Neubau der Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Ein Haus für Bücher, ein Ort für zeitgemäßes Lernen Der Wettbewerb für die Gießener Universitätsbibliothek wurde im März 2016 entschieden: Max Dudler wird den anspruchsvollen Neubau auf dem Campus Philosophikum realisieren. Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plante die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. An prominenter Stelle des Campusbereiches soll ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude zentrale Wirkung für den gesamten Campus Kultur- und Geisteswissenschaften entfalten. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung war der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Im Wettbewerb war dabei der 1. Bauabschnitt als Realisierungsteil, der 2. Bauabschnitt als Ideenteil zu bearbeiten. Zunächst werden das bestehende Gebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine baulich verbundene, funktionale Einheit bilden.Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes waren als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten. Von den Wettbewerbsteilnehmern war zu erörtern, wie die vielfältigen Arbeits- und Benutzungsbereiche des Gebäudes in den vorgesehenen zwei Bauabschnitten zu organisieren sind, um zu jeder Zeit einen funktionalen und komfortablen Bibliotheksbetrieb gewährleisten zu können. 27 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn Ragnarsdóttir prämierte folgende Arbeiten: 1. Preis: Max Dudler, Berlin 2. Preis: h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin 4. Preis: Atelier 30 Architekten, Kassel 5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dresden Anerkennung: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Anerkennung: Staab Architekten GmbH, BerlinOrtGießenAuftraggeberLand Hessen vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen, vertreten durch das Hessische Baumanagement, Regionalniederlassung MitteJahr2015 - 2016ThemaNeubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei BauabschnittenVerfahrenNicht-offener, einphasiger hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms sowie der AuslobungsunterlagenAnsprechpartner Jana Latus Leonie PlänkersIna Seibert Bildnachweis Max Dudler

Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen

Das Gymansium Sulingen baut an! Der erhebliche Flächenbdarf gibt Anlass, um das Gymnasium zu erweitern. Das VgV-Verfahren für den Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen ist entschieden. Das Büro pbr Planungsbüro Rohling AG hat den Zuschlag für die Objektplanung erhalten. Das Gymnasium befindet sich zentral in Sulingen. Entsprechend des Schulentwicklungsplanes wird das Gymnasium Sulingen langfristig in der Sekundarstufe I vier-zügig sein und in der Sekundarstufe II sieben Lerngruppen haben. Es wird derzeit von ca. 1000 Schülern und Schülerinnen besucht. Aktuell besteht bereits eine erhebliche Flächenunterdeckung. Dieser Bedarf wird sich in den kommenden Jahren vergrößern. Um den derzeitigen und perspektivischen Flächenbedarf zu decken, besteht insgesamt ein Bedarf von zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen und zwei Fachunterrichtsräumen einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Als Ergebnis einer Variantenuntersuchung wird ein Erweiterungsneubau auf dem Grundstück des Gymnasiums verfolgt, der als ein Gebäude den Flächenbedarf decken soll. Dieser Anbau soll an den bestehenden Verwaltungs- und Fachraumtrakt angeschlossen werden.Hierfür werden Lehrerparkplätze verlagert und ein Gebäude des benachbarten Klinikverbundes abgerissen. Da angedacht ist, in dem Neubau die Jahrgänge 5 und 6 unterzubringen, ist ein erhöhter Platz-/Bewegungsbedarf in den Nebenflächen (Differenzierungsräume, Pausenforum, Lernlandschaften etc.) zu berücksichtigen. Die neuen Fachunterrichtsräume sollen, vom Fachbereich Musik (evtl. außerhalb der Schulzeit von der Kreismusikschule) genutzt werden. Fachspezifische Belange wie Schallschutz und Akustik sind zu beachten. Die notwendigen Nebenräume sind mit zu planen. Nach Ausgliederung der Fachunterrichtsräume Musik werden die Fachunterrichtsräume im Bestand neu strukturiert und zusammengeführt. Je ein Raum für den Fachunterricht Chemie und Physik. Ebenso muss den Anforderungen der Inklusion Rechnung getragen werden. Energetische Vorgaben und Erfordernisse sind zu beachten. Für den Bereich des Gymnasiums gibt es keinen B-Plan, die Bebauung richtet sich nach § 34 BauGB. OrtSulingenAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsneubeu für das Gymansium SulingenVerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI 2013 Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbr Planungsbüro Rohling AG  

Baufelder 5 und 6 im Pergolenviertel

Eine ganz besondere Mischung – Wohnen, Arbeiten und sogar Schwimmen sorgen für Leben am Loki-Schmidt-Platz Die Büros coido architects und Max Dudler belegten in dem hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb beide einen ersten Platz und wurden zur Überarbeitung aufgefordert. Beide Büros präsentierten ihre überarbeiteten Entwürfe vor einem Auswahlgremium. Hierbei konnte der Entwurf von coido architects in seiner Gänze überzeugen und wurde zur Realisierung empfohlen. Im Bezirk Hamburg-Nord entsteht, in Nachbarschaft zum Stadtpark zwischen der City Nord und den historischen Hamburger Stadtquartieren an der Alten Wöhr und der Jarrestadt, das Pergolenviertel. Die Fläche des Pergolenviertels wurde seit der Nachkriegszeit als Zeitkleingartenanlage genutzt. Um im Zuge des Wohnungsbauprogramms des Bezirks Hamburg-Nord ein vielfältig strukturiertes Wohn- und Mischquartier in enger Verbindung zu den Kleingärten zu entwickeln, wurde 2012 ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb ausgelobt. Dabei sollten die gewachsenen Grün- und Freiraumstrukturen in ein urbanes, familienfreundliches und fahrradfreundliches Wohnquartier von besonderer Lebens- und Aufenthaltsqualität transformiert werden. Der prämierte städtebauliche Entwurf von E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten AG wurde in Kooperation mit Lichtenstein Landschaftsarchitekten und ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung in einem Funktionsplan konkretisiert, der die Grundlage für den Bebauungsplan darstellt. Gegenstand dieses Wettbewerbs ist die hochbauliche und freiraumplanerische Entwicklung der Baufelder 5 und 6 im nördlichen Teil des Quartiers für die HANSA Baugenossenschaft eG. Mit ihren eigenständigen Typologien und deren baulichen Einbettung in die Kleingartenanlage werden sie das neue Quartier in bedeutender Art und Weise prägen und aus Westen kommend den baulichen Auftakt für das Pergolenviertel bilden. Beiden Baufeldern kommt zudem mit ihrer direkten Lage am zentralen Loki-Schmidt-Platz und ihrem hohen Anteil an publikumsbezogenen Nutzungen eine zentrale Rolle zu. Das Nutzungskonzept setzt dabei auf eine Mischung, die eine nachhaltige Versorgung des Quartiers gewährleistet und einen Schwerpunkt auf die Vernetzung von sozialen und quartiersübergreifenden Aspekten legt. Unterstützt wird die HANSA dabei von Kinderwelt Hamburg e.V., die Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen gGmbH und dem Schwimmschulenbetreiber Swym. Gemeinsam stehen die Partner für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe sowie für Dauerhaftigkeit und soziale Integration. Sie verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Sie alle sind Kenner Hamburgs, und gemeinsam wollen sie Hamburg an diesem Ort zu einer liebenswerten Heimat machen – mit viel gegenseitiger Unterstützung, weitgehend ohne Barrieren und Vorbehalte, mit viel Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, mit Herzblut und der Bereitschaft zur Pflege – von Menschen, von Beziehungen, der Nachbarschaft, der Freiräume. Erwartet wurden im Rahmen des Wettbewerbs Entwurfsvorschläge für die Gebäude samt Außenanlagen auf den Baufeldern 5 und 6, die die städtebaulichen Vorgaben an Baugrenzen, Gebäudehöhe, Geschossigkeit sowie die Anforderungen an Materialität umsetzen und mit Leben füllen. Der Entwurf soll einen eigenständigen Beitrag zur anspruchsvollen Umsetzung der städtebaulichen und gestalterischen Rahmensetzung liefern.OrtHamburgAuftraggeberHANSA Baugenossenschaft eGJahr2017ThemaHochbaulich und freiraumplanerische Entwicklung der Baufelder 5 und 6 am Loki-Schmidt Platz im PergolenviertelVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungProjektpartnerProjektpartner angebenAnsprechpartner Simone Jentsch Anna-Lena Schüsler Bildnachweis coido architects, Max Dudler Architeken

Zukunftsstadt Norderstedt – Vorsprung durch Nachhaltigkeit

Norderstedt auf der Suche nach exellenten Ideen für seine Zukunft. Der Ideenaufruf für ein nachhaltiges Norderstedt ist entschieden. Das Team IASS und landinsicht gehen bei dem Ideenaufruf als Gewinner hervor. Der von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebene Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist in der 1. Phase bereits abgeschlossen. Hier wurden in Verbindung mit Bürgerworkshops erste Leitziele für Norderstedt 2030 formuliert. Norderstedt konnte sich, neben 22 weiteren Kommunen, für die 2. Phase des Wettbewerbs qualifizieren. Auf Basis der in der 1. Phase von „Zukunftsstadt“ erarbeiteten Leitziele für die nachhaltige Entwicklung Norderstedts, wurden in Phase 2 Handlungsansätze vertieft und in einem Maßnahme- und Umsetzungskonzept aufbereitet. Für diese Weiterentwicklung in konkrete Konzepte wurden 5 wissenschaftlichen Einrichtungen eingeladen. Die Teilnehmenden waren das Deutsche Institut für Urbanistik, Berlin, das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation / Morgenstadt, Stuttgart, das Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro landinsicht, Berlin sowie die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft, Heidelberg und Eble Messerschmidt Partner mit DGNB, Tübingen. Gesucht wurden insbesondere Handlungsansätze, die den integrativen Ansatz von Nachhaltigkeit beachten und zu möglichst vielen Leitzielen einen Beitrag leisten. Die Beiträge wurden am 23. Juni öffentlich ausgestellt. Bürgerinnen und Bürger hatten hier die Gelegenheit, sich mit den Beiträgen der Institutionen vertraut zu machen und anschließend ein Meinungsbild abzugeben. Mithilfe des Stimmungsbildes der Bürgerinnen und Bürger sowie einer fachlichen Einschätzung von Experten wurde am 24. Juni in einer öffentlichen Jurysitzung entschieden, welche der Vorschläge weiter verfolgt werden. Mit diesem Ergebnis wird sich die Stadt Norderstedt für die Phase III des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ bewerben, um das nachhaltige Zukunftsbild der Stadt Norderstedt weiter zu schärfen. OrtNorderstedtAuftraggeberNachhaltigkeitsamt NorderstedtJahr2017ThemaIdeenaufruf für innovative Maßnahmen zur Umsetzung der Norderstedter Leitziele zur NachhaltigkeitVerfahrenIdeenaufrufLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Karolin Kaiser Jana Mielke Bildnachweis IASS, landsicht

Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums

Neue identitätsstiftende Mitte Das denkmalgeschützte Ensemble des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums wird um einen Erweiterungsbau ergänzt. Hier werden Schüler- und Lehrerschaft optimale Arbeitsbedingungen und anregende Aufenthaltsräume geboten. Das HiIdegard-von-Bingen-Gymnasium aus den Jahren 1959-61 der Architekten Berner & Jacobs ist in ein gewachsenes und dichtes städtebauliches Umfeld in Köln SüIz-KIettenberg eingebettet. Westlich wird die MehrfIügeIanIage von einem barocken WasserschIösschen begrenzt, dem Weißhaus mit seiner weitläufigen Parkanlage. Im Norden grenzt die Schule an den SpieIpIatz „RäuberwäIdchen“. Mit ihrer ein- bis dreigeschossigen und weit aufgegliederten Bauweise passt sie sich harmonisch der Umgebung an. Die abwechslungsreich gegliederte Anlage ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbeton-Rasterfassaden, großen Glasflächen und Flachdächern. Die Anmutung des Standortes und die Qualität der historischen Bauten lassen heute nur eingeschränkt Veränderungen an dem Ensemble zu. Gleichwohl ist es im Kontext der Ganztagsoffensive der Sekundarstufe I und des Ausbaus zur NRW-Sportschule erforderlich, das Ensemble baulich zu erweitern. Der Neubau für die Schulerweiterung soll mit dem Bestandskomplex ein eigenständiges Ensemble bilden und diesem mit dem zentralen Pausenhof eine neue identitätsstiftende Mitte mit Blickverbindungen zur Parkanlage erleihen. Um den Neubau ideal platzieren zu können, ist entwurfsabhängig der Abriss, der an den Schulhof grenzenden Erweiterung, aus den 1970er Jahren vorgesehen. Für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium sind Erweiterungsflächen in Form von Verwaltungs- und Unterrichtsräumen in der Größenordnung von etwa 2.900 qm ebenso wie eine 3-Feld-Sporthalle mit etwa 2.300 qm geplant. Der Mensa- und Ganztagsbereich ist in der ehemaligen Turnhalle vorgesehen. Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der Schulleitung und gegebenenfalls schulischer Gremien sowie Ämtern der Stadt Köln (insbesondere dem Amt für Schulentwicklung). In Einzelvergabe wurden die Leistungen der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung und der Tragwerksplanung sowie Projektsteuerungsleistungen ausgeschrieben. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaErweiterung eines Gymnasiums in KölnVerfahrenVOF-Verhandlungsverfahren – Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI, Projektsteuerungsleistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission ”Projektsteuerung/Projektmanagement”Leistungen komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Jana Mielke Anna-Lena Schüsler Ann-Kristin Schlapkohl Dajana Schröder Bildnachweis kister scheithauer gross
architekten und stadtplaner GmbH

Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Zeitgemäße und flexible Bürolandschaften für das Forschungszentrum Jülich Das VOF-Verfahren für den Neubau eines Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus pbs architekten, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und BRENDEBACH Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Geplant wird ein Bürogebäude mit ca. 4.000 qm BGF und 2.541 qm Nutzfläche (NF 1-7), in dem ca. 190 Büroarbeitsplätze geschaffen werden sollen. Davon sollen 110 Büroarbeitsplätze vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) und 80 Büroarbeitsplätze vom Peter Grünberg Institut (PGI-9) genutzt werden.Am Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-5) Photovoltaik werden neuartige Materialien sowie innovative Bauelementarchitekturen für die nachhaltige Photovoltaik auf der Basis dünner Schichten erforscht. Das Peter Grünberg Institut für Halbleiter-Nanoelektronik (PGI-9) beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen der Halbleiterphysik, der Halbleitertechnologie und der Bauelementphysik. Besprechungs- und Seminarräume, Treppenräume, Aufzugsanlagen sowie sonstige Nutzflächen sollen institutsübergreifend genutzt werden. Durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume soll wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden. Angestrebt wird ein Bürogebäude mit zeitgemäßen, flexiblen Bürolandschaften, in dem die Büronutzung institutsunabhängig anpassbar ist. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung städtebaulicher Vorgaben des Masterplanes des Forschungszentrums Jülich GmbH. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau eines Bürogebäudes auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis pbs Architekten

Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Eine neue Kindertagesstätte für eine bessere betriebsnahe Kinderbetreuung. Das VOF-Verfahren für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Team aus dem Planungsbüro Rohling AG, Krawinkel Ingenieure GmbH, IGE Ingenieurgesellschaft für Elektrotechnik mbH und ahw Ingenieure GmbH realisiert zusammen den Neubau. Das Forschungszentrum Jülich GmbH ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Helmholtz-Forschungsbereiche: 1. Gesundheit 2. Energie und Umwelt 3. Information 4. Schlüsselkompetenzen Gesellschafter der Forschungszentrum Jülich GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland (90%) und das Land Nordrhein-Westfalen (10%). Auf dem Gelände im Stetternicher Forst in Jülich arbeiten mehr als ca. 5000 Beschäftigte, davon über ca. 1700 Wissenschaftler und ca. 480 Doktoranden. Das Forschungszentrum Jülich hat in der Zielvereinbarung zum Audit berufundfamilie beschlossen, sein Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sowohl quantitativ zu erhöhen als auch qualitativ zu erweitern. Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Standort Jülich ist die Schaffung qualitativ hochwertiger, betriebsnaher Betreuungsmöglichkeiten mit arbeitnehmerfreundlichen, flexiblen Öffnungszeiten, die allen am Standort Jülich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern offen stehen. Diese zentrale Verbesserung der Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zudem ein wertvolles Instrument zur Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Kräften sowie zur beruflichen Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem soll der Bau einer betriebsnahen Kindertagesstätte den weiteren strategischen Zielen des Forschungszentrums Jülich dienen. Hier sind die Internationalisierung und die nachhaltige Entwicklung des Campus (Zukunftscampus und Städtebaulicher Masterplan) zu nennen. Unter der Berücksichtigung der Mitarbeiterstruktur und in Absprache mit dem Kreis Düren wurde eine 8-gruppige Einrichtung mit 120 Plätzen priorisiert. Das neue Gebäude soll auf dem Campus gebaut werden. Der Flächenbedarf des Neubaus beträgt 1.336 qm (NF 1-6) und die BGF 2.138 qm. Die Planungsleistungen Objektplanung und Freianlagen, Technische Ausrüstung (HLS), Technische Ausrüstung (ELT) und Tragwerksplanung wurden in Einzelvergabe vergeben. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2015 - 2016ThemaNeubau einer Kindertagesstätte auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVOF-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55 und Tragwerksplanung gem. §51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Latus Jana Mielke David Senger Bildnachweis Planungsbüro Rohling AG

Baakenhafen Baufeld 95

Eine Stadt für alle Die Architekturbüros bof architekten, florian krieger architektur und städtebau und Huke-Schubert Berge planen genossenschaftlichen Mietwohnungsbau und ein Wohn-Pflege-Projekt. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 95 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch die ca. 30 Meter breite Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 89 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Auf dem Baufeld 95 werden genossenschaftliche Mietwohnungen, und eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für junge unheilbar chronisch kranke Menschen und deren Angehörige errichtet. Zudem wird hier eine Baugemeinschaft mit einem Schwerpunkt auf kulturelle Arbeit in das Quartier gebracht. In den Erdgeschossen finden ein Sportcenter, Gemeinschaftsflächen für die Nachbarschaft sowie eine psychosoziale Beratungsstelle Platz. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Geschossfläche ca. 17.150 qm GF vorgesehen, davon ca. 15.640 qm für Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4, 5, 6 (Schiffszimmerer), 7 (Hamburger Wohnen): 1. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 2. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilflächen 1, 2 (Hamburger Wohnen), 3 (Schiffszimmerer): 1. Preis: bof architekten GbR 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilfläche 8 (Leuchtfeuer) 1. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH OrtHamburgAuftraggeberAllgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eGBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Hamburg Leuchtfeuer gemeinnützige GmbH im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis bof architekten GbR, florian krieger architektur und städtebau gmbh, luxfeld digital art, L+ Landschaftsarchitektur; büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 90a

Gute Mischung am Wasser Das Büro LA´KET ARCHITEKTEN aus Hamburg baut für die Baugenossenschaften altoba und fluwog im Baakenhafen! Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 90a liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück liegt nördlich der Baakenallee und grenzt in direkter Nachbarschaft zu den im Hafenbecken stehenden Wasserhäusern unmittelbar an die Promenade Petersenkai am Baakenhafen. Die beiden Genossenschaften werden auf dem Baufeld 90a Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familien- und seniorengerechtem Wohnraum errichten, in denen unter anderem ein Frauenwohnprojekt und eine Seniorenbaugemeinschaft aufgenommen werden. Rund die Hälfte der Wohnungen werden im geförderten Segment realisert. Ergänzt wird das Konzept im Erdgeschoss durch Einzelhandelsflächen und einen Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von 5.200 qm vorgesehen, davon 4.900 qm für die Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LA’ KET ARCHITEKTEN GMBH, Hamburg ein 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg ein 2. Preis: CARSTEN ROTH ARCHITEKT, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberAltonaer Spar- und Bauverein eG und Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit sechs TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis LA’KET ARCHITEKTEN GMBH, büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 89

Bunte Bewohner-Mischung und ambitionierte Baustandards Die Hamburger Büros SCHALTRAUM und LRW sowie die Architekten Kaden+Lager aus Berlin gehen als Sieger aus dem Planungswettbewerb hervor. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 89 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 95 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Für eine lebendinge und durchmischte Hausgemeinschaft werden auf dem Baufeld 89 genossenschaftliche Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familienorientiertem und altengerechtem Wohnen sowie Appartments für Menschen mit geistigen Behinderungen errichtet. In den Erdgeschossen finden ein Beratungsbüro mit Gemeinschaftsraum und Büronutzungen Platz. Im westlichen Gebäuderiegel plant die Baugemeinschaft TOR ZUR WELT Eigentumswohnungen in Holz-Hybridbauweise, architektonisch und ökologisch eine weitere Bereicherung für das Quartier. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Bruttogrundfläche von 15.540 qm vorgesehen. Davon entfallen etwa 3.900 qm auf das Gebäude der Baugemeinschaft TOR ZUR WELT. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4 (HANSA), 10 und 11 (BVE): 1. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg Teilflächen 7, 8 und 9 (BVE) 1. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg Teilfläche 6 (HANSA) ein 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg ein 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg ein 2. Preis: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München Telfläche TOR ZUR WELT: 1. Preis: KADEN + LAGER GmbH i. Gr., Berlin 2. Preis: FRANTZEN et al architecten, NL-Amsterdam 3. Preis: SPINE ARCHITECTS GMBH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG HANSA Baugenossenschaft eGBaugemeinschaft TOR ZUR WELT GbR im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis SCHALTRAUM, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB; LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, büro luchterhandt

Neubau Grundschule Baakenhafen

Ein inspirierender Lernort in Hamburgs neuem Stadtteil Aus dem europaweit ausgeschriebenen Panungswettbewerb ist die Arbeitsgemeinschaft von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart und Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen als Sieger hervorgegangen. In den kommenden Jahren entsteht mit dem Quartier Baakenhafen auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ein urbaner und lebenswerter Ort am Wasser – ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich ein grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten sein wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entwickelt sich eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen, die für Menschen aller Generationen und Einkommensklassen bestimmt ist, wobei der Schwerpunkt auf familienorientiertem Wohnungsbau liegt. Beginn der Entwicklung ist der zentrale Bereich rund um den Lola-Rogge-Platz. Hier wird auch die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. In den umliegenden Erdgeschossen am Platz (auch im Schulgebäude) sind kleinere Läden und Dienstleister, Ärzte und eine Apotheke sowie großflächiger Einzelhandel vorgesehen.Das Raumprogramm der Grundschule wurde unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure im Rahmen der "Phase 0" für dieses Vorhaben entwickelt. Grundlage des umzusetzenden Funktionsprogramms ist die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wurden zehn Arbeitsgemeinschaften für den Planungswettbewerb ausgewählt. Unter Vorsitz der Architektin Prof. Hilde Léon hat das Preisgericht folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart mit Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen 2. Preis: bof architekten, Hamburg und cityförster, Hamburg mit Landschaftsarchitektur+, Hamburg 3. Preis: GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin 4. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 5. Preis: HERBERT HUSSMANN ARCHITEKTEN, Berlin mit STUDIO RW, BerlinOrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH im Einvernehmen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2016ThemaNeubau einer Grundschule im Quartier Baakenhafen in der HafenCityVerfahrenNichtoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt  

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity Freiraumworkshop für den Innenhof und die Dachflächen des Sportsdomes in der HafenCity Die freiraumplanerische Aufgabe umfasste sowohl den auf dem östlichen Grundstücksteil gelegenen, von der Versmannstraße aus zugänglichen erdgeschossigen Hofbereich an der Grenze zum Baufeld 83b als auch die Dachflächen des Sports-Domes. An diese Flächen werden hohe funktionale und gestalterische Anforderungen gestellt, um für die Anlieger einen hochwertigen und sehr gut nutzbaren Freiraum zu schaffen. Dazu gilt es, nicht nur die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplans HafenCity 11 im Hinblick auf die Außenanlagen quantitativ zu erfüllen, sondern auch dem Gestaltungsanspruch an den Freiraum insgesamt, wie er in den Planungen des Ateliers Loidl für die öffentlichen Flächen beschrieben ist, gerecht zu werden.Das Auswahlgremium zum Freiraumverfahren für die Außenanlagen des Sportsdomes hat in seiner Sitzung vom 06. April 2017 die Realisierung des mit dem 1. Platz prämierten Entwurfs des Büros Landschaftsarchitektur+ empfohlen. Weitere Teilnehmer des Workshops waren: Kontor Freiraumplanung, Hamburg und HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten GmbH, HamburgOrtHamburgAuftraggeberHT Sports-Dome Immobilienbesitzgesellschaft mbHJahr2017ThemaFreiräume für das Baufeld 83a in der HafenCity, HamburgVerfahrenMehrfachbeauftragungLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, AuswahlsitzungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis Landschaftsarchitektur+, Felix Holzapfel-Herziger, Hamburg

Wettbewerb Freiraum Quartier Elbbrücken

Im Stile einer Metropole – ein starkes östliches Ende für die HafenCity Der freiraumplanerische Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem offenen zweiphasigen freiraumplanerischen Wettbewerb ist das Atelier Loidl aus Berlin als Gewinner hervorgegangen. Das Gesamtgebiet der HafenCity Hamburg wird in zehn unterschiedliche Quartiere strukturiert. Jedes Quartier zeichnet sich durch ein ganz eigenes unverwechselbares Profil aus und ergänzt damit die Hamburger Kerninnenstadt um neue Qualitäten. Die Übergänge von einem Quartier ins andere sind weich und fließend gestaltet. Hierbei kommt insbesondere der Freiraumgestaltung durch zahlreiche Bezüge, Verbindungen und verschiedene Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten als oftmals quartiersübergreifendes Konzept eine besondere Bedeutung zu.
Das Quartier Elbbrücken soll ein starkes räumliches Gravitationszentrum für die östliche HafenCity als großstädtisches Dienstleistungs-, Geschäfts- und Wohnviertel bilden und neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity werden. Die differenzierte wie feinkörnige Mischung von Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Kulturnutzungen und eine Vielzahl von Fußwegeoptionen macht die HafenCity zu einer Stadt der kurzen Wege, zur walkable City. Im Quartier Elbbrücken nehmen der Freiraum und das feinmaschige Wegenetz einen bedeutenden Stellenwert ein. Der fußläufigen Vernetzung von maritimen Aufenthalts- und Begegnungsorten sollen im Rahmen des Wettbewerbs besonderes Augenmerk geschenkt werden. Grundlage für die Entwicklung des Quartiers ist der städtebauliche Entwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects. Die Vernetzung des Promenadensystems und des städtebaulichen Gefüges des Quartiers mit öffentlichen Räumen und zum Teil öffentlich zugänglichen Privatflächen soll als urbaner Raumzusammenhang wahrnehmbar und nutzbar entwickelt werden. Zudem ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Gliederung und Formung des öffentlichen Raums zu führen, bei der eine komfortable Verknüpfung der unterschiedlichen Höhenniveaus von Promenaden, Warften, Platzflächen und Straßen gelingt. Die Bezüge zum benachbarten Quartier Baakenhafen und den Freiräumen entlang der Elbe sind dabei wichtige Parameter.
Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe wird darüber hinaus die Gestaltung des Amerigo-Vespucci-Platzes sein, der als zentraler Freiraum des Quartiers den Abschluss des Baakenhafens bildet. Innerhalb des Wettbewerbsgebiets sind die privaten öffentlich zugänglichen Räume ebenfalls auszuarbeiten. Diese Flächen werden später durch die Bauherren der Baugrundstücke realisiert. Insgesamt umfasst das Wettbewerbsgebiet ca. 43.000 qm, wovon ca. 25.000 qm öffentliche und ca. 18.000 qm private Freiräume sind. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 2. Preis: Arriola & Fiol, Barcelona 3. Preis: POLA Landschaftsarchitekten, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbH Jahr2016ThemaGestaltung der Freiräume im Quartier Baakenhafen, insbesondere des Amerigo-Vespucci-PlatzesVerfahrenoffener zweiphasiger freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Jana Mielke Bildnachweis Atelier Loidl

Neubau des Multifunktionsgebäudes für das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, Lesserstraße 180

Ein neues Multifunktionsgebäude für das Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg Begleitung von drei VOF-Verhahren im Auftrag der Bundesbauabteilung für folgende Leistungen: Objektplanung gem. § 34, Tragwerksplanung gem. § 51 und Technische Ausrüstung gem. §53 HOAI 2013 Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ist mit seinen 15 medizinischen Fachdisziplinen die größte militärische Behandlungseinrichtung in Norddeutschland und fest in das zivile Gesundheitsnetz der Freien und Hansestadt Hamburg eingebunden. Die Liegenschaft besteht aus 18 Gebäuden. In diesen sind die verschieden Nutzungen des Krankenhausbetriebes untergebracht. Im Wesentlichen sind dies: Ein Bettenhaus mit 320 Betten, Notaufnahme und Intensivstation, ein OP-Gebäude mit 6 OPs, Sterilisation und Bäderabteilung und ein Haupthaus (Haus 1). Dieses Gebäude aus dem Jahre 1937 ist denkmalgeschützt, daran schließt sich der sog. Kreuzbau und ein etwas kleinerer Nordflügel an. Das Gelände ist insgesamt ca. 0,25 km² groß. Vor dem Hintergrund einer Optimierung des gesamten Krankenhauses aus medizinischer- und wirtschaftlicher Sicht wurde 2013 eine Entwicklungsplanung für die Gesamtliegenschaft erstellt, auf deren Grundlage zukünftig umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten geplant sind. Unter anderem wird der Nordflügel abgerissen und durch ein neues Multifunktionsgebäude ersetzt.Der Neubau ist als zentrales Gebäude des Krankenhauses vorgesehen. Er soll den Operationstrakt sowie die Fachuntersuchungsstellen des Krankenhauses aufnehmen. Es sind u. a. folgende Funktionseinheiten vorgesehen: Zentrale Sterilgutversorgung, Orthopädie, Unfallchirurgie, Radiologie, Visceral - und Thoraxialchirurgie, Anästhesiologie, Intensivmedizin, Urologie, Links-Herz-Katheter, Innere Medizin, Neurologie, Dermatologie, Venerologie, Neurochirurgie, Anästhesiologie, HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augenheilkunde, Fachzahnärztliches Zentrum, Zahnmedizin, Laboratoriumsmedizin und weitere Funktionen wie Rettungshubschrauberabsetzplattform, Haupteingang, Technikzentralen, Umkleiden etc. Das Multifunktionsgebäude ist im Westen an das Bettenhaus und südlich an den denkmalgeschützten Altbau anzuschließen. Richtung Osten soll es um das Zentralgebäude des Schifffahrtmedizinischen Institutes der Marine erweitert werden. Die Schwerpunkte liegen hier auf den Gebieten der maritimen Medizin, der Tauch- und Überdruckmedizin mit einem Druckkammer- und Tauchunfallbehandlungszentrum, der Forschung und Lehre inkl. einem Simulationszentrum. Die Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) für das Multifunktionsgebäude liegt bei ca. 8.100 qm, für das Schifffahrtmedizinische Institut bei ca. 3.400 qm. Gegenstand des Verfahrens war die Vergabe von Leistungen für die Aufstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) in der Qualität einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau), der Ausführungsplanung und die Bauausführung für den Neubau des Multifunktionsgebäudes des BwKrhs HH.OrtHamburgAuftraggeberBundesrepublik Deutschland, diese vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), dieses vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg (BSU), Amt für Bauordnung und Hochbau (ABH), Bundesbauabteilung (BBA)Jahr2015ThemaNeubau eines Multifunktionsgebäudes für das BundeswehrkrankenhausVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. VOFLeistungenkomplettes VerfahrensbegleitungProjektpartnerManuela Witt und David SengerBildnachweis Bundesbauabteilung

Wettbewerb MARITIM Seebrücke

Vom Wunsch, über das Wasser bis zum Horizont zu gehen, um dann den Blick auf die Küsten genießen zu können Wettbewerbe für Seebrücken sind wohl eher selten. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat dafür sogar einen offenen Wettbewerb in zwei Phasen ausgelobt. Kai Luetkens Architekten mit Nickels beratende Ingenieure aus Hamburg zusammen mit r+b landschaft s architektur aus Dresden haben den ersten Preis gewonnen. Timmendorfer Strand ist eines der beliebtesten und prominentesten Ostseebäder Deutschlands. Es ist saisonübergreifendes Urlaubsziel nationaler und internationaler Gäste. Zentrale Anziehungspunkte in Strandlage, gleichermaßen für Touristen wie auch Einheimische, sind die Seebrücken – in Timmendorfer Strand sind es gleich drei an der Zahl. Die im Norden des Ostseebades auf Höhe des Strandparks befindliche sog. MARITIM Seebrücke, die südlich davon gelegene Seeschlösschenbrücke und die Seebrücke Niendorf laden zum Verweilen auf dem Wasser und teilweise auch zu Ausflügen mit einem der anlegenden Fahrgastschiffe ein. Das Gefühl und das Erlebnis meterweit auf die Ostsee hinauslaufen zu können, um den unverstellten Blick auf das Meer, den Wind und das Geschrei der Möwen hautnah zu erleben, ist auf der längsten Seebrücke Timmendorfer Strands, der 275 m langen MARITIM Seebrücke, ungestört möglich. Im Jahre 1908 wurde die „elegante Dame“ zum ersten Mal für Besucherinnen und Besucher freigegeben. Als Anlegestelle für Dampfschiffe ermöglichte diese den Passagieren einen gefahrlosen Zugang ans Ufer. Nach 60 Jahren musste sie aufgrund der Schäden durch langjährige Witterungseinflüsse abgerissen werden. 1976 bekam die MARITIM Seebrücke ihre heutige Gestalt und empfängt seitdem Einheimische und Gäste zum Schlendern, Entspannen oder zu einer gemütlichen Unterhaltung auf einer ihrer Sitzbänke. Heute ist die bestehende MARITIM Seebrücke baufällig und erneut sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat beschlossen, sie mit einem Neubau von herausragender Qualität zu ersetzen und dazu einen Wettbewerbs für die Planung einer neuen Seebrücke auszuschreiben. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, ungewöhnliche Vorschläge für eine Seebrücke zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion, sich auf das Meer hinaus bewegen zu können erfüllen, andererseits auch andere Nutzungsangebote für die vielfältigen Alters- und Nutzergruppen bieten und überdies eine unverwechselbare Gestalt haben. Ferner ist die Anbindung an die Promenade und den Strandpark von großer Bedeutung. Das Preisgericht entschied wie folgt: 1. Preis Architekturbüro: Kai Luetkens Architektur, Hamburg in Zusammenarbeit mit r+b landschaft s architektur, Dresden und Nickels Beratende Ingenieure, Hamburg 2. Preis Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro: LOMA architecture . landscape . urbanism, Kassel in Zusammenarbeit mit B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main 2. Preis Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner - sbp GmbH, Berlin in Zusammenarbeit mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 3. Preis Architekturbüro: Breitenbücher Hirschbeck Architekten, Regensburg in Zusammenarbeit mit Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg und Kugler + Kerschbaum, Kelheim OrtTimmendorfer StrandAuftraggeberGemeinde Timmendorfer Strand - KurbetriebJahr2016 - 2017ThemaEntwurf einer neuen Seebrücke in der Lübecker BuchtVerfahrenOffener, zweiphasiger, interdisziplinärer Planungswettbewerb mit anschließendem VerhandlungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt WB MARITIM Seebruecke_Protokoll Preisgerichtssitzung

Otto Linne Preis 2016

lost in transition - Neue Wege im Wilden Hamburger Osten Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Stadtentwicklung Hamburgs an. Die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs bieten enorme Entwicklungspotenziale für neuen Wohnraum, moderne Industrie- und Gewerbestrukturen sowie für die Verbindung von Wasser und Grün. Der Otto Linne Preis ermöglichte auch im Jahr 2016 Studierenden und jungen Absolventen, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planerinnen und Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Hamburger Stadtentwicklung an. 2014 wurde der Öffentlichkeit das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille – Wohnen und urbane Produktion in Hamburg Ost“ vorgestellt. Mit Blick auf das Wachstum der Freien und Hansestadt Hamburg birgt dieser Raum vielfältige Potenziale, die es behutsam zu entwickeln gilt. 29 eingereichte Wettbewerbsbeiträge mit großer internationaler Beteiligung verdeutlichten das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema urbaner Landschaftsarchitektur. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie (BUE)Jahr2016Themafreiraumplanerische Entwürfe unter dem Motto: "lost in transition"VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen unter Federführung der Fachrichtung Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit weiteren DisziplinenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Annabelle Ries Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt Downloads OLP 2016_Dokumentation_de OLP 2016_Dokumentation_en

Velorouten in Hamburg

Projektsteurer in Hamburg gesucht Gesucht wurde ein Projektcontroller, der ab dem 1.1.2017 für das Jahr 2017 mit Verlängerungsoption das Veloroutenprogramm der Stadt Hamburg bis zum jeweiligen Baubeginn der ca. 200 Maßnahmen begleiten sollte. Seine Kernaufgaben sollten dabei zu 70 % das Berichtswesen umfassen und zu 30% die Erstellung von unterschriftsreifen Verträgen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen. Das Hamburger Veloroutennetzkonzept umfasst 14 stadtweite Routen mit einer Gesamtlänge von ca. 280 km. Dieses bezirks- und stadtteilübergreifende Netz bündelt den Alltagsradverkehr möglichst auf verkehrsarmen Strecken und verbindet die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt. Die Routen stellen das Grundgerüst des gesamtstädtischen Radverkehrsnetzes dar und bilden gleichzeitig das Rückgrat der bezirklichen Netze. Die Velorouten sind zu einem großen Teil bereits befahrbar, ihr Ausbauzustand ist jedoch teilweise nicht an die Verkehrsbedürfnisse des Radverkehrs ausgerichtet. Die Radverkehrsanlagen im Streckenverlauf sind häufig veraltet. Handlungsbedarfe bestanden insbesondere bei straßenbegleitenden Radverkehrsanlagen, bei selbstständig geführten Radwegen in Grün- und Landschaftsbereichen sowie in Zusammenhang mit zahlreichen Knotenpunkten.Um eine effiziente Realisierung und einen weitgehend einheitlichen Ausbauzustand gewährleisten zu können, sollte der Umsetzungsprozess auf Basis eines besonderen Modells erfolgen. Kernbestandteil war ein zentraler Projektcontroller/ Verfahrenssteuerer. Die Auftraggeberfunktion und die Bauherrenkernleistungen verbleiben somit bei den originär zuständigen Stellen. Der Projektcontroller sollte den Umsetzungsprozess einschließlich der zeitlichen und finanziellen Steuerung zentral überwachen und für den jeweiligen Federführer Tätigkeiten, wie die unterschriftsreife Erstellung von Unterlagen, für die Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen, für die einzelnen Routen sowie die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Terminen übernehmen. Außerdem sollte der Projektcontroller mit einer kontinuierlichen Fortschreibung der relevanten Informationen einen wesentlichen Teil des Berichtswesens gegenüber der Radverkehrskoordinatorin übernehmen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt HamburgJahr2016ThemaSteuerung und Monitoring des Umsetzungsprozesses der Velorouten in HamburgVerfahrenin Anlehnung an Projektsteuerungsleistungen gem. Schriftenreihe Nr.9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/ ProjektmanagementLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Neubau der Kita Vogelkamp Neugraben

Die Kinder in Neugraben bekommen eine neue Kita In einem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb wurde der Entwurf des Architekturbüros Peter Krebs aus Karlsruhe und Wörmann Architekten GmbH aus Ostbevern mit dem zweiten Rang prämiert. Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek entstehen im Quartier Vogelkamp Neugraben auf ca. 70 ha insgesamt ca. 1.500 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausbebauung sowie in kleinteiligen Mehrfamilienhäusern. Perspektivisch werden im Vogelkamp Neugraben insgesamt knapp 3.500 Menschen ein neues Zuhause finden. Als Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier soll im 3. Bauabschnitt eine weitere Kita entstehen. Hierfür setzt der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 eine entsprechende Fläche im Westen des bereits in der ersten Baustufe hergestellten Parks fest. Da alle bestehenden Einrichtungen im Gebiet und in der Umgebung bereits ausgelastet sind und weitere Plätze nachgefragt werden, besteht ein kurzfristiger Bedarf für die Errichtung und den Betrieb einer weiteren Kindertageseinrichtung an diesem Standort. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung der Kita Vogelkamp Neugraben mit integriertem Eltern-Kind-Zentrum. Dabei galt es, einen Baukörper zu entwerfen, der die pädagogischen Ziele des Trägers vollends umsetzt, sich durch eine optimal auf die Nutzer zugeschnittene Grundrissstruktur, durch schöne Räume, eine identitätstiftende Fassade und nicht zuletzt durch eine hervorragende städtebauliche Einfügung in das im Entstehen begriffene Quartier auszeichnet. ein 2. Preis: Büro für Architekten Peter Krebs, Karlsruhe ein 2. Preis: Wörmann Architekten GmbH, Ostbevern (wird realisiert) 3. Preis: Querkopf Architekten GmbH & Co. KG, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberDeutsches Rotes KreuzKreisverband Hamburg-HarburgJahr2016 - 2017ThemaNeubau der Kita Vogelkamp NeugrabenVerfahreneingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 5 Architekturbüros Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Manuela Witt Bildnachweis Planungsgruppe Wörmann GmbH, Peter Krebs Büro für Architektur, büro luchterhandt,

Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich GmbH

Ein neues Labor- und Bürgebäude mit einem für den Standort einzigartigen Trockenraum Das VgV-Verfahren für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich ist entschieden. Das Büro wulf architekten GmbH hat den Zuschlag für den Neubau erhalten. Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche: 1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt-Straße und die Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte. Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit. Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben.Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten. Flächenbedarf des Neubaus gliedert sich folgendermaßen: BGF ca. 1.584 qm, NF (1-7) ca. 880 qm. Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen: 1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können. 2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellflächen für neun Großgeräte, fünf NMR- und drei EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich. 3. Ein weiterer Teil besteht aus 10 Chemie- und Physiklaboren unterschiedlicher Raumgröße zur Materialforschung. Es ist eine Raumhöhe von 4 m im Lichten erforderlich. 4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro- und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum. OrtJülichAuftraggeberForschungszentrum Jülich GmbHJahr2016 - 2017ThemaGeplant wird ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung auf dem Forschungszentrum Jülich GmbH VerfahrenVgV-Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Generalplanung bestehend aus Objektplanung gem. §34 HOAI, Freianlagen gem. §39 HOAI, Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI, Technische Ausrüstung gem. §55, Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Jana Mielke David Senger Bildnachweis Forschungszentrum Jülich GmbH

Erweiterung Kreismuseum Syke

Eine goldene Gelegenheit Von 115 Wettbewerbsbeiträgen wurde der Entwurf der Architekten Freitag Hartmann Sinz aus Berlin zum Sieger gekürt. Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung (NEL) wurde im April 2011 im Landkreis Diepholz, bei Gessel, unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Ein Archäologenteam barg den sog. Gesseler Goldhort, der insgesamt 117 Objekte umfasst. Der Fund ist der größte bisher bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des seit 1937 bestehenden Kreismuseums Syke, welches das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz ist. Um der herausragenden Bedeutung des Goldhortes sowie den weiteren Funden und Ergebnissen der Pipelinegrabung Rechnung zu tragen, wird der Landkreis Diepholz dem Schatz mit einem Erweiterungsbau des Kreismuseums Syke einen angemessenen musealen Rahmen schaffen.Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, den gesamten Hort in Repliken und einen Großteil der „Pipelinefunde“ aus dem Landkreis Diepholz, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Neben den Ausstellungsflächen, für die bereits ein erstes Museumskonzept entwickelt wurde, beheimatet der Anbau auch ein Forscherlabor, in dem Museumsgäste selbst tätig werden können. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 qm Nutzfläche. Der Kostenrahmen für die Kostengruppen 300 und 400 beläuft sich auf rund 1,4 Mio Euro (brutto). An an dem offenen Wettbewerb haben sich 115 Büros beteiligt. Unter dem Vorsitz des Architekten Christian Schmitz wurden folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin 2. Preis: fehlig moshfeghi architekten, Hamburg 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude Anerkennung: Chiara System Ltd, Berlin Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stuttgart Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main Anerkennung: Krampulz Meyer Architekten GbR, Stuttgart OrtSykeAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsbau für ein MuseumVerfahrenOffener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Annabelle Ries Anna-Lena SchüslerIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt, Freitag Hartmann Architekten GmbH

Spiele im Dialog – 3 Bürgerwerkstätten für Spiele in Hamburg

Aufruf an alle Hamburgerinnen und Hamburger Mit Bürgerinnen und Bürgern über die Möglichkeiten und Grenzen von Olympischen und Paralympischen Spielen diskutieren. Während der Entscheidungsfindung, ob Hamburg als Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 gehen wird, war auch eine breite Unterstützung der Bevölkerung wesentlich. Bereits im Herbst 2014 waren erste Aktivitäten gestartet, die über die Zielsetzungen und den aktuellen Stand des Konzepts für dieses Projekt informieren sollten. Zugleich wollte Hamburg die Gelegenheit nutzen, das Konzept mit allen Akteuren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, damit es sowohl den olympischen und paralympischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Menschen in Hamburg gerecht wird. Daher war ein zentrales Anliegen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia zu sammeln und zu erörtern, die über das sportliche Großereignis hinaus eine nachhaltig positive Entwicklung Hamburgs mit seinen vielfältigen Nachbarschaften fördern. In drei sogenannten „Bürgerwerkstätten“ erhielten alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr über Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Ideen und Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Die Bürgerwerkstätten widmeten sich dabei den Leitzielen, die Hamburg mit seiner Idee „Spiele der kurzen Wege“ verfolgte, sowie jenen Themen, die für das räumliche Konzept „Feuer und Flamme – Spiele für Hamburg“ relevant waren: Veranstaltungs- und Trainingsstätten, die Unterbringung der Athleten, Fragen von Infrastruktur, Logistik und Tourismus sowie ersten planerischen Überlegungen für den zentralen Bereich auf dem Kleinen Grasbrook. Ziel der Bürgerwerkstätten war es zudem, gemeinsam zu diskutieren, wie die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung einer Hamburger Bewerbung eingebunden werden könnten, damit schlussendlich eine von den Hamburgerinnen und Hamburgern miterarbeitete und mitgetragene Bewerbung entstehen konnte. Die Bürgerwerkstätten fanden am 28. Januar, 19. Februar und 26. Februar 2015 jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Veranstaltungsort war das Unilever-Haus, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Behörde für Inneres und SportJahr2015ThemaBürgerideen für OlympiaLeistungenModeration, Durchführung und Auswertung von drei BürgerwerkstättenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Anna-Lena Homann Bildnachweis Johannes Arlt

Machbarkeitsstudie Hohenfelder Brücken

Ideen für den Stadtraum zwischen Hohenfelder Bucht und Alster Drei Planerteams zeigen Möglichkeiten und Grenzen einer verkehrlichen und freiraumplanerischen Entwickung auf. Die Hohenfelder Brücken im Straßenzug Schwanenwik müssen in den kommenden Jahren saniert werden. In dieser Sanierungsaufgabe liegt auch die Chance, den gesamten Straßen- und Stadtraum zwischen der Hohenfelder Bucht und der Alster grundlegend neu zu ordnen – mit Verbesserungen insbesondere für Fuß-, Rad- und den Busverkehr sowie für eine hochwertige Gestaltung des Freiraums, für einen sensiblen Umgang mit dem herausragenden Baumbestand und dem einzigartigen denkmalgeschützten Ensemble rund um den Hamburger Kanu Club. Zur Klärung der Randbedingungen und Auslotung der verkehrlichen, konstruktiven und freiraumplanerischen Möglichkeiten wurde der eigentlichen Planung eine Machbarkeitsstudie vorgeschaltet. Dafür wurden drei Teams, bestehend aus je einem Verkehrsplanungsbüro, einem Landschaftsarchitekturbüro und einem Büro für konstruktiven Ingenieurbau, damit beauftragt, in einer Folge von Workshops Schritt für Schritt unterschiedliche Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese Varianten wurden in dem Prozess mit diversen an der Planung zu beteiligenden Akteuren und Stakeholdern diskutiert.In einer Reihe von Bürgerwerkstätten waren zudem die Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, sich mit Ihren Kenntnissen und Alltagserfahrungen schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit eigenen Ideen in die Planung einzubringen und die Planungsbüros zu beraten. Dabei wurden besonders intensiv die folgenden Themen diskutiert: Optimierung der Verkehrsführung für alle Verkehrsarten, Komfortsteigerung für Fußgänger und Radfahrer, Entwicklung des Freiraums, Verbesserung der Anbindung umliegender Stadtteile, gestalterische und konstruktive Ansätze für den Brückenneubau, Minimierung von Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklung dieses bedeutsamen Stadtraums auf und eröffnet die Chance, sich im Diskurs über die Gestaltungsspielräume der beteiligten Fachdisziplinen zu verständigen. OrtHamburgAuftraggeberLandesbetrieb Straßen, Brücken und GewässerJahr2014ThemaVerkehrsplanerische und landschaftsarchitektonische UmgestaltungVerfahrenMachbarkeitsstudie mit drei PlanungsteamsLeistungenInhaltliche Vorbereitung, Begleitung und Moderation der MachbarkeitsstudieAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis Stefan Klink, www.st-klink.de Links www.hamburg.de/lsbg

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH