses Scharniers in herausragender Weise gerecht wird. Die Eigentümerin, die QUEST Investment Partners, hat das Gebäude 2017 erworben und plant den Standort nachhaltig zu entwickeln. Dank seiner zentralen Lage bietet sich der Standort für ein innovatives und publikumsnahes Nutzungskonzept an. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, eine dem Ort angemessene hochwertige Architektur mit einem spezifischen Nutzungskonzept für Büro, Gewerbe und Gastronomie zu finden. Dabei geht es weniger um die Erfüllung eines vorgegebenen Raumprogramms als um die planerische Erarbeitung eines aus Architektur und Städtebau heraus entwickelten integrierten Gebäudekonzepts mit hochwertig geplanten Nutzungsbausteinen und einem unverwechselbaren Raumgefüge für die Nutzer.OrtHamburgAuftraggeberQUEST Investment Partners GmbHJahr2019ThemaEntwicklung eines innovativen Bürogebäudes an der Willy-Brandt-Straße 69 VerfahrenEingeladener, kooperativer hochbaulicher Wettbewerb Leistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartnerinnen Jana Böttger Josephine Jordan Bildrechte büro luchterhandt

Testplanungsverfahren Stadteingang Elbbrücken

Wie wird Hamburgs Stadteingang in Zukunft aussehen? Von Süden aus, ob mit Bahn, LKW, PKW oder Fahrrad, führt der Weg in das Zentrum Hamburgs hinein über die charakteristischen Elbbrücken. Der vielschichte und stark verkehrsbelastete Stadtraum zu beiden Seiten der Elbe wird sich – nicht nur durch die angrenzenden Entwicklung der HafenCity und des Grasbrooks – in den kommenden Jahren dynamisch entwickeln. Um die Möglichkeiten der städtebaulichen Entwicklung gemeinsam zu entwickeln und diskutieren, wurden sechs Büros zu einem Testplanungsverfahren eingeladen. Die vier Brücken über die Norderelbe, Hamburgs charakteristische Elbbrücken, spielen eine bedeutende Rolle für die Hansestadt. Neben dem Alten und dem Neuen Elbtunnel stellen sie Hamburgs einzige Elbquerung dar und definieren aufgrund dieser hohen Bedeutung als Anbindung für Schienen- und Straßenverkehr den südlichen Eingang zur inneren Stadt Hamburgs. Hier erstreckt sich zu beiden Seiten der Elbe sowie rund um Billhafen, Oberhafen und Bille ein komplexer und durch intensiv frequentierte Verkehrsinfrastrukturen überformter Stadtraum, der dieser Bedeutung als „Stadteingang“ jedoch bislang kaum gerecht wird. Dieser Stadtraum grenzt an Gebiete mit großer Entwicklungsdynamik, die bereits heute Druck auf den Raum ausüben und so dazu beitragen werden, dass sich das Gebiet in den kommenden Jahrzehnten dynamisch weiterentwickeln wird.So werden neben der HafenCity, die bis zur Mitte der 2020er Jahre mit dem Elbtower einen markanten östlichen Abschluss erhalten soll, mit dem Neuen Huckepackbahnhof und der Entwicklung des Kleinen Grasbrooks weitere urbane, nutzungsgemischte Stadträume in unmittelbarer Umgebung der Elbbrücken entstehen. Im Entwicklungsgebiet rund um die Elbbrücken und im Billebogen befinden sich zahlreiche weitere, heute brachliegende oder nur gering genutzte Flächen, die zur baulichen Verdichtung und räumlichen Definition des Stadteingangs herangezogen werden können. Für dieses Gebiet soll eine städtebauliche Konzeption entwickelt werden, die als Richtschnur für die zukünftige Entwicklung des Raumes herangezogen werden kann und „Leitplanken“ für die weiteren Planungen formuliert. Der Fokus liegt auf Entwicklung einer prägnanten räumlichen Vision, die den Stadteingang eindrucksvoll zu definieren vermag, sowie Mehrwerte für die angrenzenden Stadtviertel Rothenburgsort und Veddel schafft. Dabei müssen städtebauliche sowie infrastrukturelle und freiraumplanerische Fragen gleichermaßen beantwortet werden. In zwei Phasen soll das Testplanungsverfahren dazu beitragen, diese Fragestellungen gemeinsam mit der Billebogen Entwicklungsgesellschaft, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, des Bezirksamts Hamburg-Mitte und den politischen Vertretern unter einer übergeordneten Perspektive zu diskutieren und neue gesamtheitliche Visionen zu erarbeiten.OrtHamburgAuftraggeberBillebogen Entwicklungsgesellschaft mbH&Co.KGJahr2019ThemaEntwicklung einer städtebaulichen Konzeption für den Stadteingang ElbbrückenVerfahrenTestplanungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Karolin Kaiser Marek Nowak Franziska Unzner Bildrechte büro luchterhandt Links Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH&Co.KG

Schlicksweg Baufeld 4b

Familien- und seniorengerechtes Wohnen am Schlicksweg Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt entsteht mitten in Barmbek ein neues Stadtquartier mit urbanen Wohn- und Lebensqualitäten. Für das Baufeld 4b hat der Bauverein der Elbgemeinden einen hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt, aus dem das Büro Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten als Sieger hervorgeht. Im Rahmen der städtebaulich-freiraumplanerischen Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) entsteht qualitätsvoller, bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum sowie Büroräume, Nahversorgungsangebote und Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel. In der genossenschaftlichen Tradition des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE) soll in Barmbek Wohnraum mit differenzierten Angeboten für alle Generationen geschaffen werden, der langfristig gesichertes und bezahlbares Wohnen zur Miete bietet. Aktuell realisiert der BVE am nahegelegenen Standort Steilhooper Straße 155 Wohnungen, die neben Wohnungen für Familien, Paare und Singles auch jungen Erwachsenen mit Betreuungsbedarf und einer Baugemeinschaft Platz bieten. Als Ergänzung zu diesem Projekt soll am Standort Schlicksweg auf dem Baufeld 4b Raum für seniorengerechtes Wohnen und ein weiteres Angebot mit familiengerechten Wohnungen entwickelt werden.Gegenstand des Verfahrens ist der hochbauliche und freiraumplanerische Entwurf für eine Mehrfamilienhausbebauung in 4-geschossiger Bauweise plus Staffelgeschoss und die Gestaltung des gemeinschaftlichen Innenhofs. Verteilt auf den im Bebauungsplan vorgesehenen Baukörper sind mindestens 84 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und Büroräumlichkeiten mit einer Wohn- bzw. Nutzfläche von mind. 5.800 m² zu planen. Alle Wohnungen werden zu 100% öffentlich gefördert. Um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, wird ein besonderer Augenmerk auf das Thema des kostengünstigen Bauens gelegt. Am Wettbewerb haben fünf Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner mit elich Landschaftsarchitekten ein 2. Preis: A-QUADRAT Architekten + Ingenieure GmbH mit MSB Landschaftsarchitekten und VisualServices Architekturvisualisierung ein 2. Preis: Architekten PETER + PASCHEN GmbH mit Landschaftsarchitektur+OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eGJahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Franziska Unzner Jana Böttger Bildrechte Bild 1: moka studio hamburg Bild 2: Spengler Wiescholek Architekten Stadtplaner Links Bauverein der Elbgemeinden eG

Neue Mitte Tempelhof

Neue Mitte Tempelhof Städtebaulich kooperatives Werkstattverfahren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Entlang des belebten Tempelhofer Damms und der Götzstraße sowie umgeben von denkmalgeschützten Parkanlagen bilden der alte Dorfkern, das Rathaus Tempelhof, die Zentralbibliothek des Bezirks, das Stadtbad, die Polizei, Vereine, Kleingärten, mehrere Schulen und soziale Einrichtungen das administrative und historische Tempelhofer Zentrum. Diese Kombination macht den besonderen Charakter des Gebiets aus. Allerdings ist das Zentrum in die Jahre gekommen: sanierungsbedürftige öffentliche Gebäude aus den 1960er und 1970er Jahren, fehlender Wohnraum, untergenutzte Freiräume, kaum Angebote für Kunst und Kultur und der verkehrsbelastete Tempelhofer Damm rufen Handlungsbedarf hervor. Nun bietet sich die Chance, durch die Verlagerung der öffentlichen Gebäude und die Zusammenführung von Angeboten und Nutzungsprogrammen das Zentrum städtebaulich neu zu ordnen, räumlich besser zu fassen und dabei Platz für ein neues Quartier mit modernem und gleichzeitig bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Durch eine Verlagerung der öffentlichen Einrichtungen können auf den freigewordenen Flächen ca. 500 neue Wohnungen errichtet werden.Das Verfahren Die Aktivierung der „Neuen Mitte Tempelhof“ wird im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Durch ein dialogorientiertes Verfahren soll der Mitwirkung bzw. Information von lokalen Akteuren, der Nachbarschaft und Öffentlichkeit auch bei der Ent- wicklung des städtebaulichen Konzepts Rechnung getragen werden. Ziel des kooperativen Werkstattverfahrens ist es, ein städtebauliches–freiraumplanerisches Gesamtkonzept zu entwickeln. In einem dialogorientierten Werkstatt-verfahren entwickeln vier parallel arbeitende Planungsteams unterschiedliche Ansätze. Neben der Einbindung von Öffentlichkeit und lokalen Akteuren wird die Arbeit der Teams durch ein Beratungsgremium aus Fach- und Sachobergutachtern begleitet, das am Ende des Verfahrens ein oder mehrere Konzepte als konkrete Planungsgrundlage für die weitere Umsetzung auswählt. Weitere Informationen unter: https://www.berlin.de/neue-mitte-tempelhof/.OrtBerlin, Bezirk Tempelhof-SchönebergAuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und WohnenBerlinJahr2019ThemaStädtebaulich-freiraumplanerischer EntwurfVerfahrenKooperatives Werkstattverfahren im Sinne einer Parallelbeauftragung von vier PlanungsteamsLeistungenKomplette Verfahrensbetreuung und ProzesssteuerungAnsprechpartner Karolin Kaiser Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Links Link zur Ausschreibung Link zur Aufgabenstellung

Dreifaltigkeitskirche

Dreifaltigkeitskirche Im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens sollen für die zum Verkauf stehende Dreifaltig- keitskirche dem Stadtteil zugewandte Nutzungs- konzepte entwickelt werden. Die Dreifaltigkeitskirche gehört der Ev.-Luth. Kirchen- gemeinde St. Trinitatis Harburg – und ab 1.1.2020 ihrer Rechtsnachfolgerin, der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harburg-Mitte. Die denkmalgeschützte Kirche ist mit ihrer besonderen Lage im Harburger Innenstadtbereich ein bedeutsames Zeugnis einer langen Geschichte.     Als Nachfolgebau der im 17. Jahrhundert im heutigen Hafengebiet gelegenen Marienkirche wurde die erste Dreifaltigkeitskirche am Ort 1652 als barocke Stadt- kirche im damals neuen Stadtgebiet Harburgs errichtet. Nachdem dieses Gebäude im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, beauftragte man 1962 das Büro Spengelin mit einem Neubau der Dreifaltigkeitskirche am selben Ort. Erhaltene Teile des barocken Westportals wurden in die Anlage integriert. In der 2006 durch Zusammenschluss der beiden Harburger Innenstadt-Gemeinden St. Johannis und St. Dreifaltigkeit gebildeten Kirchengemeinde St. Trinitatis entschied man sich, die Kirche St. Johannis zum Haupt- standort zu machen. Schon 2006 war klar, dass der parallele Betrieb und besonders der Unterhalt zweier so großer Gebäude die finanziellen Möglichkeiten der Kirchengemeinde überfordert. Wegen ihrer besonders guten Akustik fanden in der Dreifaltigkeitskirche danach v. a. musikalische Veranstaltungen statt; der Kirchen- kreis Harburg bzw. der Kirchenkreis Hamburg-Ost nutzte sie von 2007-2013 für das Projekt „Hamburger Klangkirche“. Im Horizont der fortgesetzten Verkleinerung der Ev.-Luth. Kirche in ganz Deutschland wird die aktuell in Gründung befindliche Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harburg-Mitte, die noch über drei weitere Standorte verfügt, mit ihren personellen und finanziellen Kräften das denkmalgeschützte Ensemble der Dreifaltigkeits-kirche nicht weiter baulich instand halten und inhaltlich bespielen können. Vielmehr ist die Gemeinde dringend auf Kirchensteuer-unabhängige Einnahmen angewiesen, um ihre Arbeit in Harburg finanzieren zu können. Dazu sollen die Erträge aus der Abgabe der Dreifaltigkeitskirche beitragen.Der Verkauf bzw. die Abgabe im Erbbaurecht von Ge-bäudeensemble und Grundstück wird nun im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens vorbereitet. Ziel des Verfahrens ist, ein Nutzungskonzept zu finden, das die Nachbarschaft und vielleicht ganz Harburg bereichert, das sich die denkmalgeschützte Gebäude-substanz wertschätzend zu eigen macht und das an- gemessene Erträge erzielt zur Fortsetzung der kirch- lichen Arbeit in der Harburger Innenstadt. Ausloberin ist die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Trinitatis Harburg beraten durch Vertreter*innen aus der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Be- zirksamt Hamburg und den Fraktionen der Bezirks- versammlung Harburg. Termine: 21.10.2019  Ortsbesichtigung 13.11.2019  Frist für schriftliche Rückfragen 05.02.2020  Abgabetermin (Poststempel) KW 13       Auswahlsitzung mit Präsentationskolloquium Auslobung und Anlagen: Die Ausschreibung kann im Downloadbereich herunter- geladen werden. Die Anlagen zur Ausschreibung und das Protokoll zum Rückfragenkolloquium werden nach Ihrer erfolgten Anmeldung mit Versenden der Anmelde- bestätigung bereitgestellt.OrtHamburgAuftraggeberEv.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-OstDanziger Straße 15-1720099 HamburgJahr2019ThemaNachnutzung der DreifaltigkeitskircheVerfahrenInteressenbekundungsverfahrenLeistungenkomplettes WettbewerbsmanagementProjektbearbeiterinnenSimone JentschCelina BehnBildnachweisFotos: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Hamburgbüro luchterhandt, HamburgDownloads Ausschreibung

Schlicksweg Baufeld 3b und 4a

Vielfältige Mischung am Schlicksweg Für die Baufelder 4a und 3b auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt stehen die Sieger fest! Die Entwürfe von KBNK Architekten mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer (3a) und zanderrotharchitekten mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH (4b) wurden mit den ersten Preisen ausgezeichnet. Die städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung zwischen Dieselstraße und Steilshooper Straße (Bebauungsplan-Entwurf Barmbek-Nord 11) bietet die Chance, nicht nur langfristig sicheren, bezahlbaren und zukunftsorientierten Wohnraum, sondern auch Büroräume, Nahversorgungsangebote sowie Grünflächen mit einem Mehrwert für das ganze Viertel zu schaffen. Auf allen Grundstücken soll qualitätsvoller, bedarfsgerechter Wohnraum mit hohem sozialen Anspruch und einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnen entstehen. Dabei unterstützen und ergänzen sich die Bauherren gegenseitig: zum einen durch Wohnkonzepte, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen und jeweils an besondere Zielgruppen gerichtet sind, zum anderen durch die Erstellung eines gemeinsamen, nachhaltigen und grundstücksübergreifenden Mobilitätskonzepts. Gegenstand dieses von den Baugenossenschaften dhu eG und Hamburger Wohnen eG ausgelobten Wettbewerbsverfahrens ist der hochbaulich-freiraumplanerische Entwurf für die Baufelder 3b und 4a im Süden des Geltungsbereichs des Bebauungsplans.Auf dem Baufeld 4a sind Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss sowie Büroräume für Selbstständige, Start-Ups und Freiberufler vorgesehen. Auch die zukünftige dhu-Geschäftsstelle wird auf diesem Baufeld angesiedelt. Hinzu kommen 40 Wohneinheiten, von denen 57 % öffentlich gefördert sein werden. Auf dem Baufeld 3b sollen 104 Wohnungen entstehen, welche zur Hälfte öffentlich gefördert sein werden. Für besondere Wohnformen - zum Beispiel Wohngemeinschaften für Senioren oder Jugendliche - werden mehrere Clusterwohnungen angeboten. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Karin Loosen folgende Arbeiten prämiert: Baufeld 4a (dhu eG): 1. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 2. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG 3. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten mit Landschaftsarchitektur+ und BZE-Ökoplan und Ingenieurbüro Tovar & Partner Baufeld 3b (Hamburger Wohnen eG) 1. Preis: zanderrotharchitekten GmbH mit friedburg & co. und hhvh landschaftsarchitekten und ZBP Zimmermann und Becker GmbH 2. Preis: KBNK ARCHITEKTEN GMBH mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer 3. Preis: Dohse Architekten mit arbos Freiraumplanung GmbH und Schlüter+Thomsen Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KGOrtHamburgAuftraggeberBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG, Baugenossenschaft dhu eG Jahr2018 - 2019ThemaNeues Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt in BarmbekVerfahrenHochbaulich-freiraumplanerischer RealisierunswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrenskoordinationAnsprechpartner Sinah Birkner Franziska Unzner Bildrechte Bilder 1 und 2 (4a): Entwurfsverfasser: KBNK ARCHITEKTEN GMBH Visualisierung: Lindenkreuz-Eggert Bilder 3 und 4 (3b): Entwurfsverfasser: zanderrotharchitekten Perspektive Straße: ArtefactoryLab Perspektive Hof: Architecture2Brain Links Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Baugenossenschaft dhu eG

Künstlerischer Wettbewerb Gedenkort Stadthaus

Gedenkzeichen vor den Stadthöfen Im Zuge der Umnutzung des "Stadthauses" begannen die Bemühungen, das geschichtliche Erbe dieser Immobilie zu sichern. Aus diesem Grunde lobte die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg einen künstlerischen Wettbewerb aus, mit dem Ziel der künstlerischen Auseinander-setzung mit dem "Stadthaus" als Ort national-sozialistischer Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 bis 1945. Mit dem Verkauf des Stadthauses, das nach dem Zweiten Weltkrieg erneut Sitz unterschiedlicher Hamburger Behörden war, an einen privaten Investor, verpflichtete sich dieser, neben der kommerziellen Nutzung der Immobilie in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einen angemessenen Gedenk- und Lernort auf eigene Kosten zu errichten. Gegenwärtig erinnert eine provisorische Ausstellung an die Geschichte des Stadthauses, die im Herbst 2019 durch eine Dauerausstellung (in Verbindung mit der Buchhandlung „Lesesaal“ und einem Café) ersetzt wird. In Verbindung damit war die Intention, auch außerhalb des Gebäudes im öffentlichen Raum einen künstlerisch gestalteten Ort entstehen zu lassen, der diese Geschichte des Gebäudes aufgreift und an Verwaltungshandeln im Kontext von NS-Gewaltverbrechen, an Polizeigewalt und deren Opfer sowie den Widerstand erinnert. Fast 75 Jahre nach Kriegsende sollte damit ein Denkzeichen gesetzt werden, das dem Ort und seiner Geschichte die ihm entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit verschafft. Wie dieser Gedenkort konzipiert und konkret ausgestaltet werden soll, war nunmehr Gegenstand dieses künstlerischen Wettbewerbs.Gegenstand des Wettbewerbs war die künstlerische Auseinandersetzung mit dem „Stadthaus“ als Ort nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 bis 1945. Ziel war es, im öffentlichen Raum in unmittelbarer Nähe der Gebäude einen würdigen Gedenkort zu schaffen, der jenen Männern und Frauen gerecht wird, die an diesem Ort misshandelt oder sogar ermordet wurden oder die durch die hier tätige Polizei Opfer von Polizeigewalt wurden. Gesucht wurde ein überzeugendes Konzept für ein Denkzeichen im öffentlichen Raum, das sowohl Passanten des Ortes und Besucher der Stadthöfe in ihrem Alltag erreicht, wie auch Menschen berührt, die diesen Gedenkort aus persönlichen Gründen gezielt aufsuchen. Für die Umsetzung des zu entwerfenden Denkzeichens wurde eine Fläche im Gehwegbereich der Stadthausbrücke bestimmt, die dem Ausstellungsraum unmittelbar vorgelagert ist. Zusätzlich war es gewünscht, sich mit den Stadthöfen in ihrer gesamten Dimension auseinanderzusetzen und die künstlerische Konzeption – sofern sie sich auf den öffentlichen Raum beschränkt und die unten beschriebenen allgemeinen Rahmen-bedingungen berücksichtigt – auf den erweiterten Betrachtungsraum auszudehnen. Unter Vorsitz von Professor Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, hat das Preisgericht, das am 13. Juni 2019 in Hamburg getagt hat, aus den 11 eingereichten Wettbewerbsarbeiten zwei Preise und eine Anerkennung vergeben: Preisträger/-innen: 1. Preis: missing icons (Ute Vorkoeper, Andrea Knobloch), Hamburg 2. Preis: Ariel Reichman, Berlin Anerkennung: Horst Hoheisel, Andreas Knitz, Kassel/Ravensburg OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgBehörde für Kultur und MedienHohe Bleichen 2220354 HamburgJahr2018-2019Verfahrennicht-offener künstlerischer Wettbewerb mit vorgeschaltetem Interessenbekundungsverfahren zur Realisierung eines DenkmalsLeistungenWettbewerbsmanagementAnsprechpartner Christina Prien Jana Böttger Bildnachweis 1. Preis Wettbewerbsergebnis, Quelle: missing icons Downloads Protokoll der PreisgerichtssitzungAuslobungsbroschüre

Bergviertel Potsdam Krampnitz

Leben in Gemeinschaft im historischen Erbe In Potsdam Krampnitz entsteht ein völlig neuer Stadtteil. Der Masterplan für die ehemalige Kaserne Krampnitz wurde beschlossen. Nun wurde in einem eingeladenen, kooperativen  städtebaulichen Realisierungswettbewerb auch ein Masterplan für das benachbarte Bergviertel gefunden. Der Bedarf an Wohnungen in der brandenburgischen  Landeshauptstadt in Reichweite Berlins ist ungebremst. Potsdam ist eine ehemalige Residenzstadt und heute außergewöhnliche Kulturmetropole im Grünen. Auf der Suche nach geeigneten Entwicklungsflächen richtet sich der Blick nach Krampnitz: In den nächsten 10-15 Jahren soll auf dem ehemaligen Kasernengelände, inmitten der idyllischen Seenlandschaft Potsdams, ein neues attraktives Stadtquartier entstehen. Im Jahr 2018 wurde der Masterplan für die ehemalige Kaserne Krampnitz auf Basis eines zweiphasigen städtebaulichen und  freiraumplanerischen Wettbewerbs erstellt und im April 2019 von der  Stadtverordneten-versammlung der Landeshauptstadt Potsdam beschlossen. Nun wurde auch das benachbarte „Bergviertel“ aus den 1930er Jahren städtebaulich betrachtet . In der ehemaligen Siedlung für Handwerker und Unteroffiziere mit verhältnismäßig kleinen Wohnungen sind die dort nachträglich errichteten Plattengebäude und weitere  Einfügungen zurückgebaut worden und die erhaltenswerten,  historischen Häuser sollen zum Teil saniert und für heutige  Wohnbedürfnisse umgebaut werden. Die Siedlung in Hanglage soll durch neue Doppelhäuser und  Mehrfamilienhäuser ergänzt werden. Das Bergvierel wurde seinerzeit mit der städtebaulichen Leitidee einer Gartenstadt geplant und folgte dem Gedanken der „schönen  Gartenvorstadt“ – eine  Arbeitersiedlung in der Stadtlandschaft mit schönen  Häusern und großen Gärten. Heute steht die Siedlung unter DenkmalschutzIn seinen Qualitäten aber auch in seinen Herausforderungen war das Thema der Gartenstadt des Bergviertels neu zu denken. Wie sieht die gartenstädtische Siedlung künftig und im Zusammenhang mit der kompakten städtebaulichen  Entwicklung der Kaserne Krampnitz aus? Ziel des Verfahrens war es, vor  dem Hintergrund der aktuellen  Herausforderungen des  Wohnungsmarkts und den  Ansprüchen an modernes Wohnen  und nachhaltiger Stadtentwicklung eine reflektierte Haltung zu entwickeln und die städtebauliche Idee der Gartenstadt für das Bergviertel neu zu erfinden. Vier Teams erarbeiteten in einem kooperativen städtebaulichen Wettbewerb Ideen für den Masterplan der neuen Gartenstadt Bergviertel in Krampnitz. OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger Potsdam GmbHJahr2019ThemaStädtebau, kooperatives Verfahren, GartenstadtVerfahreneingeladener, kooperativer städtebaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplettes WettbewerbsmanagementAnsprechpartner Isabel Sagasser Franziska Unzner Bildnachweis Bergviertel, Quelle: Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Benjamin Maltry büro luchterhandt Links Link zur Masterplan der ehemaligen Kaserne Krampnitz Downloads Aufgabenpapier

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity Die HafenCity lebt! Mit dem neu eröffneten Baakenpark im Mai 2018 ist eine neue 1,5 ha große grüne Insel entstanden. Sie bildet neben dem Lohsepark mit einer Fläche von 4 ha und dem Grasbrookpark mit einer Fläche von 0,7 ha einen weiteren zentralen Baustein für eine lebendige Nachbarschaft.  Schon heute weist die HafenCity eine vielschichtige Bewohnerschaft mit zahlreichen Vereinen, regelhaften Aktivitäten und engagierten sozialen Institutionen auf. Diese im Sinne der Entwicklung eines sozial integrierten nachhaltigen Stadtteils ideale Konstellation soll durch die Einrichtung von drei Gemeinschaftshäusern abgesichert und weiter vorangetrieben werden. Aufgabe des offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs ist es, drei Gemeinschaftshäuser unterschiedlicher Größe und Fokussierung für die drei Parkstandorte Grasbrookpark, Lohsepark und Baakenpark zu entwerfen. Auf insgesamt 1000 qm BGF (Grasbrookpark 120 qm BGF, Lohsepark 300 qm BGF, Baakenpark 580 BGF) sollen folgende Kernfunktionen je Gemeinschaftshaus in einem architektonischen Konzept Berücksichtigung finden: • „Heimatort“ und üblicher Versammlungsort der in der HafenCity entstandenen Vereine und sozialen Aktivitäten • Offener Treffpunkt für alle lokalen Akteure • Ort regelhafter Nutzungen mit Parkbezug (z. B. Spielflächen, Kindergarten, Jugendgruppen) • Ort für Informations- und Bildungsträger • Veranstaltungsfläche für externe Nutzer aus den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung, Bewegung • Ort für private Feierlichkeiten • Integration eines Cafés, eines Kiosks oder einer vergleichbaren Nutzung • Ort für spontane Aufenthalte (Regenschutz von Spielplatznutzern) • Übernahme von Funktionen aus Perspektive der Parkanlage (Toilettenanlage, Lagerflächen) Ziel ist es, Räume zu schaffen, an denen sich lokale Vernetzung, bürgerschaftliches Engagement und nachbarschaftliches Leben in besonderem Maße verdichten und Treffpunkte mit niedriger Einstiegsbarriere entstehen. //////// Öffentliche Ausstellung der Arbeiten //////// Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zum offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb 14. Juni 2019 bis zum 7. August 2019 HafenCity InfoCenter im Kesselhaus Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr Termine: 23.11.2018  Bereitstellung der Auslobung (inkl. Anlagen) 04.01.2019  Frist für schriftliche Rückfragen 10.01.2019  Rückfragenkolloquium 01.03.2019  Abgabe der Pläne (Poststempel oder               persönlich im büro luchterhandt,               Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg zwischen               9:00 Uhr und 17:00 Uhr) 08.04.2019  Preisgerichtssitzung Anschließend Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten Die Auslobungsbroschüre sowie die Anlagen zur Auslobung können unter nebenstehendem Link heruntergeladen werden. Rückfragen zur Wettbewerbsaufgabe können schriftlich an das wettbewerbsbetreuende Büro (Brief, Fax, Email) bis zum 04.01.2019 gestellt werden. Das Rückfragekolloquium findet am Donnerstag, den 10.01.2019 zwischen 11-13.30 Uhr im Ökumenischen Forum HafenCity e.V., Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg statt. Um die Wettbewerbsteilnehmer/-innen für die Aufgabenstellung ausreichend zu informieren, ist es erforderlich, an dem Kolloquium teilzunehmen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen. Die Teilnahme ist dem wettbewerbsbetreuenden Büro per Email (hafencity@luchterhandt.de) vorab, bis zum Freitag den 04.01.2019, verbindlich mitzuteilen. Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf dieser Website über nächste Schritte zu informieren. Gern können Sie uns auch eine Email an hafencity@luchterhandt.de schreiben. Wir nehmen Sie dann in den Projektverteiler auf und können Sie über den Fortgang des Projektes informieren.OrtHafenCity HamburgAusloberHafenCity Hamburg GmbHOsakaallee 11 20457 Hamburg Jahr2018-2019ThemaNeubau von drei Gemeinschaftshäusern im Grasbrookpark, Lohsepark und BaakenparkVerfahrenoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb LeistungenWettbewerbsmanagementAnsprechpartner Mira Schmidt Hella Kotschi Bildnachweis ELBE&FLUT, büro luchterhandt Links Link zu den Auslobungsunterlagen HafenCity Hamburg GmbH Downloads EU-Bekanntmachung Auslobung Protokoll Rückfragenkolloquium Fragensammler Stand 01.02.2019 06.03 Raumprogramm und Flächennachweis_neu Informationen zu Nachforderungen Einladung zur Ausstellung

Städtebauliches und Architektonisches Konzeptfindungsverfahren – Wohnen – und was noch?

Wohnen - und was noch? Städtebauliches und architektonisches Konzeptfindungsverfahren zur Weiterentwicklung der genossenschaftlichen Siedlungsbestände der 1950er bis 1970er Jahre in Hamburg In den 1950er und 1970er Jahren bestand ein hoher Druck auf den Hamburger Wohnungsmarkt, der zum einen durch die im Krieg zerstörten Wohnungen entstand, darüber hinaus aber auch durch eine hohe Anzahl von Zuzügen in die Stadt verstärkt wurde. Dadurch bedingt entfalteten auch die genossen-schaftlichen Wohnungsbauunternehmen eine rege Bautätigkeit, wobei sie sich am städtebaulichen Leitbild des jeweiligen Jahrzehnts orientierten – vom Strukturkonzept der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ der 1950er Jahre bis hin zum Leitbild „Urbanität durch Dichte“ der 1970er Jahre. Heute steht Hamburg durch starkes Wachstum erneut vor großen Herausforderungen: Bezahlbarer Wohnraum und leistungsfähige Infrastruktur müssen Schritt halten. Zugleich sollen kurze Wege erhalten bleiben und unnötiger Flächenverbrauch vermieden werden. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, bevorzugt im Siedlungsbestand nach Entwicklungsmöglichkeiten zu suchen. Die Siedlungen der 1950er bis 1970er Jahre bieten sich hierfür in besonderer Weise an. Ziel des Verfahrens war es, in enger Zusammenarbeit mit acht Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften und einer Stiftung Ideen zur Weiterentwicklung für insgesamt 14 Hamburger Siedlungen aus diesen Jahrzehnten zu entwickeln. Gesucht wurden innovative Lösungsansätze, um eine Diskussion über mögliche Entwicklungsstrategien zu eröffnen, die auf andere vergleichbare Gebiete übertragbar sind und einen Beitrag zur gesamtstädtischen Entwicklung leisten können.Für jeweils eine zugewiesene Fläche/Siedlung sollten von jeweils drei Büros Ideen und Konzepte generiert werden, die zum einen eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Siedlungsbestandes ermöglichen und zum anderen bestehende Schwächen oder städtebauliche Mängel zum Wohle der Wohnbevölkerung abmindern. Die Idee sollte visuell und verbal überzeugend und klar dargestellt werden. Zur Bewertung und Diskussion der Arbeiten wurde eine internationale und hochkarätig besetzte Jury eingeladen. Am 3. und 4. Juni fanden die Endpräsentationen des städtebaulichen und architektonischen Konzept-findungsverfahrens „Wohnen und was noch?“ in Hamburg im Erste Liebe Studio im Oberhafen statt. Zu jeweils sieben Siedlungen präsentierten die teilnehmenden Büros an beiden Tagen die Ergebnisse ihrer Studien in Anwesenheit des Gremiums, Vertreter der Bezirksämter und Genossenschaften/Stiftung sowie den anderen Teilnehmenden. Im Anschluss an die Präsentationen wurden die Arbeiten durch das Gremium intensiv diskutiert und besonders gute Ansätze und Entwürfe hervorgehoben.OrtHamburgAuftraggeberAcht genossenschaftliche Wohnungsbauunternehmen une eine Stiftung in Zusammenarbeit mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, und den Bezirksämtern Hamburg Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Harburg, Mitte, Nord und WandsbekJahr2019ThemaStegreif für die Weiterentwicklung der genossenschaftlichen Siedlungsbestände der 1950er bis 1970er JahreVerfahrenKonzeptfindungsverfahren/StudieLeistungenKomplettes VerfahrensmanagementAnsprechpartner Katharina Trocha Isabel Sagasser Bildnachweis Neue Heimat, Hamburgerisches Architekturarchiv Downloads Aufgabenstellung

VgV Verhandlungsverfahren Gutenbergstraße

Straßenbau in Reinbek Die Stadt Reinbek beabsichtigt, die Straßen Gutenbergstraße, Borsigstraße und Hermann-Körner-Straße auszubauen oder zu sanieren. In diesen Straßen sollen Verkehrsflächen in unterschiedlichem Umfang saniert werden. Da alle drei Straßen im Gewerbegebiet Reinbek in einem räumlichen Zusammenhang stehen und eine Planung der Umleitungsverkehre ein wichtiger Bestandteil der Planungen sein wird, ist die gemeinsame Planung und Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen vorgesehen. Dafür sind die Planungsleistungen von Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung (LPH 1-3) und Ausführungsplanung bis Objektbetreuung (LPH 5-9) sowie Planungsbegleitende Vermessung und örtliche Bauüberwachung zu erbringen. In den Straßen sind auch sämtliche Entwässerungseinrichtungen (Schmutz- und Regenwasserka-nalisation) zu überprüfen und bei Bedarf in unterschiedlichem Umfang neu- oder umzuplanen. Die hierfür erforderlichen Planungsleistungen werden gemeinsam mit ausgeschrieben und gesondert vom Stadtbetrieb Reinbek beauftragt und sind mit diesem abzurechnen. Gutenbergstraße: Die Gutenbergstraße hat auf dem Stadtgebiet der Stadt Reinbek eine Länge von ca. 1.000 m und ist in allen Bereichen auf einer Gesamtfläche von ca. 14.000 m² erneuerungsbedürftig. Fahrbahn, Geh- und Radwege, Parkflächen und Busbuchten weisen starke Schäden auf, die in der Vergangenheit immer wieder kostenträchtig repariert werden mussten. Zudem sind die Parkbuchten zu schmal für LKWs und sollen verbreitert werden. Der Gehweg an der Westseite ist bislang nur wassergebunden und soll befestigt werden. Die bislang teils getrennten, teils kombinierten Geh- und Radwege an der Ostseite genügen in ihren Abmessungen den Anforderungen der Richtlinien für den Ausbau von Stadtstraßen nicht. Daher sollen eine Neugestaltung und der Vollausbau der Gutenbergstraße geplant und durchgeführt werden. Weiterhin wurden Schäden an der Kanalisation lokalisiert. Hier muss eine Entwässerungsplanung durchgeführt werden. Entsprechend der Ergebnisse sind die vorhandenen Kanäle zu erneuern oder umzubauen. Die Straßenentwässerungseinrichtungen müssen mit Straßenabläufen und Anschlussleitungen komplett erneuert werden.Für die Gutenbergstraße liegen orientierende Baugrunduntersuchungen aus dem Jahr 2009 vor. Weiterhin wurde im Jahr 2010 eine Georadaruntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind im Rahmen der Grundlagenermittlung zu sichten. Falls erforderlich, sind weitere Untersuchungen zu planen. Borsigstraße: Der zu sanierende Abschnitt der Borsigstraße hat eine Länge von ca. 300 m. Die Fahrbahn ist auf einer Gesamtfläche von ca. 2.500 m² erneuerungsbedürftig. Die Fahrbahn weist starke Schäden auf, die in der Vergangenheit immer wieder kostenträchtig repariert werden mussten. Weiterhin wurden Schäden an der Kanalisation lokalisiert. Hier muss eine Entwässerungsplanung durchgeführt werden. Entsprechend der Ergebnisse sind die vorhandenen Kanäle zu erneuern oder umzubauen. Die Straßenentwässerungseinrichtungen müssen mit Straßenabläufen und Anschlussleitungen komplett erneuert werden. Für die Borsigstraße liegen orientierende Baugrunduntersuchungen aus dem Jahr 2009 vor. Weiterhin wurde im Jahr 2010 eine Georadaruntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind im Rahmen der Grundlagenermittlung zu sichten. Falls erforderlich, sind weitere Untersuchungen zu planen. Hermann-Körner-Straße: Der zu sanierende Abschnitt der Hermann-Körner-Straße hat eine Länge von ca. 1.200 m. Die Fahrbahn ist auf einer Gesamtfläche von ca. 7.200 m² sanierungsbedürftig. Die Asphaltdeckschicht weist starke Schäden auf, die in der Vergangenheit immer wieder kostenträchtig repariert werden mussten. Folgendes Baukostenbudget ist vorgesehen: Kostengruppen 300/400 (gem. DIN 276): rd. 3 Mio. EUR netto Termine: 22.08.2018 Angebotsfrist Ansprechpartner Projektteam Reinbek Bildnachweis Luftbild, Quelle: Stadt Reinbek OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekHamburger Str. 5-721465 ReinbekJahr2018ThemaFahrbahnausbau/Deckensanierung VerfahrenVgV-Verhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenVerfahrensbetreuungProjektpartnerKatharina Trocha und Nils PolzinLinks Link zur Stadt Reinbek Downloads EU-Wettbewerbsbekanntmachung

Wohn- und Atelierhaus Ada und Emil Nolde, Seebüll

Neuer Glanz in alter Stätte! Planung für die Sanierung und den Umbau des Wohn- und Atelierhauses und konzeptionelle Darlegung, wie aktuelle Positionen der Kunstvermittlung und „Digitalisierung“ im Ausstellungskonzept berücksichtigt werden können. Der Nolde Stiftung Seebüll obliegt bei Weitem nicht nur die Sorge für die Kunst, sondern ebenso für den Ort Seebüll. Das Haus und die umgebende Landschaft werden im Sinne von Emil Noldes Testament gepflegt, verwaltet und bewahrt. Aber das Haus Seebüll ist keine Weihestätte. Es geht um die stetige Weiterentwicklung des Ursprünglichen, auf Basis der von Emil Nolde bestimmten Grundkonzeption. So steht im Zentrum das von Emil Nolde selbst geplante Wohn- und Atelierhaus, in dem sich das Museum befindet. Das Haus wurde ab 1927 errichtet, 1937 erweitert und im Zuge der Einrichtung als Museum 1956 umgebaut. Es hat in den seither vergangenen Jahren weit mehr als vier Millionen Gäste empfangen, was sich in der Bausubstanz bemerkbar macht, denn für einen derart großen Besucherstrom war das Haus nicht gebaut. Dem Haus sind allmählich die Jahre anzumerken, und es bedarf einer grundlegenden, aber behutsamen Sanierung und technischen Modernisierung ebenso wie einer den Besuchern mit speziellen Bedürfnissen angemessenen Barrierefreiheit. Zukünftige Pläne müssen die besondere Atmosphäre dieses Hauses, nämlich das private Ambiente und eine nahezu intime Begegnung mit der Kunst und der Lebenswelt Emil Noldes, bewahren und schützenBei der Weiterentwicklung des Wohn- und Atelierhauses geht es folglich um weit mehr als um eine rein denkmalgerechte Sanierung. Angesichts dessen, dass das Haus mit seinen diversen An- und Umbauten seine eigene Bau-Geschichte erzählt, sieht man sich heute mit der Fragestellung konfrontiert, welche Leitidee, welch’ baulich-räumliches und funktionales Konzept, welche Geschichte diese nächste Schicht des Hauses erzählen und prägen soll. Im Rahmen dieses Verfahrens geht es darum, in der Auseinandersetzung mit dem Bestand und dem Werk Emil Noldes sowie mit dem gesamten Anwesen eine überzeugende Idee für das Haus zu entwerfen. Gesucht werden architektonische und innenarchitektonische Konzepte, die einerseits wert- (und werk-)schätzend mit dem Bestand umgehen und andererseits diesen mutig im Sinne einer selbstbewussten, künstlerischen Haltung mit eigenen Ideen neue, zeitgemäße Impulse zu geben vermögen. Es ist also von der Fassade über die funktionale Ordnung und die Grundrissstruktur bis zu Fragen z. B. von Materialität und Farbigkeit ein integriertes Konzept für das Haus zu entwickeln.  Teilnehmende Büros 1 Alk Arwed Friedrichsen Architekten & Denkmalpfleger, Hamburg 2 Brenne Architekten, Berlin  2 Drachmann Arkitekter, Klampenborg 4 Kirsch + Bremer artandarchitecture mit Elke Seipp Architektur, Hamburg  5 Menges Scheffler Architekten, Frankfurt am Main 6 Sunder-Plassmann Architekten BDA, Kappeln/Schlei OrtSeebüllAuftraggeberStiftung Seebüll Ada und Emil NoldeSeebüll 3125927 Seebüll/NeukirchenJahr2018ThemaUmbau, Sanierung und AusstellungskonzeptionVerfahrenKooperative MehrfachbeauftragungLeistungenkomplettes VerfahrenAnsprechpartnerMira Schmidt und Katharina TrochaBildnachweis büro luchterhandt Termine 02.07.2018 Rückfragenkolloquium 17.08.2018: Phase 1 - Abgabe der Pläne 20.08.2018: Phase 1 - Präsentation 25.09.2018. Phase 2 - Zwischenpräsentation 02.11.2018. Phase 2 - Abgabe der Pläne 23.11.2018: Phase 2 - Abschlusspräsentation und Beratungsgremiumssitzung Downloads

Otto Linne Preis 2019 / Otto Linne Award 2019

Otto Linne Preis 2019 / Otto Linne Award 2019 WANDSE, WO BIST DU? Internationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen der Fachgebiete Landschaftsarchitektur/ Landschaftsplanung in Zusammenarbeit mit weiteren Disziplinen Der Otto Linne Preis ermöglicht Studierenden und jungen Absolventen sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Der Grundhaltung Otto Linnes folgend sind die Teilnehmenden dazu aufgerufen, eine bewusst offen gehaltene Aufgabenstellung zu bearbeiten. Neu ist das maßstabsübergreifende Denken, das Große in Verbindung mit Kleinem zu sehen. Auf die Auseinandersetzung mit einer Gesamtstrategie im üblichen Wettbewerbsverfahren folgt die Konkretisierung der Projektidee in einer Sommerwerkstatt vor Ort. Für den Wandse Grünzug in Hamburg ist prozesshaftes Denken gefragt, dass seinen Höhepunkt in der Umsetzung eines Prototyps findet. Sommerwerkstatt mit Interventionen vor Ort Ab dem 25.09.2019 werden die Preisträger*innen im Rahmen einer Vor Ort-Werkstatt im Wandse Grünzug ihre preiswürdigen Ideen mit Unterstützung durch das Fachgebiet Architektur und Landschaft der HafenCity Universität Hamburg temporär umsetzen. Mit dabei sind Studenten, die mit ihrer Installation eines temporären Regenwasserbads die Zugänglichkeit des Wassers und das Baden im öffentlichen Raum thematisieren werden. Eine Preisträgerin hat ein ausgeklügeltes und pfiffiges Fragenquartet entwickelt, das Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglichen soll, sich ihre Wandse nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Andere werden eine atmosphärische Lichtinstallation in einer unwirtlichen Unterführung umsetzen, um aus einem trennenden Raum eine neue, attraktive Verbindung entlang der Wandse zu schaffen. Am Freitag, den 27. September 2019 findet ab 17 Uhr die Preisverleihung im Bürgersaal des Bezirksamt Wandsbek statt. Details zur Preisverleihung und den Interventionen vor Ort entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer. WHERE ARE YOU, WANDSE? International competition of ideas for students and young graduates in the fields of landscape architecture and landscape planning in cooperation with other disciplines The Otto Linne Award enables students and young graduates to address current topics and challenges in the field of landscape architecture. The award, conferred in honour of Hamburg’s first garden director Otto Linne (1869 - 1937), promotes the professional development of young planners and recognizes outstanding achievements in the field of urban landscape architecture. Following the fundamental stance of Otto Linne, participants are called upon to work on a task that has been deliberately kept unrestricted. What is new is the cross-scale thinking, in order to see the big picture in connection with the small. Following examination of an overall strategy in the customary competition procedure, the project idea is given concrete form within the scope of a summer workshop on location. For the Wandse greenway in Hamburg, process-oriented thinking is required that then culminates in implementation of a prototype. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Umwelt und EnergieNeuenfelder Straße 1921109 HamburgJahr2019ThemaEine Hamburger Landschaftsachse entwickelnVerfahrenInternationaler IdeenwettbewerbLeistungenWettbewerbsbetreuungBegleitung der Sommerwerkstatt im SeptemberProjektpartnerKarolin Kaiser, Daniel Luchterhandt, Nils Polzin Ansprechpartner Projektteam Otto Linne Preis Bildnachweis Luftbild, Quelle: Stadt Hamburg Links Link zum Otto Linne Preis 2016 Geführte Touren im Rahmen des Architektursommer 2019 Geführte Touren Downloads Auslobungsbroschüre (deutsch) Competition brief (english) Rückfragenprotokoll (deutsch) Minutes of the colloquium (english) Protokoll der Jurysitzung Einladung Sommerwerkstatt und Preisverleihung Dokumentation

Interessenbekundungsverfahren Bugenhagenkirche

Bugenhagenkirche - Neu Denken Im Rahmen des Interessenbekundungs-verfahrens sollen für die zum Verkauf stehende Bugenhagenkirche, dem Stadtteil zugewandte Nutzungskonzepte entwickelt werden. Vierzehn Jahre nachdem die Bugenhagenkirche aus der gemeindlichen Nutzung genommen wurde, steht nun die Veräußerung der denkmalgeschützten Bugenhagenkirche samt Grundstück 1 (Flurstück 5502) durch den Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost als Eigentümer bevor.  Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens in zwei Phasen, möchte der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost den Verkauf dieses Grundstücks 1 sowie des südlich daran angrenzenden Grundstücks 2 (Flurstück 5435) vorbereiten. Die Grundstücke weisen eine Gesamtgröße von 3.326 qm auf und werden westlich durch die Weberstraße, nördlich durch die Volkmannstraße und im Osten über den Biedermannplatz begrenzt. Die auf dem Grundstück 1 befindliche Bugenhagenkirche, wurde in den Jahren 1927 bis 1929 auf staatlichem Grund erbaut und ist seit 1992 unter Schutz stehendes Kulturdenkmal der FHH (Baudenkmal „22358“). Teilnahme und Anmeldung: Zur Teilnahme am Verfahren sind sowohl Einzelbewerber als auch Bewerbergemeinschaften berechtigt. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften durch Akteure mit unterschiedlichen Angebotsschwerpunkten ist ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahmeanmeldung von Einzelbewerbern und Bewerbergemeinschaften ist ab dem 26.10.2018 formlos an bugenhagenkirche@luchterhandt.de zu richten. Die Anlagen zur Ausschreibung werden mit Versenden der Anmeldebestätigung ab dem 30.10.2018 bereitgestellt.Das Interessenbekundungsverfahren Bugenhagenkirche hat am 18.10.2018 mit einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung begonnen, ebenfalls haben für potenzielle Käufer bereits eine Interessenten-Börse, eine Begehung und ein Rückfragenkolloquium stattgefunden. Dennoch ist es auch weiterhin möglich, in das Verfahren einzusteigen, die Kirche zu besichtigen und Rückfragen zu stellen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich an der Ausschreibung mit einem Konzept beteiligten! +++Der Abgabetermin (Phase 1) der geforderten Leistungen (siehe Ausschreibung) wurde auf den 06.02.2019 (16:00 Uhr) verschoben.+++ Veranstalter ist der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost beraten durch verschiedene VertreterInnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Termine: 18.10.2018  Bürgerinformationsveranstaltung 19.10.2018  Interessenten-Börse 12.11.2018  Rückfragenfrist 19.11.2018  Rückfragenkolloquium 22.01.2019  Rückfragenfrist 2 06.02.2019  Abgabetermin Phase 1 (16:00 Uhr) 14.02.2019  Auswahlsitzung 1 08.03.2019  Rückfragenfrist 03.05.2019  Abgabetermin Phase 2 (16:00 Uhr) 24.05.2019  Auswahlsitzung 2 mit Präsentationskolloquium Ausschreibung und Anlagen: Die Ausschreibung kann im Downloadbereich heruntergeladen werden. Die Anlagen zur Ausschreibung und das Protokoll zum Rückfragenkolloquium werden nach Ihrer erfolgten Anmeldung mit Versenden der Anmeldebestätigung bereitgestellt.OrtHamburgAuftraggeberEv.-Luth. Kirchenkreis HamburgDanziger Straße 15-1720099 HamburgJahr2018-2019ThemaNachnutzung der BugenhagenkircheVerfahrenInteressenbekundungsverfahren in zwei PhasenLeistungenkomplettes VerfahrensmanagementAnsprechpartnerSimone JentschJosephine Jordanbugenhagenkirche@luchterhandt.deBildnachweis Fotos: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Dorfmüller/Klier, Hamburg Katasterplan: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung Downloads Ausschreibung Bugenhagenkirche_150dpi (Stand 14.11.2018)

VgV Verhandlungsverfahren zur Erweiterung des Schulzentrums Süd

VgV Verhandlungsverfahren Schulzentrum Süd Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, das Schulzentrum Süd bestehend aus den drei eigenständigen Schulen Hauptschule Süd, Realschule Süd und dem Gymnasium Buxtehude Süd um einen neuen Anbau zu erweitern, Sanierungsmaßnahmen an der Bestandssporthalle durchführen zu lassen und diese um einen weiteren 5. Hallenteil zu erweitern. Hintergrund ist die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Jahren (G9). Hieraus und in Folge von gemeinsam genutzten Räumen der drei Schulen, ergibt sich für das Gymnasium und die beiden anderen Schulen insgesamt ein erhöhter Raumbedarf sowohl an allgemeinen Unterrichtsräumen als auch an Fachunterrichtsräumen und der Bibliothek. Inhaltliche Zielsetzung Aufgrund der gemeinsam genutzten Räumlichkeiten der drei Schulen und der Wiedereinführung von G9 wird es erforderlich dem Platzmangel Abhilfe zu schaffen und einen zukunftsfähigen modernen Bildungsstandortzu schaffen. Hierbei sollen Synergieeffekte, u.a. durch Schaffung einer neuen Bibliothek im zu errichtenden Neubau, genutzt werden. Zur Ermittlung der Raumbedarfe wurden Schülerzahlenprognosen für alle drei Schulformen erstellt und der konkrete Bedarf an allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachunterrichtsräumen ermittelt. Aufgrund eines enormen Wachstums in den letzten Jahren mussten bereits vier Unterrichtscontainer für das Gymnasium Buxtehude Süd aufgestellt werden, um dem Platzbedarf gerecht zu werden. Bei der Durchführung der Maßnahmen ist ein möglichst reibungsloser Schulbetrieb ein wichtiges Ziel. Teilprojekte 1. Neubau Die zusätzlichen Unterrichtsräume können in der gegenwärtigen Struktur nicht vollständig in den vorhandenen Gebäuden geschaffen werden. Im Rahmen einer Voruntersuchung wurde eine Variante (Standortkonzept 3a) von dem Büro DREISCHOFF & PARTNER Planungsgesellschaft mbH, Braunschweig/Verden am derzeitigem Containerstandort angedacht, welche jedoch nicht innerhalb der Baugrenzen realisierbar wäre. Die Hansestadt Buxtehude beabsichtigt, ein mit den Schulen auf die pädagigischen Erfordernisse hinabgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Dies soll im Rahmen eines sogenannten Phase Null Prozess erfolgen. Im Ergebnis soll ein tragfähiges inhaltliches und räumliches Konzept an der Schnittstelle von Pädagogikund Architektur entwickelt werden. Daher sind für die Phase Null selbst noch für die sich der Phase Nullanschließende Entwurfsplanung weder die Ergebnisse der vorliegenden Machbarkeitsstudie noch der innerhalbdieses Verfahrens (Angebotsphase) zu erstellende Lösungsvorschlag bindend.2. Umbauten im Bestand Ein Teil des zusätzlichen erforderlichen Raumprogramms kann in den Bestandsgebäuden zur Verfügung gestellt werden. Dabei ist auf eine organisatorische Optimierung der einzelnen Schulformen zu achten. Die Reorganisation in den Bestandsgebäuden ist neben der Neubaumaßnahme zu prüfen. Erste Überlegungen liegen bereits vor, sollen aber im Rahmen des Prozesses der Phase-Null nochmals hinterfragt werden. 3. Erweiterung der Sporthalleum ein 5. Hallenteil Bereits im Jahr 2011 wurde eine Machbarkeitsstudie über die Erweiterung der Sporthalle um einen 5. Hallenteil durch einen Fachplaner erstellt. Die Anforderungen seitens der Schule sind hierin bereits berücksichtigt: - Die Größe des fünften Hallenteils sollte der, des Hallenteils 4 entsprechen - Der Geräteraum soll dem der Hallenteile 1-3 entsprechen - Alle Hallenteile sollen durch doppelflügelige Türen miteinander verbunden werden - Es soll zusätzliche barrierefreie sanitäre Anlagen geben. 4. Sanieurng der Sporthalle Mit der Erweiterung sind Sanierungsmaßnahmen an der Bestandshalle vorgesehen: - Die Gesamthalle (Hallen 1-3 und 4) erhält eine einheitliche LED-Beleuchtung - Es sind Lichtbänder zur optimierten natürlichen Belichtung zu ergänzen - Es ist ein Wärmeversorgungskonzept für die Gesamthalle zu erstellen. Ob die Bestandsanlagen weiterhingenutzt werden können, ist zu prüfen. Folgendes Baukostenbudget ist vorgegeben: Teilprojekt 1: KG 300 (brutto): 4.691.809 EUR KG 400 (brutto): 1.397.418 EUR Teilprojekte 2 und 4: KG 300 (brutto): 973.500 EUR KG 400 (brutto): 379.500 EUR Teilprojekte 3: KG 300 (brutto): 1.210.829 EUR KG 400 (brutto): 237.459 EUR Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.OrtBuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeBahnhofstraße 721614 BuxtehudeJahr2018-2019ThemaUmbau, Sanierung und Neubau eines Gymnasiumanbaus sowie einer TurnhalleVerfahrenObjektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 (stufenweise)Durchführung einer Phase NullLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Quelle: Stadt Buxtehude Links Link zur Hansestadt Buxtehude Downloads Anlage Lageplan ohne Maßstab