Verhandlungsverfahren Umbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-Schule in Buxtehude

Verhandlungsverfahren Umbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-Schule in Buxtehude Die Hansestadt Buxtehude plant den Umbau, die Erweiterung und die Sanierung der Halepaghen-Schule (Gymnasium). Die Halepaghen-Schule, ein 5-zügiges Gymnasium, befindet sich westlich des historischen Stadtkerns der Hansestadt Buxtehude. Anlässlich der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren (G9) wurde ein innovativer Beratungsprozess (Phase 0) angestoßen. Im ersten Halbjahr 2017 wurde in Zusammenarbeit mit der Schule und der Fachgruppe Schulen und Sport, Buxtehude ein Beteiligungsprozess (Phase 0) durchgeführt. Ziel war es, die zukünftige Gestaltung der Schule entlang der pädagogischen Profilausrichtung, sowie im Rahmen bautechnischer, finanzieller und umfeldbezogener Vorgaben zu entwickeln. Im Zuge der Bearbeitung wurde ein Raumprogramm entwickelt, um die pädagogischen Vorstellungen der Schule umsetzen zu können. Die in diesem Konzept entwickelten raum-pädagogischen Anforderungen sollen im Zuge der notwendigen Sanierungsmaßnahmen mit umgesetzt werden. Hierzu ist auch ein Erweiterungsneubau erforderlich.Ausgeschriebene Leistungen: - Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 1-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 1-4 sowie 5-6 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagegruppen 1-8): 1-4 sowie 5-9 optional, stufenweise Termine: 13.08.2018 Bewerbungsfrist vor. KW 35 2018 Auskunftserteilung vor. KW 41 2018 Bietergespräche vor. KW 46 2018 frühestmöglicher Vertragsschluss Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren. Gern können Sie uns auch eine Email an bewerbung@luchterhandt.de schreiben.OrtBuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeJahr2018ThemaUmbau, Erweiterung und Sanierung Halepaghen-SchuleVerfahrenVerhandlungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Projektteam Verhandlungsverfahren Bildnachweis Luftbild, Quelle: Hansestadt Buxtehude Links Link zur Hansestadt Buxtehude Downloads Zuschlagskriterien EU-Bekanntmachung Bewerbungsbogen (Stand: 02.08.2018) Bewerbungsbogen Austausschseite D1.3A Bewerbungsbogen Austausschseite D1.3C Änderungsbekanntmachung Leistungskatalog Lösungsvorschlag Rückfragen im Teilnahmewettbewerb (08.08.2018)

VgV Verhandlungsverfahren: MARITIM Seebruecke, Timmendorfer Strand

Den Horizont erweitern. Die Gemeinde Timmendorf schreibt Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 (LPH 2-8) und der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 (LPH 2-8) HOAI aus. Gegenstand des Verfahrens ist die Planung einer neuen Seebrücke für die Gemeinde Timmendorfer Strand, eines der beliebtesten und prominentesten Ostseebäder Deutschlands. Zentrale Anziehungspunkte in Strandlage, gleichermaßen für Touristen wie auch Einheimische, sind die Seebrücken – in Timmendorfer Strand sind es gleich drei an der Zahl. Die im Norden des Ostseebades auf Höhe des Strandparks befindliche 275 m lange MARITIM Seebrücke ist mittlerweile baufällig und erneut sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat beschlossen sie durch einen innovativen, ungewöhnlichen Neubau in Form eines Rundwegs/Rundgangs von herausragender Qualität zu ersetzen. Vor dem Hintergrund der ortstypischen Besonderheiten versteht sich die Aufgabenstellung als Chance, die Potentiale des Osteseebades weiter zu gestalten. Ziel des Verfahrens ist es, innovative, ungewöhnliche Vorschläge für eine Seebrücke zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion, sich auf das Meer hinaus bewegen zu können erfüllen, andererseits auch andere Nutzungsangebote für die vielfältigen Alters- und Nutzergruppen bieten und überdies eine unverwechselbare Gestalt in Form eines Rundwegs/Rundgangs haben. Dabei ist zu beachten, dass die ganzjährige Nutzung der Seebrücke eine meerwasser-, winter- und extremwetterbeständige Konstruktion voraussetzt. Es soll ein einstöckiges, ein- oder zweiflügeliges Brückenbauwerk in Form eines Rundwegs/Rundgangs geplant werden, das mindestens 4,5 m breit ist, einen barrierfreien Zugang, Aufenthalt und Umgang ohne fremde Hilfe für Menschen mit Mobilitätseinschränkung sowie für Seh- und Hörbehinderte ermöglicht sowie durch Gelände absturzsicher gestaltet ist. Dafür muss die Brücke höhengleich an die bestehende Promenade auf 5,01/5,03 m ü NHN angeschlossen werden. Zusätzlich ist eine Anlegestelle für ein Bäderschiff mitzudenken. Die Wassertiefe der Ostsee im Bereich der bestehenden MARITIM Seebrücke beträgt am Brückenkopf bis zu ca. -5,00 m.Da es sich um die Planung eines hochgradig identitätsstiftenden Bauwerks handelt, ist auch auf die zukünftige atmosphärische Inszenierung und notwendige verkehrliche Beleuchtung zu achten. Bei der Konstruktion sind zwingend meerwasser-, winter- und extremwetterbeständige, ökologisch nachhaltig bewertete Materialien zu verwenden, die eine ganzjährige Nutzung der Brücke sicherstellen. Fahrzeug- und Personenverkehr setzt eine auf Schwerlast ausgelegte Gründung voraus und die Tragfähigkeit muss auch bei zusätzlicher Eislast gewährleistet sein. Wartungsfahrzeuge müssen die Brücke am Strand unterfahren können. Beim Bau und Betrieb sind naturschutzrechtliche Restriktionen sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz (Hochwasserschutzwand zwischen Promenade und Strand) zu beachten. Da auf gestalterische Qualität großen Wert gelegt wird, empfiehlt sich bei der Bearbeitung der Leistungsphasen 2-3 die Zusammenarbeit mit einem beratenden Architekten. Diesem Verfahren ist ein offener, zweiphasiger interdisziplinärer Planungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren vorausgegangen. Da nicht alle maßgeblichen Anforderungen durch einen Wettbewerbsbeitrag konzentriert gebündelt erfüllt wurden, war es der Ausloberin nach Vorlage der finalen Angebote nicht möglich eine abschließende Bewertung und Entscheidung zu treffen. Das Verfahren wurde daher aufgehoben. Sämtliche aus dem Wettbewerbsverfahren zur Erfüllung der Leistungen dieses Verfahrens notwendigen Unterlagen werden den Teilnehmern in den Anlagen zur Verfügung gestellt. Die Büros, die sich im Wettbewerb bereits mit dieser Aufgabe befassten, sind dem Protokoll zur 2.Phase zu entnehmen. Downloadlink Präsentationspläne 2. Phase Vorläufige Kostenschätzung: 1) KG 300 (brutto) Bauwerk – Konstruktion: 3,28 Mio. € 2) KG 400 (brutto) Bauwerk – TA: 300.000 € 3) KG 500 (brutto) Außenanlagen: 400.000 € Gesamtbaukosten: ca. 5.000.000 € Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.OrtTimmendorfer StrandAuftraggeberGemeinde Timmendorfer StrandJahr2018ThemaNeubau der MARITIM Seebrücke in Timmendorfer StrandVerfahrenVgV Verfahren für Leistungen der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAILeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Nils Polzin Bildnachweis büro luchterhandt Downloads MARITIM Seebruecke_EU-BekanntmachungLeistungskatalog_Loesungsvorschlag Preisgerichtsprotokoll 2. Phase am 01. April 2017 Fragensammler (Stand: 20.08.2018)Bewerbungsbogen (Fassung: 20.08.2018) EU-Aenderungsbekanntmachung (vom 20.08.2018) Fragensammler (Stand 05.09.18)

Wettbewerb SAGA August-Krogmann-Straße

Realisierungswettbewerb August-Krogmann-Straße Hamburg Die SAGA lobt einen kombinierten hochbaulichen Realisierungswettbewerb zur Errichtung von ca. 140 freifinanzierten, kostengünstigen Wohnungen im Stadtteil Farmsen-Berne aus. Auf dem ehemaligen Pflegeheimareal an der August-Krogmann-Straße in Hamburg-Farmsen im Bezirk Wandsbek entstehen durch die Neuorganisation des ansässigen Pflegezentrums – das von dem privaten Anbieter PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG betrieben wird – Flächen für neuen qualitätsvollen Wohnungsbau. Dieser soll vor allem im Osten des Areals errichtet und kostengünstig angeboten werden. Die Erhaltung der historischen Gebäudesubstanz – es handelt sich hierbei um Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die um 1900 erbaut wurden – ist zusammen mit den vorhandenen Grünbereichen sowie entstandenen Wohnungsbaupotentialen in einem durch den Bezirk Wandsbek aufgestellten Bebauungsplan „Farmsen-Berne 36“ gesichert. Zusätzlich sind neue Erschließungsstraßen und deren Anbindung an das übergeordnete Straßennetz im Westen und Norden geplant. Gegenstand dieses Realisierungswettbewerbs ist das nordöstliche ca. 8.347 qm große Grundstück (Flurstück 5119). An dieser Stelle sollen ca. 140 freifinanzierte Wohneinheiten realisiert werden. Die Hamburgische Wohnungspolitik hat zum Ziel, Hamburg als lebenswerte, attraktive und wachsende Stadt zu entwickeln. Bezahlbare und gute Wohnungen sind dafür eine Grundvoraussetzung. Mit dem „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ hat Hamburg bereits 2011 deutschlandweit neue Maßstäbe in der Förderung des Wohnungsneubaus gesetzt: Die Vereinbarung zwischen Senat, Verbänden der Wohnungswirtschaft und SAGA Unternehmensgruppe unter Beteiligung der Mietervereine beinhaltete konkrete Maßnahmen und Zielsetzungen für eine aktive und sozialverträgliche Weiterentwicklung des Hamburger Wohnungsmarktes. Die Neubauaktivitäten in Hamburg konnten so in den folgenden Jahren deutlich erhöht werden.Mit der Realisierung von neuem qualitätsvollen Wohnungsbau auf dem Areal des ehemaligen Pflegeheims soll mit diesem Verfahren der Beweis angetreten werden, das Vorhaben bei einer Kostenobergrenze von 1.800 Euro (brutto) pro Quadratmeter Wohnfläche (KG 300/400) umzusetzen. Zur Erreichung dieses Zieles, sollen Planer und bauausführendes Unternehmen (oder ein Unternehmen, welches beide Disziplinen erfüllen kann) zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll bereits im Rahmen des Wettbewerbs erfolgen. Daher ist es auch erforderlich, dass alle geforderten Disziplinen bereits im vorgelagerten Teilnahmewettbewerb miteinander verbunden sind. Insgesamt soll dieses Projekt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wohnens in Hamburg leisten, bei dem an die zu entwickelnden Lösungen höchste Qualitätsmaßstäbe für günstigen Mietwohnungsbau gesetzt werden. Angestrebt wird eine Fertigstellung des Vorhabens und einen Bezug der Gebäude für das Jahr XX. Folgendes Baukostenbudget ist vorgegeben: Kostengruppen 300/400 (gem. DIN 276): rd. 13,7 Mio. EUR netto Kostengruppe 500 (gem. DIN 276): rd. 0,38 Mio. EUR netto Termine: 27.08.2018 Rückfragenkolloquium 30.10.2018 Abgabe der Arbeiten (Poststempel) 09.11.2018 Abgabe der Modelle (Poststempel) 11.12.2018 Preisgerichtssitzung Im Nachgang: Ausstellung der Arbeiten Wir empfehlen allen Interessierten, sich regelmäßig auf diesem Artikel über nächste Schritte zu informieren.OrtHamburgAuftraggeberSAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft HamburgPoppenhusenstraße 222305 HamburgJahr2018ThemaRealisierung von ca. 140 freifinanzierten, konstengünstigen WohnungenVerfahrenKombinierter hochbaulicher Realisierungswettbewerb zur Vergabe von Bauleistungen und PlanungsleistungenLeistungenWettbewerb mit vorgeschaltetem europaweit offenen TeilnahmewettbewerbProjektpartnerDavid SengerAnsprechpartner Projektteam August-Krogmann-Straße Bildnachweis B-Plan, Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg Links Link zur Website der SAGA Downloads EU-Wettbewerbsbekanntmachung Bewerbungsbogen Verfahrensteil 180717_Fragensammler 180919_Fragensammler

Neubau eines Präventionszentrums der BGW und VBG

Neubau eines Präventionszentrums für die BGW und VBG in der HafenCity in Hamburg Nichtoffener, zweiphasigen hochbaulichen Planungswettbewerb im Rahmen der VgV für ein Bauvorhaben zur Errichtung eines Präventionszentrums für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) am Standort Hamburg Die Auftraggeberinnen und Wettbewerbsausloberinnen VBG und BGW haben als Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen ihres gesetzlichen Präventionsauftrages zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, für die Aus-und Fortbildung zu Themen des Arbeitsschutzes Sorge zu tragen.Für den Hauptsitz der Ausloberinnen in Hamburg in der HafenCity (Baufeld 121) wurde ein Wettbewerb für den Neubau eines Präventionszentrums mit: 1. Qualifizierungsbetrieb (ca. 4 200 m² BGF), 2. Übernachtungsbetrieb (ca. 9 800 m² BGF), 3. Verpflegungsbetrieb / Gesundheit (ca. 2 600 m² BGF) 4. Präventionsbetrieb – sonstige Präventionsleistungen (ca. 6 200 m² BGF), 5. Bürobetrieb VBG (ca. 4 200 m² BGF) sowie, 6. Technik / Treppenhäuser / Tiefgarage (ca. 12 000 m² BGF) durchgeführt. Den Wettbewerb gewann nach anschließendem Verhandlungsverfahren das Büro Auer Weber aus München.OrtHamburgAuftraggeberBerufsgenossenschaften VBG und BGW, HamburgJahr2016-2017ThemaNeubau eines PräventionszentrumsVerfahrenzweiphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb im Rahmen der VgVLeistungenkomplettes WettbewerbsmanagementAnsprechpartner David Senger Jana Latus Bildnachweis Auer Weber, München Downloads

Wettbewerb Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl

Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in der Stadt Wiehl soll zu einem innovativen und modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut werden! Die Stadt Wiehl lobt einen offenen, hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb zur Sanierung, zum Umbau und Neubau des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aus. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) in der Stadt Wiehl soll zu einem innovativen und modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut werden und dabei eine neue, klar strukturierte und gut erkennbare Adresse erhalten. Die Stadt Wiehl beabsichtigt, das an einer Hauptstraße und östlich des Stadtzentrums gelegene Gymnasium mit angeschlossener 3-Feld-Sporthalle und der Wiehltalhalle in Teilen zu erhalten und zu sanieren sowie durch Umbau und Neubau zu modernisieren. Ungünstige Flächenzuschnitte und mangelnde Barrierefreiheit des überwiegend aus den 1950er bis 1990er-Jahren stammenden Gebäudebestandes geben hierzu Anlass. Dem anstehenden Wettbewerb ist von September bis Dezember 2017 eine Planungsphase 0 vorausgegangen. Das Grundstück des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit über 24.000 qm liegt unmittelbar an der durch das Zentrum und östlich in Richtung Oberwiehl verlaufenden Hauptstraße.An diesem Standort bildet dasGebäudeensemble des DBG, bestehend aus einem Ost-, West- und Mitteltrakt in Verbindung mit dem nördlich gelegenen Oberstufentrakt, einer modernen 3-Feld-Sporthalle sowie der Wiehltalhalle mit Veranstaltungssaal und Mensa, den Eingang zur Altstadt mit restaurierten historischen Fachwerkhäusern. Prägend ist die topographische Situation mit einem deutlich von der Hauptstraße aus ansteigenden Hang zur nördlich angrenzenden Ennenfeldstraße, die dem Schulstandort vor allem als fußläufige Erschließung dient. Der Höhenunterschied ausgehend von der Hauptstraße bis zur Ennenfeldstraße beträgt ca. 17m, so dass das bestehende Schulgebäude von unterschiedlichen Niveaus erschlossen wird. Aufgrund der für diese Maßnahme bereits genehmigten Städtebaufördermittel durch das Land NRW für einen teilweisen Abriss/Neubau sowie die Modernisierung des verbleibenden Gebäudebestands besteht die Notwendigkeit, den Bestand in signifikantem Umfang zu erhalten und diesen Teil so zu sanieren, dass er den künftigen Anforderungen der Schule optimal entspricht.OrtWiehlAuftraggeberStadt WiehlBahnhofstraße 151674 WiehlJahr2018ThemaUmbau, Sanierung und Neubau eines GymnasiumsVerfahrenoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplettes Wettbewerbsmanagement,Begleitung einer vorgeschalteten Phase 0Ansprechpartner Projektteam Wiehl Bildnachweis Luftbild, Quelle: Stadt Wiehl Links Link zur Stadt Wiehl Downloads Auslobungsbroschüre

Verhandlungsverfahren Giselbertstraße Buxtehude

Buxtehude erschließt Neubaugebiet! An der Giselbertstraße entsteht ein zentrumsnahes Wohngebiet mit rund 11 Hektar. Die Hansestadt Buxtehude entwickelt am Ortsrand, aber innenstadtnah und in Bahnhofsnähe ein Wohnbaugebiet mit rund 11,4 ha und ca. 400 Wohneinheiten. Prägendes Element und Rückgrat Wohngebiets ist ein zentraler 1,2 ha großer Grünzug, der als Naherholungsraum Aufenthaltsfunktionen übernehmen soll. Beabsichtigt ist die Errichtung eines begrünten Lärmschutzwalls zur Abschirmung der Schallimmissionen der südlich verlaufenden Bahnlinie. Zur Durchgrünung der Straßenverkehrsfläche sollen straßenbegleitende Baumreihen entstehen. Vorgesehen ist die Ausbildung eines zentralen Ortes mit Quartiersplatz und Mischgebietsnutzungen im Eingangsbereich. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 – 9 gemäß § 47, 43 und 39 ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu beauftragen. Im Rahmen des B-Planverfahrens wurde bereits für die o.g. Objektplanungen eine Grundlagenermittlung durchgeführt sowie eine konzeptionelle Planung erstellt, so dass die Beauftragung der Leistungsphase 1 entfallen kann. Diese Unterlagen erhalten die Bietern mit Versand der Angebotsaufforderung. Sie stellt die konzeptionelle Vorgabe dar. Im Plangebiet ist aufgrund der anstehenden nichttragfähigen Böden im Bereich der öffentlichen Verkehrsflächen umfangreicher Bodenaustausch erforderlich. Aus diesem Grund sind neben der örtlichen Bauleitung auch besondere Leistungen hinsichtlich des Konzeptes der Bodenentsorgung bzw. Bodenverwertung sowie des Bodentransportes zu erbringen. Seitens des Auftraggebers wird der Baubeginn für das Frühjahr 2019 angestrebt. Die Durchführung der Baumaßnahme ist für die Jahre 2019 bis 2024 geplant. Die Fertigstellung des Kanalbaus, des Lärmschutzwalls und der temporären Baustraße ist spätestens im Frühjahr 2020 beabsichtigt. Für die Hochbauphase wird eine Bauzeit von 2-3 Jahren veranschlagt, so dass der Straßenendausbau sowie die Herstellung der Grünanlagen und der Spiel- und Sportflächen voraussichtlich in den Jahren 2022 bis 2024 durchgeführt werden kann. Näheres siehe EU-Bekanntmachung und Anlagen. OrtHansestadt BuxtehudeAuftraggeberHansestadt BuxtehudeBahnhofstraße 721614 BuxtehudeJahr2018ThemaErschließungsplanung für ein NeubaugebietVerfahrenVgV-Verhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Hansestadt Buxtehude Downloads EU-Bekanntmachung (pdf)  

Bogenviertel Bietigheim-Bissingen

Bogenviertel Bietigheim-Bissingen ein neues urbanes Stadtquartier auf dem ehemaligen DLW-Areal Die Stadt Bietigheim-Bissingen plant die Nachnutzung des ehemaligen DLW-Areals in der Nähe des Bahnhofs, um neue Wohn- und Gewerbeflächen zu schaffen und damit einen wegweisenden Baustein zur IBA 2027 StadtRegion Stuttgart beizutragen. Gemäß dem seit vielen Jahren in Bietigheim-Bissingen verfolgten Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ soll mit der städtebaulichen Neuordnung des DLW-Areals langfristig die nachhaltige Stadtentwicklung an einer zentralen Stelle im Stadtgebiet fortgeführt und Flächenangebote für verschiedene Nutzungen entwickelt werden. Das DLW-Areal besitzt aufgrund seiner Flächengröße, seiner zentralen Lage und seines industrie- und stadtgeschichtlichen Hintergrunds eine hervorgehobene Bedeutung für die Stadtentwicklung. Das Wettbewerbsverfahren fand dabei unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Bereits vor der Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs wurden die Bürgerinnen und Bürger einbezogen. Innovative Perspektiven für Wohnen und Arbeiten in der Stadt als Beitrag zur IBA 2027 StadtRegion Stuttgart Auch wurden im Vorfeld des Wettbewerbs intensiv mögliche thematische Herausforderungen, wie „Arbeiten 4.0“ oder planerische Leitbilder (z. B. Campus, Werksiedlung) für die Konversion dieses ehemaligen Industriestandorts erörtert. Thematisch richtete der Wettbewerb seinen Blick auf innovative Lösungsansätze für die Kombination von Arbeitsstätte und Wohnung, an die Verbindung von Unternehmen und Beschäftigten. Insofern fragte der Wettbewerb nach zukunftsweisenden funktionalen und städtebaulichen Konzepten für eine Neuinterpretation des Begriffs „Werksiedlung“ für das 21. Jahrhundert – auch weil dies an diesem Standort Tradition hat. Aufgabe des Wettbewerbs war es, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische und verkehrlich tragbare Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer unverwechselbaren Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft aufwartet. Dabei sollten die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts verarbeitet und eine Konzeption entwickelt werden, die in Abschnitten umsetzbar ist.OrtBietigheim-BissingenAuftraggeberWestside City Immobilien GbRAusloberStadt Bietigheim-BissingenJahr2018Themastädtebauliche Entwicklung des ehemaligen DLW-ArealsVerfahrenstädtebaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Isabel Sagasser Bildnachweis Stadtarchiv Bietigheim-Bissingen

VgV Erweiterungsbau Bertha-von-Suttner-Schule Geesthacht

Die Bertha-von-Suttner-Schule wächst Eine fünfzügige SEK I und eine zweizügige SEK II machen einen Erweiterungsbau erforderlich! Zum Schuljahr 2016/21017 wurde die Grund- und Gemeinschaftsschule Bertha-von-Suttner- Schule hinsichtlich der Primarstufe und Sekundarstufe I voneinander getrennt, so dass seitdem zwei eigenständige Schulen existent sind - zum einen die Grundschule in der Oberstadt (Schulweg 3) und zum anderen die Gemeinschaftsschule Bertha-von-Suttner-Schule (Dösselbuschberg 40). Aufgrund der Trennung von der Grundschule und aufgrund der zum Schuljahr 2017/ 2018 eingeführten Oberstufe an der Bertha-von-Suttner-Schule, wurde die Raumsituation neu betrachtet. Mit der Einführung der Oberstufe ergibt sich zusätzlicher Raumbedarf. Des Weiteren fehlt es der Bertha-von-Suttner-Schule an weiteren Räumen, z.B. im Bereich der Verwaltungs- und Differenzierungsräume. Der Raumbedarf orientiert sich an einer 5-zügigen Sekundarstufe I und einer 2-zügigen Sekundarstufe II, welcher durch einen Erweiterungsbau am Schulkomplex der Bertha-von-Suttner-Schule abgestellt werden soll. Die Hauptnutzfläche liegt bei ca. 2.100 Quadratmetern, woraus sich eine Bruttogrundfläche von etwa 3.300 Quadratmetern ergibt. Das bestehende Gebäude der Bertha-von-Suttner-Schule ist dreigeschossig. Das Gebäude wurde 1977 im Rahmen des Schulbausonder-Programms in Systembauweise erstellt. Die Bertha-von-Suttner Schule und die zugehörige Sporthalle liegen unmittelbar am Dösselbuschberg, eine der Hauptverkehrsadern in der Oberstadt. Wesentliches Merkmal der Geländetopographie auf dem Schulgelände ist der Höhenunterschied zwischen Schulweg und Dösselbuschberg. Er beträgt etwa 5 m. Gegenstand der Planungsaufgabe ist ausschließlich der Neubau (keine Umbauten im Bestand) mit den unmittelbar notwendigen Freianlagen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen: - Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 2-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 2-4 sowie 5-6 optional, stufenweise - Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagegruppen 1-8): 2-4 sowie 5-9 optional, stufenweise - SiGeKo in der Planungs- und in der BauphaseOrtGeesthachtAuftraggeberStadt GeesthachtMarkt 1521502 GeesthachtJahr2017 / 2018ThemaErweiterungsneubau weiterführende SchuleVerfahrenVgV-Verhandlungsverfahren für Leistungen gem. §§ 34, 51 und 55 HOAILeistungenkomplette verfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis Luftbild Stadt Geesthacht Downloads EU Bekanntmachung

Das NEUE Buddenbrookhaus

Das NEUE Buddenbrookhaus entsteht hinter denkmalgeschützten Fassaden "Ich habe zu Ehren meiner Vaterstadt und meiner Familie auf meine Art ebensoviel getan, wie mein Vater, der vielleicht in Lübeck noch nicht ganz vergessen ist, auf seine Art getan hat. Ich habe in hunderttausenden Deutschen Teilnahme für lübeckisches Wesen geweckt, ich habe die Augen von hunderttausenden von Menschen auf das alte Giebelhaus in der Mengstraße gelenkt [...]." Thomas Mann ! Bitte beachten Sie die neuen Termine ! 17.11.2017 Frist für schriftliche Rückfragen (an: luebeck@luchterhandt.de ) 17.01.2018 Abgabe Pläne (Poststempel) 22.01.2018 Abgabe Modell und Materialproben (Poststempel) ! Registrierung ! Wenn Sie sich unverbindlich registrieren wollen, schicken Sie eine Email an: luebeck@luchterhandt.de Wir nehmen Sie dann in den Adressverteiler auf! Das Buddenbrookhaus, Handlungsort von Thomas Manns Roman Buddenbrooks und Stammsitz der Familie Mann, ist ein erfolgreiches Literaturmuseum. Die Besucherzahlen, die wachsende Sammlung, die größer werdende Bibliothek – sie haben das Haus an den Rand seiner Kapazitäten geführt. Es fehlt an museumspädagogischen Räumen, das Gebäude und die Ausstellung sind nicht ausreichend barrierefrei, auch ist die Ausstellung szenographisch und inhaltlich in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Museum die Chance erhält, seine Fläche zu verdoppeln und sich sowohl inhaltlich als auch baulich-gestalterisch neu auszurichten. Mit einem Umbau der beiden Gebäude bzw. einem Neubau hinter den denkmalgeschützten Fassaden entsteht Das NEUE Buddenbrookhaus, das an diesem besonderen Standort auf einzigartige Weise Weltliteratur, Kaufmannstradition und das Leben der weltberühmten Schriftstellerfamilie Mann verbinden wird. Im UNESCO-Welterbe der Lübecker Altstadt soll unter Berücksichtigung der bestehenden kleinteiligen Strukturen ein modernes, ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Ensemble errichtet werden, das den Vorgaben des Denkmalschutzes ebenso gerecht wird wie den räumlich-funktionalen und technischen Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbaus. Es ist die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe, mit der historischen Bausubstanz behutsam umzugehen und gleichzeitig ein zusammenhängendes Gebäudeensemble zu schaffen, das zeitgenössische Architektur und eine erlebnisreiche Ausstellung in optimalen Einklang bringt. Das NEUE Buddenbrookhaus will Geschichten erzählen: der Buddenbrooks, der Manns, der Literatur. Hierbei will es sich auf die Stärke des Museums besinnen, Wissen sinnlich erfahrbar machen zu können. Mit dem NEUEN Buddenbrookhaus entsteht ein musealer Erlebnisraum, der spielerisch konzipiert ist und den Besucher zur Interaktion auffordert. Den Besuchern soll eine alle Sinne ansprechende Ausstellung geboten werden, die auf eine emotionale Vermittlung setzt: Historisch-biografische und phantastisch-literarische Räume sollen auf eine leibliche Erfahrung abzielen und zugleich eine Fülle weiterer Informationen zur Auseinandersetzung bereithalten. Gegenstand des Wettbewerbs ist sowohl die Planung für den Um-/Neubau des Buddenbrookhauses und die Erweiterung um sein Nachbargebäude, die Mengstraße 6 als auch die gestalterische Neukonzeption der Dauerausstellung. Mit dem Ziel, dass Hülle und Inhalt des Museums eine gemeinsame Geschichte erzählen, werden hier bewusst Teams aus Architekten und Ausstellungsmachern/Szenografen/Innenarchitekten angesprochen, die im Rahmen des Wettbewerbs Architektur und Ausstellungsinhalte als Einheit denken. OrtLübeckAuftraggeberHansestadt LübeckGebäudemanagementim Einvernehmen mit:Kulturstiftung Hansestadt Lübeckdie LÜBECKER MUSEENJahr2017 - 2018ThemaUmbau und Erweiterung des Buddenbrookhauses in LübeckVerfahrenoffener, einphasiger, interdisziplinärer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Bildnachweis büro luchterhandt Downloads

Bildungshaus Norderstedt

Das Bildungshaus Norderstedt entsteht! Die Stadt Norderstedt plant ein gemeinsames Bildungshaus für die Stadtbücherei, die Volkshochschule und das Stadtarchiv im Ortsteil Garstedt-Zentrum. Gegenstand des offenen, zweiphasigen, hochbaulich-landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil ist die Planung des Bildungshauses Norderstedt sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Standorts im Kontext seiner Umgebung. Unter Berücksichtigung aktueller Zukunftsstudien und Trends soll auf ca. 5.550 qm Bruttogrundfläche ein innovatives Bildungsangebot für die gesamte Norderstedter Bevölkerung geschaffen werden. Die Angebote der Einrichtungen sollen so miteinander verschmelzen, dass für die Besucherinnen und Besucher daraus maximale Möglichkeiten für die Nutzung der Medienbestände und Kursangebote erwachsen.Nicht die Einzigartigkeit einer jeden Institution soll hervorstechen, sondern es soll ein inspirierendes, aktivierendes Lernangebot für alle Menschen entstehen, ein Ort öffentlichen Lebens, ein Bildungsort im besten Sinne, auch ein Treffpunkt für die Nachbarschaften sowie ein Ort der Kultur – in Garstedt, aber mit Wirkung für die gesamte Stadt. Zusammen mit der Aufwertung des Adenauerplatzes soll das Gebäude einen wichtigen städtebaulichen Akzent an der Europaallee setzen und ein offenes funktionales Bindeglied zwischen Park und Europaallee mit einer publikumswirksamen, in den Stadtraum hineinwirkenden Erdgeschosszone, bilden. Darüber hinaus ist die freiraumplanerische Gestaltung des Adenauerplatzes und Teilen des Grünzugs/Willy-Brandt-Park Bestandteil des Wettbewerbs. Der städtebauliche Ideenteil umfasst einen Wohnungsneubau mit ca. 4.500 qm Bruttogrundfläche. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an norderstedt@luchterhandt.de. OrtNorderstedtAuftraggeberStadt NorderstedtJahr2016 - 2018ThemaEntwurf für den Neubau eines Bildungshauses auf städtebaulicher und architektonischer Ebene sowie Planung des umliegenden FreiraumsVerfahrenOffener, zweiphasiger, hochbaulich-landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Phase 0Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Auslobung Bildungshaus

Wettbewerb Seebrücken für Scharbeutz und Haffkrug

Steife Brise - Brückenbauen in der Ostsee Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung von zwei neuen Seebrücken in zwei Losen für die Gemeinde Scharbeutz. Die bestehenden Seebrücken in Scharbeutz und der zu Scharbeutz gehörigen Dorfschaft Haffkrug sind sanierungsbedürftig und sollen durch einen Neubau ersetzt werden. Scharbeutz und Haffkrug haben sich zu zwei der schönsten und beliebtesten Seebäder der Ostsee entwickelt. Das sportlich geprägte Scharbeutz samt modernem Ostsee-Lifestyle und das gediegenere, traditionsbewusste Haffkrug als einstiges Fischerdorf sind benachbarte Seebäder in der Lübecker Bucht. Ein 20 m breiter und kilometerlanger, feiner Sandstrand verbindet beide Orte miteinander und macht sie zu den schönsten Seebädern der Ostsee. Sport in Scharbeutz und Fischereitradition in Haffkrug – beide Seebäder verzaubern ihre Besucherinnen und Besucher und sind über das ganze Jahr hinweg beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele. Zentrale Anziehungspunkte stellen ihre beiden Seebrücken dar, wovon sich eine in Scharbeutz und eine in Haffkrug befindet und abgehend von der Promenade, beziehungsweise einem Seebrückenvorplatz, auf das Meer hinaus führen. Fahrgastschiffe können hier an- und ablegen, Urlauberinnen und Urlauber flanieren über den Steg und genießen die Aussicht über die in der Lübecker Bucht ansässigen Orte. Das Gefühl und das Erlebnis meterweit auf die Ostsee hinauslaufen zu können, um den unverstellten Blick auf das Meer, den Wind und das Geschrei der Möwen hautnah zu erleben, ist auf einer Brückenlänge von 270 m in Scharbeutz und 160 m in Haffkrug ungestört möglich. Um auch weiterhin die Besucherinnen und Besucher mit zwei Seebrücken entzücken zu können, möchte die Gemeinde Scharbeutz die baufällig und sanierungsbedürftigen Bauwerke durch Neubauten mit modernen Nutzungsmöglichkeiten ersetzen. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Planung von zwei neuen Seebrücken für die Gemeinde Scharbeutz.Vor dem Hintergrund der ortstypischen Besonderheiten versteht sich die Aufgabenstellung als Chance, die Potentiale der Seeheilbäder unter Berücksichtigung der jeweiligen Traditionswerte von Scharbeutz und Haffkrug weiter auszuschöpfen. Mit der Erneuerung beider Brücken besteht die Aufgabe darin, zwei Orte zu schaffen, die weiterhin den jeweiligen Traditionswerten folgen und gleichzeitig gestalterisch und per Sichtbeziehung miteinander verknüpft werden. Gesucht wird ein inhaltliches und gestalterisches Konzept, das den beiden Seeheilbädern würdig ist und die Seebrücken zu noch größeren Attraktionen macht. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und ungewöhnliche Vorschläge zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion einer Seebrücke als Schiffsanleger erfüllen und andererseits Besucherinnen und Besuchern unterschiedlicher Alters- und Nutzergruppen die Möglichkeit bieten, die in die Brücke integrierten Nutzungsangebote wahrzunehmen, sich auf das Meer hinaus zu bewegen und dort verweilen zu können. Gesucht werden Konzepte, die sowohl aus architektonischer und konstruktiver Sicht als auch aus landschaftsplanerischer Perspektive als neue Seebrücken in unverwechselbarer Gestalt für Scharbeutz und Haffkrug zu überzeugen vermögen. Es liegt die Frage beim Verfasser, ob sie baulich und ästhetisch verwandt oder komplett unterschiedlich werden sollen. Nicht zuletzt geht es darum, ein Bauwerk zu erhalten, das den technisch-maritimen Anforderungen entspricht und in dem angestrebten Kostenrahmen realisierbar ist. Rückfragen werden kontinuierlich beantwortet und auf unserer Internetseite veröffentlich. Sofern Sie über Aktualisierungen per Email informiert werden möchten, senden Sie uns zur Registrierung Ihre Kontaktdaten per Mail an scharbeutz@luchterhandt.de.OrtScharbeutzAuftraggeberGemeinde ScharbeutzJahr2017 - 2018ThemaNeugestaltung der zwei Seebrücken an den Standorten Scharbeutz und Haffkrug in der Lübecker BuchtVerfahrenoffener, zweiphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit zwei LosenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads170927_Auslobung

Wohnen in Potsdam Krampnitz

Zwischen Wasser, Wald und Wiesen Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Krampnitz im Norden Potsdams ist in einer ersten Ausbaustufe für die nächsten 15 Jahre ein städtebaulich-freimraumplanerisches Konzept für ein Stadtquartier für ca. 7.000 Menschen zu entwerfen. Gesucht werden ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige, widerstandsfähige Konzepte, die sich durch eine hohe städtebauliche Qualität und gelungen baulich-räumliche sowie sozioökonomische und ökologische Strukturen auszeichnen. Entstehen soll ein lebendiges, urbanes Quartier mit kleinteiliger funktionaler Mischung, bautypologischer Vielfalt und einer engen Verzahnung mit dem umliegenden, einzigartigen Landschaftsräumen des Naturparks Döberitzer Heide und der umliegenden Seenlandschaft.Es gilt, ein stabiles, städtebaulich-freiraumplanerisches Gerüst zu entwickeln, das durch seine Anpassungsfähigkeit über eine längere Entstehungsphase hin Bestand hat und so die Entstehung des neuen Stadtquartiers Krampnitz über verschiedene Bauphasen hinweg koordiniert. Zugleich ist in dem jetzt zu entwerfenden Konzept Raum für eine 2. Ausbaustufe vorzusehen, die deutlich über die Entwicklungszeit von 15 Jahren hinausweist und die in der 1. Ausbaustufe gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischen Qualitäten sinnvoll ergänzt. Hierbei kommt es vor allem darauf an, das größere Potential eines lebendigen und gemischtem Stadtquartier zu sichern und zu stärken.OrtPotsdamAuftraggeberEntwicklungsträger ProPotsdam GmbHJahr2017ThemaStadtplanung, LandschaftsplanungVerfahrenOffener, zweiphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer WettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Isabel Sagasser Bildnachweis Entwicklungsträger ProPotsdam GmbH Downloads Bekanntmachung Auslobung

i²L²med Universitätsklinikum Düsseldorf

Die Entstehung eines innovativen und interdisziplinären Lehr- und Lernzentrums für Medizin Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf soll als Maßnahme zur Verbesserung der Lehrqualität im Bereich Medizin das neue innovative und interdisziplinäre Lehr- und Lernzentrum Medizin (i²L²med) entstehen. Um interdisziplinäres Lehren und Lernen am Standort voranzutreiben und die derzeitige bauliche Trennung des Campus zu überwinden, ist ein innovativer Ansatz von Objektplanung und Freiraumplanung gefragt, der vielfältige Möglichkeiten in einem zukunftsweisenden und energetisch effizienten Bau verbindet und dabei assistiert, die medizinische Materie zu kommunizieren. Funktional sollen mit diesem Neubau räumliche Engpässe im Studienkursraumangebot mittels Foyer, 2 Hörsälen und Seminarräumen überwunden werden. Im weiteren Fokus wird ein Trainingszentrum für ärztliche Fähigkeiten und Zentren für digitales Lehren, Lernen & Prüfen und Makroskopische und Klinische Anatomie stehen. In Zusammenführung dieser Funktionen muss der innovative Lösungsansatz liegen, der zukunftsweisende Wege des medizinischen Lehrens und Lernens zum Ausdruck bringt und fördern hilft. Insgesamt ist ein Gebäudekomplex mit ca. 6.500 qm Nutzfläche (NUF 1-6) zu planen. Das Baufeld umfasst ca. 8.655 qm. Der Kostenrahmen für die Gesamtkosten beläuft sich auf 43,2 Mio. EUR (brutto). Grundlage des Vorhabens ist der Masterplan 2036 Universitätsklinikum Düsseldorf. Es wir darauf hingewiesen, dass die zivile Ersteinrichtung und Beschilderung Gegenstand des Vertrags ist und in den oben genannten Kosten inbegriffen ist. Näheres siehe Anlage "Verfahrensteil" und Anlage "Raum- und Funktionsprogramm". Für nähere Informationen zum Verfahren beachten Sie bitte die EU-Bekanntmachung. OrtDüsseldorfAuftraggeberUniversitätklinikum Düsseldorf AöRJahr2017ThemaObjektplanung, FreiraumplanungVerfahrenNicht-offener, hochbaulicher und freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Isabel Sagasser Bildnachweis Universitätsklinikum Düsseldorf

Erweiterungsbau für das Schulzentrum Mühlenredder in Reinbek

Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Schulzentrums Mühlenredder in Reinbek Die Stadt Reinbek plant die Gemeinschaftsschule am Standort Mühlenredder umzubauen und zu erweitern. Durch den Zuwachs an Schülerinnen und Schülern am Schulzentrum Mühlenredder plant die Stadt Reinbek den Umbau, die Erweiterung und Modernisierung des Standorts. Es gilt, dass im Juni 2016 erstellte Raumprogramm und Funktionsschema umzusetzen, um den Standort den derzeitigen und zukünftigen Anforderungen anzupassen. Folgende Leistungen sind stufenweise zu vergeben: - Objektplanung Gebäude gem. § 34HOAI 2013 Leistungsphasen 1-9 (stufenweise) - Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-6 (stufenweise) - Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 Leistungsphasen 1-9 (stufenweise) Die Baukosten sind auf 9 400 000 EUR netto (KG 300/400) veranschlagt. Informationen zum Verfahren: Für nähere Informationen zum Verfahren beachten Sie bitte die EU-Bekanntmachung. Der Bewerbungsbogen sowie die EU-Bekanntmachung und weitere Anlagen zur Kenntnisnahme finden sich im Bereich “Downloads”.OrtReinbekAuftraggeberStadt Reinbek, Amt für Stadtentwicklung und UmweltJahr2017ThemaErweiterungsbau für das Schulzentrum Mühlenredder in ReinbekVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Jörg Langeloh Bildnachweis büro luchterhandt Downloads 01 EU-Bekanntmachung

Entwicklungsimpulse für das Eisenbahnerviertel in Eidelstedt

Frisches Grün und noch viel mehr für ein lebendiges Viertel Im Zuge eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs soll das Wohnumfeld im Eisenbahnerviertel verdichtet und aufgewertet werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen in die Auslobung mit ein. Fünf Landschaftsarchitektur-/Stadtplanungsbüros nahmen am Realisierungswettbewerb teil. Am 20. Dezember 2017 wurde der Entwurf der Hamburger Büros Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten und eins:eins architekten mit dem 1. Preis gekürt. Eidelstedt-Mitte und das daran anschließende Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ wurden im März 2016 durch die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau als RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte gemäß § 171b BauGB festgelegt. Außerdem wurde es in die Programmsegmente „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen. Neben der Stärkung des Eidelstedter Zentrums als Versorgungsbereich, liegt auch das Wohnquartier Eisenbahnerviertel mit besonderem Entwicklungsbedarf im Fokus. Durch die Schaffung neuer Wohnangebote und eines zeitgemäßen Wohnumfelds soll das Eisenbahnerviertel den Stadtteil Eidelstedt zukünftig als attraktiven Wohnstandort stärken. Laut Problem- und Sozialmonitoring des Bezirksamts Eimsbüttel für Eidelstedt-Mitte, kann das Eisenbahnerviertel in Bezug auf das Wohnumfeld als nicht mehr zeitgemäß beschrieben werden. Durch eine behutsame Nachverdichtung in Verbindung mit einer spürbaren Aufwertung des Freiraumes soll dies behoben und die Siedlung wieder attraktiv und lebendig werden. In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Eisenbahnerviertel hat seit längerem kaum noch Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel um etwa die Hälfte reduziert, da die Pro-Kopf-Wohnfläche mit der Zeit stark angestiegen ist. Bedarf besteht nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte. Ziel ist es, das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ zu machen und für alle Bewohner lebenswert zu gestalten. Dabei ist eine maßstabsgerechte, sensible Nachverdichtung sowie eine signifikante Aufwertung des Freiraums angestrebt, wobei es den grünen und charmanten Charakter des Viertels zu bewahren gilt. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung des Eisenbahnerviertels wurde im Vorfeld eine Bürgerbeteiligung mit der Bewohnerschaft durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse über bisherige Nutzungen im Außenraum, zusätzliche Wünsche für das Angebot sowie zukünftige Anforderungen an das Quartier zu gewinnen. Die Bürgerbeteiligung umfasste drei verschiedene Beteiligungsformate: In einem ersten Schritt wurden im Mai 2017 im Wohnviertel Postkarten an die Haushalte verteilt, auf denen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Wünsche notieren konnten. Am 14. Juni 2017 fand mit reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung zum gesamten Verfahren in der Stadtteilschule Eidelstedt statt. Bei der Veranstaltung wurde über die anstehende Quartiersentwicklung und den bevorstehenden Wettbewerb informiert. Zusätzlich hatte die Mieterschaft die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themen zu informieren und eigene Vorschläge vorzubringen. Anschließend wurde im Juni 2017 eine zweitägige aufsuchende Befragung vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an die Beteiligung wurden alle Beiträge gesammelt, geordnet und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in die Aufgabenstellung für die Planerinnen und Planer eingeflossen und stellen einen Teil der Auslobung dar. OrtHamburgAuftraggeberVonovia SEJahr2017 - 2018ThemaFreiraumentwicklung und Nachverdichtung für das Eisenbahnerviertel in EidelstedtVerfahrenstädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb mit BürgerbeteiligungLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Überplanung Hammer Landstraße/Horner Landstraße

Schritt für Schritt zur neuen Landstraße Verhandlungsverfahren für Ingenieurleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen. Der Planungsabschnitt Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg ist eine parallel zur Bundesstraße 5 verlaufende Verkehrsverbindung. Die im Berufsverkehr stark frequentierte Straße wurde im Bereich der Hammer Landstraße im Norden von einem Grünstreifen mit altem Baumbestand gesäumt. Im Süden grenzten unmittelbar zur Straße hin orientierte Geschosswohnungsbauten an den Straßenraum an. Im Bereich Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg grenzten größtenteils beidseitig Geschosswohnungsbauten an die Straße. Die Hammer Landstraße / Horner Landstraße bis Schiffbeker Weg sollte auf einem ca. 3,3 km langen Streckenabschnitt überplant und saniert werden. In diesem Straßenzug waren die Radverkehrsanlagen untermaßig und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Zudem befanden sich die bestehenden Radwege sowie die Gehwege und die Fahrbahn in einem schlechten Zustand. Ziel der Maßnahme war die Überplanung des gesamten Straßenquerschnittes und die Herstellung PLAST-gerechter Radverkehrsanlagen sowie die Anlage von barrierefreien Gehwegen möglichst unter Beibehaltung einer vierspurigen Fahrbahn mit einem reduzierten Fahrbahnquerschnitt. Der ruhende Verkehr war wie bisher im Straßenraum zu integrieren. Es war zu prüfen, an welchen Stellen die Straße grundsaniert (grundinstandgesetzt) werden musste und wo eine oberflächliche Erneuerung (Decke und Bindeschicht) vorgenommen werden muss. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Jahr2016ThemaÜberplanung des Straßenraumes Hammer Landstraße/Horner Landstraße bis Schiffbeker WegVerfahrenIngenieurleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1-2 für den gesamten Planungsraum sowie Lph 3-6 in vier Bauabschnitten gem. § 47 HOAI 2013 sowie Besondere LeistungenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau Forschungszentrum und Seminargebäude der Philipps-Universität Marburg am Pilgrimstein

Moderne Räume für Lehre und Forschung und ein zeitgerechtes Archiv Der offene hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb ist entschieden. Das junge Berline Büro dichter konnte sich in dem offenen, einphasigen Wettbewerb durchsetzen. Im Rahmen des Programms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen plant die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK). Parallel zum Forschungsbauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft soll zudem ein Seminargebäude, finanziert durch die dritte Phase des Hochschulpakt 2020-Invest Programms, errichtet werden. Beide Neubauten sollen auf dem innerstädtischen Campus Firmanei der Geistes- und Sozialwissenschaften am Fuß der Marburger Oberstadt auf jeweils eigenem Grundstück gebaut werden. Teil dieses Campus’ ist auch das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, welches kurz vor der Fertigstellung steht. Grundlage dieser Campusentwicklung ist das Ergebnis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs aus dem Jahr 2008. Die besondere Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe besteht darin, die Einzelgebäude des DDK und des Seminargebäudes erkennbar zu machen und sie zugleich städtebaulich zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen. Der Neubau des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas ist in die Konzeption einzubeziehen und der Qualität des Außenraums kommt bei der Campusentwicklung – auch wegen der besonderen topografischen Situation – besondere Bedeutung zu. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst drei Aufgabenteile: 1. Das Forschungszentrum Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) gehört zu den weltweit größten und einflussreichsten Zentren der kunsthistorischen Dokumentation und Wissensforschung und ist mit seiner Fokussierung auf die Fotografie in analoger und digitaler Form in Deutschland einzigartig. Im Rahmen des Wettbewerbs soll insbesondere die Fassadengestaltung sinnfällig die Besonderheiten der Nutzung nach außen tragen und ihren Beitrag zur Belebung und zur Adressbildung des Ortes leisten. 2. Das an diesem Standort vorgesehene Seminargebäude soll dem steigenden Bedarf an großen Seminarräumen, der aus stetig ansteigenden Studierendenzahlen resultiert, Rechnung tragen. In dem Neubau sind acht Seminarräume in drei unterschiedlichen Größen für 60 bis 100 Personen geplant. Alle Räume werden mit losem Mobiliar in Form von Tischen und Stühlen und den heute üblichen technischen Geräten ausgestattet, um die größtmögliche Flexibilität für den Lehrunterricht zu ermöglichen. 3. Ferner ist die Entwicklung des Außenraums wichtiger Entwurfsbestandteil. Hierzu werden Lösungsvorschläge erwartet, die überzeugend den Standort in den öffentlichen Raum (Pilgrimstein, Botanischer Garten, Vorplatz Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas) einbinden. OrtMarburgAuftraggeberLand Hessen - vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden, Herrn Staatsminister Boris Rhein, Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Katharina Krause, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Thomas Platte in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen, vertreten durch Herrn Staatsminister Dr. Thomas SchäferJahr2016ThemaNeubau eines Archivgebäudes für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgesichte gemeinsam mit dem Bau eines neuen Seminargebäudes für die Philipps-Universität Marburg inklusive der freiraumplanerischen Gestaltung des neuen Außenraums und insbesondere des Anschlusses an den angrenzenden Alten Botanischen GartenVerfahrenoffener einphasiger hochbaulich-freiraumplanerischerRealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Tanja Jauernig Bildnachweis büro luchterhandt dichter

CreativeBlocks – Baakenhafen Baufeld 82a/b

Eine vielfältige Mischung kreativer Wohn- und Arbeitsformen Mit den „CreativeBlocks“, die von der Garbe Immobilien-Projekte GmbH zusammen mit der Baugemeinschaft Halbinsulaner entwickelt werden, wird das Quartier Baakenhafen um eine mannigfaltige Mischung an kreativen Wohn- und Arbeitsformen bereichert. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf von gestalterisch und funktional außerordentlich qualitätvollen und ökonomisch effizienten Gebäuden mit einem komplexen Nutzungsgefüge aus Gewerbe und Wohnen. Gewünscht war ein außerordentlich bunt gemischter Stadtblock aus vielfältigen Wohnangeboten, mit vielen kreativen Arbeitsstätten und hochwertigen Angeboten für ein qualitätsorientiertes, anspruchsvolles Publikum an Versmannstraße, Versmannkai und Gerda-Gmelin-Platz. Im Zusammenhang des für die Neubebauung zum Hochwasserschutz erforderlichen Warftsockels sollten die Teilnehmenden ebenfalls Aussagen zur Nutzung der Warft- bzw. Untergeschosszone treffen. Die Gestaltung des Freiraums war nicht Bestandteil des Verfahrens. Die Freiraumplanung wird im Nachgang zum hochbaulichen Verfahren in einem gesonderten freiraumplanerischen Verfahren entwickelt. Das Nutzungskonzept sieht auf einem Grundstück von ca. 6.650 qm eine Bebauung von insgesamt mindestens 26.890 qm Bruttogrundfläche. Insgesamt entstehen circa 180 Wohneinheiten, rund ein Drittel davon öffentlich gefördert. Das Konzept der „CreativeBlocks“ setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Auf dem Baufeld 82a1 realisiert die Garbe Immobilien-Projekte GmbH gefördertes Wohnen und zudem freifinanziertes Wohnen im Eigentum als Co-Living-Projekt sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss und Zwischengeschoss. Mit dem Konzept des „Co-Living“ auf circa 4.400 qm BGF wird in Hamburg ein einzigartiges Wohnangebot für Menschen geschaffen, die die Privatsphäre einer eigenen Wohnung schätzen, aber gleichzeitig eine vielfältige nachbarschaftliche Gemeinschaft erleben möchten.Die familiengeprägte Baugemeinschaft HalbInsulaner schafft auf Baufeld 82a2 ein Gebäude, das Wohnen und Arbeiten in dem Projekt eng verbindet und sowohl Büroflächen für Unternehmen aus unterschiedlichen Kreativbranchen anbietet, als auch verschieden große Wohnungen für die Mitglieder sowie Gemeinschaftsflächen und einen Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft, das KreaTiefgeschoss. Auf dem Baufeld 82b plant die Garbe das Manufakturwerk mit vielen unterschiedlichen Manufakturbetrieben, Verkaufsflächen und Gastronomie, das sich vom Warftgeschoss über das Erdgeschoss bis zum Zwischengeschoss erstreckt und Flächen für Handwerk und urbane Produktion sowie für Veranstaltungen und Events bietet. In den sechs darüber liegenden Obergeschossen werden geförderte Wohnungen und freifinanzierte Eigentumswohnungen realisiert. Die Jury unter dem Vorsitz des Stuttgarter Architekten Prof. Jörg Aldinger vergab folgende erste Preise: Baufeld 82a1 (Garbe): KSP Jürgen Engel Architekten, Braunschweig; Baufeld 82a2 (HalbInsulaner): WERK Arkitekter, Kopenhagen; Baufeld 82b (Garbe) kister scheithauer gross architekten und stadtplaner, Köln. OrtHamburgAuftraggeberGarbe Immobilien-Projekte GmbH und Planungsgemeinschaft Halbinsulaner GbRJahr2016 - 2017Themahochbauliche Planung für das Baufeld 82 im Baakenhafen (HafenCity Hamburg) mit Gewerbe, gefördertem, freifinanziertem und preisreduziertem WohnenVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis KSP Jürgen Engel Architekten/WERK Arkitekter/kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt KSP Jürgen Engel Architekten WERK Arkitekter

HCH Elbbrückenquartier

Quartier Elbbrücken - das zweite urbane Zentrum der HafenCity Der städtebauliche Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem eingeladenen kooperativen Realisierungswettbewerb ist das Architekturbüro Hosoya Schäfer Architects aus Zürich als Gewinner hervorgegangen. Das Quartier Elbbrücken wird, wie kaum ein anderes Quartier der HafenCity, in den gesamtstädtischen Kontext entlang der Elbe eingebunden sein. Wer sich Hamburgs innerem Stadteingang über die Elbbrücken nähert, wird gerade diese Nachbarschaft städtebaulich als Auftakt der Innenstadt wie als Abschluss der gesamten Kette von Bauten aus Richtung Westen wahrnehmen. Ebenso wird das Quartier Elbbrücken die HafenCity als ihre östliche Klammer – gewissermaßen im Trialog mit der Elbphilharmonie und der Ericusspitze fassen.Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs in der östlichen HafenCity im Quartier Elbbrücken. Die Wettbewerbsergebnisse waren auch Grundlage für einen anschließenden freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: 1. Preis: Hosoya Schäfer Architects, Zürich 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg 3. Preis: KCAP Architects&Planners, Rotterdam OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaStädtebaulicher Entwurf der östlichen HafenCity – Quartier ElbbrückenVerfahreneingeladener kooperativer städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit 9 Teilnehmern Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH Hosoya Schäfer Architects, Zürich

Wettbewerb Sports-Dome

Höher, weiter, tiefer – ein einzigartiges Haus für den Sport Die Architekten Hascher Jehle aus Berlin errichten den Sports-Dome. Inmitten des neu entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity werden hier einzigartige Sportarten angeboten. Auf dem Baufeld 83a im Quartier Baakenhafen entsteht eine in Europa einzigartige Multievent-Indoor-Arena für Trendsportarten, Wellness- und weitere Sport- und Freizeitangebote – ergänzt um Kommunikationsplätze mit ansprechender und außergewöhnlicher Gastronomie. Das Leistungsportfolio umfasst mehr als 25 Trendsportarten und Wellnessangebote mit Gastronomie. Dieses Leistungsportfolio zeichnet sich durch eine Reihe von Angeboten mit Alleinstellungsmerkmal aus: Indoor-Eisklettern, eine stehende Welle für Surfen und Kajak, eine Triathlontrainingsanlage, ein Höhentrainingsraum, Iglu Survival oder ein künstlicher Kletterberg, der den Tauchturm umhüllt, sind einmalig in Deutschland und Europa und exklusiv im Sports-Dome HafenCity Hamburg zu erleben. Auch Body-Flying, Indoor-E-Kart und Funball sind im norddeutschen Raum ebenfalls exklusiv nur an diesem Standort erlebbar. Das Haus ist integraler Bestandteil eines Stadtquartiers, das sich nicht nur durch eine vielfältige Bewohnerschaft auszeichnen wird, sondern insbesondere die Themen Sport und Freizeit, Erholung und Gesundheit in den Vordergrund rückt. Ganz in diesem Sinne ist der Sports-Dome HafenCity ein hochwertiger Stadtbaustein mit einer enormen Angebotsbreite, die auf die HafenCity und Hamburg ausstrahlen, aber auch Zulauf aus der gesamten Metropolregion erwirken soll. Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberPB Sports-Dome Management GmbHJahr2015 - 2016ThemaMultievent-Indoor-Arena für Sport- und FreizeitangeboteVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Hochbaulicher Wettbewerb Baufeld 97

GRÜN FÜR 97 Für das Baufeld 97, als eines der letzten Baufelder im Baakenhafen, wurde ein hochbaulicher Wettbewerb ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist der architektonische Entwurf eines qualitätvollen Wohnungsbaus, der sich neben Kleinteiligkeit und Abwechslung durch besondere Nachhaltigkeitsgedanken profiliert. Auf dem Baufeld 97 werden Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen für eine gemischte Bewohnerschaft aller Altersgruppen unter Einbezug individueller Lebensstile errichtet, die die Basis für eine heterogene und identitätsstiftende Nachbarschaft bilden. In den Erdgeschosszonen, entlang der Baakenallee, wird die gezielte Ansiedlung kleinteiliger publikumswirksamer Nutzungen angestrebt, die das nachbarschaftliche Nahversorgungsangebot ergänzen und das Angebot im Quartier bereichern. Im nördlichen Teil des östlichen Gebäuderiegels plant die Baugemeinschaft HeimatMole mit einer Wohnfläche von ca. 1.930 m² 16 Eigentumswohnungen mit Schalträumen zur flexiblen Erweiterungsfläche sowie einem gemeinschaftlichen Dachgarten. Für diesen Gebäudeteil wird der Passivhaus Plus-Standard angestrebt. Im westlichen Gebäudeteil werden geförderte Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 3.470 m² und preisgedämpfte Mietwohnungen sowie eine Wohngruppe für Kinder durch den SOS-Kinderdorf e. V. mit einer Wohnfläche von ca. 860 m² mind. im KFW 55 Standard errichtet. Über beide Gebäuderiegel verteilt, befinden sich Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 5.300 m², die im KFW 55 Standard ausgeführt werden. Alle Gebäudeteile sollen HafenCity-Gold-Standard erreichen. Neben den hohen energetischen Standards der Gebäudeteile wird ebenso Wert auf einen besonderen ökologischen Standard gelegt, der durch gemeinschaftliche Grünflächen auf dem Dach sowie im Innenhof, einer teilweise begrünten Fassade und einer optionalen urbanen Windenergienutzung an der Attika erreicht wird.OrtHamburgAuftraggeberantaris Projektentwicklung GmbH , BÖ AG Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Planungsgemeinschaft HeimatMole GbRJahr2016 - 2017ThemaWohnungsbauVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Zeruja Hohmeier Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Brandschutzsanierung Nymphenweg und Rahel-Varnhagen-Weg

Elbe-Werkstätten - 2 Standorte Brandschutzsanierung an den Standorten Nymphenweg und Rahel-Varnhagen-Weg. Die Elbe-Werkstätten GmbH ist eine Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. Zur Erfüllung des Rehabilitationsauftrags unterhält das Unternehmen über das Stadtgebiet verteilt eine Reihe von Standorten. Zu diesen zählen die Liegenschaften am Klotzenmoorstieg 2, Friesenweg 5, Dubben 1, Nymphenweg 22 und Rahel-Varnhagen-Weg 39. Im Jahr 2013 wurden im Rahmen von Bauzustandsbegehungen in den Gebäuden der vorgenannten Standorte Mängel im baulichen und technischen Brandschutz identifiziert. Um die Kosten für eine Beseitigung zu ermitteln, wurden zwei Fachbüros mit der detaillierten Aufnahme der Leistungspositionen und deren kostentechnischer Bewertung beauftragt. Standort Nymphenweg Das Gebäude wurde 1978 fertiggestellt. In den Folgejahren der Nutzung wurde das Gebäude mehr facherweitert bzw. in Teilen umgenutzt. Bei dem Bau handelt es sich um eine Stahlbetonskelettkonstruktion. Die Innenwände, die zum größten Teil massiv hergestellt wurden, können daher frei versetzt werden. Die in der Betriebszeit umfangreichsten Veränderungen betrafen den Umbau der Ebene 3 zum Sitz der Verwaltung (1990), die Ausschachtung des Innenhofes bis auf die 1. Ebene und dessen Nutzung als Lagerraum (2000), die Erweiterung der West- und der Ostseite um Büro- und Küchenflächen sowie der Überbauung des offenen Eingangsbereichs (2004/2005). Die Hausmeisterwohnung wurde zu Gruppenräumen umgenutzt. Die in 8 Bauabschnitten zu realisierenden Maßnahmen der Brandschutzsanierung erstrecken sich am Standort Nymphenweg auf eine Fläche von ca. 8.900 qm NGF. Standort Rahel Garnhagen-Weg Der Altbau am Rahel-Varnhagen-Weg wurde 1991 genehmigt und 2007 und 2011 in Teilbereichen umgebaut. In der Ursprungsgenehmigung für das Gebäude wurde eine brandschutztechnische Nutzungstrennung gefordert, die erhebliche Mängel in der Ausführung aufweist. Weiterhin liegen zwei noch nicht genehmigte Nutzungsänderungen vor (Wohnung des Haustechnikers zu Büro sowie Technikräume zu Berufsbildungsbereich). Das Brandschutzkonzept sieht vor, das Gebäude in zwei Brandabschnitte sowie zwölf Nutzungseinheiten zu unterteilen. Diese Festlegung entspricht im wesentlichen dem genehmigten Bestand. Baulich wurden die Brandabschnitts- bzw. Nutzungstrennungen bezüglich des Anschlusses zur Dachhaut nicht hergestellt. Den Zustand gemäß Baugenehmigung herzustellen, ist nachträglich ohne Demontage der gegebenen Dachkonstruktion aus Leimbindern und Trapezblechdach nicht möglich. Alle Dachanschlüsse der Brandabschnittstrennung sowie der Nutzungstrennungen sind daher dem Brandschutzkonzept und den darin beschriebenen Abweichungen entsprechend zu ertüchtigen, um den Forderungen der Bauordnung soweit als möglich zu genügen. Die Leistungsphase 4 wurde für beide Standorte bereits erbracht und abgeschlossen. OrtHamburgAuftraggeberElbe-Werkstätten GmbHJahr2017ThemaBrandschutzsanierungVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Umbau Sanierung und Erweiterung Hermann-Löns-Schule Langenhagen

Die Hermann-Löns-Schule in Langenhagen wird erweitert Die Stadt Langenhagen plant, die Hermann-Löns-Schule zu einer Ganztagsschule umzubauen. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015 wurden die Sanierungsfähigkeit bestehender Gebäude und potentielle Umbau- und Erweiterungsvarianten untersucht. Im Rahmen der Studie ist eine Loslösung von der Variante 1 in Bezug auf die Standorte der Gebäude insbesondere der Sporthalle unter Beibehaltung der großen Rasenflächen und der trockenen Erschließung vom Hauptgebäude hin zu den einzelnen Standorten möglich. Ebenfalls ist eine Abweichung von der Reihenfolge der Bauabschnitte denkbar. Die Anordnung der Räume im Grundriss ist unter wirtschaftlichen Aspekten ebenfalls nicht festgeschrieben. Folgende Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013 werden stufenweise vergeben: Leistungsphasen 2 bis 9 Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 Die Baukosten sind auf 8 400 000 EUR brutto (KG 200 bis 700) veranschlagt. OrtLangenhagenAuftraggeberStadt LangenhagenJahr2017ThemaUmbau, Sanierung und Erweiterung einer SchuleVerfahrenVerhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Jörg Langeloh Bildnachweis Stadt Langenhagen Downloads EU-Auftragsbekanntmachung

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske