Zukunftsbild Elbinseln 2013+

Chancen und Herausforderungen für die Elbinseln In einer offenen Planungswerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger sowie Expertinnen und Experten Ideen für die Zukunft der Veddel und Wilhelmsburgs entwickelt. In den letzten Jahren hat sich mit dem „Sprung über die Elbe“ auf den Elbinseln vieles verändert: Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der IBA Hamburg und der igs 2013 umgesetzt oder angestoßen. Jetzt richtet sich der Blick für die Elbinseln auf die Zeit nach 2013: Wie und wo soll sich neues Wohnen entfalten können? Wie sollen sich die Bildungslandschaft, Kultur und der Arbeitsstandort weiterentwickeln? Welche Orte und Räume verlangen künftig besondere Aufmerksamkeit, wo muss gehandelt werden? Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“, den die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte durchgeführt hat, geht der Frage nach, wie sich die Veddel und Wilhelmsburg nach 2013 weiterentwickeln sollen. In einer Folge von Planungswerkstätten und auf einer interaktiven Karte im Internet haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft der Elbinseln entwickelt – für die Teilräume Veddel und Spreehafen, das Reiherstiegviertel, die Bereiche an Jaffe-Davids-Kanal und Assmannkanal, für Kirchdorf sowie für die Elbinseln in ihrer Gesamtheit. Begleitet und beraten wurden sie von Vertretern der Verwaltung, der Politik und von Stadtplanern. Parallel stimmte sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Akteure über geeignete Formen der Beteiligung im laufenden Prozess ab. Die Ideen für die Elbinseln wurden anschließend ausgewertet und in erste, vorläufige und alternative Pläne übersetzt, die den Bürgern in einer Zwischenbilanz vorgestellt wurden. Mit den Anregungen der Bürger ging das „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ in die weitere planerische Bearbeitung. OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)Jahr2012 - 2013ThemaBeteiligungsverfahrenVerfahrenOffene PlanungswerkstattLeistungenKonzeption und Durchführung eines Beteiligungsverfahren, Moderation von Bürgerwerkstätten Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Anna-Lena Schüsler Julia Kehrl Bildnachweis büro luchterhandt

Mehr Stadt in der Stadt – Chancen für mehr urbane Wohnqualitäten in Hamburg

Dichte Plus – Wohnqualitäten in Hamburg Fachbeitrag für die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburgs. Der Fachbeitrag untersucht Qualitätsmaßstäbe für neuen Wohnungsbau in den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen Hamburgs. Ausgehend von der Definition von neun für die Verdichtung relevanten Quartierstypen werden die jeweiligen Handlungsschwerpunkte, Entwicklungschancen und Mehrwerte herausgearbeitet, die mit Wohnungsneubau in den Quartieren einhergehen. Dabei wird die Geschossflächenzahl GFZ als Maßstab in der Diskussion um städtische Dichte in Frage gestellt und stattdessen eine Einschätzung der Wohnsituationen über die sogenannte “Quartiersdichte” verfolgt, die alle relevanten Räume und Baumassen in der Nachbarschaft berücksichtigt.In welchen Quartiersstrukturen zur Zeit die größten Wohnungsbaupotenziale zu erwarten sind, zeigt eine synoptische Auswertung der aktuellen Wohnungsbauprogramme. In einem abschließenden Kapitel werden Qualitätsziele und Instrumente für die Verdichtungsprozesse angeregt, die beim kooperativen Handeln aller beteiligten Akteure hohe Qualitäten in Wohnumfeld, Quartier und Stadt sichern. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat dem Fachbeitrag “Leitsätze für die kompakte, urbane und vielseitige Stadt” als Positionsbestimmung vorangestellt. In einer Fachkonferenz am 20. November 2013 wurde die 212 Seiten starke Broschüre gemeinsam mit einem parallel erarbeiteten Fachbeitrag zum Thema Freiraumentwicklung vorgestellt.OrtHamburgAuftraggeberBehörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg, Amt für Landes- und LandschaftsplanungJahr2011 - 2013ThemaZwischen baulicher Dichte, Schaffung neuen Wohnraums und FreiraumqualitätLeistungengutachterliche Erarbeitung eines Fachbeitrags Ansprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Alexander Wenzel Bildnachweis büro luchterhandt

Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars

Das bewegt Hamburg! Das Städtebauseminar Hamburg ruft zu einem offenen Fotowettbewerb auf. Aufgabe Hamburg ist eine Stadt mit vielen städtebaulichen Facetten, gebauten und ungebauten Orten, prägenden Freiräumen sowie unterschiedlich aktuellen wie historischen Überlagerungen, die diesen Ort kennzeichnen. Aber was bewegt Hamburg heute? Sind es Neubauprojekte wie die HafenCity oder gewachsene Stadtstrukturen? Sind es gebaute oder Vision gebliebene Projekte? Welche Facetten sind es, die den Wandel unserer Metropole präsentieren? Mit welchen Augen betrachten Sie die Entwicklung dieser Stadt? Der 1. offene Fotowettbewerb des Hamburger Städtebauseminars rief Sie dazu auf, Ihre fotografische(n) Momentaufnahme(n) einer Jury vorzulegen und zur Diskussion zu stellen. Denkbar waren journalistische, dokumentatorische, künstlerische, historische wie aktuelle Fotoarbeiten. Entscheidend war der Moment. Genre und Stilmittel waren bewusst freigestellt. Wir freuen uns über die zahlreichen eingereichten Beiträge. Der 1.Preisträger wird mit einem Rundflug über Hamburg honoriert. Als zweiter und dritter Preis werden weitere exklusive Blicke auf die Metropole Hamburg vergeben. Mit ihren Fotoserien gewonnen haben: den 1. Preis: Andreas Boschmann und Kristina Müller den 2. Preis: René Reckschwardt den 3. Preis: Ruth Stoltenberg Wir gratulieren den Preisträgern herzlich! OrtHamburgAuftraggeberHamburger Städtebauseminar Jahr2012Themafotografische Momentaufnahmen zur Fragestellung "Was bewegt Hamburg?"LeistungenOrganisation und Durchführung des FotowettbewerbsAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis Andreas Boschmann und Kristina Müller, René Reckschwardt, Ruth Stoltenberg Downloads Flyer Fotowettbewerb

Zukunftsbild Georgswerder

Zur Nachahmung empfohlen – Der Bürgerplan für Georgswerder Zuerst entwerfen vier Planerteams gemeinsam mit Bürgern in einer Werkstatt vor Ort Ideen für den Stadtteil, dann machen die Bürger aus den besten Ansätzen ihr Zukunftsbild Georgswerder, das zum Schluss von der Politik beschlossen wird. Georgswerder ist ein ungewöhnlicher Stadtteil mitten in Hamburg. Wer hier wohnt, schätzt seine dörflichen Strukturen, das viele Grün, den idyllischen Altarm der Dove Elbe. Das „Straßendorf“ Georgswerder ist eine Welt für sich, abgegrenzt von Autobahn und Reichsstraße, überragt vom Energieberg, der ehem. Deponie Georgswerder. Seit vielen Jahren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für ihren Stadtteil. Sie wissen: So schön es heute ist – es gibt noch viel zu tun. Damit die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre in eine Richtung verlaufen und diese auch weiterhin breit von der Bevölkerung getragen werden, führte die IBA Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Hamburg-Mitte, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Arbeitskreis Georgswerder eine Stadtteilwerkstatt durch: Zukunftsbild Georgswerder Der Planungsprozess zum „Zukunftsbild Georgswerder“ startete mit dem Ziel, den Stadtteil fit für die Zukunft zu machen – ungenutzte Potenziale zu erkennen und auszuschöpfen, „Problemzonen“ in den Griff zu bekommen, neue, inspirierende Ideen in den Stadtteil zu tragen und neue Kräfte für eine von allen Akteuren getragene Entwicklung freizusetzen. Dazu traten interessierte Georgswerderaner an, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Verbesserungen für den Stadtteil zu entwerfen. Dazu gingen sie zunächst für drei Tage in Klausur: während der Stadtteilwerkstatt diskutierten in kreativer Atmosphäre vier Planungsteams intensiv über die Zukunft von Georgswerder. Viele neue Ideen für die Zukunft des Stadtteils entstanden, bestehende Ziele wurden bestätigt, aber auch Konflikte kamen offen zur Sprache.Anschließend haben die zur Stadtteilwerkstatt eingeladenen Planungsbüros die Pläne weiter ausgearbeitet. Ganz wichtig: Sie hielten dabei stets Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht nur beim Bergfest am 2. Juni 2012 und in der „Gaststätte Kupferkrug“ am 12. Juni 2012 nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Planungsvorschläge zu kommentieren, auch bei der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams am 28. August 2012 wurden die Beiträge ausführlich erörtert. Auch das für diesen Tag einberufene Beratungsgremium setzte sich mit den Vorschlägen auseinander und formulierte schließlich Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung des Zukunftsbilds. Bei der Konkretisierung und Abstimmung des Zukunftsbilds waren dann erneut die interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Georgswerder gefordert: In drei Arbeitstreffen wurden die Empfehlungen des Beratergremiums planerisch weiterentwickelt und das „Zukunftsbild Georgswerder 2025“ mit seinen Prioritäten weiter geschärft. Auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können – denn schließlich gibt es immer auch unvereinbare Interessen – das entstandene „Zukunftsbild Georgswerder“ ist ein Produkt aller beteiligten Akteure, es ist nicht nur ein enorm großer „gemeinsamer Nenner“ der Bewohnerschaft, sondern wirklich eine facettenreiche Vision für einen nachhaltigen, bunten und lebendigen Stadtteil. OrtHamburgAuftraggeber IBA Hamburg GmbHJahr2012 – 2013ThemaErarbeitung der wichtigsten Zukunftsaufgaben für den Stadtteil GeorgswerderVerfahrenStadtteilwerkstatt und Mehrfachbeauftragung mit vier geladenen Planungsbüros sowie Planungsprozess mit einer BürgergruppeLeistungenVerfahrensentwicklung, Verfahrensbetreuung, Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerzeitung BERG & DEICH, Stadtplanung (Beratung, zeichnerische Ausarbeitung)AnsprechpartnerKatharina TrochaProjektpartnerArbeitskreis Georgswerder Bezirksamt Hamburg-Mitte Behörde für Stadtentwicklung und UmweltBildnachweisbüro luchterhandt, Johannes ArltDownloads Zukunftsbild Georgswerder A2 Querformat IBA-Dokumentation – Zukunftsbild Georgswerder

Hamburger Deckel – Abschnitt Altona

Gut bedacht – Deckel Altona Der Ausbau der Bundesautobahn 7 (BAB 7) kann als Chance gesehen werden um bestehende Stadtquartiere neu zu verknüpfen. Der Bundesautobahnausbau ist Teil eines Maßnahmenpakets des Bundes, mit dem die Bundesfernstraßen in der Freien und Hansestadt Hamburg den stark gestiegenen Verkehrs- und Umwelterfordernissen angepasst werden sollen. In diesem Rahmen bietet sich in hohem Maße die Gelegenheit, stadtentwicklungs- und verkehrspolitische Zielsetzungen zu einem bedeutenden Leitprojekt zu verbinden. Dort, wo die BAB 7 bislang Siedlungs- bzw. - Wohnquartiere zerschneidet, soll durch insgesamt mehr als drei Kilometer lange Überdeckelungen des Straßenkörpers in drei Abschnitten dessen trennende Wirkung aufgehoben werden. Durch diese „Stadtreparatur“ können das Landschafts- und Wohngefüge in den Quartieren Bahrenfeld/Othmarschen, Stellingen und Schnelsen wieder stärker zusammenwachsen und damit deutlich aufgewertet werden. Darüber hinaus können neue Wohnbauflächen in angrenzenden Bereichen zur Autobahn entstehen. Im Zuge des Ausbaus werden in zwei Abschnitten aus Lärmschutzgründen Tunnelbauwerke errichtet. In Abstimmung mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Freie und Hansestadt Hamburg die Deckelflächen durch selbstfinanzierte Tunnelabschnitte ergänzen und alle Tunnel-Bauwerke einer neuen Freiraumnutzung zuführen. Für die Abschnitte in Stellingen und Schnelsen ist bereits ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb durchgeführt und entschieden worden.Gegenstand dieses zweiten Wettbewerbs war die Konzeptfindung für die Deckelfläche in Altona im Kontext mit den angrenzenden Parkanlagen, sowie punktuellen Bereichen, für die es auch städtebauliche Ideen für einen attraktiven Wohnungsbau zu entwickeln galt. Das Wettbewerbsgebiet umfasst ca. 50 ha, wobei der Deckel selbst 10 ha groß ist. Da die Realisierung der Deckelflächen in Bahrenfeld/Othmarschen voraussichtlich erst 2020 in Angriff genommen werden soll, steht bei diesem Ideenwettbewerb die Findung freiräumlicher und städtebaulicher Strukturen im Vordergrund. Dieser Wettbewerb diente zunächst also der Auseinandersetzung mit den raum- und nutzungsbezogenen Leitlinien für eine künftige Entwicklung. Die Preisträger 1. Preis: arbos Freiraumplanung GmbH & Co.KG, Hamburg und petersen pörksen partner architekten und stadtplaner bda, Hamburg 2. Preis POLA Landschaftsarchitekten, Berlin; mit: ZILA, zirkelbach ille lämmel, Leipzig 3. Preis: sinai Faust. Schroll. Schwarz. Freiraumplanung + Projektsteuerung GmbH, Berlin und Machleidt+Partner Büro für Städtebau, Berlin 4. Preis: LAVALAND & TH Treibhaus, Berlin/Hamburg und bueroKleinekort, architecture | urbanism | research, Düsseldorf Ankauf: Atelier Loidl Landschafts- architekten, Berlin und Wessendorf Architektur Städtebau, BerlinOrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung (Projektgruppe Deckel A7 und Abteilung Landschafts- und Grünplanung)Jahr2011 - 2012ThemaÜberdeckelung der BAB 7 in AltonaVerfahrenEinstufiger, begrenzt-offener freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit städtebaulichem AnteilLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Freiraumplanerischer Wettbewerb Baakenhafen

Urbane Freiräume für das Quartier Baakenhafen Das Quartier Baakenhafen soll in Zukunft als familiengerechter urbaner Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstandort überzeugen. Aufbauend auf den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs zur Vertiefung des Masterplans (Entscheidung Mitte August 2011) wurde dieser freiraumplanerische Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Aufgabe Gegenstand des Wettbewerbs war der freiraumplanerische Entwurf für die Außenanlagen des Quartiers Baakenhafen inklusive der Spiel- und Freizeitinsel sowie die Gestaltung eines Teils der Elbuferzone des Quartiers Elbbrücken. Mit der Gestaltung und Thematisierung einzelner identitätsstiftender öffentlicher Räume soll das Quartier als familiengerechter urbaner Wohn-, Freizeit- und Arbeitsstandort überzeugen. Der Realisierungsteil umfasste alle im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. ihres „Sondervermögen Stadt und Hafen“ stehenden Flächen im Plangebiet (mit Ausnahme der Straßenräume). Im Ideenteil waren für die privaten Flächen der Baufelder, die öffentlich nutzbar und zugänglich sind und mit einem öffentlichem Wegerecht versehen werden, Gestaltungsleitlinien zu entwickeln, die eine sinnfällige Integration in das Gesamtkonzept für den öffentlichen nutzbaren Raum aufzeigen. Die Preisträger 1. Preis: Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin 2. Preis: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden 3. Preis: sinai Faust.Schroll.Schwarz. Freiraum planung+Projektsteuerung GmbH, Berlin 4. Preis: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln Anerkennung: PLANORAMA, BerlinOrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2011 – 2012Themafreiraumplanerische Entwurf für die Außenanlagen des Quartiers BaakenhafenVerfahrenzweiphasiger, nicht-offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit IdeenteilLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Atelier Loidl, Berlin

OTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur

“Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” Erstmals seit 1997 wird in Hamburg wieder der “Otto Linne Preis” ausgelobt. Mit dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!” knüpfte der Otto Linne Preis 2013 an ein hochaktuelles und derzeit kontrovers diskutiertes Thema an. Die igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh vergab gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt diesen Ideenpreis zur urbanen Landschaftsarchitektur. Der „Otto Linne Preis für urbane Landschaftsarchitektur“ gab auch im Jahr 2013 Studierenden und jungen Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur die Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen ihrer Profession auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1937), fördert die berufliche Entwicklung junger Planerinnen und Planer und würdigt hervorragende künstlerische Leistungen. OrtHamburgAuftraggeberinternationale gartenschau hamburg 2013 gmbh (igs)Jahr2013ThemaOTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur unter dem Thema “Hamburg Horn - Mit Abstand: grün!”VerfahrenInternationaler Ideenwettbewerb für Studierende und junge Absolventen der LandschaftsarchitekturLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, Vorprüfung, DokumentationAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Otto-Linne-Preis 2013 Dokumentation

SAGA Kesselflickerweg

Wohnen am Standort eines ehemaligen Krankenhauses In einem eingeladenen Gutachterverfahren wurde der Entwurf des Architekturbüros QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz aus Hamburg mit dem ersten Rang prämiert. Im Stadtteil Langenhorn wurde seit der Aufgabe nicht mehr betriebsnotwendiger Flächen des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll, der heutigen Asklepios Klinik, auf dem von Langenhorner Chaussee, Fibigerstraße, Neubergerweg und östlich von einem Wohngebiet begrenzten Areal, das Waldquartier am Alten Zoll entwickelt. Gegenstand des Gutachterverfahrens war die städtebauliche Setzung und der architektonische Entwurf von qualitätvollem und ökonomisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das in der Entwicklung befindliche Waldquartier am Alten Zoll integriert. Dabei sollten auf einem Grundstück von 8.248 m² etwa 64 Wohneinheiten als öffentlich geförderter Mietwohnungsbau realisiert werden. Für die einzureichenden Planungen war eine verbindliche Kostenobergrenze festgesetzt. Der Energetische Standard war als WK-Effizienshaus 7009 festgelegt; die Vorgaben der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) waren zu berücksichtigen. 1. Rang: QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg 2. Rang: Thüs Farnschläder Architekten BDA, Hamburg 3. Rang: Trabitzsch Dittrich Architekten GmbH, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberSAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft HamburgJahr2012ThemaWohnungsneubau am KesselflickerwegVerfahrenEinstufiges hochbauliches Gutachterverfahren mit drei eingeladenen ArchitekturbürosLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis QRS Architekten – Quente Röhr Schwartz, Hamburg (Visualisierung: www.Homebase2.com), büro luchterhandt,

Wettbewerb Neubauten MIN Forum und Informatik der Universität Hamburg

„Uni baut Zukunft“ Der hochbauliche Wettbewerb für MIN Forum und Informatik ist entschieden. Der Entwurf des Büros Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH hat den 1. Preis gewonnen. Im Bereich der Bundesstraße befinden sich Einrichtungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg (MIN = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). Hier sind u.a. wesentliche Einheiten der Chemie, der Geowissenschaften, der Klimaforschung (mit den dazugehörigen freien Partnerinstituten wie Max-Planck-Institut und Deutsches Klimarechenzentrum) sowie die Mathematik und der Zoologie angesiedelt. Der gesamte Bereich Campus Bundestraße wurde bereits in einem ersten Wettbewerb städtebaulich überplant und soll sich schrittweise durch Neubauten und Umgestaltungen zu einem modernen, stadtteilintegrierten Campus weiter entwickeln. Neben der Realisierung des wachsenden Flächenbedarfs der Universität soll sich der Campus zum Stadtteil öffnen und ein Neben- und Miteinander von Lehre, Forschung, Wohnen und Leben ermöglichen. Die zur Zeit am Standort Stellingen angesiedelte Informatik soll in diesem Zuge vollständig am Campus Bundesstraße angesiedelt werden. Gegenstand des Verfahrens war die Realisierung von Flächen für die „Informatik" und das „MIN - Forum" der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg mit insgesamt ca. 17.844 m² NF (1-6) im Rahmen des aus dem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangenen Gesamtkonzepts für den MIN-Campus an der Bundesstraße. Diese Flächen beinhalteten kleine und große Hörsäle, Seminarräume und eine zentrale Mensa für den gesamten Campus Bundesstraße mit Großküche, sowie einer Zentralbibliothek mit einem Freihandbereich, Büros und Rechnerbereichen. Das Preisgericht legte folgende Rangfolge fest: ein 1.Preis Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart ein 2.Preis Schweger + Partner Architekten, Hamburg ein 3.Preis Max Dudler, Berlin Anerkennung wurden für die Arbeiten von KSP Jürgen Engel Architekten GmbH aus Braunschweig und huber staudt architekten bda Gesellschaft von Architekten mbH mit Brullet - De Luna Arquitectes und PINEARQ ARQUITECTES aus Berlin ausgesprochen.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft und ForschungJahr2012ThemaWettbewerb zum Neubau von Universitätsgebäuden im städtebaulichen KontextVerfahrenEinphasiger nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem TeilnahmewettbewerbLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Hella Kotschi Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt, Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH, renderbar

Bildungseinrichtungen auf den Elbinseln Bestandsaufnahme 2012

Lernende Metropole In einer Broschüre werden alle Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenen- und beruflichen Fortbildung, Beratungsstellen und sonstige Dienstleister auf der Veddel, in Wilhelmsburg und Kirchdorf kartiert und mit ihren Angeboten systematisch vorgestellt. Die Bestandsaufnahme dokumentiert die Bildungseinrichtungen auf den Elbinseln. Sie bietet allen NutzerInnen – Bildungseinrichtungen, Bewohnern und Interessierten – einen Überblick über die auf den Elbinseln vertretenen Einrichtungen, deren Arbeitsschwerpunkte und Angebote. Über 100 Einrichtungen haben sich an der Abfrage der Koordinierungsstelle der Bildungsoffensive Elbinseln beteiligt. Die Broschüre ist als Arbeitsmittel zu verstehen, das die Kooperationen zwischen den Einrichtungen und den Kontakt zu den Nutzerinnen und Nutzern anregen und fördern will. Die Bestandsaufnahme gliedert sich nach den drei Teilregionen Veddel, Reiherstieg und Kirchdorf. Innerhalb jeder Teilregion stellen sich die Bildungseinrichtungen steckbriefartig vor. Einen Überblick über die geografische Lage der Einrichtungen verschafft eine Karte, die den Steckbriefen jeder Teilregion vorangestellt ist. OrtHamburgAuftraggeberInternationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbHJahr2012ThemaBestandsaufnahme der Bildungseinrichtungen auf den ElbinselnLeistungenAbfrage der Informationen bei den Einrichtungen, Gestaltung der Broschüre und eines PlakatsAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis büro luchterhandt

SAGA Wohnen an der Ochsenweberstraße

Wohnen am Standort des ehemaligen Krankenhauses In einem eingeladenen Gutachterverfahren wurde der Entwurf des Architekturbüros blauraum architekten aus Hamburg mit dem ersten Rang prämiert. Im Stadtteil Langenhorn wurde seit der Aufgabe nicht mehr betriebsnotwendiger Flächen des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll, der heutigen Asklepios Klinik, auf dem von Langenhorner Chaussee, Fibigerstraße, Neubergerweg und östlich einem Wohngebiet begrenzten Areal, das Waldquartier am Alten Zoll entwickelt. Gegenstand des Gutachterverfahrens war es, auf rund 50 ha des insgesamt 80 ha großen Areals in grüner und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossener Stadtrandlage, einen neuen, hochwertigen Wohnstandort mit ca. 800 Wohneinheiten zu schaffen. Im Vordergrund stand ein architektonischer Entwurf von qualitätsvollem und ökonomisch effizientem Wohnungsbau, der sich gestalterisch in das in der Entwicklung befindliche Waldquartier am Alten Zoll integriert und ein attraktives Angebot insbesondere für familiengerechte und höherwertige Wohnformen – im Mietwohnungsbau wie als Wohneigentum darstellt. Dabei sollten in vier Gebäuden etwa 130 - 140 Wohneinheiten in öffentlich gefördertem Mietwohnungsbau realisiert werden. Den 1. Rang belegte das Architekturbüro blauraum, Hamburg. Auf den 2. Rang wurden KBNK Architekten, Hamburg gewählt. Den 3. Rang erhielten petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda, Hamburg. OrtHamburgAuftraggeberSAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft HamburgJahr2011 - 2012ThemaWohnungsneubau am OchsenzollVerfahrenEinstufiges hochbauliches Gutachterverfahren mit fünf eingeladenen Architekturbüros.Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung Ansprechpartner Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

Ausstellung Baakenhafenbrücke

Symbiose von Architektur, Ingenieurbau und Nachhaltigkeit Ausstellung im Rahmen des Architektursommers zur leicht verständlichen Vermittlung von Nachhaltigkeitsansätzen im Brückenbau Nachhaltiges Handeln gehört zu den wesentlichen Verantwortungen unserer Gesellschaft. Im Bauwesen ist das Ziel nachhaltigen Gestaltens, schädigende Einflüsse auf Umwelt und Gesellschaft zu minimieren. Ökologie, Ökonomie und Soziales sind die klassischen drei Säulen der Nachhaltigkeit. Diese werden um technische Qualitäten und Prozessqualitäten im Rahmen der Bewertung der Nachhaltigkeit von Bauwerken ergänzt. Im Hochbau hat sich in Deutschland die Nachhaltigkeitszertifizierung bereits etabliert. Für Infrastrukturbauwerke wurde ein geeignetes Bewertungssystem durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)entwickelt und hier erstmals erprobt.Eines von fünf Pilotprojekten, an der eine Nachhaltigkeitsbewertung erstmalig durchgeführt wurde, ist die Baakenhafenbrücke in der HafenCity. Als einzige der fünf Pilotprojekte wurde an ihr auch eine Optimierung der Nachhaltigkeitsaspekte durchgeführt und damit eine sehr gute Gesamtbewertung erzielt. Die Baakenhafenbrücke ist eine der beiden Brücken im Quartier Baakenhafen, das über eine Länge von mehr als einem Kilometer das längste Quartier der HafenCity ist. Indem sie den nördlichen Teil mit der südlich gelegenen Halbinsel verbindet, schafft die Brücke eine kurze und schnelle Anbindung an den Lohsepark und die Hamburger Innenstadt. Da über die Brücke künftig auch der Elberadweg führt und eine hohe Frequenz an Fußgängern zur nördlich gelegenen U-Bahn-Haltestelle HafenCity Universität, zu den nahe gelegenen Schulen und dem Überseequartier als dem zentralen Einkaufsstandort zu erwarten ist, besaß der Fahrrad- und Fußverkehr bei der Konzeption der Brücke einen sehr hohen Stellenwert. OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2012ThemaAusstellung zum Bewertungssystem der Nachltigkeit im brückenbau am Beispiel der der Baakenhafenbrücke in der HafenCityLeistungenKonzeption und Gestaltung einer AusstellungProjektpartnerProjektpartner angebenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Anna-Lena Schüsler Bildnachweis ELBE&FLUT

Neubau der Unternehmenszentrale der Marquard & Bahls AG

Filetstück für die Unternehmenszentrale Architekturwettbewerb zum Neubau der Marquard & Bahls AG in der Hafencity. Aufgabenstellung Gegenstand des Wettbewerbs war der architektonische Entwurf eines hochwertigen Büro- und Geschäftshauses in der HafenCity Hamburg. Die Marquard & Bahls AG beabsichtigt auf dem Baufeld 65 am Brooktorhafen zwischen Shanghaiallee und Ericusbrücke die Unternehmenszentrale des weltweit agierenden Konzerns neu zu errichten. Auf insgesamt maximal 18.000 qm BGF (oberirdisch) sollen die elf Konzerngesellschaften mit perspektivisch ca. 700 Mitarbeitern ihren Sitz erhalten. Die Ausloberin verfolgt mit dem Neubau das Umweltzeichen Gold der HafenCity Hamburg GmbH zu erreichen. Ergebnis An dem eingeladenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Baufeld 65 in der HafenCity Hamburg nahmen neun Büros, darunter Büros aus den Niederlanden und Österreich, teil. Das Preisgericht entschied sich einstimmig für den Entwurf von Gewers & Pudewill aus Berlin als Sieger. Der Entwurf reagiere sehr feinfühlig auf den Stadtraum und setze die richtigen Akzente, so die Begründung der Jury. Besonders hervorzuheben sei die dreigeschossige Öffnung entlang des Brooktorhafens, die das innere Atrium mit dem Stadtraum verbindet und einen gut nutzbaren „Stadtbalkon“ ausbildet. Insgesamt sei das Gebäude flexibel nutzbar. Die Erdgeschossbereiche an der Shanghaiallee werden als Ladenzone gestaltet.Die Shanghaiallee verläuft in der zentralen HafenCity von der Speicherstadt im Norden zur Elbe im Süden. Als hochwassersichere große Achse schon früh gebaut, nimmt sie immer mehr den Charakter eines urbanen Stadtraums an. Das Baufeld 65 in direkter Wasserlage am Brooktorhafen wurde im Februar 2012 der Marquard & Bahls AG anhand gegeben. Mit der Marquard & Bahls AG siedelt sich ein weiteres Großunternehmen in der HafenCity an. Der Neubau der im internationalen Mineralöl- und Energiegeschäft tätigen Hamburger Firma ist ein markantes Gebäude in großstädtischer Tradition und wird Platz für 700 Mitarbeiter bieten. Mit der neuen Unternehmenszentrale wird der Konzern auch zukünftig fest in der Hanstestadt verankert sein. Der Nebau soll dem Nachhaltigkeitsstandard des HafenCity Umweltzeichens in Gold entsprechen. Baubeginn ist für 2013 vorgesehen. Die Jury unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Bernhard Winking, hat auch unter Mitwirkung von politischen Vertretern (der Hamburgischen Bürgerschaft und des Bezirks Mitte) insgesamt drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. 1. Preis Gewers & Pudewill GPAI, Berlin 2. Preis Max Dudler Architekt, Berlin 3. Preis Alleswirdgut Architektur ZT GmbH, Wien Anerkennungen De Architekten Cie., Amsterdam Kai Richter Architektur GmbH, Hamburg Ort HamburgAuftraggeber Marquard & Bahls AG, HamburgJahr2012ThemaNeubau einer Firmenzentrale auf dem Baufeld 65 in der HafenCityVerfahren eingeladener hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit 10 ArchitekturbürosLeistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Bildnachweis büro luchterhandt, GEWERS PUDEWILL

Fassadenwettbewerb Kreativ- und Klubhaus St. Pauli

Den Spielbudenplatz überblicken Fassadenwettbewerb Kreativ- und Klubhaus St. Pauli. Aufgabe Am Spielbudenplatz entstand mit dem Kreativ- und Klubhaus St. Pauli ein neuer kultureller Baustein im Hamburger Szene-Stadtteil St. Pauli. Umgeben von namhaften Theatern und Konzerthäusern, von Bars und Clubs, Hotels und Vergnügungsstätten sollte das Haus Raum für eine gemischte Nutzung bieten. Live-Musik-Clubs, Theater, Gastronomie sowie Büros mit Nutzern aus der Musik- und Medienbranche charakterisierten das Nutzungsprofil. In den loftartigen Büroetagen sollten zudem ein Radiosender und ein Musikstudio Platz finden. Das sechsgeschossige Gebäude lies sich wie folgt charakterisieren: Die Musik-Clubs befinden sich im Untergeschoss, dem Erdgeschoss und den zum Spielbudenplatz ausgerichteten Flächen des 1. Obergeschosses. Des Weiteren gibt es im Staffelgeschoss eine Roof-Bar (Musik-Club) mit Dachterrasse. Die Büroflächen befinden sich im 2. bis 4. Obergeschoss.Gegenstand des Verfahrens war der Entwurf einer unverwechselbaren Fassade für dieses Gebäude, die einerseits den Nutzern des Gebäudes einen repräsentativen Außenauftritt verleiht und andererseits städtebaulich wie architektonisch-künstlerisch einen überzeugenden Beitrag zur Ergänzung des Ensembles, insbesondere auf der Südseite des Spielbudenplatzes, liefert. In Anbetracht dessen, dass sich das Gesicht des Spielbudenplatzes in den letzten Jahren signifikant veränderte, der Platz selber vollends neu gestaltet wurde und auch seine Ränder sich durch neue Bauten (von den Tanzenden Türmen bis zum Schmidt Theater) stark verändert hat und wird, leistete auch dieser Neubau seinen Teil zur Aufwertung des Spielbudenplatzes. Ergebnis 1. Preis:akyol kamps : bbp, Hamburg mit URBANSCREEN, Bremen 2. Preis: KIRSCH BREMER ARTANDARCHITECTURE, Hamburg Eine Anerkennung: SPINE Architecs, Hamburg Eine Anerkennung: Stephen Williams Associates, Hamburg Eine Anerkennung:Blunck + Morgen, Hamburg OrtHamburgAuftraggeberurbanspace mit Aust Littmann Strehlitz GbR, Hamburg Jahr2011ThemaxxxVerfahrenEingeladener, kooperativer Architektenwettbewerb als Fassadenwettbewerb Leistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt David Senger Bildnachweis akyol kamps : bbp, URBANSCREEN

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD

Fachkonferenz GRÜN MACHT GELD Inhaltliche und organisatorische Begleitung der Fachkonferenz zu den künftigen Qualitäten von Frei- und Grünräumen. August 2011 im Bürgerhaus Wilhelmsburg Die Internationale Gartenschau Hamburg 2013 rückt näher. Der Diskurs um die künftigen Qualitäten von Frei und Grünräumen, nicht nur in der Hansestadt, ist auch durch die letzten beiden Kongressjahre GRÜN | MACHT | GELD deutlich intensiviert worden. Insbesondere der dort gewagte fachfremde Blick auf „unsere“ Freiräume hat deutlich gemacht, dass es für uns Planer/innen doch noch einiges zu tun gibt. Lernen von Anderen. Der Blick über die nicht nur virtuellen Gartenzäune unserer unmittelbaren Nachbarn, sondern auch über Länder- und Staatsgrenzen hinweg erweitert den Horizont, ergänzt unser Portfolio im Berufsalltag. Vor allem aber auch der Blick über kulturelle Grenzen hinweg zeigt, dass es sich in einer globalisierten Welt durchaus lohnt, bei diesem oder jenem Nachbarn genauer nachzuschauen.Und auch wenn, wie Prof. Dr. Udo Weilacher es im letzten Jahr formulierte, die Identitäten einer Stadt, einer Region, einer Gesellschaft, ja eines Lebensgefühls zunehmend in den Fokus freiraumplanerischen Gestaltungswillens gestellt werden sollen, so muss es doch auch erlaubt sein, kulturelle Eigenarten, die ja längst mit den Menschen aus aller Welt in unsere Städte gezogen sind, bei der Gestaltung und Nutzung urbaner Grünflächen zuzulassen. Auch wenn dieser Ansatz bekannt ist, so fehlt es doch an Beispielen und Impulsen jenseits der theoretischen Betrachtungen. Deshalb wählten wir passend zum Motto des Jahres der igs 2013 die Themen: „Interkulturalität / Internationalität“ für diesen Kongress. OrtHamburgAuftraggeberigs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbhJahr2011ThemaFachkonferenz zum Thema Frei- und GrünräumeLeistungenOrganisation und Durchführung einer Fachkonferenz, Konzeption und Gestaltung einer anschließenden DokumentationsbroschüreAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Lena Schüttken Bildnachweis

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011

Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz 2011 Wie kann in Zukunft, trotz der bereits hohen Dichte, neuer Wohnraum im Bezirk Eimsbüttel geschaffen werden? Der Bezirk Eimsbüttel ist im Hamburger Vergleich einer der am dichtesten besiedelten Bezirke. Im Schnitt ist er mehr als doppelt so dicht bebaut wie die Gesamtstadt. Insbesondere das Kerngebiet mit Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West und Eimsbüttel sticht dabei heraus. Gleichzeitig ist der Bezirk Eimsbüttel weiterhin ein überaus nachgefragter Wohnstandort mit einer entsprechenden Mietpreisentwicklung. Demgegenüber steht, dass Eimsbüttel einerseits über kaum Liegenschaftsflächen und andererseits nur über geringe Bestände von öffentlich gefördertem Wohnungsbau verfügt. Dieser Bestand wird sich bislang bis 2016 um ein Drittel verringern. Durch den Umstand, dass Eimsbüttel über wenige Liegenschaftsflächen verfügt, sind auch wohnungspolitische Akzente durch eine umsichtige Liegenschaftspolitik nur begrenzt möglich, sondern erfordern das Einbeziehen von privaten Flächen.Das Ziel der Eimsbütteler Wohnungsbaukonferenz ist die speziellen Anforderungen des Bezirks und die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Schaffung von weiterem Wohnungsbau in Eimsbüttel zu diskutieren. Zu diesem Zwecke soll das bezirkliche Wohnungsbauprogramm mit den identifizierten Wohnbaupotenzialflächen sowie den bezirklichen Leitlinien für die weitere bauliche Entwicklung im Bezirk vorgestellt werden. Der Schwerpunkt der Konferenz soll sein, die Möglichkeiten zu erörtern, die identifizierten Wohnbauflächen mit einem möglichst hohen Anteil an bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln. Berücksichtigt werden muss dabei, dass es sich vornehmlich um private Flächen handelt. Hierbei gilt es auch ggf. bestehende Hemmnisse und Informationsdefizite bei den verschiedenen Akteuren abzubauen.OrtHamburgAuftraggeberBezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt- und LandschaftsplanungJahr2011ThemaVorstellung des bezirklichen WohnungsbauprogrammsLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der Konferenz für den Bezirk EimsbüttelAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt Bildnachweis büro luchterhandt

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen

Fachtagung – Neue Werte auf alten Flächen Erfolgreiches Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen. Anlass der Fachtagung Hamburg stellt sich seit vielen Jahren der Herausforderung, wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Flächenentwicklung in Einklang zu bringen. Auch kontaminierte Flächen beinhalten dabei ein großes Potenzial. Gemeinsam mit Grundeigentümern, Investoren und Nutzern wurden in zahlreichen Projekten „Neue Werte auf alten Flächen“ geschaffen und Erfahrungen mit einem erfolgreichen Flächenrecycling gesammelt. Diesen Erkenntnissen – über Hamburg hinaus – widmete sich diese Fachtagung und lud alle Akteure ein, über Flächenrecycling zwischen städtischem Wandel und ökonomischem Nutzen zu diskutieren. Flächen entwickeln! Knapp und gut: ein begrenztes Angebot macht Fläche kostbar und entwicklungsfähig – selbst wenn sie kontaminiert ist. Eigentümer und Stadt stehen unter Zugzwang, diese Potenziale zu nutzen, anstatt weitere Landschaft zu zerstören.Hindernisse bewältigen! Vorbehalte, Gerüchte und Gerüche: Bevor eine neue Nutzung kommt, müssen Hindernisse ausgeräumt sein – technisch, rechtlich, atmosphärisch. Kein leichtes, aber machbares Ziel. Bei dem am Ende auch der Preis stimmt. Werte schaffen! Lage, Lage, Lage: Vielen Grundstücken wohnt trotz Kontamination ein Wertschöpfungspotenzial inne. Dieses gilt es, privat- und volkswirtschaftlich auszuschöpfen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe für Eigentümer und öffentliche Hand. Kooperationen aufbauen! Kommunizieren, kooperieren, handeln: Erfolgreiches Flächenrecycling braucht die Partnerschaft wichtiger Akteure – um Vertrauen aufzubauen, Verantwortung zu schultern und Verlässlichkeit sicherzustellen. Bei jedem Projekt neu.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für UmweltschutzJahr2011ThemaFlächenrecyclingLeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung der FachtagungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt

HafenCity IBA LABOR “Stadtküste Hamburg”

Stadtküste Hamburg: Chancen und Herausforderungen Bürger/innen und Planer/innen entwarfen zukunftsweisende Projektideen für die Hamburger Stadtküste. Abschlußpräsentation der Ergebnisse am 21. Juni 2011 auf dem IBA Dock Mit den städtebaulichen Leitprojekten des „Sprungs über die Elbe“, der HafenCity Hamburg und der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg, rückte der Hochwasserschutz in den Fokus der Stadtentwicklung Hamburgs. Beide Projektgebiete standen vor der Herausforderung, zukunftsorientierte Strategien des Hochwasserschutzes zu entwickeln, Hochwasserschutzbauwerke einer gewachsenen Kulturlandschaft zu qualifizieren und vorbildliche Beiträge zum Klimafolgenmanagement zu leisten. Das Hochwasserschutzkonzept der HafenCity Hamburg sowie das Deichpark-Projekt der IBA Hamburg befasste sich grundlegend mit diesen Themen.Das HafenCity IBA LABOR „Stadtküste Hamburg” widmete sich nun vertiefend mit innovativen Konzepten von Metropolen zum Hochwasserschutz und bot Bürgern und Planern Raum, zukunftsweisende Projektideen für die Hamburger Stadtküste zu entwickeln. Die Workshopteilnehmer präsentierten ihre Ergebnisse aus dem HafenCity IBA LABOR am 21. Juni 2011 auf dem IBA DOCK.OrtHamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2011ThemaHafenCity IBA LABOR “Stadtküste Hamburg”LeistungenInhaltliche und organisatorische Begleitung des IBA LABORS mit Workshop und ErgebnispräsentationProjektpartnerLandesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, KLIMZUG-NORDAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Katharina Trocha Bildnachweis büro luchterhandt Downloads Abschlussdokumentation

Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken HafenCity Hamburg

Das Quartier Elbbrücken Das VgV-Verfahren für die Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken ist entschieden. Das Büro Prisma Projektingenieure für Strategie und Management GmbH aus Hamburg hat den Zuschlag erhalten. Die FHH, Sondervermögen „Stadt und Hafen“ (SoV) – vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH – erschließt das Quartier „Elbbrücken“ und veräußert die Grundstücke an private Investoren, die in Eigenregie (und regelhaft mit eigener Projektsteuerung) Gebäude errichten. Für die Beratung der öffentlichen Auftraggeber wird eine Projektsteuerung/Investorenbetreuung mit einschlägigen Erfahrungen bei der Begleitung vergleichbarer Projekte gesucht, speziell im Bereich Büro, Wohnen, Einzelhandel, Hotel, Städtebau, Infrastruktur inkl. Ingenieurbau, Freianlagen sowie Baugrund und Altlasten. Aufgabe ist die Gesamtkoordination der quartiersbezogenen Aufgaben sowie der übergeordneten Koordination. Der Projektsteuerer soll durch vorausschauende Planung und Organisation der erforderlichen Abläufe dafür sorgen, dass die Entwicklung der privaten Hochbauvorhaben sowie die Planung und Realisierung der öffentlichen Erschließungsmaßnahmen harmonisch, planvoll und möglichst frei von gegenseitigen Störungen verläuft. Schnittstellen zu Nachbarquartieren sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen. Das Bearbeitungsgebiet hat insgesamt eine Größe von rd. 22 ha inkl. der privaten Grundstücksflächen. Der hier ausgeschriebene Auftrag der Projektsteuerungsleistung umfasst die Projektstufen AHO 1 – 5, einschließlich besonderer Leistungen (u. a. Abstimmungen mit Investoren, Vertragscontrolling). Aufgrund der Projektgröße, Aufgabenbreite und der umfangreichen Schnittstellen der Leistungsbestandteile wird ein Bearbeitungsteam von mehreren Bearbeitern (1-3) notwendig. Ort HamburgAuftraggeberHafenCity Hamburg GmbHJahr2016 - 2017ThemaVgV Projeksteuerungsleistungen für das Quartier Elbbrücken VerfahrenVgV-Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – Projektsteuerungsleistungen im Quartier Elbbrücken – Infrastruktur, Ingenieurbau, Hochbau i. S. d. Investorenbetreuung, Freianlagen. Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Katharina Trocha David Senger Bildnachweis HafenCity Hamburg GmbH

Städtebauliche Untersuchung der Magistralen des Bezirks Eimsbüttel – Kieler Straße und Kollaustraße

Stärken, Neu strukturieren und Umgestalten der Entwicklungsachsen Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen entlang der Hauptverkehrsstraßen mit Handlungsempfehlungen. Die großen Magistralen der Stadt Hamburg sind die radialen Verbindungen Hamburgs nach außen. Als funktionale Hauptstraßen der Hamburger „Entwicklungsachsen“ sollen sie auch stadträumlich die Verbindung und Orientierung der Achsenorte untereinander und mit der Stadtmitte verdeutlichen und akzentuieren. Der Bezirk Eimsbüttel verfügt über zwei Magistralen, die aus der Kernstadt ins nördliche bzw. nordwestliche Hamburger Umland führen – die Kieler Straße (später: Pinneberger Chaussee bzw. Holsteiner Chaussee) und die Kollaustraße (zuvor Lokstedter Steindamm, später ab Niendorfer Marktplatz: Friedrich-Ebert-Straße, Frohmestraße und Schleswiger Damm). In Teilstrecken wurden im Jahr 2009 bis zu 80.000 Fahrzeuge pro Tag auf den großen Ein- und Ausfallstraßen gezählt. Ziel dieses Gutachtens ist es, die Charakteristika beider Magistralen herauszuarbeiten und dahingehend zu untersuchen, in welcher Weise diese Stadträume künftig mehr Prägnanz erfahren können. Das Gutachten zielt darauf ab, die Straßen über ihre Verkehrsfunktion hinaus zu betrachten und den Raum in seiner vorhandenen Struktur in den Blick zu nehmen. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen im unmittelbaren Einzugsbereich beider Magistralen, im Rahmen umfassender Handlungsempfehlungen. Das Gutachten gelangt zu dem Schluss, dass sich die Entwicklung beider Magistralen an der heute erkennbaren abschnittsweisenden Struktur orientieren sollte und beide Räume in diesem Rahmen weiter zu entwickeln sind. Empfohlen wird daher eine kleinteilige Strategie, die auf die Qualitäten der jeweiligen Teilräume setzt und diese herauszuarbeiten versucht. Dabei kann eine Umstrukturierung/Verlagerung von Gewerbebetrieben bisweilen sinnvoll sein, Nachverdichtungspotenziale für ein Wohnen in ganz unterschiedlicher Qualität finden sich in beiden Magistralräumen und sollten kurz- bis mittelfristig genutzt werden. Die verkehrlichen Rahmenbedingungen sind hierfür insgesamt als gut zu bewerten, jedoch sind für die meisten Lagen weitreichende Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen. Nicht zuletzt erscheit es dringend geboten, die Gestaltqualität des Freiraums beider Straßen zu verbessern. Hierzu sind Schritt für Schritt, prioritär an den wichtigen Verknüpfungspunkten, die Fußgängerbereiche umzugestalten und über mehr Aufenthaltsqualität auch zu beleben – damit die Magistralen zu repräsentativen Stadträumen Hamburgs werden. OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Eimsbüttel, Fachamt Stadt-und LandschaftsplanungJahr2010 - 2011ThemaNachverdichtungLeistungenErstellung eines städtebaulichen Gutachtens zur Nachverdichtung und Neustrukturierung zweier HaupteinfallstraßenAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Pascale Bubert Ann-Kristin Schlapkohl Alexander Wenzel Hella Kotschi Bildnachweis büro luchterhandt

Uni Hamburg – Campus Bundesstraße

Campus Bundesstraße - Uni findet statt Wettbewerbsbeitrag für die städtebauliche Neuordnung des Campus Bundesstraße sowie die Architektur des Klima-Campus in Arge mit Gerber Architekten. Universitäten zieht es zurück in die Stadt. Sie suchen die Nähe zu den Menschen, schätzen die Qualität urbaner Nachbarschaften, fordern Orte der Inspiration und Kommunikation. Hamburg hat eine Universität mitten in der Stadt. Die Neuplanung des MIN-Campus in Eimsbüttel fordert zu einem verdichteten, urbanen Stadtbaustein heraus, der sich so eng wie möglich mit den umliegenden Stadtquartieren verwebt. Im Gegensatz zur heutigen Situation eines versteckten Campus-Areals soll sich die Universität künftig viel offener geben und zu einem Ort der Öffentlichkeit entwickeln. Vorgeschlagen wird eine kompakte städtebauliche Struktur, die die Wegeachsen aus der Umgebung auf selbstverständliche Weise fortsetzt und in Ausrichtung und Körnigkeit der Gebäude die umliegenden Blockstrukturen behutsam ergänzt. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlich ausgerichteter Blockstrukturen entstehen vielfältige, spannungsreiche öffentliche Räume, die Aufenthalt und Kommunikation fördern und ein Quartier von hoher atmosphärischer Dichte (auch durch die topografischen Unterschiede).Zum pulsierenden Herzstück des neuen Campus‘ wird ein grüner Platz, dessen charakteristische dreieckige Form auch symbolisch alle Teilbereiche des Quartiers zusammenführt. Der Anspruch, Uni und Stadtteil miteinander eng zu verweben dokumentiert sich auch in dem Erhalt der Grünfläche zwischen Schlump und Klima-Campus und ihre Weiterentwicklung zum Nachbarschaftspark. Das städtebauliche Konzept mit seiner einfachen Gebäudetypologie knüpft in der Höhenentwicklung an die angrenzenden Bestandsgebäude an. Es wird eine kompakte, durchgehend fünfgeschossige Bebauungsstruktur vorgeschlagen, die städtebaulich signifikante Orte zudem mit achtgeschossigen Hochpunkten hervorhebt.OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - HochschulbauJahr2011Themastädtebauliche Neuordnung des Universität-Campus in HamburgLeistungenTeilnahme an einem nicht offenen städtebaulich-hochbaulichem RealisierungswettbewerbProjektpartnerGerber Architekten, HamburgAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Hella Kotschi David Senger Bildnachweis büro luchterhandt, Gerber Architekten

Bündnis für die Quartiere

Im Quartier, mit dem Quartier, für das Quartier Mit einem Konzeptpapier für die Pilotquartiere Rothenburgsort und Hamm-Süd soll die Idee einer integrierten und kooperativen Quartiersentwicklung zur Beförderung neuen Wohnungsbaus umgesetzt werden. Dem Ziel des Hamburger Senats folgend, die Rahmenbedingungen für den jährlichen Baubeginn von 6.000 Wohnungen zu schaffen, wurde im Jahr 2011 das Bündnis für das Wohnen in Hamburg zwischen Politik, Verwaltung und wohnungswirtschaftlichen Verbänden geschlossen. Darauf aufbauend setzen sich die Partner des „Bündnis für die Quartiere“ für eine nachbarschaftsorientierte, integrierte Stadtentwicklung ein. Das „Bündnis für die Quartiere“ wird im Schulterschluss mit der Stadtverwaltung und der Politik, mit Gewerbetreibenden und Unternehmen, mit Bürgerinnen und Bürgern und anderen Aktiven vor Ort im Sinne eines „Bottom Up“-Ansatzes konkrete Ideen und Handlungskonzepte für die Quartiere erarbeiten. Das „Bündnis für die Quartiere“ soll zunächst am Beispiel der Gebiete „Rothenburgsort“ und „Hamm-Süd/Hammerbrook“ erprobt werden, um auf diese Weise Erfahrungen über konzertierte Qualifizierungsstrategien zu gewinnen. Das erarbeitete Konzeptpapier ist eine Ideensammlung und gewährt als Vorprojekt einen Einblick in Inhalte und Struktur der Umsetzung in zwei Pilotquartieren. Das „Bündnis für die Quartiere“ soll zunächst am Beispiel der Gebiete „Rothenburgsort“ und „Hamm-Süd/Hammerbrook“ erprobt werden, um auf diese Weise Erfahrungen über konzertierte Qualifizierungsstrategien zu gewinnen. Das erarbeitete Konzeptpapier ist eine Ideensammlung und gewährt als Vorprojekt einen Einblick in Inhalte und Struktur der Umsetzung in zwei Pilotquartieren. Während Hammerbrook und Hamm-Süd stark gewerblich geprägt, aber wegen ihrer Innenstadtnähe und attraktiver Wasserlagen auch als Wohnstandort prädestiniert sind, ist Rothenburgsort als solcher bereits fest etabliert, weist aber noch Potenziale auf, die Wohnqualitäten im Quartier zu verbessern und diesen Aspekt auszubauen. Im Rahmen von Sondierungsgesprächen und einem Workshop wurden für die beiden Pilotquartiere des Vorprojekts gemeinsam mit Investoren und Vertretern der Wohnungswirtschaft, mit Vertretern Hamburger Behörden und des Bezirks Hamburg-Mitte Bestand und Ausgangssituation analysiert sowie Zielsetzungen und Entwicklungspotenziale für die Quartiere erörtert. Das erarbeitete Konzeptpapier spiegelt die Überlegungen zur allgemeinen Arbeitsweise des Bündnisses und zu konkreten Projektideen für die Pilotquartiere wider. OrtHamburgAuftraggeberSAGA GWGJahr2011ThemaQuartiersentwicklungLeistungenBestandsaufnahme und Analyse des Handlungsraums, städtebauliche und programmatische Entwicklungskonzeption, Erarbeitung des KonzeptpapiersAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Leonie Plänkers Anna-Lena Schüsler Ina Seibert Bildnachweis büro luchterhandt

Georg-Wilhelm-Höfe

Städtebauliche Metrozonen Innovationen Innovativer Wohnungsbau zwischen dem Gartenschaugelände und einem Gewerbe- und Industriegebiet. Gegenstand des Wettbewerbs war der städtebauliche Entwurf für innovativen Wohnungsbau auf dem ehem. Grundstück der Sprachheilschule Kurdamm zwischen Kurdamm und Trettaustraße im Übergangsbereich von der gewerblich-industriellen Nutzung im Westen und der Wohngebiete in Osten. Unter Berücksichtigung des markanten alten Baumbestands galt es, ein schrittweise zu entwickelndes Stadtquartier zu entwerfen, in dem sich unterschiedliche Wohnungsbautypologien realisieren lassen. Im Ideenteil des Wettbewerbs waren beispielhafte architektonische Lösungen für einen zukunftsweisenden Wohnungsbau vorzuschlagen. Mit den IBA-Exzellenz–Kriterien wurden hohe Anforderungen an die Qualität der Projekte gestellt. Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 folgende Arbeiten ausgezeichnet: 1. Preis Czerner Göttsch Architekten, Hamburg mit WES und Partner Schatz Betz Kaschke Wehberg-Krafft Landschaftsarchitekten, Hamburg 2. Preis Spengeler Wiescholek Freie Architekten, Hamburg mit: Kontor Freiraumplanung Thomas Tradowsky, Hamburg Wir gratulieren den beiden Preisträgern herzlich.Ort HamburgAuftraggeberIBA Hamburg GmbHJahr2010Themainnovativer Wohnungsbau im wirtschaftsstarken Bezirk Hamburg-MitteVerfahrenstädtebaulich-hochbaulicher EinladungswettbewerbLeistungenkomplette Verfahrensbetreuung, Auslobung, VorprüfungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Karolin Kaiser Bildnachweis büro luchterhandt

Autobahndeckel BAB 7 – Deckelabschnitte Stellingen/Schnelsen

Gut bedacht – Deckelabschnitte Stellingen & Schnelsen Der Ausbau der Bundesautobahn 7 ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Bundesfernstraßen in der Freien und Hansestadt Hamburg den stark gestiegenen Verkehrs- und Umwelterfordernissen angepasst werden sollen. Im Zuge des Ausbaus werden in zwei Abschnitten aus Lärmschutzgründen Tunnelbauwerke errichtet. In Abstimmung mit der Bundesrepublik Deutschland wird die Freie und Hansestadt Hamburg die Deckelflächen durch selbstfinanzierte Tunnelabschnitte ergänzen und diese Bauwerke einer neuen Freiraumnutzung zuführen. Geplant sind in den Abschnitten Bahrenfeld, Stellingen und Schnelsen mehr als 3,5 Kilometer lange Überdeckelungen, die neben ihrer Lärmschutzwirkung auch neue Optionen für die angrenzenden Stadtteile eröffnen. Die bisher durch die Autobahn zerschnittenen Stadtteile wachsen wieder zusammen und werden damit deutlich aufgewertet. In diesem Zusammenhang werden Grünflächen und bestehende Kleingartenanlagen auf die Deckelflächen verlegt. Auf den frei werdenden Verwertungsflächen kann Wohnungsbau zur Finanzierung der Hamburger Deckelabschnitte entstehen. Für die Freiraumplanung auf den Überdeckelungen lobt die Freie und Hansestadt Hamburg zwei Wettbewerbsverfahren aus.Gegenstand dieses ersten Wettbewerbs ist die Konzeptfindung und gestalterische Ausformulierung der Freiräume auf den beiden räumlich getrennten Deckelabschnitten Stellingen (Länge 980 m) und Schnelsen (Länge 560 m). Das Wettbewerbsgebiet umfasst ca. 8,4 Hektar im Abschnitt Stellingen und ca. 3,5 Hektar im Abschnitt Schnelsen. Schwerpunkt der Wettbewerbsaufgabe ist die Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Promenaden und Kleingartenflächen, wobei die Lage auf einem technischen Deckelbauwerk und die Vernetzung mit angrenzenden Flächen, auch im Bereich der Abfahrten, zu beachten sind. Der Abschnitt Bahrenfeld wird im Anschluss an die Durchführung dieses Wettbewerbs Thema eines eigenen Wettbewerbsverfahrens sein. Der Wettbewerb ist entschieden. Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern und danken allen im Namen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für Ihre Teilnahme und die eingereichten Ideen. ein 1. Preis POLA Landschaftsarchitekten, Berlin ein 1. Preis Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin ein 3. Preis Geskes und Hack Landschaftsarchitekten, Berlin ein 4. Preis Planorama Landschaftsarchitektur Maik Böhmer, Berlin Ankauf BB+GG arquitectes Beth Gali Sl., Barcelona, Spanien OrtHamburgAuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Landes- und Landschaftsplanung (Projektgruppe Deckel A7 mit Abteilung Landschafts- und Grünplanung)Jahr2010ThemaÜberdeckelung der Bundesautobahn 7 in Stellingen/SchnelsenVerfahreneinstufig begrenzt-offener, freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Leistungenkomplette VerfahrensbetreuungAnsprechpartner Daniel Luchterhandt Manuela Witt