i²L²med Universitätsklinikum Düsseldorf

Die Entstehung eines innovativen und interdisziplinären Lehr- und Lernzentrums für Medizin Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Düsseldorf soll als Maßnahme zur Verbesserung der Lehrqualität im Bereich Medizin das neue innovative und interdisziplinäre Lehr- und Lernzentrum Medizin (i²L²med) entstehen. Um interdisziplinäres Lehren und Lernen am Standort voranzutreiben und die derzeitige bauliche Trennung des Campus zu überwinden, ist ein innovativer Ansatz von Objektplanung und Freiraumplanung gefragt, der vielfältige Möglichkeiten in einem zukunftsweisenden und energetisch effizienten Bau verbindet und dabei assistiert, die medizinische Materie zu kommunizieren. Funktional sollen mit diesem Neubau räumliche Engpässe im Studienkursraumangebot mittels Foyer, 2 Hörsälen und Seminarräumen überwunden werden. Im weiteren Fokus wird ein Trainingszentrum für ärztliche Fähigkeiten und Zentren für digitales Lehren, Lernen & Prüfen und Makroskopische und Klinische Anatomie stehen. In Zusammenführung dieser Funktionen muss der innovative Lösungsansatz liegen, der zukunftsweisende Wege des medizinischen Lehrens und Lernens zum Ausdruck bringt und fördern hilft. Insgesamt ist ein Gebäudekomplex mit ca. 6.500 qm Nutzfläche (NUF 1-6) zu planen. Das Baufeld umfasst ca. 8.655 qm. Der Kostenrahmen für die Gesamtkosten beläuft sich auf 43,2 Mio. EUR (brutto). Grundlage des Vorhabens ist der Masterplan 2036 Universitätsklinikum Düsseldorf. Es wir darauf hingewiesen, dass die zivile Ersteinrichtung und Beschilderung Gegenstand des Vertrags ist und in den oben genannten Kosten inbegriffen ist. Näheres siehe Anlage "Verfahrensteil" und Anlage "Raum- und Funktionsprogramm". Für nähere Informationen zum Verfahren beachten Sie bitte die EU-Bekanntmachung. OrtDüsseldorfAuftraggeberUniversitätklinikum Düsseldorf AöRJahr2017ThemaObjektplanung, FreiraumplanungVerfahrenNicht-offener, hochbaulicher und freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner David Senger Isabel Sagasser Bildnachweis Universitätsklinikum Düsseldorf

Entwicklungsimpulse für das Eisenbahnerviertel in Eidelstedt

Frisches Grün und noch viel mehr für ein lebendiges Viertel Im Zuge eines städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs soll das Wohnumfeld im Eisenbahnerviertel verdichtet und aufgewertet werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung flossen in die Auslobung mit ein. Fünf Landschaftsarchitektur-/Stadtplanungsbüros nahmen am Realisierungswettbewerb teil. Am 20. Dezember 2017 wurde der Entwurf der Hamburger Büros Hahn Hertling von Hantelmann Landschaftsarchitekten und eins:eins architekten mit dem 1. Preis gekürt. Eidelstedt-Mitte und das daran anschließende Wohnquartier „Eisenbahnerviertel“ wurden im März 2016 durch die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnungsbau als RISE-Fördergebiet Eidelstedt-Mitte gemäß § 171b BauGB festgelegt. Außerdem wurde es in die Programmsegmente „Stadtumbau“ sowie „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Bund-Länder-Städtebauförderung aufgenommen. Neben der Stärkung des Eidelstedter Zentrums als Versorgungsbereich, liegt auch das Wohnquartier Eisenbahnerviertel mit besonderem Entwicklungsbedarf im Fokus. Durch die Schaffung neuer Wohnangebote und eines zeitgemäßen Wohnumfelds soll das Eisenbahnerviertel den Stadtteil Eidelstedt zukünftig als attraktiven Wohnstandort stärken. Laut Problem- und Sozialmonitoring des Bezirksamts Eimsbüttel für Eidelstedt-Mitte, kann das Eisenbahnerviertel in Bezug auf das Wohnumfeld als nicht mehr zeitgemäß beschrieben werden. Durch eine behutsame Nachverdichtung in Verbindung mit einer spürbaren Aufwertung des Freiraumes soll dies behoben und die Siedlung wieder attraktiv und lebendig werden. In dem hauptsächlich durch den Siedlungsbau der 1960er und 1970er Jahre geprägten Eisenbahnerviertel hat seit längerem kaum noch Neubau stattgefunden, gleichzeitig haben sich jedoch die Anforderungen an das Wohnen und das Wohnumfeld stark verändert. Im Vergleich zur Entstehungszeit hat sich die Bevölkerungsdichte im Eisenbahnerviertel um etwa die Hälfte reduziert, da die Pro-Kopf-Wohnfläche mit der Zeit stark angestiegen ist. Bedarf besteht nach altersgerechten, kleineren Wohnungen und Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern für größere Haushalte. Ziel ist es, das Eisenbahnerviertel „fit für die Zukunft“ zu machen und für alle Bewohner lebenswert zu gestalten. Dabei ist eine maßstabsgerechte, sensible Nachverdichtung sowie eine signifikante Aufwertung des Freiraums angestrebt, wobei es den grünen und charmanten Charakter des Viertels zu bewahren gilt. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Entwicklung des Eisenbahnerviertels wurde im Vorfeld eine Bürgerbeteiligung mit der Bewohnerschaft durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse über bisherige Nutzungen im Außenraum, zusätzliche Wünsche für das Angebot sowie zukünftige Anforderungen an das Quartier zu gewinnen. Die Bürgerbeteiligung umfasste drei verschiedene Beteiligungsformate: In einem ersten Schritt wurden im Mai 2017 im Wohnviertel Postkarten an die Haushalte verteilt, auf denen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ideen und Wünsche notieren konnten. Am 14. Juni 2017 fand mit reger Beteiligung die Auftaktveranstaltung zum gesamten Verfahren in der Stadtteilschule Eidelstedt statt. Bei der Veranstaltung wurde über die anstehende Quartiersentwicklung und den bevorstehenden Wettbewerb informiert. Zusätzlich hatte die Mieterschaft die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Themen zu informieren und eigene Vorschläge vorzubringen. Anschließend wurde im Juni 2017 eine zweitägige aufsuchende Befragung vor Ort durchgeführt. Im Anschluss an die Beteiligung wurden alle Beiträge gesammelt, geordnet und ausgewertet. Die Ergebnisse sind in die Aufgabenstellung für die Planerinnen und Planer eingeflossen und stellen einen Teil der Auslobung dar. OrtHamburgAuftraggeberVonovia SEJahr2017 - 2018ThemaFreiraumentwicklung und Nachverdichtung für das Eisenbahnerviertel in EidelstedtVerfahrenstädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb mit BürgerbeteiligungLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Simone Jentsch Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Neubau Forschungszentrum und Seminargebäude der Philipps-Universität Marburg am Pilgrimstein

Moderne Räume für Lehre und Forschung und ein zeitgerechtes Archiv Der offene hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb ist entschieden. Das junge Berline Büro dichter konnte sich in dem offenen, einphasigen Wettbewerb durchsetzen. Im Rahmen des Programms HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen plant die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK). Parallel zum Forschungsbauvorhaben in unmittelbarer Nachbarschaft soll zudem ein Seminargebäude, finanziert durch die dritte Phase des Hochschulpakt 2020-Invest Programms, errichtet werden. Beide Neubauten sollen auf dem innerstädtischen Campus Firmanei der Geistes- und Sozialwissenschaften am Fuß der Marburger Oberstadt auf jeweils eigenem Grundstück gebaut werden. Teil dieses Campus’ ist auch das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, welches kurz vor der Fertigstellung steht. Grundlage dieser Campusentwicklung ist das Ergebnis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs aus dem Jahr 2008. Die besondere Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe besteht darin, die Einzelgebäude des DDK und des Seminargebäudes erkennbar zu machen und sie zugleich städtebaulich zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuführen. Der Neubau des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas ist in die Konzeption einzubeziehen und der Qualität des Außenraums kommt bei der Campusentwicklung – auch wegen der besonderen topografischen Situation – besondere Bedeutung zu. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst drei Aufgabenteile: 1. Das Forschungszentrum Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) gehört zu den weltweit größten und einflussreichsten Zentren der kunsthistorischen Dokumentation und Wissensforschung und ist mit seiner Fokussierung auf die Fotografie in analoger und digitaler Form in Deutschland einzigartig. Im Rahmen des Wettbewerbs soll insbesondere die Fassadengestaltung sinnfällig die Besonderheiten der Nutzung nach außen tragen und ihren Beitrag zur Belebung und zur Adressbildung des Ortes leisten. 2. Das an diesem Standort vorgesehene Seminargebäude soll dem steigenden Bedarf an großen Seminarräumen, der aus stetig ansteigenden Studierendenzahlen resultiert, Rechnung tragen. In dem Neubau sind acht Seminarräume in drei unterschiedlichen Größen für 60 bis 100 Personen geplant. Alle Räume werden mit losem Mobiliar in Form von Tischen und Stühlen und den heute üblichen technischen Geräten ausgestattet, um die größtmögliche Flexibilität für den Lehrunterricht zu ermöglichen. 3. Ferner ist die Entwicklung des Außenraums wichtiger Entwurfsbestandteil. Hierzu werden Lösungsvorschläge erwartet, die überzeugend den Standort in den öffentlichen Raum (Pilgrimstein, Botanischer Garten, Vorplatz Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas) einbinden. OrtMarburgAuftraggeberLand Hessen - vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden, Herrn Staatsminister Boris Rhein, Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Katharina Krause, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Thomas Platte in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen, vertreten durch Herrn Staatsminister Dr. Thomas SchäferJahr2016ThemaNeubau eines Archivgebäudes für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgesichte gemeinsam mit dem Bau eines neuen Seminargebäudes für die Philipps-Universität Marburg inklusive der freiraumplanerischen Gestaltung des neuen Außenraums und insbesondere des Anschlusses an den angrenzenden Alten Botanischen GartenVerfahrenoffener einphasiger hochbaulich-freiraumplanerischerRealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Tanja Jauernig Bildnachweis büro luchterhandt dichter

CreativeBlocks – Baakenhafen Baufeld 82a/b

Eine vielfältige Mischung kreativer Wohn- und Arbeitsformen Mit den „CreativeBlocks“, die von der Garbe Immobilien-Projekte GmbH zusammen mit der Baugemeinschaft Halbinsulaner entwickelt werden, wird das Quartier Baakenhafen um eine mannigfaltige Mischung an kreativen Wohn- und Arbeitsformen bereichert. Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf von gestalterisch und funktional außerordentlich qualitätvollen und ökonomisch effizienten Gebäuden mit einem komplexen Nutzungsgefüge aus Gewerbe und Wohnen. Gewünscht war ein außerordentlich bunt gemischter Stadtblock aus vielfältigen Wohnangeboten, mit vielen kreativen Arbeitsstätten und hochwertigen Angeboten für ein qualitätsorientiertes, anspruchsvolles Publikum an Versmannstraße, Versmannkai und Gerda-Gmelin-Platz. Im Zusammenhang des für die Neubebauung zum Hochwasserschutz erforderlichen Warftsockels sollten die Teilnehmenden ebenfalls Aussagen zur Nutzung der Warft- bzw. Untergeschosszone treffen. Die Gestaltung des Freiraums war nicht Bestandteil des Verfahrens. Die Freiraumplanung wird im Nachgang zum hochbaulichen Verfahren in einem gesonderten freiraumplanerischen Verfahren entwickelt. Das Nutzungskonzept sieht auf einem Grundstück von ca. 6.650 qm eine Bebauung von insgesamt mindestens 26.890 qm Bruttogrundfläche. Insgesamt entstehen circa 180 Wohneinheiten, rund ein Drittel davon öffentlich gefördert. Das Konzept der „CreativeBlocks“ setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Auf dem Baufeld 82a1 realisiert die Garbe Immobilien-Projekte GmbH gefördertes Wohnen und zudem freifinanziertes Wohnen im Eigentum als Co-Living-Projekt sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss und Zwischengeschoss. Mit dem Konzept des „Co-Living“ auf circa 4.400 qm BGF wird in Hamburg ein einzigartiges Wohnangebot für Menschen geschaffen, die die Privatsphäre einer eigenen Wohnung schätzen, aber gleichzeitig eine vielfältige nachbarschaftliche Gemeinschaft erleben möchten.Die familiengeprägte Baugemeinschaft HalbInsulaner schafft auf Baufeld 82a2 ein Gebäude, das Wohnen und Arbeiten in dem Projekt eng verbindet und sowohl Büroflächen für Unternehmen aus unterschiedlichen Kreativbranchen anbietet, als auch verschieden große Wohnungen für die Mitglieder sowie Gemeinschaftsflächen und einen Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft, das KreaTiefgeschoss. Auf dem Baufeld 82b plant die Garbe das Manufakturwerk mit vielen unterschiedlichen Manufakturbetrieben, Verkaufsflächen und Gastronomie, das sich vom Warftgeschoss über das Erdgeschoss bis zum Zwischengeschoss erstreckt und Flächen für Handwerk und urbane Produktion sowie für Veranstaltungen und Events bietet. In den sechs darüber liegenden Obergeschossen werden geförderte Wohnungen und freifinanzierte Eigentumswohnungen realisiert. Die Jury unter dem Vorsitz des Stuttgarter Architekten Prof. Jörg Aldinger vergab folgende erste Preise: Baufeld 82a1 (Garbe): KSP Jürgen Engel Architekten, Braunschweig; Baufeld 82a2 (HalbInsulaner): WERK Arkitekter, Kopenhagen; Baufeld 82b (Garbe) kister scheithauer gross architekten und stadtplaner, Köln. OrtHamburgAuftraggeberGarbe Immobilien-Projekte GmbH und Planungsgemeinschaft Halbinsulaner GbRJahr2016 - 2017Themahochbauliche Planung für das Baufeld 82 im Baakenhafen (HafenCity Hamburg) mit Gewerbe, gefördertem, freifinanziertem und preisreduziertem WohnenVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi Sonja Fahr Bildnachweis KSP Jürgen Engel Architekten/WERK Arkitekter/kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt kister scheithauer gross architekten und stadtplaner büro luchterhandt KSP Jürgen Engel Architekten WERK Arkitekter

HCH Elbbrückenquartier

Quartier Elbbrücken - das zweite urbane Zentrum der HafenCity Der städtebauliche Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem eingeladenen kooperativen Realisierungswettbewerb ist das Architekturbüro Hosoya Schäfer Architects aus Zürich als Gewinner hervorgegangen. Das Quartier Elbbrücken wird, wie kaum ein anderes Quartier der HafenCity, in den gesamtstädtischen Kontext entlang der Elbe eingebunden sein. Wer sich Hamburgs innerem Stadteingang über die Elbbrücken nähert, wird gerade diese Nachbarschaft städtebaulich als Auftakt der Innenstadt wie als Abschluss der gesamten Kette von Bauten aus Richtung Westen wahrnehmen. Ebenso wird das Quartier Elbbrücken die HafenCity als ihre östliche Klammer – gewissermaßen im Trialog mit der Elbphilharmonie und der Ericusspitze fassen.Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs in der östlichen HafenCity im Quartier Elbbrücken. Die Wettbewerbsergebnisse waren auch Grundlage für einen anschließenden freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: 1. Preis: Hosoya Schäfer Architects, Zürich 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg 3. Preis: KCAP Architects&Planners, Rotterdam OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaStädtebaulicher Entwurf der östlichen HafenCity – Quartier ElbbrückenVerfahreneingeladener kooperativer städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit 9 Teilnehmern Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH Hosoya Schäfer Architects, Zürich

Wettbewerb Sports-Dome

Höher, weiter, tiefer – ein einzigartiges Haus für den Sport Die Architekten Hascher Jehle aus Berlin errichten den Sports-Dome. Inmitten des neu entstehenden Quartiers Baakenhafen in der HafenCity werden hier einzigartige Sportarten angeboten. Auf dem Baufeld 83a im Quartier Baakenhafen entsteht eine in Europa einzigartige Multievent-Indoor-Arena für Trendsportarten, Wellness- und weitere Sport- und Freizeitangebote – ergänzt um Kommunikationsplätze mit ansprechender und außergewöhnlicher Gastronomie. Das Leistungsportfolio umfasst mehr als 25 Trendsportarten und Wellnessangebote mit Gastronomie. Dieses Leistungsportfolio zeichnet sich durch eine Reihe von Angeboten mit Alleinstellungsmerkmal aus: Indoor-Eisklettern, eine stehende Welle für Surfen und Kajak, eine Triathlontrainingsanlage, ein Höhentrainingsraum, Iglu Survival oder ein künstlicher Kletterberg, der den Tauchturm umhüllt, sind einmalig in Deutschland und Europa und exklusiv im Sports-Dome HafenCity Hamburg zu erleben. Auch Body-Flying, Indoor-E-Kart und Funball sind im norddeutschen Raum ebenfalls exklusiv nur an diesem Standort erlebbar. Das Haus ist integraler Bestandteil eines Stadtquartiers, das sich nicht nur durch eine vielfältige Bewohnerschaft auszeichnen wird, sondern insbesondere die Themen Sport und Freizeit, Erholung und Gesundheit in den Vordergrund rückt. Ganz in diesem Sinne ist der Sports-Dome HafenCity ein hochwertiger Stadtbaustein mit einer enormen Angebotsbreite, die auf die HafenCity und Hamburg ausstrahlen, aber auch Zulauf aus der gesamten Metropolregion erwirken soll. Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg Es war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer, eine Architektur zu entwerfen, die dieser städtebaulichen Bedeutung gerecht wird und das herausragende Profil des Sports-Dome sinnfällig zum Ausdruck bringt. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Jörg Aldinger hat das Preisgericht folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis: Hascher Jehle Planen und Beraten GmbH, Berlin 3. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart 3. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten GbR, Hamburg 3. Preis Prof. Moths Architekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberPB Sports-Dome Management GmbHJahr2015 - 2016ThemaMultievent-Indoor-Arena für Sport- und FreizeitangeboteVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis büro luchterhandt

Hochbaulicher Wettbewerb Baufeld 97

GRÜN FÜR 97 Für das Baufeld 97, als eines der letzten Baufelder im Baakenhafen, wurde ein hochbaulicher Wettbewerb ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist der architektonische Entwurf eines qualitätvollen Wohnungsbaus, der sich neben Kleinteiligkeit und Abwechslung durch besondere Nachhaltigkeitsgedanken profiliert. Auf dem Baufeld 97 werden Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen für eine gemischte Bewohnerschaft aller Altersgruppen unter Einbezug individueller Lebensstile errichtet, die die Basis für eine heterogene und identitätsstiftende Nachbarschaft bilden. In den Erdgeschosszonen, entlang der Baakenallee, wird die gezielte Ansiedlung kleinteiliger publikumswirksamer Nutzungen angestrebt, die das nachbarschaftliche Nahversorgungsangebot ergänzen und das Angebot im Quartier bereichern. Im nördlichen Teil des östlichen Gebäuderiegels plant die Baugemeinschaft HeimatMole mit einer Wohnfläche von ca. 1.930 m² 16 Eigentumswohnungen mit Schalträumen zur flexiblen Erweiterungsfläche sowie einem gemeinschaftlichen Dachgarten. Für diesen Gebäudeteil wird der Passivhaus Plus-Standard angestrebt. Im westlichen Gebäudeteil werden geförderte Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 3.470 m² und preisgedämpfte Mietwohnungen sowie eine Wohngruppe für Kinder durch den SOS-Kinderdorf e. V. mit einer Wohnfläche von ca. 860 m² mind. im KFW 55 Standard errichtet. Über beide Gebäuderiegel verteilt, befinden sich Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 5.300 m², die im KFW 55 Standard ausgeführt werden. Alle Gebäudeteile sollen HafenCity-Gold-Standard erreichen. Neben den hohen energetischen Standards der Gebäudeteile wird ebenso Wert auf einen besonderen ökologischen Standard gelegt, der durch gemeinschaftliche Grünflächen auf dem Dach sowie im Innenhof, einer teilweise begrünten Fassade und einer optionalen urbanen Windenergienutzung an der Attika erreicht wird.OrtHamburgAuftraggeberantaris Projektentwicklung GmbH , BÖ AG Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Planungsgemeinschaft HeimatMole GbRJahr2016 - 2017ThemaWohnungsbauVerfahreneingeladener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Zeruja Hohmeier Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt

Oberbillwerder – neuer Stadtteil im Grünen

Hamburg findet Stadt an neuen Orten – auf 120 Hektar soll ein neuer Stadtteil im Grünen heranreifen Nach der HafenCity ist "Oberbillwerder" das zweitgrößte Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs. Im Westen Bergedorfs wird dafür nun ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden. Für ein ungewöhnliches Projekt wird ein ungewöhnliches Verfahren gewählt – der Wettbewerbliche Dialog Mit Oberbillwerder wird im Bezirk Bergedorf ein neuer Stadtteil für Hamburg geplant, denn die Stadt wächst. Jährlich sollen deshalb 10.000 neue Wohnungen gebaut werden. Bei der Frage, wo diese geschaffen werden können, verfolgt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine doppelte Strategie. Mit „Mehr Stadt in der Stadt“ wurde die verstärkte Nutzung der inneren Stadtbereiche überschrieben. Aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage ist 2016 zusätzlich das Programm „Mehr Stadt an neuen Orten“ aufgelegt worden, verbunden mit der Herausforderung, äußere Bereiche städtebaulich zu erschließen, ohne Hamburgs grünen Charakter zu beeinträchtigen. Mit ca. 120 Hektar ist Oberbillwerder nicht nur Hamburgs zweitgrößtes Stadtentwicklungsprojekt, sondern soll als der 105. Stadtteil der Hansestadt auch etwas ganz Besonderes werden: lebenswert und attraktiv, inklusiv und integrativ, umweltfreundlich und zukunftsbeständig.Die Entwicklung eines neuen Stadtteils von dieser Größenordnung ist von herausragender Bedeutung für den Bezirk Bergdorf und die ganze Stadt. Deshalb hat die Senatskommission für Stadtentwicklung und Wohnen am 28. September 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, für die Erarbeitung des Masterplans bis Ende 2018 einen sehr offenen und transparenten Prozess mit vielen Mitwirkungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit, Fachexpertinnen und -experten, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu wählen und eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sicherzustellen. Bereits im Vorfeld sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden, wie z. B. die öffentliche Auftaktveranstaltung im Dezember 2016, die Online-Beteiligung, die Ideenwerkstatt im März 2017 und die öffentliche Informationsveranstaltung im Juni 2017. Hinzu kamen zahlreiche Einzelgespräche. Ein klassischer Planungswettbewerb nach europarechtlichen Vorgaben lässt aber keine Öffentlichkeit und somit auch keine Mitwirkungsformate zu. Da aber eben dies entscheidend für den angestrebten offenen, kooperativen Prozess ist, wird der Auftrag für die Planerinnen und Planer mithilfe des „Wettbewerblichen Dialogs“ vergeben.OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaEntwicklung eines städtebaulichen MasterplansVerfahrenWettbewerblicher Dialog gem. §18 VgVLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner</strong > Tanja Jauernig Jana MielkeIna Seibert Bildnachweis Johannes Arlt, Bente Stachowske

Neubau der Zentralbibliothek der Justus-Liebig-Universität in Gießen

Ein Haus für Bücher, ein Ort für zeitgemäßes Lernen Der Wettbewerb für die Gießener Universitätsbibliothek wurde im März 2016 entschieden: Max Dudler wird den anspruchsvollen Neubau auf dem Campus Philosophikum realisieren. Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plante die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. An prominenter Stelle des Campusbereiches soll ein modernes, zukunftsweisendes Bibliotheksgebäude zentrale Wirkung für den gesamten Campus Kultur- und Geisteswissenschaften entfalten. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung war der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Im Wettbewerb war dabei der 1. Bauabschnitt als Realisierungsteil, der 2. Bauabschnitt als Ideenteil zu bearbeiten. Zunächst werden das bestehende Gebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine baulich verbundene, funktionale Einheit bilden.Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes waren als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. BA) zu verorten. Von den Wettbewerbsteilnehmern war zu erörtern, wie die vielfältigen Arbeits- und Benutzungsbereiche des Gebäudes in den vorgesehenen zwei Bauabschnitten zu organisieren sind, um zu jeder Zeit einen funktionalen und komfortablen Bibliotheksbetrieb gewährleisten zu können. 27 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften nahmen am Wettbewerb teil. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Prof. Jórunn Ragnarsdóttir prämierte folgende Arbeiten: 1. Preis: Max Dudler, Berlin 2. Preis: h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart 3. Preis: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin 4. Preis: Atelier 30 Architekten, Kassel 5. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Dresden Anerkennung: BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Anerkennung: Staab Architekten GmbH, BerlinOrtGießenAuftraggeberLand Hessen vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch die Justus-Liebig-Universität Gießen, vertreten durch das Hessische Baumanagement, Regionalniederlassung MitteJahr2015 - 2016ThemaNeubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv der Justus-Liebig-Universität Gießen in zwei BauabschnittenVerfahrenNicht-offener, einphasiger hochbaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenSämtliche Leistungen der Verfahrensbetreuung inkl. Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms sowie der AuslobungsunterlagenAnsprechpartner Jana Latus Leonie PlänkersIna Seibert Bildnachweis Max Dudler

Baufelder 5 und 6 im Pergolenviertel

Eine ganz besondere Mischung – Wohnen, Arbeiten und sogar Schwimmen sorgen für Leben am Loki-Schmidt-Platz Die Büros coido architects und Max Dudler belegten in dem hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb beide einen ersten Platz und wurden zur Überarbeitung aufgefordert. Beide Büros präsentierten ihre überarbeiteten Entwürfe vor einem Auswahlgremium. Hierbei konnte der Entwurf von coido architects in seiner Gänze überzeugen und wurde zur Realisierung empfohlen. Im Bezirk Hamburg-Nord entsteht, in Nachbarschaft zum Stadtpark zwischen der City Nord und den historischen Hamburger Stadtquartieren an der Alten Wöhr und der Jarrestadt, das Pergolenviertel. Die Fläche des Pergolenviertels wurde seit der Nachkriegszeit als Zeitkleingartenanlage genutzt. Um im Zuge des Wohnungsbauprogramms des Bezirks Hamburg-Nord ein vielfältig strukturiertes Wohn- und Mischquartier in enger Verbindung zu den Kleingärten zu entwickeln, wurde 2012 ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb ausgelobt. Dabei sollten die gewachsenen Grün- und Freiraumstrukturen in ein urbanes, familienfreundliches und fahrradfreundliches Wohnquartier von besonderer Lebens- und Aufenthaltsqualität transformiert werden. Der prämierte städtebauliche Entwurf von E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten AG wurde in Kooperation mit Lichtenstein Landschaftsarchitekten und ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung in einem Funktionsplan konkretisiert, der die Grundlage für den Bebauungsplan darstellt. Gegenstand dieses Wettbewerbs ist die hochbauliche und freiraumplanerische Entwicklung der Baufelder 5 und 6 im nördlichen Teil des Quartiers für die HANSA Baugenossenschaft eG. Mit ihren eigenständigen Typologien und deren baulichen Einbettung in die Kleingartenanlage werden sie das neue Quartier in bedeutender Art und Weise prägen und aus Westen kommend den baulichen Auftakt für das Pergolenviertel bilden. Beiden Baufeldern kommt zudem mit ihrer direkten Lage am zentralen Loki-Schmidt-Platz und ihrem hohen Anteil an publikumsbezogenen Nutzungen eine zentrale Rolle zu. Das Nutzungskonzept setzt dabei auf eine Mischung, die eine nachhaltige Versorgung des Quartiers gewährleistet und einen Schwerpunkt auf die Vernetzung von sozialen und quartiersübergreifenden Aspekten legt. Unterstützt wird die HANSA dabei von Kinderwelt Hamburg e.V., die Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen gGmbH und dem Schwimmschulenbetreiber Swym. Gemeinsam stehen die Partner für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe sowie für Dauerhaftigkeit und soziale Integration. Sie verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Sie alle sind Kenner Hamburgs, und gemeinsam wollen sie Hamburg an diesem Ort zu einer liebenswerten Heimat machen – mit viel gegenseitiger Unterstützung, weitgehend ohne Barrieren und Vorbehalte, mit viel Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, mit Herzblut und der Bereitschaft zur Pflege – von Menschen, von Beziehungen, der Nachbarschaft, der Freiräume. Erwartet wurden im Rahmen des Wettbewerbs Entwurfsvorschläge für die Gebäude samt Außenanlagen auf den Baufeldern 5 und 6, die die städtebaulichen Vorgaben an Baugrenzen, Gebäudehöhe, Geschossigkeit sowie die Anforderungen an Materialität umsetzen und mit Leben füllen. Der Entwurf soll einen eigenständigen Beitrag zur anspruchsvollen Umsetzung der städtebaulichen und gestalterischen Rahmensetzung liefern.OrtHamburgAuftraggeberHANSA Baugenossenschaft eGJahr2017ThemaHochbaulich und freiraumplanerische Entwicklung der Baufelder 5 und 6 am Loki-Schmidt Platz im PergolenviertelVerfahrenhochbaulich-freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungProjektpartnerProjektpartner angebenAnsprechpartner Simone Jentsch Anna-Lena Schüsler Bildnachweis coido architects, Max Dudler Architeken

Baakenhafen Baufeld 95

Eine Stadt für alle Die Architekturbüros bof architekten, florian krieger architektur und städtebau und Huke-Schubert Berge planen genossenschaftlichen Mietwohnungsbau und ein Wohn-Pflege-Projekt. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 95 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch die ca. 30 Meter breite Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 89 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Auf dem Baufeld 95 werden genossenschaftliche Mietwohnungen, und eine betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaft für junge unheilbar chronisch kranke Menschen und deren Angehörige errichtet. Zudem wird hier eine Baugemeinschaft mit einem Schwerpunkt auf kulturelle Arbeit in das Quartier gebracht. In den Erdgeschossen finden ein Sportcenter, Gemeinschaftsflächen für die Nachbarschaft sowie eine psychosoziale Beratungsstelle Platz. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Geschossfläche ca. 17.150 qm GF vorgesehen, davon ca. 15.640 qm für Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4, 5, 6 (Schiffszimmerer), 7 (Hamburger Wohnen): 1. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 2. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilflächen 1, 2 (Hamburger Wohnen), 3 (Schiffszimmerer): 1. Preis: bof architekten GbR 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: GEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH Teilfläche 8 (Leuchtfeuer) 1. Preis: Huke-Schubert Berge Architekten 2. Preis: florian krieger architektur und städtebau gmbh 3. Preis: HEIDENREICH & SPRINGER Architekten GmbH OrtHamburgAuftraggeberAllgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eGBaugenossenschaft Hamburger Wohnen eG Hamburg Leuchtfeuer gemeinnützige GmbH im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis bof architekten GbR, florian krieger architektur und städtebau gmbh, luxfeld digital art, L+ Landschaftsarchitektur; büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 90a

Gute Mischung am Wasser Das Büro LA´KET ARCHITEKTEN aus Hamburg baut für die Baugenossenschaften altoba und fluwog im Baakenhafen! Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 90a liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück liegt nördlich der Baakenallee und grenzt in direkter Nachbarschaft zu den im Hafenbecken stehenden Wasserhäusern unmittelbar an die Promenade Petersenkai am Baakenhafen. Die beiden Genossenschaften werden auf dem Baufeld 90a Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familien- und seniorengerechtem Wohnraum errichten, in denen unter anderem ein Frauenwohnprojekt und eine Seniorenbaugemeinschaft aufgenommen werden. Rund die Hälfte der Wohnungen werden im geförderten Segment realisert. Ergänzt wird das Konzept im Erdgeschoss durch Einzelhandelsflächen und einen Gemeinschaftsraum für die Nachbarschaft. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von 5.200 qm vorgesehen, davon 4.900 qm für die Wohnnutzung. Am Wettbewerb haben sechs Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LA’ KET ARCHITEKTEN GMBH, Hamburg ein 2. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg ein 2. Preis: CARSTEN ROTH ARCHITEKT, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberAltonaer Spar- und Bauverein eG und Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit sechs TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Sonja Fahr Anna-Lena Schüsler Marius Jungblut Bildnachweis LA’KET ARCHITEKTEN GMBH, büro luchterhandt

Baakenhafen Baufeld 89

Bunte Bewohner-Mischung und ambitionierte Baustandards Die Hamburger Büros SCHALTRAUM und LRW sowie die Architekten Kaden+Lager aus Berlin gehen als Sieger aus dem Planungswettbewerb hervor. Mit dem Quartier Baakenhafen entsteht zwischen Versmannstraße und Elbe ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich als grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten geplant wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entsteht eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen. Hier werden nicht nur Menschen aus höchst unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Kontexten, Lebenshaltungen einziehen – sie folgen zumeist einem besonderen Verständnis von Nachbarschaft und von solidarischem Zusammenleben. Die angestrebte Mischung vielfältiger Lebensstile wird das Quartier von Beginn beleben, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Häusern fördern, das Quartier rasch zu einer Einheit der Vielfalt zusammenwachsen lassen. Die Partner der Baufelder 89, 90 und 95, die gemeinsam für soziale Vielfalt, Solidarität und Nachbarschaftshilfe, für Dauerhaftigkeit und soziale Integration stehen, verfügen über einen reichen Schatz an Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten und aus erfolgreichen Kooperationen in der Vergangenheit. Das Baufeld 89 liegt im Zentrum des Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Das Grundstück wird im Norden durch die Baakenallee, im Süden durch Promenade Kirchenpauerkai an der Elbe begrenzt. Zusammen mit dem Baufeld 95 bildet das Wettbewerbsgrundstück räumlich und konzeptionell den Anschluss an die Grundstücke um den zentralen Marktplatz des Quartiers. Für eine lebendinge und durchmischte Hausgemeinschaft werden auf dem Baufeld 89 genossenschaftliche Mietwohnungen mit einem Schwerpunkt auf familienorientiertem und altengerechtem Wohnen sowie Appartments für Menschen mit geistigen Behinderungen errichtet. In den Erdgeschossen finden ein Beratungsbüro mit Gemeinschaftsraum und Büronutzungen Platz. Im westlichen Gebäuderiegel plant die Baugemeinschaft TOR ZUR WELT Eigentumswohnungen in Holz-Hybridbauweise, architektonisch und ökologisch eine weitere Bereicherung für das Quartier. Auf der Fläche ist eine Bebauung mit einer Bruttogrundfläche von 15.540 qm vorgesehen. Davon entfallen etwa 3.900 qm auf das Gebäude der Baugemeinschaft TOR ZUR WELT. Am Wettbewerb haben acht Büros teilgenommen. Das Preisgericht hat unter Vorsitz der Architektin Prof. Ulrike Lauber folgende Arbeiten prämiert: Teilflächen 4 (HANSA), 10 und 11 (BVE): 1. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg Teilflächen 7, 8 und 9 (BVE) 1. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg Teilfläche 6 (HANSA) ein 2. Preis: Schaltraum, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg ein 2. Preis: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, Hamburg ein 2. Preis: Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München Telfläche TOR ZUR WELT: 1. Preis: KADEN + LAGER GmbH i. Gr., Berlin 2. Preis: FRANTZEN et al architecten, NL-Amsterdam 3. Preis: SPINE ARCHITECTS GMBH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberBauverein der Elbgemeinden eG HANSA Baugenossenschaft eGBaugemeinschaft TOR ZUR WELT GbR im Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt Hamburg vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der HafenCity Hamburg GmbHJahr2015ThemaWohnungsbau in der HafenCityVerfahrenHochbaulicher Realisierungswettbewerb mit neun TeilnehmernLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Anna-Lena Schüsler Sonja Fahr Marius Jungblut Bildnachweis SCHALTRAUM, Dahle-Dirumdam-Heise, Partnerschaft von Architekten mbB; LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler PartG mbB, büro luchterhandt

Neubau Grundschule Baakenhafen

Ein inspirierender Lernort in Hamburgs neuem Stadtteil Aus dem europaweit ausgeschriebenen Panungswettbewerb ist die Arbeitsgemeinschaft von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart und Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen als Sieger hervorgegangen. In den kommenden Jahren entsteht mit dem Quartier Baakenhafen auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ein urbaner und lebenswerter Ort am Wasser – ein attraktiver Wohnstandort mit maritimer Prägung, der zugleich ein grüner Ort für Freizeit- und Sportaktivitäten sein wird. Auf dem mehr als 1 km lang gestreckten Areal entwickelt sich eine dichte Stadtlandschaft mit insgesamt rund 2.000 Wohnungen, die für Menschen aller Generationen und Einkommensklassen bestimmt ist, wobei der Schwerpunkt auf familienorientiertem Wohnungsbau liegt. Beginn der Entwicklung ist der zentrale Bereich rund um den Lola-Rogge-Platz. Hier wird auch die Grundschule Baakenhafen – nach der Katharinenschule die zweite Grundschule der HafenCity – liegen. Sie soll sich gemeinsam mit der sich unmittelbar östlich anschließenden Kindertagesstätte mit ihren 200 Plätzen und ihren vielfältigen Beratungs- und Bildungsangeboten zu einem zentralen Anlaufpunkt im Quartier entwickeln. Damit entsteht im Herzen des Quartiers ein Ort für Kinder, Familien, auch für ältere Menschen, der die soziale Mischung und den starken Nachbarschaftsgedanken im Stadtteil fördert. In den umliegenden Erdgeschossen am Platz (auch im Schulgebäude) sind kleinere Läden und Dienstleister, Ärzte und eine Apotheke sowie großflächiger Einzelhandel vorgesehen.Das Raumprogramm der Grundschule wurde unter Mitwirkung unterschiedlicher Akteure im Rahmen der "Phase 0" für dieses Vorhaben entwickelt. Grundlage des umzusetzenden Funktionsprogramms ist die Idee einer lebendigen, anregenden Schule, die idealerweise gemeinsam mit dem breit gefächerten Angebot der Kita dem Stadtteil ein attraktives Bildungs- und Familienzentrum bietet. Das Funktionsprogramm ist daher so ausgerichtet, dass sowohl die schulischen Abläufe optimal funktionieren als auch gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines besonderen außerschulischen Bildungsorts für die Quartiere Baakenhafen und Elbbrücken entstehen. In einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wurden zehn Arbeitsgemeinschaften für den Planungswettbewerb ausgewählt. Unter Vorsitz der Architektin Prof. Hilde Léon hat das Preisgericht folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart mit Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt, Überlingen 2. Preis: bof architekten, Hamburg und cityförster, Hamburg mit Landschaftsarchitektur+, Hamburg 3. Preis: GEORG SCHEEL WETZEL ARCHITEKTEN, Berlin mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin 4. Preis: PFP Planungs GmbH, Hamburg mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München 5. Preis: HERBERT HUSSMANN ARCHITEKTEN, Berlin mit STUDIO RW, BerlinOrtHamburgAuftraggeberSBH | Schulbau Hamburg GmbH im Einvernehmen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie der HafenCity Hamburg GmbHJahr2016ThemaNeubau einer Grundschule im Quartier Baakenhafen in der HafenCityVerfahrenNichtoffener, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem BewerbungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt  

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity

Ein Beachclub für den Sportsdome in der HafenCity Freiraumworkshop für den Innenhof und die Dachflächen des Sportsdomes in der HafenCity Die freiraumplanerische Aufgabe umfasste sowohl den auf dem östlichen Grundstücksteil gelegenen, von der Versmannstraße aus zugänglichen erdgeschossigen Hofbereich an der Grenze zum Baufeld 83b als auch die Dachflächen des Sports-Domes. An diese Flächen werden hohe funktionale und gestalterische Anforderungen gestellt, um für die Anlieger einen hochwertigen und sehr gut nutzbaren Freiraum zu schaffen. Dazu gilt es, nicht nur die Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplans HafenCity 11 im Hinblick auf die Außenanlagen quantitativ zu erfüllen, sondern auch dem Gestaltungsanspruch an den Freiraum insgesamt, wie er in den Planungen des Ateliers Loidl für die öffentlichen Flächen beschrieben ist, gerecht zu werden.Das Auswahlgremium zum Freiraumverfahren für die Außenanlagen des Sportsdomes hat in seiner Sitzung vom 06. April 2017 die Realisierung des mit dem 1. Platz prämierten Entwurfs des Büros Landschaftsarchitektur+ empfohlen. Weitere Teilnehmer des Workshops waren: Kontor Freiraumplanung, Hamburg und HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten GmbH, HamburgOrtHamburgAuftraggeberHT Sports-Dome Immobilienbesitzgesellschaft mbHJahr2017ThemaFreiräume für das Baufeld 83a in der HafenCity, HamburgVerfahrenMehrfachbeauftragungLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, AuswahlsitzungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis Landschaftsarchitektur+, Felix Holzapfel-Herziger, Hamburg

Wettbewerb Freiraum Quartier Elbbrücken

Im Stile einer Metropole – ein starkes östliches Ende für die HafenCity Der freiraumplanerische Wettbewerb für das Quartier Elbbrücken ist entschieden. Aus einem offenen zweiphasigen freiraumplanerischen Wettbewerb ist das Atelier Loidl aus Berlin als Gewinner hervorgegangen. Das Gesamtgebiet der HafenCity Hamburg wird in zehn unterschiedliche Quartiere strukturiert. Jedes Quartier zeichnet sich durch ein ganz eigenes unverwechselbares Profil aus und ergänzt damit die Hamburger Kerninnenstadt um neue Qualitäten. Die Übergänge von einem Quartier ins andere sind weich und fließend gestaltet. Hierbei kommt insbesondere der Freiraumgestaltung durch zahlreiche Bezüge, Verbindungen und verschiedene Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten als oftmals quartiersübergreifendes Konzept eine besondere Bedeutung zu.
Das Quartier Elbbrücken soll ein starkes räumliches Gravitationszentrum für die östliche HafenCity als großstädtisches Dienstleistungs-, Geschäfts- und Wohnviertel bilden und neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity werden. Die differenzierte wie feinkörnige Mischung von Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Kulturnutzungen und eine Vielzahl von Fußwegeoptionen macht die HafenCity zu einer Stadt der kurzen Wege, zur walkable City. Im Quartier Elbbrücken nehmen der Freiraum und das feinmaschige Wegenetz einen bedeutenden Stellenwert ein. Der fußläufigen Vernetzung von maritimen Aufenthalts- und Begegnungsorten sollen im Rahmen des Wettbewerbs besonderes Augenmerk geschenkt werden. Grundlage für die Entwicklung des Quartiers ist der städtebauliche Entwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects. Die Vernetzung des Promenadensystems und des städtebaulichen Gefüges des Quartiers mit öffentlichen Räumen und zum Teil öffentlich zugänglichen Privatflächen soll als urbaner Raumzusammenhang wahrnehmbar und nutzbar entwickelt werden. Zudem ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Gliederung und Formung des öffentlichen Raums zu führen, bei der eine komfortable Verknüpfung der unterschiedlichen Höhenniveaus von Promenaden, Warften, Platzflächen und Straßen gelingt. Die Bezüge zum benachbarten Quartier Baakenhafen und den Freiräumen entlang der Elbe sind dabei wichtige Parameter.
Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe wird darüber hinaus die Gestaltung des Amerigo-Vespucci-Platzes sein, der als zentraler Freiraum des Quartiers den Abschluss des Baakenhafens bildet. Innerhalb des Wettbewerbsgebiets sind die privaten öffentlich zugänglichen Räume ebenfalls auszuarbeiten. Diese Flächen werden später durch die Bauherren der Baugrundstücke realisiert. Insgesamt umfasst das Wettbewerbsgebiet ca. 43.000 qm, wovon ca. 25.000 qm öffentliche und ca. 18.000 qm private Freiräume sind. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 2. Preis: Arriola & Fiol, Barcelona 3. Preis: POLA Landschaftsarchitekten, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbH Jahr2016ThemaGestaltung der Freiräume im Quartier Baakenhafen, insbesondere des Amerigo-Vespucci-PlatzesVerfahrenoffener zweiphasiger freiraumplanerischer RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Manuela Witt Jana Mielke Bildnachweis Atelier Loidl

Wettbewerb MARITIM Seebrücke

Vom Wunsch, über das Wasser bis zum Horizont zu gehen, um dann den Blick auf die Küsten genießen zu können Wettbewerbe für Seebrücken sind wohl eher selten. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat dafür sogar einen offenen Wettbewerb in zwei Phasen ausgelobt. Kai Luetkens Architekten mit Nickels beratende Ingenieure aus Hamburg zusammen mit r+b landschaft s architektur aus Dresden haben den ersten Preis gewonnen. Timmendorfer Strand ist eines der beliebtesten und prominentesten Ostseebäder Deutschlands. Es ist saisonübergreifendes Urlaubsziel nationaler und internationaler Gäste. Zentrale Anziehungspunkte in Strandlage, gleichermaßen für Touristen wie auch Einheimische, sind die Seebrücken – in Timmendorfer Strand sind es gleich drei an der Zahl. Die im Norden des Ostseebades auf Höhe des Strandparks befindliche sog. MARITIM Seebrücke, die südlich davon gelegene Seeschlösschenbrücke und die Seebrücke Niendorf laden zum Verweilen auf dem Wasser und teilweise auch zu Ausflügen mit einem der anlegenden Fahrgastschiffe ein. Das Gefühl und das Erlebnis meterweit auf die Ostsee hinauslaufen zu können, um den unverstellten Blick auf das Meer, den Wind und das Geschrei der Möwen hautnah zu erleben, ist auf der längsten Seebrücke Timmendorfer Strands, der 275 m langen MARITIM Seebrücke, ungestört möglich. Im Jahre 1908 wurde die „elegante Dame“ zum ersten Mal für Besucherinnen und Besucher freigegeben. Als Anlegestelle für Dampfschiffe ermöglichte diese den Passagieren einen gefahrlosen Zugang ans Ufer. Nach 60 Jahren musste sie aufgrund der Schäden durch langjährige Witterungseinflüsse abgerissen werden. 1976 bekam die MARITIM Seebrücke ihre heutige Gestalt und empfängt seitdem Einheimische und Gäste zum Schlendern, Entspannen oder zu einer gemütlichen Unterhaltung auf einer ihrer Sitzbänke. Heute ist die bestehende MARITIM Seebrücke baufällig und erneut sanierungsbedürftig. Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat beschlossen, sie mit einem Neubau von herausragender Qualität zu ersetzen und dazu einen Wettbewerbs für die Planung einer neuen Seebrücke auszuschreiben. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative, ungewöhnliche Vorschläge für eine Seebrücke zu erhalten, die einerseits die klassische Funktion, sich auf das Meer hinaus bewegen zu können erfüllen, andererseits auch andere Nutzungsangebote für die vielfältigen Alters- und Nutzergruppen bieten und überdies eine unverwechselbare Gestalt haben. Ferner ist die Anbindung an die Promenade und den Strandpark von großer Bedeutung. Das Preisgericht entschied wie folgt: 1. Preis Architekturbüro: Kai Luetkens Architektur, Hamburg in Zusammenarbeit mit r+b landschaft s architektur, Dresden und Nickels Beratende Ingenieure, Hamburg 2. Preis Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro: LOMA architecture . landscape . urbanism, Kassel in Zusammenarbeit mit B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main 2. Preis Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner - sbp GmbH, Berlin in Zusammenarbeit mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin 3. Preis Architekturbüro: Breitenbücher Hirschbeck Architekten, Regensburg in Zusammenarbeit mit Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg und Kugler + Kerschbaum, Kelheim OrtTimmendorfer StrandAuftraggeberGemeinde Timmendorfer Strand - KurbetriebJahr2016 - 2017ThemaEntwurf einer neuen Seebrücke in der Lübecker BuchtVerfahrenOffener, zweiphasiger, interdisziplinärer Planungswettbewerb mit anschließendem VerhandlungsverfahrenLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt WB MARITIM Seebruecke_Protokoll Preisgerichtssitzung

Otto Linne Preis 2016

lost in transition - Neue Wege im Wilden Hamburger Osten Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Stadtentwicklung Hamburgs an. Die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs bieten enorme Entwicklungspotenziale für neuen Wohnraum, moderne Industrie- und Gewerbestrukturen sowie für die Verbindung von Wasser und Grün. Der Otto Linne Preis ermöglichte auch im Jahr 2016 Studierenden und jungen Absolventen, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung von jungen Planerinnen und Planern und würdigt hervorragende Leistungen im Bereich urbaner Landschaftsarchitektur. Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2016 knüpfte an die zukünftige Hamburger Stadtentwicklung an. 2014 wurde der Öffentlichkeit das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille – Wohnen und urbane Produktion in Hamburg Ost“ vorgestellt. Mit Blick auf das Wachstum der Freien und Hansestadt Hamburg birgt dieser Raum vielfältige Potenziale, die es behutsam zu entwickeln gilt. 29 eingereichte Wettbewerbsbeiträge mit großer internationaler Beteiligung verdeutlichten das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema urbaner Landschaftsarchitektur. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie (BUE)Jahr2016Themafreiraumplanerische Entwürfe unter dem Motto: "lost in transition"VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen unter Federführung der Fachrichtung Landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit weiteren DisziplinenLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Annabelle Ries Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt Downloads OLP 2016_Dokumentation_de OLP 2016_Dokumentation_en

Neubau der Kita Vogelkamp Neugraben

Die Kinder in Neugraben bekommen eine neue Kita In einem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb wurde der Entwurf des Architekturbüros Peter Krebs aus Karlsruhe und Wörmann Architekten GmbH aus Ostbevern mit dem zweiten Rang prämiert. Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek entstehen im Quartier Vogelkamp Neugraben auf ca. 70 ha insgesamt ca. 1.500 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausbebauung sowie in kleinteiligen Mehrfamilienhäusern. Perspektivisch werden im Vogelkamp Neugraben insgesamt knapp 3.500 Menschen ein neues Zuhause finden. Als Teil der sozialen Infrastruktur im Quartier soll im 3. Bauabschnitt eine weitere Kita entstehen. Hierfür setzt der Bebauungsplan Neugraben-Fischbek 65 eine entsprechende Fläche im Westen des bereits in der ersten Baustufe hergestellten Parks fest. Da alle bestehenden Einrichtungen im Gebiet und in der Umgebung bereits ausgelastet sind und weitere Plätze nachgefragt werden, besteht ein kurzfristiger Bedarf für die Errichtung und den Betrieb einer weiteren Kindertageseinrichtung an diesem Standort. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung der Kita Vogelkamp Neugraben mit integriertem Eltern-Kind-Zentrum. Dabei galt es, einen Baukörper zu entwerfen, der die pädagogischen Ziele des Trägers vollends umsetzt, sich durch eine optimal auf die Nutzer zugeschnittene Grundrissstruktur, durch schöne Räume, eine identitätstiftende Fassade und nicht zuletzt durch eine hervorragende städtebauliche Einfügung in das im Entstehen begriffene Quartier auszeichnet. ein 2. Preis: Büro für Architekten Peter Krebs, Karlsruhe ein 2. Preis: Wörmann Architekten GmbH, Ostbevern (wird realisiert) 3. Preis: Querkopf Architekten GmbH & Co. KG, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberDeutsches Rotes KreuzKreisverband Hamburg-HarburgJahr2016 - 2017ThemaNeubau der Kita Vogelkamp NeugrabenVerfahreneingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 5 Architekturbüros Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha Manuela Witt Bildnachweis Planungsgruppe Wörmann GmbH, Peter Krebs Büro für Architektur, büro luchterhandt,

Erweiterung Kreismuseum Syke

Eine goldene Gelegenheit Von 115 Wettbewerbsbeiträgen wurde der Entwurf der Architekten Freitag Hartmann Sinz aus Berlin zum Sieger gekürt. Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung (NEL) wurde im April 2011 im Landkreis Diepholz, bei Gessel, unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Ein Archäologenteam barg den sog. Gesseler Goldhort, der insgesamt 117 Objekte umfasst. Der Fund ist der größte bisher bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des seit 1937 bestehenden Kreismuseums Syke, welches das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz ist. Um der herausragenden Bedeutung des Goldhortes sowie den weiteren Funden und Ergebnissen der Pipelinegrabung Rechnung zu tragen, wird der Landkreis Diepholz dem Schatz mit einem Erweiterungsbau des Kreismuseums Syke einen angemessenen musealen Rahmen schaffen.Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, den gesamten Hort in Repliken und einen Großteil der „Pipelinefunde“ aus dem Landkreis Diepholz, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Neben den Ausstellungsflächen, für die bereits ein erstes Museumskonzept entwickelt wurde, beheimatet der Anbau auch ein Forscherlabor, in dem Museumsgäste selbst tätig werden können. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 qm Nutzfläche. Der Kostenrahmen für die Kostengruppen 300 und 400 beläuft sich auf rund 1,4 Mio Euro (brutto). An an dem offenen Wettbewerb haben sich 115 Büros beteiligt. Unter dem Vorsitz des Architekten Christian Schmitz wurden folgende Arbeiten prämiert: 1. Preis: Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin 2. Preis: fehlig moshfeghi architekten, Hamburg 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude Anerkennung: Chiara System Ltd, Berlin Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stuttgart Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main Anerkennung: Krampulz Meyer Architekten GbR, Stuttgart OrtSykeAuftraggeberLandkreis DiepholzJahr2016ThemaErweiterungsbau für ein MuseumVerfahrenOffener hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Annabelle Ries Anna-Lena SchüslerIna Seibert Bildnachweis büro luchterhandt, Freitag Hartmann Architekten GmbH

Neubau des Feuerwehrhauses Reinbek

Neubau für die Sicherheit Die Stadt Reinbek plante den Neubau eines Feuerwehrhauses. Das neue Feuerwehrhaus sollte die bisherige Wache an der Klosterbergenstraße in Alt-Reinbek – eines von insgesamt drei Feuerwehrhäusern auf dem Stadtgebiet – ersetzen. Als neuer Standort wurde ein Grundstück am Mühlenredder gewählt, das damals als Sportplatz genutzt wurde. Ziel des Wettbewerbs war es, ein zukunftsweisendes Gebäude zu erhalten, das den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr Reinbek gerecht wird und die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das Gebäude vollends erfüllt – und dabei zudem auch auf eine Weiterentwicklung von Aufgabenspektrum, Technik und Fahrzeugmaterial vorbereitet ist.Vor diesem Hintergrund sollten in einer ersten Wettbewerbsphase prinzipielle Entwurfsansätze für das vorgegebene Baufeld unter Berücksichtigung der vorliegenden Raumtabelle und der Funktionszusammenhänge ausgearbeitet werden. Das Preisgericht wählte daraufhin 12 Architekturbüros für eine vertiefende Ausarbeitung der Entwurfsansätze in der zweiten Wettbewerbsphase aus. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis ARGE Jan Derveaux, Berlin, und Rimpau & Bauer Architekten, Berlin 2. Preis ARGE MOEHRING UND WEIGELT, Berlin, und STEINHÖFEL, Berlin 3. Preis Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Bremen 4. Preis Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen OrtReinbekAuftraggeberStadt ReinbekJahr2014 - 2015ThemaNeubau eines FeuerwehrhausesVerfahrenoffener zweiphasiger, hochbaulicher RealisierungswettbewerbLeistungenBegleitung und Moderation der Phase 0 und komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis ARGE Jan Derveaux und Rimpau & Bauer Architekten, ARGE MOEHRING UND WEIGERT und STEINHÖFEL, Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, Architekten BDA Feldschnieders + Kister

Neubau des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität

Der Masterplan wird weiter detailliert Das Büro ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH in Zusammenarbeit mit a+a architecture et aménagement s.a gehen als Sieger aus dem Wettbewerb für den Neubau des International Graduated Centre of Study Culture in Gießen hervor. Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plante im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum sollte der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m² als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil).Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der Justus-Liebig-Universität zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus wurden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Neben dem Graduiertenzentrum war auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 qm BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt. 20 Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.OrtGießenAuftraggeberLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Land HessenJahr2015 - 2016Themahochbaulicher Entwurf für den Campus Kultur- und Geisteswissenschaften am Standort Philosophikum der Justus-Liebig-UniversitätVerfahrenhochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Leonie Plänkers David Senger Bildnachweis ARGE MEURER GENERALPLANER GMBH

Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Neue Innenräume für eine innovative Zentralbibliothek Im Rahmen der Generalsanierung der Zentralbibliothek der Stadt Köln waren die publikumsbezogenen Nutzungen neu zu organisieren, zu planen und an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Stadtbibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ein Ort der Information, der Integration und der Inspiration für alle Bürgerinnen und Bürger. Mit etwa 2,2 Millionen Besuchern jährlich ist sie die am stärksten genutzte Kultur- und Bildungseinrichtung in Köln. Sie ist der einzige nicht-kommerzielle und für jedermann an sechs Tagen der Woche zugängliche Treffpunkt und damit ein unverzichtbarer Ort in der Stadtgesellschaft, den besonders viele junge Menschen nutzen. Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek. Im Zuge des Umbaus des acht Geschosse und vier Untergeschosse umfassenden Gebäudes waren die einzelnen Themenbereiche der publikumsbezogenen Flächen der Bibliothek auf circa 6.300 qm Nutzfläche im Bereich vom 1. Untergeschoss bis zum 4. Obergeschoss neu zu organisieren und für die Bestände, Bildungs- und Kulturangebote und Sondereinrichtungen ein den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechendes flexibles Nutzungskonzept zu entwickeln. Der Umbau bei laufendem Betrieb war bei der Planung zu berücksichtigen. In Anbetracht des Gebäudealters steht nun eine umfassende Sanierung der Kölner Zentralbibliothek an. Ein Vorentwurf für die Generalsanierung des Gebäudes liegt vor. Ziel war es dabei, auch weiterhin ein integriertes und ganzheitliches Gesamtkonzept zu verfolgen, den baulichen Bestand zukunftsfähig zu machen und vor allem ein an den Kundenbedürfnissen orientiertes Haus anzubieten, das flexibel auf die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden kann. Dabei galt es, die Architektur des Gebäudes, das innere Raster und das bestehende Lichtkonzept zu berücksichtigen. Einen besonderen Stellenwert wird die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darstellen. Bei der Planung der raumbildenden Ausbauten für die generalsanierte Zentralbibliothek galt es, ein stimmiges Konzept für die Verteilung der Funktionen im Gebäude zu entwickeln, das den vielfältigen Zielsetzungen und Ansprüchen der Zentralbibliothek gerecht wird und in einer unverwechselbaren Innenraumgestaltung, die sich überdies zur Architektur positioniert, ihren Niederschlag findet. Die Konzeptansätze wurden in der zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert und im Detail anhand wesentlicher Nutzungsbereiche und Räume vertiefend ausgearbeitet. Die Jury des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs hat sich in ihrer Sitzung für den Entwurf des Büros UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld entschieden. Mit dem 2. Preis wurde Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin ausgezeichnet, der 3. Preis ging an Mecanoo International, NL-Delft. OrtKölnAuftraggeberGebäudewirtschaft der Stadt KölnJahr2015 - 2016ThemaEntwurf für die Innengestaltung eines qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbaus und der Neuorganisation der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek KölnVerfahrenNichtoffener, zweiphasiger Planungswettbewerb. Dem Wettbewerb ist ein europaweiter VOF-Teilnahmewettbewerb vorgeschaltetLeistungenPhase 0, komplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Sonja Fahr Jana Mielke Bildnachweis büro luchterhandt, UKW Innenarchitekten

IBA Dratelnstraße

Wohnen für alle mitten in Wilhelmsburg In einem kooperativen, städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem Beteiligungsprozess für den Betrachtungsraum Dratelnstraße wurde der Entwurf des Architekturbüros DeZwarteHond aus Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Hamburg mit dem ersten Preis prämiert. Die größte bewohnte Flussinsel Europas mit ihren Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie der Harburger Binnenhafen waren bis 2013 Schauplatz der Internationalen Bauausstellung Hamburg (im Folgenden auch IBA Hamburg 2006-2013), die seit 2006 das Gesicht dieser Gebiete verändert hat. Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb "Wohnen für alle – mitten in Wilhelmsburg" für das Wettbewerbsgebiet und den Betrachtungsraum Dratelnstraße ist der erste wesentliche Schritt zur Entwicklung der Achse zwischen Inselpark und dem Ernst-August Kanal. Ziel ist es dabei, optimale Voraussetzungen für ein ebenso unverwechselbares, inklusionsfreundliches und barrierefreies, offenes, gemischtes wie wirtschaftliches Quartier zu schaffen, das an Wilhelmsburg Mitte anknüpft. Hier soll mit attraktiven Nutzungsangeboten von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Sporteinrichtungen eine Nachbarschaft entstehen, die für Menschen verschiedener sozialer und ethnischer Hintergründe zur Heimat wird.Gegenstand des Wettbewerbs war es daher, eine integrierte städtebaulich-freiraumplanerische Lösung für den Standort zu entwerfen, die mit einer individuellen Idee für ein neues Stadtquartier und eine lebenswerte Nachbarschaft im Herzen der Insel aufwartet, dabei die komplexen Rahmenbedingungen des Standorts produktiv verarbeitet und sich in zwei Phasen umsetzen lässt. Das Preisgericht entschied folgende Rangfolge: 1. Preis: DeZwarteHond, Rotterdam/Köln mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis: Polyform Arkitekter, Kopenhagen 3. Preis: eins:eins Architekten, Hamburg mit HAHN HERTLING VON HANTELMANN Landschaftsarchitekten, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2015Themastädtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb zur Entwicklung eines Stadtraumes in WilhelmsburgVerfahrenKooperativer, städtebaulich-freiraumplanerischer Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem und integriertem BeteiligungsprozessLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina TrochaIna Seibert Bildnachweis IBA Hamburg GmbH DeZwarteHond, Rotterdam/Köln RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Hamburg